Feuchtigkeit mauerwerk

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    Gebäudeklima in Museen

    5.6 Die fünf Ursachen von Feuchtigkeit und deren Abhilfe

    1. Eindringen von Bodenfeuchtigkeit in Kellerräume und Erdgeschoss
    2. Oberirdisches Eindringen von Wasser
    3. Kondensation im Mauerwerk aufgrund von Luftbefeuchtern und Klimaanlagen
    4. Nutzung
    5. Baumaterialien

    1. Eindringen von Bodenfeuchtigkeit

    1 a) Boden- und Mauerfeuchtigkeit in Kellerräumen

    Gründe für Bodenfeuchtigkeit können in einem gehobenen Grundwasserspiegel, in einer konstanten Quelle am oder unter dem Gebäude oder schlechter Regenwasserableitung (auch unterirdisch) liegen. Ungeeignetes Material im Fundamentgraben hält Feuchtigkeit und lässt sie nicht abfließen. Bei plötzlich auftretender hoher Feuchte ist die Ursache häufig in Lecks im städtischen Abwassersystem zu suchen.

    Abhilfe für feuchte Keller bringen das Ausgraben und Isolieren der Fundamente und Dränung sowie der Einbau einer Horizontalsperre. Dies alles sind bei historischen Gebäuden sehr kostenintensive Eingriffe, die nur als letztes Mittel eingesetzt werden sollten. Manche Fachleute sind der Meinung, die Mauertrockenlegung sei grundsätzlich abzulehnen, da es das Phänomen aufsteigende Feuchte im Mauerwerk nicht gebe und die Mauertrockenlegung somit keinen Nutzen bringe (Fischer).

    Einrammen einer Chromstahlsperre: Die Stahlwellbleche werden mit Drucklufthämmern maschinell in eine Lagerfuge eingetrieben (die Lagerfuge muss horizontal durchgehend sein!). Es ist darauf zu achten, das sich die letzten zwei Wellen überlappen (o.r.).

    Mauersägeverfahren: Aufsägen einer Wand mit dem Diamantseil,

    Wände bis 200 cm Dicke können auch mit einer Mauersäge (ähnlich einer Kettensäge) aufgetrennt werden (Barg). In den Sägeschnitt werden bitumenkaschierte Bleifolie, Kunststofffolie oder Schiefer eingebracht.

    Drucklose Injektion in schräg nach unten geführte Bohrlöcher (vgl. Hansche). Meist werden Silikat/Silikonate verwendet, aber auch Kunstharze oder Paraffin. Aus: www.baunetz.de

    Injektion im Druckverfahren bei 10 – 30 bar, häufig angewendet bei Bruchsteinmauerwerk.

    Injektageverfahren haben bei hoher Mauerfeuchte Schwierigkeiten

    Elektroosmotische Verfahren (z.B. Hydromat), die durch eine mittels in der Kellerwand eingebrachter Elektroden das Nachdringen von Feuchtigkeit zu verhindern suchen, gelten als umstritten (vgl. Scherpke, Hansche). Sie können nur bei kapillar aufsteigender Feuchte (Ib-Rauch) und wohl überhaupt nur bei sehr hoher Feuchtigkeit Wirkung zeigen (Massari). Verfahren, die mit minimalen Spannungen und großen Elektrodenabständen arbeiten, erzielen angeblich keine brauchbaren Ergebnisse (Fischer). Elektrodenlose Osmose.

    Entlüftungsröhrchen haben sich als völlig nutzlos erwiesen.

    Trockenlegung ist nicht gleich Trocknung

    Selbst fachgerecht ausgeführte „Trockenlegungsarbeiten“, wie Horizontal- und Vertikalabdichtung, bedeuten nicht, dass danach sofort ein trockenes Mauerwerk vorliegt. Die eigentliche Trocknung findet durch Verdunstung statt, was bei den im Mauerwerk enthaltenen vielen hundert bis tausenden Litern Wasser u.U. viele Jahre beanspruchen kann (siehe Goretzki). Die Verdunstung lässt sich durch geeigneten Putzaufbau, Trocknung, Belüftung oder Heizung begünstigen.

    rechts: Schienengeführte Mikrowellentrockner können die Trocknungszeit erheblich verringern.

