Gießformen selber herstellen

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    Beton-Gießform mit einem Messer selbst herstellen – ein Versuch…

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    Wer viel mit Beton-Deko macht, nutzt zwangsläufig Beton-Gießformen. Oftmals bestehen die Gießformen aus alten Milchkartons, Joghurtbechern oder Silikonbackformen.

    Es gibt natürlich auf dem Hobbymarkt auch Beton-Deko-Gießformen zu kaufen, wie zum Beispiel von Rayher Hobby hier auf Amazon.

    Doch irgendwann kommt vermutlich jeder einmal an den Punkt, an dem er seine eigene Gießform herstellen möchte. Ob das auch ohne Heißdrahtschneider geht, habe ich einmal ausprobiert.

    Die Beton-Gießform aus Styrodur schneiden

    Ich habe mich für das Material Styrodur entschieden, welches man entweder im Baumarkt oder auch auf Amazon kaufen kann (Direkt-Link zu Amazon). Statt eines Heißdrahtschneiders habe ich für diesen ersten Test ein scharfes Küchenmesser genutzt, um damit die Form auszuschneiden. Doch gehen wir Schritt für Schritt vor.

    Schritt 1: Vorbereitungen für die Beton-Gießform

    Im ersten Schritt müssen wir uns natürlich überlegen, welche Form unser späteres Beton-Werkstück haben soll. Ich habe mich für die Form des Wasserturms auf Langeoog entschieden, da ich gerne dort im Urlaub bin und ich – ganz ehrlich – keine Lust auf Herzchen und Sternchen hatte.

    Ich habe mir für die Formschablone ein Foto genommen, welches das Motiv (den Wasserturm) schön zeigt. Danach habe ich dessen Kontur in Adobe Photoshop nachgezeichnet.

    Im folgenden Video zeige ich Euch, wie ich das in Photoshop gemacht habe:

    Bei Foto-Vorlagen sollte man auf die Symmetrie achten

    Bei dieser Form war es für mich einfacher und besser, nur eine Hälfte des Motivs freizustellen und dann die Ebene zu kopieren und horizontal zu spiegeln, damit die Schnittkontur nachher wirklich symmetrisch ist und nicht durch eine schiefe Fotografie perspektivische Verzerrungen aufweist.

    Bei anderen Formen muss man eventuell das gesamte Motiv freistellen.

    Im Internet nach Vorlagen suchen

    Natürlich kann man auch im Internet nach Vorlagen für die Beton-Gießform suchen. Zum Beispiel eignet sich hier die kostenlose Bilddatenbank von Pixabay hevorragend dafür. Bitte beachtet nur, dass Ihr keine urheberrechtlich geschützten Vorlagen nutzt (zum Beispiel andere Gießformen reproduziert).

    Jetzt wird die Schnittkontur ausgedruckt und ausgeschnitten. Mit etwas Tesa wird die Vorlage auf der Styrodurplatte befestigt. Mit einem Edding (oder einem anderen Stift) zeichnet man dann die Kontur der Schnittvorlage auf der Platte nach. Man kann natürlich auch direkt um die Schnittvorlage herum schneiden, läuft dann aber Gefahr, diese eventuell zu beschädigen und somit nicht mehr für weitere Gießvorlagen nutzen zu können.

    Schritt 2: Die Beton-Gießform ausschneiden

    Ich nutze für das Ausschneiden der Form in diesem Fall ein scharfes Küchenmesser. Für die 20mm dicke Styrodurplatte reicht dies vollkommen aus. Bei dickeren Platen kann es sein, dass das Schneiden mit dem Messer zu schwer ist.

    Im Regelfall nutzt man natürlich für diese Arbeit einen Heißdrahtschneider wie zum Beispiel den Proxxon 27080 Thermocut. Irgendwann werde ich das Gerät einmal vorstellen und eine Videoanleitung zur Herstellung von Gießformen mit dem Heißdrahtschneider hochladen. Da ich das Gerät zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels nicht besitze, greife ich für diese Anleitung auf das gute alte Küchenmesser zurück.

    Auf einer Bastelunterlage schneide ich nun also vorsichtig an der aufgezeichneten Kontur des Motivs entlang und erhalte damit die Negativform für mein nächstes Werkstück.

    Betongießform Langeoog Wasserturm

    Wie auf dem Foto zu sehen ist, entstehen selbst bei der Nutzung eines sehr scharfen Messers unschöne „Ausrisse“ in der Form. Diese sind später leider auch am Beton zu sehen, so dass man hier definitiv nachschleifen muss, um ein ansehnliches Resultat zu erhalten.

