Gartenmauern beispiele

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    Gartenmauer als Gestaltungselement

  • Gartenmauer als Abgrenzung und Gartengestaltung. Wir haben 30 interessante Ideen für Gartenmauern verschiedener Materialien, die außer einer Schutzfunktion auch eine interessante optische Wirkung haben. Wir stellen die Gartenmauer als Gestaltungselement im Garten vor, das seine Identität durch die Struktur und Farbe der Oberfläche, als auch durch die Materialität, bildet. Eine der belibtesten Mauern ist die Steinmauer. Was halten Sie aber von einer belebenden Gartenmauer aus Kletterpflanzen oder aus Wasser? Soll Ihre natürliche Farbe und Struktur einer Betonmauer behalten werden, oder Sie möchten sie als Gemälde im Garten darstellen? Wenn sich eine Mauer als Trennwand im Garten erhebt, soll sie nicht kreativer aufgebaut werden, z.B. durch Öffnungen, die interessante Blickbezuge zu den dahinter befindenden Bereichen ermöglichen? Gestalten Sie einen Traumgarten, in dem die Gartenmauer ihre besondere Rolle spielt.

    Gartenmauer aus Beton und in Braun gestrichenen Steinen

    Warum Gartenmauer aus Naturstein? Als Naturmaterial sind die Natursteine die perfekte Lösung für eine authentische und rustikale Gartengestaltung, die ihre Funktion als Sichtschutz, oder als Trennung und Abgrenzung unterschiedlicher Gartenbereiche. Mittels einer Steinmauer lässt sich ideal eine terrassierte Gartengestaltung bilden. Dank seiner hohen Belastbarkeit, sind die Natursteine das richtige Gestaltungselement in Form von Gartenwege als Zusatz zu der Gartenmauer. Sie sind ewig haltbar und benötigen keine Pflege, in Vergleich mit dem Holzmaterial.

    kreative Gartenmauer – Kunst der Trockenmauer mit von pierson masonry

    Mörtelmauer aus roten Ziegeln und Natursteinen als Gämelde – pierson masonry

    Im Prinzip gibt es zwei Haupttypen bei der Errichtung einer Steinmauer – Trockensteinmauer, oder Mörtelsteinmauer. Die Mörtelmauer unterscheidet sich mit höherer Stabilität. Sie eignet sich besser für höhere Mauern, als auch für den Aufbau von Nischen, Wandbrunnen, oder Torbögen. Bei der Trockenmauern gibt es unterschiedliche Bauarten. Die klassische Art ist die Bruchsteinmauer, bei der unbearbeitete Steine verlegt sind und ein fast gleichmäßiges Fugenbild entsteht. Eine Sonderform ist z.B. das Zyklopenmauerwerk, die aus einer unregelmäßigen Schichtung und Fugenbildung besteht. Für die Trockenmauer eignen sich Steine, wie Muschelkalk, Sandstein, Grauwacke, oder auch Quarzit, die ohne Bindemittel übereinander verlegt werden. In diesem Fall wird die Stabilität durch die Steinanordnung erzeugt. Frostbeständigkeit, Farbe und natürlich der Preis, sind wichtige Auswahlkriterien. Als Beispiel für gelbliche Mauer, eignen sich Sand- und Kalksteine, Porphyr oder rote Sandsteinen für rötliche Farbtöne und Grauwacke, Granit, Gneis, oder Muschelkalk für graue Mauer. Wenn es um den Preis geht, sind die lose geschütteten Bruchsteine sehr günstig. Die rechtwinkligen, lagerhaften Steine sind teurer, aber der Bau ist wesentlich schneller und leichter, da keine Nachbearbeitung der Steine vor Ort notwendig ist. Natürlich die Steinbruchsteine, die in der Nähe zu besorgen sind, sind günstiger als solche, die in entfernten Gebieten abgebaut sind. Durch die Schichtung von Steinen unterschiedlicher Form und Größe, können Sie eine einzigartige Gestaltung und sogar Dekoration Ihrer Mauer schaffen. Außerdem können Sie die Trockenmauer durch Bepflanzung von Steingartenpflanzen verschönern. Hier sind einige coole Beispiele für interessante Gartenmauer, die mittels Trockenbauweise gebildet sind und die gleichzeitig eine interessante Dekoration vorstellen.

