Holzterasse bauen

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    Holzterasse bauen

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    Markiere die Terrassenfläche mit einer gespannten Maurerschnur oder einem Markierungsspray. In der Länge und Breite jeweils 20 cm hinzurechnen.

    Hebe die Fläche so tief aus, dass der gesamte Aufbau mit der Oberkante der Dielen die gewünschte Höhe unter der Terrassentür hat.

    Die Terrasse braucht ein Gefälle von 2 %, das vom Haus weg führt. Berücksichtige das Gefälle bereits beim Aushub.

    Verdichte die Fläche mit der Rüttelplatte. Fülle dann 20 cm Frostschutzmaterial auf, verteile es gleichmäßig und verdichten es eben­falls. Die Fläche so eben wie möglich herstellen. Darauf kommt später eine 4 cm dicke Schicht Pflastersplitt. Der wird benötigt, um die Betonplatten exakt ausrichten zu können.

    Verlege Abziehlehren, um die Splittoberfläche auf die benötigte Höhe zu bringen und genau auszurichten. Am besten geht das, indem Du zuerst für jede T-Schiene einen Damm aus Splitt aufschüttest und jeweils eine T-Schiene in den Splitt drückst.

    Jetzt anhand der Schnüre mit dem nötigen Gefälle die Abziehlehren gleichmäßig ausrichten. Fülle den Raum zwischen den Abziehlehren mit Pflastersplitt auf und ziehe die Fläche mit einem Abziehbrett oder einer Setzlatte ab. Dann auf einen weiteren Abschnitt Splitt auffüllen und wie zuvor abziehen. Danach können die Schnüre entfernt werden.

    Gegen Unkraut wird die Fläche mit einem Universal-Vies abgedeckt. Die Bahnen von der Rolle abrollen und mit jeweils 10 cm Überlappung verlegen.

    Als Auflage für die Unterkonstruktion werden Betonplatten verlegt. Die Abstände der Plattenmitten betragen je nach Stärke der Unterkonstruktion und der Dielen 40 bis 50 cm. Mit einem Holzbrettchen als Schablone erzielst Du gleichmäßige Plattenabstände.

    Gefälle einstellen

    Spanne auf Höhe der fertigen Terrassenoberkante Schnüre und richte sie waagerecht aus. Markiere den Randstein nach einem Meter Terrassenbreite 2 cm unterhalb der Schnur mit Klebeband. Wiederhole diesen Schritt nach jedem weiteren Meter Terrassenbreite um weitere 2 cm bis zum Ende der Terrasse. Befestige nun die Schnur in Höhe der Markierungen. So erhältst Du ein gleichmäßiges Gefälle von 2 %.

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    Werkzeug

    Schritt für Schritt

    Holzterrasse bauen – So geht’s!

    Montagearbeiten

    Unter jede Auflage der Unterkonstruktion wird ein Unterlagspat gelegt. Das erhöht die Lebensdauer des Holzes. Längs zusammengesetzte Unterkonstruktionen benötigen einen Dehnungsabstand von 1 cm. Während der Montage kann ein Unterlagspat als Abstandshalter eingeschoben werden. Je nach Verlegemuster werden Dielen auf Stoß verlegt. Die Unterkonstruktion solltest Du an diesen Stellen verdoppeln. Verschraube die Unterkonstruktion mit den Betonplatten: Durchbohre dazu mit einem Holzbohrer die Unterkonstruktion. Bohre weiter mit einem Steinbohrer ein Dübelloch in die Betonplatte. Schlage nun einen Nageldübel zur Hälfte ein und drehe ihn dann mit dem Akkuschrauber bis zum Ende ein.

    Bevor Du die Dielen festschraubst, solltest Du mit einer selbst gebauten Bohrschablone die beiden Bohrlöcher auf jeder Seite vorbohren. Statt der Schrauben kannst Du auch Clipse zur unsichtbaren Befestigung verwenden.

    Berücksichtige beim Verschrauben der Dielen die Breite der Dielen (a) und der Unterkonstruktion (b). Montiere die Dielen mit einem Abstand von 1 cm zur Wand; lege dazu ein Pat dazwischen. Verschraube die Dielen mit Terrassenschrauben aus Edelstahl mit der Unterkonstruktion.

    Abstände einhalten

    1.) Abstandshalter halbieren und an den Außenkanten unterlegen.

