Heizestrich kosten

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    Kostenübersicht für Fließestrich

    Anhydrit-Fließestrich ist heute nicht nur ein bewährter Heizestrich, sondern wird auch sonst häufig verwendet. Der Vorteil, gerade beim Anhydrit-Fließestrich liegt beim wesentlich schnelleren Einbau und den kürzeren Trocknungszeiten gegenüber Zementestrich, darüber hinaus bietet er wesentlich bessere wärmedämmende Eigenschaften und vor allem eine bessere Leistung in Verbindung mit Fußbodenheizungen. Calciumsulfat-Fließestrich ist außerdem selbstnivellierend – ein Ausgleich von Unebenheiten am Untergrund kann also unterbleiben. Dafür sind allerdings häufig die Vorarbeiten deutlich aufwendiger als bei anderen Estrichformen.

    Preisrelevante Gegebenheiten bei Fließestrichen

    Die Schichtdicke, bei Fließestrichen in der Regel als Standard 40 Millimeter, ist natürlich das Maß der Dinge, wenn es um den Materialverbrauch und damit die Materialkosten geht. Bestimmte Konstruktionsweisen von Fußbodenheizungen können die notwendige Schichtdicke verändern – je nachdem welche Überdeckungshöhe der Rohre gefordert ist, und wie die Untergrundkonstruktion beschaffen ist. Große Flächen, etwa ganze Geschoßebenen, sind in der Regel etwas günstiger, weil nach entsprechender Vorbereitung der Estrich gleich in alle Räume gleichzeitig eingebracht wird. Damit entsteht bei größeren Flächen ein entsprechend geringerer Zeitaufwand pro Quadratmeter gerechnet auf die Gesamtfläche.

    Richtpreise

    Preisliste pro Quadratmeter (Richtpreise)

    • Fließestrich Material und Verlegung 14 – 22 Euro
    • Fließestrichnetz 2,50 – 4 Euro
    • Anschleifen 1,50 – 3 Euro

    Im Allgemeinen liegt bei den meisten Fachunternehmen der Einbaupreis bei ungefähr zwischen 14 und 22 Euro pro Quadratmeter Fließestrich, abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten auch gelegentlich sogar noch etwas höher, niedriger eigentlich nur sehr selten. Nicht zu vergessen ist, dass auch die Zusatzleistungen mit berücksichtigt werden müssen: ein Fließestrichnetz kann in der Regel für 2,50 bis 4 Euro pro Quadratmeter noch mit zu Buche schlagen, für das Anschleifen kann man in der Regel rund 1,50 bis 3,50 Euro pro Quadratmeter rechnen. Ein Verzicht auf das Schleifen des Estrichs wird zwar oft von Verkäufern erwähnt – nicht jedoch von Fachunternehmen, hier sollte man auf keinen Fall sparen. Wegen der hohen Kosten der Vorbereitung der Unterkonstruktion bietet diese die besten Möglichkeiten, Leistungen in Eigenregie zu erbringen, durchschnittlich fallen die Preise für Fließestrich dann auf das Niveau von Zementestrich oder sogar noch darunter, wenn die Unterkonstruktion vom Bauherrn selbst gemacht wird.

    Estrich verlegen – Preis kalkulieren

    Überblick: Preise für Estrich verlegen pro m²

    Im Neubau gehen die Kosten und das Verlegen des Estrichs nahezu in anderen Baukosten unter. Bei einem Umbau oder beim nachträglichen verlegen einer Fußbodenheizung, sieht das anders aus.

    Viele Hausbesitzer vergessen Materialeinsatz und Arbeitsaufwand zu berücksichtigen, wenn sie einen neuen Bodenbelag wünschen. Dabei geht es ohne einen geeigneten Unterboden nicht. Er dient dazu, den Druck gleichmäßig auf die Dämmsicht zu verteilen, gleicht Unregelmäßigkeiten aus und sorgt für die richtige Höhe des Bodens.

