Dachboden dämmen anleitung

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    Dachdдmmung im Altbau – Tipps, Infos und

    Anleitung zum dдmmen

    Anleitung zum dдmmen“>Eine Altbau Dachdдmmung birgt Risiken einiges falsch zu machen. Lesen Sie hier mehr ьber die richtige Zwischensparrendдmmung im Altbau.

    Dachdдmmung Altbau, Zwischensparrendдmmung Altbau

    Das Dach im Altbau dämmen – Was ist anders?

    In anderen Artikeln auf hausdaemmung.info wurde bereits ausführlich beschrieben, wie man bei einer klassischen Dachdämmung bei relativ modernen Gebäuden vorgeht. (siehe Artikelempfehlungen am Ende des Artikels) Eine Dachdämmung im Altbau bzw. eine Zwischensparrendämmung im Altbau bedingt manchmal einer etwas angepassten Vorgehensweise, weil die Grundvoraussetzungen etwas anders sind. Im Folgenden will ich näher auf den Sonderfall Zwischensparrendämmung im Altbau eingehen. Die Anleitung zur klassischen Zwischensparrendämmung finden Sie hier. Es kann nicht schaden diesen ausführlichen Artikel auch zu lesen um Detailinformationen zu erhalten.

    Zwischensparrendämmung im Altbau

    Gerade in Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert (Fachwerk) oder ähnlich alten Häusern sieht der Dachstuhl doch häufig etwas seltsam aus, da zu jener Zeit die Prioritäten im Hausbau doch etwas andere waren. Damals hieß das Motto „Hauptsache es regnet nicht rein“ 😉

    2. Keine Unterspannbahn unter den Dachpfannen

    3. Unregelmäßige Dachsparren (Rundhölzer, schlecht behauene Stämme etc.)

    4. Sparrenabstände unregelmäßig oder schief gesetzt

    5. Sparren schmal, ohne Tiefgang

    Der erste Punkt ist bereits der Problematischste / Aufwendigste von allen. Gerade wenn bei alten Fachwerkhäusern noch mit den früher beliebten Hohlpfannen eingedeckt wurde, kommt man nicht um eine Gesamtsanierung herum, will man eine Dachdämmung erreichen, die heutigen Standards entspricht. Das Problem bei dieser alten Eindeckung sind die großen Lücken zwischen den Pfannen, durch die relativ viel Regen und Feinschnee bei bestimmten Wetterlagen und Windbedingungen unter die Dacheindeckung gelangen kann. Früher wurden so genannte „Strohpüppchen“ (einfache Gebinde aus Stroh) genutzt um diese Löcher zu stopfen. Diese Püppchen wurden aber fast überall mit den Jahren von Ungeziefer und Pilzen zersetzt.

    Eine Unterspannbahn unter den Dachpfannen würde das Problem zwar lösen, aber um diese anzubringen, muss das Dach vollständig abgedeckt werden. Hier bietet sich dann auch an, direkt moderne Dachpfannen oder andere aktuelle Dacheindeckungen beim Eindecken zu nutzen. Man kann natürlich auch die alte Eindeckung wieder nutzen, aber das erfordert einiges an Erfahrung beim Decken, da hier schnell größere Undichtigkeiten entstehen können, wenn die Hohlpfannen nicht korrekt wieder aufgebracht werden. Für Laien nicht zu empfehlen und nur bei besonderen historischen oder Denkmal geschützen Gebäuden überhaupt sinnvoll.

    Eine Unterspannbahn ist deshalb wichtig, damit feiner Flugschnee, Feuchtigkeit und Wind nicht direkt in die Zwischensparrendämmung eindringen kann. Eindringende Feuchtigkeit wird in der Dämmung gespeichert und kann dort, wo die Isolierung direkt an die Dachlatten anstößt nicht schnell genug entweichen. Fäulnis und Schimmel im Holz wird somit Vorschub geleistet. Außerdem dämmen Mineralwollfaserdämmungen (Glaswolle, Steinwolle) wesentlich schlechter, wenn Wind und Feuchtigkeit direkt in die Dämmplatten eindringen können. Nach Möglichkeit sollte man also zusehen, dass man nachträglich eine Unterspannbahn unterhalb der Dachpfannen anbringt (Anbringen nur von außen mit Dachab- und Neueindecken möglich), oder aber man sieht zwischen Dachlatten und Zwischensparrendämmung im Altbau eine Luftschicht von 3-5cm Dicke vor, sodass eindringende Feuchtigkeit problemlos wieder verdunsten kann.

