Flachdach abdichten anleitung

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    Flachdach abdichten – Anleitung und Kosten

    Flachdächer zählen zu den Bauteilen eines Hauses, die häufig Reparaturen erfordern und überarbeitet werden müssen. Je nach Größe des Flachdachs gibt es für die Abdichtung ganz unterschiedliche Wege und Methoden, wichtig ist aber die schnelle Beseitigung der Undichtigkeit. Wir zeigen Ihnen, wieviel die Flachdachabdichtung kostet und wie Sie Ihr Flachdach abdichten können.

    Ob Bitumenbahn, Selbstklebebahn oder eine komplette Beschichtung mit flüssigem Kunststoff, bei einem flachen Dach führen verschiedene Wege zu trockenen Räumen. Leider sind die wenigsten Methoden jedoch für die Ewigkeit und Sie sollten die Kosten für die Abdichtung des Flachdachs im Auge behalten. Der entscheidende Punkt bei einem undichten Dach ist aber, dass Sie sofort tätig werden. Die Schäden wachsen in kürzester Zeit und verursachen gesundheitliche Schäden und hohe Kosten. Wir zeigen hier, wie Sie mit Bitumenbahnen und Flüssigbitumen selbst das Flachdach abdichten können. Außerdem finden Sie die Kosten für diese und andere Maßnahmen zur Flachdachabdichtung.

    Das benötigen Sie:

    Flachdach abdichten bei kleinen Schäden

    Die bekannteste und immer wieder gern genutzte Methode, um ein Flachdach zu versiegeln, ist der Gasbrenner in Verbindung mit einer Bitumenschweißbahn. Diese Möglichkeit der Abdichtung wollen wir Ihnen hier in einer Anleitung zeigen. Schäden können Sie aber nur beseitigen, wenn diese noch überschaubar sind. Daher sollten Sie nicht warten und jeden kleinen Schaden an der Abdichtung sofort beheben. Andernfalls muss bald das ganze Flachdach erneuert werden.

    Kosten für kleinere Reparaturen

    Eine Rolle Bitumenschweißbahn, mit der Sie eine Fläche von fünf Quadratmetern abdichten, bekommen Sie in den Baumärkten schon für um die 20 Euro. Für andere spezielle Anwendungen, wie die Abdichtung rund um einen Fensterausschnitt, benötigen Sie allerdings andere praktische Hilfsmittel. Hier ein Überblick über die verschiedenen Dichtungsmaterialien:

    Gasbrenner

    • Bitumenschweißbahn 5 Quadratmeter – etwa 20 Euro
    • Bitumendichtungsband
      • Alu 10 m Länge x 7,5 cm Breite – etwa 15 Euro
      • Blei 10 m Länge x 10 cm Breite – etwa 20 Euro
    • Bitumendachlack 1 Liter – etwa 6 Euro
    • kleine Lötlampe mit Kartusche – etwa 20 Euro

    Tipp: Fragen Sie vor einer Dachbeschichtung in Ihrem Baumarkt nach, wieviel dort für einen Gasbrenner an Miete verlangt wird. Mit einer kleinen Lötlampe ist es zwar mühsamer, da Sie auf Knien arbeiten müssen, doch für sehr kleine Bereiche kann es günstiger sein, eine kleine Lötlampe zu kaufen. Den großen Brenner müssen Sie schließlich nach getaner Arbeit sogar noch zurückbringen, während die Lötlampe für viele Zwecke immer wieder genutzt werden kann, auch für die nächste kleine Reparatur.

    Schritt-für-Schritt

    1. Schaden finden

    Das Dach sollte trocken sein, wenn Sie sich an die Beseitigung des Schadens machen. Meist ist auf den ersten Blick zu sehen, an welcher Stelle die Feuchtigkeit durch die alte Dachpappe gedrungen ist. Alle spröden porösen Stellen sollten Sie daher bei dieser Gelegenheit neu beschichten. Ist der Schaden nicht direkt erkennbar, können Sie nicht unbedingt von der Stelle ausgehen, an der innen ein Wasserschaden auftritt. Das Wasser kann erst ein ganzes Stück zwischen den Schichten der Dachbeschichtung wandern. Sie müssen also alle Nähte der alten Beschichtung überprüfen und gegebenenfalls zusätzlich abdichten.

