Fenster streichen farbe

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    Holzfenster streichen: Von der Vorbereitung bis zum neuen Anstrich

    Damit Wind und Wetter Holzfenstern nichts anhaben, müssen sie regelmäßig mit einem schützenden Anstrich versehen werden. Bauen.de erklärt Schritt für Schritt, wie Hausbesitzer ihre Holzfenster selber streichen.

    Hausbesitzer sollten ihre Holzfenster regelmäßig streichen, um die Fensterrahmen vor Witterungseinflüssen wie Hitze, Kälte, Sonneneinstrahlung oder Regen zu schützen. Spätestens wenn der alte Anstrich rissig ist oder abblättert, sollte die Schutzschicht erneuert werden. Dringt erst Wasser in das ungeschützte Holz ein, können Pilze gedeihen und der Fensterrahmen fault.

    Fenster auf den neuen Anstrich vorbereiten

    Vor Beginn der Arbeiten ist es sinnvoll, das Fenster auszuhängen und die Fenstergriffe abzuschrauben. So lässt sich jede Stelle gut erreichen. Für das weitere Vorgehen ist der Zustand des alten Anstrichs entscheidend: Sind Lasur, Lack oder Farbe noch gut erhalten, reicht es aus, die Oberfläche des Rahmens mit feinem Schleifpapier zu bearbeiten. Bei einer rissigen, teilweise abgeplatzten Lack- oder Farbschicht ist die Vorbereitung aufwendiger: Mit einem Spachtel werden schadhafte Stellen in Lack oder Farbe entfernt und Beschädigungen mit Holzspachtelmasse ausgebessert. Danach wird das Holz mit feinem Schleifpapier abgeschliffen, sodass eine ebene Fläche ohne Kanten und Übergänge entsteht. Anschließend kann mit Grundierung vorgestrichen werden. Um die Tragfähigkeit der Oberfläche danach zu erhöhen, ist ein weiterer Zwischenschliff nötig.

    Wichtig: Der Untergrund sollte vor jeglichem Streichen sauber, trocken und fettfrei sein. Zwischen den einzelnen Arbeitsschritten ist der Fensterrahmen deshalb gründlich zu reinigen.

    Lack, Farbe oder Lasur?

    Prinzipiell eignen sich für den neuen Anstrich Lack, Farbe und Lasur. Womit gestrichen wird, hängt vor allem von persönlichen Vorlieben ab.

    Lack und Farbe werden für deckende Farbanstriche verwendet. Sie bauen eine Schutzschicht an der Oberfläche des Holzes auf. Bei deckenden Lacken und Farben ist der Anstrich etwa alle fünf Jahre zu erneuern. Außerdem sollten ausschließlich atmungsaktive Produkte verwendet werden. Andernfalls kann das darunterliegende Holz später faulen oder Feuchtigkeit die Lackoberfläche von unten zum Aufplatzen bringen.

    Lasur hingegen dringt tief in das Holz ein und schützt auch tiefere Holzschichten. Selbst bei einer farbigen Lasur bleibt die natürliche Struktur des Holzes mit dem Anstrich erhalten, die Oberfläche fühlt sich nicht beschichtet an. Ein neuer Anstrich mit Lasur wird in der Regel alle 2 Jahre erforderlich.

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    Holzfenster streichen

    Für ein perfektes Ergebnis beginnen Heimwerker mit den waagerechten Teilen des Fensters und streichen immer entlang der Maserung. Gestartet wird mit der Falz, danach werden Innenseiten, Außenseiten und Kanten gestrichen. Generell gilt: Je öfter ein Anstrich aufgetragen wird, desto intensiver wird das Farbergebnis. Bei Altanstrichen reicht einmaliges Überstreichen in der Regel aus. Abgeschliffenes Holz sollte mindestens zwei Mal gestrichen werden.

    Tipp: Ein- bis zweimal jährlich kann ergänzend Pflegemilch auf den Fensterrahmen aufgetragen und so der Wetterschutz von Lack, Farbe oder Lasur aufgefrischt werden. Das verlängert auch die Abstände zwischen den einzelnen Anstrichen.

    Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

    Alte Fenster und Türen sanieren: Lack ab, Holz schützen

    Holzfenster – Individualität, Behaglichkeit, Wärmedämmung

    Kunststofffenster – pflegeleicht und hoher Wärmeschutz

    2 Kommentare

    Ulrich Römmelt am 21.09.2017 17:43

    Ich habe bisher die Holzschutzöllasur von OSMO verwendet bin mir aber nicht sicher ob die auch explizit für Fenster gut ist, da meiner Ansicht hier die Haltbarkeit des Anstrichs besonders wichtig ist, wegen der Kostenfrage bei Fenstern. mehr

    Wir lieben Holzfenster,Sie bringen Wärme und Natürlichkeit ins Haus. Allerdings möchte ich nun nicht mehr streichen und habe mich daher für ein Verkleidungssystem entschieden. Auch fanden wir hier ein Holzdekor, damit es immer nach einem. mehr

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    Holzfenster streichen – eine Anleitung

    Holzfenster haben zahlreiche Vorteile: Sie sind umweltfreundlich, verfügen über eine gute Wärmedämmung, versprühen einen ganz besonderen Charme und erzeugen Behaglichkeit. Gleichzeitig sind sie jedoch auch anfällig für Nässe, Kälte sowie UV-Licht und können ihre wärmeisolierenden Eigenschaften verlieren, wenn sie nicht regelmäßig gepflegt werden.

    Vorbereitung – von RAL-Farben, Lacken, Pinseln und Lasuren

    Am besten planen Sie das Renovieren und den Anstrich Ihrer Fenster im Frühjahr oder Sommer, zu dieser Jahreszeit trocknet die Lasur schneller und durch die geringe Luftfeuchtigkeit ist das natürliche Material trocken und arbeitet nicht. Zudem können Sie Ihre Räume ausreichend und ohne Sorge vor Kälte durchlüften und müssen dabei nicht an hohe Heizkosten denken.

    Die erste Frage, die sich stellt, lautet: Möchten Sie die bisherige Farbe behalten oder eine neue wählen? Die Auswahl an Werkzeug und Materialien hängen davon ab, für welchen Anstrich Sie sich entscheiden:

    Lasieren: Lasur in Wunschfarbe + Lasurpinsel (spezielle Flachpinsel)

    Streichen: einseitig abgeschrägter Fensterpinsel für präzise Linienführung + Wunschfarbe

    Verschiedene Pinselsorten und Arbeitsmaterial eignen sich zum Renovieren:

    Spezial-Flachpinsel für wasserverdünnte Anstriche

    Schleifklotz mit Schleifpapier

    Wichtig für den Gebrauch von Pinseln ist, dass Modelle von niedriger Qualität zu Haarverlust neigen und unschöne Spuren im Lack hinterlassen.

    Auch ausgefranste Pinselhaare im Lack verteilen keine schöne Optik. Das Gesamtbild wird dadurch schnell in Mitleidenschaft gezogen.

    Dasselbe gilt übrigens auch für Lacke und Lasuren. Qualitätsprodukte halten bei entsprechender Verarbeitung mehrere Jahre lang. Denken Sie also voraus!

    Ein Tipp für Anfänger: Je früher man mit dem Streichen beginnt, desto besser! Da Fenster nach dem Streichen mehrere Stunden durchtrocknen müssen, ist es sinnvoll, die grundlegenden Vorbereitungen bereits am Morgen oder Vorabend zu treffen und frühzeitig mit dem neuen Anstrich zu beginnen.

    Informieren Sie sich über das passende Material beim Hersteller, so können lange Experimente sowie eine Beschädigung des Fensters vermieden werden.

    Lasur, Lack oder Acrylfarbe – der Vorgang bleibt gleich

    Während im Innenbereich mehr die Optik zählt, müssen Sie im äußeren Bereich wegen der wechselnden Witterungsverhältnisse auf Material zurückgreifen, das schützend und wetterbeständig ist.

    Innen können Sie aus glänzenden und matten Farben auswählen, je nachdem was Ihnen besser gefällt. Mit einer Lasur bleibt die natürliche Maserung des Holzes sichtbar, nur der Farbton wird beeinflusst oder geändert. Die schützende Substanz dringt tief in die Struktur ein und schützt sie vor Witterungseinflüssen.

    Ein deckender Anstrich erfolgt jedoch über Alkydharz- oder Acrylfarben in zahlreichen Nuancen, welche unbedingt atmungsaktiv und wasserdampfdurchlässig sein müssen.

    Lackfarben wiederum bilden einen Schutzfilm auf der Oberfläche. Wenn sie nicht atmungsaktiv sind, beginnt das Holz darunter zu faulen. Seien Sie aber sparsam in der Verwendung mit Lacken und streichen Sie immer in Richtung der Maserung. Mit einer Lackrolle können Sie nachträglich – und nach dem Trocknen! – Unebenheiten bearbeiten.