    Bei Dachsparren wie im Bild zu sehen, wird eine Dachdämmung im Altbau zu einem echten Abenteuer. Um bei unregelmäßigen Dachsparren trotzdem eine dichte Zwischensparrendämmung zu realisieren gibt es zwei Möglichkeiten (auch in Kombination):

    Sind die Abstände der Dachsparren sehr unregelmäßig in ihren Abständen, so lässt sich am besten mit so genannten Dämmkeilen oder individuell zuschneidbaren Dämmstoffen arbeiten um eine dichte Zwischensparrendämmung in jedem Altbau zu gewährleisten. Fertig zugeschnittene Bahnen (z.B. 50 oder 60cm breit) lassen zu viel Spielraum für Kältebrücken und sollten hier besser nicht genutzt werden.

    Der Klassiker bei der Dachdämmung im Altbau. Schon aus Gewichts und Kostengründen wurden früher gerne Balken mit Maßen von 12x8cm 10x6cm oder auch schon mal einfache Rundhölzer für den Dachstuhl genutzt. Man nahm was man günstig bekommen konnte, bzw. was im Wald so zu holen war. Um hier eine vernünftige Dämmdicke für eine Zwischensparrendämmung im Altbau erreichen zu können, müssen diese Dachsparren verstärkt werden. Dazu kann man bei einigermaßen geraden Dachsparren einfach Kanthölzer auf die Sparren aufschrauben, oder aber man setzt (besonders bei Rundsparren zu empfehlen) links und rechts neben dem Sparren ein Brett in der gewünschten Dämmdicke an. Nebenbei bemerkt ist die Variante mit den Brettern die energietechnisch bessere Lösung weil die Fläche der Kältebrücke (durchgehende Sparren vs. Bretter) schlichtweg kleiner ist.

    Eine ausführliche Anleitung zur Umsetzung einer fachgerechten Flachdach Dämmung.

    Gerne wird bei der Dachsanierung auf eine neue Zwischensparrendämmung gesetzt. Selbermacher erfahren hier wie es geht!

    WDVS ist gьnstig und einfach umzusetzen, aber nicht Problemfrei. Lesen Sie hier welche Schwierigkeiten es gibt.

    Dachboden dämmen anleitung

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    Dein Dach zu dämmen, sollte Dir eine wirklich wichtige Angelegenheit sein. Denn wenn Dein Dach nicht richtig gedämmt ist, kann eine große Menge an Energie fürs Heizen verloren gehen. Wie Du Dein Dach richtig dämmst und welche Materialien und Werkzeuge Du dazu brauchst, bekommst Du in der Videoanleitung der HORNBACH Meisterschmiede gezeigt. Zusätzlich gibt’s nützliche Tipps und Tricks, die Dir helfen, Dein Dach im Handumdrehen fachmännisch zu dämmen.

    Bevor es losgeht, ist Planungsarbeit notwendig. Jedes Dach ist anders; frage deshalb Deinen Architekten oder einen anderen Fachmann zu Details, die Du bei Deinem Dach berücksichtigen musst. Der Raum muss freigeräumt werden. Je nach Arbeitshöhe brauchst Du eine Leiter und ein Fahrgerüst, denn Sicherheit geht vor. Nägel an den Sparren müssen entfernt werden, sie stellen ein hohes Verletzungsrisiko dar. Danach kannst du die Holzflächen abschleifen. An manchen Holzbalken wird später die Dampfbremsfolie angebracht, dazu ist eine glatte Holzfläche erforderlich.