    1 b) Bodenfeuchte im Erdgeschoss

    Bodenfeuchte kann auch ins Erdgeschoss dringen. Bei nicht unterkellerten Räumen dringt Bodenfeucht durch die Kriechräume unter dem Boden ein. Abhilfe bringt eine Dampfbremse. Die Experten sind sich uneinig, wo genau die Dampfbremse anzubringen ist.

    Gründe für Mauerfeuchtigkeit können im Eindringen von Bodenfeuchtigkeit liegen (s.o.). Was als aufsteigende Mauerfeuchte bezeichnet wird, hat bisweilen andere Ursachen und bedingt daher andere Maßnahmen (nach Fischer):

    Feuchtigkeit kann nur unter bestimmten Bedingungen im Mauerwerk aufsteigen: Kapillartransport ist nur von Grob- in Kleinporengefüge möglich und nicht umgekehrt, zumindest nicht ohne allmählichen Übergang. Das Fundament historischer Bauwerke besteht daher meist aus feinkapillaren Steinen, das eigentliche Mauerwerk aus Steinen grober Porenstruktur. Mörtelschichten verhindern Feuchtetransport zwischen den Steinen und wirken so kapillarbrechend (Fischer). Erst die Belastung des Mauerwerks mit löslichen Salzen verengt die Poren und erhöht die Feuchteleitfähigkeit.

    Die Mauerwerksversalzung (durch Streusalz, Fäkalienbelastung, salzhaltige Baustoffe wie Zement, Wasserglas und viele andere) erhöht gleichzeitig auch die hygroskopische Wasseraufnahme. Die Salze gehen bei erstaunlich geringem Wasserangebot und bei je nach Salz unterschiedlicher relativer Luftfeuchtigkeit in Lösung (Natriumchlorid z.B. bei 75% rF, Calciumchlorid schon bei 31-40% rF, vgl. Goretzki, Salzlösungen) und vermitteln dann den Eindruck erheblicher Wandfeuchte. Die Salze nehmen also schon bei mäßiger Luftfeuchtigkeit Wasser aus der Luft auf erschweren das Austrocknen. Der Wechsel zwischen gelöstem und kristallinem Zustand führt zu Salzsprengungen.

    Kondensation: Der Mauerfuß steckt im kalten Erdreich. An ihm kondensieren, vor allem im Sommerhalbjahr, u.U. große Mengen von Luftfeuchte aus der warmen Außenluft als Kondenswasser. Ebenso kondensiert im Sommer bei geöffnetem Kellerfenster Feuchtigkeit an den kalten Kellerwänden. Im Winter gilt dies auch für im Vergleich zur Raumluft kühleren Außenwänden (s. 3). Zur Erkennung, ob die Feuchte aus dem Mauerwerk oder aus der Luft stammt, schlägt Padfield vor, ein Stück Alufolie auf die Wand aufzubringen: Die Kondensfeuchte bildet sich entweder auf der Innen- oder Außenseite der Folie. In Abhängigkeit vom Porendurchmesser findet auch schon bei niedriger Luftfeuchtigkeit Kapillarkondensation statt (Goretzki). Dies erklärt die hygroskopischen Eigenschaften der Baustoffe.

    Beregnung: Bei fehlerhaftem Außenputz dringt der Niederschlag ungehemmt in das Mauerwerk ein. Der Mauersockel wird vom Dachvorsprung oft zu wenig vor direkter und Spritzwasserberegnung geschützt.

    Durch undichte Rinnen und Grundleitungen kann drückendes Wasser eindringen. Auch bodenberührende Außenputze saugen sich gerne mit Salz und Wasser voll.

    Porenhydrophobe Sanierputze haben die Aufgabe, trotz hoher Salzbelastung eine möglichst lange intakte Oberfläche zu erzeugen. Hydrophobierende Zusätze verhindern den kapillaren Feuchtetransport bis an die Putzoberfläche. Die Stelle, wo das Wasser verdunstet und die Salze kristallisieren, liegt somit weiter innen im Putz, was die Verdunstungsgeschwindigkeit bis zu auf ein Zehntel herabsetzt. Dies mag im Sinne einer niedrigeren Raumluftfeuchtigkeit erwünscht sein, es erschwert jedoch das Austrocknen der Mauern. Sanierputze verlagern das Problem der Mauerfeuchte eher (z.B. auf die andere Mauerseite oder weiter nach oben) als es zu lösen.