    Risse und Schäden finden

    2. Oberfläche reinigen

    Auf einem undichten Dach sammeln sich häufig viel Laub, kleine Äste und Schmutz an. Auch Moos setzt sich an den dauerfeuchten Stellen des Daches gern ab. Alle diese Dinge verstopfen den Abfluss und das Dach leidet noch mehr. Besonders bevor Sie mit der Renovierung eines schadhaften Daches beginnen, sollten Sie das Dach gründlich reinigen und die Abflüsse von Verstopfungen befreien. Dann kann die neue Bitumenbahn später besser haften und länger halten, weil die Feuchtigkeit schnell vom Dach ablaufen kann.

    Tipp: Um Schäden vorzubeugen, sollten Sie regelmäßig zumindest einen Blick auf das Flachdach werfen. So können Sie nach einem starken Regen überprüfen, ob das Wasser wirklich noch ablaufen kann. Wenn Sie das Dach immer trocken halten und sämtlichen Schmutz zügig entfernen, haben Sie viel länger etwas von dem Flachdach und müssen seltener mit dem Gasbrenner an die Arbeit gehen.

    3. Schweißbahn verkleben

    Bitumenschweißbahnen werden meist zweilagig verschweißt. Bei einer kleinen Reparatur ist das allerdings nicht zwingend notwendig. Arbeiten sie jedoch an den beschädigten Stellen besonders vorsichtig, da Sie sonst hier die Dämmung anbrennen könnten. Viele Dächer sind bereits bei Sanierungsarbeiten aus derartigen Gründen abgebrannt. Bei dem besagten kleinen Schaden brauchen Sie lediglich ein größeres Stück Bitumenschweißbahn zuschneiden und mit dem Gasbrenner leicht anschmelzen.

    Tipp: Rund um die ausgebesserten Stellen sollten Sie die Ränder der neuen Schweißbahn noch mit dickflüssigem Bitumen abdichten. Bei Ausbesserungen werden die einzelnen Schichten der Dachbeschichtung meist etwas wellig und Sie können die Stellen an den Nähten oft gar nicht erkennen, die noch nicht vollkommen verschlossen sind. Somit bildet die Dickschicht aus Bitumen eine Art Sicherheitsdichtung für Ihre reparierten Stellen.

    Sollte das Dach jedoch stellenweise sehr porös sein, ist es zu empfehlen, die porösen Stellen vor der Anbringung der Dichtbahnen mit flüssigem Bitumen einzustreichen. Stupfen Sie das Bitumen mit einem dicken alten Pinsel richtig in die Risse hinein. Das Bitumen muss je nach Anleitung kurz antrocknen. Meist muss es nicht einmal ganz durchtrocknen, bevor Sie dann eine neue Schweißbahn aufbringen können.

    Sanierung und neuer Dachaufbau

    Ab einer gewissen Anzahl von Beschädigungen ist es nicht mehr möglich, die Dachfläche noch mit Ausbesserungen zu retten. Dann muss das Bitumendach komplett erneuert werden. Doch das ist auch der passende Zeitpunkt, um über die Art des Flachdaches nachzudenken. Selbst wenn die Kosten für die einzelnen kleinen Reparaturen, wie oben in der Anleitung beschrieben, nicht übermäßig hoch sind, werden die ständigen Reparaturen doch lästig. Außerdem leidet häufig nicht nur die Dachhaut, sondern schließlich auch die Zimmerdecke und die Möblierung. Von den Nerven der Bewohner einmal ganz zu schweigen.

    Methoden und Kosten

    • Bitumenschweißbahn und Gasbrenner – ab etwa 4 Euro je Quadratmeter
    • selbstklebende Bitumenschweißbahn – ab etwa 8 Euro je Quadratmeter
    • EPDM-Dachbahnen aus Kautschuk oder Elastomer – je nach Qualität 10 bis 30 Euro je Quadratmeter
    • PVC-Kunststoffbahnen – je nach Qualität 5 bis 15 Euro je Quadratmeter
    • Kunststoffbeschichtung flüssig – ab mindestens 30 Euro pro Quadratmeter

    Bitumenschweißbahnen werden normalerweise zweilagig verklebt. Das kostet Zeit und Geld. Zumal die Dachhaut zwischen den beiden Arbeitsgängen nicht nass werden darf. Die Kautschukbahnen oder Elastomerbahnen brauchen jedoch nur einlagig verlegt werden. Sie sind zwar teurer als die Bitumenschweißbahnen, halten aber auch erheblich länger. Durch die gute UV-Beständigkeit trocknen diese Materialien daher nicht so stark aus und bekommen keine Risse.

