Betondecke verputzen

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    So wird die Decke verputzt

    Genauso wie bei Wänden gibt es auch bei Decken eine Unterputz und einen Oberputz. Das Verputzen erfolgt – bis auf einige kleinere Besonderheiten wegen der waagrechten Fläche – auf die selbe Weise und mit den selben Materialien wie beim Verputzen von Wänden.

    Vorgehensweise beim Decken verputzen

    Schritt 1: Untergrund überprüfen. Der Deckenuntergrund, auf den der Unterputz aufgebracht werden soll, muss trocken, sauber, fettfrei und stabil sein – das heißt, er darf nicht bröckeln. Wenn schon ein Unterputz vorhanden ist, muss dieser auf Risse und auf Tragfähigkeit überprüft und gegebenenfalls ausgebessert werden. Dann kann aber gleich zu Schritt 6 weiter gegangen werden.

    Schritt 2: Grundierung auftragen. Das geschieht am besten mit einer Rolle oder einem großen Quast. Auf einen satten und vollflächigen Auftrag achten.

    Schritt 3: Die Putzleisten anbringen. Die Putzleisten werden mit einem geeigneten Ansetzmörtel senkrecht an allen vorspringenden Ecken und entlang der Flächen in rund einem halben Meter Abstand senkrecht an die Wand gesetzt. Nach Trocknen des Ansetzbinders sind die Putzleisten fest fixiert. Putzleisten haben die gleiche Stärke wie der Putz später haben soll.

    Schritt 4: Den Unterputz aufbringen. Das geschieht auf klassische Weise mit Kelle und Abziehbrett. Den Putz anwerfen und glatt abziehen. Auf eine gleichmäßige Putzdicke muss dabei geachtet werden. Weitergearbeitet werden kann erst, wenn der Unterputz vollständig getrocknet ist.

    Schritt 5: Wenn der Unterputz getrocknet ist, kann die sogenannte Putzgrundschicht als zwischen Unter- und Oberputz liegende Haftschicht angebracht werden. Sie wird ebenso wie die Grundierung zuvor satt mit Quast oder Rolle aufgebracht.

    Schritt 6: Beim Oberputz hat man nun die Wahl zwischen Roll- oder Streichputz oder einer klassischen, dünneren Oberputzschicht, die auf herkömmliche Weise aufgeputzt wird. Roll- und Streichputz kann als Strukturputz ganz einfach mit Rolle oder Pinsel aufgebracht werden, und danach mit verschiedenen Methoden (Schwamm, Strukturrolle, Flachpinsel, Rundpinsel, etc.) weiter strukturiert werden. Bei der herkömmlichen Putmethode geht das natürlich auch auf die selbe Weise – man muss allerdings darauf achten, dass man den Putz strukturiert, solange er noch ausreichend feucht ist. In der Regel ist das innerhalb von rund 15 – 20 Minuten.

    Die Betondecke ordentlich verputzen: eine Anleitung

    Eine nackte Betondecke wird von vielen Menschen nicht als besonders ästhetisch empfunden, vor allem im Wohnbereich lohnt sich die Gestaltung mit Farbe, Tapete oder Putz: Das steigert die Behaglichkeit! Entscheiden Sie sich, Ihre Betondecke zu verputzen, hilft Ihnen unsere praktische Anleitung sicher weiter.

    Betondecke fachgerecht auf das Verputzen vorbereiten

    Wir gehen davon aus, dass es sich bei Ihrer Betondecke um reinen Nutzbeton handelt, nicht um Sichtbeton. Sichtbeton ist in der Regel besonders glatt und bis tief in die Poren mit einem Schalöl getränkt. Diese Oberfläche benötigt eine ganz spezielle Grundierung, die Sie am besten beim Fachhändler erfragen.

    Nutzbeton muss in den meisten Fällen zunächst geschliffen und dann gründlich gesäubert werden, um alle Unebenheiten zu entfernen und eine saubere Fläche zu schaffen. Zur Herabsetzung der Saugfähigkeit verwenden Sie vor dem anschließenden Spachteln einen Tiefgrund.

    Nun spachteln Sie die Fugen und sämtliche Löcher mit Spachtelmasse zu und grundieren anschließend die Oberfläche mit einem Haftgrund für Ihren Putz. Nun haben Sie eine ebenmäßige Oberfläche geschaffen, die genügend Halt für eine weitere Beschichtung bietet.

    Anleitung für das Verputzen einer Betondecke

    • Grundierung
    • Unterputz
    • Putzgrund
    • Oberputz
    • Wasser
    • Putzeimer
    • Bohrmaschine mit Rührquirl
    • stabile Stehleiter
    • Rolle oder Quast
    • Putzkelle
    • Abziehbrett
    • Werkzeug zum Strukturieren des Oberputzes

    1. Grundierung auf Betondecke auftragen

    Achten Sie beim Grundieren Ihrer Betondecke auf einen vollflächigen Farbauftrag: Der Anstrich muss nicht decken, sollte aber auf keinen Fall Fehlstellen aufweisen.

    2. Unterputz aufbringen

    Wir wählen die klassische Methode des Verputzens mit einem haltbaren Verbundsystem von Unterputz, Putzgrund und Oberputz. Den Unterputz bringen Sie mit Kelle und Abziehbrett auf die Fläche auf, auch hier darf es keine Fehlstellen geben.

    Werfen Sie den Putz aus dem Handgelenk schwungvoll an die Decke und ziehen Sie ihn dünn ab. Lassen Sie alles gut durchtrocknen, bevor es weiter geht.

    3. Putzgrundschicht aufbringen

    Bringen Sie die Putzgrundschicht mit einem Quast oder einer Rolle auf den Unterputz auf. Diese dient als Haftvermittler zwischen den beiden Putzschichten. Auch diese Schicht sollten Sie nun gründlich trocknen lassen.

    4. Betondecke verputzen

    Nun steht das Auftragen des Oberputzes an. Sie haben die Wahl zwischen einem Streich- Roll- oder Kellenputz: Entsprechend wählen Sie auch Ihr Werkzeug. Besonders einfach lässt sich der Rollenputz auftragen, den man mit einem Schwamm oder anderen Werkzeugen strukturieren kann.

    Autorin: Elisabeth Fey – Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr

    Streichputz für die Decke: So geht es

    Es gibt kaum ein Bereich in den eigenen vier Wänden, der dem Heimwerker so viel Respekt einflößt. Sie zu streichen oder zu tapezieren – allein das ist bei der Decke schon nicht so einfach. Denn hier muss über Kopf gearbeitet werden. Was tun, wenn der Trend Einzug gehalten hat und die Decke passend zur den Wänden mit Putz versehen werden soll? Streichputz eignet sich auch für die Arbeiten, die hoch hinaus wollen.

    Der elegante Kompromiss: Wand und Decke mit Streichputz verschönern

    Viele Heimbesitzer legen darauf Wert, dass die Wände und die Decke einheitlich in der Optik gestaltet sind. Für die Wände ist Streichputz eine lohnenswerte Alternative. Warum nicht auch an der Decke? Auch wenn Zwischendeckung, Wärmedämmung oder Rigipsplatten in der Höhe angebracht werden, ist Streichputz möglich. Wie auch an den seitlichen Mauern bietet er hier den Vorteil, gleich Struktur mitzubringen. Lediglich das Auftragen ist ein wenig komplizierter als das Streichen der Decke. Doch vom eigentlichen Verputzen hebt sich Streichputz immer noch immens ab. Dieses Material ist der elegante Zwischenweg für die Decke.

    Streich- oder Rollputz trägt zwar den Namen, ist aber kein echter Putz. Hier wird lediglich mit einer Körnung eine ähnliche Struktur erzeugt. Wer seine Decke richtig verputzen will, sollte nicht zu Streichputz greifen. Als einfache Alternative ist er jedoch allemal geeignet.

    Achtung Putzauswahl: Verschiedene Materialien stehen zur Verfügung

    Wer sich entscheidet, die Decke mit Streichputz zu versehen, kann zwischen verschiedenen Materialien wählen. Gipsputz beispielsweise eignet sich als Tapetenersatz, aber nicht da, wo Feuchtigkeit auftritt. Hier ist Putz auf Kalkbasis besser geeignet, da er die Feuchtigkeit aufnimmt und Schimmelbildung vorbeugt. Lehmputz absorbiert sogar Gerüche aus der Luft und sorgt für ein ausgeglichenes Raumklima. Aber nicht nur auf die Basis des Putzes kommt es auch: Auch die Optik zählt. Diese wird durch die Körnung bestimmt: Feiner Streichputz bietet eine eher edle und glattere Oberfläche. Die mittlere Körnung bietet mehr Schattenbildung und der grobe Streichputz hat eine rustikale Optik.