    In der Regel beträgt die empfohlene Trockenzeit ca. 8 Stunden. Heimwerker empfehlen: Erst nach dem Streichen und nach der Trockenzeit werden, wenn die Dichtungen entfernt wurden, diese mit Silikon erneuert. Zuletzt werden Griffe und Scharniere wieder anmontiert und das Fenster eingehängt.

    Wichtige Unterschiede zwischen:

    • Eignung: Innenseiten
    • Keine im Nachhinein auftretenden gesundheitsschädigenden Dämpfe
    • Kennzeichnung: Blauer Engel
    • Eignung: Außenseiten der Holzfenster
    • Schädigende Dämpfe

    aus oder verformt sich und der Lack geht mit

    Niemals beide Sorten vermischen. Finden Sie vor dem Streichen heraus, welcher Lack verwendet wurde. Bei falscher Wahl können Verfärbungen und sogar im schlimmsten Fall irreparable Materialschäden entstehen. Sie können bei Unklarheit aber einen Probeanstrich auf einer kleineren Fläche vornehmen. Dann sehen Sie direkt, wie der Überzug reagiert.

    Bieten sehr helle oder tiefdunkle Lasuren wenig Schutz?

    Da bei Lasuren die Maserung der Holzarten nicht überdeckt wird, muss sie, um gut zu schützen, UV-Pigmente enthalten. Rötliches Eisenoxid ist hier die Lösung. Dies ist in sehr hellen Lasuren aber nicht enthalten und dunkle wiederum verblassen in der Sonne, erwärmen und dehnen sich aus. Das Holz arbeitet dann sehr stark, verzieht sich und bekommt Risse. Optimalen Schutz bieten also mittlere Farbtöne.

    Glätten Sie die Farbe für eine gleichmäßig dicke Schicht

    Beim Streichen sollten Sie immer von unten nach oben vorgehen. Lassen Sie die Bürstenstriche großzügig überlappen. Anschließend glätten Sie diese Überlappungen zwischen den Bürstenstrichen, um eine gleichmäßige Dicke der Schichten zu erhalten. So verhindern Sie auch das Verlaufen der Farbe und erhalten ein ebenmäßiges Erscheinungsbild.

    Vanja

    Wer muss streichen bzw. dafür aufkommen. Mieter oder Vermieter?

    Generell müssen sogenannte „Schönheitsreparaturen“ für den Innenbereich, seien es Fenster, Türen, Böden, Heizkörper etc., vom Mieter durchgeführt werden. Die Außenseite fällt nicht in diese Regelung. In den meisten Fällen kann man sich aber mit dem Vermieter je nach Bedarf der Reparaturen besprechen.

    Die Vorgehensweise: Schritt für Schritt erklärt

    Schritt 1: Die Vorbereitung

    Suchen Sie sich einen geeigneten Arbeitsplatz, der gut belüftet und gegen Wind und Wetter geschützt ist. Nehmen Sie zum Aufsetzen zwei stabile Arbeitsblöcke. Legen Sie auch eine Abdeckplane aus, um Tropfen abzufangen.

    Als erstes sollten Sie alle Fensterflügel aushängen, um den Rahmen gut erreichen zu können.

    Auch poröse oder verschimmelte Gummidichtungen und Metallbeschläge, sowie Griffe und Scharniere am Flügel und Rahmen müssen entfernt werden. Soll die alte Farbe oder Lasur lediglich erneuert werden, reicht es aus, die vorhandene mit Schleifpapier (180er-Körnung) anzuschleifen und lose Farbpartikel zu entfernen. Ansonsten befolgen Sie Schritt 2.

    Schritt 2: Die Gründlichkeit

    Entfernen Sie die alte Farbschicht vollständig. Heißluftgeräte oder ein Abbeizer können dabei helfen.

    Sollte das Holz darunter ergraut oder nicht mehr tragfähig sein, müssen Sie alle Beläge abschleifen, bis gesunder Werkstoff zum Vorschein kommt. Auch losen Kitt sollten Sie entfernen und erneuern.

    In diesem Zuge reinigen Sie auch die Regenschiene und Wasserabläufe und schließen mögliche Risse im Kitt im Außenbereich. Nun streichen Sie das abgeschliffene Gehölz mit Imprägniergrund ein, um die richtige Grundlage für den Folgeanstrich zu erhalten.

    Konzentrieren Sie sich zuerst auf Stellen, die später nur noch schlecht erreicht werden können.

