Holzterrassen bauanleitung

    0
    34

    Bauanleitung: Holzterrasse mit Unterkonstruktion

    Wer eine Holzterrasse bauen will, der benцtigt zuerst eine geeinte Unterkonstruktion. In keinem Fall darf man die Holzbalken und Dielen direkt auf dem Erdboden verlegen, da diese ansonsten sehr schnell zu faulen beginnen. Im Folgenden werden einige Mцglichkeiten beschrieben, wie man eine Unterkonstruktion fьr eine Holzterrasse bauen kann. Gleich fьr welche Art von Unterkonstruktion man sich auch entscheidet, wichtig ist, dass das Regenwasser vom Gebдude weg geleitet wird. Die tragende Konstruktion fьr die Terrasse hдngt auch von der Bodenbeschaffenheit und den finanziellen Mitteln ab. Am gьnstigsten ist eine Unterkonstruktion, die auf einem Splittbett verlegt wird. Allerdings erfordert diese Konstruktion einen sehr wasserdurchlдssigen Boden. Fьr schwere wasserundurchlдssige Bцden ist diese Terrassen – Unterkonstruktion eher nicht geeignet.

    Eine Holzterrasse mit einer Unterkonstruktion auf einem Splittbett bauen.

    Die Unterkonstruktion auf einem Splittbett zu verlegen ist zwar nicht die beste Methode, da die tragenden Balken ьber den Splitt immer etwas Feuchtigkeit ziehen kцnnen. Dennoch ist diese Methode relativ gьnstig und sehr einfach im Aufbau.

    Als Erstes wird das Erdreich im Bereich der Terrasse auf eine Tiefe von ca. 40-80 cm ausgegraben. Die Grube wird anschleiЯend mit einem Sand/Kiesgemisch bis ca. 15 cm unter die Bodenoberkante aufgefьllt. Das Sand/Kiesgemsich wird dabei schichtweise mit einer Rьttelplatte verdichtet. Wichtig ist bei dieser Arbeit, dass man in die Oberflдche ein Gefдlle von ca. 1,5-2 % vom Gebдude weg einarbeitet.

    Dann wird eine Schicht Splitt bis zur Bodenoberkante aufgetragen. Bei dieser Arbeit ist wieder darauf zu achten, dass ein Gefдlle von 1,5-2% vom Gebдude weg in die Oberflдche eingearbeitet wird.

    Auf der Splittschicht werden dann Holzbalken mit einem Abstand von 40-60 cm verlegt. Der Abstand der Holzbalken ist abhдngig von der Stдrke der Terrassendielen. Je stдrker die Terrassendielen sind, desto grцЯer kann der Abstand gewдhlt werden. Wichtig beim Verlegen der Holzbalken fьr die Unterkonstruktion ist, dass ein Gefдlle von 1,5-2% vom Gebдude weg eingehalten wird. Deshalb ist es ratsam die Lage der Balken beim Verlegen mit einer Wasserwaage zu kontrollieren. Diese Art der Holzterrassen Unterkonstruktion ist allerdings nur fьr sehr wasserdurchlдssige Bцden zu empfehlen. Die Holzbalken werden im Laufe der Zeit in jedem Fall Wasser ziehen, da das Splittbett immer eine gewisse Restfeuchte enthдlt.

    Bauanleitung: Eine Unterkonstruktion fьr eine Holzterrasse auf Punktfundamenten bauen.

    Eine Alternative zu dem oben beschriebenen Unterbau ist die Grьndung der Holzterrasse auf Punktfundamenten. Dabei werden die tragenden Holzbalken auf verstellbaren Balkentrдgern gelagert, die in Betonsockeln einbetoniert sind.

