Fussbodenheizung estrich

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    Estrich für eine Fußbodenheizung – darauf kommt’s an

    Estrich wird gerade wegen seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten verwandt, auch und gerade als sogenannter Heizestrich. Bei der Neuanlage einer Fußbodenheizung stellt sich oftmals die Frage, ob hierfür separat Estrich abgetragen werden muss. Tatsache ist, dass nur in den wenigsten Fällen ein Austausch notwendig ist. Aufwendige Arbeitsschritte, die für das Aufreißen und die tagelange Neuanlage des Trockenestrichs notwendig sind, entfallen. Allerdings lassen sich hierzu keine allgemeingültigen Aussagen treffen, es kommt nicht zuletzt auf die Art der Bodenbeschichtung der Heizsysteme an.

    In den folgenden Absätzen erhalten Sie wertvolle Informationen für die Praxis, nicht zuletzt mit Hinweise zur Verlegung von Heizestrich.

    Welche Arten von Estrich eignen sich?

    Typischerweise wird ein Estrichtyp benötigt, der langfristig hohe Werte in Bezug auf die Tragfähigkeit und das thermische Verhalten aufweist. In der Praxis werden zumeist drei Estrichtypen verwandt, die von ihren grundsätzlichen Eigenschaften her geeignet sind. Die Wahl haben Heimwerker zwischen Zementestrich, Silo-Zementestrich sowie einer besonderen Form des Fließestrichs, dem Calciumsulfat-Fließestrich (Anhydrit, AFE).

    Der Vorteil einer nach modernen Maßstäben eingebrachten Fußbodenheizung ist die vergleichsweise groß umzusetzende Heizfläche, die in Kombination mit einer optimierten Gebäudedämmung eine relativ geringe Vorlauftemperatur umsetzt. Das sich daraufhin ergebende Raumklima entsteht nicht zuletzt aufgrund teils nur marginaler Temperaturunterschiede, die zwischen Wand, Boden sowie der Raumluft gegeben sind.

    Worauf es also ankommt, ist ein großflächig verlegbarer Estrich, der eine ordentliche Wärmeleitfähigkeit aufweist.

    Warum stellt Calciumsulfat-Fließestrich die erste Wahl dar?

    Mehrere Untersuchungen haben dargelegt, dass unter den genannten Estrichtypen vor allem Calciumsulfat-Fließestrich hervorsticht. Hierbei handelt es sich um einen Estrich mit sehr ebener Oberfläche, wodurch sich selbst großformatige Plattenbeläge ohne größere Unebenheiten auftragen lassen. Im Klartext heißt das, die als Bindeglied eingebrachte Fußbodenheizung kann zielgerichtet und punktgenau eingebraucht und anschließend gesteuert werden. Im Zuge dessen besticht dieser Estrichtyp zudem durch eine sehr geringe Einbaudicke, vor allem im Vergleich mit herkömmlichem Zementestrich. Es lassen sich also beliebige Bodenaufbauhöhen umsetzen, ohne dass dies zulasten der Wärmeleitfähigkeit gehen würden – Dämmeigenschaften können gleichermaßen nach ihrem Erfordernis umgesetzt werden.

    In Praxistests wurde dargestellt, dass in Summe aller Eigenschaften eine deutlich geringere Reaktionshemmung gegeben ist. Es dauert also nicht entsprechend lang, bis die Heizung hochgefahren und die nötige Wärme an den Raum abgegeben wird. Gleichzeitig lassen sich selbst andersartige Raumstrukturen umsetzen, da Fließestrich wesentlich erhöhte Biegezugfestigkeiten aufweist. Dadurch wird selbst auf größeren Flächen nicht zulasten der Stabilität oder Dämmeigenschaften gearbeitet.

    Klassische „Schmutzfugen“, die durch ein „Aufschüsseln“ entstehen würden, gibt es bei Calciumsulfat-Fließestrich nicht. Hierbei sind keine Übergänge im Bereich der Randfugen geöffnet.

    Heizestrich einfach verlegen und Heizkosten einsparen

    Relevant in Bezug auf den Einbau einzelner Heizungssysteme ist die sogenannte Trägheit, also die Reaktionszeit hinsichtlich einer Veränderung bei der Vorlauftemperatur. Nicht ohne Grund fokussieren sich alle namhaften Hersteller darauf, diese Differenz so klein wie möglich zu halten. Derartige, „träge“ Anlagen neigen nämlich zu einem häufigen „Überschießen“. Hierbei wird die Soll-Raumtemperatur erreicht und teils deutlich überschritten, weil beispielsweise Sonneneinstrahlung für zusätzliche Energie sorgt. Umgekehrt kennt man diese Problematik bei einer Nachtabsenkung. Grundsätzliche Unterschiede bezüglich der genannten Estrichtypen gibt es nicht, die Unterschiede können aber bis zu drei Prozent betragen.