    Die Kosten beim Estrichverlegen hängen von der Art des Materials, der Aufbauhöhe und der Art des Verlegens ab. Das Dämmen und der endgültige Bodenbelag gehören nicht zum Estrich. Bei Fußbodenheizungen zählen die Arbeit für das Einbringen der Heizelemente und die Kosten für dieses Material nicht dazu, obwohl Estrich und Heizung gleichzeitig fertig sind.

    Üblicherweise rechnen Fachbetriebe Stundensätze ab. Diese sind regional sehr unterschiedlich. Es ist schwer, den Arbeitsaufwand einzuschätzen, da viele Faktoren wie Erreichbarkeit des Bodens, Form der Räume und eventuell erforderliche Zusatzarbeiten zu beachten sind.

    Eine genaue Angabe über die Kosten ist erst nach Besichtigung der Baustelle möglich. Die genannten Preise sind daher grobe Schätzungen.

    Die Kosten im Detail

    Materialkosten pro Quadratmeter und Zentimeter Aufbauhöhe des Estrichs

    Die Kosten hängen vom gewählten Material ab. Um diese besser vergleichen zu können, geht es im Folgenden um einen Quadratmeter Boden und eine Estrichdicke von einem Zentimeter.

    Zementestrich ist sehr günstig. Er kostet etwa 1,50 bis 2 Euro pro Quadratmeter. Üblich ist eine Schichtdicke von sechs Zentimetern. In dieser Dicke ist Material für neun bis zwölf Euro erforderlich.

    Gussasphaltestrich kostet etwa 2,10 bis 2,40 Euro pro Quadratmeter. Es reicht eine Schichtdicke von 2,5 Zentimetern, daher kostet jeder Quadratmeter Estrich in ausreichender Höhe 5,25 bis 6 Euro.

    Der Preis für Anhydritestrich beträgt etwa 2,50 bis 3,50 Euro pro Quadratmeter. In der nötigen Aufbauhöhe von vier Zentimetern, schlägt das Material mit 10 bis 14 Euro pro Quadratmeter zu Buche.

    Bei einer sogenannten schwimmenden Verlegung kommen noch Kosten für eine Folie in Höhe von sieben bis neun Euro pro Quadratmeter hinzu. Diese Folien sind als Dampfsperre auch bei Trockenestrich erforderlich.

    Arbeitskosten beim Verlegen berücksichtigen

    Trockenestrich lässt sich ohne größere Probleme selber verlegen. Die großen Mengen an Zement- oder Anhydritestrich lassen sich nur in kleinen Bereichen ohne Betonpumpen aufbringen. Gussasphaltestrich bedarf immer der Hand eines Fachmanns, da der heiße Auftrag für Heimwerker zu gefährlich ist.

    Fachbetriebe verlangen für das Gießen von Zement- oder Anhydritestrich zwischen vier und neun Euro pro Quadratmeter. Die Preise hängen stark von der Größe des Bodens ab. Der Quadratmeterpreis ist umso niedriger, je größer der zu belegende Bereich ist.

    Das Aufbringen von Gussasphalt ist sehr teuer. Hier ist mit 20 bis 25 Euro pro Quadratmeter zu rechnen. Das Material wird vor Ort gekocht und lässt sich nicht gießen, der Handwerker muss es aufstreichen oder –spachteln.

    Das Verlegen von Trockenestrich wird bereits für fünf Euro pro Quadratmeter angeboten. Dieser Preis gilt meist nur, wenn der Betrieb zusätzlich auch den Oberboden verlegen darf, im Schnitt fallen Kosten von zehn Euro pro Quadratmeter an.

