Fundament für carport wie tief

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    Das passende Fundament fürs Carport

    Auch für Bauwerke wie Carports ist es sehr wichtig, ein solides und stabiles Fundament zu errichten. Nur mit einem richtigen Fundament wird eine lange Lebensdauer gewährleistet. Wird keine optimale Grundlage geboten, so kann es zu verschiedenen Dingen kommen.

    Auch für Bauwerke wie Carports ist es sehr wichtig, ein solides und stabiles Fundament zu errichten. Nur mit einem richtigen Fundament wird eine lange Lebensdauer gewährleistet. Wird keine optimale Grundlage geboten, so kann es zu verschiedenen Dingen kommen. Unter anderem ist es möglich, das die Verankerungen bei Windstößen aus dem Boden gerissen werden, wenn das Fundament nicht optimal ausgeführt wurde. Oft sieht man auch, dass Leute einfach nur Holzpfosten in den Boden rammen. Doch dann ist absehbar, das diese Pfosten nach geraumer Zeit anfangen zu verfaulen und nicht mehr die nötige Stabilität und Sicherheit bieten, wie es bei dem Bauwerk erforderlich ist.

    Bau vom Carport Fundament nicht aufwendig

    Es bieten sich in der Regel zwei Fundamentarten für den Carportbau an. Das sind das Streifen- und das Punktfundament. Ebenfalls sind auch Schraub- und Rammfundamente bekannt, die nach Absprache mit Experten bei kleineren Modellen zum Einsatz kommen können. Auf eine großflächige Ausschachtung kann bei einem Stellplatz in der Regel verzichtet werden. Das erspart doch jede Menge Geld, Zeit und Nerven. Aber wie ist das nun eigentlich?

    • Wann bietet sich das Punkt- und wann das Streifenfundament an?
    • Was gibt es beim Schraub- und Rammfundament zu beachten und wann kommen diese zum Einsatz?
    • Welche Vorteile und Nachteile bringen diese Fundamentarten mit sich?
    • Und wie genau sollte eigentlich eine Fundamenterrichtung und das Carport geplant werden?

    Die richtige Planung ist wichtig

    Bevor Sie mit dem Bau beginnen, sollten Sie sich beim zuständigen Bauamt informieren, ob Sie eine Baugenehmigung benötigen. In einigen Regionen, wie beispielsweise in Bayern, muss ein Carportbau beantragt werden. In anderen Bundesländern müssen lediglich die allgemeinen Vorgaben beim Bau beachten werden, die für einen fachgerechten Aufbau nötig sind. Wenn das geklärt ist, kann es dann an die Fundamentplanung und die anfallenden Arbeiten gehen. Zu beachten ist:

    • Betonfundament ist die langlebigste und stabilste Wahl
    • Holzpfosten in den Boden einlassen bringt nach einigen Jahren Probleme mit sich
    • Knickt der Carport ab, dann haften Sie für die Schäden

    Punktfundament mit Vor- und Nachteilen

    Nun möchten wir Ihnen eine kleine Übersicht darüber geben, welche Vor- und Nachteile ein Punktfundament mit sich bringt und wann dieses vorzugsweise anzuwenden ist. Generell ist es so, dass die kleineren und unaufwendigeren Punktfundamente bei Einzelcarports sehr oft verwendet werden. In den meisten Fällen ist das ausreichend und bietet eine gute Stabilität.

    Die Errichtung eines Punkfundaments ist wahrhaftig sehr einfach. Auf jeden Fall müssen die äußeren Pfosten alle einbetoniert werden. Ob auch mittlere Pfosten, die auf der längeren Seite im Normalfall vorhanden sind, einzubetonieren sind, sollten Sie vorher in Erfahrung bringen. Die Abmessungen für die Breite und Länge der Löcher liegen bei 40 x 40 cm. Tief sollten diese aber mindestens 80 cm werden, um eine gewisse Frostsicherheit gewährleisten zu können. In höheren Lagen ist sogar eine Ausschachtung von 120 cm Tiefe notwendig, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen. In die geschaffenen Löcher muss dann nur noch Beton eingefüllt werden. Ist der Boden recht locker und sandig, so sollte unbedingt eine Schalung aus Holz, Steinen oder Rohren geschaffen werden. Sobald der Beton etwas angetrocknet ist, sollte er geglättet werden, um eine richtig glatte Oberfläche zur Verfügung zu haben. Zwei bis drei Tage später können die Schalungen entfernt werden und nach sieben Tagen ist das Punktfundament belastbar.

