Fliesen zum kleben

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    Fliesen kleben

    Gut kleben will gelernt sein! Zum optimalen Verlegen Ihrer Fliesen benötigen Sie den optimalen Fliesenkleber. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps, damit Sie den passenden finden! Der Verbrauch von Fliesenkleber richtet sich nach der Fliesengröße und der Zahnung des verwendeten Zahnspachtels. Richtwerte finden Sie u. a. auf den Verpackungen des Klebers.

    Welche Zahnspachtel ist die Richtige?

    Verfahren beim Fliesen kleben

    Nach der Dicke des Kleberauftrages und der Verarbeitungsmethode kann man in folgende Verfahren unterteilen:

    • Dickbettverfahren
    • Mittelbettverfahren
    • Dünnbettverfahren

    Die nachfolgenden Fliesenkleber sind für das Dünnbettverfahren vorgesehen.

    Beim Dünnbettverfahren kann der Kleber je nach Anwendung und Fliese auf den Untergrund (Floating-Verfahren), auf die Fliese (Buttering-Verfahren) oder auf Untergrund und Fliese (Floating-Buttering- oder auch Buttering-Floating-Verfahren) aufgetragen werden. Das Floating-Buttering-Verfahren wird zum Beispiel auf Balkon und Terrasse sowie bei Grobkeramik, Marmor und Natursteinen genutzt.

    Fliesenkleber können unabhängig vom Klebeverfahren unterschieden werden in die klassischen Fliesenkleber auf Zementbasis wie Flexkleber, in synthetische Fliesenkleber wie 2-Komponenten-Kleber und in Dispersionskleber.

    Welcher Fliesenkleber für welchen Einsatz?

    Auf der Suche nach dem richtigen Fliesenkleber müssen verschiedene Punkte bedacht werden. In den allermeisten Fällen wird heute im Dünnbettverfahren gearbeitet. Dementsprechend wird auch ein Dünnbettkleber verwendet. Die Vielzahl der angebotenen Kleber macht die Auswahl nicht einfacher. Dennoch kommt man mit ein paar Überlegungen schnell zum geeigneten Produkt.

    Wenn im Außenbereich gefliest werden soll, scheidet der Dispersionskleber aus. Dieser kommt normalerweise nur im Innenbereich an Wänden zum Einsatz, z. B. bei Fliesen auf Hartschaum-Wannenträgern. Bodenfliesen müssen im Außenbereich hohlraumfrei verlegt werden, weil Hohlräume unter der Fliese zu Schäden bei Frost führen können. Hier kann im Fließbett- oder im Buttering-Floating-Verfahren mit Flexkleber gearbeitet werden. Beim Buttering-Floating-Verfahren wird der Fliesenkleber abschnittweise auf den Boden aufgetragen und mit passender Zahnung durchkämmt; zusätzlich kommt eine glatte Schicht Kleber auf die Fliesenrückseite. Dadurch wird ein hohlraumfreies Fliesen möglich. Auch bei großformatigen Fliesen wird so gearbeitet.

    Der Reaktionsharzkleber wird nur an Stellen benötigt, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen oder säurefest sein müssen.

    In den meisten Fällen ist Zementkleber die richtige Wahl und hier vor allem die sogenannten Flexkleber. Sie haben durch ihre Vergütung Vorteile. In begrenztem Maß gleichen sie Bewegungen zwischen Untergrund und Fliesenbelag aus. Die Variante „Flexkleber schnell“ erfordert wegen seiner kurzen Korrigierzeit schnelles Arbeiten. Seine Anwendung findet er sowohl in Profihand als auch dort, wo große Fliesen mit kleinen Fugen verlegt werden, denn die Feuchtigkeit des Fliesenklebers kann durch schmale Fugen nur langsam entweichen. Der „Flexkleber schnell“ enthält weniger Flüssigkeit und ist deshalb für diese Aufgabe besonders geeignet, damit der neue Belag wieder rasch betreten werden kann. Übrigens lassen sich Flexkleber auf Wand und Boden einsetzen, auch im Außenbereich.

    Wenn Mosaikfliesen verlegt werden, kommt es auf die Farbe des Klebers an. Bei normalen Flexklebern besteht die Gefahr, dass sie durch das Mosaik und die Fugen durchscheinen. Der spezielle Natursteinkleber ist aus diesem Grund weiß und damit ideal für alle Mosaikarbeiten, speziell auch für Glasmosaik.