    Eine flüssige Kunststoffbeschichtung wird selten für große Flachdächer genutzt, da die Kosten etwas höher sind und die Kunststoffbeschichtung normalerweise nur auf einer Betonoberfläche aufgetragen werden kann. Direkt auf die Dämmung kann die flüssige Beschichtung nicht aufgetragen werden. Daher eignet sich diese Variante nicht für alle Dächer.

    Tipp: Soll das alte Bitumenflachdach tatsächlich ganz neu aufgebaut werden, ist dies eine gute Gelegenheit auch die Stärke und Qualität der Dämmung zu überdenken. Sollte es zum Beispiel nicht möglich sein, eine wirklich effektive dicke Dämmung aufzubringen, können Sie in dieser Situation gleich zu einem Umkehrdach wechseln. In diesem Fall liegt die Abdichtung unter der Dämmschicht, was einen guten und sehr hohen Dämmwert ermöglicht. Zudem lassen sich hier häufig sehr schöne Dachterrassen realisieren.

    Selber machen oder Handwerker?

    Bis zu einem gewissen Grad können Sie fast alle Varianten der Flachdachabdichtung selbst durchführen. Daher ist es normalerweise nicht notwendig, dass Sie einen Handwerker mit der Sanierung beauftragen. Allerdings bietet der Handwerker neben der fachgerechten professionellen Ausführung der Dachsanierung einen ganz erheblichen Vorteil, denn der Handwerker hat eine Gewährleistungspflicht. So haben Sie nicht nur in finanzieller Hinsicht für lange Zeit Ruhe mit Ihrem Dach.

    Alternative Flachdachabdichtung

    Anleitung für ein Trapezblechdach

    Viele Hausbesitzer haben irgendwann genug von Reparaturen und Wasserschäden und überlegen sich eine Alternative. Eine der einfachsten Lösungen sind dann Trapezblechplatten, die auf einer Unterlattung aufgeschraubt werden. Auch diese Arbeit können Sie relativ leicht mit einem Helfer selbst durchführen. Sie benötigen lediglich einige Dachlatten, Trapezbleche und Schrauben.

    Tipp: Die einfachen Trapezblechschrauben haben eine Kunststoffbeschichtung am Schraubenkopf und einen kleinen Kunststoffring als Abdeckung. Die etwas bessere Variante hat ebenfalls einen Dichtring, aber auch ein kleines Hütchen für den Schraubenkopf. Diese Variante dichtet die Schraube und das Loch besser ab, der Kostenunterschied ist aber nur minimal. Daher sollten Sie zur zweiten Variante greifen.

    1. Fläche berechnen

    Je nachdem, welche Sorte von Trapezblech Sie verwenden wollen und mit welchem Gefälle Sie arbeiten, müssen die Blechplatten unterschiedlich weit überlappen. Wird die Überlappung zu gering ausgeführt, läuft bei einem starken Regenguss das Wasser sozusagen rückwärts. Diese Überlappung muss sowohl seitlich als auch bei den Längenstößen berücksichtig werden. Lesen Sie also die Anweisungen zur Verarbeitung, die der jeweilige Hersteller angibt, um die notwendige Menge an Blechen zu kaufen.

    2. Unterlattung aufschrauben

    In der Anleitung des Herstellers ist meist auch vermerkt, welches Mindestgefälle das Trapezblech aufweisen muss. Dieses Gefälle stellen Sie einfach durch die Lattung her. Die Unterlattung wird dazu am höheren Ende des Dachs auf kleinen Lattenenden aufgeschraubt, also einfach gedoppelt. Prüfen Sie aber mit einem Winkelmesser, ob das Gefälle ausreichend ist. Der Abstand der Latten zueinander sollte nicht zu weit auseinanderliegen, damit die Platten später nicht durchhängen.

    Tipp: Unterhalb der neuen Blechfläche ist zwischen den Latten genug Platz, um eine verbesserte Dämmung auf dem Dach aufzubringen. Machen Sie die Entscheidung von der Nutzung des Raums darunter abhängig. Wohnräume, die beheizt werden, sollten durch die zusätzliche Dämmung im Hinblick auf die Heizkosten entlastet werden. Ein kalter Wintergarten oder ein Abstellraum erfordert diesen Aufwand nicht. Durch die Luftschicht zwischen der neuen und der alten Dachschicht entsteht ohnehin eine gewisse zusätzliche Isolierung.

