Dampfsperrfolie richtig anbringen

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    Keine Chance dem Schimmel: Dampfbremse richtig anbringen

    Eine Dampfbremsfolie auf einer Rolle

    Schimmel oder Feuchtigkeit in der Wohnung?

    Dann wurde in deinem Haus wahrscheinlich die Dampfsperre oder Dampfbremse nicht richtig angebracht.

    Ob du einen Neubau oder Dachausbau planst, oder renovieren möchtest: Sich darüber Gedanken zu machen ist sehr wichtig.

    In diesem Artikel möchte ich auf die Unterschiede zwischen Dampfsperre und Dampfbremse eingehen. Auch was beim Anbringen beachtet werden muss zeige ich dir in diesem Beitrag.

    Warum braucht man eine Dampfbremse?

    Um zu verstehen um was es sich bei der Dampfbremse und der Dampfsperre handelt zeige ich dir erst einmal die Wirkungsweise dieser Folien.

    Eine solche Folie besteht meist aus Aluminium oder Polyethylen. Sie sorgt dafür, dass keine Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen kann.

    Warum ist das so wichtig?

    Im Haus entsteht automatisch warmer Wasserdampf. Das passiert beim Kochen, Duschen und sogar schon beim atmen.

    Kann dieser Wasserdampf nicht entweichen beginnt er an der kalten Wand oder am Dach zu kondensieren, es bildet sich also Tauwasser. Diesen Effekt kennst du vielleicht von kalten Fenstern im Winter.

    Wasser in der Dämmung kann diese zusammensacken lassen. Damit wird sie so gut wie wirkungslos.

    Permanentes Tauwasser führt an der Wand oder im Dach schnell zu Schimmel. Das möchte man durch eine Dampfsperre verhindern.

    Die Innenseite der Dämmung ist relativ warm. Nach außen hin wird die Dämmung immer kühler. Kalte Luft kann allerdings weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Das führt zu Tauwasser.

    Die Dampfbremse verhindert nicht den Temperaturabfall, da es sich nur um eine dünne Folie handelt.

    Allerdings wird ein Großteil der Feuchtigkeit abgehalten überhaupt in den kalten Bereich der Dämmung zu gelangen. Dadurch bildet sich erst gar kein Tauwasser.

    In der Grafik unten kannst du gut den Unterschied erkennen. Im ersten Bild ist keine Dampfbremse verbaut. Dadurch bildet sich dort Tauwasser.

    Im zweiten Bild sieht man schön, wie die Dampfbremse die Luftfeuchtigkeit drückt. Die Sättigungsgrenze wird deshalb nicht erreicht. Es entsteht kein Tauwasser in der Dämmung.

    Das Verhalten der Feuchtigkeit wenn keine Dampfbremse verbaut wird. Die Luftfeuchtigkeit steigt bis zur Sättigungsgrenze an. Es entsteht Tauwasser in der Dämmung. | Grafik von www.u-wert.net

    Das Verhalten der Feuchtigkeit wenn eine Dampfbremse eingebaut wird. Die Luftfeuchtigkeitbleibt hier viel niedriger. Es entsteht deshalb auch kein Tauwasser in der Dämmung. | Grafik von www.u-wert.net

    Dampfsperre oder Dampfbremse?

    Den meisten Bauherrn ist klar, dass sie etwas tun müssen um die Feuchtigkeit aus der Dämmung heraus zu halten.

    Die Frage der meisten ist allerdings was für ihr Haus das richtige ist: Dampfsperre oder Dampfbremse. Oder ist das vielleicht sogar dasselbe?

    Mit den folgenden Erklärungen möchte ich nun mit allen Unsicherheiten aufräumen.

    Also zuerst einmal die fundamentale Frage:

    Gibt es einen Unterschied?

    Ja! Es gibt einen Unterschied zwischen der Dampfsperre und der Dampfbremse. Auch wenn umgangssprachlich die beiden Folien gerne durcheinander geworfen werden.

    Feuchtigkeit total absperren kann eigentlich nur Metall oder Glas. Deshalb können auch nur Folien aus diesen Materialien, beispielsweise aus Kupfer oder Aluminium wirklich als Dampfsperre bezeichnet werden.

    Die richtige Bezeichnung für alle anderen Folien ist Dampfbremse.

    Im allgemeinen Hausbau werden allerdings kaum mehr Dampfsperren eingebaut. Grund dafür waren viele Wasserschäden aufgrund dieser Folien.

    Meist waren Einbaufehler Grund für die Schäden. Ist nämlich auch nur eine kleinste Stelle undicht, kann das dort eingetretene Wasser nur noch nach außen austreten.

    Undichte Stellen können zum Beispiel beim Einbau von Steckdosen entstehen.

    Problematisch ist allerdings auch einfach schon die Luftfeuchtigkeit die sich beim Einbau in der Dämmung befindet. Diese kann mehrere Liter pro Quadratmeter betragen!

    Ein Vorteil der Dampfbremse ist somit, dass eingetretene Feuchtigkeit auch wieder in den Innenraum austreten kann.

    Das Prinzip ähnlich wie beim GoroTex. Die Bauteile können „Atmen“. Feuchtigkeit kann reguliert ein und austreten. Der Taupunkt ist jedoch außerhalb des Bauteils.

    Besonders sinnvoll ist das bei Neubauten. Die verbauten Dachsparren haben meist noch eine Restfeuchtigkeit. Durch eine Dampfbremse statt einer Sperre kann die Gefahr der Fäule sehr reduziert werden.

    Unterscheiden lassen sich Dampfsperre und Dampfbremse auch in ihrem Wirkungsgrad. Deshalb jetzt ein paar Details zum sd-Wert.

    Dampfbremse: was sagt der sd-Wert aus?

    In Deutschland gelten folgende Richtlinien in Bezug auf den Wirkungsgrad:

    Wie ist der sd-Wert zu verstehen?

    Ein sd-Wert von 0,5 m bedeutet, dass der Wasserdampfdiffusionswiderstand für ein austretendes Wassermolekül so hoch ist wie eine 0,5 Meter dicke stehende Luftschicht.

    Je höher also der sd-Wert ist, desto schwerer wird es für die Feuchtigkeit durch die Folie zu gelangen.

    Dampfbremse richtig anbringen

    Theoretisch ist das Anbringen der Folie eine einfache Sache. In der Praxis werden dabei allerdings oft folgenschwere Fehler gemacht.

    Beim Anbringen einer Dampfbremse muss sehr gewissenhaft gearbeitet werden. Jede Lücke, jede kleine Undichtigkeit kann später zu großen Problemen führen.

    Wenn also nicht sauber gearbeitet wird, kann es sein, dass die komplette Dampfbremse oder Dampfsperre ihre Wirkung verliert.

    Hier nun ein paar Tipps zum Anbringen einer Dampfbremse:

    Allgemeine Hinweise zur Anbringung

    Verbindung am Schwellenholz und an den Pfetten muss sauber abgeklebt werden.

