Fliesen auf holzboden

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    Fliesen auf Holz Wie man Fliesen vom Holzfußboden entkoppelt verlegen kann

    Holzuntergründe stellen hohe Anforderungen, wenn Fliesen darauf verlegt werden sollen. Diesen Anforderungen muss bei der Verarbeitung mit speziellen Verlegeprodukten begegnet werden. So kann auch auf diesen schwierigen Untergründen ein dauerhafter Bodenbelag erstellt werden.

    Zahlreiche Studien belegen, dass ein wesentlicher Schwerpunkt der Verlegung von Keramik und Naturstein beim Bauen im Bestand erfolgt. Es ist heute nicht mehr der Neubau, in dem sich viele Betriebe ihren Unterhalt verdienen, sondern es sind die Altbauten und deren individuelle Herausforderungen, mit denen der Verleger konfrontiert ist.

    Das älteste, noch stehende Fachwerkhaus in Deutschland, ein vergleichsweise unscheinbares Gebäude in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt, wurde irgendwann zwischen 1215 und 1230 erbaut. Das war die Zeit des fünften Kreuzzugs. Es hat also das beeindruckende Alter von knapp 800 Jahren. Sicher ein extremes Beispiel, die meisten Fachwerkgebäude in Deutschland stammen wahrscheinlich aus dem 16. und 17. Jahrhundert; sind also 200 bis 400 Jahre alt. Kaum zu glauben, aber wahr ist, dass in manchen mittelalterlichen Städten – so ist dies unter anderem für das schottische Edinburgh bekannt – wirkliche Hochhäuser mit bis zu 16 Stockwerken auf Basis eines Fachwerks entstanden. Nichts desto trotz sind die mit Fachwerk verbundenen Herausforderungen immer die gleichen.

    Holz arbeitet – Fliesen nicht

    Speziell bei der Fliesenverlegung ergeben sich diese Herausforderungen aus dem Konstruktionsbaustoff Holz. Bekanntermaßen konnten unsere Vorfahren noch keine Stahlbetondecken herstellen. Aufwendig gemauerte Gewölbe oder Holzbalkenkonstruktionen waren die einzige Möglichkeit, Decken einzuziehen.

    Das Holz stellt den Verleger von starren Keramik- oder Natursteinplatten aber vor verschiedene Herausforderungen: Holz arbeitet Zeit seines Lebens, es ist uneben und feuchteempfindlich. Genau unter diesen Aspekten verzichtete man im Zug der Erarbeitung der für die Fliesenverlegung maßgebliche DIN 18 157 im Jahr 1979 darauf, den Holzuntergrund als geeigneten Verlegeuntergrund für den Fliesenbelag aufzunehmen. Fakt ist seither: Holz als Verlegeuntergrund für die Fliese ist nicht genormt und in jedem Fall eine besonders sensible Sonderkonstruktion.

    Unebenheiten im Untergrund

    Eine der zu bewältigenden Herausforderungen sind die häufiganzutreffenden Unebenheiten. Gefällesituationen von mehreren Zentimetern auf Holzbalkendecken sind keine Seltenheit. Daher werden regelmäßig Arbeiten zum Höhenausgleich notwendig.

    Bei ausreichend vorhandener Aufbauhöhe gibt es verschiedene Varianten, einen Untergrund ebenflächig herzustellen. Beschränkt wird man in der Regel dann nur durch die Tragfähigkeit der Unterkonstruktion, dass heißt durch die Möglichkeiten zur zusätzlichen Gewichtsaufnahme. Unter anderem besteht die Möglichkeit des Einbaus eines konventionellen, schwimmenden Estrichs, sofern dies unter statischen Gesichtspunkten möglich ist. Alternativen gibt es aber auch mit Trockenestrich, gegebenenfalls in Kombination mit Trockenschüttungen.

    Die Herausforderung ergibt sich dann, wenn keine ausreichende Aufbauhöhe zur Verfügung steht. Dann, wenn beispielsweise in Schichtdicken von 2 bis 20 mm Ausgleichsarbeiten notwendig werden und kein dickerer Auftrag möglich ist.

    Unter diesen Umständen empfiehlt sich der Ausgleich mit einer geeigneten Fließspachtelmasse, wie Sopro Faserfließspachtel FAS 551. Hier wird im Verbund mit dem Holz gearbeitet. Vorab muss der Untergrund auf ausreichende statische Tragfähigkeit überprüft werden, wobei der Handwerker ein besonderes Augenmerk auf die Durchbiegung legen muss. Die Bewertung der Durchbiegung erfordert dabei einige Fachkunde und Erfahrung. Gegebenenfalls müssen Nachverschraubungen und Aussteifungen vorgenommen werden. Danach werden offene Fugen und Schlitze unter Verwendung von Sopro Keramiksilicon oder dem Dichtacryl des gleichen Herstellers verschlossen. Nach dem Stellen von Randdämmstreifen wird die Fläche mit dem Haftprimer S HPS 673 grundiert. Im Anschluss kann dann der Verguss mit dem Fließspachtel in einem Arbeitsgang erfolgen.

