Fliesen kleben

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    Wandfliesen verlegen in 7 Schritten

    Um Wandfliesen in beispielsweise Bad oder Küche selbst zu verlegen, müssen Sie kein Profi sein. Mit einer guten Vorbereitung und ein wenig handwerklichem Geschick ist das Verfliesen von Wänden kein Problem. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, worauf Sie dabei achten sollten.

    Nehmen Sie sich zunächst ausreichend Zeit, um die passenden Fliesen auszuwählen. Wählen Sie das gewünschte Fliesendesign und nutzen Sie Bordüren , Dekorfliesen oder Mosaikmatten für die individuelle Gestaltung Ihrer Fliesenflächen. Um Ihren Materialbedarf zu ermitteln, bestimmen Sie zunächst die zu verfliesenden Bereiche, vermessen die betroffenen Wandflächen und rechnen zur Gesamtfläche noch 10% für Verschnitt und Bruch hinzu. Ein Paket Fliesen bewahren Sie außerdem am besten als Reserve für spätere Reparaturen auf.

    Schritt 1 – Untergrund vor dem Verlegen der Wandfliesen vorbereiten

    Vor dem Verfliesen Ihrer Wand prüfen Sie zunächst den Untergrund und bereiten ihn sorgfältig vor. Sorgen Sie dafür, dass alle Flächen sauber, trocken, staubfrei, eben und tragfähig sind. Glätten Sie sämtliche Unebenheiten ebenso wie kleine Risse mit Spachtelmasse, die Sie mit einem Spachtel auftragen.

    Nach der erforderlichen Trocknungszeit (Herstellerangaben beachten) reinigen Sie die gesamte Fläche sorgfältig von Fett und Schmutz. Entfernen Sie auch nicht wasserfeste, alte Anstriche. In Spritzwasserbereichen streichen Sie die Wände mit einer Abdichtung. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber „Nasszellen richtig abdichten“.

    Grundieren Sie nun die Wandfläche mit Tiefengrund oder Haftemulsion. Saugende Untergründe wie z. B. Zementestriche, Kalk- oder Zementputze oder Gipskarton werden mit Tiefengrund vorbehandelt. Bei nicht saugfähigen Untergründen wie Beton oder sehr glatten Flächen sorgen Sie mit Haftgrund für eine bessere Haftung. Tragen Sie die vorbereitete Grundierung mit einem breiten Pinsel oder einer Farbrolle gleichmäßig auf und lassen Sie sie ihn nach Herstellerangaben vollständig durchtrocknen.

    Schritt 2 – Fliesenkleber auf Wand auftragen

    Ist der Untergrund vorbereitet, können Sie den Fliesenkleber gemäß den Herstellerangaben vorbereiten. Fliesenkleber auf Zementbasis sowie Flexkleber werden im angegebenen Verhältnis klumpenfrei mit Wasser vermischt und können nach einer kurzen Reifezeit verarbeitet werden. Für das Anmischen können Sie eine Bohrmaschine mit Rühraufsatz in niedriger Drehzahl verwenden. Dispersionskleber sind dagegen bereits gebrauchsfertig.

    Tragen Sie den Fliesenkleber mit einer Kelle oder Glättkelle gleichmäßig auf den Untergrund auf und kämmen Sie ihn mit einem Zahnspachtel so durch, dass eine ebene Fläche entsteht. Halten Sie dabei den Zahnspachtel in einem Winkel von ca. 45 Grad. Die Zahnung des Zahnspachtels hängt vom Profil der Fliesenrückseite, der Fliesengröße und dem Untergrund ab. Je stärker die Fliesenrückseite profiliert ist, desto größer ist die Zahnung zu wählen. Arbeiten Sie etappenweise und bringen Sie pro Durchgang nur so viel Kleber auf, wie Sie in ca. 30 Minuten verarbeiten können (Richtwert je nach Verarbeitungszeit 1 bis 1,5 m²).

    Schritt 3 – Verlegetechnik für Wandfliesen

    Wandfliesen werden von innen nach außen symmetrisch verlegt, weil zugeschnittene Fliesen in den Ecken weniger auffallen. Daher beginnen Sie an Außenkanten mit ganzen Fliesen und arbeiten sich dann in Richtung Innenecken vor.