    Das Streifenfundament mit Vor- und Nachteilen

    Je nach Untergrund und Größe vom Carport ist ein Streifenfundament angebrachter und sinnvoller. Diese Fundamente bieten großen Carports und Stellflächen auf weichen Untergründen eine enorme Stabilität. Wer beispielsweise in einer schneereichen Region wohnt oder ein Doppelcarport errichten möchte, der sollte auf diese Fundamentart zurückgreifen. Welche Vorteile und Nachteile gibt es bei der Fundamentart?

    Soll es ein Streifenfundament werden, dann muss ein 30 cm breiter und 80 cm tiefer Graben vorzugsweise mit dem Bagger ausgehoben werden. Dann darf natürlich eine Verschalung nicht fehlen. In den erstellten Graben wird eine Kiesschicht eingebracht. Darüber sollte eine PE-Folie gelegt werden. Über die Folie kommt im nächsten Schritt eine Stahlmatte. Nach diesem Vorgang wird Beton eingegossen, der dann mit einer Rüttelplatte verdichtet werden sollte. Empfehlenswert ist es, ein leichtes Gefälle einzubringen. So wird gewährleistet, dass Wasser abfließen kann.

    Das Schraubfundament – eine Alternative

    Sicher fragen Sie sich, wie genau das mit dem Schraubfundament funktioniert und was es dabei zu beachten gibt. Ein Schraubfundament ist im Prinzip eine überdimensionierte Schraube, die ganz einfach in den Boden geschraubt wird. Für das Hineinschrauben gibt es eine spezielle Eindrehhilfe. Hinsichtlich der statischen Gesichtspunkte werden jedoch immer wieder Bedenken angemeldet. Wenn Sie sich für das Schraubfundament entscheiden, weil es ganz einfach für den Untergrund geeignet ist, dann sollten Sie aber darauf achten, Produkte mit einer Zulassung für Carports zu verwenden.

    Rammfundament – Bodenanker aus Stahl

    Die Rammfundamente zählen zu den Alternativen, die es zu einem Betonfundament gibt. Es sind Bodenanker, die aus Stahl bestehen und eine lange Lebensdauer bieten. Sie werden, wie es der Name schon sagt, in den Boden gerammt. An der nötigen Stabilität fehlt es dann natürlich nicht. Für die Erstellung eines solchen Fundamentes ist spezielle Technik notwendig. Die Vorteile bei dieser Fundamentart sind:

    • 1. Zeitersparnis
    • 2. Kraftersparnis (Stahl wird in Boden gerammt)
    • 3. Stabilität

    Aber natürlich gibt es auch einige Nachteile. Für die spezielle Technik werden auch einige Kosten anfallen. Außerdem ist es möglich, dass unterirdische Leitungen in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Sie sollten sich daher vorher gründlich darüber informieren, ob irgendwelche Leitungen und Rohre an der geplanten Stelle liegen. In weichen Böden, felsigen und steinigen Gebieten ist es ebenfalls nicht möglich, ein derartiges Fundament zu errichten.

    Für jeden Untergrund das passende Fundament

    Aufgrund der verschiedenen Möglichkeiten wird jeder für seine Bodenbeschaffenheiten und sein Bauvorhaben ein passendes Fundament finden. Bevor Sie ein Bauvorhaben angehen, ist es immer ratsam, die Meinung eines Fachmanns einzuholen. So sind Sie auf der sicheren Seite und wissen, welche Fundamentart für Sie am besten geeignet ist. Entweder machen Sie sich dann selber an die Arbeit und erstellen das Fundament oder Sie lassen das Fundament von einer Firma errichten. Bei einfachen Fundamentarten können Sie sicher auch selber Hand angelegen und Geld sparen, wenn Sie einige Dinge beachten.

    Ein stabiles Carport-Fundament ist auf lange Sicht eigentlich unabdingbar

    Die Auflagefläche eines Carports stellt die elementare Basis für den offenen Unterstand dar, der den Fahrzeugen Schutz vor den unterschiedlichsten Witterungsverhältnissen bietet. Ein Carport ist eine leichte, attraktive und kostengünstige Alternative zu einer massiven geschlossenen Garage, das zwar weniger Aufwand im Aufbau erfordert, dennoch nicht leichtfertig und oberflächlich einfach so aufgestellt werden darf. Der Untergrund muss stabil sowie ordentlich gesetzt werden und ist sowohl auf kurze wie auch auf lange Sicht unabdingbar.