    3. Trapezbleche befestigen

    Die Trapezbleche werden dabei einfach auf die Latten aufgeschraubt. Beachten Sie wieder die Überlappung und beginnen Sie immer am unteren Ende des Gefälles. Besonders aufmerksam und sorgfältig sollten Sie mit den kleinen Schraubendeckeln umgehen. Der Dichtring, der unter dem Schraubkopf liegt, darf bei der Anbringung nicht beschädigt werden und jeder kleine Kunststoffdeckel sollte sorgfältig auf den Schraubenkopf aufgedrückt werden. Somit läuft nirgendwo Wasser durch die Schrauböffnungen und Sie haben lange Freude an Ihrem neuen verbesserten Flachdach.

    Tipp: Tragen Sie unbedingt dicke Lederhandschuhe und Sicherheitsschuhe bei der Arbeit mit Trapezblechen. Die Bleche können abrutschen und Ihnen dann in die Hände schneiden. Die Sicherheitsschuhe sorgen dafür, dass Sie die Bleche ruhig kurz auf den Füßen abstützen können, wie man es häufig ganz unwillkürlich macht.

    Kosten für das Trapezblechdach

    Da keine großartige Unterkonstruktion mit statischen Notwendigkeiten erforderlich ist, bleiben die Kosten für ein Trapezblechdach auf einem ehemaligen Flachdach sehr überschaubar.

    • Trapezblech Platten – je nach Qualität ab etwa 5 Euro pro Quadratmeter
    • Latten Fichte oder Tanne imprägniert 24 x 48 Millimeter – 2 Meter lang ab 1,10 Euro
    • Trapezblechschrauben einfach – 250 Stück – etwa 10 Euro
    • Schaden ermitteln und Größe beurteilen
    • Methode auf die Schadensgröße abstimmen
    • Dach gründlich reinigen und trocknen
    • Bitumenlack auf poröse Stellen auftragen
    • Schweißbahn mit dem Brenner verkleben
    • Komplettsanierung bei größeren Schäden
    • Methode auswählen oder Handwerker beauftragen
    • Kunststoffbeschichtung nach Anleitung verarbeiten
    • Kautschukbahn einlagig aufkleben
    • eventuell Flachdach mit Trapezblech belegen
    • Unterlattung auf dem alten Bitumendach anbringen
    • Gefälle ausreichend für Trapezblech aufarbeiten
    • Bleche aufschrauben auf Unterlattung
    • Sicherheit beachten – Handschuhe und Sicherheitsschuhe tragen

    Anleitung zum Abdichten vom Flachdach

    Das Flachdach ist bekannt dafür, dazu zu neigen, undicht zu werden. Deshalb ist die regelmäßige Wartung unerlässlich. Dazu gehört auch das Abdichten des Flachdachs in bestimmten zeitlichen Abständen. Hier steht Ihnen eine Anleitung zum Abdichten von Ihrem Flachdach zur Verfügung.

    Regelmäßige Wartung

    Immer wieder dachten die Menschen in der Vergangenheit, nun hätten sie endlich die richtigen Baumaterialien zum Abdichten eines Flachdachs. Doch vielmehr hat sich etwas anderes gezeigt: das Flachdach ist wartungsintensiv. Mindestens jährlich muss es von einem Fachmann kontrolliert werden. In Abständen zwischen 10 und 15 Jahren sollte ein Flachdach dann auch neu abgedichtet werden.

    Bei Undichtigkeiten am Flachdach

    Das ist auch die Vorgehensweise, wenn lediglich eine Undichtigkeit vorliegt und Wasser eintritt. Das Problem: das Wasser fließt auch unter den Bitumenbahnen. Das bedeutet, es kann einer völlig anderen Stelle eintreten, als es später im Innern sichtbar wird. Deshalb ist auch in einem solchen Fall ein vollständiges Abdichten angeraten.

    Möglichkeiten zur Abdichtung

    • Abdichten mit Bitumenbahnen
    • Abdichten mit flüssigem Kunststoff
    • Abdichten mit EPDM-Folie (Kautschukfolie)

    Die gängigste Methode zum Abdichten eines Flachdachs ist jedoch die Verlegung und das Verschweißen von Bitumenbahnen. Oft befindet sich auf den Bitumenbahnen jedoch eine Kiesschicht, die Sie erst entfernen müssen. Keinesfalls dürfen Sie auf diese Schicht nach dem Abdichten verzichten, da der Kies zahlreiche Aufgaben erfüllt.