    Der passende Fliesenkleber für Ihr Projekt

    • flexibel, erfüllt die Anforderungen der „Flexmörtel-Richtlinie“
    • beste Verarbeitbarkeit
    • keine Reifezeit, zeitsparend
    • Korrigierzeit bis ca. 15 Minuten
    • begehbar nach 24 Stunden
    • Kleberdicke bis 5 mm
    • für keramische Fliesen und Platten
    • für verfärbungs- und verformungsresistente Naturwerkstein-Beläge
    • auf Calciumsulfat- und Zementestrichen, Beton
    • auf Gips-, Kalk-Zement und Zementputz
    • auf Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Fliesenträgerelementen
    • auf Warmwasser-Fußbodenheizung und elektrischen Fußbodenheizungen
    • für innen und außen
    • für Wand und Boden
    • höchste Anwendungssicherheit
    • schon nach 2 bis 3 Stunden begehbar, zeitsparend
    • flexibel, erfüllt die Anforderungen der „Flexmörtel-Richtlinie“
    • beste Verarbeitbarkeit
    • keine Reifezeit, zeitsparend
    • Korrigierzeit bis ca. 5 Minuten
    • begehbar nach 3 Stunden
    • Kleberdicke bis 20 mm
    • für fein- und grobkeramische Fliesen und Platten
    • für Steingut, Steinzeug, Klinker, Feinsteinzeug, Spaltplatten, Ziegelfliesen, verfärbungssichere Natursteine
    • für Fliesen auf Fliesen
    • auf Calciumsulfat- und Zementestrichen
    • auf Gips-, Kalk-Zement- und Zementputz
    • auf Gipskarton- und Gipsfaserplatten
    • auf Fußbodenheizung
    • Grundfarbe Weiß
    • hohe Flexibilität
    • sehr gute Verarbeitbarkeit
    • Korrigierzeit bis 10 Minuten
    • Kleberdicke bis 20 mm
    • für innen und außen
    • für Wand und Boden
    • für keramische Fliesen, Feinsteinzeug, Platten, Glasmosaik und Naturstein, z. B. Marmor
    • für großformatige Platten und helle Natursteine
    • für Fußbodenheizung
    • gebrauchsfertig, anwendungssicher
    • saubere Handhabung, kein Anrühren
    • geschmeidig und leicht verarbeitbar
    • für fein- und grobkeramische Fliesen und Platten, Steingut, Steinzeug
    • für trockene oder nur gering durch Feuchtigkeit beanspruchte Bereiche
    • auf Beton, Mauerwerk, Porenbeton, Putz, Gipskarton, Trockenbauplatten, Fliesenträgerelementen
    • feuchtigkeitsempfindliche Untergründe (z. B. Gipskartonplatten) müssen vorbehandelt werden
    • nur für den Innenbereich
    • für Wandfliesen
    • auf Hartschaumwannenträgern
    • für Fliese auf Fliese

    Zementkleber werden kurz vor ihrer Verwendung mit Wasser zu einer Masse verarbeitet. Schütten Sie das Pulver in die angegebene Wassermenge und mischen Sie alles mit einem Rührquirl zu einer homogenen Masse. Nach der vorgegebenen „Reifezeit“ die Masse nochmals durchrühren.

    Zementkleber sind ohne Kunststoffbeimischungen auf starren und nicht allzu großen Flächen im Dünnbettverfahren einsetzbar. Mit einer Kunststoffvergütung wird der Fliesenkleber zum „Flexkleber“ und kann auf fast allen Untergründen universell eingesetzt werden.

    Fließbettkleber

    Der Fließbettkleber ist ebenfalls ein Zementkleber. Sein Haupteinsatzgebiet sind große, ebene Bodenflächen. Der Kleber wird zu einer zähflüssigen Masse angemischt und nach dem Abkleben der Ränder direkt auf den Untergrund gegossen.

    Gießen Sie nur so viel Kleber aus, wie innerhalb der offenen Zeit gefliest werden kann. Durchkämmen Sie nun mit einem Zahnspachtel den Kleber und drücken Sie anschließend die Fliesen ins Kleberbett.