    interessante Gartenmauer Gestaltung mit Mauerfenstern aus Holzrahmen

    kreative Gartengestaltung durch Gartenmauer aus flachen Steinen

    weiter coole Inspiration für Landschaftgestaltung mit Trockenmauer von Pierson Masonry

    Gartenmauer als Kunstwerk mit Natursteinen

    Mauerfenster als Idee für interessante Gartengestaltung und Mauerdeko mit Blumen

    schöne Gartenidee für Gartenmauer aus Sandoline von SF-Kooperation

    Gartenmauer mit Folzfenstern als Inspiration für interessante Gartengestaltung und Mauerdeko

    runde Maueröffnungen als Mauerfenster oder als Gang durch die Gartenmauer

    Blickbezug zum Garten durch dekorativen Mauerfenstern

    Gartenmauer Ideen für den Wassergarten

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    rezykliertes Glas für Steinkorbmauer

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    coole Idee für moderne Gartenmauer aus zerspaltenen Hölzern

    modernes Haus mit Gartenwand aus Beton und Holzverkleidung

    aufgestapelte Rundhölzer als Gartenmauer

    Idee für Gartenmauer aus Holzbrettern und Pflanzen als Abgrenzung zum Nachbarnhaus

    fantastische Farb- und Gartengestaltung durch eine Holzmauer

    eine Pflanzenmauer als Sichtschutz und Beschattung im Garten – Hideo Kumaki Architect Office

    fantastische Lösung für Gartenmauer als Wasserfallwand

    Wasser im Garten als Gestaltungsidee und Trennwand

    Gartenmauern benötigen ein stabiles Fundament

    Es gibt viele Gründe eine Gartenmauer zu bauen, und längst nicht alle haben etwas mit Abschottung zu tun. Natürlich wird ein massiver Wall oft auch errichtet, weil er effektiver vor Blicken und Geräuschen aus der Nachbarschaft schützt als etwa ein Zaun. Mindestens genauso oft dienen Mauern aber auch als Böschungsbefestigung oder einfach als schickes Gestaltungselement. Was immer nun die Gründe sind, alle Gartenmauern haben eins gemeinsam: Sie dürfen nicht einfach auf dem vorhandenen Erdreich errichtet werden, sondern benötigen ein stabiles Fundament.

    Gartenmauern werden freistehend oder – wie auf diesem Foto – als Stützmauern für angrenzendes Erdreich errichtet. Foto: KANN

    Da Mauern Bauwerke sind, stellt sich zunächst einmal die Frage, ob man sie einfach so bauen darf oder ob es dafür einer Genehmigung bedarf. Geregelt wird das in den Bauordnungen der Bundesländer. Nach der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalens sind zum Beispiel freistehende Mauern an Grundstücksgrenzen sowie Stützmauern nur bis zu einer Höhe von zwei Metern genehmigungsfrei. Grenzt die Mauer an eine öffentliche Verkehrsfläche, ist sogar nur eine Höhe von maximal ein Meter über der Geländeoberfläche erlaubt, ohne dass eine Baugenehmigung eingeholt werden muss. Ähnliche Regelungen findet man auch in den Bauordnungen der übrigen Bundesländer. Wenn die Mauer im Sichtfeld des Nachbarn errichtet wird, sollte man zudem vorab dessen Einwilligung einholen.

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    Gebräuchliche Materialien

    Für eine Gartenmauer kann man grundsätzlich alle massiven Baustoffe einsetzen, mit denen auch Gebäude errichtet werden. Am häufigsten kommen Betonstein oder Natursteine zum Einsatz. Aber auch Tonklinker oder Leichtbeton sind durchaus gebräuchliche Materialien. Eher selten sieht man Gartenmauern aus Kalksandstein oder gar Porenbeton.