    Beachtenswertes beim Verlegen von Estrich

    Wenn der Fachbetrieb alle Arbeiten übernimmt, wird es günstiger

    Die meisten Betriebe bieten günstigere Preise, wenn sie einen größeren Auftrag bekommen. Es macht einen Unterschied, ob der Hausherr selber dämmt oder den Boden anschließend selbst verlegen will. Es kann sich also durchaus Lohnen das gesamte Paket aus Dämmung, Estrich, eventueller Fußbodenheizung und verlegen des Bodenbelags an einen Betrieb zu vergeben.

    Eine große Ersparnis durch Eigenleistung ist kaum möglich, da sich nur der teure Trockenestrich gut durch einen Heimwerker verlegen lässt. Hier liegen die reinen Materialkosten deutlich über den Gesamtkosten der meisten anderen Estricharten.

    Estricharten im Überblick

    Der günstige Zementestrich hat einen Nachteil: Er muss sehr lange trocknen. Der Fußboden kann frühestens nach sechs Wochen verlegt werden, meist dauert es acht Wochen. Da es sich nicht um reines Trocknen, sondern um eine chemische Reaktion handelt, ist ein Beschleunigen des Vorgangs nicht möglich Bei zu großen Temperauren bilden sich Risse.

    Anhydridestrich benötigt nur eine Woche Trocknungszeit. Er ist wie Zementestrich für eine Fußbodenheizung geeignet und lässt sich gut aufgießen. Daher ist dieser Estrich in der Regel die beste Wahl.

    Gussasphaltestrich lässt sich wenige Stunden nach dem Auftrag belegen. Aber er leitet Wärme schlecht. Dafür wirkt er gleichzeitig schalldämmend und verkraftet auch Nässe. In Nassräumen, in denen keine Fußbodenheizung geplant ist, bewährt sich Asphaltestrich besonders.

    Trockenestrich lässt sich schwer einschätzen. Je nach Zusammensetzung der Platten ist eine zusätzliche Trittschalldämmung angebracht. Manche Materialien sind wasserbeständig oder eignen sich für eine Fußbodenheizung. Eine gute Beratung ist vor der Entscheidung für Trockenstrich unbedingt notwendig.

    Reihenfolge der Arbeiten beim Verlegen

    Um sich einen Überblick über die anfallenden Arbeiten beim Verlegen zu verschaffen, hilft ein kleiner Überblick:

    Zunächst wird der Boden vom Fachbetrieb geebnet und gedämmt. Für eine Fußbodenheizung oder für Duschanschlüsse erfolgt nun das Verlegen der Leitungen. Nun wird die Heizung zusammen mit dem Estrich aufgebracht. Je nach Aushärtungszeit des Estrichs ist nun eine Wartezeit angesagt.

    Ist der Estrich ausgehärtet, prüft der Handwerker vor den weiteren Arbeiten die Bestimmung der Restfeuchte, bevor es an die Vorbereitung der Anschlüsse für Dusche und Badewanne geht (falls es sich um ein Badezimmer handelt). Das Verlegen des Estrichs ist damit beendet, es folgt nun der gewünschte Bodenbelag.

    Estrich-Infos – Preise der Estricharten und alle Kosten

    Estrich ist die Bezeichnung für die Deckschicht einer unregelmäßigen, rauen oder zum Betreten ungeeigneten Oberfläche. Die primäre Aufgabe des Estrichs ist es, eine glatte und ebenmäßige Fläche herzustellen, auf der anschließend der dekorative oder technische Bodenbelag aufgetragen werden kann. Neben dieser Funktion hat Estrich noch zahlreiche weitere Aufgaben.