    Erst einmal ein paar grundlegende Dinge wenn du deine Dampfbremse selbst anbringen möchtest.

    Wie rum anbringen?

    Manche Folien haben auf einer Seite etwas Vlies-ähnliches. Die Seite auf der du das Klebeband aufklebst sollte allerdings immer glatt sein.

    Deshalb gilt generell: Beim Verarbeiten einer Dampfbremsfolie sollte die Schrift auf der Folie zum Verarbeiter zeigen.

    Mit dieser Regel kannst du eigentlich nichts falsch machen.

    Tacker oder Klebeband?

    Häufig werden Dampfbremsen festgetackert. Auch wenn das eine einfache Möglichkeit ist, wird die Folie dadurch verletzt.

    Wie oben schon gezeigt führt eine Verletzung der Folie dazu dass die Feuchtigkeit dort durchdringt. Somit kann man sich die Arbeit und das Geld für diesen Schutz dann gleich sparen.

    Besser ist das Anbringen der Dampfbremse mit Klebeband.

    Das Dichtband

    Falls du allerdings doch den Tacker vorziehst, empfehle ich dir ein Dichtband. Dieses wird auf den Sparren aufgeklebt.

    Die Folie wird dann einfach auf dieses Dichtband getackert. So wird auch bei dieser Methode eine dichte Dampfbremse gewährleistet.

    Überlappung

    Ich starte oft an der Schwelle und nehme mir mit einer Schlagschnur das parallele Maß zur Schwelle. Die Montage ist erheblich einfacher.

    Die einzelnen Folien sollten entweder parallel zu den Sparren oder parallel zur Traufe angebracht werden.

    Beim Anbringen sollten die einzelnen Folien mindestens 10 cm überlappen. Außerdem darf die Folie nicht unter Spannung stehen. Lasse sie immer ein paar Zentimeter durchhängen.

    Blower-Door-Test

    Ob eine Dampfbremse wirklich dicht ist kann der Fachmann mit dem sogenannten Blower-Door-Test (ein Differenzdruck-Messverfahren) herausfinden.

    Dabei wird getestet wo sich Luftleckagen im Haus befinden. An diesen Stellen befinden sich häufig auch Löcher in der Dampfbremse.

    Konterlattung

    Auf die fertig angebrachte Dampfbremse wird dann die Konterlattung angebracht. Diese fixiert die Folie endgültig.

    Auf die Konterlattung wird die Innenwand montiert. Diese Ebene nennt man Installationsebene und wird in der Regel ausgedämmt.

    Obwohl die Dämmung vor der Dampfbremse liegt ist das bei dünnen Konterlatten (40 bis 60 mm) überhaupt kein Problem und rechnerisch nachvollziehbar. Bau-physikalisch unbedenklich und es wird häufig von Architekten empfohlen.

    Anders als bei der Konterlattung die im Außenbereich auf der Aufsparrendämmung liegt, muss hier keine Luftzirkulation stattfinden (Gemeint ist: Ziegel, Lattung, Konterlattung und Aufsparrendämmung/ Sparren).

    Wandanschluss der Dampfbremse

    Um eine Dampfbremse oder Dampfsperre an die Wand zu verkleben musst du mit ganz besonderer Genauigkeit arbeiten. Beachte dabei die folgenden wichtigen Punkte:

    • Die Folie darf nicht unter Spannung stehen wenn du sie an die Wand festklebst.
    • Anschlüsse und Durchdringungen müssen separat mit einem speziellen Klebeband luftdicht abgeklebt werden.
    • Damit du die Dampfsperre an die Wand anbringen kannst musst du eine Hochleistungsklebemasse – zum Beispiel von „Siga-Primur“ – nutzen. Diese wird auf die Wand aufgebracht und die Folie einfach aufgedrückt.

    Dampfbremse am Boden anbringen

    Du kannst sowohl eine Dampfbremse wie auch eine Dampfsperre auf dem Boden verlegen. Das ist besonders sinnvoll wenn Parkett auf Beton, Estrich oder Asphalt verlegt wird.

    Diese mineralischen Untergründe bestehen zu einem Teil aus Wasser und kann immer wieder Feuchtigkeit abgeben.

    Wenn keine Dampfbremse eingelegt wird, kann sich der Boden bei hoher Luftfeuchtigkeit unter Umständen heben.

    Das birgt Unfallrisiken durch Stolperfallen. Außerdem leidet das Parkett durch die dadurch entstehenden Spannungen.

    Preis einer Dampfbremse

    Dampfbremsfolie gibt es natürlich in den verschiedensten Ausführungen und Preisklassen.

    Achte am besten auf Markenprodukte, da diese auf Qualität achten. Kaufe dann auch die passenden Klebestoffe und Klebebänder von der selben Marke.

    Eine qualitativ hochwertige Marke ist zum Beispiel Isover.

    Wo kann man eine Dampfbremse kaufen?

    Eine Dampfsperre beziehungsweise Dampfbremse von Isover aus dem Baumarkt Hornbach kostet ca. 3,00 Euro der Meter.

    Du kannst die Folien natürlich auch übers Internet kaufen. So werden sie dir gleich ins Haus geliefert.

    Die Preise sind überall ziemlich ähnlich.

    Eine Dampfbremse verhindert also, dass Feuchtigkeit aus dem Wohnraum in die Dämmung aufsteigt. Diese würde sonst nämlich an Dämmkraft verlieren.

    Damit deine Dampfbremse allerdings ihren Zweck erfüllt ist es extrem wichtig, dass sie dicht ist.

    Das erreichst du, indem du Dichtbänder beim Tackern nutzt. Auch Durchführungen wie Rohre und Steckdosen musst du zusätzlich mit Klebeband abdichten.

    Ich hoffe meine Tipps haben dir dabei geholfen.

    Hi, mein Name ist Samuel Schneider. Ich bin leidenschaftlicher Handwerker, Zimmerer, Naturliebhaber und ich berichte in meiner Freizeit über mein KnowHow in diesem Blog.

    Zur Zeit befasse ich mich intensiv mit den Themen Holzverbindungen, Dächer und Fachwerkhäuser.

    Thomas Stetz 16. August 2017 um 21:36

    ein Fertighausanbieter bietet mir seine Standardwand ohne Konterlattung bzw. Installationsebene an. Der Wandaufbau ist (von außen nach innen): Putzsystem – 120mm Vollwäremeschutz – Fermacellbauplatte – 160mm Holzriegelkonstruktion ausgedämmt mit 160mm Mineralwolle – Dampfdiffussionssperre – Fermacellbauplatte

    Würde ich dann nicht mit jedem Nagel den ich die Wand schlage die Dampfdiffussionssperre verletzen? Ich frage mich, ob ich nicht lieber die Finger von solch einer Konstruktion lassen soll? Über eine fachmännische Einschätzung wäre ich sehr dankbar.

    ja du hast recht. Normalerweise packt man nach der Dampbremse eine Installationsebene von ca 40-60cm rein. Da passiert so etwas dann nicht. Aber beim befestigen der Dampfbremse arbeiten die meisten mit Klammern und dann verletzt man die Schicht ebenfalls. Es ist ein ungereiftes System…

    Wie stark soll den die Fermacellbauplatte sein?

    ich habe zu diesem Thema noch ein paar Fragen.

