Dachschindeln legen

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    Dachschindeln legen

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    Decken Sie die Gesamtdachfläche mit einer geeigneten Vordeckbahn. Die Vordeckbahn muss parallel zu den Traufen mit einer waagrechten Überlappung von mindestens 5 cm und 10 cm Endüberlappung verlegt werden. Sichern Sie die Vordeckbahn nur mit so vielen Nägeln wie nötig, um sie auf der Dachfläche festzuhalten. Installieren Sie sie so flach wie möglich, damit keine Unebenheiten auf die Schindeloberfläche übertragen werden. Tipp: Eventuelle Traufleisten für die Seitenränder und Traufen sollten aus korrosionsgeschütztem Material bestehen, das mindestens 8 cm über den Rand ragt und nach unten gebogen ist. Die Traufleisten sollten an den Seitenrändern über die Vordeckbahn und bei den Traufen unter die Vordeckbahn verlegt werden.

    Bitumenschindeln richtig vernageln: Schlagen Sie die Nägel gerade ein. Die Nagelköpfe müssen bündig liegen, dürfen aber nicht in die Schindeloberfläche eindringen. Es besteht sonst die Gefahr von Beschädigungen am Material.

    Nageln Sie stets 2 cm oberhalb des Blatteinschnittes und 2,5 cm von allen Rändern entfernt.

    Hier sind die Nagelstellen bei Dächern mit einer Neigung von 15- 60° gekennzeichnet.

    Berücksichtigen Sie, dass bei steileren Dachneigungen (ab 60°) mehr Nägel sowie ein Verkleben mit Bitumenschindelkleber erforderlich ist (siehe gelbe Kennzeichnung).

    Bereiten Sie die Anfangsreihe vor, indem Sie die Schindelzungen bis zum Ende des Blatteinschnittes abschneiden.

    Kürzen Sie diese Anfangsreihe in der Länge um eine halbe Zunge, damit die Stoßfuge nicht mit denen der ersten Schindelreihe zusammentrifft. Die Anfangsreihe muss die Traufe wie auch den Rand (Giebel) 6 bis 10 mm überragen.

    Erste Reihe: Beginnen Sie mit einer vollständigen Schindel, die Sie an Traufe und Seitenrand bündig zur Anfangsreihe verlegen.

    Zweite Reihe: Schneiden Sie eine halbe Zunge von einer Schindel ab und beginnen Sie am Seitenrand. Nageln Sie die Schindel so, dass die unteren Enden der Zungen bündig mit der Spitze der Blatteinschnitte der ersten Schindel-Reihe verlegt werden.

    Weitere Reihen: Beginnen Sie die dritte Reihe mit einer Schindel, bei der eine ganze Zunge abgeschnitten ist. Schneiden Sie bei jeder weiteren Reihe eine weitere halbe Zunge ab. Somit liegen die Stoßfugen nicht übereinander. Für einen optimalen Schutz gegen Wind und Regen sollten Sie die Schindeln an den Dachrändern mit Bitumenschindel-Kleber verkleben.

    Für Wandanschlüsse wie Kamine verlegen Sie die Vordeckbahn bis zum Kamin und führen diese dann ca. 10 cm nach oben. An der ersten Schindelreihe die Schindelzungen abschneiden. Nach dem Anbringen der ersten Bahn ein Anschlussblech befestigen und weitere Schindeln mit jeweils einem Anschlussblech verlegen.

    Die Schindeln an der Überlappung zu den Anschlussblechen mit Bitumenschindel-Kleber verkleben. Zum Schluss den Übergang der Anschlussbleche zur Wand mit einer Kappleiste regendicht abdecken.

    Für die Firsteindeckung stimmen Sie die letzten Schindelreihen so ab, dass die Firststücke gleichmäßig auf beiden Seiten des Firstes die obersten Schindelreihen ausreichend abdecken. Schneiden Sie rechtwinklige Schindeln an den Einschnitten in einzelne Stücke.

    Verlegen Sie diese Firstschindelstücke nach dem Prinzip der Doppeldeckung.

    • Bitumenschindel-Kleber
    • Dachpappstifte
    • Anschlussbleche
    • Vordeckbahn
    • Leiter
    • Hammer
    • Messer

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    Dach decken mit Bitumenschindeln in 5 Schritten

    Um das Dach Ihres Carports, Ihres Gartenhauses oder Ihr Vordach zu decken, müssen Sie kein ausgebildeter Dachdecker sein. Besonders für kleinere Dächer z. B. für einen Geräteschuppen ober Gauben sowie Erker und Windfänge bieten sich Bitumenschindeln an. Komplette Hausbedachungen mit Bitumenschindeln sind selten, aber durchaus möglich. Bitumenschindeln können Sie als geübter Heimwerker problemlos verlegen. Wie es geht, erklärt Ihnen unsere OBI Anleitung in 5 Schritten.