    Estrich kauft man nur einmal

    Estrichsorten und ihre Einsatzgebiete

    Es gibt zwei Wege, die einzelnen Estrichsorten voneinander zu unterscheiden: Material und Einbauart. Die Wahl des Materials schränkt die Wahl des Einbaus ein. Manche Estrichsorten kann der mutige Heimwerker selbst einbauen. Bei anderen ist er auf eine Fachfirma angewiesen. Zusätzlich zum Sackpreis wird hier exemplarisch eine Beispielmenge angegeben. Die benötigten Mengen sind für einen typischen Wohnraum von 20m² ausgelegt. Die Schichthöhe schwankt nach verwendetem Estrich und anderen Faktoren. Grundsätzlich benötigt jeder Estrichbelag eine Bewehrungsmatte, um beim Abbinden und Gebrauch eine Rissbildung zu vermeiden. Bei 2 Euro pro Quadratmeter sind die Kosten für eine Bewehrungsmatte aber zu vernachlässigen.

    Estrichsorten nach Material

    Estrich auftragen

    Die Preise für Zementestrich sind stark schwankend. Bei einem Markenhersteller wie Dykerhoff, Knauf oder PCI kann man stets beste Qualität voraussetzen. Die Abbindezeit ist hingegen für die Preisschwankung ausschlaggebend. Ein einfacher 25 kg Sack Zementestrich ist schon ab 2,50 Euro zu haben. Ein schnellbindender Estrich kann hingegen ohne weiteres das zehnfache kosten.

    Ein 25 kg Sack Zementestrich ergibt 15 Liter eingebautes Volumen. Nun kommt es auf die verbaute Schichthöhe an:

    • 3 cm (normale Höhe auf glattem Beton)= 0,5 m² pro Sack = 40 Sack zu 2,50 Euro = 100 Euro
    • 5 cm (empfohlene Höhe bei sehr unregelmäßigem Untergrund) = 0,3 m² pro Sack = 60 Sack zu 2,50 Euro = 150 Euro
    • 7,5 cm (vorgeschriebene Höhe bei Dämmschichten/Fußbodenheizungen) = 0,2 m² pro Sack = 100 Sack zu 2,50 = 250 Euro

    Ein 40 kg Sack Calciumsulfatestrich ergibt ca. 22 Liter eingebautes Volumen. Für den Raum von 20 m² bedeutet dies:

    • 2,5 cm (Nennhöhe als einfache Deckschicht)= 0,8 m² pro Sack = 25 Sack zu ca. 8 Euro = 200 Euro
    • 3,5 cm (Nennhöhe für Estriche mit Fußbodenheizung)= 0,62 m² pro Sack = 33 Sack zu 8 Euro = 264 Euro

    Der Gussasphaltestrich ist im Innenausbau noch nicht sehr weit verbreitet. Ordentlich verarbeitet und sauber geschliffen und poliert kann der dunkle, elastische und wärmedämmende Gussasphaltestrich aber sehr ansprechend sein. Seine Verarbeitung ist anspruchsvoll und sollte nur von Fachfirmen durchgeführt werden. Mit 25 bis 30 Euro pro Quadratmeter ist er auch nicht billig. Bei unserem Beispielraum kämen auf den Bauherr schon 600 Euro nur an Materialkosten für den Estrich zu.

    Magnesiaestrich ist ein ausgesprochener Spezialestrich, der für private Anwender kaum zugänglich ist. Er vereinigt viele positive Eigenschaften wie Elastizität, Wärmedämmung, elektrische Leitfähigkeit und vieles mehr. Magnesiaestrich ist allerding schwierig einzubauen und muss aufgrund seiner hohen hygroskopischen Eigenschaften zwingend professionell versiegelt werden. Dazu werden Kunstharze verwendet. Auch reagiert Magnesiaestrich aggressiv auf Metalle.

    Da Magnesiaestrich nur von professionellen Unternehmen verlegt wird, sind die Preise schwer ermittelbar. Grundsätzlich kann man von mindestens 100 Euro pro m² ausgehen.