    1.) Ich habe ein Nageldichtband gefunden. Dieses wird auf die Sparren geklebt und soll beim Tackern bzw. Schrauben die Löcher in der Dampfbremsfolie verhindern bzw. wieder schließen. Ist das korrekt?

    2.) Weiterhin schreibst du oben, dass zwischen Sparren und Unterkonstruktion für die Rigips-Wände die Luft zirkulieren muss. Wir wurden jedoch vom Architekten „angewiesen“ dort noch eine Aufsparrendämmung von 40mm vorznehmen. Dadurch kann jedoch die Luft nicht mehr hinter den Wänden zirkulieren. Was schlägst du vor?

    3.) Können wir den Spezialkleber zum Befestigen der Folie direkt auf die noch unverputzte Wand bringen oder sollten wir die Poroton-Ziegel zunächst an diesen Stellen etwas verputzen, sodass der Kleber besser hält?

    1) ein Nageldichtband wird zwischen der Konterlattung und der Unterspannbahn montiert. Ein Dichtband zwischen der Instalallationslattung und der Dampfbremse ist mir nicht bekannt. Je nach Konstruktion muss man sogar Stellschrauben nutzen und dann wird es richtig lustig. Ganz direkt: eigentlich sollte man in der Theorie nichts mehr nach der Dampfbremse montieren. In der Praxis ist das aber nicht möglich.

    2) das ist richtig. Ich habe das falsch beschrieben. Die Luftzirkulation betrifft den Außenbereich. Die Ebene die du meinst ist die Installationsebene und die kann man ausdämmen um bessere Werte zu bekommen. Die Aufsparrendämmung ist etwas anderes.

    3) Ja und ja. SIGA bietet solche Produkte an, z.b. Primur. Vor dem Verlegen muss man diese mit einer Grundierung anstreichen. Es gibt aber sicherlich auch noch andere Hersteller die ebenfalls gute Produkte anbieten.

    Hat dir das weiter geholfen?

    Sebastian S. 29. Juni 2017 um 15:45

    mal eine blöde Frage: Wenn ich die Konterlattung anbringe verletze ich doch die Dampfbremse mit jeder Schraube wieder, oder?

    sehr gut aufgepasst. 😉 Ja das ist das Problem und hier beißt sich die Theorie mit der Praxis. Selbst wenn man die Dampfbremse vor die Konterlattung setzt, dann machen die Tackernägel oder Schrauben für die Verschalung/ Gipskartonplatte alles wieder kaputt. Manche verwenden deshalb harte Holzwerkstoffplatten die als Dampfbremse genutzt werden können. Aber hier gibt es auch weider Pro- und Contras…

    Sebastian S. 3. Juli 2017 um 13:43

    Gibt es vielleicht ein Dichtband welches man unter die Konterlatten zur abdichtung legen kann?

    das ist ein interessanter Ansatz. Bei der Unterspannbahn (also unter den Ziegeln) wird das genutzt. Für die Dampfbremse ist mir aber kein Produkt bekannt, dass das machen kann. Falls du etwas findest: immer her damit… 😉

    Werner Elixmann 13. Juni 2017 um 23:31

    Mit großem Interesse habe ich die Artikel über den Einbau der Dampfsperre gelesen.

    Beim Bau unseres Sohnes hat der Trockenbauer nach der Zwischensparrendämmung (200 mm) die Dampfsperre angebracht, darauf die Konterlattung (40 mm). Zwischen der Konterlattung ist noch eine Aufsparrendämmung von 40 mm verlegt worden und direkt darauf eine Rigipsplatte.

    Der zuständige Architek sagt, das sei so in Ordnung.

    Gibt es Richtlinien oder Vorschriften, die das regeln?

    Ich kann mich mit dieser Aussage nicht anfreunden . . .

    Samuel Schneider 21. Juni 2017 um 20:01

    als erstes: entschuldige die späte Antwort. Ich war im Urlaub und ich habe dein Kommentar jetzt erst gelesen.

    Du meinst wahrscheinlich, die Installationsebene. Unterhalb der Dachziegel werden keine Rigipsplatten verlegt. DAS sollte zu denken geben. Die Installationsebene wird üblicherweise ausgedämmt. Das haut bei 40cm und 200cm ganz gut hin. Rechnerisch kann man das nachvollziehen und dürfte unproblematisch sein.

    Das kannst du mit dem U-Rechner ganz genau nachbauen und dann siehst du den Taupunkt. Das hat der Architekt bestimmt schon gemacht und die Daten kannst du anfordern.

    Hilft das weiter?

    Marc 23. Januar 2017 um 22:35

    Sehr gute Tipps, die hätte ich früher mal gebraucht. Ich habe noch eine Preisfrage: wie sieht es denn mit der Dampfsperre in – sagen wir – Paraguay oder Nordargentinien aus? Dort ist es im Haus solange die Klimaanlage läuft und entfeuchtet doch die meiste Zeit _draußen_ wärmer und feuchter. Das würde ja für eine Dampfsperre auf der Außenseite der Isolierung sprechen. Aber immer läuft die Klimaanlage ja auch nicht. Ist eine Isolierung demnach garnicht zu empfehlen?

    Samuel Schneider 24. Januar 2017 um 11:05

    interessante Frage. Ich hab das mal durchgerechnet. Wenn man von normalen Bauten ausgeht (Kalkputz, Lehmsteine, Kalkputz) und die gegebenen Umstände in solchen tropischen Ländern, dann hat man einen Uwert von 2,51. Richtig mieß also.

    Was kann man machen?

    Klar man könnte eine Schicht Glaswolle vorher reinpacken und eine Dampfbremse. Der U-Wert würde sich verbessern, aber dann fängt das ganze an zu schwitzen und man erhält tonnenweise Tauwasser. Sehr gefährlich also:

    Ich denke, man müsste mit viel Hinterlüftung arbeiten und wirklich alles ganz genau durchberechnen. Einfach Dämmung reinhauen und eine Dampfbremse montieren wird auf keinen Fall klappen. Da müssst man mehr machen.

    Hilft das weiter?

    Marc 24. Januar 2017 um 22:56

    Hi Sam, ja das hilft weiter. So was ähnliches habe ich befürchtet. Um das noch ein bisschen zu verschlimmern: die Argentinier lieben Blechdächer, die ja schon eine nahezu perfekte Dampfsperre darstellen.