    Zuerst spannt man eine Schnьre in der Linie, in der die tragenden Balken verlaufen sollen. Entlang der Schnьre bohrt man mit einem Erdbohrgerдt Lцcher mit 25 cm Durchmesser und einer Tiefe von 60-100 cm in den Boden. Die gebohrten Lцcher werden anschlieЯend zur Hдlfte mit einem Sand/Kiesgemisch aufgefьllt, dass schichtweise mit einem Stampfer verdichtet wird. Als Nдchstes rьhrt man Beton an und fьllt die Lцcher damit auf. In den noch feuchten Beton werden nun die verstellbaren Balkentrдger einbetoniert. Bei dieser Arbeit ist darauf zu achten, dass die Balkentrдger senkrecht stehen. Dies kann man wдhrend der Arbeit mit einer Wasserwaage kontrollieren.

    Nach dem Trocknen des Betons werden die Holzbalken auf den Balkentrдgern befestigt. Dabei werden die Balkentrдger mit einer Wasserwaage so ausgerichtet, dass ein Gefдlle von 1,5-2% vom Gebдude weg entsteht. AnschlieЯend kцnnen die Terrassendielen auf den Holzbalken verschraubt werden. Hinweis: Diese Unterkonstruktion fьr eine Holzterrasse ist nur bei einem tragfдhigen Untergrund geeignet. Wenn der Untergrund nicht tragfдhig ist, so mьssen tiefe Streifenfundamente ausgehoben und betoniert werden, auf denen dann eine Betonplatte erstellt wird.

    Fazit: Die Unterkonstruktion fьr eine Holzterrasse ist von der Beschaffenheit des Untergrundes und natьrlich von den finanziellen Mцglichkeiten abhдngig. Der Herstellung einer Bodenplatte, die auf Streifenfundamenten gegrьndet ist, kostet in der Regel mehrere Tausend Euro. Eine Alternative ist daher in vielen Fдllen eine Unterkonstruktion mit Punktfundamenten, auf denen die Holzbalken gelagert werden.

    Bauanleitung: Holzterrasse mit Unterkonstruktion bauen

    Holzterrasse Bauanleitung Unterkonstruktion

    Eine Holzterrasse hat gegenьber einem Terrassenbelag mit Fliesen oder Terrassenplatten einige Vorteile. So lдsst sich Holz leichter Schneiden als Fliesen und auch die Verlegung der Holzdielen ist um einiges einfacher als das Fliesen legen. Holz erwдrmt sich in der Sonne sehr viel schneller als ein Steinbelag, so dass die Holzterrasse im Frьhjahr frьher nutzbar ist als eine Terrasse mit Fliesenbelag, da die Wдrme des Holzes die Fьsse warm hдlt. Die folgende Bauanleitung gibt Informationen ьber die Holzarten die fьr eine Holzterrasse in Frage kommen und zeigt Mцglichkeiten der erforderlichen Unterkonstruktion auf. Fьr eine Holzterrasse sollte man nicht irgendein Holz wдhlen, nur weil es gerade billig angeboten wird. In keinem Fall darf unbehandeltes Fichten oder Kiefernholz zum