    Arbeitsverhalten, Spannungsabbau und Entkoppelung

    Holz arbeitet permanent. Es ist ein organischer und damit „lebendiger“ Baustoff. Bei hoher Luftfeuchte quillt es, dehnt sich aus. Wird es wieder trocken, schrumpft es und zieht sich wieder zusammen. Bei Belastung biegt es sich durch. All das sind wir von Keramik und Naturstein nicht gewöhnt. Keramik verändert sich nicht unter Feuchteeinfluss, sie bricht, biegt sich aber nicht durch. (Anmerkung: Diese Aussage ist natürlich praxisbezogen. Natürlich quellen auch Fliesen minimal und biegen sich im mikroskopischen Bereich durch.) Aus diesen unterschiedlichen Eigenschaften resultieren erfahrungsgemäß unterschiedliche Spannungen. Und diese Spannungsunterschiede verursachen vielfach auch Schäden am Belag, wenn unsachgerecht konstruiert wurde. Die Schäden zeigen sich dann in aller Regel in Rissen, geschädigten Zementfugen und Haftverbundstörungen.

    Vor diesem Hintergrund ist es unbedingt notwendig, diese Spannungen zu kompensieren und abzubauen. Hier kommen Entkopplungssysteme ins Spiel. Durch den Einbau einer Entkopplung erfolgt ein Spannungsabbau zwischen dem Untergrund und der starren Belagsebene. Unterschieden werden muss hier zwischen horizontal und vertikal wirkenden Kräften, bezogen auf die Verlegerichtung der Entkopplung. Im Allgemeinen lässt sich festhalten, dass mattenförmige Entkopplungssysteme in der Lage sind, horizontal gerichtete Spannungen zu kompensieren, während sie kaum ein Potential aufweisen, um mit vertikal wirkenden Spannungen umzugehen. Demgegenüber stehen die Plattensysteme. Sie können beide Formen von Spannungen aufnehmen, sowohl horizontale als auch – aufgrund ihrer Steifigkeit – vertikale.

    Gerade bei Holzuntergründen ist es wichtig, wirksame Entkopplungen zu verwenden. In Abhängigkeit von der Stärke der wirkenden Kräfte sind oft auch faserverstärkte Spachtelmassen nicht in der Lage, einen ausreichenden Spannungsabbau zugewährleisten. Von daher empfiehlt sich immer die Verwendung einer ausreichend biegesteifen Entkopplungsplatte, wie der Sopro Fliesendämmplatte 9 mm FDP 558.

    Im vorangehend beschriebenen Beispielaufbau würde also auf dem ausgeglichenen und nun ebenen Untergrund die Verklebung der Fliesendämmplatte 9 mm FDP 558 mit einem S1-Flexkleber erfolgen.

    Anwendungsgrenzen: Was nicht geht!

    Es gibt Deckenaufbauten, die ohne umfangreiche konstruktive Vorarbeiten nicht für die Aufnahme von keramischen Fliesen oder Natursteinbelägen geeignet sind. Hier reichen auch umfangreiche Entkopplungen schlichtweg nicht aus. Zumeist haben unsere Ahnen leider nicht bedacht, dass wir Jahrhunderte später Fliesen auf den Holzboden verlegen wollen. Indikatoren hierfür sind zum Beispiel große Sparrenabstände (größer als 650 mm) in der Deckenkonstruktion oder einstarkes Wipp- und Federverhalten. Dann muss der Untergrund schon vorab weiter ausgesteift werden.

    Feuchteschutz der Holzkonstruktion

    Gerade dann, wenn Badezimmer saniert und vielleicht sogar eine bodengleiche Dusche eingebaut wird, muss natürlich bedacht werden, dass Holz seine Dauerhaftigkeit nur dann erhält, wenn es trocken bleibt. Feuchte und Wasser schädigen das Holz auf Dauer. Neben dem brisanten baustatischen Schaden, zu dem es durch Verrottungen von Holzträgern kommen kann, muss alleine schon das Auftreten von Pilzen und Schimmel mit den entsprechenden gesundheitsschädlichen Folgen bedacht werden.