    Es hat sich gezeigt, dass insbesondere an historischen Bauwerken die Feuchteaufnahme aus der Luft gegenüber der aus dem Untergrund des Bauwerks überwiegt, weil hohe Konzentrationen löslicher Salze eine dominierende Rolle spielen. Als Gegenmaßnahme gegen die durch „aufsteigende Mauerfeuchte“ durchfeuchtete Wände helfen die üblichen Horizontalsperren daher nur bedingt. Als wirksame Maßnahmen gegen die Versalzung kommt u.a. die Opferputztechnik aus Luftkalkmörtel in Frage, wobei die Salze aus dem Mauerwerk in der Putzschicht auskristallisieren und schließlich mit der Putzschicht abfallen. Eine Maßnahme gegen die Kondensation ist die ganzjährige Wandtemperierung, die auch die Salzwanderung im Mauerwerk unterbindet bzw. verringert.

    2. Oberirdisches Eindringen von Wasser

    Der Feuchteeintrag durch Schlagregen, Spritzwasser und Kondensation an kalten oder salzhaltigen Wänden kam bereits im vorigen Abschnitt zur Sprache. Außerdem dringt Wasser ein durch

    • Risse oder fehlende Dachziegel · Undichtigkeiten an den Fenstern
    • verstopfte Dachrinnen
    • Bäume, die ans Gebäude heranwachsen
    • Lecks in Wasserrohren
    • verstopfte Überläufe (schleichender Wassereintrag)
    • Kondensation an schlecht isolierten Kaltwasserleitungen.
    • Feuchte Luft: In ausgesprochenen Regenperioden kann die Luftfeuchtigkeit im Gebäude stark ansteigen. Feuchte aus sommerlicher Warmluft kann an kalten Kellerwänden kondensieren.

    In der Regel lassen sich diese Probleme durch Instandhaltung und Thermoisolierung der Kaltwasserleitungen beheben.

    3. Kondensation im Mauerwerk aufgrund von Luftbefeuchtern und Klimaanlagen

    Normalerweise ist die Befeuchtung so geregelt, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum nicht zu hoch ist. Für das Gebäude selbst ist Luftbefeuchtung insofern bedrohlich, dass an oder in kalten Außenwänden Kondensation entsteht. In kalten Regionen lassen sich beheizte Gebäude oft nicht auf 50%rF befeuchten, ohne dass an Außenwänden Kondensation entsteht. Die Kondensation tritt häufig nicht an der Innenseite der Wand sondern irgendwo in der Mitte ein, bei mehrschichtig aufgebauten Wänden oft an Farbschichten. Das kondensierte Wasser kann u.U. auch gefrieren und so zu Eissprengungen führen (Padfield).

    Kondensation im Mauerwerk sucht man oft mit Dampfsperren bzw. Dampfbremsen zu verhindern. Leider sind solche Dampfsperren (meist dicke PE-Folie) selten dicht. Insbesondere bei Altbauten sind sie schlecht nachzurüsten (Padfield). Dampfsperren werden an den Wandinnenseiten aufgebracht. Sobald ein Elektriker oder Installateur ein Loch bohrt oder Exponate an der Wand befestigt werden, führt dies zu Undichtigkeiten mit fatalen Folgen: Die befeuchtete Innenluft dringt dann gerade durch diese Undichtigkeiten vermehrt ins Mauerwerk (vgl. Luftdichtigkeit) und es entstehen hinter den Undichtigkeiten Feuchtenester.

    Es ist daher vorteilhaft, in Ausstellungsräumen (und insbesondere in Depoträumen) die Temperatur so niedrig zu halten, dass auch im Winter kaum oder gar nicht befeuchtet werden muss. Für diesen Zweck eignen sich Heizsysteme mit hohem Strahlungsanteil wie die Wandtemperierung durch Wandsockelheizungen, wobei letztere durch Anhebung der Wandtemperatur auch aus diesem Grund eine geeignete Maßnahme gegen Kondensfeuchte in der Wand darstellt.