    Samuel Schneider 25. Januar 2017 um 12:36

    jep, das stimmt. Man könnte zwar eine Hinterlüftung einbauen um das ganze zu trennen. Aber tropische Orte machen das ganze noch komplexer.

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    Als gelernter Zimmerer und leidenschaftlicher Handwerker, beantworte ich gerne deine Fragen rund ums Handwerk.

    Aktuelle Sendungen

    2012 | Erstes Halbjahr

    Programm vom 29.06.2012

    Folienverlegung Vario von innen Teil 1

    Informationen zur Sendung

    Die Verlegung einer Dampfbremse schützt die Dachkonstruktion vor kondensierendem Bauwasser und beugt Feuchtigkeitsschäden vor. Dies geschieht durch die Aufbringung der Dampfbremse, welche nach Fertigstellung der Dachdämmung von der Innenseite aus erfolgt.

    Damit die Dampfbremse ihren Zweck erfüllen kann, ist eine luftdichte Verlegung entscheidend. Lassen Verletzungen der Folie oder unsachgemäß ausgeführte Verklebungen Warmluft in die Isolierung eindringen, sind Schäden an der Bausubstanz vorprogrammiert.

    Am Beispiel eines Steildachs erklärt Peter Euch die optimalen Arbeitsschritte zur Verlegung und Verklebung der Dampfbremse nach den Regeln der DIN und zeigt, dass hierbei auch kleine Ursachen große Wirkungen haben können. Dabei geht er auf wichtige Fragen ein:

    • Warum müssen die Klebebänder unbedingt geschnitten statt gerissen werden?
    • Wie stellt man mithilfe von ISOVER DoubleFit einen luftdichten Durchlass für Einzelkabel oder Kabelbündel her?
    • Warum darf zur Befestigung der Folie keinesfalls ein Schlaghammertacker verwendet werden?
    • Wie nutzt man die aufgedruckten Führungslinien optimal zur exakten Verlegung?
    • Wie werden unter Verwendung des richtigen Klebebandes professionelle Wandanschlüsse und Stoßverklebungen hergestellt?

    Peter geizt mal wieder nicht mit Fachwissen zum sachgerechten Umgang mit den hochwertigen Dämmmaterialien.

    Chatverlauf

    Unser Chatverlauf wird, genau wie es Live auf unserer Seite zu sehen war, zeitlich geordnet. Die neuesten Beiträge befinden sich an erster Stelle oben.

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Vielen Dank für Eure Fragen. Wir verabschieden uns und freuen uns, wenn Ihr am 13. Juli ab 15:00 wieder dabei seid. Dort zeigt Peter unter Anderem den Wandanschluss der Vario KM Duplex UV mit dem Dichtstoff ISOVER Vario DoubleFit.

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Wir sind noch 10 Minuten im Chat und freuen uns auf weitere Fragen.

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Technische Fragen können jederzeit auch über ISOVER Dialog unter der Telefonnummer 0621 – 501 200 gestellt werden. Ihr erreicht Dialog von Montag bis Donnerstag von 7h30 bis 18h sowie am Freitag von 7h30 bis 17h.

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Hallo Berny – Tschüss und ein schönes Wochenende. Am 13. Juli um 15:00 Uhr geht es dann weiter.

    Danke für alles. Bin dann weg.

    Berny am 29.06.2012

    Danke für alles. Bin dann weg.

    Berny am 29.06.2012

    Werde meine spezielle Frage am Tele. klären.

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    Hallo Berny – der Chat der letzten Sendung ist leider aufgrund technischer Probleme nicht verfügbar. Du kannst Deine offenen Fragen gerne jetzt an uns stellen. Zukünftig der der Chat in der Mediathek zu finden.

    Habe leider am 22.06. den ersten Live-Chatt über die Dämmung verpasst. ist der im Netz zu finden ?

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    Hallo TVJunkie – genau dafür kann das Vario Antispike genommen werden.

    Dann stellt sich gleich die nächste Frage. Gibt es für unter der Lattung ein Dichtband ähnlich dem AntiSpike, was die Durchdringung durch die Schraube dauerhaft abdichtet?

    Berny am 29.06.2012

    Habe leider am 22.06. den ersten Live-Chatt über die Dämmung verpasst. ist der im Netz zu finden ?

    TVJunkie am 29.06.2012

    Dann stellt sich gleich die nächste Frage. Gibt es für unter der Lattung ein Dichtband ähnlich dem AntiSpike, was die Durchdringung durch die Schraube dauerhaft abdichtet?

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Hallo TVJunkie – bei einem Aufsetztacker bracuhen die Tackerstellen nicht abgeklebt zu werden. Die Tackerstellen dienen in erster Linie der Fixierung der Folie. Dauerhafte Lagesicherung erfolgt durch die Lattung.

    Warum müssen die Tackerstellen nicht verklebt werden? Bei auftretenden Bauteilbewegungen kann das auf Dauer doch nicht dicht sein.

    TVJunkie am 29.06.2012

    Warum müssen die Tackerstellen nicht verklebt werden? Bei auftretenden Bauteilbewegungen kann das auf Dauer doch nicht dicht sein.

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    Hallo Berny – genau, der Name steht dafür, dass es multifunktionell eingesetzt werden kann.

    Sagt ja eigentlich schon der Name

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Hallo Berny – Ja, das Klebeband Vario KB 1 für die Stoßverklebungen kann durch das Klebeband Vario MultiTape ersetzt werden.

    Also wenn ich das richtig verstanden habe brauche ich nur das Multitape und kann auf das KB 1 verzichten.

    Berny am 29.06.2012

    Sagt ja eigentlich schon der Name „Multi“

    Berny am 29.06.2012

    Also wenn ich das richtig verstanden habe brauche ich nur das Multitape und kann auf das KB 1 verzichten.

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    Hallo brat_wurst – Wir freuen uns, wenn Du bei der nächsten Sendung wieder dabei bist.

    (ich bin gleich weg)

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Hallo a1453430 – Die Sendungen werden in den nächsten Tagen auf isover.de zu sehen sein.

    Das war ja diesmal besser als letzte Woche, bin gespannt wie es weitergeht. Am 13.07. bin ich im Urlaub, kann ich mir die Sendung bei Euch auf der homepage noch mal ansehen?

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Hallo k8233388 – eine Liste mit zertifizierten Ansprechppartneren findest Du unter [externer link]

    Wir haben unser Dach mit ISOVER-Produkten gedämmt und Folie abgeklebt. Wir würden jetzt gerne einer Blower Door test machen und zu checken, ob wir alles richtig gemacht haben. Wo kann ich sehen wer soetwas anbietet?

    a1453430 am 29.06.2012

    Das war ja diesmal besser als letzte Woche, bin gespannt wie es weitergeht. Am 13.07. bin ich im Urlaub, kann ich mir die Sendung bei Euch auf der homepage noch mal ansehen?

    brat_wurst am 29.06.2012

    (ich bin gleich weg)

    k8233388 am 29.06.2012

    Wir haben unser Dach mit ISOVER-Produkten gedämmt und Folie abgeklebt. Wir würden jetzt gerne einer Blower Door test machen und zu checken, ob wir alles richtig gemacht haben. Wo kann ich sehen wer soetwas anbietet?

    brat_wurst am 29.06.2012

    Wir sind noch weitere 30 Minuten für Euch im Chat.

