Holz bitumenanstrich

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    Bitumen auf Holz streichen – ist das sinnvoll?

    Um Holz vor Feuchtigkeit zu schützen, kommt oft der Gedanke auf, es mit Bitumen zu schützen. Ob Bitumenanstriche oder Bitumenbeläge als Schutz vor Feuchtigkeit ratsam sind, und woran man dabei denken sollte, lesen Sie in diesem Beitrag.

    Bitumenanstriche auf Holz

    Bei vielen Gelegenheiten möchte man Holz gerne sehr wirksam vor Feuchtigkeit schützen und gründlich abdichten. Die Fähigkeit zum Abdichten, die Bitumen mitbringt, scheint eine gute Lösung zu sein für:

    • das Innere von Blumentrögen
    • Holzpfosten
    • Holz, das permanenter Feuchtigkeit ausgesetzt ist

    Grundsätzlich ist es auch möglich, Holz mit Bitumenbeschichtungen abzudichten. Als Untergrund für eine Beschichtung ist Holz grundsätzlich geeignet.

    Das Problem liegt allerdings darin, dass Bitumenbeschichtungen völlig diffusionsdicht sind. Im Holz entstehende Feuchtigkeit würde damit eingeschlossen und könnte nicht mehr entweichen. Dadurch würde das Holz faulen. Dazu kommt, dass diese Beschichtung dann tatsächlich an allen Stellen völlig dicht sein müsste, damit nirgends Wasser eindringt. Jede Feuchtigkeit würde in das Holz eingeschlossen und es würde zu faulen beginnen. In der Praxis ist das aber unrealistisch.

    Bessere Alternativen

    Professioneller Holzschutz ist sicher in jedem Fall eine bessere Alternative als Bitumenbeschichtungen. Sie können unter Umständen punktweise zum Einsatz kommen (beispielsweise im Grenzbereich zwischen Luft und Erdreich bei Pfosten) – gewöhnliche Holzschutzmaßnahmen reichen meist aber auch hier.

    Bitumenbeläge auf Holz

    Bitumenstreifen werden vielfach als sogenannter Ablaufschutz bei Holz eingesetzt.

    So werden beispielsweise Tragbalken von Dielenböden mit besonderen Elastomer-Bitumenstreifen abgedichtet, um die Holzoberfläche vor ablaufendem Wasser zu schützen. Zwischen den Streifen befindet sich dabei eine Polyesterinlage.

    Es kann auch verwendet werden, um den Zwischenraum zwischen Dielen und Tragbalken abzudichten und zu verhindern, dass sich dort Feuchtigkeit sammelt, die in die Tragbalken eindringen könnte. Das Kleben von solchen Abdichtungen auf Holz stellt sicher eine sinnvolle und unbedenkliche Maßnahme dar (im Gegensatz zu durchgehenden Bitumenbeschichtungen auf Holz).

    Bitumen auf Holz streichen – ist das sinnvoll?

    Um Holz vor Feuchtigkeit zu schützen, kommt oft der Gedanke auf, es mit Bitumen zu schützen. Ob Bitumenanstriche oder Bitumenbeläge als Schutz vor Feuchtigkeit ratsam sind, und woran man dabei denken sollte, lesen Sie in diesem Beitrag.

    Bitumenanstriche auf Holz

    Bei vielen Gelegenheiten möchte man Holz gerne sehr wirksam vor Feuchtigkeit schützen und gründlich abdichten. Die Fähigkeit zum Abdichten, die Bitumen mitbringt, scheint eine gute Lösung zu sein für:

    • das Innere von Blumentrögen
    • Holzpfosten
    • Holz, das permanenter Feuchtigkeit ausgesetzt ist

    Grundsätzlich ist es auch möglich, Holz mit Bitumenbeschichtungen abzudichten. Als Untergrund für eine Beschichtung ist Holz grundsätzlich geeignet.

    Das Problem liegt allerdings darin, dass Bitumenbeschichtungen völlig diffusionsdicht sind. Im Holz entstehende Feuchtigkeit würde damit eingeschlossen und könnte nicht mehr entweichen. Dadurch würde das Holz faulen. Dazu kommt, dass diese Beschichtung dann tatsächlich an allen Stellen völlig dicht sein müsste, damit nirgends Wasser eindringt. Jede Feuchtigkeit würde in das Holz eingeschlossen und es würde zu faulen beginnen. In der Praxis ist das aber unrealistisch.