    Warum ist eine stabile Basis so wichtig?

    Ein Autorastplatz aus Holz, Stahl oder Aluminium steht ganz oder teilweise auf Pfosten, die das Gesamtgewicht einschließlich des Daches tragen, und schützt sowohl die darunter stehenden Fahrzeuge als auch die Personen. Es reicht nicht aus die tragenden Pfosten, gleich aus welchem Material, einfach in den Boden zu rammen oder wie ein Zelt auf bereits ausgelegtem Pflaster zu montieren. Das Gewicht ist, auch wenn es zuweilen optisch nicht so erscheint, von immenser Schwere und benötigt einen fundamentalen Halt und Widerstand.

    Sowohl Bewegungen im Erdreich, Frost und Feuchtigkeit als auch Wind, Sturm, Regen und Schnee sowie die Traglast selbst können die freistehende Garage schnell zum Einsturz bringen und schwere Schäden auslösen. Nicht zu vergessen, dass die Fahrzeuge beim Ein- und Ausfahren auch Vibrationen verursachen, die die Konstruktion beeinflussen. Auch eine mangelhafte oder oberflächlich gesetzte Auflagefläche bietet auf Dauer keine Stabilität und keine Sicherheit. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich Schäden und Gefahren bemerkbar machen, der gesamte Aufbau aufgelöst und neu angelegt werden muss. Ein stabiles Grundgerüst wird in den Erdboden nach unterschiedlichen Methoden sorgfältig, fest sowie frostsicher einbetoniert und mit der restlichen Konstruktion verbunden. Ganz gleich, ob es sich um ein kleinen und einfachen oder um einen großen aufwendigen Unterstand handelt, es muss immer eine kräftige stabile Basis, präzise und sicher, gesetzt werden!

    Was sorgt für Stabilität und wie wird das Fundament gelegt?

    Das Setzen der Auflagefläche ist kein so großer Aufwand, wie es zunächst den Anschein hat. Auch wenn die Fläche sehr groß ist, muss für eine stabile Basis nicht der ganze Boden ausgehoben und betoniert werden. So ist ein Plattenfundament aus einer Stahlbetonplatte in der Regel nicht notwendig und wäre zu viel des Guten.

    Da Autorastplätze auf tragenden Pfosten stehen, reichen Punktfundamente aus. Bei dieser Art werden, je nach Anzahl der Pfosten, entsprechend viele Löcher im Format 40 cm x 40 cm in einer Erdtiefe von mindestens 80 Zentimetern ausgehoben. Die Tiefe ist notwendig, damit der Beton nicht durch Frost in der Erde angegriffen wird. Bei der Aushebung sowie der Verteilung der Löcher sind Präzision und eine genaue Vermessung erforderlich.

    In die Löcher werden Holzbretter als Schalung oder auch Polyethylen-Rohre eingesetzt, damit sich der Beton nicht mit der Erde verbindet. Anschließend den Beton eingießen. Auf den noch frischen und weichen Beton in dem Punktfundament werden U-geformte oder H-geformte Pfostenträger eingesetzt, auf die später, wenn der Beton vollkommen ausgetrocknet ist, die Pfosten montiert werden. Die Pfostenträger bieten auch die notwendige Bodenfreiheit der Pfosten und eventueller Wandverkleidungen. Der Boden kann dann beispielsweise gepflastert werden.

    Eine weitere geeignete Variante bildet das Streifenfundament, für das anstatt Punktlöcher 30 Zentimeter breite und 80 Zentimeter tiefe Streifengräben entlang der fiktiven Carportwand ausgehoben werden. Diese Methode eignet sich insbesondere für Gebilde in sehr schneereichen Regionen sowie auch für das Verlegen einer Bodenplatte. Beim Streifenfundament wird zusätzlich zu den Liniengräben über die gesamte Bodenfläche eine 10 Zentimeter dicke Kiesschicht aufgeschüttet, über die eine PE-Folie sowie eine Stabilisierung wie eine Stahlmatte als Bewehrung ausgelegt wird.