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    Schritt 1 – Vordeckbahn unter Bitumenschindeln befestigen

    Die Unterdachkonstruktion besteht in der Regel aus Holzplatten wie OSB-Platten oder aus einer Holzschalung. Die Dachoberfläche muss eben, trocken und gut vernagelt sein, bevor Sie Ihre Bitumenschindeln anbringen. Verlegen Sie auf der Bedachung zunächst eine Vordeckbahn. Diese wird parallel zum First auf der Dachfläche angenagelt. Beginnen Sie unten und arbeiten Sie mit einer Überlappung von 5 cm nach oben. Die parallel zum Dachgiebel verlaufenden Enden der Vordeckbahn müssen 10 cm überlappen. Vermeiden Sie beim Befestigen der Vordeckbahn Unebenheiten und verwenden Sie wenige Nägel, damit Sie die Schindeln später korrekt verlegen können. Möchten Sie Traufleisten anbringen, montieren Sie diese an der Traufe unter der Vordeckbahn und am Dachgiebel über der Vordeckbahn.

    Schritt 2 – Bitumenschindeln zuschneiden

    Bitumenschindeln werden versetzt angebracht. Bei der Anfangsreihe schneiden Sie die Schindelzungen zunächst ab und kürzen die Reihe in der Länge um eine halbe Zunge. Für den Zuschnitt können Sie z. B. ein Cuttermesser verwenden. Die um die Zungen gekürzte Anfangsreihe, dient als Unterlage für die Blatteinschnitte der ersten Reihe, die Sie entlang der Traufe verlegen. Diese Schindelreihe bleibt in der Länge ungekürzt, alle weiteren Reihen werden so zugeschnitten, dass sie in der Länge jeweils um eine halbe Zunge kürzer als die vorige Reihe sind. Reststücke können Sie natürlich für die zweite Dachhälfte verwenden. Für den First schneiden Sie die Schindeln leicht keilförmig in einzelne Stücke – mit diesen einzelnen Schindeln wird am Ende der First gedeckt.

    Schritt 3 – Bitumenschindeln annageln

    Nun verlegen Sie Ihre Bitumenschindeln horizontal überlappend. Die Zungen der Schindeln werden jeweils am Ende der Zungeneinschnitte der vorigen Reihe angebracht. Zur richtigen Platzierung der Schindeln können Sie mit Kreide auf der Vordeckbahn waagrechte Hilfslinien einzeichnen. Setzen Sie die Nägel – z. B. mit einem Lattenhammer – 2 cm über jedem Blatteinschnitt und achten Sie darauf, dass Sie die Nägel senkrecht zur Dachfläche einschlagen. Der Nagelkopf muss bündig auf den Bitumenschindeln aufliegen, darf aber nicht in das Material hineingeschlagen werden. Bei Dachneigungen von mehr als 60 Grad sollten Sie die Anzahl der Nägel erhöhen. Die Nägel müssen jedoch jeweils 2,5 cm von den Rändern der Bitumenschindeln entfernt liegen. Außerdem müssen Sie die Bitumenschindeln bei Dachneigungen ab 60 Grad zusätzlich am Dach mit Bitumenschindelkleber fixieren. Die Randbereiche zum Dach sollten Sie – unabhängig von der Dachneigung – grundsätzlich mit Bitumenschindelkleber abdichten.

    Schritt 4 – Dachfirst mit Bitumenschindeln abdecken

    Für die Firstabdeckung verwenden Sie die einzeln zugeschnittenen Bitumenschindeln und verlegen diese längs auf dem First in sogenannter Doppeldeckung. Die Schindeln werden dabei über den First gebogen und so übereinandergelegt, dass die Zunge jeweils bis zum Blatteinschnitt der vorigen Schindel reicht und komplett auf der zuvor verlegten Schindel aufliegt. Der First wird damit durch zwei Schichten an Bitumen eingedeckt.

