Estrich ausgleichen

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    Estrich ausgleichen leicht gemacht

    Für das Verlegen von Bodenbelegen muss eventuell vorhandener Estrich in jedem Fall völlig eben sein. In vielen Altbauten ist das aber nicht der Fall, hier muss der Estrich zuerst ausgeglichen werden. Je nachdem, welchen Grad an Unebenheiten man hier vorfindet, kommen hier entweder Arbeiten an einzelnen Stellen durch Schleifen oder Spachteln, Ausgleichsmasse oder ein Estrich-Überzug zum Einsatz. Beschädigungen wie Sprünge oder Risse im Estrich können einfach mit einer besonderen Reparaturmasse behoben werden. Das stellt in der Regel kein Problem dar, solange das Füllen der Spalten auch wirklich kraftschlüssig und mit speziell dafür geeignetem Material erfolgt.

    Ausgleichsmasse contra Estrich

    Eine neue Schicht Estrich aufzubringen ist in der Regel sehr viel aufwändiger und erfordert mehr Geschick als die Arbeit mit Ausgleichsmasse. Ausgleichsmasse ist selbstnivellierend, das heißt, sie macht keine Probleme damit, sie auch tatsächlich völlig eben zu bekommen. Bei Estrich-Schichten sieht das manchmal durchwegs anders aus. Andererseits kann Ausgleichsmasse nur bis zu bestimmten Höhendifferenzen verwendet werden.

    Die Höhenunterschiede feststellen

    Um mit Ausgleichsmasse erfolgreich zu sein, dürfen die Höhenunterschiede insgesamt nicht mehr als rund 3 Zentimeter betragen, das heißt, zwischen der tiefsten und der höchsten Stelle des Bodens darf der Unterschied 3 Zentimeter nicht überschreiten. Die Höhendifferenz kann man am leichtesten feststellen, indem man die Wasserwaage benutzt. Viele Ausgleichsmassen im Handel erlauben aber lediglich den Ausgleich von Höhendifferenzen bis 1 Zentimeter – hier ist also entsprechende Vorsicht beim Produktkauf geboten. Bei Höhenunterschieden, die über diesen Werten liegen, bleibt einem dann nichts anderes übrig, als mit einer Estrichschicht auszugleichen.

    Arbeiten mit Ausgleichsmassen

    Auf dem trockenen, sauberen und staubfreien Estrichbelag muss zunächst eine Grundierschicht aufgelegt werden – das macht man am besten mit einem Straßenbesen. Wenn diese Schicht kurz getrocknet ist, kann man die Ausgleichsmasse auf dem Boden verteilen. Das solllte in jedem Fall recht zügig geschehen, um ein gutes Ergebnis sicherzustellen. Die Masse muss danach noch mit einem Nagelholz abgelüftet werden, sonst können Blasen entstehen.

    Boden ausgleichen

    Bevor Sie einen Bodenbelag verlegen können, sollten Sie in der Regel zuvor den Boden ausgleichen. Dafür stehen verschiedene Ausgleichsmassen zur Verfügung, womit man selbst unebene Untergründe in plane Flächen verwandeln kann.

    Vor allem bei der Renovierung stößt man häufig auf unebene Untergründe. Denn hat man einen alten Teppich- oder PVC-Boden herausgerissen, wird meistens der darunterliegende Estrich beschädigt, da neben dem alten Kleber auch Mörtel aus dem Estrich am Bodenbelag hängen bleibt. Wer jetzt einfach nur den Untergrund abfegt und einen neuen Bodenbelag verlegt, wird keine lange Freude daran haben. Passen sich flexible Beläge wie Teppich- oder Kunststoffböden vielleicht noch dem unebenen Untergrund an, so werden Laminat, Parkett und vor allem Fliesen auf Dauer reißen – Parkett und Laminat an Nut und Feder, Fliesen über jeder unebenen Stelle. Deshalb gilt: Vor der Verlegung eines neuen Bodens sollten Sie den Boden ausgleichen.

    Ausgleichsmassen

    Zum Boden ausgleichen hat jeder Hersteller hat selbstverlaufende Ausgleichsmassen bzw. Spachtel- oder Nivelliermasse im Programm, die sich jeweils für verschiedene Untergründe eignen. In jedem Fall handelt es sich um Trockenpulver, das mit Wasser angerührt und flüssig im Raum verteilt wird, um so den Fußboden auszugleichen. Die Konsistenz der Produkte gewährleistet einen fast selbsttätigen gleichmäßigen Ausgleich des Untergrundes. Erstes Entscheidungskriterium ist die erforderliche Höhe, die man die Unebenheiten im Boden ausgleichen muss. Hat man diese ermittelt, muss man entsprechende Hinweise auf den Verpackungen beachten. Meistens werden diese Werte groß und deutlich angegeben, zum Beispiel geeignet von 0 bis 5 mm oder geeignet von 2 bis 20 mm. Zweites Entscheidungskriterium ist die Art des Fußbodens. Sie müssen also feststellen, um welches Material es sich handelt.

    Für Beton und Zementestriche reichen zum Boden ausgleichen in der Regel preiswerte Ausgleichsmassen ohne spezielle Zusätze, die zum Beispiel als Fließspachtel bezeichnet werden. Gussasphalt- und Heizestriche verlangen jedoch nach speziellen flexiblen Zusätzen in der Ausgleichsmasse. Diese Produkte werden entsprechend oft als „Flexibler Fließspachtel“ oder ähnlich bezeichnet. Bei manchen Herstellern eignen sich flexible Fließspachtel auch zum Ausgleich von altem Trockenestrich aus Gips- oder Spanplatten sowie zum Ausgleich von Dielen oder Massivparkett. Es gibt aber auch Hersteller, die hierfür noch einmal extra ausgezeichnete Produkte anbieten. Hier muss also im Einzelfall stets die Verpackungsbeschreibung genau beachtet werden.

    Gleiches gilt hinsichtlich einer Grundierung, die möglichst vom selben Hersteller wie die Ausgleichsmasse stammen sollte. Sie ist in jedem Fall sinnvoll, um bei Beton und Zementestrich Staub zu binden und die Haftung der Ausgleichsmasse zu verbessern.

    Bewegliche Untergründe

    Hat man alte Dielen oder ein Massivparkett, möchte aber Fliesen im Raum verlegen, muss der Holzboden nicht zwangsläufig entfernt werden. Einfacher ist es, ihn ebenfalls mit Ausgleichsmasse zu übergießen. Hierbei muss man aber nicht nur das geeignete Produkt verwenden, nämlich eine möglichst flexible Ausgleichsmasse, sondern man muss den Holzboden zunächst sorgfältig vorbereiten. So müssen alle herausstehende Nägel und Schrauben wieder im Holz verschwinden und der Belag muss möglichst fest mit dem Untergrund verbunden werden. Anschließend folgt eine Behandlung mit einem wassersperrenden Schutzanstrich.

    Dann sollte ein Armierungsgwebe auf dem Boden befestigt werden, denn Holzböden arbeiten und bewegen sich, auch wenn sie fest verschraubt sind. Einen entsprechenden Spannungsausgleich sollte man also nicht der Spachtelmasse allein überlassen, sondern mit einem Armierungsgewebe sicherstellen. Erst dann folgt die Ausgleichsmasse.

    EXPERTEN-TIPP: Materialbedarf bestimmen

    Um zu wissen, wieviel Ausgleichsmasse man braucht, muss man zuerst die Höhenunterschiede der zu bearbeitenden Fläche feststellen. Diese ermitteln Sie mit Hilfe eines Richtscheits inkl. Wasserwaage oder mit einer Schlauchwaage, indem Sie die Höhe der Raumecken und des Raummittelpunktes messen. Die Höhenunterschiede notieren Sie sich. Dann addiert man die einzelnen Werte und teilt die Summe durch die Anzahl der Messpunkte. So ergibt sich ein Mittelwert für den Höhenunterschied. Liegt dieser Wert in einem 20 m2 großen Raum z. B. bei 10 mm und der Hersteller gibt einen Verbrauch von 1,2 kg/m2 pro Millimeter Schichtdicke an, benötigen Sie 240 kg Ausgleichsmasse für die Fläche.

    Quelle: selbst ist der Mann

    Betontreppe: Stufen ausgleichen

    Unebene Betontreppen lassen sich mit Reparaturspachtel ausgleichen

    Risse im Estrich reparieren

    Die Risse im Estrich sind mit Sanierklammern und Harz verschlossen worden

    Trockenestrich-Elemente verlegen

    Trockenestrich gleicht unebene Böden aus, damit Fliesen darauf verlegt werden können

    Badsanierung: Boden ausgleichen

    Wegen Feuchteschäden wurde der Boden bei dieser Badsanierung komplett neu aufgebaut

    Trockenestrich verlegen

    Unebenheiten kann man mit einer Kombination aus Schüttung und Estrich ausgleichen

    Das 1×1 der Fliesen: Boden nivellieren

    Untergründe mit Rissen und Dellen müssen Sie vor dem Fliesenlegen unbedingt nivellieren

    Schnell abbindender Estrich

    Muss der Estrich schnell ausgebessert werden, bietet sich schnell abbindender Zement an

    Fußboden ausgleichen

    Vor allem, wenn Sie Fliesen im Keller verlegen möchten, benötigen Sie einen ebenen Untergrund

    Trockenestrich verlegen

    Mit Trockenestrich schaffen Sie schnell einen glatten Boden und besseren Schallschutz

    Unebenen Boden ausgleichen

    Ist der Estrich stark beschädigt, sollten Sie ihn begradigen: Nivelliermasse verarbeiten

    Basteln

    Möbel selber bauen

    Holzversiegelung

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    Alternativ vorm Fliesenlegen kann man in benötigter stärke Wedi-Platten verlegen.

    doch eine feste Unterlage hat.