    Ein Irrglaube ist es, anzunehmen, dass ein Fliesenbelag an sich schon wasserdicht sei. Zwar ist ein Fliesenbelag stark wasserabweisend, aber in jedem Fall zumindest durch den Fugenanteil so wasserdurchlässig, dass darunter unbedingt in einer eigenen Dichtungsebene eine Abdichtung erforderlich ist. Gut geeignet sind hier Verbundabdichtungssysteme, die unterhalb eines Fliesenbelags angeordnet werden können, so dass nur wenige Millimeter an zusätzlicher Höhe benötigt werden.

    Gerade vor dem Hintergrund, dass Holz sehr feuchteempfindlich ist, ordnet der Normengeber bei diesen Bauten dem Feuchteschutz ein besonderes Gewicht zu. Bei direkter Spritzwasserbelastung, wie dies in einer Dusche der Fall ist, empfiehlt sich eine doppelte Sicherheit. Eine technisch gute Lösung würde die Verwendung einer Duschtasse und die Anordnung einer Verbundabdichtung an den Wandflächen und auch unterhalb der Duschtasse darstellen. Über die letzten Jahre hinweg haben sich hier Duschtassen mit geringer Aufbauhöhe den Weg im Markt gebahnt.

    Wer demgegenüber eine bodengleiche Dusche bevorzugt und entsprechend auf die Anordnung einer Duschwanne verzichten will, kann sich die erste (obere) Abdichtungsebene mit einer Verbundabdichtung und die zweite mit einer klassischen Abdichtung auf Basis der DIN 18 195 (unter anderem einer Kaltselbstklebebahn wie SoproThene 878 oder einer Bitumenschweißbahn) erstellen.

    Der Handwerker muss aber unbedingt bei der Einrichtung eines Feuchtraums mit einem Holzboden darauf achten, dass der komplette Bodenbereich abgedichtet wird, nicht nur der unmittelbare Spritzwasserbereich. Dies schon alleine aus Vorsorge, denn, wie jedermann weiß, fällt auch außerhalb der üblichen Spritzzonen Wasser in höherem Maße an. Dies gilt insbesondere natürlich bei einer potentiellen Havarie, dass heißt dem unkontrollierten, starken Austritt von Wasser, wenn beispielsweise eine Waschmaschine ausläuft, ist in einem Feuchtbereich die Abdichtung gefordert.

    Vielfach taucht auch die Frage auf, in welcher Breite und Anzahl Fugen im Belag anzulegen und wie diese Fugen zu füllen sind. Hier gilt es zu unterscheiden zwischen der starren, zementären Verfugung eines Belags und den Bewegungs- und Arbeitsfugen. Die Notwendigkeit von Bewegungs- und Arbeitsfugen ergibt sich unter anderem an den Stellen, wo im Untergrund Bauteilfugen oder Belagswechsel vorliegen, im Anschluss an aufgehende Bauteile und bei generellen Querschnittsveränderungen (zum Beispiel in Türdurchgängen). Diese müssen unbedingt in ausreichender Breite angelegt werden. Auch wenn es das ästhetische Empfinden manches Bauherren stört, so sind hier Fugen von mindestens 8 mm Breite zu empfehlen. Dabei muss bedacht werden, dass der Untergrund arbeitet und dieses Arbeitsverhalten durch die Bewegungsfuge ausgeglichen werden muss. Dies ist eine grundsätzliche physikalische Gegebenheit. Leider ist es nicht möglich, die Physik zu überlisten. Entsprechend muss der ästhetische Gedanke hier nachrangig behandelt werden. Zum Verfüllen der Bewegungsfugen eignet sich besonders Sopro Sanitärsilicon, das Stauch- und Dehnverhalten von bis zu 25 Prozent der Fugenbreite zulässt.

    Für die Ausführung der zementären Verfugung empfiehlt sich die Verwendung einer so genannten Flexfuge, wie zum Beispiel Brillant PerlFuge oder Designfuge Flex DF 10 (beide von Sopro). Durch einen hohen Anteil an elastifizierenden Kunstharzanteilen wird bei diesen Fugmörteln neben der Erhöhung der Biegezugfestigkeit insbesondere das Anhaftverhalten an den Flanken von keramischen Fliesen verbessert. Genau diese Eigenschaften sind es, die solche Fugmörtel bei der Anwendung im Altbau auf Holzunterkonstruktionen auszeichnen.

    Von Thomas Ziegler

    Dipl.-Ing. Thomas Ziegler ist als Bauingenieur in der Anwendungstechnik der Firma Sopro Bauchemie in Wiesbaden tätig.

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    2. Fliesen auf Holz – Anleitung: So geht's!