    Auch an angrenzendem Mauerwerk wird später Dampfbremsfolie befestigt. Das Mauerwerk muss dazu an diesen Stellen verputzt sein.

    Falls die Sparren für die geplante Dämmung nicht tief genug sind, werden sie mit Kanthölzern auf das passende Maß aufgedoppelt. Das wird überall dort gemacht, wo später Gipskartonplatten verschraubt werden. Die Schraubenabstände sollten maximal 50 cm betragen.

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    • Kanthölzer
    • Heftklammern für Tacker
    • Schrauben
    • Heftklammern für Druckluftnagler
    • HT-Rohr
    • Spachtelmasse
    • Folienklebeband
    • Klemmfilz
    • OSB-Platten
    • Dachlatten
    • Gipsfaserplatten
    • Montagebügel
    • Dichtstoff
    • Holzrahmen
    • Dampfbremsfolie
    • Acryl
    • Brett zum Schneiden
    • Fugenkleber
    • Klebepads für Trockenbauschleifer
    • Spachtelmasse
    • Streifen aus MDF-Platten
    • Gehörschutz
    • Gipssäge
    • Akkuschrauber
    • Arbeitshandschuhe
    • Schlagschnur
    • Kartuschenpresse
    • Notizblock
    • Cuttermesser
    • Schraubendreher
    • Kelle
    • Feinsäge
    • Wasserwaage
    • Stechbeitel
    • Stichsäge
    • Staubsauger
    • Dämmstoffmesser
    • Multifunktionswerkzeug
    • Winkelschmiege
    • Latthammer
    • Richtlatte
    • Raspelhobel
    • Zollstock
    • Handfeger
    • Schutzbrille
    • Bleistift
    • Marker
    • Tauchsäge mit Führungsschiene
    • Eimer
    • Tacker
    • Staubschutzmaske
    • Gipsbecher
    • Arbeitsböcke
    • Schere
    • Kreuzlinienlaser
    • Winkel
    • Glättkelle
    • Leiter
    • Fahrgerüst
    • Lochsäge
    • Nahtroller
    • Druckluftnagler
    • Exzenterschleifer
    • Senkstift
    • Kapp- und Gehrungssäge
    • Trockenbauschleifer
    • Deckenstützen
    • Maurerschnur

    Das könnte Dir weiterhelfen:

    • Ausrüstung für das Differenzdruck-Messverfahren z. B. Blower Door
    • Bekleidung, die den Körper bedeckt
    • Müllsäcke
    • Raucherzeuger

    Schritt für Schritt

    Dach dämmen – So geht’s!

    Zwischensparren-Dämmung

    Zwischen den Sparren wird in diesem Beispiel mit Klemmfilz gedämmt. Schneide die Rolle am Wulst auf und lass sie an eine Wand rollen. Dann liegt nicht der komplett abgerollte Dämmstoff auf dem Boden. Beginne mit dem Dämmen an einer Wandseite. Zuerst wird der Abstand zwischen den ersten Sparren gemessen. Rechne zu diesem Maß noch 1 cm als Klemmzugabe hinzu. Übertrage an der unteren Pfette auch die Form des Anschlusses. Den Winkel kannst Du mit einem Zollstock abnehmen und übertragen.

    Lege zum Schneiden ein Brett quer über den Klemmfilz und schneide ihn mit einem Dämmstoffmesser passend zu.

    Übertrage den Winkel auf den Klemmfilz und schneide ihn mit dem Dämmstoffmesser zu.

    Klemm diesen ersten Klemmfilz-Zuschnitt unten zwischen die Sparren. Verfahre auf die gleiche Weise, bis der Raum zwischen den beiden ersten Sparren vollständig ausgefüllt ist.

    Auf diese Weise Reihe für Reihe dämmen. Auch Reststücke, die am Rollenende übrig bleiben, können verwendet werden. Einfach zusammensetzen oder an Engstellen einstecken. Wichtig ist, dass alle Räume mit Dämmstoff ausgefüllt sind. Den Dämmstoff dabei aber nicht zu sehr stopfen oder zusammendrücken.