    Feuchteeintrag durch Nutzung findet statt durch

    • Besucher, die durch Atmung und Schweiß bis zu 100g Wasser/h verdunsten sowie durch feuchte Kleider
    • Feuchtreinigung, Pflanzen, Gastronomie

    5. Baumaterialien

    • Auch frische Baumaterialien, evtl. auch Reinigungsmaßnahmen, tragen große Wassermengen ins Gebäude ein, die u.U. die Feuchtigkeit im Gebäude über längere Zeit erhöhen.

    Low-tech Maßnahmen zur Absenkung der relativen Luftfeuchtigkeit:

    Als weniger aufwendige Maßnahmen kommen in Frage:

    • Zwangsbelüftung von Luft aus trockeneren Räumen mit ähnlicher Temperatur
    • elektrische Raumentfeuchter. Die Trocknung der Raumluft begünstigt allerdings die Verdunstung aus den Wänden und damit das Auskristallisieren von Salzen an deren Oberfläche.
    • Lüften mit Außenluft trägt nur im Winter zur Trocknung des Raums bei, im Sommer dagegen zu einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit im Raum (vgl. Einführung)!

    Feuchtigkeitskontrolle durch Heizung: Humidistatische Heizung (Conservation heating,) Meaco

    Das Prinzip, durch Heizung die relative Luftfeuchtigkeit abzusenken ist altbekannt. Metallobjekte wurden z.B. einfach mit einer Wärmelampe angestrahlt, um sie vor Korrosion zu schützen.

    In Räumen mit großen Mengen hygroskopischer organischer Materialien wie in Archiven, Gemälde- oder Möbleldepots funktioniert humidistatische Heizung nur auf Dauer: Kurzzeitig zu hohe Feuchtewerte lassen sich nicht absenken. Im Gegenteil: eine Temperaturerhöhung in solchen Räumen bewirkt zunächst eine Erhöhung der relativen Luftfeuchtigkeit, da die organischen Materialien durch die Temperaturerhöhung Wasserdampf abgeben. Diese Mengen Wasserdampf müssen erst durch die Gebäudehülle entweichen, was u.U. Wochen oder Monate in Anspruch nehmen kann. Erst allmählich senkt sich die relative Feuchte auf einen Wert unterhalb des Ausgangswerts.

    Humidistatische Heizung wird vereinzelt in Depots angewendet wie im Schleswig-Holsteinischen Landesarchiv in Schleswig. Da der Zugang sehr restriktiv geregelt ist, ließ sich die Luftwechselrate auf 0,05/h festlegen. Massive Wände mit dicker Wärmeisolierung sorgen für eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Raum und tragen dazu bei, Energiekosten zu minimieren (Banks). In Norwegen findet es für ein in einer Höhle untergebrachtes Archiv Verwendung.

    Feuchte Wände – Ursachen ermitteln und sanieren

    Ein nasser Fleck an der Decke? Salzausblühungen an der Kellerwand? Das Mauerwerk ist kalt und feucht? Die Tapete löst sich von der Wand? Feuchte Wände können vielfältige Erscheinungsbilder aufweisen. Fast immer sind sie jedoch mit Beeinträchtigungen für die Bewohner verbunden. Denn ohne Trocknung drohen Folgeschäden wie kaputte Wärmedämmungen und die Bildung von gesundheitsschädlichen Schimmelpilzen oder Echtem Hausschwamm. Schlimmstenfalls kann ein Auszug der Bewohner notwendig werden. Eine schnelle und gründliche Schadensbeseitigung ist deshalb in den meisten Fällen erforderlich.

    Feuchtes Mauerwerk und seine Ursachen

    Bevor aber eine Sanierung stattfinden kann, muss zuerst die Herkunft der Feuchtigkeit im Mauerwerk ermittelt werden. Denn eine reine Trocknung des oberflächlichen Schadensbildes wird in der Regel nur die Symptome, nicht aber den Verursacher bekämpfen; mit einer Wiederkehr der Feuchtigkeit ist zu rechnen. Eine gewissenhafte Ursachenanalyse durch einen Fachmann ist daher wichtigste Voraussetzung für einen Sanierungserfolg.