    Schritt 4 – Wandfliesen verkleben

    Um die Fliesen zu verkleben, drücken Sie diese mit einer leichten Drehbewegung ins Kleberbett ein. Klopfen Sie dann die Fliesen mit einem Gummihammer leicht an. Überprüfen Sie zwischendurch stichprobenartig durch Abheben, ob sich ausreichend Kleber auf der Rückseite befindet (mindestens 80% Bedeckung ist erforderlich, bei Natursteinfliesen 100%). Prüfen Sie regelmäßig auch mit der Wasserwaage die waagerechte Lage der Fliesen, denn solange der Kleber noch nicht angezogen hat, sind noch Korrekturen möglich.

    Schritt 5 – Randfliesen zuschneiden

    Für das Zuschneiden von Randfliesen benötigen Sie spezielles Werkzeug. Ein Fliesenschneider sorgt für saubere und gerade Kanten. Für dünne und weiche Fliesen können Sie auch eine Fliesenzange nutzen. Ritzen Sie die Fliese auf der Glasurseite an und brechen sie über die Kante. Für runde Aussparungen schneiden Sie mit einer Fliesen-Lochzange (Papageienschnabel) die Öffnung Stück für Stück heraus. Alternativ können Sie auch eine Bohrmaschine mit Lochfräsenaufsatz verwenden.

    Schritt 6 – Wandfliesen-Flächen verfugen

    Fugen zwischen den Fliesen dienen dazu, Bewegungen und Spannungen auszugleichen. Sie werden mit Fugenmörtel ausgefüllt. Der Mörtel muss zu Grundierung und Kleber passen: Wenn Sie also zum Beispiel Flexkleber nutzen, sollten Sie auch einen flexiblen Fugenmörtel (Flexfuge) nutzen.

    Kratzen Sie zunächst Fliesen-, Eck- und Anschlussfugen mit einem Holzkeil sauber. Beginnen Sie mit dieser Arbeit noch bevor der Kleber ausgehärtet ist (nach ca. 60 Minuten). Beginnen Sie erst nach dem Aushärten des Fliesenklebers mit dem Verfugen. Beachten Sie die Herstellerangaben und planen Sie mindestens 24 Stunden Trocknungszeit ein. Achtung: Dispersionskleber benötigen für das Durchtrocknen noch deutlich länger als Zementkleber.

    Rühren Sie den Fugenmörtel mit Wasser im angegebenen Mischungsverhältnis zu einem sämigen Brei an. Schützen Sie sich bei der Verarbeitung durch Gummihandschuhe.

    Verteilen Sie den Fugenmörtel mit einem Fugengummi gleichmäßig auf den Fliesen und drücken Sie ihn diagonal in die Fugen. Überschüssigen Mörtel streichen Sie sorgfältig mit einem Gummirakel/-wischer ab. Verbleibende Mörtelreste entfernen Sie nach dem Antrocknen mit einem angefeuchteten Schwamm. Einen letzten Mörtelschleier wischen Sie mit einem sauberen trockenen Tuch ab.

    Schritt 7 – Eck- und Dehnungsfugen der Wandfliesen abdichten

    Alle Dehn-, Eck- und Anschlussfugen werden nicht mit Fugenmörtel verfugt, sondern mit einem dauerelastischen Sanitär-Dichtstoff abgedichtet, in der Regel mit Silikon. Durch sorgfältiges Verfugen beugen Sie der Gefahr von Schimmelbildung vor. Dazu kleben Sie zunächst die Fugenränder beidseitig mit Malerkrepp ab und entfernen Sie Kleberreste aus den Fugen. Poröse, sehr saugfähige Untergründe behandeln Sie mit einer Grundierung vor. Füllen Sie dann das Silikon aus einer Kartusche gleichmäßig in die Fugen. Mit einem Fugenglätter entfernen Sie überschüssige Dichtungsmasse und streichen die Silikonfuge glatt. Zum Schluss ziehen Sie das Klebeband schräg nach hinten und seitlich von der Fuge weg ab. Bitte beachten Sie grundsätzlich bei allen Materialien die Hersteller- und Bearbeitungshinweise.