    Falls ein Rohr oder sonstige Hindernisse im Weg sind, wird der Klemmfilz passend zugeschnitten. Alle Lücken um das Hindernis müssen geschlossen werden.

    Am First kannst Du mit Kanthölzern zusätzliche, waagerechte Sparren für den Klemmfilz schaffen.

    Füll auch diese Zwischenräume mit Dämmstoff, bis alles lückenlos gedämmt ist.

    Dampfbremsfolie

    Roll die Dampfbremsfolie der Länge nach aus. Schneide eine Bahn in der Länge des Raumes mit einer Zugabe von 20 cm ab. Je nach Höhe und Länge des Daches musst Du ab jetzt mit Leiter und Gerüst arbeiten. Vor allem brauchst Du einen Helfer zum Befestigen der Folie. Beginne oben am First, und lass die Folie an jeder Seite 10 cm überstehen. Orientiere Dich beim Ausrichten der Folie an der aufgedruckten Markierung. Die Folie soll zwischen den Sparren noch ganz leicht durchhängen. Tacker sie an den aufgedoppelten Sparren fest – alle 20 cm eine Klammer.

    Setze die nächste Bahn mit 10 cm Überlappung über der ersten Bahn an und tacker sie fest.

    Befestige die Folie über Dachfenster und Luken hinweg ohne Unterbrechung. Später wird die Folie im Bereich der Fenster und Luken wie abgebildet eingeschnitten – die Überstände nicht abschneiden! Sie werden später für die Anschlüsse gebraucht.

    Verklebe die Folienbahnen an den Überlappungen luftdicht mit Folienklebeband. Verwende dazu genau das Klebeband, das für die Dampfbremsfolie geeignet ist.

    Drücke das Klebeband mit einem Nahtroller an.

    Verklebe die Folie zur Wand mit einem speziellen Dichtstoff, der zu Deiner Folie passen muss. Trage den Kleber aus der Kartusche als 6 bis 8 mm dicke Kleberraupe auf. Der Kleber sollte bis weit in die Ecke aufgetragen werden, damit die Stelle vom späteren Aufbau abgedeckt wird. Die Folie wird anschließend mit einer Entlastungsschlaufe auf den Dichtstoff aufgedrückt. Sie darf nach dem Verkleben nicht spannen. Drücke den Dichtstoff beim Verkleben nicht platt, sonst dichtet er nicht ab. An den Rändern der Folienübergänge musst Du doppelt kleben – beide Bahnen müssen fest und dicht sein.

    Auch am Boden muss abgedichtet werden. Bei einem Laminat- oder Dielenboden wird das letzte Brett unter der Schräge entfernt. Trage den Dichtstoff anschließend auf den Boden auf.

    Klebe die Folie mit einer Entlastungsschlaufe auf dem Dichtstoff auf – auch hierbei nicht zu fest aufdrücken, sonst dichtet der Kleber nicht dampfdicht ab.

    An geschliffenen Balken wird die Folie aufgeschnitten und luftdicht am Balken verklebt.

    Auch an Rohrdurchdringungen muss die Dampfbremsfolie luftdicht angeschlossen werden. Das geht am besten mit einer Manschette. Verlege die Dampfbremsfolie dazu erst einmal mit geraden Schnitten. Die Folie muss hier glatt verlegt sein, damit die Manschette luftdicht angebracht werden kann.

    Verwende zum Bau der Manschette ein Stück HT-Rohr, das im Durchmesser etwas größer ist als das abzudichtende Rohr. So lässt sich die Manschette später leichter anbringen. Säge das Rohrende im Winkel der Dachschräge an.

    Schneide ein erstes Stück Dampfbremsfolie so groß zu, dass es die Rohrdurchdringung gut abdeckt. Setze das angeschnittene Rohrende mittig auf die Folie auf, zeichne die Rundung an und schneide das Loch heraus.

    Umklebe die Ränder mit Klebeband; dadurch wird die Manschette stabiler.

