Gipskartonplatten an die wand kleben

    0
    8

    Gipskartonplatten mit Fliesenkleber ankleben?

    Ich habe noch einige Säcke Go-On Flexfliesenkleber sowie Feuchtraum-Rigips-Platten liegen. Nun möchte ich hier eine Wand mit diesen Platten verkleiden. Schrauben und Ständerwerk wollte ich nicht unbedingt, daher kleben.

    Kann ich mit dem Fliesenkleber diese Rigipsplatten ankleben? Hält das?

    Re: Gipskartonplatten mit Fliesenkleber ankleben?

    Ups. auf die Idee ist wohl noch keiner gekommen. Dafür möchte ich auch nicht die Hand ins Feuer legen. Dir ist hoffentlich klar, daß Gipskarton nicht vollflächig verklebt wird (wie Fliesen)?

    Re: Gipskartonplatten mit Fliesenkleber ankleben?

    [quoterci]Kann ich mit dem Fliesenkleber diese Rigipsplatten ankleben? Hält das?[/quoterci]

    Kommt auf einen Versuch an. Es ist ja schließlich auch möglich. GK-Platten mit Ansetzbinder an die Wand zu pappen. Der wird aber nicht wie beim Fliesenkleben vollflächig aufgetragen, sondern in Batzen auf die Plattenrückseite. Der springende Punkt wäre also, ob der Fliesenkleber in dickeren Klumpen vernünftig aushärtet – dann wäre es kein Problem, damit zu arbeiten, denn die Haftkraft dürfte ausreichen. Also am besten mal bei der Anwenderberatung des Kleberherstellers anrufen und mit dem Anwendungstechniker ein bisschen fachsimpeln.

    Grüße von der Großbaustelle!

    Re: Gipskartonplatten mit Fliesenkleber ankleben?

    Kann ich mit dem Fliesenkleber diese Rigipsplatten ankleben? Hält das?

    hast Du es ausprobiert? Ich habe die gleiche Idee. Mein Haus aus den Fünfzigern ist mit sehr sandenen Kalkmörtel verputzt, die Wände haben unzählige tiefe Risse, sind aber einigermaßen gerade. Ich würde die Wände vollflächig mit Flexkleber bestreichen und die 9,5 mm Gipskartonplatten drauf kleben. auch wenn ich dann ein Paar Dübel zur Sicherheit anbringen musste wäre das nicht so aufwendig wie den alten Putz komplett abschlagen zu müssen. Bei der empfohlenem Befestigung mit Ansetzbinder in Form von "batzen sollte ja der Untergrund gut tragfähig sein. Das einzige Problem das ich momentan sehe ist die längere Bindezeit des Fliesenklebers, daher die Dübel.

    Re: Gipskartonplatten mit Fliesenkleber ankleben?

    Bei der empfohlenem Befestigung mit Ansetzbinder in Form von "batzen sollte ja der Untergrund gut tragfähig sein.

    Das muß er bei Verwendung anderer Kleber auch sein.

    Re: Gipskartonplatten mit Fliesenkleber ankleben?

    Mein Haus aus den Fünfzigern ist mit sehr sandenen Kalkmörtel verputzt, die Wände haben unzählige tiefe Risse, sind aber einigermaßen gerade. Ich würde die Wände vollflächig mit Flexkleber bestreichen und die 9,5 mm Gipskartonplatten drauf kleben. auch wenn ich dann ein Paar Dübel zur Sicherheit anbringen musste wäre das nicht so aufwendig wie den alten Putz komplett abschlagen zu müssen. Bei der empfohlenem Befestigung mit Ansetzbinder in Form von "batzen sollte ja der Untergrund gut tragfähig sein. Das einzige Problem das ich momentan sehe ist die längere Bindezeit des Fliesenklebers, daher die Dübel.

    Lass das bloß bleiben, du ärgerst Dich nach einiger Zeit schwarz.

    Ich hab das auch schon mal versucht, nur sch.

    Selbst Lattung anzuschrauben ist bei solch marodem Putz nicht einfach.

    Ist zwar mehr arbeit, aber ich bin jetzt soweit Zimmer für Zimmer den alten Putz abzuklopfen und neu zu putzen. Da kann man dann auch mal wieder was an die Wand hängen ohne wieder angst haben zu müssen ob der Dübel hält.