    2.) Erste Diele anlegen, Abstandshalter einsetzen und Diele verschrauben.

    3.) Weitere Dielen anfügen. An Längsstößen ebenfalls Dehnungsabstand einhalten.

    Randgestaltung

    Bei der Montage der Terrassendielen ist es oft einfacher, diese an den Enden überstehen zu lassen. Die Überstände kannst Du nach der Montage in einem Stück mit der Handkreissäge absägen. Die Schnittkante wird mit Schleifpapier angefasst (Kante brechen). Um die Unterkonstruktion zu verblenden, kannst Du umlaufende Terrassendielen montieren.

    Die Verschraubung erfolgt von oben durch die Unterkonstruktion oder seitlich direkt in die Unterkonstruktion – abhängig von der Laufrichtung der Unterkonstruktion.

    Eine ausreichende Luftzirkulation sollte auch nach Montage der Verblendungsdielen noch gegeben sein – sie erhöht die Lebensdauer einer Holzterrasse.

    Terrassenhölzer sind ständig der Witterung ausgesetzt. Gerade die Hirnholzbereiche (Schnittkanten) bieten offene Angriffsstellen für Feuchtigkeit. Ein Schutzanstrich dieser Stellen erhöht die Lebensdauer des Holzes.

    • Der richtige Standort

    Am besten geeignet für den Bau der neuen Holzterrasse sind sonnige oder halb­schattige Plätze. Vermeide Standorte in unmittelbarer Nähe von Bäumen. Dort kann sich Feuchtigkeit bilden und den Terrassenbelag durch Algenbildung rutschig machen. Auch die Gefahr von Fäulnis und Pilzbefall ist im Bereich von Bäumen größer.

  • Holzarten für Terrassendielen

    Die Wahl der richtigen Terrassendiele sollte gut überlegt sein. Es gibt verschiedene Holzarten, mit unterschiedlichen Vorteilen und Gegebenheiten. In der folgenden Übersicht (PDF, 136 kB) kannst Du Dich über die Eigenschaften verschiedener Holzarten informieren.

  • Das FSC®-Warenzeichen

    Mit dem FSC®-Warenzeichen werden Produkte ausgezeichnet, für deren Herstellung Holz aus umwelt- und sozialverträglich bewirtschafteten Wäldern verwendet wird, unabhängig zertifiziert nach den strengen Richtlinien des FSC. Achte auf FSC-zertifizierte Produkte. In unserem Ratgeber erhältst Du weitere Informationen zum FSC®-Warenzeichen .

  • Hier geht’s zu den Holz-Terrassendielen

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    Holzterrasse bauen

    Und nach der Arbeit hoch die Tassen – das hat sich die Crew redlich verdient. Für Sie beginnt die Arbeit nun erst .

    Das Bild zeigt den Zustand vor der Modernisierung. Der Boden ist uneben und die Gartenstühle stehen wackelig auf dem z.T. matschigen Boden.

    Parallel zum rückwärtigen Sichtschutzzaun wird die Vorderkante des künftigen Holzpodests festgelegt.

    Den Rahmen für die Unterkonstruktion provisorisch auslegen.

    Mit Hilfe eines Winkels überprüfen, ob der Rahmen exakt rechtwinklig liegt.

    Die Rahmenhölzer aus Douglasie (45 x 94 mm) hochkant ausrichten und mit Kanthölzern stabilisieren.

    Mit der Wasserwaage kontrollieren, ob die Unterkonstruktionshölzer im Lot sind.

    Parallel zum vorderen Streifenfundament (ab Bild 14) fünf Punktfundamente aus fertigen Betonsockeln setzen.

    Um die exakte Position der L-Pfostenträger für die Unterkonstruktionshölzer zu ermitteln, diese falls erforderlich mit Resthölzern unterfüttern.

    Pfostenträger mit Fertigbeton fixieren.

    Den Beton über Nacht aushärten lassen. Punktfundament für Punktfundament weiter so vorgehen.

    Unterkonstruktionsholz probeweise einlegen, Waagerechte überprüfen. Noch nicht verschrauben.

    Die Fertigbetonsockel mit einzementierten L-Pfostenträgern (maximale Distanz: 200 cm): Hier zeigt sich deutlich, wie groß die Niveauunterschiede im Garten sind!