    Bessere Alternativen

    Professioneller Holzschutz ist sicher in jedem Fall eine bessere Alternative als Bitumenbeschichtungen. Sie können unter Umständen punktweise zum Einsatz kommen (beispielsweise im Grenzbereich zwischen Luft und Erdreich bei Pfosten) – gewöhnliche Holzschutzmaßnahmen reichen meist aber auch hier.

    Bitumenbeläge auf Holz

    Bitumenstreifen werden vielfach als sogenannter Ablaufschutz bei Holz eingesetzt.

    So werden beispielsweise Tragbalken von Dielenböden mit besonderen Elastomer-Bitumenstreifen abgedichtet, um die Holzoberfläche vor ablaufendem Wasser zu schützen. Zwischen den Streifen befindet sich dabei eine Polyesterinlage.

    Es kann auch verwendet werden, um den Zwischenraum zwischen Dielen und Tragbalken abzudichten und zu verhindern, dass sich dort Feuchtigkeit sammelt, die in die Tragbalken eindringen könnte. Das Kleben von solchen Abdichtungen auf Holz stellt sicher eine sinnvolle und unbedenkliche Maßnahme dar (im Gegensatz zu durchgehenden Bitumenbeschichtungen auf Holz).

    Bitumenanstrich auf Holz – macht das Sinn?

    Wenn es darum geht, Holz wirkungsvoll vor Feuchtigkeit zu schützen, kommt öfter einmal der Gedanke auf, einfach einen Bitumenanstrich als Schutz für das Holz zu verwenden. Ob das funktioniert, ob es sinnvoll ist, und welche Probleme sich dabei ergeben können, lesen Sie in diesem Beitrag.

    Holz mit Bitumen beschichten

    Grundsätzlich können bituminöse Anstriche auf Holz verwendet werden. Technisch ist das kein Problem, Bitumenanstriche verfügen über eine hohe Haftkraft. Werden Sie sauber gestrichen, dichten sie auch sehr gut ab.

    Genau da liegt aber auch das Problem.

    Probleme bei Bitumenanstrichen auf Holz

    Bitumen ist zäh-klebrig und absolut dicht. Das ist einer seiner wesentlichen Vorteile. Kaum ein anderes Mittel ist so wirkungsvoll abdichtend.

    Die hohe Dichtheit und die völlige Dampfdiffusionsdichtheit von Bitumen sorgt allerdings auch dafür, dass Feuchtigkeit aus dem Holz nicht mehr verdunsten kann, wenn es vollständig mit Bitumen gestrichen ist.

    Die Feuchtigkeit würde eingeschlossen bleiben und das Holz würde unter dem Anstrich langsam verfaulen. Dazu kommt, dass man herkömmliche Bitumenanstriche nicht der Sonne aussetzen darf, das ließe sich aber mit einer speziellen, UV-beständigen Beschichtung regeln.

    Wenn man Bitumen-Anstriche einsetzen möchte, sollte man daher nie das ganze Holz streichen, sondern den Anstrich höchstens an besonders gefährdeten Stellen einsetzen – etwa bei Holzpfosten am Übergang zwischen Luft und Erdreich.

    Alternativen

    Die sicherlich bessere Alternative sind Holzschutzmittel. Auch Sie bieten eine gute Imprägnierung des Holzes und einen hohen Schutz vor Feuchtigkeit. Das gilt umso mehr, wenn man kesseldruckimprägnierte Hölzer verwendet und diese noch zusätzlich mit einen Holzschutz-Anstrich schützt.

    Dabei haben Sie durchwegs eine recht große Auswahl:

    • Weterschutzlacke
    • Holzschutzlasuren (sind meist diffusionsoffen)
    • spezielle Holzschutzfarben (wie etwa das berühmte schwedische Falun-Rot)

    Schutzlacke lassen sich immer nach bestimmten Kategorien einteilen und so entsprechend der individuellen Situation gezielt auswählen und einsetzen. Dazu dienen die sogenannte „Gebrauchsklassen“. Holz, das ständiger Feuchtigkeit ausgesetzt ist, oder in dauerndem Erdkontakt steht, erhält demnach ein Holzschutzmittel der Gebrauchsklasse 4 (höchste Klasse). Dauernde Feuchtebelastungen aber kein Erdkontakt macht auch Klasse 3.2 ausreichend geeignet.

    Источники: http://www.hausjournal.net/bitumen-auf-holz, http://www.hausjournal.net/bitumen-auf-holz, http://www.hausjournal.net/bitumenanstrich-holz

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