    Die Sonne, sie geht auf und nieder.

    Täglich weicht die Nacht dem Licht.

    Alles sieht man einmal wieder,

    nur verborgtes Werkzeug nicht!

    Re: Gipskartonplatten mit Fliesenkleber ankleben?

    Hab das schon gemacht. – Hält wunderbar.

    Im Wohraum und im Keller und im Nebengebäude.

    Wie mit Ansetzgips – Batzen rauf und an die Wand geklebt. Da mir der Setzgips zu schnell abbindet und ich kein Profi bin hab ich den Kleber probiert.

    Am anfang war der Kleber bischen zu fest und mußte dann mit Gummihammer etwas nachhelfen an einigen Batzen 🙂 . Aber dann war die richtige Konsitenz gefunden und es geht wunderbar.

    SInd jetzt 5 Jahre an der Wand – und nichts hat sich gelockert.

    Man muß halt einfach probieren .

    Ich hatte den Flexkleber von Obi.

    Mittlerweile habe ich auch im Keller einen Raum damit gemacht unde im Nebengebäude den Holzvorratsraum.

    Gipskartonplatten – kleben oder schrauben

    Sie wollen eine unansehnliche Wand mit Rigips verkleiden und sind sich nicht sicher, ob Sie sie an die Wand kleben oder doch besser schrauben. Auf den ersten Blick wirkt das Kleben einer Gipskartonplatte besonders einfach, aber meist wenn Sie mit der Arbeit beginnen, entstehen oft die ersten Fragen. Wir zeigen Ihnen hier, wie Rigipsplatten angeklebt werden. Gleichzeitig zeigen wir beliebte Fehlerquellen, die es zu umschiffen gilt und stellen das Schrauben von Gipskartonplatten dem Kleben gegenüber.

    Gipskartonplatten können sowohl geschraubt als auch geklebt werden. Kaum ein anderer Werkstoff ermöglicht eine so schnelle und günstige Erstellung einer glatten Wand wie Gipskarton. Das ist einer der Gründe, warum Rigipsplatten heute so beliebt sind.

    Diese Fragen sollten Sie sich stellen:

    • Feuchtraum?
    • Helfer?
    • Einmannplatten oder große Platten?
    • Zustand der Wand?
    • frei stehende Wand oder Wandverkleidung?
    • Dämmung notwendig?

    Zustand der Wand

    Um entscheiden zu können, ob man die Gipskartonplatten verklebt oder verschraubt sollte man den Zustand und die Lage der Wand genauer unter die Lupe nehmen.

    Neben Feuchtigkeit ist auch eine poröse Wand das Aus für das Kleben von Gipskartonplatten. Ist die Wand schief oder uneben, haftet die Platte nicht vollflächig und wird später eventuell abfallen. Das gleiche Ergebnis ist bei einer porösen Wand zu erwarten. Hier kann der Kleber sich nicht komplett mit der Wand verbinden und klebt so ebenfalls nicht vollflächig. Damit kann der Kleber das Gewicht der Gipskartonplatten nicht auf Dauer halten und gibt irgendwann nach.

    Tipp: Je nach Untergrund können Sie die neu erstellten Wände aus Rigips aber zusätzlich noch mit Schrauben sichern. Es muss nicht immer zwingend erst eine Schiene unter der Platte angebracht werden, damit Sie Schrauben setzen können. Allerdings sollten Sie spezielle Schrauben verwenden, die mit einem Einschlagdübel versehen sind.

    Risse, die deutlich über einen Millimeter stark sind und / oder die ganze Wand überziehen, weisen ebenfalls auf Schäden in der Struktur der Wand hin. Diese Risse müssen zumindest vorher verschlossen werden. Sie können dazu die gleiche Masse verwenden, die Sie zum Kleben der Gipskartonplatten verwenden. Ob Ansatzbinder oder Fliesenkleber, Sie brauchen die Risse lediglich grob zuspachteln und trocknen lassen.