    Mit ein bisschen Fingerfertigkeit und ein wenig Geduld bringen Sie Wandfliesen ganz einfach selbst an. Für eine leichte Bearbeitung: An einem in Seifenwasser getauchten Fugenglätter bleibt kein Dichtstoff kleben.

    Werkzeugliste

    Materialliste

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    Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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    Fliesen kleben

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    Alte Fliesen müssen nicht zwangsläufig mit Hammer und Meisel abgeschlagen werden. Ist ausreichende Tragfähigkeit vorhanden, können sie einfach überklebt werden. In diesem Video-Tutorial zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie man Fliesen auf Fliesen verlegt und worauf man beim Fliesen achten sollte.

    Vorbereitung

    Bevor Du mit den Fliesenarbeiten beginnen kannst, müssen erst noch alle Sanitärobjekte und Badausstattungen abgebaut werden, hinter denen Fliesen verlegt werden. Auch der Heizkörper muss abgehängt werden, wenn dahinter Fliesen kommen. Denke auch an die Schalterabdeckungen. Alle betroffenen Elektroleitungen müssen zuvor unterbrochen werden. Bei Wasserleitungen auch die entsprechenden Absperrhähne wie z. B. die Eckventile zudrehen. Wenn das Türblatt stört, kannst Du es gleich aushängen. Wenn der Boden auch einen neuen Fliesenbelag bekommt, muss das Türblatt gekürzt werden. Alles, was sich nicht entfernen lässt, kannst Du mit Abdeckfolie und Abdeckband schützen.

    Da der alte Fliesenbelag in der Regel eine glatte, nichtsaugende Oberfläche hat, wird eine Haftgrundierung aufgetragen. Dazu nimmst Du den Tiefengrundroller.

    Für einen sicheren Halt der neuen Fliesen, vor allem bei größeren Formaten, wird der alte Fliesenbelag mit einer Schicht Fliesenkleber abgespachtelt. Den Kleber kannst Du dabei mit der Glättekelle glatt auf die Fläche aufziehen. Die alten Fliesenfugen und eventuell schadhafte Stellen werden dabei ausgeglichen. Es reicht eine dünne Schicht Kleber schicht von ca. 2 mm.

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    Werkzeug

    • Fliesenbleistift
    • Cuttermesser
    • Leiter
    • Akkuschrauber
    • Putzeimer
    • Arbeitshandschuhe
    • Wasserwaage
    • Kartuschenpresse
    • Rührwerk
    • Bohrmaschine
    • Maulschlüssel
    • Schraubendreher
    • Spülmittel
    • Glättkelle
    • Schlosserhammer
    • Fugenglätter
    • Mörtelkübel
    • Klappbock
    • Maurerkelle
    • Schwamm
    • Wasserpumpenzange
    • Knieschoner
    • Fliesenwaschbrett-Set
    • Bohrkrone 80mm/25 mm
    • Richtlatte
    • Zollstock
    • Fliesenschneider
    • Schutzbrille
    • Bügelsäge
    • Sprühflasche für Spülmittellösung
    • Spannungsprüfer
    • Fliesenkreuze und -keile
    • Handkreissäge
    • Fliesenlochzange
    • Winkelschleifer
    • Gummihammer
    • Japansäge
    • Portionseimer
    • Trennscheibe
    • Reinigungstuch
    • Wischmop

    Schritt für Schritt

    Fliesen auf Fliesen verlegen – So geht’s!

    Fliesen verlegen

    Bevor Du nun loslegen kannst mit den neuen Fliesen, lege Dir alles Material und Werkzeug zurecht. Die Fliesen werden immer gemischt aus mehreren Paketen (in der Regel 3 Pakete) entnommen. So bist Du sicher, dass keine Farbunterschiede an der fertigen Fläche sichtbar sind. Fliesen unterliegen immer gewissen Toleranzen, auch wenn sie aus einer Produktionsserie entstammen.