    Schneide jetzt ein zweites Folienstück zu, das genau um das Rohrstück passt. Verklebe die Folie mit zwei Klebestreifen zu einem Folienschlauch. Diesen verschiebst Du so weit, bis er über das Ende des angeschrägten Rohres reicht. Dann die Folie entlang dieser Anschrägung erst glatt abschneiden und dann in Streifen einschneiden. So können beide Teile später verbunden werden. Trage nun auf die Streifen Dichtstoff auf.

    Schiebe das erste Stück Folie über das Rohr und verklebe beide Folienstücke. Das Rohr kann anschließend entfernt werden.

    Wenn die Klebestelle fest ist, wird die Manschette mittig aufgeschnitten und an der Rohrdurchdringung angesetzt. Danach mit Folienklebeband alles dicht verkleben.

    Nun wird auf die Dampfbremsfolie eine Holzunterkonstruktion montiert. Deshalb musst Du die neue Folie mit MDF-Streifen schützen. Dafür kannst Du eine MDF-Platte im Holzzuschnitt in Streifen schneiden lassen und die Streifen anschließend mit dem Druckluftnagler auf den Sparren befestigen.

    Unterkonstruktion

    Die Untersparrendämmung wird genau so verarbeitet wie die Zwischensparrendämmung, nur der Klemmfilz ist dünner. Schneide den Klemmfilz im benötigten Maß zuzüglich 5 mm Klemmzugabe von der Rolle ab.

    Klemme den Klemmfilz reihenweise in die Zwischenräume der Unterkonstruktion. Bei besonders geringer Dachneigung kann es vorkommen, dass der Klemmfilz trotz Klemmzugabe an einzelnen Stellen nicht hält. Dann kannst Du ihn mit speziellen Montagebügeln einsetzen. Diese halten den Klemmfilz, ohne dass etwas verrutscht.

    Stell die Dämmung an der Dachschräge fertig.

    Nun wird auch am Drempel gedämmt: Der Klemmfilz wird hier zwischen die senkrechten Kanthölzer geklemmt. Denke auch an die Installation. Kabel müssen durch die Dämmung herausgeführt werden. Stoße dafür einfach ein Loch in die Dämmung und ziehe das Kabel durch. An dieser Stelle wird später ein Dosenloch in die Verkleidung geschnitten.

    Dach verkleiden

    Für die Maße der Unterkonstruktion benötigst Du die spätere Fußbodenhöhe als Ausgangsmaß. Falls es bereits einen Meterriss gibt, kannst Du von dort 1 Meter nach unten messen – das ist die spätere Fußbodenhöhe. Ist kein Meterriss vorhanden, musst du die Fußbodenhöhe planen: Dazu vom geplanten Fußboden aus die gewünschte Höhe des Drempels nach oben abmessen und markieren.

    Spanne zwischen zwei großen Schrauben eine Schnur auf Höhe der späteren Verkleidungsplatten. Beispiel: Bei einer geplanten Untersparrendämmung von 6 cm Dicke und 1 cm dicken Gipsfaserplatten kommst Du auf 7 cm für den Abstand der Schnur. Drehe die Schrauben zum Spannen der Schnur in die Sparren und richte die Schnur auf das benötigte Maß aus.

    Entlang der gespannten Schnur und auf der Höhe des geplanten Drempels kannst Du diesen jetzt anzeichnen. Berücksichtige dabei, dass die Kanthölzer wegen der Unterkonstruktion und der Verkleidungsplatten nach hinten versetzt montiert werden müssen.

    Prüfe mit einer gespannten Schnur auch die Höhen zwischen den Sparren. Wird die Mindesthöhe (hier 7 cm) nicht erreicht, weil Sparren durchhängen, musst Du die Konstruktion mit mehr Abstand planen und anpassen. Das beeinflusst auch die genaue Position des Drempels.

    Greife den Winkel der Dachschräge ab und übertrage ihn auf die Kanthölzer.

    Zeichne auf den Kanthölzern den Winkel an und schneide das schräge Ende zu. Das gerade Ende noch nicht auf des endgültige Maß zuschneiden, denn das kann an jedem Sparren unterschiedlich ausfallen.