    Kunstharzestriche werden häufig in Laboren, öffentlichen Gebäuden und in der Industrie verwendet. Sie vereinigen viele positive Eigenschaften wie Schlagzähigkeit, Dämmung, Abriebfestigkeit, Beständigkeit gegen Feuchtigkeit und Chemikalien. Kunstharzestriche werden wie der Magnesiaestrich nur von Spezialfirmen verarbeitet. Die Abstimmung aller Komponenten erfordert eine hohe Sachkenntnis. Auch die Einbau- und Aushärteprozesse unterliegen strengen Arbeitsschritten, die genau eingehalten werden müssen. Vor allem die Belüftung beim Aushärten muss garantiert werden, sonst drohen Gesundheitsschäden und es besteht sogar Explosionsgefahr. Das macht Kunstharzestriche für Heimwerker und Privatpersonen zumeist uninteressant. Der Kunstharzestrich an Sich ist bereits einer der teuersten Estrichsorten, die man kaufen kann.

    Es gibt allerdings Dünnschicht-Kunstharze, die als Deckschicht auf bestehenden Estrich eingesetzt werden können. Diese Anwendungen erlauben besonders spektakuläre Texturen, in denen Flocken und Späne eingearbeitet werden. Sie werden nur in einer Dicke von 2-5 Millimeter aufgetragen und kosten ca. 170 Euro für einen 30 Kilogramm Eimer. Dieser reicht für ca. 8 m² und ist einbaufertig angemischt. Ein professionelles Handwerksunternehmen berechnet für die Kunstharzbeschichtung von Estrich ca. 40 Euro pro Quadratmeter.

    Estrichsorten nach Einbauart

    Der Verbundestrich ist eine einfache, ausgleichende Deckschicht, die auf einen Rohbau-Untergrund aufgetragen wird. Verbundestriche sind unabhängig vom Material des Estrich. Sie eignen sich überall dort, wo keine hohen wohntechnischen Anforderungen an den Estrich gelegt werden. Das sind beispielsweise Estriche in Garagen und Keller. Je nach Einbauort muss darauf geachtet werden, ob der Estrich druckfest, wetterfest oder resistent gegen Feuchtigkeit sein muss.

    Verbundestrich

    Beim Verbundestrich fallen kaum Zusatzkosten an. Um Rissbildungen zu vermeiden und eine Trennschicht zur Außenwand zu schaffen, empfiehlt sich ein schmaler Dämmstreifen, welcher ringsum an der Innenwand angebracht wird. Eine 30 Meter Rolle Fugenband kostet ca. 8-12 Euro.

    Ein professionelles Handwerksunternehmen berechnet pro Quadratmeter Verbundestrich ca. 25 Euro.

    Schwimmender Estrich ist für Wohnräume ohne Fußbodenheizung Standard. Er besteht aus einer Dämmschicht aus Hartschaum und einer Deckschicht aus Estrich. Schwimmender Estrich ist für Mehrfamilenhäusen zwingend notwendig, da sonst durch die normale Nutzung der Wohnung eine erhebliche Lärmbelästigung für alle anderen Anwohner ausgeht.

    Für den fachgerechten Einbau von schwimmenden Estrich sind nur geeignete Materialien zulässig. Vor allem die Dämmplatten müssen exakt definierte Druckfestigkeiten besitzen, sonst hat man spätestens beim Einrichten einer Schrankwand einen eingedrückten Fußboden.

    Trittschalldämmung kostet pro Quadratmeter je nach Stärke unterschiedlich viel:

    • 20 Millimeter Stärke (Minimum): 1,50 bis 3 Euro
    • 30 Millimeter Stärke: 2,50 bis 3,50 Euro
    • 40 Millimeter Stärke: 3,00 Euro bis 4,50 Euro
    • 50 Millimeter Stärke: 3,80 bis 6 Euro

    Trittschalldämmung

    Je dicker die Trittschalldämmung ist, desto besser ist ihre Isolierleistung. Besonders dicke Trittschalldämmungen haben zusätzlich einen hohen wärmedämmenden Effekt. Mit einer Investition in eine dickere Trittschalldämmung kann so schnell ein großer Spareffekt bei den Heizkosten erzielt werden.