    Unser Ratgeber „Fliesen auf Holz“ verrät Ihnen, wie Sie beim Verlegen von Fliesen auf Holzböden vorgehen müssen. Sie erhalten hier eine Anleitung zum Vorgehen „in 7 Schritten“ und hilfreiche Tipps und Tricks vom Profi um kostspielige Fehler zu vermeiden. Alle notwendigen Materialien für Ihr Vorhaben können Sie außerdem bei uns im Shop bestellen und werden direkt aus dem Ratgeber verlinkt, um Ihnen den Einkauf noch einfacher zu gestalten.

    Bislang gehen viele Hausbesitzer davon aus, dass Fliesen nur auf Estrich oder alten Kacheln verlegt werden können. Dabei besteht durchaus die Möglichkeit, Fliesen auf Holzdielen und Holzspanplatten zu verkleben. Wie Sie beim Verlegen von Fliesen auf Holz vorgehen können, worauf es bei den Arbeiten zu achten gilt und viele weitere wichtige Aspekte erläutern wir Ihnen in diesem Ratgeber.

    Gefahr von Fliesenbruch reduzieren

    Während Holz arbeitet, behalten Fliesen ihre Konsistenz. Deshalb kann es beim Verlegen von Fliesen auf Holzböden zu Fugenrissen oder Brüchen einzelner Fliesen kommen. Diese Gefahr können Sie reduzieren, wenn

    • Sie eine elastische Trittschalldämmung (beispielsweise Estrichdämmplatten aus Steinwolle)
    • Auf geeigneten Fugenmörtel und Kleber achten (beide sollten als flexibel gekennzeichnet sein),
    • Sie sich für hochwertige Bodenfliesen entscheiden.

    Die Trittschalldämmung sollte in etwa eine Stärke von 22 bis 25 mm aufweisen. Verwenden Sie einen

    elastischen Kleber (Flex-Kleber), der die Bewegungen des Holzuntergrundes ausgleicht. Dies ist durch eine Kunststoffvergütung des mineralischen Klebers erreichbar, welcher wie ein Armierungsnetz im Mörtel wirkt.

    Fliesen auf Holzspanplatte verkleben

    Möchten Sie Fliesen auf einer Holzspanplatte kleben, ist es in der Regel nicht notwendig, einen Voranstrich aufzutragen.

    Zu Beginn ist es sinnvoll, erst einmal sämtliche Fliesen im Raum auszulegen. Achten Sie darauf, dass keine ungewollten Muster entstehen, zum Beispiel wenn Sie eventuell Fliesen aus zwei verschiedenen Packungen verwenden. Danach zeichnen Sie die erste Lage mit einem Bleistift an und markieren diese zudem mit einem Klebeband.

    • Schritt 1: Setzen Sie nun den Fliesenkleber an und achten darauf, dass das Wasser dabei ständig in Bewegung ist. Dies verhindert eine Klumpenbildung. Die die daran anschließende sogenannte Sumpfzeit (Ruhezeit) der Masse ist der Umverpackung zu entnehmen. Vor dem Auftragen sollte die Masse noch einmal kurz durchgerührt werden.
    • Schritt 2: Ist der gewählte Fliesenkleber fließfähig, kann er direkt auf den Untergrund gegossen werden. Ansonsten streichen Sie ihn abschnittsweise auf die Holzspanplatten auf.
    • Schritt 3: Im nächsten Schritt wird das Kleberbett mit einer Zahnspachtel gleichmäßig durchgekämmt. Die so entstehenden Längsrillen dürfen nicht verlaufen – ist dies der Fall, wurde der Kleber zu flüssig angerührt. Das angebrachte Klebeband kann nun entfernt werden. Die so entstehende scharfe Linie stellt nun die Grenze für die erste Fliesenreihe dar.
    • Schritt 4: Haben Sie die erste Fliesenreihe entlang der früheren Kleberkante befestigt, können Sie mit dem Verlegen der nächsten Reihe beginnen. Schieben Sie die Fliesen dabei etwas von der Seite ins Fliesenbett, um zu verhindern, dass der Kleber in die Fugen gelangt. Zudem erreichen Sie so auch ine vollständige Benetzung der Fliesenrückseite und verhindern dadurch eine Hohlraumbildung, die später wiederum einen Bruch der Fliese zur Folge haben könnte.
    • Schritt 5: Um einen gleichmäßigen Fugenabstand zu erhalten, sollten Sie Fliesenkreuze setzen, die Sie nach dem Austrocknen des Klebers wieder entfernen können.
    • Schritt 6: Ist der Untergrund getrocknet, verlegen Sie die zurechtgeschnittenen Fliesenstücke, um so einen bündigen Abschluss an den Wänden zu erreichen.
    • Schritt 7: Im Anschluss an das Verlegen der Fliesen müssen Sie diese nun noch verfugen. Hier gehen Sie genauso vor wie beim Verlegen von Fliesen auf Fliesen oder auf Estrich.