    Verschraube das erste Kantholz senkrecht am ersten Sparren. Hinter dem ersten Kantholz wird parallel zur Wand ein langes Kantholz auf dem Boden verschraubt, das als Anschlag dient. Montiere nun das zweite Kantholz senkrecht am letzten Sparren. Spanne zwischen den beiden senkrechten Kanthölzern eine Schnur und richte daran alle weiteren senkrechten Kanthölzer aus. Nun diese Kanthölzer auf Länge schneiden und am Bodenkantholz und dem jeweiligen Sparren verschrauben.

    Schraube für die spätere Montage der Verkleidungsplatten an die senkrechten Kanthölzer oben und unten je eine Latte. Der Raum zwischen diesen Latten wird später gedämmt.

    Bevor die Unterkonstruktion an der Dachschräge angebracht werden kann, muss das Dachfenster innen verkleidet werden. Falls Du dafür kein fertiges Innenfutter hast, baust Du Dir selbst eines. Schneide dazu die Dampfbremsfolie unten so ab, dass sie noch 5 Zentimeter in den Fensterausschnitt ragt. Dann links und rechts das Maß übertragen, an dem die Verkleidungsplatten an den Fensterrahmen stoßen sollen. Vorne wird noch senkrecht eine OSB-Platte unter der späteren Verkleidungsplatte montiert. Markiere die Stelle, an der die beiden Latten zum Befestigen verlaufen sollen. Säge die Lattenabschnitte zu und verschraube sie rechts und links an den Markierungslinien. Verfahre oben auf die gleiche Weise – richte die beiden Lattenabschnitte hier jedoch waagerecht aus.

    Säge nun OSB-Platten für die Verkleidung zu. Bevor diese Platten montiert werden, die Hohlräume mit Dämmmaterial ausfüllen. Dann die Platten an den seitlich angebrachten Latten verschrauben. Bringe anschließend auch seitlich Kanthölzer an und dämme den Zwischenraum. Hier wird keine OSB-Platte montiert, sondern später nur die Verkleidungsplatte.

    Abschließend klappst Du die Dampfbremsfolie um und verklebst sie luftdicht mit Folienklebeband, passend zur Dampfbremsfolie. Drücke das Folienklebeband mit einem Nahtroller fest. Nun ist es Zeit für die Dichtigkeitsprüfung, siehe TIPP.

    Nun wird die Unterkonstruktion der Dachschräge angebracht. Spanne dazu eine Schnur für die Montage des unteren Kantholzes. Das Kantholz wird so montiert, dass die Verkleidungsplatte der Dachschräge später auf die Verkleidungsplatte des Drempels läuft. Richte das Kantholz genau an der Schnur aus. Sollte es an einem Sparren nicht ganz anliegen, kannst Du es an dieser Stelle z.B. mit Streifen aus MDF-Platten unterfüttern.

    Bei Verkleidungsplatten von 1 Meter Höhe wird das nächste Kantholz genau mittig 1 Meter über dem Plattenanfang montiert. Spanne auf dieser Höhe ebenfalls eine Schnur und richte das Kantholz daran aus. Montiere die übrigen Kanthölzer im gleichen Abstand. In den so entstandenen Zwischenräumen werden nun je zwei weitere Kanthölzer auf die Sparren geschraubt – diesmal im Abstand von 33,3 cm.

    Stelle auf diese Weise die Unterkonstruktion der Dachschräge fertig. Prüfe mit Richtlatte und Wasserwaage immer wieder, ob alle Kanthölzer und Latten parallel und in der Waage verlaufen – noch kann korrigiert werden. Falls die Kanthölzer am Dachfenster nicht genau an der Kante des Ausschnittes verlaufen, kannst Du sie mit einem Multifunktionswerkzeug durchtrennen und den Abschnitt in der Höhe versetzen – oder Du ergänzt ein Kantholz. Wichtig ist, dass die Verkleidungsplatte sicher befestigt werden kann. Bereite nun die Elektroinstallation vor. Die Kabel darfst Du selbst verlegen, zum Anschließen von Schaltern und Steckdosen brauchst Du einen Elektriker.