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Hallo brat_wurst – der muss ebenfalls luftdicht abgeklebt werden. Am einfachsten mit Vario KB 1 oder Vario MultiTape.

    muss der senkrechte Stoß nicht auch verklebt werden ?

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    Die Garantiebedingungen findet Ihr unter:

    brat_wurst am 29.06.2012

    muss der senkrechte Stoß nicht auch verklebt werden ?

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Peter Bensch kann durch den Gebietsleiter bei dem örtlichen Dämmstoffprofihändler angefragt werden und Ihnen bald vor Ort weiterhelfen.

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Hallo Berny – damit kannst DU die gezeigten Kabeldurchdringungen abkleben aber auch die Stoßverklebung. Für den Wandanschluss empfehlen wir den Vario DoubleFit.

    Berny am 29.06.2012

    Berny am 29.06.2012

    Habe nur das Multi-Tape gekauft.

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    Hallo a1453430 – Das ist richtig, Peter zeigt seine Tricks zur Verlegung auch vor Ort bei unseren Händlern.

    Ich hab den Peter auch schon mal vor Ort bei meinem Händler erlebt, der zeigt auch noch andere Tricks, nicht schlecht, kann man sich schon mal ansehen.

    a1453430 am 29.06.2012

    Ich hab den Peter auch schon mal vor Ort bei meinem Händler erlebt, der zeigt auch noch andere Tricks, nicht schlecht, kann man sich schon mal ansehen.

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Hallo brat_wurst – hier gibt es Seminare bei der ISOVER Akademie. Weitere Infos findest Du auf isover.de

    kann ich so Details auch direkt bei euch lernen ?

    brat_wurst am 29.06.2012

    kann ich so Details auch direkt bei euch lernen ?

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    Anmerkung zu odenwald1 – die Folie wird so verlegt, da dies am verlegegünstigsten ist.

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    Hallo odenwald1 – die Folie muss immer horizontal verlegt werden.

    Muß ich die Folie immer horizontal anbringen oder ist es auch möglich die Folie den Sparren entlang anzubringen ??

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Hallo brat_wurst – ja, die glatte Seite zeigt immer zu dir bei der Verlegung.

    muss immer die glänzende Seite nach innen zeigen ?

    odenwald1 am 29.06.2012

    Muß ich die Folie immer horizontal anbringen oder ist es auch möglich die Folie den Sparren entlang anzubringen ??

    brat_wurst am 29.06.2012

    muss immer die glänzende Seite nach innen zeigen ?

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Hallo a1453430 – die sind auch dampfbremsend. Aber die Vario KM Duplex UV hat den Vorteil, dass sie auch rücktrocknen kann.

    Ich nehme immer PE Folien, die sind doch auch dicht, oder?

    a1453430 am 29.06.2012

    Ich nehme immer PE Folien, die sind doch auch dicht, oder?

    Berny am 29.06.2012

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    Hallo Berny – Um die Frage detailliert beantworten zu können, bitten wir Sie um einen telefonischen Kontakt unter der Nummer 0621 501 200. Sie können uns von Mo. – Do. von 7:30 – 18:00 Uhr und Fr. von 7:30 – 17:00 Uhr erreichen.

    Muss die Unterspannbahn bei einer Dämmung unter dem First geschlossen sein ?

    Berny am 29.06.2012

    Muss die Unterspannbahn bei einer Dämmung unter dem First geschlossen sein ?

    ISOVER live | Stefan Bäumler am 29.06.2012

    Hallo brat_wurst DIN 4108-7

    welche Norm genau?

    brat_wurst am 29.06.2012

    welche Norm genau?

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    Hallo a1453430 Wir wünschen viel Spaß bei der zweiten Sendung

    Hallo Isover Live , team, wir sind bereit und in hoffnungsvoller Erwartung, Andreas

    ISOVER live | Patrick Hellman am 29.06.2012

    Herzlich Willkommen zur zweiten ISOVER live Sendung

    brat_wurst am 29.06.2012

    hoffnungsvolle Erwartung – na dann: Herzlichen Glückwunsch !

    brat_wurst am 29.06.2012

    hoffnungsvolle Erwartung – na dann: Herzlichen Glückwunsch !

    thiel am 29.06.2012

    a1453430 am 29.06.2012

    Hallo Isover Live , team, wir sind bereit und in hoffnungsvoller Erwartung, Andreas

    a1453430 am 29.06.2012

    Hallo Isover Live , team, wir sind bereit und in hoffnungsvoller Erwartung, Andreas

    Themen der Sendung:

    • Richtige Verlegung der Folie, Stoßverklebung
    • Luftdichte Ausbildung von Kabeldurchdringungen
    • Verklebung der Folienüberlappung

    Laden Sie unsere Filme als MP4-Datei herunter.

    Dach dämmen: Zwischensparrendämmung & Dampfbremse selber machen

    Etwas verspätet kommt mein Artikel zur Dach-Dämmung. Wir haben bereits im Oktober damit begonnen das Dach in Eigenleistung zu dämmen. Es wurde eine Zwischensparrendämmung und die Dampfbremse an allen Schrägen und im Spitzboden eingebracht. Außerdem wurde die Lattung angeschraubt. Meine Erfahrungen bei den Dämmarbeiten könnt ihr wie immer im Hausbau-Blog nachlesen.

    Eigentlich hatte ich vor einen längeren Trockenbau-Artikel zu schreiben in dem ich die Dachdämmung und Trockenbauarbeiten zusammenfasse. Nun kommt doch ein Beitrag über die Dachdämmung, die wir in Eigenleistung gemacht haben. Im Internet gibt es dazu einiges an Informationsmaterial. Des Weiteren haben viele Hersteller wie ISOVER, URSA und wie sie alle heißen Anleitung für Selbermacher. Beim Baustoffhändler kann man sich ebenfalls informieren. Auf Youtube gibt es zudem noch Videoanleitungen, so dass man die Dachdämmung gut selbst machen kann.

    Welche & wie viel Dämmung soll es sein?