    Holzterrassen Bauanleitung selber bauen

    Bau einer Holzterrasse verwendet werden. Auch mit einem Holzschutzanstrich behandeltes Fichten oder Kiefernholz hat nur eine begrenzte Haltbarkeit von maximal 15 Jahren. Besser ist die Verwendung von thermisch behandeltem Buchenholz oder Kiefernholz. Das sogenannte Thermoholz hдlt angeblich genauso lange wie Teakholz. Wer lieber natьrliches unbehandeltes Holz fьr den Bau der Holzterrasse verwenden will, der kann auch auf Tropenholz zurьckgreifen. Ein bewдhrtes Tropenholz fьr den Holzterrassenbau ist Bankiraiholz. Auch Bambusholz wird seit neustem zum Bau von Holzterrassen verwendet, da es sehr widerstandsfдhig ist und auЯerdem zu den schnell nachwachsenden Rohstoffen zдhlt, so dass die Natur durch die Bambusrodung nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Wer seine Holzterrasse selber bauen will, der sollte sich als nдchstes Gedanken ьber die Unterkonstruktion machen. Es gibt unterschiedliche Mцglichkeiten fьr die Unterkonstruktion einer Holzterasse. Gleich fьr welche Art der Unterkonstruktion man sich auch entscheidet, in jedem Fall muss gewдhrleistet sein dass das Regenwasser mit einem leichten Gefдlle vom Haus weg abflieЯen kann. In keinem Fall dьrfen die Holzbohlen bzw. die Terrassendielen direkten Kontakt mit dem Erdreich haben, da sie ansonsten schon nach wenigen Jahren zu faulen anfangen. Eine Mцglichkeit ist, das Erdreich im Bereich der Terrasse ca. 20 cm Tief auszugraben und dann mit einer wasserdurchlдssigen Kiesschicht aufzufьllen. Auf diese Weise wird die Holz – Unterkonstruktion vor Staunдsse geschьtzt. Dennoch bietet diese Art der Unterkonstruktion fьr die Auflagebalken der Terrassendielen keinen vollstдndigen Feuchtigkeitsschutz, da immer Nдsse vom Boden her zu den Balken diffundieren kann. Die neben stehende Bauanleitung zeigt eine Unterkonstruktion fьr Holzterrassen, bei der alle Tragbalken und Holzdielen vom Erdboden isoliert sind. Als Fundament werden hier Betonpfosten verwendet, die ca. 50 cm tief in die Erde eingelassen werden. Diese speziellen Betonpfosten sind in Baumдrkten erhдltlich. In die Betonpfosten werden verstellbare Metallager eingelassen, an denen die Tragbalken der Holzterrasse befestigt werden. Ca. alle 60 cm wird ein Betonpfosten mit einem Erdbohrgerдt, dass man in jedem Baumarkt ausleihen kann, in den Boden eingelassen. Daraus ergibt sich ein Abstand von ca. 60 cm fьr die Tragbalken. Auf den Tragbalken werden nun die Terrassendielen mit feuerverzinkten Schrauben oder noch besser mit Edelstahlschrauben befestigt, da herkцmmliche Schrauben zu schnell verrosten.

    Holzterrasse selber bauen

    Holzterrassen erfreuen sich schon seit einigen Jahren großer Beliebtheit – und wer etwas handwerkliches Geschick mitbringt, kann eine Holzterrasse sogar selbst bauen. Beim Eigenbau schleichen sich allerdings oft gravierende Fehler ein, die die Lebensdauer des Holzbelags einschränken. Hier lesen Sie, wie man es richtig macht.

    Eine Holzterrasse macht den Garten so richtig wohnlich

    Nehmen Sie sich die Zeit und fertigen Sie vor Baubeginn eine genaue Zeichnung Ihres Projekts an – es lohnt sich! Messen Sie die für die Holzterrasse vorgesehene Fläche exakt aus und zeichnen Sie mit Bleistift und Lineal eine maßstäbliche Draufsicht, in der jede einzelne Diele, die Unterkonstruktion und die Abstände zwischen den Brettern berücksichtigt sind. So können Sie anschließend exakt ausrechnen, wie viele Holzdielen, Trägerbalken und Schrauben Sie benötigen. Eventuell sparen Sie hierdurch sogar noch etwas Geld.

    Das richtige Holz

    Das beliebteste Holz für Holzterrassen ist Bangkirai, ein Tropenholz aus Südostasien. Es ist sehr schwer, witterungsbeständig und besitzt einen rotbraunen Farbton. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer tropischer Holzarten mit vergleichbaren Eigenschaften, aber anderen Farbtönen, wie beispielsweise Massaranduba, Garapa oder Teak. Ein grundsätzliches Problem bei Tropenhölzern ist – bei allen konstruktiven Vorteilen – der Raubbau an tropischen Regenwäldern. Wenn Sie sich für Tropenholz entscheiden, dann kaufen Sie auf jeden Fall FSC-zertifiziertes Holz. FSC steht für Forest Stewartship Council – eine internationale Organisation, die sich weltweit für nachhaltige Forstwirtschaft einsetzt. Eine hundertprozentige Sicherheit bietet dieses Siegel allerdings nicht, da es gerade bei stark nachgefragten Holzarten wie Bangkirai oft gefälscht wird.