    Risse in der Wand beheben

    Wenn der Gipskarton an die Wand geklebt wird, haben Sie keine Möglichkeit, darunter eine zusätzliche Dämmung einzubringen. Daher sind alle ungedämmten Außenwände für das Verkleben von Rigips ungeeignet. Nur wenn gleichzeitig eine Vorwanddämmung durchgeführt wird, beispielsweise mit einem Wärmeverbundsystem, ist es sinnvoll an einer bisher ungedämmten Außenwand von innen Rigips anzukleben. Soll die Wand nicht mehr weiter von außen bearbeitet werden, ist die Anbringung von Gipskartonplatten auf einem Untergerüst aus Latten oder Aluschienen notwendig. Dann kann sowohl die ausreichende Dämmung als auch eine Dampfsperre unter den Platten installiert werden. Auch bei einer Zwischenwand dürfen Sie auf die Dämmung nicht verzichten, selbst wenn diese vielleicht im Moment nicht notwendig erscheint.

    Gegen Kleben sprechen:

    • Feuchtigkeit in der Wand
    • schiefe bzw. unebene Wand
    • poröse Oberfläche der Wand
    • Dämmung der Wand erforderlich

    Gerade in kleinen Räumen bietet es sich an, die Platten direkt zu verkleben, da eine Unterkonstruktion zusätzlich Wohnfläche verbraucht. Die Frage stellt sich natürlich nicht, wenn Sie mit den Rigipsplatten eine Trenn- oder Zwischenwand verkleiden wollen, die neu errichtet wird. Doch auch dann haben Sie noch eine weitere Entscheidung zu treffen. Sie können die Unterkonstruktion entweder aus Aluprofilen oder Latten errichten. Je nachdem, mit welchem Material Sie lieber arbeiten, ist das eher Geschmacksache, da beide Materialien ihre Vor- und Nachteile haben.

    Tipp: Zum Kleben sind große Platten eher unpraktisch, da eignen sich die sogenannten Einmannplatten besser.

    Rigipsplatten verkleben

    Rigips auf eine Ziegel- oder Putzwand können Sie tatsächlich in nur 4 Schritten kleben und nachbearbeiten. Dies ist zwar die einfachste Art Gipskarton zu verlegen, sie kann jedoch nicht überall genutzt werden.

    Hier zunächst die Anleitung, um den Gipskarton zu kleben. Günstiger als das Anbringen mit Schrauben auf einer Unterkonstruktion ist das Kleben nicht zwingend, denn es wird recht viel Klebemasse benötigt.

    1. Wand vorbereiten

    Prüfen Sie erst, ob die Wand absolut gerade und eben ist. Sandige Oberflächen sollten Sie zusätzlich noch einmal abwaschen, bevor Sie dort Gipskarton verkleben können. Sollten Risse vorhanden sein, müssen diese erst verschlossen werden.

    Tipp: Eine besonders unebene Wand müssen Sie erst begradigen, wenn Sie die Platten kleben wollen. Vielfach lohnt das jedoch nicht und es ist dann einfacher, die Platten auf einer ausgleichenden Unterkonstruktion zu verschrauben.

    Stellen Sie sicher, dass eventuell noch vorhandener Putz wirklich tragfähig ist. In den meisten alten sanierungsbedürftigen Häusern ist es besser, den alten Putz vorher zu entfernen. Stark saugende und poröse Ziegel sollten außerdem vor dem Kleben mit einem Haftgrund vorbereitet werden.

    Tipp: Sollte die Wand zu uneben oder nicht tragfähig sein, ist es besser einen Unterbau auf die Wand zu dübeln, da Sie beim Kleben eine schiefe Wand nicht komplett ausgleichen können.

    2. Platten zuschneiden

    Schneiden Sie die Platten zu, bevor Sie den Mörtel anmischen. Auch wenn die Platten eventuell noch mit einem Cutter etwas nachgearbeitet werden müssen, sollten Sie alle Platten vorbereiten. Dort wo geschnittene Kanten aneinander stoßen, sollten Sie die Kante abschrägen. Rund um Türen und Fenster benötigen Sie eventuell noch einen Kantenschutz aus Alu oder Kunststoff. Die Leisten sollten ebenfalls vorbereitet werden.

    Wenn Sie die Platten zuschneiden, beachten Sie Vorder- und Rückseite. Die abgerundeten Ränder gehören auf die Vorderseite. Bei einigen Platten sind beide Seiten abgerundet, dann sollten Sie auf die Farbe der Oberfläche achten, da die Rückseite meist beige in Kartonfarbe gehalten ist, die Vorderseite jedoch weiß vorgrundiert ist.