    Bei dieser Frage bin ich ganz einfach nach dem Wärmeschutznachweis unseres Architekten gegangen. Er sieht 20 cm Zwischensparrendämmung (WLG 035) als Mineralwolle und 4 cm Untersparrendämmung (WLG 035) als Faserdämmstoff vor. Eigentlich wollte ich mich strikt nach diesem richten, weil auch unsere Heizung danach ausgelegt ist. Allerdings konnte ich bei keinem Baustoffhändler oder Baumarkt eine Untersparrendämmung mit 4 cm Dicke und einem WLG von 035 finden. Es gibt meinen Recherchen nach nur 032er mit 4 cm Dicke – diese sind allerdings deutlich teurer. Bei URSA konnte ich dann 035er mit 3 cm Dicke finden. Wie viel schlechter ist diese? Eine Antwort gibt der U-Wert-Rechner von u-wert.net. Ihr könnt dort den gesamten Dachaufbau eingeben und dann mit den Dämmstoffen spielen. So sieht man wie stark sich der u-Wert ändert. Wenn ich die Werte mit 3 cm 035er Mineralwolle mache, dann ist der U-Wert um 0,014 W/m²*K) schlechter. Das rechtfertigt die deutlich höheren Investitionskosten für bessere 032er Untersparrendämmung meiner Meinung nach nicht.

    Unser Dachaufbau

    Der Dachaufbau ergibt einen U-Wert von 0,187 W/m²K. ENEV 2009 fordert übrigens maximal 0,24 W/m²K. Die finanzielle Amortisationszeit der Untersparrendämmung beträgt übrigens laut U-Wert.net 4 Jahre. Nicht eingerechnet sind da allerdings der erhöhte Arbeitsaufwand und die etwas dickere Lattung (30×60 mm statt Sparschalung) auf die man ohnehin nicht verzichten sollte (Installationsebene für Elektriker).

    Material- und Werkzeugliste

    Welcher Hersteller? Angebote habe ich mir bei verschiedenen Baustoffhändlern und Baumärkten eingeholt. Gelandet bin ich letztendlich bei URSA. Wichtig war mir das gesamte Dämmmaterial (sowie Kleberollen und Dampfbremse) von einem Hersteller zu haben. So konnte ich mir sicher sein, dass die Sachen aufeinander abgestimmt sind. Auf vom Hersteller gegebene Garantie habe ich nicht geachtet, weil diese für mich als Selbermacher ohnehin nicht gilt.

    • Ursa Spannfilz 200 mm (Zwischensparrendämmung)
    • Ursa Untersparrenfilz 30 mm (Untersparrendämmung)
    • Ursa Spannfilz 140 mm (Dämmung der Decke im OG)
    • Ursa Seco Pro KP für Verklebung von Überlappungen der Dampfbremse
    • Ursa Seco Pro KA für Verklebung von Durchdringungen der Dampfbremse
    • Ursa Seco Pro DKS: Dichtklebstoff zum Anschluss der Dampfbremse am Mauerwerk
    • Lattung 30 x 60 mm gehobelt
    • Schnellbauschrauben mit Teilgewinde

    Hier ist meine Werkzeugliste:

    • Altes Messer mit langer Klinge und Spitze
    • Schleifstein
    • Tacker (+Tackernadeln)
    • Cutter Messer
    • Zollstock & Bleistift
    • Kapp- oder Stichsäge

    Der Elektrotacker PTK 14 E ist perfekt, um die vielen Tackernadeln für die Folie im Sparren zu versenken.

    Um die Glaswolle zu schneiden, könnt ihr euch ein Dämmstoffmesser holen. Das kostet zwischen 15 und 30 Euro. Als kleiner Spar-Tipp: Nehmt ein altes Brotmesser. Das schneidet die Dämmung genau so gut. Wichtig ist, dass es eine lange Klinge mit Spitze hat. Als Tacker hat sich bei mir der Bosch Elektrotacker PTK 14 E (dieser hier) als sehr nützlich herausgestellt. So viele Tackernadeln wie man in die Sparren (Folienbefestigung) schießt, lohnt es sich diesen anzuschaffen. Genau so praktisch ist die Metabo Kappsäge KGS216M (diese hier) mit der man die Lattung genau und schnell schneiden kann.

    Anleitung: Dach dämmen – Zwischensparrendämmung anbringen

    Wir haben am Kniestock angefangen und uns zum First hochgearbeitet. Insgesamt haben wir zu zweit etwa eine Woche für die Dämmung des Daches, Anbringen der Dampfbremse und der Lattung gebraucht. Hier eine schrittweise Anleitung:

    Beim Umgang mit neueren Dämmstoffen gibt es keinen Krebsverdacht mehr. Wer ältere Dämmstoffe schneidet oder entfernt sollte sich informieren. Aufpassen muss man dennoch, weil Glaswolle Hautreizungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen der Atmungsorgane hervorrufen kann. Folgendes solltet ihr berücksichtigen:

    1. Keine motorgetriebenen Sägen (ohne Absaugung)
    2. Dämmung nicht reißen (Freisetzen von feinen
    3. Dämmung mit einem nicht reißenden Messer (z.B. Brotmesser) schneiden
    4. Staubsaugen statt kehren
    5. Abfälle sofort in Behälter entsorgen
    6. Geeignete Handschuhe, Atemschutz und geschlossene Arbeitskleidung tragen
    7. Bei Über-Kopf-Arbeiten zusätzlich eine Schutzbrille tragen
    8. Für ausreichende Belüftung sorgen (Wind ist auch nicht gut)
    9. Kleiner Tipp: Nach den Arbeiten zuerst kalt abduschen

    1. Schritt: Zunächst wird die Dämmung ausgerollt. Ich würde empfehlen sie gegen eine Wand rollen zu lassen, so dass sich nicht die gesamte Rolle auf ein mal im Zimmer ausbreitet.

    2. Schritt: Messe den Sparrenabstand an der Stelle an der die Dämmung eingebracht wird. Da die Sparren selten komplett gerade sind, sollte mehrfach gemessen werden. Also nicht gleich die gesamte Rolle Dämmung auf die gemessene Breite schneiden!

    3. Schritt: Zu eurem Sparrenabstand addierst du 1 cm und schneidest dann die Dämmung.

    4. Schritt: Nun wird das Spannfilz zwischen die Sparren geklemmt. Drücke es nur so weit rein, dass die Ecken bündig mit den Sparren sind. Du brauchst das Spannfilz also nicht bis zur USB (Unterspannbahn) zu drücken. Wichtig ist es die Dämmung am Kniestock zur Dachtraufe hin weit genug zu schieben, dass der Maurer mit seiner Kerndämmung anschließen kann und keine Lücken/Wärmebrücken entstehen. Schiebe daher das Spannfilz ruhig eher etwas weiter nach unten.

    Das nächste Stück Dämmung wird oberhalb eingeklemmt und kann leicht in das davor geklemmte Spannfilz geschoben werden. Es lohnt sich bei den Arbeiten Zeit zu lassen und sorgfältig zu arbeiten. Jede Wärmebrücke, die du bei den Arbeiten jetzt einbaust wird sich bei euch die nächsten Jahre an den Heizkosten bemerkbar machen. Mal davon abgesehen kann es an den Stellen schnell zu Schimmelbildung kommen.

