Betonsteine schneiden

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    Das Schneiden der Betonsteine muss vorsichtig erfolgen

    Betonsteine lassen sich schneiden, wobei die Dicke beziehungsweise Stärke darüber entscheidet, ob Heimwerkermaschinen oder schweres Profigerät benötigt wird. Das Prinzip folgt dem Durchtrennen von wenigsten der Hälfte der Tiefe, an der dann ein Schnittbruch den Rest erledigt.

    Maschinen, Schleifmittel und Alternativen

    Der harte Werkstoff Beton kann nur mit kräftigen Maschinen geschnitten werden, die dementsprechend viel körperliche Bedienungskraft erfordern. Schneiden Sie Betonsteine nur, wenn Sie in guter körperlicher und geistiger Verfassung sind. Unaufmerksamkeiten können sofort zu gefährlichen Situationen führen.

    Das Schneiden von Betonsteinen verlangt nach hohem Materialeinsatz bei den Schleifmitteln. Trennscheiben für Handmaschinen wie eine Handkreissäge oder eine Flex müssen bei den meisten Betonsteinsorten mit Diamant bestückt sein. Ein Sägeblatt kann mehrere Hundert Euro kosten und mitunter nur einige wenige Schnitte halten.

    Wenn Sie sich entscheiden, selbst Betonsteine zu schneiden, sollten Sie vorher immer eine Kosten-Nutzen-Rechnung erstellen und eventuelle Alternativen, wie den Kauf bereits vorgeschnittener und passender Betonsteine prüfen. Ein Probeschnitt einige Tage vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn gibt Ihnen Aufschluss über Aufwand, Kraft- und Schleifmittelbedarf.

    So schneiden Sie bis zu 15 Zentimeter dicke Betonsteine

    • Wasser(-anschluss)
    • Steintrennscheibe oder
    • Diamantsägeblatt
    • Flex/Winkelschleifer oder
    • Handkreissäge (min. 15 Ampere) oder
    • Nassschneidetisch
    • Kreide
    • Arbeitshandschuhe
    • Arbeitsschuhe mit Stahlkappen
    • Mund- und Augenschutz
    • Gehörschutz
    • Hilfsperson
    • Gummihammer
    • Eventuell Industriestaubsauger

    1. Arbeitsplatz einrichten

    Richten Sie eine Fixiermöglichkeit für den Betonstein ein, den Sie schneiden möchten. Sorgen Sie dafür, das keine empfindlichen Gegenstände oder Glasscheiben in Flugrichtung des Sägeblattes getroffen werden können.

    2. Werkstück markieren

    Markieren Sie mit Kreide die Schnittverläufe bei mehreren Betonsteinen, sodass Sie mehrere Schnitte in hintereinander ausführen können.

    3. Maschine bestücken

    Spannen Sie entsprechend Bedienungsanleitung das Schleifmittel in die entsprechende Maschine ein. Stellen Sie die Schnitthöhe entsprechend beabsichtigter Schnitttiefe ein und setzen Sie Gesichts- und Hörschutz auf.

    4. Betonstein schneiden

    Setzen Sie auf einer Seite des Betonsteins das Sägeblatt an und lösen Sie die Maschine aus. Führen Sie das Blatt senkrecht ohne Verkantung langsam und mit gleichmäßigem Druck an der Kreidemarkierung entlang. Wenn der Schnitt fertig ist, brechen Sie den Betonstein mithilfe des Gummihammers nach unten durch.

    Betonplatten richtig zuschneiden

    Das Schneiden von Betonplatten ist eine harte Arbeit und nicht ganz ungefährlich. Betonplatten mit bis zu zehn Zentimetern Stärke sind mit einer Flex oder Kreissäge schneidbar, darüber hinaus muss schweres Profigerät eingesetzt werden.