    Also wenn selbst manche Estrichböden unter den Belegen bröslig werden was passiert da wohl mit Mörtel ? Glaube mir ich habe schon sehr viele kaputte Estrichböden gesehen. Wenn dir die Ausglichmasse zu teuer ist dann lege hlt V 100 Platten rein wenn die in genau deiner höhe gibt.

    Mörtelmann : Wo kann man 2-3 cm Lehren kaufen ?

    erst mal Danke für die ersten Antworten.

    Der Basisboden ist ja schon drinnen. Estrich mit 7 cm.

    Wenn ich jetzt estrich oder Fließetsrich auf den vorhandenen Estrich draufmach

    habe ich doch einen stabilen Untergrund ,oder?

    Da kann doch nichts durchbrechen beim betreten, meine ich zumindest, oder liege ich da jetzt falsch.

    erstmal vorne weg, die Angaben bei Wikipedia stimmen nicht. In der DIN 18560 Teil 3 steht das der Verbundestrich nicht weniger als das dreifache des Größtkorn des Zuschlages betragen soll.

    Als Laie 2 oder 3cm stark zu spachteln bzw.mit Standfester Spachtelmasse auszugleichen ist wahrscheinlich genauso schwierig wie 2-3cm starken Zementestrich einzubringen.

    Wenn der Estrich richtig eingebaut wird dann hält er auch.

    Untergrund gut sauber machen und dann auch am Tag zuvor vornässen bis zur Sättigung, bei dem Estricheinbau darf jedoch kein Wasser stehen (mit Schwamm auftupfen), es soll nur feucht sein. Eine Haftschlämme oder eine Dispersionsgrundierung auftragen, Estrichmörtel frisch in frisch drauf, gut verdichten,abziehen mit einer Wasserwaage, abreiben und glätten. Vor Einbau des Estriches aber an den Wänden einen Randdämmstreifen stellen.

    Wenn du den Estrich vornäßt mußt du aber darauf achten das dein alter Estrich nicht zu nass wird, weil sonst das Wasser durch den Estrich in die darunter liegende Dämmung kommt.

    Erklär ihm noch die Unterschiede zwischen Estrich, Fließestrich (er meint sicher ausgleichmasse) oder Ausgleichmasse (Nivelierspachtel) !!

    Ich wills nicht erklären soviel kann ich gar nicht schreiben (Estrichleger 3 Jahre Lehrzeit) .

    Estrichbeton genau genommen gibt es gar nicht. Zementestrich besteht aus Zement gewaschenen Sand mit Körnung bis normal 30% 8mm Größtkorn. Er wird je nach Estrichleger zwischen Erdfeucht und Plastisch eingebracht.

    Beton hat eine ganz andere Zusammensetzung. Zum Beispiel: Größtkorn kann 16mm,32mm oder auch 64mm haben, es sind auch Füllstoffe enthalten, die im Estrich nichts zu suchen haben.

    Fließestrich wird meist auf Gipsbasis hergestellt. Er wird gegossen. Seine Konsistenz ist in etwa wie Pfannkuchenteig.

    Niveliermasse, Ausgleichsmasse und Spachtelmasse sind dasselbe. Es ist bei Spachtelmasse darauf zu achten in welcher Schichtstärke die Spachtelung erfolgen soll. Es steht in der Regel auf den Säcken für welche Schichtstärke sie geeignet ist. Fertig angerührt ist sie fast flüssig.

    Standfeste Spachtelmasse ist für größere Schichtstärken. Sie kann mit Quarzsand gestreckt werden. Sie wird steif eingebaut. Da man sie nur schwer gerade einbauen kann, wird meist anschließend noch einmal fein gespachtelt.

    Zurückzukommen auf die Frage wie man das am besten ausgleicht.

    Wenn man absolut keine Ahnung vom Spachteln oder vom Estrichlegen hat, dann sollte man sich überlegen ob man sich nicht solche Platten wie Chuck vorgeschlagen hat einbaut. Oder ob man sich einen Fachmann holt und es sich machen lässt.

    Источники: http://www.hausjournal.net/estrich-ausgleichen, http://www.selbst.de/boden-ausgleichen, http://forum.hornbach.at/posts/list/3160/bauen-statt-basteln/estrich-verlegen/unterschiedliche-bodenhoehen-ausgleichen.html

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