    Dispersionskleber

    Dispersionskleber sind gebrauchsfertig angemischt und für alle Wandfliesen geeignet. Auch das Fliesen auf alten Fliesen lässt sich mit Dispersionskleber hervorragend bewerkstelligen.

    Achtung: Dieser Fliesenkleber ist nicht für den Außenbereich geeignet!

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    Auf die Folie kommt es an.

    Die Folie hat sich in den letzten Jahren zu einem Hochleistungsprodukt entwickelt. Das Bekleben von Taxen, Polizeiautos und Geschäftswagen mit Folie hat das aufwändige Lackieren längst ersetzt. Ein mit Folie beklebtes Fahrzeug ist extremen Bedingungen ausgesetzt: Sonne, Regen, Wind, Frost und nicht zu vergessen, die Autowaschanlage.

    In der Wohnung sind die Ansprüche an die Folie gottseidank nicht ganz so hoch. Trotzdem ist es gut zu wissen, das die FoLIESEN Fliesenaufkleber sogar bedenkenlos im Duschbereich eingesetzt werden können.

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    • im Innenbereich nahezu unbegrenzt haltbar
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    • einzeln anzubringen
    • attraktive Staffelpreise

    Fliesen überkleben – eine Alternative zur Sanierung

    Für den einen sind die Fliesen aus den 1970er Jahren Retro-Chic, für den anderen eine böse Erinnerung an den damaligen Geschmack der Menschen. Wenn Heimwerker zur zweiten Gruppe gehören, haben sie zwei Möglichkeiten:

    1. sie lernen, sich an die Fliesen zu gewöhnen
    2. sie geben ihnen einen neuen Look

    Die Neugestaltung eines Badezimmers ist eine ernst zu nehmende Arbeit – nicht nur aus organisatorischer Sicht. Denn auch die Ausführung ist nur für geübte Heimwerker möglich. Wenn Heimwerker ein Eigenheim erwerben und nicht mit den Fliesen mit braunem Blumenmuster leben können, haben sie zwei Möglichkeiten, diesen ein neues Design zu verpassen:

    1. Sie überkleben die Fliesen mit anderen Fliesen beziehungsweise Klebefolien oder
    2. sie schlagen die Fliesen ab und ersetzen sie mit Neuen.

    Die zweite Möglichkeit hat den Nachteil, dass sie mit einem großen Aufwand verbunden ist. Heimwerker müssten in diesem Fall Fliese für Fliese mit Meißel und Bohrhammer mühsam von der Wand abschlagen, anschließend den entstandenen Schuttberg beseitigen und die unebenen Wände abplagen. Erst dann können sie die neuen Fliesen anbringen.

    Die zweite Methode kommt für Mieter nicht infrage. Sie haben kein Recht, Fliesen ohne die Zustimmung des Vermieters einfach auszutauschen. Sie haben hingegen die Möglichkeit, die vorhandenen Fliesen mit speziellen Produkten zu überkleben und ihnen so ein neues Design zu geben. Eigenheimbesitzer können ihre Fliesen ebenfalls auf dieselbe Weise erneuern. Für sie gibt es aber eine weitere Alternative: Sie überkleben ihre Fliesen mit neuen Modellen.

    Fliesen vor dem Überkleben vorbereiten

    Unabhängig davon, ob sich Heimwerker für das Überkleben mit neuen Fliesen oder Fliesenaufkleber entscheiden, stehen zunächst einige Vorarbeiten an:

    • Fliesen prüfen: Alten Fliesen kann man unter Umständen ihr Alter ansehen. Ob Risse und Löcher in den Fugen oder abgesprungene Ecken der Fliesen – diese Probleme müssen Heimwerker finden und beseitigen. Löcher und Risse lassen sich mit Fugenweiß ausbessern. Falls die Silikonfugen nicht mehr schön anzusehen sind, sollte man sie mit einem Cutterentfernen und ersetzen. Weiterhin benötigen Heimwerker einen Gummihammer, mit dem sie einen Klopftest ausführen und prüfen, ob die alten Fliesen richtig festsitzen. Je nach Größe des Badezimmers handelt es sich um eine zeitlich aufwendige Aufgabe.
    • Fliesen reinigen: Nachdem die Fliesen und ihre Fugen korrigiert wurden, steht eine umfassende Reinigung an. Diese ist wichtig, damit die neuen Fliesen oder Aufkleber richtig haften. Heimwerker müssen den Untergrund von Fett, Staub, Flecken und weiteren Verschmutzungen befreien. Ein Seifen- oder Essigreiniger sollte ausreichen, um diese Verschmutzungen zu lösen. Für hartnäckige Verschmutzungen können Heimwerker einen speziellen Fliesenreiniger verwenden.

