Betondecke schleifen

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    Eine Betondecke schleifen: Wie geht das?

    Eine Betondecke zu schleifen, dient manchmal der Vorbereitung zum Spachteln, kann aber auch betonsichtigen Oberflächen eine schönere Optik verleihen. Auf jeden Fall ist diese Arbeit mit viel Staubentwicklung und Anstrengung verbunden, sodass Sie sich gut überlegen sollten, ob die Maßnahme wirklich nötig ist. Wir helfen Ihnen mit praktischen Tipps weiter.

    Betonfräse für grobe Arbeiten

    Für die Bearbeitung von Betonoberflächen eignet sich die Betonfräse. Es gibt Geräte und Aufsätze, die ein raues Schleifbild erzeugen, sie dem Abschleifen grober Unebenheiten. Anschließend reinigen Sie die Oberfläche gründlich und verwenden eventuell eine Ausgleichsmasse zur weiteren Bearbeitung.

    Für kleine Deckenbereiche können Sie auch eine Flex mit Diamantschleifteller benutzen. Der Vorteil liegt darin, dass beinah jeder Heimwerker ein solches Gerät besitzt und es nur noch entsprechend ausrüsten muss. Der Nachteil: Die Arbeit dauert länger und wird anstrengender.

    Für ein besonders glattes Ergebnis nutzen Sie eine Betonfräse mit speziellem gyroskopischem Effekt, anschließend lässt sich eine Betonoberfläche sogar noch auf Glanz polieren.

    Randzonen der Betondecke schleifen

    Zum Schleifen von Beton ist aufgrund der Härte des Werkstoffs stets Diamantwerkzeug nötig. Die Randzonen Ihrer Decke bearbeiten Sie am besten mit einem Deltaschleifer oder einem Handrutscher, ausgestattet mit entsprechenden Aufsätzen.

    Die Betondecke polieren

    Wünschen Sie einen besonders ästhetischen Oberflächeneffekt, ist nach dem Schleifen das Polieren der Oberfläche zu empfehlen. Setzen Sie hierfür zunächst ein Diamantsegment mit einer Körnung zwischen 200 und 400 auf Ihre Fräse auf und bearbeiten Sie damit die gesamte Betondecke.

    Nach der Säuberung verwenden Sie ein Diamantsegment mit einer feineren Körnung. Arbeiten Sie sich so lange mit noch feinerer Körnung bevor, bis Sie den gewünschten Oberflächeneffekt erzielt haben.

    Alternativen für eine glatte Zimmerdecke

    Oft reicht reine Schleifarbeit nicht aus, um eine wirklich glatte Zimmerdecke aus Beton zu erhalten: Fugen und offenen Poren bleiben ohnehin bestehen. Ist Ihnen die Betonsichtigkeit nicht wichtig, können Sie ihre Decke auch spachteln oder verkleiden.

    Autorin: Elisabeth Fey – Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr

    Stahlbetondecke im Neubau – Decke verputzen, spachteln und streichen

    Für jeden Bauherrn stellt sich irgendwann die Frage, ob man die Decke tapezieren oder die Decke streichen möchte. Da wir Tapete – vor allem die Raufasertapeten – nicht so schön finden, haben wir uns nach langem hin und her dafür entschieden, die Decke zu spachteln und anschließend zu streichen. