Dellen aus holz entfernen

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    Flecken, Dellen und Kratzer in Holz-Möbeln entfernen

    Flecken in Holzmöbeln entfernen

    28.05.2013, 15:56 Uhr | sj, zuhause.de

    Tische und Schränke aus Massivholz sind gerade wieder sehr angesagt. Bei Esstischen ist der Trend zu rustikalem Holz besonders deutlich. Die meist mächtigen Tische machen mit ihren stabilen Beinen zwar einen sehr robusten Eindruck. Doch beim gemütlichen Tafeln in großer Runde passiert schon mal ein Missgeschick, das zum dauerhaften Schaden werden kann. Wenn etwa die Tomatensoße in das Naturholz eindringt, sind die Ränder ebenso hartnäckig wie der helle Hitzefleck, den der heiße Topf auf der gewachsten Oberfläche hinterlassen hat. Möbelpolitur ist meist keine gute Lösung – doch Flecken, Dellen und sogar Kratzer lassen sich mit den richtigen Tricks ganz einfach entfernen.

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    Wie man welche Flecken im Holz beseitigt, hängt davon ab, wie die Oberfläche behandelt ist: geölt, gewachst oder lackiert. Für alle Flächen gilt allerdings gleichermaßen, dass sich Flecken umso leichter entfernen lassen, je schneller man sie behandelt.

    Föhn lässt Flecken im Holz verschwinden

    Ein wichtiges Hilfsmittel bei Fleckenpannen auf Holz ist der Föhn. Der Haartrockner ist beispielsweise unentbehrlich, wenn ein zu heißer Topf einen weißen Fleck auf dem dunklen Tisch hinterlassen hat – sofern die Oberfläche gewachst oder lasiert ist. Man hält den Föhn für wenige Minuten in sehr kurzer Entfernung auf die betroffene Stelle. Anschließend ist der Fleck verschwunden.

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    Auch bei einem Kerzenwachs-Unfall auf unbehandelten oder geölten Oberflächen kommt der Föhn zum Einsatz. Nachdem man den Großteil des Wachses vorsichtig abgekratzt hat, legt man ein Löschblatt auf den Fleck und hält den Föhn auf die Stelle. Das Löschblatt saugt die erwärmten Wachsreste auf.

    Wasserflecken im Holz beseitigen

    Selbst Wasserflecken lassen sich mit dem Haartrockner beseitigen. Dazu trägt man Bienenwachs auf den Fleck auf, Föhnt es ein und poliert die Stelle anschließend nach. Viele Hausfrauen schwören zum Beseitigen von Wasserflecken allerdings auf eine Kombination aus Sonnenblumenöl und Salz. Dazu gibt man wenige Tropfen Öl und eine Prise Salz auf einen weichen Lappen und reibt den Wasserfleck damit gründlich ein. Selbst alte Flecken lassen sich mit etwas Geduld auf diese Weise entfernen.

    Dellen mit dem Bügeleisen beheben

    Auf den ersten Blick besonders tragisch scheinen Dellen im Holz zu sein. Dabei genügt oft ein nasser Lappen und ein Bügeleisen, um die Oberfläche wieder zu glätten. Dazu legt man ein feuchtes Leinentuch auf die beschädigte Stelle und geht mit einem woll-warmen Bügeleisen darüber. Durch die Kombination aus Hitze und Wasser quellen die Hozfasern wieder etwas auf und die Oberfläche wird angeglichen.

    Kratzer in Holzoberfläche entfernen

    Kleinere Kratzer im Holz lassen sich mit Nüssen behandeln. Dazu reibt man die Stelle mit einer halben Nuss ein. Die Walnuss ist gut für Kratzer im Nussbaum geeignet. Für hellere Hölzer nimmt man eine Haselnuss.