    Beim Verlegen ist darauf zu achten, die einzelnen Arbeitsschritte aufeinander abzustimmen und so notfalls Verzerrungen ausgleichen zu können.

    • Nach Abschluss der Verlegung der Heizungsrohre muss eine Dichtigkeitsprüfung durchgeführt werden. Zudem empfehlen sich elastische Polstermaterialien für die Rohrbögen. Effekt notwendig, um ein Ausdehnen zu ermöglichen und Rohrbrüche zu vermeiden.
    • Erst danach sollten die Dämmstreifen an den Wänden angebracht werden, notfalls mit Dehnungsfugen (je nach Größe). Anschließend kann der Fließestrich verteilt und geglättet werden.
    • Zu vermeiden sind hierbei in jedem Fall Lufteinschlüsse, die Rohre müssen vollständig umschlossen sein. Sonst käme es zu schlechteren Wärmeleiteigenschaften. Angaben hierzu finden sich in den Verlegehinweisen des Herstellers.
    • Grundsätzlich sollten die Wartezeiten eingehalten werden, die bei Anhydritestrich zumeist eine Woche betragen. Bei Verwendung von Zementestrich sind Trocknungszeiten von bis zu vier Wochen üblich. Erst danach empfiehlt sich ein langsames, kontrolliertes Aufheizen. Das Protokollieren hilft bei einer späteren Fehlerquellensuche.

    Abschließende Hinweise und Fazit

    Unter langfristigen Gesichtspunkten ist es ratsam, Fließestrich zu verwenden. Anders als bei herkömmlichen Fußbodenbelägen, gibt es hier nämlich bei der Ummantelung der Heizrohre keine Probleme. Und ein homogener Verschluss ist absolut notwendig, um nicht wertvolle Prozentpunkte bei der Leitfähigkeit und damit der Leistungsfähigkeit der Fußbodenheizung einzubüßen. Nicht zuletzt ist die Wärmeleitfähigkeit auch auf größeren Flächen gegeben, womit sich nicht Spitzen unterhalb des Estrichs ausbilden können – was wiederum das Risiko einer verminderten Reaktion mit sich bringt.

    Spezieller Heizestrich bringt entscheidende Vorteile für eine ökologische Bauweise, die Wärmeleitfähigkeit und Dämmeigenschaften verbindet. Eine optimale Wärmeleitfähigkeit senkt die Energiekosten, da nicht „für umsonst“ geheizt wird.

    Zusammenfassung

    Moderne Fußbodenheizungen können problemlos auch auf größeren Flächen eingesetzt werden. Sie weisen eine schnelle Reaktionszeit auf und verringern dadurch unnötige Wärmeabgaben und Energieverluste. Als idealer Estrichtyp gilt gemeinhin Calciumsulfat-Fließestrich.

    Estrich für eine Fußbodenheizung – darauf kommt’s an

    Estrich wird gerade wegen seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten verwandt, auch und gerade als sogenannter Heizestrich. Bei der Neuanlage einer Fußbodenheizung stellt sich oftmals die Frage, ob hierfür separat Estrich abgetragen werden muss. Tatsache ist, dass nur in den wenigsten Fällen ein Austausch notwendig ist. Aufwendige Arbeitsschritte, die für das Aufreißen und die tagelange Neuanlage des Trockenestrichs notwendig sind, entfallen. Allerdings lassen sich hierzu keine allgemeingültigen Aussagen treffen, es kommt nicht zuletzt auf die Art der Bodenbeschichtung der Heizsysteme an.

    In den folgenden Absätzen erhalten Sie wertvolle Informationen für die Praxis, nicht zuletzt mit Hinweise zur Verlegung von Heizestrich.

    Welche Arten von Estrich eignen sich?

    Typischerweise wird ein Estrichtyp benötigt, der langfristig hohe Werte in Bezug auf die Tragfähigkeit und das thermische Verhalten aufweist. In der Praxis werden zumeist drei Estrichtypen verwandt, die von ihren grundsätzlichen Eigenschaften her geeignet sind. Die Wahl haben Heimwerker zwischen Zementestrich, Silo-Zementestrich sowie einer besonderen Form des Fließestrichs, dem Calciumsulfat-Fließestrich (Anhydrit, AFE).

    Der Vorteil einer nach modernen Maßstäben eingebrachten Fußbodenheizung ist die vergleichsweise groß umzusetzende Heizfläche, die in Kombination mit einer optimierten Gebäudedämmung eine relativ geringe Vorlauftemperatur umsetzt. Das sich daraufhin ergebende Raumklima entsteht nicht zuletzt aufgrund teils nur marginaler Temperaturunterschiede, die zwischen Wand, Boden sowie der Raumluft gegeben sind.

    Worauf es also ankommt, ist ein großflächig verlegbarer Estrich, der eine ordentliche Wärmeleitfähigkeit aufweist.

    Warum stellt Calciumsulfat-Fließestrich die erste Wahl dar?

    Mehrere Untersuchungen haben dargelegt, dass unter den genannten Estrichtypen vor allem Calciumsulfat-Fließestrich hervorsticht. Hierbei handelt es sich um einen Estrich mit sehr ebener Oberfläche, wodurch sich selbst großformatige Plattenbeläge ohne größere Unebenheiten auftragen lassen. Im Klartext heißt das, die als Bindeglied eingebrachte Fußbodenheizung kann zielgerichtet und punktgenau eingebraucht und anschließend gesteuert werden. Im Zuge dessen besticht dieser Estrichtyp zudem durch eine sehr geringe Einbaudicke, vor allem im Vergleich mit herkömmlichem Zementestrich. Es lassen sich also beliebige Bodenaufbauhöhen umsetzen, ohne dass dies zulasten der Wärmeleitfähigkeit gehen würden – Dämmeigenschaften können gleichermaßen nach ihrem Erfordernis umgesetzt werden.

    In Praxistests wurde dargestellt, dass in Summe aller Eigenschaften eine deutlich geringere Reaktionshemmung gegeben ist. Es dauert also nicht entsprechend lang, bis die Heizung hochgefahren und die nötige Wärme an den Raum abgegeben wird. Gleichzeitig lassen sich selbst andersartige Raumstrukturen umsetzen, da Fließestrich wesentlich erhöhte Biegezugfestigkeiten aufweist. Dadurch wird selbst auf größeren Flächen nicht zulasten der Stabilität oder Dämmeigenschaften gearbeitet.

    Klassische „Schmutzfugen“, die durch ein „Aufschüsseln“ entstehen würden, gibt es bei Calciumsulfat-Fließestrich nicht. Hierbei sind keine Übergänge im Bereich der Randfugen geöffnet.

    Heizestrich einfach verlegen und Heizkosten einsparen

    Relevant in Bezug auf den Einbau einzelner Heizungssysteme ist die sogenannte Trägheit, also die Reaktionszeit hinsichtlich einer Veränderung bei der Vorlauftemperatur. Nicht ohne Grund fokussieren sich alle namhaften Hersteller darauf, diese Differenz so klein wie möglich zu halten. Derartige, „träge“ Anlagen neigen nämlich zu einem häufigen „Überschießen“. Hierbei wird die Soll-Raumtemperatur erreicht und teils deutlich überschritten, weil beispielsweise Sonneneinstrahlung für zusätzliche Energie sorgt. Umgekehrt kennt man diese Problematik bei einer Nachtabsenkung. Grundsätzliche Unterschiede bezüglich der genannten Estrichtypen gibt es nicht, die Unterschiede können aber bis zu drei Prozent betragen.

    Beim Verlegen ist darauf zu achten, die einzelnen Arbeitsschritte aufeinander abzustimmen und so notfalls Verzerrungen ausgleichen zu können.

    • Nach Abschluss der Verlegung der Heizungsrohre muss eine Dichtigkeitsprüfung durchgeführt werden. Zudem empfehlen sich elastische Polstermaterialien für die Rohrbögen. Effekt notwendig, um ein Ausdehnen zu ermöglichen und Rohrbrüche zu vermeiden.
    • Erst danach sollten die Dämmstreifen an den Wänden angebracht werden, notfalls mit Dehnungsfugen (je nach Größe). Anschließend kann der Fließestrich verteilt und geglättet werden.
    • Zu vermeiden sind hierbei in jedem Fall Lufteinschlüsse, die Rohre müssen vollständig umschlossen sein. Sonst käme es zu schlechteren Wärmeleiteigenschaften. Angaben hierzu finden sich in den Verlegehinweisen des Herstellers.
    • Grundsätzlich sollten die Wartezeiten eingehalten werden, die bei Anhydritestrich zumeist eine Woche betragen. Bei Verwendung von Zementestrich sind Trocknungszeiten von bis zu vier Wochen üblich. Erst danach empfiehlt sich ein langsames, kontrolliertes Aufheizen. Das Protokollieren hilft bei einer späteren Fehlerquellensuche.