    Gipskarton schneiden

    Zeichnen Sie die benötigte Fläche genau mit dem Bleistift auf der Platte an. Legen Sie ein Anschlagseisen oder ein gerades Brett an der Schnittkante an und ziehen Sie den Cutter oder ein Teppichmesser daran entlang. Legen Sie dann das Brett an der Schnittkante unter die Gipsplatte und brechen diese hier durch. Nun können Sie den Karton der Rückseite mit dem Cutter durchschneiden.

    Gipskarton brechen

    Tipp: Da auf der Vorderseite die Kante nun nicht mehr abgerundet ist, dort wo Sie geschnitten haben, sollten Sie mit einem Zugeisen oder dem Cuttermesser die Kante abschrägen. Bleibt die scharfe rechtwinkelige Kante bestehen, wird sie sich später durchdrücken und Ihre glatte Oberfläche zerstören. Sie können die Platten nur sauber und vor allem unsichtbar miteinander verbinden, wenn die Platte abgerundet ist.

    3. Kleber anrühren

    Beim Anrühren des Klebers müssen Sie etwas Fingerspitzengefühl beweisen. Wird der Kleber zu nass, saugt die Gipsplatte die Feuchtigkeit auf und die Kartonbeschichtung kann sich aufwellen und lösen. Ist der Kleber zu trocken, verbindet er Platte und Wand nicht richtig. Die Konsistenz sollte zwar cremig sein, aber nicht tropfen.

    Geben Sie erst das kalte Wasser in den sauberen Maurerkübel und dann das Gipspulver des Ansetzbinders. Lassen Sie das Gipspulver nach und nach langsam einrieseln. Wenn Sie merken, dass Sie zu wenig Wasser haben, sollten Sie einen Moment warten und die Masse dann noch einmal mit dem Rührquirl durchrühren. Es ist für Ansetzbinder immer ungünstig, wenn nachträglich noch Wasser eingeschüttet wird. Besser ist es, wenn Sie noch etwas Ansetzbinder zugeben können.

    Tipp: Der Fliesenkleber wird genauso angerührt, ist jedoch nicht so empfindlich wie der Ansetzbinder. Besonders an Außenwänden eignet sich Fliesenkleber wegen seiner mörtelhaltigen Inhalte besser als ein Produkt auf Gipsbasis. Auch beim Kleben der grünen Feuchtraumplatten sollten Sie lieber Fliesenkleber einsetzen.

    4. Gipsplatten ankleben

    Sie können entweder mit Ansetzbinder oder mit Mörtel Rigipsplatten kleben. Die Auswahl sollten Sie abhängig von der Anzahl der Quadratmeter treffen. Bei großen Flächen ist es oft einfacher und wirtschaftlicher, wenn Sie Mörtel für die Platten selbst anmischen. Ansetzbinder ist eine fertige Gipsmischung, die speziell für das Kleben von Gipskarton entwickelt wurde.

    Vergleichen Sie die Preise, vor allem wenn Sie viele Säcke Ansetzbinder benötigen. Ein Sack mit 20 Kilo kostet in etwa 8,00 Euro im Baumarkt. Bei Palettenabnahme wird es teilweise billiger. Doch eine Palette kann gut und gern 56 Säcke umfassen. Andere Händler bieten zum Beispiel 48 Säcke für 400 Euro an. Sie sollten also auch bei größeren Mengen genau hinschauen, ob die Großabnahme nicht sogar teuer ist. Denn in unserem Beispiel kostet der Sack dann 8,33 Euro, ist also sogar teurer.

    Für große komplette Platten sollten Sie den Kleber in mehreren Batzen beziehungsweise großen Klecksen, auf die Wand aufklatschen. Für eine Einmannplatte sollten es etwa sechs dicke Kleckse sein. Die Platte sollte einen Moment angepresst werden. Große Platten kleben Sie besser mit einer zweiten Person als Hilfe. Die kleineren Einmannplatten können Sie aber gut allein verarbeiten.

    Gipskarton kleben

    Tipp: Das Aufklatschen der Klebermasse an der Wand ist ganz wörtlich gemeint, denn je mehr Schwung Sie dabei ausüben, desto weniger Luftlöcher bleiben hinter dem Kleber an der Wand übrig. So haftet erst die Masse und dann die Platte viel besser.