    Flecken im Holz entfernen

    Auch wenn Öl oder Wachs die Holzoberfläche gegen das Eindringen von Flüssigkeit schützen soll, hält diese Barriere nur eine Zeit lang. Umso wichtiger ist es, umgefallene Getränke oder Soßen sofort aufzuwischen. Sollte beispielsweise die Soße dennoch einen Fettfleck hinterlassen haben, kann man versuchen, ihn mit steifem Seifenschaum zu entfernen. Dazu gibt man Spülmittel in Wasser und schlägt es mit einem Schneebesen zu einem steifen Schaum. Den bringt man auf den Fleck auf und lässt ihn dort einige Zeit einziehen. Anschließend tupft man ihn mit einem Lappen ab. Diese Methode findet auch bei Kaffeeflecken Anwendung.

    Die Initiative Pro Massivholz rät, größere Verschmutzungen auf Massivholz mit Neutralseife auf einem weichen Schwamm und wenig Wasser zu Leibe zu rücken. Nach dem Einreiben wird die Seife abgewischt und das Holz trocken gerieben.

    Viele Polituren schaden dem Massivholz

    Möbelpolituren sind zum Auffrischen von Holzmöbel hingegen nur bedingt zu empfehlen. Auch wenn sie bei der Möbelpflege wegen ihres schnellen Auffrischungseffekts sehr beliebt sind, warnt Restaurator Manfred Sturm-Larondelle aus Berlin vor der Verwendung von Polituren mit Silikonölen oder Mineralölderivaten. Diese dringen in das Holz ein und lassen sich nicht mehr entfernen, erläutert der Möbelfachmann. Ein Restaurieren der Oberfläche sei dann nicht mehr möglich und wertvolle Stücke, gerade Antiquitäten, könnten an Wert verlieren. Die kostbaren, alten Möbel sollten daher nur mit einem auf sie abgestimmten Pflegemittel gesäubert werden.

    Auch die Bremer Umweltberatung rät von Politur ab. Auf Dauer bildeten die Pflegemittel einen Film auf der Oberfläche, der schmierig werde und Staub anziehe, so die Einschätzung.

    Holz ausbessern und reparieren

    Druckstellen und Kratzer im Holz reparieren

    Druckstellen und Kratzer in massivem Holz, wie man es beispielsweise bei Parkettböden und hochwertigen Möbeln Verwendung findet, sind zwar ärgerlich, aber leicht zu beseitigen. Die besonderen Eigenschaften von massiven Holzwerkstoffen erlauben es, mit relativ einfachen Reparaturmöglichkeiten auch als Heimwerker Abhilfe zu schaffen. In diesem Artikel werden die gängigen Methoden zur Holzreparatur und -Ausbesserung gezeigt und erläutert.

    Holz reparieren und ausbessern: Inhaltsüberblick

    Massivholz mit Wärme und Feuchtigkeit ausbessern

    Massivholz ist ein einhundertprozentiges Naturprodukt und verfügt über eine federnde sowie luft- und wasserdurchlässige Zell- und Faserstruktur. Auch zu Möbeln verbautes Holz arbeitet und "lebt" in gewisser Weise weiter: Durch Wärme und Kälte, Feuchtigkeit und Trockenheit zieht sich das Holz zusammen und weitet sich. Meist bleibt dies unbemerkt. Lediglich bei Extremwerten äußern sich diese Dehnungen durch klemmende Schranktüren und schleifende Schubladen.

    Kleine Beschädigungen am Holz durch Dellen sind daher auch ohne haushaltsunübliche Hilfsmittel meist entfernbar. Durch Feuchtigkeit und Wärme dehnen sich die Holzfasern aus und finden in ihre ursprüngliche, glatte Form zurück. Ein Bügeleisen und ein feuchtes Tuch reichen hierzu auf: Das Bügeleisen wird auf Wollwärme eingestellt, meist ist dies die erste Stufe. Anschließend wird das feuchte Tuch auf die Schadstelle gelegt und mit dem Bügeleisen erwärmt, dabei sollte nicht gerieben werden. Anschließend ist die Delle vielleicht schon verschwunden, ansonsten kann diese Technik mehrmals angewendet werden. Meist reicht dies schon für eine Beseitigung der Beschädigung aus.