    Wenn Du vorhast, die Wände und den Boden zu fliesen, solltest Du mit den Wänden beginnen. Plane das Verlegebild von der Hauptblickrichtung aus. Geschnittene Fliesen, also schmale Abschnitte, sollten nach Möglichkeit an die Ränder kommen. Flächen, die man als Ganzes sieht, sehen schöner aus, wenn die Fliesen symmetrisch aufgeteilt sind. Wenn Du große Fliesen verarbeiten willst, beginne auf jeden Fall von unten und arbeite Dich Reihe für Reihe nach oben vor. Kleine Fliesenformate kann man auch von der Mitte aus nach unten verlegen. Das hat den Vorteil, dass man ganze Fliesen in einer bestimmten Höhe hat und diese auch ganz gerade sind. Große Fliesen sind zu schwer und werden von unten nach oben verlegt. Zeichne Dir dafür die Oberkante der ersten Fliesenreihe mit einem Stift auf der Wand an. Berücksichtige nach unten zum Boden eine Fuge.

    Für Dein Vorhaben solltest Du Flexkleber verwenden. Dieser wird nach Herstellerangabe mit dem Wendelrührer an der Bohrmaschine oder einem speziellen Rührwerk angerührt. Den angerührten Kleber nach Herstellerangabe reifen lassen und nochmal durchrühren. Dann ist der Kleber gebrauchsfertig. Beachte beim Verarbeiten, dass Du nur so viel Kleber vorbereitest, wie Du in der Verarbeitungszeit verarbeiten kannst. Kleber ist nur eine bestimmte Zeit verarbeitungsfähig. Wie lange das ist, steht auf der Verpackung.

    Den Fliesenkleber dann mit einer Glättekelle mit passender Zahnung auf die Wandfläche auftragen. Bei großen Fliesen kannst Du am Anfang den Kleber erst mal nur für die erste Fliese auftragen. Du bekommst dann schnell ein Gefühl dafür, wie schnell Du arbeiten kannst und ob Du dann den Kleber für 2 oder 3 Fliesen aufträgst. Die Zahnung der Glättekelle richtet sich immer nach der verwendeten Fliesengröße.

    Die Fliese dann in das Kleberbett drücken und leicht bewegen, bis sie richtig sitzt. Wenn Du von unten nach oben arbeitetst, kannst Du in die Fuge zum Boden zwei Fliesenkeile einsetzen. Dann eine Wasserwaage auf die Oberkante der Fliese auflegen und durch Regulierung an den Fliesenkeilen die Fliese genau ausrichten.

    Für die Fliesenzuschnitte wird die Fliese auf den Fliesenschneider aufgelegt und entweder an der einstellbaren Anschlagleiste ausgerichtet oder Du hast Dir eine Bleistiftmarkierung auf der Fliese angezeichnet. Die Fliese dann nach dem Zuschnitt so an der Wand verkleben, dass die Schnittkante zum Rand hin angeordnet ist

    Wenn die unterste Reihe verlegt ist, kannst Du reihenweise nach oben arbeiten. Zum Einhalten der Fliesenfugen können Fliesenkeile oder auch Fliesenkreuze verwendet werden. Der Profi verwendet lieber Fliesenkeile, weil diese mehr Möglichkeiten zum Ausgleichen bieten.

    Eine Herausforderung bei Wandfliesen sind die Öffnungen für die Wasseranschlüsse oder den Lichtschalter, falls dieser innerhalb der Fliesenfläche ist. Diese werden, wenn möglich, gebohrt. Dafür ist allerdings eine passende Lochsäge für Fliesen notwendig. Zeichne Dir die Bohrung genau an. Entweder nimmst Du den Zollstock, misst die Bohrung genau ab und überträgst die Maße auf die Fliese, oder Du hältst die Fliese direkt an das Rohr und zeichnest die Begrenzungen auf der Fliese an.

    Dann die Lochsäge ansetzen und langsam bohren. Die Lochsäge während des Bohrens mit Wasser kühlen. Nach dem Bohren kann die Fliese wie gehabt verarbeitet werden. Wenn das Loch in der Fliese nicht 100%ig wird, ist das in den meisten Fällen nicht schlimm. Die Abdeckrosette des Eckventils überdeckt die Stelle.