    Zusätzlich muss die Trittschalldämmung mit einer Dämmschichtabdeckung vom Estrich getrennt werden. Damit wird verhindert, dass flüssiger Estrich durch Zwischenräume der Trittschalldämmung fließt und eine Schallbrücke zum Boden herstellt. Es genügen kleinste Kontakte zwischen Estrich und Rohbaufußboden, um den gesamten Effekt des schwimmenden Estrichs zunichte zu machen. Für die Dämmschichtabdeckung genügt einfache PE-Folie. Die Preise schwanken stark je nach Gebindegröße. Es empfiehlt sich, eine größere Rolle zu kaufen, Folie kann man bei einem Bauprojekt nie genug haben. Eine Rolle mit 100 m² kostet etwa 90 Euro. Schließlich werden noch Bewehrungsmatten (2 Euro pro Quadratmeter) und Randstreifen bzw. Fugenband benötigt.

    Ein professionelles Handwerksunternehmen berechnet für den Einbau von schwimmenden Estrich ca. 40 Euro pro Quadratmeter.

    Der Heizestrich – also der Estrich mit integrierter Fußbodenheizung – ist die Königsdisziplin beim Verlegen von Estrich. Heimwerker ohne den notwendigen Sachverstand gehen ein großes Risiko ein, wenn sie sich an dieser Arbeit selbst versuchen.

    Dieses Verfahren ist nur notwendig, wenn eine Fußbodenheizung mit Wasserschläuchen eingebaut werden soll. Elektrische Fußbodenheizungen sind sehr dünn und können direkt unter Lamitat, Parkett oder einen Fliesenbelag verlegt werden.

    Ein Heizestrich besteht aus druckfester Dämmplatte, ggf. zusätzlicher Trittschalldämmung, Halteplatte für die Verrohrung, die Heizungsrohre bzw. Schläuche, PE-Folie als Dampfsperre und schließlich der Estrich selbst. Aufbau und Art können variieren, an den Materialien selbst ändert sich aber nichts.

    Fußbodenheizung für Heizestrich vorbereitet

    Die Preise für die druckfeste Dämmplatte entspricht denen der Trittschalldämmung mit ca. 5 Euro pro Quadratmeter. Darauf sollte keinesfalls verzichtet werden, da sonst die teure Heizenergie ungenutzt nach unten entweicht. Als Halteplatten für die Schlauchleitungen der Fußbodenheizungen kommen verschiedene Systeme in Betracht. Tackerplatten sind Spezialtafeln, auf welchen die Schlauchleitungen per Kabelbinder befestigt werden. Dazu wird eine Sonderwerkzeug, der Tacker, eingesetzt. Er kostet 100-300 Euro, kann im Werkzeugverleih aber für ca. 15 Euro am Tag gemietet werden.

    Eine Tackerplatte kostet ca. 3,50 Euro pro Quadratmeter. Noppen-Rohrträgerplatten sind konkurrierende Systeme, bei denen nicht getackert werden braucht. Sie kosten ca. 6,50 Euro pro Quadratmeter. Dafür bietet die Tackerplatte eine zusätzliche Dämmleistung.

    Das PET-Rohr für Fußbodenheizungen kostet ca. 0,5 Euro pro Meter. Die benötigte Menge richtet sich nach der Raumgeometrie. Das PET-Rohr hat mindestens eine Höhe von 16 Millimeter, welches eine Höhe vom Estrich von 35 bis 50 Millimeter erfordert. Schließlich kommen bei der Fußbodenheizung noch Dampfsperre und Befestigungsmaterial hinzu, welche mit ca. 20-50 Euro pro Raum zu berechnen sind.