    Schritt 3: Der erste Anstrich oder auch Grundierung – die richtige Reihenfolge beachten:

    Halten Sie sich beim ersten Anstrich unbedingt an die Reihenfolge der Profis:

    • die hölzernen Fensterrahmen
    • den Falz des Flügels
    • die Querhölzer des Flügels
    • den Falz des Rahmens
    • alle senkrechten Hölzer des Fensterflügels

    Für den Anstrich der Grundierung wird die Lasur in einer ersten Schicht aufgetragen.

    Nach dem Trocknen schleifen Sie mit grobem Schleifpapier (220er-Körnung) erneut die neue Farbe ab. So raut man die Farbe für die nächste Schicht an. Je öfter diese aufgetragen wird, umso intensiver wird das Farbergebnis.

    Um ein perfektes Ergebnis erzielen zu können, beginnen Sie mit den waagrechten Teilen des Fensters und streichen entlang der Maserung.

    Schritt 4: Zweiter Anstrich und erneuter Schliff

    Diese Farbschicht sollte mit Acryl- oder Alkydharzlack bestrichen werden. Wenn Sie Alkydharzlack verwenden, müssen Sie mit langen Trocknungszeiten rechnen. Hier wäre es von Vorteil das Fenster hängend zu streichen.

    Bei Lasur: Tragen Sie eine zweite Schicht auf und schleifen diese, nachdem alles komplett getrocknet ist, noch einmal mit grobem 220er-Schleifpapier an, um sie auf den letzten Anstrich vorzubereiten.

    Schritt 5: Die letzte Schicht

    Mit dieser Schicht wird das Holz wirksam vor Witterungseinflüssen geschützt und erhält eine glatte Oberfläche. Zum Schluss werden die Silikondichtungen aufgetragen

    Mit einem Silikonabzieher und Wasser ziehen Sie das Silikon ab. Sie erhalten schöne glatte Abschlüsse und neue Dichtungen. Und schon sehen Ihre Fenster wie neu eingesetzt aus.

    Verschiedene Lasuren

    Diese zwei Lasuren unterscheiden sich grundsätzlich voneinander:

    Ist in verschiedenen Farbtönen verfügbar und somit an jedes Holz individuell anpassbar

    Sie bildet einen Lackähnlichen, fühlbaren Film auf der Oberfläche

    Durch fachgerechtes Auftragen kann das Holz über einen längeren Zeitraum hinweg keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen

    Bauteile, bei denen es nicht auf die Maßhaltigkeit ankommt: z.B. Verkleidungen, Zäune, Holzbalkone, usw.

    Bauteile, bei denen es sehr wichtig ist, nach dem Einbau das Maß beizubehalten: z.B. Fenster und Türen

    Alte oder farblich verblasste Holzfenster können mit einem sogenannten Entgrauer vorbehandelt werden. Dieser bringt die ursprüngliche Maserung wieder zum Vorschein und kann auch verwitterte Fasern wieder wie neu aussehen lassen.

    Mit der richtigen Pflege das Lackieren oder Streichen aufschieben

    Um eine Renovierung noch etwas aufzuschieben, hilft natürlich eine gute Holzpflege. So verhindern Sie erhebliche Schäden und größere Maßnahmen. Nach dem Fensterputzen können Sie z.B. die Holzoberfläche mit Pflegemilch gegen Witterungseinflüsse stärken. Die Milch sorgt für einen Schutzfilm, der die Oberfläche lange frisch hält.

    Dies ist nicht aufwendiger als eine regelmäßige Möbelpflege. Um den hohen Wert der Rahmen zu erhalten, bietet sich auch eine gezielte Holzpflege an, z.B. Hydrohobeln. Hierbei handelt es sich um maschinelles Hobeln, wobei die Fasern nicht einfach flachgedrückt, sondern gezielt abgeschnitten werden. Dies ist eine neuartige Methode, um den Rahmen langfristig widerstandsfähig zu machen.

    Bei ihr bleiben die Poren des Werkstoffes offen und eine Grundierung kann tief und dauerhaft schützend eindringen. Zusätzlich machen das Versiegeln von Fugen, sowie der Einsatz von umweltfreundlichen Lasuren das Holz stark gegen Witterungsprozesse. Somit wäre ein Streichen erst wieder nach Jahren nötig.