    Hochkant gestellte Gehwegplatten (250 x 500 mm) dienen als Streifenfundament und Auflager im vorderen Terrassenbereich, da das Gelände nach hinten zum Zaun abfällt.

    Nachdem Sie die Rinne ausgehoben haben, stellen Sie die Gehwegplatten hochkant hinein und richten sie horizontal aus. Füllen Sie Sand oder Magerbeton in den Zwischenraum, um die Platten zu fixieren.

    Haben Sie mit Sand gearbeitet (oder Fertigzement aus der Tüte), muss der Zwschenraum nun noch gut einschlämmt werden, damit keine Hohlräume zurückbleiben.

    Im Vordergrund das Streifenfundament aus Gehwegplatten, hinten die Betonsockel.

    Erstes Erfolgserlebnis: Die Unterkonstruktionshölzer sind exakt in der Waage.

    In diesem Fall besteht die Unterkonstruktion aus zwei Lagen: längs- und querverlaufenden Hölzern.

    Zunächst werden die unteren Querträger mit den L-Pfostenträgern verschraubt.

    Erste Belastungsprobe: Die Kanthölzer sitzen bombenfest.

    Die Längsträger im Abstand von 50 cm mit Metallwinkeln auf den Querträgern befestigen.

    Sonderfall: Da die Terrasse eine organische Form haben soll, muss hier ein Träger mit einem Winkelschnitt versehen werden.

    Winkel mit der Lehre ermitteln und mit der Kapp- und Gehrungssäge ablängen.

    Die fertige Unterkonstruktion, rechts der angepasste Winkel.

    Vorne beginnend werden die Beplankungsbretter mit Edelstahl-Schrauben befestigt.

    Praxistipp: Mit Hilfe von selbstgefertigten, 10 mm dicken Distanzklötzen erhalten alle Beplankungsbretter denselben Abstand zueinander. Die Bretter dürfen keinesfalls unmittelbar aneinanderstoßen, da Holz arbeitet und Luft zirkulieren muss. Der Mindestabstand der Beplankungsbretter sollte 5 mm nicht unterschreiten.

    Mit Hilfe eines Biegesperrholzstreifens lässt sich die organisch geformte Markierungslinie ziehen.

    Die Brettüberstände mit der Stichsäge ablängen und eventuell die Kanten brechen.

    Jetzt wird vom Besitzer letzte Hand in Sachen Holzschutz angelegt und das neue Podest blitzblank gefegt.

    Durch das neue Podest hat die Ecke optisch und funktional deutlich gewonnen. Rechts der organisch geformte Abschluss.

    Praxistipp: Das letzte Beplankungsbrett wurde hier mit Scharnieren befestigt. So lässt sich das Brett beim Bepflanzen hochklappen – und, ganz wichtig – Johannes hat ein tolles Geheimfach!

    Auf dem neuen Holzpodest stehen nun auch die Gartenstühle sicher und fest!

    Der idyllische kleine Sitzplatz in der hinteren Ecke des Gartens liegt windgeschützt und bietet eine schöne Aussicht. Doch der Boden ist uneben und schon nach kurzen Regenschauern matschig. Ein aufgeständertes Holzpodest soll die Situation grundlegend ändern! Wir zeigen detailliert, wie die man die Holzterrasse bauen kann.

    Unser Bauherr entschied sich daher ein Terrassen anlegen zu wollen, um die Niveauunterschiede auszugleichen. Die Unterkonstruktion wurde anschließend mit Terrassendielen aus heimischem Lärchenholz beplankt. Besonderer Clou der Holzterrasse: Die hintersten Holzdielen lassen sich hochklappen und geben dann ein Geheimversteck frei.

    Wie Sie selbst eine Terrassen anlegen und Terrassendielen verlegen zeigt das Video im Zeitraffer:

    Holzterrasse bauen: Punkt- und Streifenfundamente

    Vorne dienen einzementierte 250 x 500 mm große Gehwegplatten als Auflager für die Unterkonstruktionshölzer. Fünf 500 mm hohe vorgefertigte Betonsockel aus dem Baustoffhandel fungieren als Punktfundamente im hinteren Bereich. Deren Abstände zueinander dürfen 200 cm allerdings nicht überschreiten.