    Oben am First muss die Dämmung ein geschlossenes System bilden. Sorge daher dafür, dass das Spannfilz am First von beiden Seiten des Daches möglichst weit nach oben geschoben wird.

    Dampfbremse anbringen: Informationen & Anleitung

    Allgemeine Infos

    Dampfbremsen sind PE-Folien und haben einen sd-Wert von 0,5 bis 1.500 m. Das bedeutet, dass sie diffusionshemmend sind. Im Vergleich zur Dampfsperre (sd-Wert von >=1.500 m) lässt eine Dampfbremse einen gewissen Teil der Feuchte durch, sorgt aber im Rahmen der Luftdichtheit dafür, dass in der Dämmung kein Kondenswasser entsteht. Daher ist es sehr wichtig, dass die Dampfbremse luftdicht angebracht wird.

    Klimamembran oder herkömmliche Dampfbremse?

    Beim Einholen von Preisen (bei Baustoffhändlern, Hornbach und anderen Baumärkten) vielen mir die stark variieren Preise für Dampfbremsen an. Vor allem die Isover Vario KM Duplex wurde mir etwa drei mal so teuer angeboten wie eine herkömmliche Dampfbremse von z.B. URSA und NoName-Herstellern. Nach einer Recherche im Netz und Nachfragen beim Bauleiter brachte dann aber Klarheit. Ich habe mich entschlossen keine Klimamembran, sondern die URSA Seco Pro 100 zu wählen. Ich schätze es so ein, dass eine Klimamembran wie die von Isover in einem Neubau nicht zwingend sein muss. Wichtiger ist es Sorgfältig beim Verkleben von Stößen und bei den Anschlüssen an das Mauerwerk zu arbeiten. Die Seco Pro 100 befindet sich im mittelpreisigen Segment. Pro m² hat uns die Folie 0,65€ (+MwSt.) gekostet.

    Ganz gut fand ich, dass die Folie ausgerollt 3 Meter (Statt 1,50 m) breit ist. Dadurch ist sie zwar etwas schwieriger anzubringen, dafür muss man deutlich weniger Überlappungen verkleben. Das spart Zeit und vermeidet mögliche Lücken durch schlechtes verkleben.

    Reihenfolge: Erst Innenputz oder Folie?

    1. Erst Innenputz, dann Dampfbremse: Bei dieser Variante wird zunächst das Gewerk Innenputz durchgeführt. Auf die geputzte Wand wird die Dampfbremse geklebt. Hersteller von Dampfbremsen schreiben vor die Dampfbremse auf eine verputzte Wand anzubringen.
    2. Erst Dampfbremse, dann Innenputz: Diese Variante hat den Vorteil, dass ein Teil der Folie mit eingeputzt wird. Selbst wenn mit dem Dichtkleber der Wandanschluss nicht perfekt ist, ist so eine gewisse Luftdichtheit gewährleistet. Da der Dichtkleber aus der Kartusche nicht auf die unverputzte Wand (Ziegel) aufgebracht werden darf, muss hier vorher ein Putzstreifen entlang der Schalung – überall da wo die Dampfbremse angeschlossen wird – angeputzt werden. Für diese Variante habe ich mich entschieden. Vorteil: Sobald der Innenputz angebracht wird, ist das Dach bereits gedämmt und man braucht sich bei Minustemperaturen keine Sorgen vor Frost machen.

    Anleitung: Dampfbremse anbringen – So geht’s

    1.) Folie ausrollen & schneiden

    Nun kommen wir zum Anbringen der Dampfbremse. Rolle die Folie entlang der Dachschrägen/Wand aus. An den beiden Seiten sollte die Folie jeweils 10 cm länger sein, um sie nachher an der Wand mit Dichtkleber anzuschließen. Achte darauf möglichst nicht auf der Folie rumzulatschen. Kleine Steine können die Folie bereits beschädigen.

    2.) Folie anbringen/tackern

    Diesen Part macht man am besten zu zweit. Ihr beginnt an den Sparren in der Mitte des Raums und tackern diese nach oben hoch. Nun hält eine Person die Folie (damit diese nicht an den wenigen Klammern zerreist). Die andere Person tackert nun die Sparren daneben der Reihe nach hoch. So werden meinen Erfahrungen nach Falten fast gänzlich vermieden. Es sollte alle 10 bis 15 cm die Folie mit einer Tackernadel versehen werden. Es reichen Tackernadeln mit 10 mm Länge. Wer zu wenig tackert, riskiert dass die Glaswolle die Folie nach unten drückt und diese mit der Zeit reißt. Zwei Folien sollten sich mindestens 10 cm überlappen. Das wären die wichtigsten Informationen.

    Etwas fummelig wird es bei Dachfenstern. Hier haben wir die Folie zunächst über das Fenster gespannt, als wenn es nicht da wäre und später so eingeschnitten, dass die Folie am Fenster angeklebt werden kann (da wo die Gipskartonplatten eingesteckt werden). Den Rest macht man dann bei der Lattung. Folgendes Youtube-Video hat mir dabei geholfen:

    3.) Folie verkleben

    Es gibt drei Arten von Klebern/Klebebändern:

    1. Klebeband für Überlappungen: Dieses benutzt ihr, um zwei Folien miteinander zu verkleben. Diese sollten sich überlappen. Das Klebeband hat einen höheren Papieranteil und reißt schnell. Beim Kleben darauf achten, dass keine Falten entstehen und mit der Hand oder einem Abroller das Klebeband fest andrücken.

    2. Klebeband für Durchdringungen: Bei Durchdringungen (z.B. Kabel, Leerrohre, HT-Rohre) verwendet ihr dieses Klebeband. Beim Hersteller URSA ist es blau. Ich habe dieses auch in Ecken verwendet, weil es flexibel ist.

    3. Dichtklebestoff: Der Dichtklebestoff wird mit einer Kartuschenpistole an einer Wand angebracht. Die Folie wird dann leicht angedrückt und ist dann flexibel mit der Wand verbunden. Selbst bei Bewegungen des Dachtstuhls geht der Dichtkleber mit und die Luftdichtheit bleibt erhalten. Ich habe es so gemacht wie URSA es in einer Info-Broschüre vorschlägt: Ich habe eine etwa 8 mm dicke durchgängige (!) Raupe an der Wand aufgetragen. Anschließend habe ich die Raupe einige Stunden etwas antrocknen lassen und dann die Folie mit zwei Fingern so angedrückt, dass ein Dreieck entsteht. Den Dichtkleber nicht platt drücken, weil sonst dieser größere Bewegungen nicht mitmacht. Wichtig hierbei ist mit der Folie eine Schlaufe zu machen, so dass bei Bewegungen des Dachstuhls nicht gleich am Dichtkleber/an der Folie gezogen wird.