    Darauf sollten Sie unbedingt achten – Profi-Tipps

    Bringen Sie den Kleber abschnittsweise auf. Ist dieser bereits angetrocknet, muss dieses Stück wieder entfernt werden, da sonst keine optimale Haftung der Fliesen gewährleistet ist.

    Die entlang der Wände vorhandenen Anschlussfugen müssen ebenfalls verfüllt werden, allerdings nicht mit Mörtel oder Kleber. Die Abdichtung wird hier mit elastischem Silikon erreicht, mit dem die Fugen verfüllt werden müssen.

    Notwendige Vorarbeiten zum Verlegen von Fliesen auf Holzboden

    Fliesen können nicht nur auf Spanholzplatten, Estrich und anderen Fliesen, sondern auch auf Holzdielen verlegt werden, wenn einige wichtige Aspekte beachtet werden. Die Dielen müssen über eine Biegesteifigkeit verfügen. Zugleich ist es unerlässlich, dass der Dielenboden keinerlei Schäden aufweist, bevor er mit Fliesen oder einem anderen Material belegt wird. Sind Sie sich nicht sicher, ob die Dielen mit Fliesen beklebt werden können, so ziehen Sie einen Handwerker zu Rate oder fragen Sie die Experten aus unserem Fliesen-Shop (Support-Hotline: +49 (0) 6207/ 922 582).

    Kontrollieren Sie, ob die Dielen fest aufliegen. Ist dies nicht der Fall, müssen sie nachgeschraubt werden. Die Dielen müssen eine Stärke von mindestens 2 Zentimetern aufweisen, der Balkenabstand bei maximal 70 Zentimetern liegen. Zudem ist es notwendig, dass eine Dehnungsfuge vorhanden ist, welche verhindert, dass der Belag der Dielen unter Spannung gerät.

    Haben Sie die Dielen nachgeschraubt, müssen diese gründlich gereinigt werden. Schleifen Sie einen etwa vorhandenen alten Anstrich ab und entfernen eventuelle lose Teile. Füllen Sie die Fugen zwischen den Dielen mit einem Acryl-Dichtstoff, bevor Sie das Holz mit einem Haftgrund bestreichen.

    Tragen Sie nun einen Hochflex-Faser Bodenausgleich auf, den Sie beispielsweise in unserem Online-Shop bestellen können. Die Mindeststärke dieses Aufstrichs sollte bei 5 Millimetern liegen. Durch diese Stärke können Bewegungen aufgefangen werden, ohne dass es später zu Schäden an den verlegten Fliesen kommt. Danach sollte der Boden mindestens drei Tage trocknen.

    Verlegen der Fliesen auf Holzdielen

    Sind die notwendigen Vorarbeiten geleistet und ein ebener Bodenuntergrund geschaffen, empfehlen wir Ihnen, folgendermaßen zu verfahren:

    • Nach der mindestens dreitägigen Trocknungsphase können Sie die Fliesen wie gewohnt verlegen. Nutzen Sie dazu einen hochflexiblen Fliesenkleber.
    • Verfugen Sie mit einem flexiblen Fugenmörtel.
    • Im letzten Schritt versehen Sie die Anschlussfugen mit dauerelastischem Silikon-Dichtstoff. Dieser schmiegt sich unmittelbar an die Fliesen an, gibt aber bei Bedarf auch etwas nach und verhindert, dass die Fliesen oder Fugen Risse bekommen oder gar einen Bruch aufweisen.

    So vermeiden Sie kostspielige Fehler – Profi-Tipps

    Arbeiten Sie generell exakt und genau. Bereiten Sie den vorhandenen Boden und auch die Wände, welchegefliest werden sollen, genau vor und beseitigen Sie eventuelle Unebenheiten. Sind Sie sich nicht sicher, so ziehen Sie einen Fachmann zu Rate. Diesen können Sie auch mit dem Verlegen der Fliesen beauftragen, wenn Sie sich diese Arbeit selbst nicht zutrauen.

    Quillt Kleber aus den Fugen heraus, so entfernen sie ihn dort sofort, beispielsweise unter Zuhilfenahme eines Schraubenziehers oder einer alten Zahnbürste. Sobald Sie den Fugenkleber aufbringen, reinigen Sie die Fliesen von diesem Material. Hierbei leistet beispielsweise ein großer nasser Schwamm, der immer wieder ausgespült wird, gute Dienste.