    Untersparrendämmung

    Beginne mit der Dachverkleidung an der Dachschräge direkt über dem Drempel. Erzeuge mit der Schlagschnur eine Linie mittig auf dem Kantholz, wo die erste Plattenreihe enden wird. Dann das genaue Plattenmaß bis zum Drempel abmessen.

    Für das Zuschneiden der Platten die Tauchsäge exakt auf die Plattenstärke einstellen. So kannst Du auf dem Plattenstapel arbeiten, ohne in die darunterliegende Platte zu sägen. Verwende immer eine Führungsschiene, damit die Schnitte gerade werden.

    Lege die erste Platte an der Markierungslinie an – halte dabei 5 mm Fugenabstand zur angrenzenden Wand. Befestige die Platten z. B. mit einem Druckluftnagler – aber Vorsicht: Die Platte hält zwar durch die Klammern, wird aber nicht wie beim Verschrauben an die Unterkonstruktion herangezogen. Deshalb ist es wichtig, die Platte beim Befestigen an die Unterkonstruktion zu drücken. Setze die Klammern im Abstand von 15 cm.

    Markiere auf der Platte die Position der Latten der Unterkonstruktion, damit die Nägel auch im Holz landen.

    Beim Verkleiden mit Gipsfaserplatten werden die Plattenstöße mit Fugenkleber verklebt: Dazu den Kleber auf die Plattenkante auftragen und die Platte ansetzen. Vermeide bei der Plattenmontage Kreuzfugen, indem Du die Platten von Reihe zu Reihe versetzt anordnest.

    Steckdosen und Schalter musst Du auch einplanen, Markier Dir genau wo deine Installationsdose sitzen muss. Bohre die Löcher für die Installationen mit einer Lochsäge aus.

    Führe die Leitungen durch die Öffnungen und befestige die Platte.

    Bei der Plattenmontage an der Decke und bei sehr geringer Dachneigung werden die Platten mit Deckenstützen gehalten, bis sie befestigt sind. An der Decke werden die Platten verschraubt. Der Schraubenabstand beträgt, wie bei den Klammern, 15 cm. Drehe die Schrauben leicht versenkt ein, damit Du sie später gut verspachteln kannst.

    Für die Verkleidung am Dachfenster fertigst Du am besten eine Skizze der beiden Seitenteile an. Die genauen Winkel der schrägen Zuschnitte kannst Du mit einer Winkelschmiege abnehmen und auf die Platte übertragen. Am Fensterrahmen kommt die Platte in die Nut, vorne muss sie bündig mit der Verkleidung abschließen. Dann die Zuschnitte machen und verschrauben. Vorne wird das Seitenteil an der Kante verklebt. Dann den Fensterausschnitt oben und unten verkleiden.

    An den Drempel wird noch ein drittes Kantholz angeschraubt, sonst wäre der Abstand der Unterkonstruktion zu groß.

    Wenn alle Platten montiert sind, werden die Kleberüberstände mit einem Stechbeitel abgestoßen. Plattenkanten kannst Du mit einem Raspelhobel glätten. Hervorstehende Klammern mit einem Senkstift weiter einschlagen. Überstehende Schrauben soweit eindrehen, dass sie verspachtelt werden können.

    Dann werden alle Plattenstöße, Befestigungspunkte und sonstige Unebenheiten verspachtelt: Rühre die Spachtelmasse im vorgegebenen Mischungsverhältnis an. Dazu erst das Wasser in ein Gefäß geben, dann das Pulver dazurühren. Nach dem Trocknen kannst Du je nach gewünschter Oberflächengüte die Flächen verschleifen. Am einfachsten geht das mit einem Trockenbauschleifer.

    Die Anschlussfugen zur Wand und die Fugen zwischen Drempel und Dachschräge werden mit Acryl verfugt. Die Fugen müssen dazu frei von Kleber, Staub und Schmutz sein.