    Lösung 1: Fliese auf Fliese kleben

    Das Bekleben von alten Fliesen mit neuen, modernen Kacheln ist eine beliebte Variante der Badsanierung. Sie bringt folgende Vorteile mit sich:

    • finanziell relativ günstig
    • aus organisatorischer Sicht leicht zu planen
    • der Zeitaufwand ist gering
    • Heimwerker benötigen kein besonderes Fachwissen

    Auf der anderen Seite ergeben sich auch einige Nachteile:

    • das Badezimmer wird etwas kleiner
    • bei einer anstehenden Renovierung müssen zwei Fliesenschichten abgeschlagen werden

    Wer sich den Vor- sowie Nachteilen bewusst ist und sich dennoch für diese Art der Fliesenerneuerung entscheidet, muss die alten Fliesen zunächst grundieren und abdichten. Im Handel sind Spezialkonzentrate erhältlich, die für nicht oder schwach saugende Fliesen geeignet sind. Durch die Behandlung mit diesem Produkt wird der Belag griffig, sodass die neuen Fliesen haften können.

    Zum Anbringen der Fliesen selbst gibt es sogenannte flexible Kleber. Dank ihrer Kunststoffvergütung können sie kleine Bewegungen der Untergründe ausgleichen, ohne dass der Belag Schaden nimmt. Flexible Kleber gibt es als Trockenmischung. Da sie auf Zement basieren, müssen Heimwerker diese Produkte mit Wasser anrühren. Eine Alternative ist der sogenannte Dispersionskleber, welcher direkt verarbeitet werden kann.

    Nach den zahlreichen Vorbereitungen beginnt nun die eigentliche Arbeit:

    • den flexiblen Kleber mit Spachtel oder Glättkelle aufziehen
    • dabei nur so viel Kleber verwenden, wie man ihn rechtzeitig mit Fliesen bestücken kann
    • die Stelle anschließend mit einem Zahnspachtel durchkämmen
    • Fliesen von oben nach unten ankleben, dabei an der Richtschnur orientieren
    • für ein möglichst perfektes Fugenbild Fliesenkreuze einsetzen

    Sobald Heimwerker alle Fliesen aufgeklebt haben, müssen sie ihre Arbeit ruhen lassen. Der Kleber benötigt einige Stunden zum Trocknen. Wie lange genau, entnimmt man den Angaben des Herstellers, welche auf der Produktverpackung zu finden sind.

    Nach der Trocknung folgt die Schließung der Fugen mit einem ebenfalls flexiblen Fugenmörtel. Das Anbringen erfolgt wie bei den Fliesen abschnittsweise. Heimwerker sollten darauf achten, dass sie den Mörtel mithilfe eines Fugenbretts diagonal zum Fugenverlauf verteilen. Nur so kann der Mörtel die Fugen vollständig füllen. Überschüssiges Material sollte man direkt entfernen, da es ansonsten antrocknet. Sobald der Fugenmörtel eine matte Farbe angenommen hat, können Heimwerker damit beginnen, den Fliesenspiegel mit einem feuchten Schwamm zu reinigen.

    Es folgt eine weitere Pause, um dem Mörtel Zeit zu geben, komplett zu trocknen. Auch hier bitte die Angaben des Herstellers beachten.

    Abschließend bleibt nur noch eine Aufgabe übrig: Die Eckfugen mit Sanitärsilikon füllen. Dies ist überall dort wichtig, wo Bewegungen entstehen könnten:

    • Eckfugen zwischen zwei Wänden oder dem Boden und einer Wand
    • Anschlussfugen an Sanitärobjekten
    • Dehnungsfugen bei besonders großen Böden
    • Trennfugen (z.B. bei Türdurchgängen)

    Nach einer letzten Trockenphase haben Heimwerker ihr Badezimmer erfolgreich mit neuen Fliesen überklebt.