    Da Gartenmauern keine tragenden Funktionen übernehmen, müssen sie auch nicht so belastbar sein wie die Außenwand eines Hauses. Vor allem Natursteine werden daher oft sogar in Trockenbauweise aufeinander geschichtet – ganz ohne Mörtel. Vorhandene Fugen schließt man dabei einfach mit Kies oder kleinen Steinen. Allzu hoch sollten solche Bauwerke ohne Kleber aber nicht gebaut werden.

    Die Betonsteinhersteller bieten heute eine große Vielfalt an Mauersystemen mit unterschiedlichsten Oberflächen an. Die Produkte sind zudem in der Regel deutlich günstiger als Natursteine. Unter dem Kostenaspekt besonders effizient sind Mauern aus Hohlsteinen, die erst beim Vermauern von innen mit flüssigem Beton oder Kies verfüllt werden.

    Möglicher Aufbau einer hinterfüllten Gartenwand. Grafik: Jasto Baustoffwerke

    Frostsichere Gründung

    Auch Gartenmauern brauchen ein Fundament. Bei geringen Höhen bis zu einem halben Meter genügt in der Regel eine Schotterschicht, ansonsten muss betoniert werden. Der Fundamentbau beginnt in der Regel damit, dass mit Holzpflöcken und einer Richtschnur der genaue Verlauf der geplanten Mauer markiert wird. Anschließend wird entlang der Schnur ein Graben ausgehoben, der etwa 20cm breiter sein sollte als das spätere Mauerwerk. Für die Tiefe des Aushubs empfehlen die meisten Experten mindestens 80cm. Erst ab dieser Tiefe bleibt der Boden nämlich normalerweise auch im Winter immer wärmer als 0°C. Das Fundament sollte also mindestens 80cm tief sein, damit die Standsicherheit der Mauer später nicht durch Eisbildung im Boden gefährdet werden kann.

    Natürlich funktioniert das nur, wenn das Fundament aus Materialien gebaut wird, die nicht anfällig für Frostschäden sind. Das geschieht, indem man den ausgehobenen Graben in einem ersten Schritt etwa zu 60% mit frostsicherem Schotter auffüllt, wobei man das Material zwischendurch immer wieder verdichten muss. Die restlichen 40% werden anschließend mit einer Betonschicht verschlossen, die bei höheren Mauern auch eine Stahlbewehrung enthalten sollte. Zu beachten ist ferner, dass bei längeren Mauern Dehnungsfugen im Fundament einzuplanen sind.

    Freistehende und stützende Mauern

    Unterschiede in der Bauweise ergeben sich je nachdem, ob man eine freistehende oder eine stützende Gartenmauer errichten möchte. Letztere sichern in der Regel Böschungen ab und kommen in Gärten mit verschiedenen Höhenniveaus häufig vor. Solche Stützmauern werden normalerweise relativ breit und massiv geplant, schließlich müssen sie oft dem Druck großer Erdmengen standhalten.

    Böschungsmauern werden zudem nicht einfach direkt gegen das Erdreich gebaut. Stattdessen hinterfüllt man sie mit frostsicherem Schotter (siehe Grafik). Um die Wand vor Sickerwasser aus dem Erdreich zu schützen, wird die hinterfüllte Seite der Mauer zum Beispiel mit einer Folie oder mit Bitumenspachtelmasse abgedichtet. Bei besonders feuchtem Boden ist eventuell zusätzlich noch ein Drainagerohr zur Ableitung des Sickerwassers notwendig. Diese kurze Übersicht zeigt schon, dass der Bau von Böschungsmauern deutlich komplexer ist als der von freistehenden Mauern. Ambitionierte Heimwerker sollten also zumindest vorab den Rat von Experten einholen, um grobe Fehler zu vermeiden.