    Tipp: Die Verklebung an der Mauerwand erst nach der Lattung machen. So sieht man exakt wo die Raupe hingespritzt werden muss.

    Typische Fehler/Probleme

    • Falten beim Verkleben der Folie (Überlappungen) – Achte darauf, dass die Folie luftdicht verklebt wird.
    • Silikon statt geeigneter Dichtkleber – zum Anschluss der Folie an der Wand ist Silikon nicht geeignet!
    • Unterbrechungen des Dichtklebers – An diesen Stellen später nachspritzen, um Luftdichtheit herzustellen.
    • Folie Straf am Mauerwerk – Immer bei Anschlüssen an Mauerwerk/Balken eine Schlaufe mit der Folie machen
    • Folie wird schlecht eingeputzt – Weise den Innenputzer darauf hin, dass die Folie (max. 2 cm) eingeputzt werden.
    • Folie wird nicht an der Mittelpfette angeschlossen – hierzu nachfolgendes Schaubild anschauen

    Ein typischer Fehler ist es die Folie im Dachteschoss an der Schrägen hochzuziehen und dann direkt an der Decke weiter zu machen (siehe nachfolgendes Bild unter „falsch“). Das erspart einem die Folie an der Mittelpfette und den Kehlbalken anzubringen. Allerdings hat es den Nachteil, dass Wind/Kälte durch die Unterspannbahn zur Deckendämmung druchdringt und diese auskühlen lässt. Ihr würdet es an einem kalten Boden (Spitzboden) bemerken. Mit folgendem Schaubild kann man recht gut erkennen was ich meine.

    Fazit zur Dachdämmung

    Insgesamt hat mir die Arbeit Spaß gemacht. Der Umgang mit Glaswolle ist gar nicht so schlimm wie es viele Selbermacher sagen. Nach einigen Stunden Arbeit merkt man zwar den Juckreiz an einigen Stellen (vor allem Handgelenke und Nacken) – es ist aber mit passender Bekleidung ertragbar. Die Dach-Dämmung kann ich daher jedem Bauherren als Eigenleistung empfehlen. Vorteil ist hier klar die hohe Einsparmöglichkeit. Außerdem arbeitet man doch meist sorgfältiger als es viele Trockenbauer machen. Wichtig ist es natürlich sich vorab zu informieren, wie man es macht. Am besten ist natürlich ihr habt jemanden dabei, der es bereits gemacht hat oder Trockenbauer ist. An Kosten kommen etwa 30 bis 60 Euro pro m² zu dämmende Dachfläche für die Zwischensparrendämmung zusammen. Wenn man das von einem Fachmann machen lässt, erhöhen sich die Kosten um etwa 40 Prozent. Bei einem Dach mit 100 m² Fläche fallen dann zwischen 3.000 und 6.000 Euro an. Wenn man es von einem Fachmann machen lässt, landet man schnell bei 4.200 bis 8.400 Euro. Wie viel wir prozentual sparen, habe ich in meinem Artikel „Eigenleistungen beim Hausbau: Selbst machen oder nicht? behandelt.

    Hier weiterlesen.

    8 Kommentare

    Lese fast seit Anfang an mit und habe wirklich wertvolle Infos auch für unseren Bau übernommen – wir hoffen, dass es im März bei uns los geht :o). Viel Erfolg weiterhin.

    Dämmung machen wir auch selbst – sowohl Dach als auch Perimeterdämmung Keller!

    ich habe eine Anmerkung/Frage zum hier umgesetzten Prinzip mit der Dampfbremse:

    Wie ich sehe ist im Dachboden einen luftdichte Ebene ausgebildet, in der sich auch die Dämmung der Kehlbalkendecke (Boden des Spitzbodens) befindet. Folglich müsste diese Dämmung ständig Feuchtigkeit ausgesetzt sein. Ich sehe hier eine große Gefahr von Schimmelbildung in den Kehlbalkenbereichen. Wie siehst du das Problem? Wurde das erkannt? Ich freue mich über eine Rückmeldung

    Hallo Tom, das habe ich mir auch schon überlegt. Bei uns wird der Spitzboden ebenfalls temperiert, weil wir eine Öffnung (ohne Klappe) nach oben haben. Es gibt also kein Temperaturgefälle und damit kein Tauwasser. Probleme könnte es aus meiner Sicht nur geben, wenn die Kehlbalken eine hohe Restfeuchte haben und die nicht entweichen kann. Die haben wir bei uns aber per Messung ausgeschlossen.Viele Grüße,

    Hi Konstantin, ich verfolge seit Anfang an euren Hausbaublog. Liest sich sich super und sieht klasse aus. Ich wollte fragen ob du mir mal ein paar Bilder von der Gaube schicken kannst von innen. Wo die Gaube noch nicht gedämmt war. Ich würde mir die Konstruktion gerne mal angucken. Was mich auch Interessieren würde ist der Drempel. Wie du dort den Übergang hergestellt hast. Damit die Dampfbremse an das Mauerweg angebracht werden kann.

    Lob an die sehr gute Anleitung! Sie trifft zudem genau auf unser Bauvorhaben und Vorortgegegebenheiten zu. Wir bauen den Spitzboden als (beheiztes) Schlafzimmer aus.

    Ich habe aber noch einmal eine Frage zur Dämmung der Kehlbalkendecke. Du hast diese auch unterhalb mit einer Dampfbremse abgeschlossen. Wir haben bisher nur die beiden Etagen, genau wie du auch, entlang der Sparren, an Kehlbalken vorbei dicht gemacht. Ist die Dampfbremse an der Decke der Etage darunter denn nötig?

    Ich habe meine Frage auch schon in einem Forum gestellt, aber habe bisher keine Antwort.

    warum habt ihr Holz als Unterkonstruktion genommen und keine Metall Profile?

    PS Die Seite ist echt gut gemacht.

    Habe eine Frage.

    Wenn ich es nicht überlesen habe hast du den Bereich über den Kehlbalken (Spitzboden) nicht isoliert.

    Macht man das aus Kostengründen nicht oder gibt es dafür auch einen technischen Grund?

    Vom Gefühl hätte ich gedacht es ist besser diesen Bereich auch zu dämmen.

    Oder ist gerade das falsch weil ich keine direkte Belüftung in diesem Bereich habe und es so zu Schwitzwasser kommt?

    welchen Bereich meinst du genau? Wenn das die Decke vom OG zum Spitzboden ist: wir haben hier eine Dämmung eingebaut und um den Kehlbalken gibt es auch überall Dämmung. Was meinst du genau?

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    Hausbauen24.eu – Hier schreiben Anna & Konstantin über den Bau ihres Einfamilienhauses bei Hannover.

    Источники: http://baubeaver.de/dampfbremse/, http://isover-live.de/folienverlegung-dampfbremse-1.html, http://www.hausbauen24.eu/dach-daemmen-zwischensparrendaemmung-dampfbremse-selber-machen/

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