    Beschädigungen mit Wachs entfernen: Das wird benötigt

    • Holzreparaturset (meist bestehend aus verschiedenfarbigen Wachsen)
    • Feines Schleifpapier für Holz (Körnung 180-220)
    • Bügeleisen
    • Vlies- oder Moltontuch
    • evtl. Parkettversiegelung bei Parkettböden (Klarlackstift)

    Dellen, Löcher und Kratzer mit Wachs ausbessern

    Jeder etwas besser sortierte Baumarkt hält für Massivholz Reparatursets bereit. Meist bestehen diese aus einem oder mehreren kleinen Wachsblöcken, welche die Schadstelle mit dem Umgebungsholz verschmelzend abdecken sollen. Für Profis ist diese Methode der Beseitigung von Schäden und Druckstellen im Holz erste Wahl. Heimwerker haben manchmal allerdings Probleme: Der Umgang mit dem Wachs will gelernt sein, nicht selten ist die Reparaturstelle am Ende sichtbarer als gewünscht.

    Oft liegt dies an einer mangelnden Vorbereitung: Egal ob die Stelle auf Parkett oder an Massivholzmöbeln liegt: Zunächst muss die alte Versiegelung bzw. die geölte Oberfläche mit feinem Schleifpapier entfernt werden. Dazu wird die Oberfläche rund um die Schadstelle zunächst mit etwas gröberem Schleifpapier bearbeitet (Körnung 180) und anschließend mit Körnung 220 geglättet. Eventuelle Splitter rund um die Schadstelle müssen dabei sorgfältig entfernt werden, die Ränder des Risses oder der Delle sollten so glatt wie möglich sein.

    Anschließend wird das Reparaturwachs aufgewärmt. Zur Not kann dies mit der Körperwärme der Handfläche geschehen, besser ist es, das Wachs etwa 10 Minuten auf einer Unterlage in den Backofen bei 50 °C zu legen. So wird es für die Reparatur geschmeidig.

    Das erwärmte Wachs wird anschließend in die Schadstelle "eingearbeitet". Dabei ist darauf zu achten, dass die Beschädigung wirklich vollflächig mit Wachs gefüllt ist. Überstände sind nicht schlimm.

    Jetzt wird das Bügeleisen auf Wolltemperatur erwärmt und das Tuch oder das Vlies über die Schadstelle gelegt.

    Wenn alles ausgefüllt ist, muss das Wachs zunächst erkalten. Hierfür sollte etwa eine Stunde einkalkuliert werden. Anschließend wird die Reparaturstelle erneut mit dem feinen Schleifpapier verschliffen. Zum Schluss wird entweder die Parkettversiegelung oder neues Möbelöl aufgebracht – fertig ist die (fast) unsichtbare Massivholzreparatur.

    Kratzer und Dellen aus Furnierholz entfernen

    Ähnlich wie Massivholz mit Wachs repariert werden kann, kann auch Furnierholz repariert werden. Von Vorteil ist dabei allerdings, wenn das Furnier Echtholz imitiert und so ohnehin Farbunterschiede enthält. So fallen Reparaturstellen nicht sehr auf, es hängt allerdings immer von der Größe ab. Die Prozedur gleicht prinzipiell der oben angegeben Vorgehensweise, allerdings darf bei Furnier nicht geschliffen werden. Überstehende Wachsreste müssen daher bereits durch die Bügelprozedur oder mit einem scharfen Ceranfeldschaber entfernt werden.

    Die Reparaturstelle ist in Furnier weniger stabil, da das Wachs nicht in die das Umgebungsholz einziehen kann. Dennoch ist, beispielsweise beim Einbau neuer Türklinken an Zimmertüren, die Verwendung von Wachs zur Kaschierung der alten Schraublöcher erste Wahl.

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    Источники: http://www.baumarkt.de/ratgeber/a/macken-und-dellen-aus-echtholz-entfernen/, http://www.t-online.de/heim-garten/haushaltstipps/id_63587508/flecken-dellen-und-kratzer-in-holz-moebeln-entfernen.html, http://www.heimwerker.de/holzwerken/holz-ausbessern.html

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