    Viele Risiken beim Schneiden

    Viele der Maßnahmen und Vorbereitungen, die vor dem Schneiden von Betonplatten notwendig sind, betreffen nicht die Arbeit an sich. Beim schneiden von Beton lauern mehrere Risikofaktoren. Die Säge selbst ist ein sehr kräftiges und im Fall der Fehlbenutzung gefährliches Werkzeug. Zudem entsteht beim Schneiden von Betonplatten eine Unmenge an ungesundem Zementstaub, der nicht eingeatmet werden darf. Bei älteren Betonplatten oder mit viel Kies versetzten Mischungen können während des Schneidevorgangs Brocken wie Geschosse durch die Gegend fliegen und erheblichen Schaden anrichten.

    Umsichtige Vorbereitungen nötig

    Arbeiten Sie nur mit Maschinen, die hundertprozentig funktionieren. Besorgen Sie sich die Schutzkleidung und Ausrüstungsgegenstände, die Sie unten in unserer Werkzeug-Auflistung finden. Sorgen Sie dafür, das während des Schneidevorgangs keine anderen Personen in der Nähe sind. Wegplatzende Betonbrocken können insbesondere für Kinder zu lebensbedrohlichen Geschossen werden. Prüfen Sie, ob sich in den Betonplatten, die Sie schneiden wollen, Metallbewehrungen oder Armierungen befinden.

    Säge oder Flex ist ausleihbar

    Da die benötigten Schneidwerkzeuge kraftvolle Motoren haben müssen, sind sie nicht in jedem Haushalt vorhanden. Sollten Sie eine Flex oder Kreissäge besitzen, fragen Sie bei professionellen Handwerkern oder im Baumarkt nach, ob Ihre Maschinen geeignet sind. Sie können passende Maschinen ausleihen. Normale Schleifscheiben sind günstig, aber nutzen sich schneller ab. Diamantblätter sind ebenfalls ausleihbar und werden je nach Abnutzung berechnet.

    Schritt-für-Schritt-Anleitung

    • Betonplatten
    • Kreide zur Markierung der Schneidlinien
    • 15-Ampere-Kreissäge oder Flex
    • Schleifscheiben oder Diamantblätter
    • Gesichts-Staubschutzmaske
    • Augenmaske
    • Festes Schuhwerk
    • Schienbeinschützer
    • Arbeitshandschuhe
    • Kehrgeräte

    1. Absichern des Arbeitsplatzes

    „Sperren“ Sie Ihren Schneideplatz und die Umgebung für andere Personen, insbesondere Kinder. Entfernen Sie gefährdende Gegenstände, die Ihnen die Sicht oder Aufmerksamkeit einschränken können.

    2. Schneidewege markieren

    Zeichnen Sie mit Kreide Ihre beabsichtigten Betonschnitte auf. Achten Sie dabei auf die Sägeblattrichtung. Befinden sich gefährdete Dinge wie Fensterscheiben, Fahrzeuge oder Flüssigkeiten in Sägerichtung?

    3. Sägeblatt einspannen

    Setzen Sie das Diamantenblatt oder die Schleifscheibe fachgerecht ein und arretieren sie. Vergewissern Sie sich bei Zweifeln in der Bedienungsanleitung des Geräts.

    4. Das Schneiden

    Stellen Sie als Sägetiefe etwas mehr als die Hälfte der Betonplatten-Stärke ein. Sägen Sie langsam mit geringer Drehzahl. Nach dem Schnitt lässt sich der Beton ohne Probleme gerade abbrechen.

    5. Lassen Sie sich kontrollieren

    Vereinbaren Sie mit einem Helfer in der Nähe, wann und wie oft Sie eine Zwischenmeldung abgeben, dass alles wie geplant läuft.

    Betonsteine schneiden – so wird die richtige Größe hergestellt

    Betonsteine zuzuschneiden ist eine Arbeit, die oft nötig ist, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Daher ist es wichtig die richtige Technik zu nutzen, damit die Steine in die gewünschte Form gebracht werden. Glücklicherweise handelt es sich um einen relativ einfachen Prozess, weshalb die Durchführung auch für jeden Heimwerker, mit etwas Geschick, durchzuführen ist.