    Die Wichtigkeit einer gründlichen Planung und fachgerechten Erstellung

    Die Verlegung der Basis muss gründlich geplant und kalkuliert werden. Die Auflagefläche muss den Bodenverhältnissen, den Belastungen von Wind, Schnee sowie Frost, der Größe und dem Format der Konstruktion sowie der Beschaffenheit des Carports angepasst werden. Wer sich nicht sicher ist, kann sich individuell von einem Fachmann beraten lassen und auch professionelle Unterstützung bei der Vermessung oder sogar für den gesamten Aufbau nutzen. Wichtig ist, dass das Fundament einige Tage vor dem geplanten Bau angelegt wird, da der Beton eine entsprechende Zeit, auch in Abhängigkeit der Wetterlage, zum Trocknen braucht. Wird der Carport auf einen noch feuchten Beton montiert, wird die Grundlage zerstört und die Konstruktion verschiebt sich. Sowohl für die Erstellung als auch für den Bau sind die entsprechenden Informationen über die baurechtlichen und bauplanungsrechtlichen Bestimmungen bei den Baubehörden und der Gemeinde einzuholen. Unter Umständen muss eine Bauanzeige oder ein Bauantrag gestellt werden. Ein ordentlich und fachgerecht erstelltes sowie stabiles Carport-Fundament sorgt für eine lange Lebensdauer des „Autohafens“ und birgt zuverlässig eine hohe Sicherheit.

    Carport-Fundament: Das sollten Sie beachten

    Carport-Fundament: Das sollten Sie beachten

    24.07.2014, 09:29 Uhr | nz (CF)

    Streifen- oder Punktfundament? Sie haben bei Ihrem Carport die Wahl. (Quelle: Jürgen Schwarz/imago)

    Ein stabiles Carport-Fundament ist auf lange Sicht eigentlich unabdingbar. Wenn Sie die Pfosten eines Carports einfach nur in den Boden rammen, besteht die Gefahr, dass das Holz verrottet oder fault und der Carport nicht mehr stabil steht.

    Carport-Fundament muss nicht großflächig sein

    Keine Sorge, ein Carport-Fundament zu legen, ist weniger aufwendig, als viele zunächst denken. Für einen üblichen Carport mit Pfosten reicht ein Punktfundament völlig aus. Das bedeutet, dass jeder einzelne Pfosten einbetoniert wird. Sie müssen also nicht den gesamten Boden unter dem Carport ausheben, um eine Bodenplatte zu gießen. An den Stellen, an denen die Pfosten im Boden verankert werden sollen, heben Sie mindestens 80 Zentimeter tiefe Löcher von etwa 40 mal 40 Zentimeter aus. Die Tiefe ist wichtig, damit der Beton bei Frost nicht platzt.

    Die Wände des Lochs werden idealerweise mit Holzbrettern verschalt, damit sich der Beton nicht mit dem umliegenden Erdreich verbindet. In den Beton stecken Sie Platzhalter im Format des einzubetonierenden Pfostens, die nach dem Durchtrocknen des Betons wieder entfernt werden. Geeignet sind hierfür Quader aus Styropor. Dann wird Beton eingefüllt, allerdings nicht bis zur Oberkante des Lochs, sondern bis etwa zwanzig Zentimeter darunter. Wenn der Beton getrocknet ist – die Trocknungszeit finden Sie in der Regel auf der Verpackung – werden die Pfosten eingesetzt und das Loch bis zur Kante mit Beton aufgefüllt.

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    Als Alternative zu einer Verschalung mit Holz eignen sich auch PE-Rohre (Polyethylen), die mit dem Beton befüllt werden, erklärt Ulrich Wolf, Heimwerkerexperte der Einrichtung DIY-Acadamy in Köln, im Interview mit der „Welt“. In den noch flüssigen Beton werden dann H- oder U-förmige Pfostenträger gesetzt, auf denen später die Pfosten verankert werden.

    Alternatives Carport-Fundament: das Streifenfundament

    Ein Streifenfundament, das in einer Linie statt in Punkten gegossen wird, ist für einen gewöhnlichen Carport mit Pfosten zwar ebenfalls möglich, aber in der Regel nicht erforderlich. Streifenfundamente werden beispielsweise zur Stabilisierung von Mauern verwendet. Wenn eine feste Bodenplatte gegossen werden soll, ist ein Streifenfundament ebenfalls sinnvoll. Pflastern Sie den Boden des Carports hingegen, reicht das Punktfundament aus.

    Источники: http://garagen-rostock.de/fundament-carport/, http://so-muss-das.steda-online.de/stabiles-carport-fundament/, http://www.t-online.de/heim-garten/bauen/id_49222220/carport-fundament-das-sollten-sie-beachten.html

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