    Wichtige Hilfsmittel: Das wird dazu benötigt

    Wer seine Decke mit Streichputz versehen will, braucht kein Hexenwerk, um diesen oben anzubringen. Stattdessen werden folgende Werkzeuge benötigt:

    Je nach Beschaffenheit der Decke ist eine Grundierung notwendig. Die kann leicht mit Verlängerungsstange und Pinsel vom Boden aufgetragen werden. Komplizierter wird es beim Streichputz. Zwar kann auch hier eine Verlängerung helfen – viele Tropfen sind hier jedoch fast vorprogrammiert. Der clevere Handwerker steigt daher in die Höhe hinauf: Eine Leiter oder gar ein Gerüst bieten sich hier an. Letzteres ermöglicht dem Heimwerker bei entsprechender Höhe im Liegen zu arbeiten – in vielen Fällen schonender für Körper und Nerven. Aber auch Leitersysteme sind gut für das Aufbringen von Streichputz an die Decke geeignet. Hier kann der Eimer mit Material direkt angebracht werden und Rollen ermöglichen das Hin- und Herschieben im Raum. Nicht verzichten sollte der Heimwerker auch auf einen Schutzanzug, denn Streichputz an der Decke kann einige Spritzer verursachen. Neben einer Kapuze sollten Brillenträger auch an eine Schutzbrille denken. Ein Mundschutz ist generell eine gute Sache.

    Verarbeitung an der Decke – die Vorbereitung

    Wer nicht nur die Wände, sondern auch die Decke mit Streichputz verzieren will, sollte am besten das gesamte Zimmer ausräumen. So wird vor Schäden bewahrt. Möbel, die nicht aus dem Zimmer geschafft werden können, sollten unbedingt gut abgedeckt werden. Auch schützt die Folie den Fußboden. Vor Beginn ist auch der Schutzanzug gefragt: Anziehen nicht vergessen! Ist die Decke bereit für den Streichputz? Auch hier ist es wichtig, dass die Fläche frei von Flecken, Fett und Schmutz ist. Risse werden nicht vom Streichputz überdeckt. Diese müssen vorher mit Spachtelmasse beseitigt werden. Auch Unebenheiten kann der Streichputz nicht übertünchen. Denn er bietet meist nur eine Schichtdicke von drei bis vier Zentimetern. Daher sollte die Decke vor der Behandlung ebenfalls abgeschliffen werden. Ist dies geschehen, ist sie bereit für die Grundierung, sollte das Deckenmaterial saugfähig sein. Erst nach dessen Trocknung beginnt die eigentliche Arbeit mit dem Streichputz.

    Verarbeitung an der Decke – eine Anleitung

    Das Material sollte als erstes mit einem Pinsel in den Ecken aufgetragen werden, bevor die gesamte Fläche folgt. Dann kann der Streichputz auf dem Rest verteilt werden. An der Decke ist das oft schwieriger als an Wänden. Eine Rolle mit kurzem Flor ist hier von Vorteil, wenn sie angefeuchtet ist. Ein Trick ist es auch, den Streichputz erst mit der Kelle an der Decke zu kleben und verbreiten und danach mit der Rolle, dem Pinsel oder dem Quast drüber zu streichen.

    Ebenso bietet es sich an, zwei Schichten zu wagen: erst eine dünne, danach eine kräftigere hinterher. Das sorgt für die passende Deckung. Auch sollte der Heimwerker sich Hilfe holen und zu zweit arbeiten: Denn der Putz trocknet schnell. Um eine einheitliche Struktur an der gesamten Decke zu erhalten, muss dementsprechend schnell gearbeitet werden. Eine zweite Person kann hier sehr hilfreich sein. Aber Vorsicht: Die Struktur sollte nur einer von beiden in den Putz bringen. Denn jeder hat seine eigene „Handschrift“ auf beim Streichputz – arbeiten zwei Personen, wird das zu erkennen sein.

    An der Decke ist wichtig, so wenig Arbeit wie nötig durchzuführen, denn sonst schmerzen die Arme schnell. Zwar kann auch hier im Nachhinein die Struktur des Putzes mit Pinsel und Co bearbeitet werden oder auch Farbe aufgetragen werden –aber angesichts der Anstrengung sollte vorher klar sein, was der Heimwerker sich wünscht.

    Zusammenfassung

    Auch die Decke kann passend zu den Wänden im Raum mit Streichputz versehen werden. Jedoch ist hier der Vorgang ein wenig komplizierter: Tropfen und Spritzer sind deutlich häufiger, wenn oben gearbeitet wird. Daher sollte zum Zubehör unbedingt auch ein Schutzanzug gehören. Eine Kelle erleichtert das Leben an der Decke ebenso wie ein Gerüst oder eine Leiterkonstruktion.

    Artikelbild: © zeljkodan / Shutterstock

    Источники: http://www.hausjournal.net/decke-verputzen, http://www.hausjournal.net/betondecke-verputzen, http://www.heimhelden.de/streichputz-decke

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