    Zusatzkosten für Estriche

    Aber auch die für DIY-Heimwerker oft angepriesenen Fließestriche sind längst nicht so simpel in der Verarbeitung, wie allgemein behauptet wird. Vor allem die Mischungsverhältnisse müssen genau stimmen, sonst wird der Estrich breiig und das Ergebnis unregelmäßig. Für Fließestrich eignet sich am besten der Calciumsulfatestrich.

    Mit ein wenig Mut und Geschick ist ein Heimwerker auch mit einem erdfeuchtem oder trockenem Estrich nicht überfordert. Mit angeeigneten Vorkenntnissen und gewissenhafter Ausführung erhält man bei trockenem und erdfeuchtem Einbau kontrollierbare Ergebnisse und ist vor bösen Überraschungen geschützt. Diese Verfahren dauern zwar länger, brauchen aber wesentlich weniger Zeit zum Trocknen.

    Zusätzlich zum reinen Estrich kommen noch weitere Kosten für den Einbau zu. Wie hoch diese sind, hängt von der Verlegeart ab.

    Für den Einbau von Estrichen benötigt man

    • 1 Mörtelwanne ca. 15 Euro
    • 1 Satz Arbeitskleidung (Estricharbeit ist SEHR schmutzig!)
    • 1 Schubkarre (ca. 50 Euro)
    • 2-3 Eimer (ca. 5 Euro)
    • Nur bei Fließestrich: 1 Bohrmaschine mit Quirl ca. 150 Euro (Mietpreise ab 25 Euro pro Tag)

    Zusätzlich bei trockenem/erdfeuchtem Einbau:

    • 1 Satz Knieschoner ca. 15 Euro
    • 1 Schutzbrille ca. 5 Euro
    • 1 Maurerkelle ca. 10 Euro
    • 1 Estrich-Glättspan ca. 10 Euro
    • 1 Reibebrett
    • 1 Aluschiene ca. 30 Euro
    • 1 lange Wasserwaage (2 Meter) ca. 30 Euro

    Fließestrich muss in der Regel nach dem Einbau abgeschliffen werden. Dazu werden spezielle Beton- und Estrichschleifmaschinen eingesetzt. Handgeräte kosten ab ca. 200 Euro. Professionelle Maschinen können ab 100 Euro pro Tag gemietet werden. Gebrauchte Estrich- Schleifmaschinen sind ab ca. 350 Euro im einsatzbereiten Zustand erhältlich.

    Estrich muss ausreichend reifen und trocknen. Es empfiehlt sich, einen Raum mit frischem Estrich abzuschließen und gegen Eintritt zu sichern.

    • Sehen Sie sich ein paar Videos und Anleitungen für Trockenestrich an. Der Einbau dauert etwas länger, ist aber kontrollierbarer. Außerdem sind die Trocknungszeiten bei erdfeucht eingebautem Estrich wesentlich kürzer und man hat wesentlich weniger Dampfdiffusion im Haus.
    • Teure Experimente mit Gussasphalt oder Magnesia sollten wohlüberlegt sein. Optische Effekte kann man mit dem passenden Bodenbelag auch erzielen. Einen beschädigten Fußboden mit einer dünnen Kunstharzschicht aufwerten ist hingegen eine preiswerte und sehr interessante Option.
    • Beim Einbau von Fußbodenheizung ist Gewissenhaftigkeit das oberste Gebot. Übersehene Undichtigkeiten, beschädigte Leitungen und falsch sitzende Muffen sind im Nachhinein nur mit großem Aufwand zu reparieren. Kontrollieren Sie auch, ob die Deckenhöhe eines Raumes den Einbau einer Fußbodenheizung mit Schlauchleitungen überhaupt möglich macht. Unter 2,20 Meter wird das Raumgefühl unangenehm. Erwägen Sie als Alternative in diesem Fall eine elektrische Fußbodenheizung.

    Источники: http://www.hausjournal.net/fliessestrich-kosten, http://www.my-hammer.de/preisradar/was-kostet-estrich-verlegen/, http://www.talu.de/estrich-infos-preise/

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