    Hobbygärtner schätzen Terrassendielen aus Bangkirai. Das Tropenholz hat einen attraktiven Farbton und ist sehr dauerhaft. Kaufen Sie das Holz aber nur dann, wenn es ein FSC-Siegel trägt

    Heimische Holzarten

    Wer auf Nummer Sicher gehen will, der kauft Holz aus heimischer Forstwirtschaft. Relativ dauerhaft und rund 40 Prozent billiger als Bangkirai sind beispielsweise Terrassendielen aus Douglasie oder Lärche. Noch haltbarer, aber auch teurer und schwieriger zu beschaffen ist Robinienholz. Seit einigen Jahren wird außerdem sogenanntes Thermoholz angeboten. Eine spezielle Temperaturbehandlung verleiht Buchen- oder Kiefernholz dieselbe Haltbarkeit wie Teakholz. Noch einen Schritt weiter gehen die sogenannten Wood Plastic Composites (WPC). Dabei handelt es sich um ein Verbundmaterial aus Holz und Kunststoff, das ebenfalls sehr witterungs- und fäulnisbeständig ist.

    Die richtigen Maße

    Terrassendielen werden meist in 14,5 Zentimeter Breite und 2,5 Zentimeter Stärke angeboten. Die Länge variiert je nach Anbieter zwischen 245 und 397 Zentimetern. Tipp: Wenn Ihre Terrasse breiter ist und Sie ohnehin in jeder Bahn zwei Dielen auf Stoß verlegen müssen, kaufen Sie am besten kürzere Bretter. Sie lassen sich besser transportieren und verarbeiten, außerdem befindet sich der Stoß dann nicht zu dicht an der Außenkante der Terrasse, was immer ein wenig „angeflickt“ aussieht.

    Schrauben und Beschläge für Holzterrassen

    Alle sichtbaren Schrauben und Metallteile, die Sie beim Bau Ihrer Holzterrasse verwenden, müssen aus Edelstahl sein. Grund: Normale Holzschrauben korrodieren durch die Feuchtigkeit und das Holz bekommt an den Verschraubungen hässliche schwarzbraune Flecken. Eine Schraubengröße von 4,5 x 50 Millimeter ist für die genannte Bohlengröße optimal. Längere Schrauben erfordern einen höheren Kraftaufwand und machen die Konstruktion nicht wesentlich stabiler. Kaufen Sie am besten Senkkopf-Edelstahlschrauben mit Teilgewinde. Im Fachhandel sind speziell für Holzterrassen entwickelte Schrauben erhältlich. Sie besitzen eine Bohrspitze, die besonders leicht in das Holz eindringt, und werden mit einem Vielzahn-Inbus eingeschraubt. Solche Schrauben sind auch unter dem Handelsnamen Torx bekannt. Torx-Schrauben halten ein größeres Drehmoment aus als normale Kreuzschlitz-Schrauben und bilden deshalb beim Einschrauben nicht so leicht scharfkantige Grate, an denen man sich verletzen könnte.