    • UV-Schutz der Bitumenbahnen
    • Temperaturschutz (hält die Temperaturen auf dem Bitumen konstant niedrig)
    • Wasserspeicher, der Regenwasser aufnimmt und wieder an die Luft abgibt, ohne dass es das Bitumen erreicht
    • bewusste Beschwerung des Dachs im Rahmen der bautechnischen Konstruktion

    Nie die wichtigen Aufgaben von Kies unterschätzen!

    Es gibt einige „Ratgeber“, die als Tipp erwähnen, dass Sie nach dem Abdichten des Dachs bzw. dem Verlegen der Bitumenbahnen oder eines alternativen Dichtmittels keinen Kies mehr benötigen würden. Der Kies übernimmt die oben genannten Aufgaben immer. Besonders wichtig ist er, wenn er als Dachbeschwerung fungiert.

    Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Abdichten vom Flachdach

    • Bitumenbahnen
    • eventuell Bitumenhaftgrundierung
    • eventuell Abschlussbleche
    • geeigneter Bunsenbrenner
    • geeignete Arbeitskleidung (insbesondere feuerfest)
    • eventuell Schaufel für den Kies

    1. Vorbereitungsarbeiten

    Wenn das Dach mit Kies beschwert ist, müssen Sie diesen zunächst entfernen. Sie können dann die alten Bitumenbahnen entfernen, aber auch darauf neue Bitumenbahnen verlegen. Dazu muss der Untergrund sauber sein. Gegebenenfalls können Sie ihn mit flüssigem Bitumen streichen.

    2. Die erste Lage Bitumenbahnen verlegen

    Nun werden die Bitumenbahnen verlegt. Die einzelnen Bahnen müssen sich dabei einige Zentimeter überlappen. Herkömmliche Bitumenbahnen werden zudem vor dem Ausrollen gleichmäßig an der Unterseite mit dem Brenner erhitzt, damit sich die Bahnen gut mit dem Untergrund verbinden.

    An Wandanschlüssen müssen Sie abgewinkelte Abdichtbleche unterlegen und gegebenenfalls mit flüssigem Bitumen großzügig streichen. An den Überlappungen befindet sich eine Bitumen-Schweißnaht. Die erhitzen Sie jetzt, bis beide Bahnen miteinander verschmelzen. Keinesfalls darf es hier zu Undichtigkeiten kommen.

    3. Die zweite Lage Bitumenbahnen verlegen

    Nachdem Sie die erste Lage Bitumenbahnen abgeschlossen haben, verlegen Sie eine weitere Schicht. Dieses Mal allerdings quer zu der ersten verlegten Lage. Erhitzen Sie die Unterseite wieder beim Ausrollen, die Schweißnähte an den Außenseiten verschweißen Sie dann ebenfalls.

    4. Abschlussarbeiten

    Nach dem Verlegen der Bitumenbahnen und dem Abdichten des Flachdachs müssen Sie den Kies wieder auf das Dach bringen.

    Es gibt noch weitere Techniken zum Verlegen von Bitumenbahnen. Früher wurde in dem Bereich vor der ausgerollten Bitumenbahn flüssiges Bitumen gegossen und so praktisch vor der Rolle hergeschoben. Neue Techniken gestatten zudem die Kaltverlegung spezieller Bitumenbahnen. Eine Folie wird abgezogen und die Bahn ausgerollt.

    Das Hausjournal bietet zahlreiche Artikel und Themen zum Flachdach. So auch zum [Flachdach selber bauen].

    Anleitung zum Abdichten vom Flachdach

    Das Flachdach ist bekannt dafür, dazu zu neigen, undicht zu werden. Deshalb ist die regelmäßige Wartung unerlässlich. Dazu gehört auch das Abdichten des Flachdachs in bestimmten zeitlichen Abständen. Hier steht Ihnen eine Anleitung zum Abdichten von Ihrem Flachdach zur Verfügung.

    Regelmäßige Wartung

    Immer wieder dachten die Menschen in der Vergangenheit, nun hätten sie endlich die richtigen Baumaterialien zum Abdichten eines Flachdachs. Doch vielmehr hat sich etwas anderes gezeigt: das Flachdach ist wartungsintensiv. Mindestens jährlich muss es von einem Fachmann kontrolliert werden. In Abständen zwischen 10 und 15 Jahren sollte ein Flachdach dann auch neu abgedichtet werden.

    Bei Undichtigkeiten am Flachdach

    Das ist auch die Vorgehensweise, wenn lediglich eine Undichtigkeit vorliegt und Wasser eintritt. Das Problem: das Wasser fließt auch unter den Bitumenbahnen. Das bedeutet, es kann einer völlig anderen Stelle eintreten, als es später im Innern sichtbar wird. Deshalb ist auch in einem solchen Fall ein vollständiges Abdichten angeraten.