    Sowohl Wandfliesen als auch Bodenfliesen müssen passgenau verlegt werden, ohne dass große Fugen entstehen. Zudem müssen Letztere gleichmäßig aussehen. Dies gewährleisten Sie beispielsweise durch das Einsetzen von Fugenkreuzen, die im Übrigen auch als Fliesenkreuze bezeichnet werden und nach der Trocknungsphase wieder herauszunehmen sind.

    Wenn die Bodenfliesen verlegt wurden, lassen Sie den Kleber trocknen! Die vorgeschriebene Trocknungszeit ist zwingend einzuhalten. Erst danach können Sie den Fugenmörtel aufbringen. Wie lange dieser wiederum trocknen muss, ist ebenfalls den auf der Umverpackung vermerkten Herstellerangaben zu entnehmen. Dort erfahren Sie auch, wie der Mörtel und der Fugenklebstoff angerührt werden müssen.

    Da Sie die renovierten Zimmer sehr lange nutzen werden, müssen Sie auf eine genaue Arbeit großen Wert legen. Ansonsten werden Sie sich in Zukunft ständig über vorhandene Fehler, beispielsweise ungewollte Muster oder gar Beschädigungen, ärgern. Beauftragen Sie deshalb im Zweifelsfall lieber einen Fliesenleger, wenn Sie sich selbst diese Arbeiten nicht zutrauen.

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    Bodenfliesen auf Holzuntergründen

    Mit einer Bodenausgleichsmasse und entsprechenden Entkopplungsmatten können Fliesen auf Holzböden oder auf Spanplatten verlegt werden.

    Es gibt immer wieder Probleme, wenn man eine Bodenfliese oder auch eine Wandfliese auf einen Holzuntergrund direkt verlegt. Es gibt zwar Hersteller die in der Beschreibung eine Haftfestigkeit zum Holzuntergrund garantieren, beziehungsweise eine Verlegung mit einem speziellen Kleber empfehlen, doch sollte man dabei beachten, dass sich Holzuntergründe, wie z.B eine Spanplatte oder ein Dielenboden sich immer bewegen und ausdehnen. Bewegt sich dieser Holzuntergrund und der Bodenbelag und die Fliesen wurden direkt verlegt, können sich die Fliesen vom Holzboden lösen oder auch anfangen zu reißen.

    In diesem Artikel werde ich einmal versuchen die Möglichkeiten auf den unterschiedlichsten Holzuntergründen zu beschreiben. Über andere Untergründe, hatte ich ja bereits zum Thema Bodenbeläge und Bodenfliesen berichtet.

    Möchten wir Fliesen auf einem Stäbchenparkett oder Hochkantlamellenparkett verlegen, sollte man diesen besser vorher entfernen. In der Regel lassen sich diese Parketstäbchen auch sehr gut vom Untergrund lösen.

    Bevor man mit den Vorbereitungsarbeiten beginnt, sollte ein Dielenboden vorher genau auf Schwingungen kontrolliert und eventuell befestigt werden. Bevor man die Fliesen auf Holzdielen verlegt, sollte dieser grundiert werden.

    Unebenheiten können danach mit einer speziellen Holzausgleichsmasse (Bodenausgleichsmasse & Nivelliermasse) ausgeglichen werden. Die Bodenausgleichsmasse wird dabei ganz dünn angerührt und auf dem Dielenboden ausgeschüttet. Nach der Trocknung, werden auf der Nivelliermasse entsprechende Entkopplungsmatten verlegt. So hat die Fliese nichts mehr direkt mit dem Dielenboden zu tun und der Holzdielenbelag wurde entkoppelt. Die Entkopplungsmatten werden anschließend mit einem Gitexgewebe abgespachtelt. Danach kann mit dem Fliesenlegen begonnen werden.

    In der Nachfolgenden Tabelle beschreibe ich die einzelnen Arbeitsschritte über einen gerissenen Mosaikbelag auf einer Spanplatte.

    Fliesen auf Spanplatten

    Im nächsten Teil dieser Artikelserie beschreibe ich die Verlegung einer Feinsteinzeug Bodenfliese in einer Wohnküche. Auf diesem Bodenbelag wurde vorher ein Stäbchenparkett entfernt und der Untergrund mit einer Bodenausgleichsmasse nivelliert und so für die Verlegung der Bodenfliesen vorbereitet.