    Gartenmauer

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    Mauern als Mehrwert für den Garten

    Der Grund, über eine Mauer im eigenen Garten nachzudenken, ist oftmals ein Höhenunterschied auf dem Gelände. Gestalterisch lohnt sich ihr Bau jedoch auch auf ebenen Flächen – beispielsweise als Sitzgelegenheit oder Beetumrandung. Mauern eignen sich auch als klassischer Sichtschutz oder einfach, um den Garten in verschiedene Räume zu gliedern. Die Frage ist nur, welche Art von Mauer passt zu Ihren Vorstellungen und wie ist der gefasste Plan erfolgreich umzusetzen? Hier stellen wir Ihnen die gängigsten Mauertypen vor.

    Gartenmauern aus großen und kleinen Findlingen wirken besonders natürlich und passen gut in norddeutsche Gärten. Ihre zum Teil sehr großen Mauerfugen lassen sich hervorragend bepflanzen

    Trockenmauer

    Die aus gebrochenem Naturstein gefertigten Trockenmauern sind auch in niedriger Bauweise – beispielsweise als Beeteinfassung – ein toller Hingucker. Für den Bau eignen sich unter anderem Kalk- und Sandstein, Diabas oder Grauwacke. Während Kalkstein durchweg sehr hell ist, weist Sandstein je nach Abbauregion eine rötliche, gelbliche oder sogar grünliche Färbung auf. Diabas ist einheitlich dunkelgrau, während Grauwacke meist eine Mischung unterschiedlicher Farben zeigt. Teilweise werden Natursteine für Trockenmauern auch behauen angeboten. Sie sind etwas kantiger und dadurch einfacher zu verbauen als bruchraue Steine, aber auch deutlich teurer. Wem der Blick auf pures Mauerwerk so oder so zu langweilig ist, der bepflanzt größere Zwischenräume und Fugen mit Steingartenstauden wie niedrigen Glockenblumen, Duftsteinrich, Polster-Phlox oder Blaukissen.

    Eine stabile Trockenmauer besteht aus drei wesentlichen Teilen: dem Fundament (1), den Mauersteinen (2) und der Dränage (3)

    Bau einer Trockenmauer

    Das Besondere an Trockenmauern ist, dass sie ohne Mörtel aufgeschichtet werden.

    1. Das Fundament: Insbesondere wenn Sie einen Hang abstützen, ist es wichtig, dass Trockenmauern sicher stehen. Deshalb brauchen die Bauwerke ein 80 Zentimeter tiefes Schotterfundament (Körnung 0/32). Füllen Sie den Schotter am besten lagenweise ein und verdichten Sie ihn mit einem Handstampfer.
    2. Die Mauersteine: Sehr gut eignen sich Natursteine mit einer relativ flachen Auflageseite. Es gibt sie in der Regel vorsortiert beim Baustoffhändler. Die größten und ebensten „Brocken“ kommen in die unterste Reihe, so ist die Stabilität am höchsten. Bei Mauern, die zwei Steine breit beziehungsweise tief sind, ist es wichtig, immer wieder sogenannte Durchbinder einzubauen, die durch die gesamte Mauer ragen. Wichtig: Stützmauern am Hang sollten eine Neigung (Dossierung) von mindestens 10 bis 15 Prozent in Hangrichtung aufweisen. Für die richtige Stärke und Höhe der Mauer kann es hilfreich sein, einen Fachmann zurate zu ziehen – auch, wenn man sie anschließend selbst baut. Die Zwischenräume zwischen den Steinreihen können mit etwas normaler Gartenerde ausgeglichen werden.
    3. Die Dränage: Damit Regenwasser und sich stauendes Hangwasser die Steine nicht nach vorne drückt oder durch die Fugen austritt, hinterfüllt man Stützmauern mit Kies oder Schotter. Am besten bringen Sie es lagenweise hinter der Mauer ein. Ein Dränagerohr am Fuß leitet das Sickerwasser von der Mauer weg.