    Fliesen verfugen

    Bevor Du verfugen kannst, müssen alle Fliesenkeile und Fliesenkreuze aus den Fugen genommen werden. Achte auch darauf, dass die Fugen frei von Fliesenkleber sind. Verwende dann zum Verfugen am besten einen Flexfugenmörtel in der gewünschten Farbe. Diesen kannst Du für die Wand- und Bodenfliesen nehmen, vorausgesetzt, dass Du in der gleichen Farbe verfugen willst. Den Fugenmörtel dann in einem sauberen Gefäß anmischen. Zum Abmessen der richtigen Wassermenge gibt es spezielle Portionseimer. Nach einer Reifezeit von ca. 3 Minuten den Fugenmörtel mit einer Kelle auf ein Fugenbrett aufsetzen und damit auf die Fliesenfläche auftragen. Den Fugenmörtel immer diagonal zu den Fliesen auf der Fläche verteilen, sodass die Fugen gleichmäßig gefüllt werden und der Fugenmörtel nicht wieder herausgewischt wird.

    Nach dem ersten Antrocknen kannst Du die Fläche mit sauberem Wasser und einem Schwammbrett reinigen. Den Fugenmörtel dabei nicht aus den Fugen herauswaschen. Nach dem Trocknen kann ein Zementfilm auf der Oberfläche zurückbleiben. Diesen kannst Du mit einem sauberen Tuch abreiben und die Fläche polieren.

    Nach dem Verfugen der Wand- und Bodenfläche, werden die Übergangsfugen mit Sanitär-Silikon ausgefugt. Sanitär-Silikon gibt es in den gängigen Farbtönen passend zum Fugenmörtel. Die Düse vorne schräg abschneiden und die Kartusche in die Kartuschenpistole einlegen. Das Silikon gleichmäßg dick auftragen. Wenn die Fugen sehr tief sind, wird noch ein Fugenfüllprofil eingesetzt. Das spart Silikon und verbessert die Fugenqualität

    Die Fuge dann mit einem Fugenglätter glatt abziehen.

    Fliesen auf schadhaften Böden

    Sollten Risse im Untergrund eine sichere Verlegung eines neuen Fliesenbelags unmöglich machen, sollte eine Entkopplungsmatte verlegt werden. Diese trennt den Fliesenbelag vom Untergrund. Schneide Dir die Matte entsprechend der Bodenfläche mit einem Universalmesser zu. Dann eine Schicht Flexkleber mit 4er Zahnung auf den alten Fliesenbelag auftragen und die Entkopplungsmatte einbetten. Du kannst sie mit der glatten Seite der Glättekelle andrücken. Lasse die Matte dann ruhen, bis der Kleber ausgehärtet ist. Jetzt mit einer Schicht Flexkleber die Matte abspachteln und dann eine Schicht Kleber mit passender Zahnung (z. B. 8 mm) auftragen und die Bodenfliesen ins Kleberbett verlegen. Nach der Trocknungszeit kann wie gewohnt verfugt werden.

    D – Flexkleber glatt aufgespachtelt

    E – Flexkleber (z. B. 8 mm Zahnung bei großen Fliesen)

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    Fliesen kleben

    Gut kleben will gelernt sein! Zum optimalen Verlegen Ihrer Fliesen benötigen Sie den optimalen Fliesenkleber. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps, damit Sie den passenden finden! Der Verbrauch von Fliesenkleber richtet sich nach der Fliesengröße und der Zahnung des verwendeten Zahnspachtels. Richtwerte finden Sie u. a. auf den Verpackungen des Klebers.

    Welche Zahnspachtel ist die Richtige?

    Verfahren beim Fliesen kleben

    Nach der Dicke des Kleberauftrages und der Verarbeitungsmethode kann man in folgende Verfahren unterteilen:

    • Dickbettverfahren
    • Mittelbettverfahren
    • Dünnbettverfahren

    Die nachfolgenden Fliesenkleber sind für das Dünnbettverfahren vorgesehen.