    Schritt 3: Die Bodenplatte der Gießform anbringen

    Jetzt haben wir also die Negativform soweit fertig gestellt, dass wir sie auf der Bodenplatte anbringen können. Ich habe für diesen Zweck ein altes Küchenbrett aus Holz genutzt.

    Dieses Brett wird nun unter die Gießform gelegt, welche dann mit Klebeband (zum Beispiel Gewebe-/ Panzerband) an den Rändern auf dem Brett befestigt wird, so dass die Form nicht verrutschen kann und plan auf der Unterlage aufliegt.

    Um zu verhindern, dass der Beton nachher am Brett kleben bleibt, kann man hier auch eine Folie zwischen legen. Bei mir hat es gereicht, das Brett mit Speiseöl zu bestreichen.

    Schritt 4: Den Beton in die Gießform füllen

    Bevor wir im nächsten Schritt den Beton in die Gießform geben, ölen wir diese gut mir Vaseline oder Speiseöl ein, um ein Festkleben des Betons zu verhindern.

    Danach füllen wir vorsichtig den nicht zu flüssigen Beton in die Gießform. Er sollte nicht zu flüssig sein, da er sonst zwischen Bodenplatte und Gießform fließen würde.

    Nachdem die Form bis zum Rand mit Beton gefüllt ist, klopfen wir sie wiederholt vorsichtig auf eine feste Unterlage, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.

    Schritt 5: Warten und den Beton aus der Form entnehmen

    Jetzt ist warten angesagt. Bei meiner 20mm hohen Form empfehle ich eine Wartezeit von etwa 36 Stunden, bei 50mm Stärke würde ich eher zu 48 Stunden tendieren.

    Zum Entfernen des Werkstücks aus der Gießform kann man diese an einer Stelle aufschneiden, so dass man sie leicht nach außen aufbiegen kann, um den Betonrohling zu entnehmen. Diese Schnittstelle kann man für die spätere Wiederverwendung der Gießform mit Klebeband wieder verschließen.

    Nach diesem Test mit dem Küchenmesser muss ich zugeben, dass ein Heißdrahtschneider definitiv eine meiner nächsten Anschaffungen sein wird. Die Kontur wird beim Schneiden mit dem Messer leider sehr unsauber, da immer wieder Teile der Form herausbrechen und unschöne Dellen im fertigen Werkstück entstehen lassen. Ein Heißdrahtschneider schneidet die Kanten sauber und „dellenfrei“.

    Ich zeige Euch hier einmal das Resultat. Ihr erkennt deutlich die Unebenheiten in den Kanten. Natürlich kann man diese noch wegschleifen, aber mit einem Heißdrahtschneider ginge es mit Sicherheit schöner.

    Wie stellt Ihr Eure Beton-Gießformen her?

    Wie stellt Ihr Eure Gießformen her? Gebt uns Eure Tipps hier in den Kommentaren, oder schickt sie uns per E-Mail an [email protected]deko.de. Wir freuen uns auf Eure Anregungen.

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    Silikonform selber machen – so geht's

    Silikonformen sind besonders in der Küche sehr beliebt. Wir zeigen Ihnen in unserem Artikel, wie Sie diese selber machen können.

    Das brauchen Sie für eine Silikonform

    • Sie brauchen lebensmittelechtes Silikon, wenn die Form mit Lebensmitteln in Verbindung kommen wird.
    • Sie dürfen auf keinen Fall herkömmliches Silikon zum Verfugen nutzen, wenn Sie die Silikonform für die Küche herstellen.
    • Sie können dieses aber verwenden, um eine Silikonform herzustellen, die nur mit Gips oder Metall in Berührung kommt.
    • Neben einem für Sie passenden Silikon benötigen Sie außerdem die nachfolgenden Materialien:

    Silikonform herstellen – das Material

    • Sie brauchen eine Vorlage, mit der Sie die Form herstellen. Diese können Sie frei auswählen.
    • Für die lebensmittelechte Silikonform benötigen Sie Knete, einen Ausrollstab und einen Plastikbecher. Dieser sollte nach Möglichkeit an beiden Enden offen sein.
    • Für die andere Silikonform brauchen Sie lediglich noch etwas Wasser und Handseife.
    • Wenn Sie eine lebensmittelechte Silikonform machen, sollten Sie außerdem noch eine Menge Zeit mitbringen. Das Silikon hat mitunter eine Aushärtezeit von über 24 Stunden.