    Hier kann schon eine grobe Lokalisierung erste Anhaltspunkte bieten. So kann eine feuchte Wand, welche ihren Ursprung offensichtlich im Innern des Gebäudes hat, auf ein defektes Rohr oder einen Wasserschaden, z.B. durch eine ausgelaufene Waschmaschine zurückgehen. Handelt es sich bei der nassen Wand um eine Außenmauer, ist darüber hinaus Kondensationsfeuchte als Ursache möglich. Hierbei schlägt sich die in der wärmeren Raumluft enthaltene Feuchtigkeit an kühleren Stellen des Mauerwerks nieder. Dringt die Feuchtigkeit von außen in das Mauerwerk ein, kann die feuchte Wand auf eine fehlerhafte Balkonabdichtung, Risse in der Fassade oder ein defektes Regenentwässerungssystem zurückgehen. Im Keller oder im Erdgeschoss des Gebäudes kann darüber hinaus eine fehlende oder mangelhafte Abdichtung ursächlich für den Schaden sein. In diesem Fall kann Feuchtigkeit von unten aufsteigen oder Regenwasser seitlich ins Mauerwerk eindringen.

    Leckortung – verborgene Ursachen feuchter Wände sichtbar machen

    In den meisten Fällen ist die Schadensursache jedoch nicht mit bloßem Auge zu erkennen. Abhilfe bietet in diesen Fällen eine Leckortung. Mit Hilfe moderner Technologien wie dem Tracer-Gas-Verfahren, der Thermografie oder der akustischen Leckortung kann Feuchtigkeit im Verborgenen sichtbar gemacht und ihr Ursprung ermittelt werden. Dies ermöglicht eine gezielte Beseitigung der Schadensursache und schafft die Vorraussetzung für die anschließend durchzuführende Trocknung.

    Mauerwerk: Feuchtigkeit messen, wie geht das?

    Feuchte Mauern sind nicht nur unkomfortabel, sondern auch eine Bedrohung für das Gebäude selbst. Ob eine Mauer durchfeuchtet ist oder nicht lässt sich aber häufig nicht so einfach feststellen. Wie man die Feuchtigkeit einer Mauer konkret messen kann, und welche Geräte sich dafür eignen, lesen Sie in diesem Beitrag.

    Zeichen für Feuchtigkeit

    Im Allgemeinen gibt es einige Zeichen, die recht deutlich auf die Feuchtigkeit von Mauern schließen lassen. Das sind:

    • muffige Gerüche im Raum auch nach dem Lüften
    • klamme Kälte im Raum
    • dunkle Flecken
    • Schimmelbefall (Feuchtigkeit ist immer die Hauptursache fürSchimmelbefall)
    • bröckelnder Putz
    • Salzausblühungen auf der Mauer

    Diese Zeichen sprechen zwar für eine Durchfeuchtung der Wand, lassen aber nicht erkennen, wie viel von der Wand tatsächlich durchfeuchtet ist, wie stark die Durchfeuchtung ist, und ob die Wand zwischendurch wieder abtrocknet. Das kann nur eine konkrete Messung der Feuchtigkeit an der Wand beantworten.

    Methoden zur Messung der Wandfeuchte

    Die einfachste Methode, die Wandfeuchte messen zu können, ist ein Holzfeuchtemessgerät. Diese Geräte werden in der Regel dazu verwendet, um den Feuchtegrad von Brennholz zu messen (sollte unter 20 % liegen, wenn Holz verheizt werden soll).

    Viele dieser Geräte lassen sich auch problemlos für Messungen an Wänden einsetzen. Die einfacheren Ausführung bekommt man im Handel häufig schon ab rund 20 EUR. Achten Sie aber darauf, dass nicht alle erhältlichen Geräte auch tatsächlich für die Messung in anderen Baustoffen ausreichend geeignet sind.

    • sogenannte „zerstörungsfreie“ Messgeräte
    • Messgeräte mit sogenannten Einstechfühlern
    • Multifunktionsmessgeräte (vielfach kann damit auch die Kerntemperatur von Wänden oder anderen Baustoffen gemessen werden)

    Feuchtigkeitswerte

    In der nachfolgenden Tabelle stellen wir die wichtigen Kategorien für die Feuchtigkeitsgehalt von Mauern vor.

    Источники: http://www.cwaller.de/teil5_6_gebaeudeklima.htm, http://www.feuchteklinik.de/themen/feuchte-waende/, http://www.hausjournal.net/mauerwerk-feuchtigkeit-messen

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