    Kleinere Stückchen am Rand oder in den Ecken sollten Sie auf der Rückseite mit mindestens drei kleinen Klecksen vom Kleber versehen und dann fest andrücken. Prüfen Sie immer sofort nach dem Andrücken der Platten mit einer Wasserwaage, ob die Platten jeweils absolut gerade sind. Nur jetzt können Sie die Platten noch durch leichte Schläge zurechtrücken. Schlagen Sie immer mit der flachen Hand auf die Platte, um leichte Korrekturen vorzunehmen.

    Wichtig: Prüfen Sie mit der Wasserwaage, ob die Platte gerade angedrückt wurde.

    Beim Befestigen der Platten sollten Sie darauf achten keine Kreuzfugen zu erzeugen.

    Rigipsplatten verschrauben

    Der Vorteil bei einer Unterkonstruktion für die Gipskartonplatten besteht in erster Linie in der guten Dämmung und der Möglichkeit, eine Dampfsperre auf dem Mauerwerk anzubringen. Auch eine zusätzliche Fassadensanierung ist in diesem Fall meist nicht notwendig. Allerdings schrumpft der Raum an allen Seiten um etwa fünf Zentimeter, was in sehr kleinen Räumen natürlich nicht wünschenswert ist.

    Trockenbauwand mit Tür – Ständerwerk

    Unterkonstruktion anschrauben

    Je nachdem welche Plattengröße Sie verwenden, muss Ihr Grundgerüst so gestaltet sein, dass die Platten an allen Seiten geschraubt werden können. Große Platten sollten mittig zusätzlich verschraubt werden. Die Latten oder Aluschienen werden mit Dübeln und Schrauben direkt auf die Wand aufgeschraubt. Wenn Sie eine Dampfsperre einbringen wollen, sollten Sie auf die Abdichtung der Dübellöcher achten.

    Dämmung einlegen

    Ihre Dämmschicht sollte der Stärke der Unterlattung entsprechen. Ist die Dämmung zu dünn gewählt, verpufft ein Teil der Dämmwirkung. Eine zu starke Dämmung ist natürlich bei Rigips völlig unmöglich, da Sie sonst die Platten nicht schrauben können.

    Dämmmaterial

    Die Dämmung muss exakt zugeschnitten werden. Das heißt, sie sollte nur einige Millimeter breiter und höher als das vorhandene Segment sein. Haben Sie ein zu kleines Stück ausgeschnitten, können Sie es entweder in einem anderen Feld verwenden oder mit einem weiteren Streifen passgenau verlegen. Das ist natürlich nicht ideal und sollte nicht die Regel sein. Die Dämmung sollte sich mit zwei, drei gezielten Handschlägen in das Feld eindrücken lassen, dann haben Sie die richtige Größe.

    Platten anbringen

    Achten Sie darauf, dass die Platte mittig auf der jeweiligen Latte endet, wenn es noch eine Nachbarplatte geben soll. An Stellen, wo die Platte einen Fensterausschnitt oder einen Türrahmen bedecken soll, können Sie zum Schutz ein Kantenprofil für Gipskarton anbringen. Überdeckt später jedoch eine Türzarge den Rand, können Sie sich diese Kosten sparen.

    Tipp: Die Schrauben haben heute meist einen Kreuzschlitzkopf. Kaufen Sie für diese Arbeit unbedingt ein hochwertiges Bit, das absolut exakt zu dem Schraubenkopf passt. Sie sparen sich viel Zeit und Mühe beim Schrauben, außerdem haben Sie weniger Kosten durch ruinierte Schraubköpfe, die durchdrehen.

    Sie sollten die Schraube ausreichend tief versenken. Etwa ein bis zwei Millimeter tief sollte die Schraube versenkt werden. So können Sie später gut überspachteln und die Schraube bietet der Platte trotzdem ausreichend starken Halt. Ihr bester Freund ist bei dem Verlegen von Rigips an der Zimmerdecke oder einer Schräge die sogenannte 3. Hand, mit der Sie die Platte an der richtigen Stelle fixieren. Durch dieses günstige kleine Werkzeug brauchen Sie dann oft nicht einmal einen Helfer.