    So machen Sie die Silikonform

    1. Rollen Sie zunächst die Knete auf Ihrer Arbeitsplatte aus.
    2. Legen Sie darauf die Vorlagen, von denen Sie eine Silikonform machen möchten. Achten Sie darauf, dass die Vorlagen mit dem Muster nach oben liegen.
    3. Da Sie das Silikon von oben auf das Muster gießen, sollten Sie das Motiv ein wenig begrenzen. Das funktioniert mit den Plastikbechern. Bei diesen müssen Sie nur den Boden abtrennen und schon sind sie an beiden Seiten geöffnet.
    4. Nachdem Sie den Becher als Begrenzung auf die Knete gestellt und leicht festgedrückt haben, rühren Sie das Silikon in einem separaten Behälter an.
    5. Nun müssen Sie lediglich das flüssige Silikon auf die Vorlage gießen. Achten Sie darauf, dies nicht zu schnell zu machen, damit sich keine Luftbläschen bilden.
    6. Das Silikon sollte das gesamte Muster gut bedecken. Am besten ist es, wenn das Silikon mindestens 5mm höher abschließt.
    7. Sobald das Silikon getrocknet ist, drehen Sie alles herum und entfernen zunächst die Knete.
    8. Anschließend drücken Sie die Silikonform vorsichtig aus dem Becher und entfernen dann die Vorlage.
    9. Mit dieser Methode können Sie auch größere Backformen machen, wie zum Beispiel eine Kastenform.
    10. Hierbei stellen Sie die Kastenform einfach mit der Öffnung nach oben auf die Knete und gießen das Silikon drumherum ein.
    11. So bildet die Kastenform die Aussparung, die dem Silikon die Form gibt.

    Legen Sie sich zunächst die Materialien zurecht. Sie brauchen Silikon, eine Unterlage (wir verwenden hier Backpapier) die Vorlage und eine Schüssel mit Seifenwasser.

    Geben Sie zunächst etwas von dem Silikon in das Seifenwasser.

    Befeuchten Sie Ihre Hände mit dem Wasser und formen Sie aus dem Silikon eine kleine Kugel.

    Legen Sie die Kugel auf das Backpapier und drücken Sie sie dann ein wenig platt.

    Nun pressen Sie die Vorlage in das noch weiche Silikon und lassen es anschließend fest werden.

    Am besten lassen Sie es über Nacht fest werden. Am nächsten Tag ziehen Sie dann zunächst ganz vorsichtig und langsam das Backpapier ab.

    Anschließend müssen Sie nur noch die Vorlage aus der Form lösen.

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    Doch irgendwann kommt vermutlich jeder einmal an den Punkt, an dem er seine eigene Gießform herstellen möchte. Ob das auch ohne Heißdrahtschneider geht, habe ich einmal ausprobiert.

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    Ich habe mich für das Material Styrodur entschieden, welches man entweder im Baumarkt oder auch auf Amazon kaufen kann (Direkt-Link zu Amazon). Statt eines Heißdrahtschneiders habe ich für diesen ersten Test ein scharfes Küchenmesser genutzt, um damit die Form auszuschneiden. Doch gehen wir Schritt für Schritt vor.

    Schritt 1: Vorbereitungen für die Beton-Gießform

    Im ersten Schritt müssen wir uns natürlich überlegen, welche Form unser späteres Beton-Werkstück haben soll. Ich habe mich für die Form des Wasserturms auf Langeoog entschieden, da ich gerne dort im Urlaub bin und ich – ganz ehrlich – keine Lust auf Herzchen und Sternchen hatte.

    Ich habe mir für die Formschablone ein Foto genommen, welches das Motiv (den Wasserturm) schön zeigt. Danach habe ich dessen Kontur in Adobe Photoshop nachgezeichnet.

    Im folgenden Video zeige ich Euch, wie ich das in Photoshop gemacht habe:

    Bei Foto-Vorlagen sollte man auf die Symmetrie achten

    Bei dieser Form war es für mich einfacher und besser, nur eine Hälfte des Motivs freizustellen und dann die Ebene zu kopieren und horizontal zu spiegeln, damit die Schnittkontur nachher wirklich symmetrisch ist und nicht durch eine schiefe Fotografie perspektivische Verzerrungen aufweist.

    Bei anderen Formen muss man eventuell das gesamte Motiv freistellen.

    Im Internet nach Vorlagen suchen

    Natürlich kann man auch im Internet nach Vorlagen für die Beton-Gießform suchen. Zum Beispiel eignet sich hier die kostenlose Bilddatenbank von Pixabay hevorragend dafür. Bitte beachtet nur, dass Ihr keine urheberrechtlich geschützten Vorlagen nutzt (zum Beispiel andere Gießformen reproduziert).