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    18 Kommentare

    felicidades por el blog,esta muy interesante, comparto la misma aficion tuya por la colocacinon de pavimentos.

    un saludo desde Sevilla España

    Herzlichen Glückwunsch zu dem blog, sehr interessant, ich teile das gleiche hobby ihr durch die colocacinon Pflaster – ein gruß aus Sevilla Spanien

    Gilt die gleiche Vorgehensweise, wenn ich statt Fliesen. Vinyl-Boden verkleben will? Wir haben Risse in unseren Fliesen gehabt. Untergrund Spanplatten! Dann hat mein Mann die Fliesen rausgehausen. Der Boden wurde gesäubert grundiert und der Fliesenleger hat darauf eine Ausgleichsmasse gemacht. Allerdings zeigt der Boden jetzt nach einer Woche sehr viele kleine und große Risse, so dass ich mir nicht vorstellen kann, darauf Vinyl zu verkleben. Wenn man allerdings in Fachgeschäften nach diesen Entkopplungsmatten fragt, um darauf einen Vinylboden zu verlegen, weiß keiner, ob das funktioniert. Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen. Vielen Dank schon mal. MfG

    Eine Spanplatte muss fest liegen, sie darf nicht federn, wenn man diese betritt. Eine Nivelliermasse oder Ausgleichsmasse verarbeite ich in der Regel nie auf einer Spanplatten. Wenn es nicht anders möglich ist, beziehungsweise diese nicht mit einer Fermacellplatte ausgetauscht werden kann, dann verlege ich darauf eine Entkopplungsplatte. Beim Heimwerkerbedarf wird diese kaum angeboten. Was meinen Sie mit Fachgeschäften?

    Tipp: solche Arbeiten würde ich von einem Fliesenleger Meisterbetrieb ausführen lassen. Mit Vinylböden kenne ich mich nicht aus.

    Wünsche viel Erfolg bei Ihrer Sanierung.

    ich möchte in den von Ihnen vorgeschlagenen Aufbau noch eine elektrische Fußbodentemperierung (AEG Set TB FRTD..) integrieren. Da das Aufheizen des Bodens nicht allzu lange dauern sollte, würde ich die Heizung gerne oberhalb der Entkopplungmatte einbrinden.

    Ist folgender Aufbau von unten nach oben sinnvoll?

    Entkopplungsmatte mit Flexmörtel verklebt

    elekt. Heizung und Gittergewebe mit Flexmörtel eingespachtelt

    Fließen mit Flexmörtel verlegt.

    Oder ist es notwendig die Heizung unter die Entkopplungsmatte zu legen?

    Heizleistung 160W/m², zu verfließende Fläche 4m².

    wichtig ist, dass der Holzboden / Spanplattenboden etc. nicht schwingt. Die Elektroheizung sollte dann auch auf der Entkopplungsplatte verlegt werden, denn diese speichert dann zusätzlich die Wärme, beziehungsweise es wird verhindert das die Wärme nach unten geleitet wird.

    Allerdings würde ich auf die Heizmatten eine Bodenausgleichsmasse einbringen und den nächsten Tag die Bodenfliesen verlegen.

    TIPP: Lassen Sie diese Arbeiten von einem Fachbetrieb ausführen.

    Mit freundlichen Grüßen

    auf Holzdielen sind Spannplatten verschraubt (liegen schon 7-8 Jahre). Kann ich darauf Fermacellplatten legen und darauf gleich fliesen oder was ist besser?

    funktioniert das ganze auch bei einen gestrichenen Dielenboden.(früher nannte man es Ochsenblut)

    Das Haus ist teilunterkellert und die Dielen liegen fest auf.

    sie sind mind. 30 cm breit und selbst wenn ich darauf umher springe

    rührt sich nichts.

    ja das funktioniert auch auf den Ochsenblut Dielen, mache ich auch und grundiere diese vorher. Habe hier mal etwas über die Nivelliermasse für die Bodenflächen geschrieben.

    ich habe deine Seite sehr interresiert durchstöbert. Danke für die ganzen Informationen!

    Ich habe aber leider noch nicht ganz finden können, was ich suche: Ich möchte die Arbeitsfläche um die Spüle herum fliesen und frage mich, welchen Untergrund ich dazu am besten nehme. Ich habe schon eine Siebdruckplatte gekauft, wegen der Unempfindlichkeit gegen Wasser. Als ich aber Flexkleber kaufen wollte sagte der Verkäufer, auf der Platte wird das nicht halten weil die Platte sich nciht mit dem Kleber verbindet. Sein Rat war, ich solle eine Spanplatte nehmen. Da bin ich dann aber nciht mehr sicher, wie es mit der Feuchtigkeit aussieht, ob sie sich nciht verzieht.