    • Trage bei den Dämmarbeiten Kleidung, die den gesamten Körper bedeckt, dazu Staubschutzmaske und Schutzbrille. Bei direktem Kontakt mit dem Dämmstoff solltest Du zusätzlich Arbeitshandschuhe tragen.
    • Wichtig ist, die Dampfbremsfolie vor dem Anbringen der Unterkonstruktion auf Dichtigkeit zu prüfen. Das macht man mit einem Differenzdruck-Messverfahren, auch „Blower Door“ genannt. Die Technik besteht im Wesentlichen aus einem großen Ventilator, der z. B. in einen Fensterrahmen luftdicht eingesetzt wird. Der Ventilator erzeugt einen Unterdruck im luftdicht abgeschlossenen Raum. Mit Hilfe von Raucherzeugern siehst Du schnell undichte Stellen. Diese Stellen müssen dann abgedichtet werden.

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    Dach dämmen Schritt 1: Vorbereiten der Klemmfilze

    Zuerst wird an der jeweiligen Stelle der Abstand der Dachsparren gemessen. Anschließend kann man die Dämmstoffrolle öffnen und das Material auf die benötigte Größe zuschneiden. Das Zuschnittmaß ergibt sich, indem zum gemessenen Sparrenabstand eine Klemmzugabe von 1 bis 2 Zentimetern hinzugerechnet wird. Dieses Zuschnittmaß wird mit Zollstock und Messer auf den Filz übertragen. Erleichtert wird das Zuschneiden, indem man ein Brett von ungefähr 1,30 m Länge und 30 cm Breite zur Hilfe nimmt, dieses Brett auf den am Boden liegenden Filz auflegt entlang der Markierung auflegt und durch Auftreten mit dem Fuß zusammendrückt. So kann dann an der Brettkante ein sauberer Schnitt gesetzt werden.

    Dach dämmen Schritt 2: Anbringen der Klemmfilze

    Der mit Zugabe geschnittene Klemmfilz kann nun mit leichtem Druck in den Raum zwischen zwei

  • Sparren geklemmt werden. Die Klemmzugabe stellt sicher, dass der Dämmstoff fest sitzt und nicht herausfällt. Diesen Vorgang wiederholt man zwischen allen Sparren, bis der Dachraum vollständig ausgekleidet ist. Verschnittreste, zum Beispiel von den Rollenenden des Dämmstoffs, können problemlos zusammengefügt werden. Wichtig ist, dass jeder Winkel und jeder noch so kleine Raum zwischen den Sparren mit Dämmstoff gefüllt wird.

    Dach dämmen Schritt 3: Installation der Luftdichtebene

    Damit die Konstruktion später keinen Schaden durch eindringende Feuchtigkeit nehmen kann, muss sie mit einer

  • Dampfbremse abgedichtet werden. Diese spezielle Folie wird waagrecht über die gesamte gedämmte Fläche angebracht. Dabei wird sie alle 10 cm mit einem Handtacker am Sparren befestigt. An allen Anschlüssen sowie im Überlappungsbereich von zwei Folienbahnen sollte die Dampfbremse ca. 10cm überlappen. Beim Anschluss an angrenzende Bauteile mittels Dichtstoff an eine Entlastungsschlaufe denken, denn das Dach ist ein bewegliches Bauteil.

    Dach dämmen Schritt 4: Abdichten der Dampfbremsfolie

    An den überlappenden Stellen wird die Dampfbremse schließlich noch luftdicht abgeschlossen. Dazu wird ein spezielles einseitiges Klebeband auf den kompletten Überlappungsbereich der Folienbahnen geklebt. Nach Fertigstellung der luftdichten Ebene muss eine mechanische Sicherung mittels Querlattung erfolgen.

    Источники: http://www.hausdaemmung.info/dachdaemmung-altbau.php, http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/haus_bauen/haus_daemmen/dachdaemmung/dach_daemmen/dach_daemmen.html, http://www.dach.de/dach/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-wissen/das-dach-daemmen-so-gehts-02051/

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