    Schön gesetzt und mit Mörtel verfugt halten solche Natursteinmauern eine kleine Ewigkeit

    Der Mauerbau mit Mörtel

    Im Endeffekt kann jede Trockenmauer durch das Hinzufügen von Mörtel in den Zwischenräumen verstärkt werden. Das Bauprinzip ist von daher nahezu identisch. Es wird ebenso ein Fundament benötigt, das der Mauer die nötige Stabilität verleiht und dann folgen Mörtel und Steinschichten im Wechsel. Wichtig: Spannen Sie bei jeder Schicht eine Maurerschnur und richten Sie die Steine daran aus, damit sie eben und waagerecht liegen. Sie sollten besonders bei der ersten Steinreihe auf Präzision achten, denn eine schiefe erste Reihe ist schwierig wieder auszugleichen.

    Dass eine schöne Mauer auch in Eigenregie zu bewerkstelligen ist, zeigt unsere Leserin Caroline Pieper

    • Nachdem Sie ihr Streifenfundament eingebracht haben und es ausgehärtet ist, legen Sie eine Bahn Bitumenpappe als Kapillarsperre auf und markieren mit einer Richtschnur die Lage und Höhe der ersten Steinschicht.
    • Anschließend bringen Sie die erste Mörtelschicht etwa einen bis zwei Zentimeter dick auf und setzen den ersten Stein. Durch Auflegen einer Wasserwaage überprüfen Sie, ob er „im Wasser“, also waagrecht ist. Sollte dem nicht so sein, lässt sich dies durch Klopfen mit dem Griff der Maurerkelle oder einem Gummihammer korrigieren.
    • Bevor Sie nun den nächsten Stein setzen, bringen Sie auf diesen eine Schicht Mörtel auf – und zwar an der Seite, die an den ersten Stein anschließt. Dadurch entsteht die sogenannte Stoßfuge. Herausquellenden Mörtel streifen Sie mit der Kelle ab, sodass keine unschönen Reste aushärten können.
    • Mauern Sie nun die erste Reihe durch und beginnen Sie die zweite Reihe mit einem kleineren, bzw., wenn Sie mit genormten Steinen wie z.B. Klinkern arbeiten, halben Stein. Dadurch schließt diese Reihe versetzt zur ersten an und es entstehen keine instabilen Kreuzfugen. Je höher die Mauer wird, desto öfter sollten Sie mit einem Senklot nachmessen, ob sie exakt senkrecht steht.
    • Mauern Sie nun weiter, bis die gewünschte Höhe erreicht ist und prüfen Sie regelmässig, ob die Steine noch im Wasser bzw. im Lot sind. Als oberen Abschluss sollten Sie spezielle Decksteine oder – bei Klinkermauern – eine hochkant vermauerte Abschluss-Schicht verbauen und sorgfältig verfugen. Sie verhindert, dass Wasser auf der Mauerkrone stehen bleibt oder ins Mauerinnere einsickert.
    • Nach dem Bau werden die Fugen bei Bedarf noch mit Mörtel gefüllt („verfugt“). Anschließend schrubbt man zum Beispiel neue Gartenmauern aus Klinkersteinen mit Salzsäure ab, um Mörtelreste zu entfernen

    Eine Ruine ist ein ideales Element, um einen romantischen Gartenbereich zu schaffen