    Wenn die Holzterrasse ebenerdig mit einer Steinkante abschließen soll, müssen Sie den Untergrund tief genug auskoffern

    Die Höhe der Holzterrasse

    Messen Sie Ihre Holzterrasse vor allem in der Höhe sehr sorgfältig ein. Speziell bei Holzterrassen am Haus hat man in der Regel vorgegebene Höhen wie beispielsweise die Schwelle der Terrassentür. Sie sollte auf Höhe des Terrassenbelags liegen, damit keine gefährlichen Stolperfallen entstehen. Faustregel: entweder ein exakter Höhenanschluss oder eine deutlich sichtbare Stufe. Auch Lichtschächte für Kellerräume sollte man mit der Holzterrasse natürlich nicht überbauen. Bei ebenerdigen Holzterrassen im Garten muss der Untergrund entsprechend tiefer ausgekoffert werden, als bei Holzterrassen, die über die Erdoberfläche hinausragen und mit einer Sockelblende abschließen.

    Abstand zur Hauswand

    In vielen Bauanleitungen wird empfohlen , den ersten Trägerbalken direkt mit der Hauswand zu verschrauben. Davon raten wir aus zwei Gründen ab: Zum einen sammeln sich in der Nut zwischen Wand und Holz Schmutz und Regenwasser – ein idealer Nährboden für holzzerstörende Pilze. Zum anderen arbeitet das Holz und dehnt sich bei Feuchtigkeit aus. Durch eine feste Verbindung mit der Hauswand können Spannungen im Holz entstehen, die zu Rissen oder zum Aufwölben führen. Das gleiche gilt für die Holzdielen: Sie sollten daher mit mindestens fünf Millimetern Abstand zur Hauswand verlegt werden – insbesondere dann, wenn sie parallel zur Wand liegen.

    Die Unterkonstruktion der Holzterrasse

    Der schwierigste Arbeitsschritt beim Bau einer Holzterrasse ist die Tragekonstruktion. Es gibt unterschiedliche Bauweisen, vom einfachen Betonstein-Unterbau bis zu Punktfundamenten mit Balkenträgern. Wir empfehlen einen Unterbau mit Betonsteinen auf kleinen Fundamenten. Er ist preiswert und nicht so starr, denn die Balken liegen ohne weitere Befestigung auf dem Stein auf, sodass das Holz arbeiten kann. Bevor Sie anfangen, sollten Sie die vorgesehene Fläche für die Holzterrasse an den Ecken mit Metallstangen abstecken und mit einer umlaufenden Schnur die Höhe der Tragebalken-Oberkante unter Berücksichtigung des benötigten Gefälles markieren. Die Höhe entspricht der Endhöhe der Terrasse abzüglich der Stärke der Terrassendielen. Anschließend koffern Sie die gesamte Fläche aus und ersetzen den Mutterboden durch etwa 10 bis 15 Zentimeter Füllsand. Die Bodenhöhe nach der Vorbereitung des Untergrunds richtet sich nach der gewünschten Terrassenhöhe: Wenn der Terrassenbelag sich wie in unserem Beispiel inklusive seitlicher Sichtblende oberhalb des Bodenniveaus befinden soll, muss der vorbereitete Untergrund etwa zehn Zentimeter tiefer liegen als die Bodenoberfläche.

    Beispielhafter Aufbau einer Holzterrasse: 1 Fundament (ca. 20x20x40 Zentimeter), 2 Füllsand (circa 10 bis 15 Zentimeter), 3 Kunststoffvlies, 4 Kiesschicht (circa fünf Zentimeter), 5 Betonstein (Rinnenstein, 14x14x15 Zentimeter), 6 Teichfolie, 7 Holzbalken (4,5×9 Zentimeter), 8 Holzdielen (12,5×2,5 Zentimeter), 9 Holzklotz als Abstandshalter, beidseitig mit Metallwinkel fixiert, 10 Holzdiele als Sichtblende