    Jetzt wird die Schnittkontur ausgedruckt und ausgeschnitten. Mit etwas Tesa wird die Vorlage auf der Styrodurplatte befestigt. Mit einem Edding (oder einem anderen Stift) zeichnet man dann die Kontur der Schnittvorlage auf der Platte nach. Man kann natürlich auch direkt um die Schnittvorlage herum schneiden, läuft dann aber Gefahr, diese eventuell zu beschädigen und somit nicht mehr für weitere Gießvorlagen nutzen zu können.

    Schritt 2: Die Beton-Gießform ausschneiden

    Ich nutze für das Ausschneiden der Form in diesem Fall ein scharfes Küchenmesser. Für die 20mm dicke Styrodurplatte reicht dies vollkommen aus. Bei dickeren Platen kann es sein, dass das Schneiden mit dem Messer zu schwer ist.

    Im Regelfall nutzt man natürlich für diese Arbeit einen Heißdrahtschneider wie zum Beispiel den Proxxon 27080 Thermocut. Irgendwann werde ich das Gerät einmal vorstellen und eine Videoanleitung zur Herstellung von Gießformen mit dem Heißdrahtschneider hochladen. Da ich das Gerät zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels nicht besitze, greife ich für diese Anleitung auf das gute alte Küchenmesser zurück.

    Auf einer Bastelunterlage schneide ich nun also vorsichtig an der aufgezeichneten Kontur des Motivs entlang und erhalte damit die Negativform für mein nächstes Werkstück.

    Betongießform Langeoog Wasserturm

    Wie auf dem Foto zu sehen ist, entstehen selbst bei der Nutzung eines sehr scharfen Messers unschöne „Ausrisse“ in der Form. Diese sind später leider auch am Beton zu sehen, so dass man hier definitiv nachschleifen muss, um ein ansehnliches Resultat zu erhalten.

    Schritt 3: Die Bodenplatte der Gießform anbringen

    Jetzt haben wir also die Negativform soweit fertig gestellt, dass wir sie auf der Bodenplatte anbringen können. Ich habe für diesen Zweck ein altes Küchenbrett aus Holz genutzt.

    Dieses Brett wird nun unter die Gießform gelegt, welche dann mit Klebeband (zum Beispiel Gewebe-/ Panzerband) an den Rändern auf dem Brett befestigt wird, so dass die Form nicht verrutschen kann und plan auf der Unterlage aufliegt.

    Um zu verhindern, dass der Beton nachher am Brett kleben bleibt, kann man hier auch eine Folie zwischen legen. Bei mir hat es gereicht, das Brett mit Speiseöl zu bestreichen.

    Schritt 4: Den Beton in die Gießform füllen

    Bevor wir im nächsten Schritt den Beton in die Gießform geben, ölen wir diese gut mir Vaseline oder Speiseöl ein, um ein Festkleben des Betons zu verhindern.

    Danach füllen wir vorsichtig den nicht zu flüssigen Beton in die Gießform. Er sollte nicht zu flüssig sein, da er sonst zwischen Bodenplatte und Gießform fließen würde.

    Nachdem die Form bis zum Rand mit Beton gefüllt ist, klopfen wir sie wiederholt vorsichtig auf eine feste Unterlage, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.

    Schritt 5: Warten und den Beton aus der Form entnehmen

    Jetzt ist warten angesagt. Bei meiner 20mm hohen Form empfehle ich eine Wartezeit von etwa 36 Stunden, bei 50mm Stärke würde ich eher zu 48 Stunden tendieren.

    Zum Entfernen des Werkstücks aus der Gießform kann man diese an einer Stelle aufschneiden, so dass man sie leicht nach außen aufbiegen kann, um den Betonrohling zu entnehmen. Diese Schnittstelle kann man für die spätere Wiederverwendung der Gießform mit Klebeband wieder verschließen.

    Nach diesem Test mit dem Küchenmesser muss ich zugeben, dass ein Heißdrahtschneider definitiv eine meiner nächsten Anschaffungen sein wird. Die Kontur wird beim Schneiden mit dem Messer leider sehr unsauber, da immer wieder Teile der Form herausbrechen und unschöne Dellen im fertigen Werkstück entstehen lassen. Ein Heißdrahtschneider schneidet die Kanten sauber und „dellenfrei“.

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    Источники: http://beton-deko.de/beton-giessform-selbst-herstellen-so-gehts/, http://zuhause.chip.de/silikonform-selber-machen-so-gehts_56355, http://beton-deko.de/beton-giessform-selbst-herstellen-so-gehts/

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