    Ruinen sind kleine verträumte Rückzugsorte im eigenen Garten. Wenn Ihr Grundstück nicht über die Überreste eines alten Gemäuers verfügt, können Sie entweder mit eigenem kreativem Schaffensdrang oder mit einem Ruinen-Bausatz aus dem Gartenfachhandel nachhelfen. Als Gründung dient auch hier ein klassisches Fundament aus Beton, das 80 Zentimeter tief sein sollte. Spannend wird es bei der Auswahl der Materialien und möglichen Dekoelemente. Damit die eigene Ruine möglichst rustikal und authentisch aussieht, verwenden Sie am besten alte Mauersteine. Sie lassen sich mit etwas Glück bei Abbrucharbeiten, bei Bauschuttverwertern vor Ort oder über Kleinanzeigen in der Zeitung und im Internet finden. Haben Sie ihr Material gefunden, wird ganz klassisch losgemauert. Allerdings darf hier auch etwas geschummelt und unpräziser gearbeitet werden, damit die Ruine ihren Charme erhält. Kombiniert mit Natursteinen, steinernen Fensterbögen und Gusseisenelementen lassen sich so richtig schöne und verträumte Ecken im Garten zaubern.

    Modern und schön sind Gabionen und bieten viele Möglichkeiten für eine spätere Dekoration oder Bepflanzung

    Die Gabionenwand

    Gabionen punkten mit einer großen Auswahl an unterschiedlichen Formaten sowie dem kinderleichten Aufbau. Zwar kommt man auch dabei ins Schwitzen, aber Sie können eigentlich nichts falsch machen. Die Drahtkörbe sind mit ein paar Handgriffen aufgebaut und das Befüllen mit Bruchsteinen erfordert keinerlei bautechnischen Kenntnisse. Hohe, freistehende Exemplare müssen allerdings mithilfe einbetonierter Stahlpfosten fixiert werden, damit sie nicht umkippen. Gabionen kommen im Gegensatz zu Trockenmauern, auch wenn sie einen Hang abfangen, ohne Dränage aus. Schließlich fließt aus dem Hang drückendes Wasser durch die lockere Füllung ungehindert ab. Ein frostsicher gegründetes, 80 Zentimeter tiefes und gut verdichtetes Schotter-Fundament brauchen Gabionen für einen sicheren Stand dennoch. Bei höheren, mehrreihigen „Stützmauern“ sollte – ähnlich der Neigung bei Trockenmauern – jede höher eingebaute Gabionenreihe ein Stück nach hinten gesetzt werden. Je nach Füllmaterial können Sie die Gitterkörbe sehr individuell gestalten: Wer keine klassischen Steingabionen möchte, kann die Gitterkörbe auch mit Holz, Glasbausteinen oder Ziegelschutt füllen.

    Betonwände sind richtig versiegelt sehr langlebig und müssen im Vergleich zu anderen Mauern nicht wirklich gepflegt werden

    Die Betonmauer

    Glatt, schlicht und modern wirken Gartenmauern aus Sichtbeton und bilden mit den davor wachsenden Pflanzen spannende Kontraste. Der Spruch „Selbst ist der Mann“ ist hier allerdings nicht angebracht, denn saubere, glatte Betonwände im eigenen Garten zu gießen erfordert handwerkliches Geschick, hochwertige Schalplatten und verschiedenste Stützen und Zwingen aus Stahl, damit die Schalung beim Verfüllen stabil bleibt und nicht auseinanderbricht. Von daher lohnt es sich, hier auf den Fachmann zu vertrauen, der fertig gegossene Elemente anliefert und aufstellt oder die Betonmauer vor Ort gießt. Diese Art der Gartenmauer eignet sich hervorragend für modern gestaltete Gärten. Gezielt eingesetzt lässt sich aber beispielsweise auch ein klassischer Garten mit einem Wandelement aus Sichtbeton aufpeppen. Im kleineren Rahmen eingesetzt, zum Beispiel als Sitzbank, macht Beton in der Gartengestaltung übrigens ebenfalls eine gute Figur, da er sich mit der entsprechenden Schalung in jede beliebige Form bringen lässt.

    Источники: http://freshouse.de/gartenmauer-als-gestaltungselement/, http://www.baustoffwissen.de/wissen-baustoffe/baustoffknowhow/haus-garten-wegebau/garten-und-landschaftsbau/gartenmauer-stabiles-fundament/, http://www.mein-schoener-garten.de/gartenmauer-4791

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