    Schritt 5 – Anschlussbleche zwischen Bitumenschindeln und Wand montieren

    Bei Wandanschlüssen auf dem Dach wie z. B. einem Kamin montieren Sie zwischen den Bitumenschindeln und der Wand Anschlussbleche. Ziehen Sie die Vordeckbahn dazu 10 cm an der Wand hoch. Kappen Sie bei der ersten Schindelreihe die Zungen und verkleben Sie das Anschlussblech auf der Seite, die auf den Bitumenschindeln aufliegt, mit Bitumenschindelkleber. So verlegen Sie anschließend Reihe für Reihe jeweils mit einem Anschlussblech. Die Kante des Anschlussblechs zur Wand dichten Sie mit einer Kappleiste ab.

    Materialliste

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    Bitumenschindeln richtig verlegen – Schritt für Schritt erklärt Hot

    Dach eindecken mit Bitumenschindel – So einfach geht’s!

    Bei korrekter Anwendung hält ein mit Bitumenschindeln verlegtes Dach im Schnitt 25 Jahre oder länger und ist eine günstige Alternative zu Ton-, Beton- und Schieferdächern. In Baumärkten und im Fachmarkt erhält man die Dachschindeln aus Bitumen in verschiedenen Formen und Farben sowie in unterschiedlichen Größen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Bitumenschindel im Vergleich zu anderen Materialien sehr leicht ist, da sie aus Glasvlies besteht und nur an den Außenseiten mit Bitumen beschichtet ist. Das Aussehen erhalten die Schindeln aufgrund der Beschichtung aus mineralischem Granulat, was auch dafür sorgt, dass das Bitumen nicht zu klebrig wird.

    Kleine Projekte wie das Eindecken von Vordächern, Gartenhäusern oder Carports kann der Heimwerker leicht selbst erledigen, an größere Projekte wie das Decken eines ganzen Hauses sollte der Fachmann ran.

    • Bitumenschindeln
    • Bitumendichtmasse
    • Cutter
    • Spachtel
    • evtl Fön oder Heizpistole
    • Nägel und Hammer bzw. Nagelpistole
    • Vordeckbahn (z.B. V13) aus wasserdichter Folie

    Deckanleitung – Schritt für Schritt

    01 Zunächst ist die einzudeckende Fläche komplett mit einer Vordeckbahn abzudecken, damit man über eine zusätzliche Dichtschicht verfügt. Dabei sollte es waagrecht zu den Traufen zu einer Überlappung von 5 und zu einer Endüberlappung von 10 cm kommen. Bei Wandanschlüssen wie Kaminen sollte die Bahn ebenfalls 10 cm nach oben überragen. Die Befestigung sollte möglichst stabil (man sollte sehr viele Nägel verwenden) und flach sein. Die Traufleisten (möglichst aus korrosionsgeschütztem Material) sollten den Rand um mindestens 8 cm überragen und nach unten gebogen sein.

    02 Die Anfangsreihe ist an der Traufe entlang zu legen und die Schindelzungen, die um eine halbe Zungenbreite gekürzt werden müssen, um eine Überlappung sicherzustellen, sollten vorher gekürzt werden.

    03 Die darauf folgende Reihe wird ungekürzt verlegt und bei den Reihen danach wird wieder um eine halbe Zungenbreite gekürzt. Abhängig von der Dachneigung werden mehr oder weniger Nägel verwendet. Der Verbund der Schindeln erfolgt durch Selbstklebepunkte an der Oberseite. Sie verkleben von selbst bei Sonnewärme, man kann den Vergang jedoch auch mit einem Heißluftgerät beschleunigen. Ab einer Neigung von 60° ist zusätzliches Kleben der Schindel erforderlich. Der Kleber kann jedoch auch bei einer geringeren Neigung verwendet werden, da er vor Wind und Regen schützt. Die Schindeln an der Überlappung zu den Anschlussblechen sind ebenfalls zu verkleben. Der Übergang der Anschlussbleche zur Wand sollte mit einer regendichten Kappleiste abgedeckt werden.

    04 Das Eindecken des First erfolgt mit in Stücken geschnittenen Schindeln (Schneiden der rechtwinkligen Schindeln an den Einschnitten) in Doppeldeckung. Beide Seiten sind danach mit Bitumenmasse abzudichten. Zum Schluss können noch Dekoelemente angebracht werden.

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    Источники: http://www.hornbach.at/cms/de/at/projekte/haus_bauen/dach_decken_und_reparieren/dach_decken_mit_bitumenschindeln/dach_decken_mit_bitumenschindeln.html, http://www.obi.de/ratgeber/bauen/haus-und-dachbau/dach-decken-mit-bitumenschindeln-in-5-schritten/, http://www.tippsundtricks24.de/heimwerken/do-it-yourself/bitumenschindeln-richtig-verlegen-schritt-fuer-schritt-erklaert/

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