    Trick: Pflegen Sie den Fensterrahmen direkt beim Putzen mit, so ersparen Sie sich nachträgliche Mühe. Holzfenster sind zwar elektrostatisch neutral, es sammelt sich aber trotzdem schnell Staub aus der Umgebung auf den Fensterrahmen. Ein regelmäßiges Abwischen verhindert unschöne Ablagerungen. Von außen wird der Staub mit dem nächsten Regen aber wieder abgewaschen.

    Zeit und Kostenpunkt

    Der Außenanstrich braucht meistens länger als auf der Innenseite. Das liegt daran, dass der Lack im Innenbereich wesentlich länger hält, da er der Witterung nicht so sehr ausgesetzt ist wie außen und einen intakteren Untergrund besitzt als der Außenbereich.

    Ein Maler berechnet einen Stundenlohn von ca. 40 € (regional abhängig) und braucht für den Außenbereich eines durchschnittlich großen Fensters ca. 2-3 Stunden aufgrund der vielen einzelnen Schritte (siehe oben). Man kann im Schnitt von 60-120 € pro Fenster ausgehen, je nach Aufwand, Alter und Beschädigung des Fensters

    Großformatige Fenster verlangen einen deutlich höheren Aufwand und verursachen auch höhere Kosten. Auch für Fenstersprossen wird meist ein Aufpreis verlangt, da hier die Scheibe nicht verschmutzt werden darf und mit besonderer Vorsicht gearbeitet werden muss.

    Wichtig zu wissen: Der Arbeitsaufwand und das Material werden separat und pro Fenster berechnet.

    Vanja

    In welchem Abstand sollte man seine Holzfenster ungefähr streichen?

    Dies hängt natürlich immer vom Zustand der Fenster ab, generell können Sie nach diesem Prinzip vorgehen:

    Bei neuen Holzfenstern brauchen Sie die ersten 10 Jahre nicht zu streichen,

    ab einem Alter von 10 Jahren im Abstand von jeweils 4-5 Jahren.

    So einfach geht’s – die richtigen Techniken und Utensilien hinterlassen makellose Scheiben.

    Gesunde Holzfenster erhält man durch regelmäßiges Lackieren. Hier erfahren Sie, wie man dabei vorgeht.

    Was kostet Fenster streichen?

    Das gesunde Makeover für Ihre Holzfenster: So pflegen und warten Sie die Oberflächen.

    Sie brauchen Unterstützung bei der Fensterreinigung? Das leistet der Profi – für wieviel, erfahren Sie hier.

    Fenster streichen und zwar richtig

    Fenster streichen macht was her

    Die Fenster streichen, ob man will oder nicht, steht immer mal wieder an. Tipps für Farbe und Anstrich – damit Sie nicht ständig neu Ihre Fenster streichen müssen.

    Lackierte Holzfenster müssen in regelmäßigen Abständen neu gestrichen werden, wenn sie auf Dauer ihre Schönheit behalten sollen. Aber alle zwei Jahre will man denn doch nicht so viel Aufwand treiben.

    Sicher, eine materialgerechte Pflege von Holzfenstern ist die wichtigste Voraussetzung für ihre Funktionalität und eine lange Haltbarkeit. Sprich: Dass Ihre Fenster dicht sind, ordentlich schließen und natürlich auch schön und einladend ausschauen.

    Und das heißt beim Streichen von Fenstern vor allem, dass die neue Farbe erstmal einen haltbaren, sauberen und trockenen Untergrund bekommt.

    Fenster streichen – Schritt für Schritt

    Da frisch gestrichene Fenster während des Trocknens geöffnet sein müssen, sollten Sie Ihre Fenster nicht im Winter bzw. in der Heizperiode streichen.

    Faustregel Nummer eins: Holzfenster im Sommer (oder wenn es ein goldener warmer Herbst ist, auch noch im Frühherbst) streichen.

    Faustregel Nummer zwei: Zuerst muss der alte Lack ab -> Lack entfernen. Insbesondere für den Fall, dass sich der Lack vergangener Jahre schon Schicht für Schicht auf dem Rahmen stapelt.

    Auch wenn – wie Sie wie zum Beispiel hier diskutiert: alte Holzfenster aus Merantiholz, deren braune Lasur regelmäßig aufgefrischt wurde, immer dunkler mit den Jahren geworden sind, empfiehlt es sich, die alten Schichten zu entfernen und durch eine neue Farbabdeckung zu ersetzen.

    Für den Fall, dass die Fenster noch nicht lackiert sind, lackieren Sie Schicht für Schicht -> Holz lackieren.

    Aber welche Farbe nimmt man nun am besten?