    Fundamente und Sockelsteine setzen

    Heben Sie nun nach Ihrer Konstruktionszeichnung entlang der oberen Abschlusskante im Abstand von höchstens einem Meter von Lochmitte zu Lochmitte rund 20 x 20 Zentimeter große und 40 Zentimeter tiefe Fundamentlöcher aus. Wenn Sie sich die Arbeit etwas erleichtern wollen, können Sie dafür auch einen Erdbohrer verwenden. Die Geräte kann man im Baumarkt ausleihen. Verfüllen Sie die Fundamentlöcher reihenweise mit erdfeuchtem Beton und verdichten Sie diesen gründlich. Danach legen Sie als Schutz gegen Unkrautwuchs ein Kunststoffvlies über die fertigen Fundamente und platzieren darauf pro Fundament jeweils einen Sockelstein aus Beton. Dafür eignen sich am besten quadratische Rinnensteine im Format 16 x 16 x 14 Zentimeter. Sie sind auch als Basamentsteine bekannt und man verwendet sie im Straßenbau zum Pflastern der seitlichen Abflussrinnen neben dem Bürgerstelg. Spannen Sie eine zweite Schnur, die auf Höhe der Unterkante des späteren Tragebalkens verläuft, und richten Sie die Basamentsteine reihenweise exakt auf diese Höhe aus. Dazu müssen Sie sie entweder mit zusätzlichem Beton unterfüttern oder mit einem Gummihammer etwas herunterschlagen. Prüfen Sie außerdem mit einer Wasserwage, ob jeder Sockelstein eben liegt. Nach diesem Prinzip legen Sie mit maximal sechzig Zentimeter Abstand auch die Fundamentreihen für die übrigen Tragebalken an.

    Kiesschüttung aufbringen und Tragebalken auflegen

    Wenn der Beton ausgehärtet ist, sollten Sie die gesamte Fläche mit einer etwa fünf Zentimeter hohen Schicht Kies abdecken. Diese sogenannte Sauberkeitsschicht sorgt dafür, dass das Regenwasser schnell im Boden versickert und die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch wird, was die Lebensdauer des Terrassenbelags erhöht. Anschließend legen Sie mit exaktem Abstand die Tragebalken auf, nachdem Sie diese mit einer Säge auf die richtige Länge gebracht haben. Zwischen Balken und Sockelstein sollten Sie jeweils ein rund 16 x 16 Zentimeter großes Stück Teichfolie mit glatter Oberfläche auflegen. Es sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit in den Stein einzieht. Bei Bedarf können Sie mit mehreren Lagen Teichfolie auch leichte Höhentoleranzen ausgleichen. Tipp : Wenn Sie zwei Tragebalken auf Stoß legen müssen, weil deren Länge nicht ausreicht, sollten Sie diese miteinander verbinden. Verwenden Sie dafür am besten Lochplatten aus Edelstahl, die Sie auf beiden Seiten anschrauben. Die Verbindung sollte aus statischen Gründen auf einem Sockelstein aufliegen.

    Wichtig: Bohren Sie nur die Terrassendiele vor und nicht den Trägerbalken, sonst hat die Schraube am Ende nicht genügend Halt

    Dielenbretter der Holzterrasse verlegen

    Fangen Sie an einem Ende an und suchen Sie eine Diele aus, die möglichst gerade ist. Legen Sie diese auf die Tragekonstruktion und richten Sie sie exakt rechtwinklig und gegebenenfalls mit dem empfohlenen Abstand zur Hauswand aus. Falls die Dielen im Sägewerk nicht sauber und rechtwinklig abgelängt wurden, sollten Sie ein Ende vor dem Verlegen mit einer Kappsäge nachschneiden. Danach befestigen Sie die Diele an jedem Tragebalken vorne und hinten mit je einer Schraube, damit das Holz sich bei Feuchtigkeit nicht aufwölben kann.

    Beim Verschrauben mit den Tragebalken ist Sorgfalt gefragt: Alle Schrauben sollten aus optischen Gründen genau auf einer Linie liegen. Als Orientierungshilfe ist eine gespannte Maurerschnur sehr hilfreich . Die Schraubenlöcher jeder Diele sollten Sie zumindest bei hartem Tropenholz vorbohren. Der Bohrer muss einen Millimeter größer sein als die Schraube, damit die Holzdielen arbeiten können und nicht zu stark unter Spannung stehen.