    Beim Dünnbettverfahren kann der Kleber je nach Anwendung und Fliese auf den Untergrund (Floating-Verfahren), auf die Fliese (Buttering-Verfahren) oder auf Untergrund und Fliese (Floating-Buttering- oder auch Buttering-Floating-Verfahren) aufgetragen werden. Das Floating-Buttering-Verfahren wird zum Beispiel auf Balkon und Terrasse sowie bei Grobkeramik, Marmor und Natursteinen genutzt.

    Fliesenkleber können unabhängig vom Klebeverfahren unterschieden werden in die klassischen Fliesenkleber auf Zementbasis wie Flexkleber, in synthetische Fliesenkleber wie 2-Komponenten-Kleber und in Dispersionskleber.

    Welcher Fliesenkleber für welchen Einsatz?

    Auf der Suche nach dem richtigen Fliesenkleber müssen verschiedene Punkte bedacht werden. In den allermeisten Fällen wird heute im Dünnbettverfahren gearbeitet. Dementsprechend wird auch ein Dünnbettkleber verwendet. Die Vielzahl der angebotenen Kleber macht die Auswahl nicht einfacher. Dennoch kommt man mit ein paar Überlegungen schnell zum geeigneten Produkt.

    Wenn im Außenbereich gefliest werden soll, scheidet der Dispersionskleber aus. Dieser kommt normalerweise nur im Innenbereich an Wänden zum Einsatz, z. B. bei Fliesen auf Hartschaum-Wannenträgern. Bodenfliesen müssen im Außenbereich hohlraumfrei verlegt werden, weil Hohlräume unter der Fliese zu Schäden bei Frost führen können. Hier kann im Fließbett- oder im Buttering-Floating-Verfahren mit Flexkleber gearbeitet werden. Beim Buttering-Floating-Verfahren wird der Fliesenkleber abschnittweise auf den Boden aufgetragen und mit passender Zahnung durchkämmt; zusätzlich kommt eine glatte Schicht Kleber auf die Fliesenrückseite. Dadurch wird ein hohlraumfreies Fliesen möglich. Auch bei großformatigen Fliesen wird so gearbeitet.

    Der Reaktionsharzkleber wird nur an Stellen benötigt, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen oder säurefest sein müssen.

    In den meisten Fällen ist Zementkleber die richtige Wahl und hier vor allem die sogenannten Flexkleber. Sie haben durch ihre Vergütung Vorteile. In begrenztem Maß gleichen sie Bewegungen zwischen Untergrund und Fliesenbelag aus. Die Variante „Flexkleber schnell“ erfordert wegen seiner kurzen Korrigierzeit schnelles Arbeiten. Seine Anwendung findet er sowohl in Profihand als auch dort, wo große Fliesen mit kleinen Fugen verlegt werden, denn die Feuchtigkeit des Fliesenklebers kann durch schmale Fugen nur langsam entweichen. Der „Flexkleber schnell“ enthält weniger Flüssigkeit und ist deshalb für diese Aufgabe besonders geeignet, damit der neue Belag wieder rasch betreten werden kann. Übrigens lassen sich Flexkleber auf Wand und Boden einsetzen, auch im Außenbereich.

    Wenn Mosaikfliesen verlegt werden, kommt es auf die Farbe des Klebers an. Bei normalen Flexklebern besteht die Gefahr, dass sie durch das Mosaik und die Fugen durchscheinen. Der spezielle Natursteinkleber ist aus diesem Grund weiß und damit ideal für alle Mosaikarbeiten, speziell auch für Glasmosaik.