    Zwei Querträger (45 x 145 mm) aus Bangkirai, die in der Flucht mit den einbetonierten Gehwegplatten liegen, dienen als Auflager für die acht Längsträger (45 x 90 mm) aus Douglasie. Die Querträger werden mittels Sechskant-Holzschrauben mit den L-Pfostenträgern verbunden, die Längsträger mit Hilfe von Metallwinkeln und Edelstahl-Schrauben mit den Querträgern. Nach vorne hat das Podest ein leichtes Gefälle von 1-2%, damit Regenwasser ablaufen kann und keine Staunässe entsteht.

    Für die Beplankung haben die Besitzer Lärchenholz gewählt. Wie Douglasie lässt es sich gut bearbeiten, sollte aber vorgebohrt werden. Was für das harte Bangkirai in besonderem Maße gilt. Wenn Sie mit dem Holzterrasse bauen fertig sind, sollten Sie das Holz mit offenporiger Holzlasur oder Holzöl streichen. Das schützt das Material, erhöht die Lebensdauer und sorgt dafür, dass der warme Holzton erhalten bleibt.

    Quelle: selbst ist der Mann

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    Holzterrasse selber bauen

    Bauanleitung für Holzterrassen

    Eine Holzterrasse hat sich längst auch in Privatgärten als stilvoll bewährt, denn die Hölzer fügen sich dekorativ in die Natur ein. Im Gegensatz zu Kies, Verbund- oder Pflastersteinen unterstreichen sie eine warme Atmosphäre, sind jedoch bei der Anschaffung mit höheren Kosten verbunden. Eine Holzterrasse selber zu bauen ist mit unserer ausführlichen, bebilderten Bauanleitung und einigen Tipps kein Problem mehr. So können auch Heimwerker eine langlebige Terrasse aus Holz errichten und die Bretter mit verdeckter Verschraubung befestigen oder klassisch von oben festbohren.

    Damit sie viele Jahre hält, ist die Wahl der richtigen Holzart entscheidend. Deshalb erklären wir, welches Holz sich bevorzugt für Terrassen eignet und wie Heimwerker es vor der Witterung und Pilzbefall schützen.

    Inhaltsübersicht: Holzterrasse selber bauen

    Möbel und Dielen aus Bangkirai pflegen

    Wer die silbergraue, verwittert anmutende Variante mag, muss nur gelegentlich fegen und einmal jährlich Schrubben . Wer einen Holzton haben möchte, gönnt der Bangkirai-Terrasse Pflege mit Öl. Möbel und Dielen aus Bangkirai pflegen

    Das richtige Terrassenholz

    Bevor Sie Ihre Holzterrasse selber bauen können, müssen sie sich für eine Holzart entscheiden. Dabei gibt es kein richtiges und falsches Holz, denn der Unterschied zwischen den heimischen Nadel- und teureren Harthölzern ist eher gering. Balken und Bretter aus Fichten- oder Kiefernholz sind relativ preiswert und haben den Vorteil, dass sie leicht zu verarbeiten sind. Zudem lassen sich beschädigte Teile schnell ersetzten.

    Für den Bau der Terrasse ist hierzulande vor allem die Douglasie beliebt, auch Douglastanne genannt. Sie ist widerstandsfähiger und stammt aus europäischer Forstwirtschaft, sodass Sie keine Bedenken bezüglich der Abholzung der Tropenwälder haben müssen. Zusätzlich zu Hölzern sind Terrassendielen in weiteren Materialien erhältlich, die die Optik von Holz mit der Pflegeleichtigkeit von Kunststoff, Beton oder Keramik verbinden.

    Neben dekorativen Aspekten ist es wichtig, dass das gewählte Holz den Witterungseinflüssen sowie Schädlings- und Pilzbefall standhält. Welche Holzarten einen natürlichen Holzschutz gegenüber Pilzen besitzen, regeln die Dauerhaftigkeitsklassen nach DIN EN 350-2:

    Wird Holz mit einer mittleren bis geringen Dauerhaftigkeit für die Terrasse verwendet, sollten Sie es unbedingt mit speziellen Holzschutzmitteln behandeln.

    Schutz und Imprägnierung für das Holz im Garten

    Das Holz für die Terrasse sollte imprägniert werden, schließlich ist es das gesamte Jahr über der Witterung ausgesetzt. Somit muss es Sonnenlicht, Regen und hohe Temperaturschwankungen aushalten.