    Gerade Abschlusskante

    Um eine gerade Abschlusskante zu bekommen, hat es sich bewährt , die Dielen an einem Ende zunächst etwas überstehen zu lassen und sie zum Schluss mit einer Handkreissäge auf eine einheitliche Länge zu bringen. Fixieren Sie vor dem Sägen mit Hilfe von Schraubzwingen eine Führungsschiene, damit die Kante exakt gerade wird. Die Führungsschiene müssen Sie natürlich so einmessen, dass die Dielen in der gewünschten Länge über die Trägerbalken hinausragen.

    Draufsicht auf eine Holzterrasse mit fachmännisch angesetzten Terrassendielen

    Große Holzterrassen: Dielen auf Stoß verlegen

    Bei großen Holzterrassen wird die Konstruktion etwas kniffliger, weil die Dielen nicht lang genug sind, um die gesamte Terrasse abzudecken. Um dennoch ein ansprechendes Gesamtbild zu erzielen, müssen Sie das schon bei der Konstruktion des Unterbaus berücksichtigen: Legen Sie an Stellen, wo eine neue Diele angesetzt werden soll, mit etwa drei bis vier Zentimetern Abstand zwei Trägerbalken nebeneinander auf den Sockelstein. Beginnen Sie nun jede neue Reihe abwechselnd mit einer längeren und einer kürzeren Diele, so dass zwei versetzt zueinander liegende Stoßfugen-Reihen entstehen. Achten Sie darauf, dass die Fugen mindestens fünf Millimeter breit sind und auch die Schrauben genau auf einer Linie liegen. Aus optischen und konstruktiven Gründen sollten Sie auch die jeweils durchgehenden Dielen mit beiden nebeneinander liegenden Trägerbalken verschrauben.

    Je nach Konstruktion können Sie die Holzterrasse entweder mit einer Pflasterkante einfassen oder – bei etwas erhöhten Sitzplätzen – eine Sockelblende anbringen, damit man den Unterbau nicht sieht. Die Sockelblende muss sich unterhalb der Terrassendielen befinden, damit der Wasserabfluss nicht beeinträchtigt wird. Verwenden Sie für die Blende ebenfalls Terrassendielen und schneiden Sie diese auf die richtige Länge zu. Sie werden anschließend mit Edelstahlschrauben seitlich an den Trägerbalken fixiert. Idealerweise sollte die Blende ohne Versatz mit der Terrassenkante abschließen. Wenn der Abstand vom Längsbalken zur Terrassenkante zu groß ist, können Sie beispielsweise passende Holzklötze als Abstandhalter einfügen und mit Winkeln aus Edelstahl fixieren.

    Restarbeiten

    Kontrollieren Sie abschließend noch einmal alle Schrauben der Holzterrasse und ziehen Sie diese bei Bedarf etwas nach, damit die Schraubenköpfe nicht überstehen. Anschließend werden alle Ecken und Kanten mit Schmirgelpapier und Schleifklotz oder Schwingschleifer abgeschliffen, damit Sie die Terrasse auch barfuß begehen können, ohne sich an Holzsplittern zu verletzen. Zum Schluss müssen Sie die Fläche nur noch mit einem Besen von Holz- und Metallspänen befreien – und schon können Sie die Einweihungsparty für Ihre neue Holzterrasse planen.

    Источники: http://www.frag-den-heimwerker.com/html/holzterrasse-unterkonstruktion.php, http://www.frag-den-heimwerker.com/html/holzterrasse_bauanleitung.php, http://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/balkon-terrasse/holzterrasse-bauen-bauanleitung-und-tipps-5566

    TEILEN
    Vorheriger ArtikelParkett neu versiegeln
    Nächster ArtikelSteckdosen setzen

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here