    Worauf es beim Schneiden von Betonsteinen ankommt und mit welchen Werkzeugen der Vorgang am besten durchzuführen ist, wird in den nachfolgenden Absätzen erläutert.

    Beton als Baustoff

    Beton ist einer der vielseitigsten Baustoffe (PDF), im Bereich des Häuserbaus und in der Gestaltung von Flächen. Das gilt besonders für Bodenflächen, die oftmals mit Betonpflastersteinen oder Betonplatten ausgestattet sind. Die Wahl dieses Baustoffs gegenüber anderen wird unter anderem durch den relativ geringen Preis begründet. Mindestens genauso wichtig ist die Flexibilität. Sie entsteht dadurch, dass der Beton künstlich hergestellt wird und somit sehr beliebig geformt werden kann. Das gilt neben der Form auch teilweise für die Farbe, da sich der Beton in viele Töne einfärben lässt. Eine weitere positive Eigenschaft von Beton ist eine gewisse Porentiefe, die es dem Beton erlaubt Wasser aufzunehmen. Dadurch kann bei Regen eine gewisse Menge Wasser aufgenommen werden. Dadurch ist Beton erst bei großen Mengen Wasser rutschig.

    Gründe für das Zuschneiden beim Verlegen

    Die Betonpflastersteine werden in ein entsprechendes Unterbett verlegt. Dabei können die Steine zu verschiedensten Mustern verlegt werden. Diese Muster sind allerdings davon abhängig, wie groß die einzelnen Steine sind. Die meisten Formen lassen sich bereits fertig kaufen, allerdings ist es oftmals einfacher die Steine selber in die gewünschte Form zu schneiden. Somit kann genau das umgesetzt werden, was geplant ist. Die genaue Anpassung an die gewünschten Vorstellungen ist ein wichtiger Grund, warum das Schneiden von Pflastersteinen wichtig ist. Ein weiterer Grund ist, dass das Zuschneiden oft nicht zu verhindern ist. Selbst bei sehr ausführlicher Planung passt es immer an einer Stelle nicht richtig. Das liegt daran, dass oftmals kleine Fugen zwischen den Steinen gelassen werden, die sich zwar einplanen lassen, aber dennoch leicht variieren. In diesen Fällen müssen die Randstücke dann zugeschnitten werden.

    Wenn die Steine fugenlos verlegt werden, ist eine etwas genauere Planung möglich. Dadurch kann das Zuschneiden unter Umständen umgangen werden.

    Vorbereitung des Zuschneidens

    Es macht meist Sinn, die Steine von der Mitte aus zu verlegen, wenn beispielsweise Gehwege im Garten damit belegt werden. Somit kann dann in den Randbereichen zugeschnitten werden, da genau gewusst wird, wie viel zugeschnitten werden muss. Ein gutes Mittel zum Markieren der Schnittstelle ist Kreide. Zusätzlich ist es wichtig, dass die Steine ausreichend fixiert werden. Das Festhalten kann besonders bei kleinen Steinen gefährlich werden und wird deshalb nicht empfohlen. Besser geeignet sind Klemmen. Wichtig ist, dass diese an einem stabilen und festen Untergrund befestigt werden, da sonst auch gute Klemmen nutzlos sind.

    Es ist wichtig, Kinder und Tiere von den Arbeiten fernzuhalten. Üblicherweise gibt es keine besonderen Schutzmaßnahmen. Arbeiten empfiehlt sich unter Umständen aber insbesondere im Freien.