    Die für den Bau der Terrasse verwendeten Balken sollten bereits vor dem Verarbeiten druckimprägniert sein. Dabei wird das Holz in Imprägniermittel getränkt, das über mehrere Stunden unter hohem Druck hineingepresst wird. Bei einigen Holzarten muss zudem ein Schutz gegen Pilzbefall, z. B. Bläueschutz, als Grundierung aufgetragen werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten sollten Sie die Bretter ölen, lasieren oder mit Holzfarbe streichen. Mit dem richtigen Schutz-Anstrich lässt sich das gewählte Material auch nachträglich veredeln und dessen Erscheinungsbild verändern.

    Wichtiger als der auf optische Ergebnisse zielende Schutz der Holzdielen ist der konstruktive Holzschutz für die gesamte Konstruktion des Terrassenbodens. Dieser gibt an, welche Schutzmaßnahmen für das Holz erforderlich sind. Terrassenholz fällt dabei in die 3. oder 4. Gefährdungsklasse:

    Ein chemischer Holzschutz ist aber nur notwendig, wenn das verbaute Holz keine entsprechende Dauerhaftigkeit aufweist. Daher ist es empfehlenswert, auf Holzarten aus den im oberen Abschnitt genannten Klassen 1 und 2 zurückzugreifen, um keine chemischen Mittel verwenden zu müssen.

    Ein anderer wichtiger Faktor des konstruktiven Holzschutzes ist die Ableitung der Niederschläge. Hierzu sollte die Unterkonstruktion der Holzterrasse so gebaut sein, dass das Regenwasser abfließt, z. B. mit einer Kiesschicht. Auf diese Weise vermeiden Sie Staunässe, durch die das Holz dauerhaft der Feuchtigkeit ausgesetzt ist und zu faulen beginnt.

    Tipps für die Unterkonstruktion

    Das verbaute Holz sollte möglichst nicht mit dem Erdboden in Berührung kommen und muss von allen Seiten gut belüftet sein, damit es schnell trocknet. Denn Feuchtigkeit ist das Einzige, das dem Material wirklich schadet. Daher ist eine gut geplante und sorgfältig ausgeführte Unterkonstruktion mit ausreichender Belüftung das A und O. Diese sollte aus mehreren Schichten bestehen:

    • Sandbett mit Kies zur vermehrten Wasseraufnahme
    • Wurzelvlies, verhindert, dass Pflanzen zwischen den Holzbalken hindurchwachsen
    • Betonplatten
    • Traghölzer

    Auf den Traghölzern werden zuletzt die endgültigen Bretter angebracht. Zur Vermeidung von Staunässe und vorzeitiger Verrottung der montierten Holzdielen hilft ein Terrassenunterbau mit Auflagepads aus Kunststoff . Zwischen Fundament und Unterkonstruktion positioniert lässt sich hiermit ein konstruktiver Holzschutz schaffen und damit die Lebensdauer der Terrasse enorm verlängern.

    Unsichtbares Verschrauben

    Um die Holzdielen gerade in regelmäßigen Abständen zu montieren und gleichzeitig verdeckt zu verschrauben, bieten viele Händler ein einfaches Verbindungssystem an. Hiermit erzielen auch Einsteiger professionelle Ergebnisse. Dreh- und Angelpunkt dieses Systems sind Verbinder aus Kunststoff , mit denen sich die Dielen auf der Unterkonstruktion verschrauben lassen. Damit Quell- und Schwundbewegungen des Holzes ausgeglichen werden, verfügen diese Verbinder über eine Sollbruchstelle in der Mitte. Diese verhindert bei konstanter Stabilität abgerissene Schrauben oder Rissbildungen im Holz. Zusätzlich schaffen sie den notwendigen Abstand zwischen Unterkonstruktion und Terrassendielen und sorgen auf diese Weise für eine ausreichende Unterlüftung.

    Mittels der Bohrhilfe und Schraublehre lassen sich die Verbinder in fortlaufend gleicher Position fixieren und das Brett in der zuvor montierten Diele einschieben. Für die erste und letzte Reihe gibt es spezielle Verbinder , mit denen Heimwerkern auf der Stirnseite der Unterkonstruktion ein sauberer Abschluss der Terrasse gelingt.

    Ausrichten der Dielen

    Beim Bau der Holzterrasse erleichtert die Montagezwinge das schnelle und exakte Ausrichten der Holzdielen. Zusammen mit den Abstandshaltern, die sechs oder acht Millimeter breite Dehnungsfugen erzielen, lässt sich ein sauberes und gleichmäßiges Verlegebild realisieren. Generell sind Holzdielen mit einer Breite bis zu 20 Zentimetern exakt ausrichtbar. Ihre maximale Spannweite beträgt 45 Zentimeter und die maximale Spannkraft liegt bei 120 Kilogramm.

    Anleitung: Holzterrasse selber bauen

    Für die Unterkonstruktion wird zunächst ein Sandbett angelegt, das Sie mit Gefälle abziehen sollten, damit das Regenwasser abfließt. Bei wasserdichten Untergründen brauchen Sie darunter eine Grobkiesschicht. Danach wird ein Wurzelvlies wird ausgelegt. Dieses lässt zwar das Wasser nach unten entweichen, verhindert jedoch, dass Pflanzen nach oben wachsen. Danach werden die Holzlatten für die Unterkonstruktion vermessen und auf die entsprechende Länge gekürzt (Bild Nr. 1 und 2).

    Im nächsten Schritt folgt der Bau der restlichen Unterkonstruktion: Platzieren Sie die Betonplatten in einem gleichmäßigen, schmalen Abstand und verlegen Sie darüber die Kunststoffpads und Traghölzer (Bild Nr. 3). Die Traghölzer sollten in den Betonplatten verdübelt und angeschraubt oder mit dem oben beschriebenen Verbindungssystem befestigt werden.

    Das Vorbohren der Befestigungspunkte in den Deckbrettern ist bei allen Holzarten zu empfehlen. – Besonders wichtig ist es bei Bangkirai, da sonst Schrauben abreißen und sich die Verbindungen lockern können.

    Nun entsteht die spätere Trittfläche: Hierzu verlegen Sie den Terrassenbelag in regelmäßigen Abständen (ca. 4 bis 6 Millimeter) quer auf die zuvor verdübelte Balkenunterkonstruktion (Bild Nr. 4 bis 6). Achten Sie dabei auf eine regelmäßige, geradlinige Ausrichtung der Bohrlöcher und ein sauberes Schraubbild, denn die Köpfe der Schrauben bleiben sichtbar. Verwenden Sie rostfreie Edelstahlschrauben für die Holzterrasse, um späteren Rostflecken zu vorzubeugen.

    Nun verlegen Sie eine Holzdiele nach der anderen und fixieren sie mit einem Akku-Schrauber. Langsam entsteht der gleichmäßige Terrassenbelag (Bild Nr. 5 und 6). Für den Bau einer großen Holzterrasse sollten Sie ungefähr einen Tag einplanen.

    Sobald die Terrasse gebaut ist, ist ein gründlicher Holzschutz wichtig. Danach fehlen nur noch die passenden Gartenmöbel, denn die Holzterrasse ist sofort nach dem Bau nutzbar.

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    Autor: Peter Himmelhuber

    Autor: Peter Himmelhuber

    Ob eine schattige Laube für sonnige Tage, eine Pergola als Ruheoase, eine schmucke Holzterrasse oder ein Sitzplatz im Grünen bauen – jeder.

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    Simone , d. 11-09-13 13:22 :

    Vielen Dank für diese lange und ausführliche Anleitung. Dielen aus WPC werden dann genauso angebracht oder? Man muss sich nur keine Gedanken mehr über die Versiegelung und so machen richtig? Wir wollen uns nämlich auch eine Terrasse bauen, allerdings erst nächstes Jahr. Ich dachte aber, es kann nicht schaden, wenn man sich jetzt schon mal ein bisschen mit dem Thema auseinander setzt 🙂

    7. „Betonplatten anordnen“von © WoGi (Fotolia) Copyright: [© WoGi – Fotolia]

    10. „Deckbretter verlegen“von © Ingo Bartussek (Fotolia) Copyright: [© Ingo Bartussek – Fotolia]

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    Источники: http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/terrasse_bauen_und_gestalten/terrasse_bauen/holzterrasse_bauen/holzterrasse_bauen.html, http://www.selbst.de/holzterrasse-bauen, http://www.heimwerker.de/garten/terrasse-und-balkon/holzterrasse-anlegen.html

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