    Fenster streichen – auf die richtige Farbe kommt es an

    Altes Fenster – streichen lohnt sich nicht unbedingt

    Das hängt halt davon ab. Der jeweilige Einsatzbereich stellt unterschiedliche Anforderungen an die Farbe.

    Während im Innenbereich unter Beachtung der Verträglichkeit mehr auf die Optik geachtet wird, sind im Außenbereich wegen der wechselnden Witterungsbedingungen schützende Farben vorzuziehen, zum Beispiel wegen ihrer UV- und Wetterbeständigkeit.

    Bei Innenfarben gibt es unterschiedliche Glanzgrade von glänzend bis stumpfmatt, die für den Spiegelungseffekt entscheidend sind.

    Wichtig ist auch das Deckvermögen einer Farbe, das in vier Klassen eingeteilt wird, sowie die Nassabriebbeständigkeit, die die früheren Unterteilungen in scheuerbeständig und waschbeständig ersetzt.

    Eine weitere Überlegung beim Fensteranstrich sollte über die Verwendung von Kunstharzanstrichen oder alternativ Anstrichen mit Ölfarben entscheiden:

    Während Kunstharzfarben bei kürzerer Haltbarkeit leichter und schneller zu verarbeiten sind, dauert der Anstrich mit Ölfarben länger, was sich durch höhere Deckungsdichte und längere Haltbarkeit auszahlt.

    Wenn das Ganze zu aufwändig wird, sollten Sie vor der Renovierung ggf. auch über die Anschaffung neuer Fenster nachdenken.

    Komplett neue Fenster machen sich gerade bei schon verrotteten oder undichten Fenstern auf Sicht durchaus direkt bezahlt. Fachkundigen Rat bekommt man hierzu bequem im Internet, z. B. bei Sorpetaler.

    5 Tipps für Ihre Fenster – damit der Anstrich passt

    Damit die Holzfenster nach dem Anstrich langfristig zu einem Blickfang werden, ist es wichtig, folgende Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge einzuhalten:

    1. Zur Vorbereitung müssen immer alle losen Altanstriche mit Hilfe einer Drahtbürste oder mit grobem Schleifpapier entfernt werden. Dann wird das Holz mit 240er-Schleifpapier aufgeraut. Wichtig ist auch, das Staub- und Fettreste vor der weiteren Bearbeitung gründlich entfernt werden.
    2. Um einen optimalen Schutz gegen Witterungseinflüsse zu gewährleisten, der gleichzeitig feuchtigkeitsregulierend wirkt, ist vorab ein Grundanstrich erforderlich, was sich auch bezüglich Kantenabdeckung, Verlauf und Schleifbarkeit positiv auswirkt.

    Zu empfehlen ist , den Grundanstrich zunächst durch Aufbringen eines Holzgrundes, z. B. aus Kunstharz, vorzubereiten. Nach dem Trocknen muss wieder abgeschliffen und von Staub befreit werden.

  • Um eventuell noch vorhandene Unebenheiten auszugleichen, sollte vor dem endgültigen Anstrich auf dem grundierten Holz ein Voranstrich gemacht werden. Hierzu bietet sich beispielsweise ein unverdünnter Fenstergrund auf Kunstharzbasis an, der anschließend auch wieder mit Schleifpapier aufgeraut und entstaubt werden muss.
  • Zum Abschluss ist es ratsam, vor dem Endanstrich noch einen Zwischenanstrich durchzuführen, um die Wirkung der Farbe bestmöglich zur Geltung zu bringen. Während es sich bei weißen Fenstern empfiehlt, Lack auf Kunstharz- oder Wasserbasis zu verwenden, kommt eine farbige Optik am Besten durch den Anstrich mit fertig abgetönten Buntlacken zur Geltung.
  • Ein letzter Tipp: Um nach dem Streichen der Fensterrahmen saubere Ränder zurück zu erhalten, sollten die Scheiben durch Klebeband geschützt werden, dass rechtzeitig vor dem Abtrocknen der Farbe entfernt werden muss.
  • Titel – Fenster streichen @ Rainer Sturm – Pixelio.de

    Fenster streichen und lackieren @ Jürgen Fälchle – Fotolia.com

    Altes Fenster aus Holz © goldpix – Fotolia.com

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    Источники: http://www.bauen.de/a/holzfenster-streichen-von-der-vorbereitung-bis-zum-neuen-anstrich.html, http://www.fensterversand.com/info/pflege-wartung/fenster-streichen.php, http://www.handwerker-heimwerker.de/fenster-streichen/

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