    Lösung 2: Fliesen mit Aufklebern, Stickern und Co. erneuern

    Die zweite Lösung zur Erneuerung der Fliesen ist Mietwohnungen freundlich, eignet sich aber auch für Eigenheimbesitzer, die keinen Bauschutt in ihrem Badezimmer haben möchten. Es handelt sich um Aufkleber oder Sticker, die Heimwerker lediglich auf die alten Fliesen kleben müssen.

    Folien haben sich in den letzten Jahren zu einem sehr interessanten, vielfältigen Produkt entwickelt. Dank den Fortschritten in diesem Bereich sind Produkte entstanden, die man auf fast jede Oberfläche kleben kann. Zur Kategorie dieser Produkte gehören auch Wandaufkleber, die sich leicht anbringen lassen. Auf demselben Prinzip basieren auch die Fliesenaufkleber: Sie lassen sich problemlos auf Fliesen kleben und bei Bedarf rückstandslos entfernen. Die letzte Eigenschaft macht sie bei Mietern besonders beliebt.

    Heimwerker müssen sich zunächst im Internet auf die Suche nach geeigneten Fliesenaufklebern machen. Die Auswahl ist groß, sodass es empfehlenswert ist, einige Testaufkleber in verschiedenen Farben zu kaufen. Diese klebt man dann auf mehrere Fliesen und entscheidet, welche Farbe am besten zum Badezimmer und der vorhandenen Einrichtung passt.

    Falls das Badezimmer später neue Möbel und andere Elemente erhalten soll, ist es empfehlenswert, diese von Anfang an einzuplanen. Weiße Fliesenaufkleber geben besonders viel gestalterischen Freiraum.

    Nun folgen einige Vorbereitungen: Heimwerker müssen ihre Fliesen zählen – am besten mehrmals, um sicher zu sein, die richtige Zahl ermittelt zu haben. Für jede Fliese wird ein Aufkleber benötigt. Experten empfehlen, Fliesen mit Motiv doppelt zu überkleben.

    Nun zum Verkleben der Fliesen:

    • die Fliesen zunächst reinigen (siehe Anfang des Artikels)
    • Fingerspitzen anfeuchten und die Aufkleber von der Bahn abziehen
    • klebende Seite der Fliesenaufkleber mit Wasser besprühen
    • Aufkleber möglichst genau auf die Fliese legen
    • mit der Rakel überschüssiges Wasser herauspressen, um eine Blasenbildung zu vermeiden
    • zusätzlich das Handtuch nutzen, um Wasser aufzusaugen

    Nach vollendeter Arbeit werden die alten Fugen Heimwerkern mit Sicherheit auffallen. Diese können sie mit Fugenweiß aufhellen – danach ist das Badezimmer fertig.

    Besondere Fliesengestaltung: Fliesen teilweise überkleben

    Nicht immer ist es zwingend notwendig, das gesamte Badezimmer mit neuen Fliesen oder Aufklebern auszustatten. In einigen Fällen, wenn das Badezimmer beispielsweise weiß gefliest ist, kann bereits eine partielle Neugestaltung Wunder bewirken.

    Fliesen teilweise gestalten

    Für diesen Zweck eignet sich sowohl das Kleben neuer Fliesen als auch Aufklebern. Heimwerker wählen beispielsweise zwei neue Farben, die sich farblich stark von den vorhandenen Fliesen unterscheiden. Bei einem Untergrund mit weißen Fliesen eignen sich zum Beispiel zwei Grautöne, wie im Bild zu sehen ist.

    Zusammenfassung

    Fliesen lassen sich auf zwei Arten überkleben: Mit neuen Fliesen oder speziellen Fliesenaufklebern. Die erste Variante ist zeitlich und finanziell aufwendiger, erneuert aber das Badezimmer von Grund auf. Fliesenaufkleber sind eine gute Lösung für Menschen, die Bauschutt fürchten. Sie eignen sich aber auch für Mieter, die keine Fliesen abschlagen dürfen.

    Artikelbild: © Mediagram / Shutterstock

    Источники: http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/wohnraum_gestalten/fliesen_verlegen/fliesen_kleben/fliesen_kleben.html, http://www.foliesen.de/, http://www.heimhelden.de/fliesen-ueberkleben

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