    Der passende Fliesenkleber für Ihr Projekt

    • flexibel, erfüllt die Anforderungen der „Flexmörtel-Richtlinie“
    • beste Verarbeitbarkeit
    • keine Reifezeit, zeitsparend
    • Korrigierzeit bis ca. 15 Minuten
    • begehbar nach 24 Stunden
    • Kleberdicke bis 5 mm
    • für keramische Fliesen und Platten
    • für verfärbungs- und verformungsresistente Naturwerkstein-Beläge
    • auf Calciumsulfat- und Zementestrichen, Beton
    • auf Gips-, Kalk-Zement und Zementputz
    • auf Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Fliesenträgerelementen
    • auf Warmwasser-Fußbodenheizung und elektrischen Fußbodenheizungen
    • für innen und außen
    • für Wand und Boden
    • höchste Anwendungssicherheit
    • schon nach 2 bis 3 Stunden begehbar, zeitsparend
    • flexibel, erfüllt die Anforderungen der „Flexmörtel-Richtlinie“
    • beste Verarbeitbarkeit
    • keine Reifezeit, zeitsparend
    • Korrigierzeit bis ca. 5 Minuten
    • begehbar nach 3 Stunden
    • Kleberdicke bis 20 mm
    • für fein- und grobkeramische Fliesen und Platten
    • für Steingut, Steinzeug, Klinker, Feinsteinzeug, Spaltplatten, Ziegelfliesen, verfärbungssichere Natursteine
    • für Fliesen auf Fliesen
    • auf Calciumsulfat- und Zementestrichen
    • auf Gips-, Kalk-Zement- und Zementputz
    • auf Gipskarton- und Gipsfaserplatten
    • auf Fußbodenheizung
    • Grundfarbe Weiß
    • hohe Flexibilität
    • sehr gute Verarbeitbarkeit
    • Korrigierzeit bis 10 Minuten
    • Kleberdicke bis 20 mm
    • für innen und außen
    • für Wand und Boden
    • für keramische Fliesen, Feinsteinzeug, Platten, Glasmosaik und Naturstein, z. B. Marmor
    • für großformatige Platten und helle Natursteine
    • für Fußbodenheizung
    • gebrauchsfertig, anwendungssicher
    • saubere Handhabung, kein Anrühren
    • geschmeidig und leicht verarbeitbar
    • für fein- und grobkeramische Fliesen und Platten, Steingut, Steinzeug
    • für trockene oder nur gering durch Feuchtigkeit beanspruchte Bereiche
    • auf Beton, Mauerwerk, Porenbeton, Putz, Gipskarton, Trockenbauplatten, Fliesenträgerelementen
    • feuchtigkeitsempfindliche Untergründe (z. B. Gipskartonplatten) müssen vorbehandelt werden
    • nur für den Innenbereich
    • für Wandfliesen
    • auf Hartschaumwannenträgern
    • für Fliese auf Fliese

    Zementkleber werden kurz vor ihrer Verwendung mit Wasser zu einer Masse verarbeitet. Schütten Sie das Pulver in die angegebene Wassermenge und mischen Sie alles mit einem Rührquirl zu einer homogenen Masse. Nach der vorgegebenen „Reifezeit“ die Masse nochmals durchrühren.

    Zementkleber sind ohne Kunststoffbeimischungen auf starren und nicht allzu großen Flächen im Dünnbettverfahren einsetzbar. Mit einer Kunststoffvergütung wird der Fliesenkleber zum „Flexkleber“ und kann auf fast allen Untergründen universell eingesetzt werden.

    Fließbettkleber

    Der Fließbettkleber ist ebenfalls ein Zementkleber. Sein Haupteinsatzgebiet sind große, ebene Bodenflächen. Der Kleber wird zu einer zähflüssigen Masse angemischt und nach dem Abkleben der Ränder direkt auf den Untergrund gegossen.

    Gießen Sie nur so viel Kleber aus, wie innerhalb der offenen Zeit gefliest werden kann. Durchkämmen Sie nun mit einem Zahnspachtel den Kleber und drücken Sie anschließend die Fliesen ins Kleberbett.

    Dispersionskleber

    Dispersionskleber sind gebrauchsfertig angemischt und für alle Wandfliesen geeignet. Auch das Fliesen auf alten Fliesen lässt sich mit Dispersionskleber hervorragend bewerkstelligen.

    Achtung: Dieser Fliesenkleber ist nicht für den Außenbereich geeignet!

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    Источники: http://www.obi.de/ratgeber/bauen/waende-und-boeden/wandfliesen-verlegen-in-7-schritten/, http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/wohnraum_gestalten/fliesen_verlegen/fliesen_auf_fliesen_verlegen/fliesen_auf_fliesen_verlegen.html, http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/wohnraum_gestalten/fliesen_verlegen/fliesen_kleben/fliesen_kleben.html

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