    Abschließende Hinweise und Fazit

    Unter langfristigen Gesichtspunkten ist es ratsam, Fließestrich zu verwenden. Anders als bei herkömmlichen Fußbodenbelägen, gibt es hier nämlich bei der Ummantelung der Heizrohre keine Probleme. Und ein homogener Verschluss ist absolut notwendig, um nicht wertvolle Prozentpunkte bei der Leitfähigkeit und damit der Leistungsfähigkeit der Fußbodenheizung einzubüßen. Nicht zuletzt ist die Wärmeleitfähigkeit auch auf größeren Flächen gegeben, womit sich nicht Spitzen unterhalb des Estrichs ausbilden können – was wiederum das Risiko einer verminderten Reaktion mit sich bringt.

    Spezieller Heizestrich bringt entscheidende Vorteile für eine ökologische Bauweise, die Wärmeleitfähigkeit und Dämmeigenschaften verbindet. Eine optimale Wärmeleitfähigkeit senkt die Energiekosten, da nicht „für umsonst“ geheizt wird.

    Zusammenfassung

    Moderne Fußbodenheizungen können problemlos auch auf größeren Flächen eingesetzt werden. Sie weisen eine schnelle Reaktionszeit auf und verringern dadurch unnötige Wärmeabgaben und Energieverluste. Als idealer Estrichtyp gilt gemeinhin Calciumsulfat-Fließestrich.

    Fritz Schwarz GmbH

    Einbau im Estrich

    Anschlussfertige Heizkabel

    Anschlussfertige Fußbodenheizmatten

    • Anschlussleistung: 50 bis 350 W/m²
    • Anschlussspannung: 230 V (oder andere)
    • Anschlussleitung: 4 m lang (oder länger)

    Sondermaße

    Neben rechteckigen Heizmatten fertigen wir komplett anschlussfertige Matten in beliebiger Form, z. B. abgesetzte, unterbrochene und Matten für alle geometrischen Flächen. Aufwendige Verlege- und Anschlussarbeiten werden erspart; es ist nur eine einzige Heizmatte anzuschließen.

    • Skizze des Objektes
    • Einzeichnen der zu heizenden Flächen
    • alle Maßangaben
    • Kennzeichnung der Anschlussdosen
    • Länge der Anschlussleitung
    • Anschlussleistung (Watt/m²)
    • Anschlussspannung (Volt)
    • eventuelle Sonderwünsche

    Fußbodenheizung – die ideale Lösung

    Ideales Raumklima und dementsprechendes Wohlbehagen schafft nur eine Fußbodenheizung!

    Es gibt viele Bereiche, ob im Bade- oder Kinderzimmer, für den Arbeitsbereich in der Küche, Standflächen hinter Theken von Kaltläden (Metzgerei, Fischladen u. a.), Terrassen-Sitzplätze, Balkone und Wintergärten, besonders fußkalte Keller- oder Erdgeschossräume, wo nur ein richtig temperierter Fußboden die optimale Lösung bietet.

    Gerade für diese Problembereiche stellt die elektrische Fußbodenheizung eine echte Alternative dar, ganz gleich welches Heizsystem eventuell bereits gewählt wurde.

    Die Anschaffungs- und Betriebskosten sind gering. Als Faustregel für Fußbodenheizungen bei Innenanlagen gilt:

    Etwa 10 bis 12 m Heizkabel pro Quadratmeter. Entsprechend der gewünschten Aufheizzeit, Beschaffenheit und Aufbau des Bodens, kann die Heizleistung zwischen 50 bis 350 W/qm liegen.

    Je höher die Leistung – desto kürzer die Aufheizzeit.

    Um günstige Niederstromtarife zu nutzen, verlegt man die Heizung unter einer dicken Estrichschicht. Diese bewirkt eine längere Speicherung der Wärme. Die Heizleistung kann deshalb im höheren Bereich liegen.

    Eine schnelle Wärmeabgabe erreicht man, wenn die Heizung nahe unter dem Bodenbelag installiert ist. Die Heizleistung kann hier im niedrigeren Bereich liegen.

    Источники: http://www.heimhelden.de/estrich-fussbodenheizung, http://www.heimhelden.de/estrich-fussbodenheizung, http://www.fritz-schwarz.de/heiztechnik/fussbodenheizung-im-estrich.html

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