    Möglichkeiten zur Abdichtung

    • Abdichten mit Bitumenbahnen
    • Abdichten mit flüssigem Kunststoff
    • Abdichten mit EPDM-Folie (Kautschukfolie)

    Die gängigste Methode zum Abdichten eines Flachdachs ist jedoch die Verlegung und das Verschweißen von Bitumenbahnen. Oft befindet sich auf den Bitumenbahnen jedoch eine Kiesschicht, die Sie erst entfernen müssen. Keinesfalls dürfen Sie auf diese Schicht nach dem Abdichten verzichten, da der Kies zahlreiche Aufgaben erfüllt.

    • UV-Schutz der Bitumenbahnen
    • Temperaturschutz (hält die Temperaturen auf dem Bitumen konstant niedrig)
    • Wasserspeicher, der Regenwasser aufnimmt und wieder an die Luft abgibt, ohne dass es das Bitumen erreicht
    • bewusste Beschwerung des Dachs im Rahmen der bautechnischen Konstruktion

    Nie die wichtigen Aufgaben von Kies unterschätzen!

    Es gibt einige „Ratgeber“, die als Tipp erwähnen, dass Sie nach dem Abdichten des Dachs bzw. dem Verlegen der Bitumenbahnen oder eines alternativen Dichtmittels keinen Kies mehr benötigen würden. Der Kies übernimmt die oben genannten Aufgaben immer. Besonders wichtig ist er, wenn er als Dachbeschwerung fungiert.

    Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Abdichten vom Flachdach

    • Bitumenbahnen
    • eventuell Bitumenhaftgrundierung
    • eventuell Abschlussbleche
    • geeigneter Bunsenbrenner
    • geeignete Arbeitskleidung (insbesondere feuerfest)
    • eventuell Schaufel für den Kies

    1. Vorbereitungsarbeiten

    Wenn das Dach mit Kies beschwert ist, müssen Sie diesen zunächst entfernen. Sie können dann die alten Bitumenbahnen entfernen, aber auch darauf neue Bitumenbahnen verlegen. Dazu muss der Untergrund sauber sein. Gegebenenfalls können Sie ihn mit flüssigem Bitumen streichen.

    2. Die erste Lage Bitumenbahnen verlegen

    Nun werden die Bitumenbahnen verlegt. Die einzelnen Bahnen müssen sich dabei einige Zentimeter überlappen. Herkömmliche Bitumenbahnen werden zudem vor dem Ausrollen gleichmäßig an der Unterseite mit dem Brenner erhitzt, damit sich die Bahnen gut mit dem Untergrund verbinden.

    An Wandanschlüssen müssen Sie abgewinkelte Abdichtbleche unterlegen und gegebenenfalls mit flüssigem Bitumen großzügig streichen. An den Überlappungen befindet sich eine Bitumen-Schweißnaht. Die erhitzen Sie jetzt, bis beide Bahnen miteinander verschmelzen. Keinesfalls darf es hier zu Undichtigkeiten kommen.

    3. Die zweite Lage Bitumenbahnen verlegen

    Nachdem Sie die erste Lage Bitumenbahnen abgeschlossen haben, verlegen Sie eine weitere Schicht. Dieses Mal allerdings quer zu der ersten verlegten Lage. Erhitzen Sie die Unterseite wieder beim Ausrollen, die Schweißnähte an den Außenseiten verschweißen Sie dann ebenfalls.

    4. Abschlussarbeiten

    Nach dem Verlegen der Bitumenbahnen und dem Abdichten des Flachdachs müssen Sie den Kies wieder auf das Dach bringen.

    Es gibt noch weitere Techniken zum Verlegen von Bitumenbahnen. Früher wurde in dem Bereich vor der ausgerollten Bitumenbahn flüssiges Bitumen gegossen und so praktisch vor der Rolle hergeschoben. Neue Techniken gestatten zudem die Kaltverlegung spezieller Bitumenbahnen. Eine Folie wird abgezogen und die Bahn ausgerollt.

    Das Hausjournal bietet zahlreiche Artikel und Themen zum Flachdach. So auch zum [Flachdach selber bauen].

    Источники: http://www.talu.de/flachdach-abdichten/, http://www.hausjournal.net/flachdach-abdichten-anleitung, http://www.hausjournal.net/flachdach-abdichten-anleitung

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