    Tiefe der Schrauben beachten

    Tipp: Regeln Sie die Geschwindigkeit des Akkuschraubers wenn möglich so herunter, dass die Schraube genau den richtigen Anpressdruck erhält. Bei voller Leistung kann es passieren, dass die Schraube regelrecht durch die Gipskartonplatte schießt. Dann hätte die Platte natürlich später keinen Halt.

    Dort, wo Lampen an der Raumdecke oder Schräge angebracht werden sollen, ist ein starkes Brett wichtig, das die Konstruktionslatten miteinander verbindet. An diesem Brett wird auch das Elektrokabel entlang geleitet. Zeichnen Sie sich die Lage der Stromkabel und der eventuell eingebrachten Hilfsbretter auf. Dann haben Sie später immer die Möglichkeit, eine Leuchte zusätzlich zu setzen oder die vorhandenen Leuchten zu versetzen, beispielsweise, wenn die Nutzung des Raumes sich vom Schlafzimmer oder Kinderzimmer zu einem Arbeitszimmer verändert.

    Abschlussarbeiten

    Ganz gleich, ob Sie die Gipskartonplatten geklebt oder geschraubt haben, die Trockenbauwand muss nun verfugt und geschliffen werden, um eine wirklich glatte Oberfläche für die weitere Nutzung zu erhalten. Die Anleitung dazu finden Sie hier: Gipskarton spachteln und verschleifen.

    So können Sie Rigips verkleben: eine Anleitung

    Gipskartonplatten können auch direkt auf die Wand geklebt werden – das kann überall dort geschehen, wo Unterbaukonstruktionen nicht möglich sind, aber auch, wenn man sich das Verputzen einer Wand ersparen möchte. Verputzen erfordert einiges an Geschick und Übung, um es perfekt hinzubekommen – Gipskartonplatten sind hier die wesentlich leichtere Alternative. Nach einer Grundierung kann darauf auch tapeziert und gemalt werden.

    Leichte Unebenheiten sind kein Problem, lose Putze hingegen schon. Gerade in älteren Häusern, wo die Wände selten ganz exakt gerade sind, muss man beim Kleben von Rigips ein wenig umsichtiger zu Werke gehen, wenn es sich jedoch nicht um besonders große Unebenheiten handelt, ist das in der Regel kein Problem. Lose, sandige oder bröckelige Putze sollten in jedem Fall komplett entfernt werden, Unebenheiten kann man sodann auch noch mit dem Schwingschleifer zu Leibe rücken, sofern notwendig. Die Wand muss vor dem Kleben der Rigipsplatten unbedingt völlig trocken sein.

    Gips zur Regulierung bei Unebenheiten

    An der Wand werden die Platten mit Gipsbatzen befestigt – kleine Mengen Gips entlang der Kante und verteilt über der Rückseite der Platte. Je größer die Unebenheiten an der Wand, desto größer die Batzenmenge, damit bleibt dann mehr Regulierungsspielraum. Mit der Wasserwaage wird der Sitz der Platte überprüft, und durch Andrücken so lange reguliert, bis die Platte möglichst perfekt plan und in der lotrechten Waage ist. An Boden und Decke sollten Sie am besten durch kleine Holzkeile für Abstand sorgen, damit die Platten an Boden und Decke noch eine Fuge bilden. Bereiten Sie je nach Arbeitsgeschwindigkeit immer nur kleinere Mengen Gips zu, um ein Hartwerden zu vermeiden.

    Fugen verspachteln und grundieren

    Nach dem Bekleben der Wand und dem Aushärten des Gipses können die geklebten Rigipsplatten dann verfugt werden. Die Fugen zwischen Wand und Decke sowie zwischen Wand und Boden sollten am besten mit Silikon verfugt werden. Es kann ratsam sein, die Fugen noch einmal zu überschleifen, damit die Wand dann wirklich exakt plan ist. Vor dem Malen oder Tapezieren muss dann noch eine Grundierung aufgebracht werden.

    Источники: http://www.selbst.de/community/topic/10899/gipskartonplatten-mit-fliesenkleber-ankleben, http://www.talu.de/gipskarton-kleben/, http://www.hausjournal.net/rigips-kleben

    TEILEN
    Vorheriger ArtikelEstrich zusammensetzung
    Nächster ArtikelFliesenlack beige

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here