    Was wäre dein Vorschlag?

    vielen Dank für das Kompliment. Die auf dem Foto abgebildeten Fliesen auf der Arbeitsplatte habe ich auf einer 6cm starken Luxbauplatte (Fliesenbauplatte) mit einem Epoxidharzkleber verklebt und ausgefugt. Der Epoxidharz hat den Vorteil, dass dieser sehr gut wegen der Verschmutzung geeignet ist. Die Fuge lässt sich also gut reinigen. Ich musste erstmal nachschauen, was eine Siebdruckplatte ist. Ich würde behaupten, dass man auf der Platte die Fliesen auch mit einem Epoxidharzkleber kleben kann. Von einer Spanplatte würde ich komplett abraten.

    Die Verarbeitung mit dem Epoxi ist allerdings nicht ganz einfach und sollte doch von einem Fachmann verarbeitet werden.

    Hoffe ich konnte helfen.

    danke für den Tipp mit dem Epoxi-Kleber! Das werde ich so machen.

    hätte da mal eine Frage zur Verlegung von kleinformatigen Fliesen eventuell auch Glasmosaik auf Holzpaneelen an der Wand. Abmessung wäre ca. 200cm * 60cm als Fliesenspiegel oberhalb einer Küchenzeile im Vorzelt. Der Untergrund wäre wie erwähnt Holzpaneele, allerdings als Softlineprofil, ähnlich den oberen Profil auf dem Bild.

    Die Paneele sind normal mit Lasur gestrichen, anzumerken wäre noch das das Vorzelt nicht ganzjährig bewohnt ist, sprich im Winter dort nicht geheizt wird.

    Setze jetzt mal frostsicheres Fliesenmaterial, Flexkleber und Flexfugenmittel als gegeben an, was wäre noch ratsam um die Fliesen an der Wand zu halten ? Gitexnetz ? spezielle Behandlung des Holzes im voraus ?

    ich würde den Holzuntergrund trotzdem mit einer dünnen 4mm Lux oder Wedibauplatte entkoppeln und die Fliesen dann auf dem hoffentlich dauerhaft trockenen Bereich kleben. (wegen der Frostgefahr sollte der Bereich trocken bleiben)

    Noch mal kurz als Zusatz zu meiner Frage : Die Paneele sind 14mm stark und befinden sich auf einer Trennwand, die beidseitig beplankt ist. Im Inneren der Wand sind 8cm * 10cm Balken, so daß die Wand doch recht stabil ist.

    wir haben die alten Fliesen entfernt und festgestellt das im Estrich feine Haarrisse sind. Ich würde gerne wissen ob ich die Entkopplungsmatte mit der Ausgleichsmasse überspachteln kann.

    Ich würde wie folgt arbeiten:

    1. Fläche grundieren

    2. Fläche ausgleichen

    3. Entkopplungslatte verlegen

    4. Gitexgewebe einspachteln

    5. Fliesen verlegen

    folgendes Problem. Habe eine EW gekauft, Teppichboden entsorgt und Parkett verlegt, Innerhalb

    kürzester Zeit, Bodenschäden, durch Kantenerhebung. Erst dann hat sich herausgestellt (Kam dann zu einem

    Prozess) dass im, Estrich Warmwasserrohre oder Heizungsrohre verlaufen (obwohl keine Fußbodenheizung

    da ist) die den Boden hoch kommen ließen. Jetzt meine

    Frage: Es wird von den gängigen Bodenbelagfirmen (Targett, Paradur) keine Gewähr gegeben, wenn die

    Temperatur 28 Grad übersteigt. Jetzt kommen die Fliesen als Alternative. Frage: Kann es da auch Probleme geben? zum Beispiel mit dem Kleber? Könnte man direkt auf diesen Parkettbodeen mit einer Entspannungs- und Ausgleichsmatte verfliesen? Ich werde das auf jeden Fall in Fachhände geben. Dsanke im voraus für eine fachkundige Antwort.

    ist denn vor der Verlegung ein Estrich eingezogen wurden? Denn dann hat man wahrscheinlich die Restfeuchte nicht beachtet. Direkt auf den Parkett würde ich persönlich nicht legen und hätte normalerweise auch keine Bedenken auf einen festen Untergrund die Fliesen zu verlegen. Allerdings ist eine Baubesichtigung vor Ort immer ratsam, denn Fehler erkennt man dann besser als hier vor der Tastatur 😉

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    Источники: http://www.bauhandwerk.de/artikel/bhw_Fliesen_auf_Holz_1845746.html, http://www.fliesenleger-info.com/cms/fliesen-auf-holz.html, http://www.fliesenfieber.de/blog/artikelserie/bodenfliesen-und-bodenbelage/fliesen-auf-spanplatten/

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