    Mögliche Geräte für das Schneiden von Betonsteinen

    Generell können viele verschiedene Maschinen genutzt werden, um die Steine in die richtige Größe zu schneiden. Dabei ist aber immer darauf zu achten, dass die richtigen Aufsätze genutzt werden, da es sonst zu erhöhtem Funkenflug und weiteren Beschädigungen der Maschinen kommen kann. Mit einer Flex lassen sich viele Schnitte gut durchführen. Es ist allerdings auf die Größe zu achten, da zu kleine Geräte möglicherweise nicht geeignet sind. Ähnliches gilt für den Gebrauch von Handschneidesägen. Wenn die Steine von beiden Seiten bearbeitet werden müssen, weil das Schneiden von einer Seite ausgehend nicht den kompletten Stein durchtrennt, kann es zu Ungenauigkeiten und Materialverschleiß kommen. Eine der besten Möglichkeiten stellt der Nassschneidetisch dar. Dieser bietet quasi alles was benötigt wird, in einem Gerät und ist somit sehr gut geeignet. Dabei wird allerdings ein Wasseranschluss benötigt. Bei allen Geräten sollte auf jeden Fall Schutzkleidung getragen werden. Dazu zählen in jedem Fall auch geeignete Schutzbrillen und Hörschutz.

    Zusätzliche Kühlung der Schneideblätter reduziert den Verschleiß enorm. Dafür kann oftmals schon der Gartenschlauch zu Hilfe gezogen werden.

    Schneiden und Nachbearbeiten von Betonsteinen

    Besonders mit den freien Maschinen ist Vorsicht geboten, da ein sauberer und grader Schnitt etwas schwieriger ist. Es ist oft sinnvoll die Maschinen erst anzulegen und dann zu betätigen. Auf diese Art und Weise kann der Schnitt sehr genau durchgeführt werden. Dazu wird die Maschine langsam entlang der gewählten Markierung durchgeführt. Wenn die gewünschte Schnittfläche nicht gerade sein soll, ist es hilfreich mehrere Schnitte durchzuführen, um eine Rundung zu erhalten. Mit der Hilfe eines Winkelschleifers kann dann noch dafür gesorgt werden, dass die möglichen Kannten etwas abgerundet werden und somit keine Spitzen und scharfen Stellen an den Kanten und Ecken entstehen. Wenn der Schnitt nicht den kompletten Stein durchdrungen hat, hilft es, die beiden Teile mit vorsichtigen Schlägen mit einem Gummihammer zu trennen. Dieser Vorgang kann dann für alle Betonsteine wiederholt werden, bis alles passt.

    Es hilft die Steine so zuzuschneiden, dass sie möglicherweise noch an anderen Stellen passen. Daher sollten auch die Teile, die abgeschnitten werden, vorsichtig behandelt werden.

    Entsorgen der Reste

    Es ist natürlich kaum möglich alle Teile vollständig zu verbauen. Viele Teile, besonders größere Stücke, lassen sich aber oftmals noch später verwenden. Dazu können sie kompakt gestapelt und möglichst trocken gelagert werden. Somit können sie später noch zum Bauen genutzt werden. Der Vorteil von Beton ist, dass dieser neu verwendet bzw. recycelt werden kann. Daher ist das Entsorgen der Reste nicht besonders teuer, wenn diese nicht mit anderen Stoffen vermischt sind. Bei sehr großen Mengen kann das Mieten eines Containers sinnvoll werden. Besonders wenn noch weitere wiederverwertbare Materialien genutzt werden. Allerdings lohnt sich das erste bei sehr großen Arbeiten. Kleinere Mengen lassen sich daher ganz einfach auf dem Wertstoffhof entsorgen.

    Das Schneiden von Betonsteinen lässt sich beim Verlegen von Pflastersteinen oftmals kaum vermeiden. Das gilt besonders dann, wenn die Steine in einem der unzähligen möglichen Mustern verlegt werden. Dabei ist die Wahl des richtigen Werkzeugs entscheidend, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wenn die richtigen Vorbereitungen getroffen wurden, ist das Zuschneiden aber relativ einfach.

    Zusammenfassung

    Beim Schneiden des Betons muss zunächst einmal die richtige Schnittlinie markiert werden. Entlang dieser kann dann mit Flex oder ähnlichen Werkzeugen ein grader Schnitt gesetzt werden. Die Kanten des Schnitts können dann im Anschluss noch geglättet werden.

    Источники: http://www.hausjournal.net/betonsteine-schneiden, http://www.hausjournal.net/betonplatten-schneiden, http://www.heimhelden.de/betonsteine-schneiden

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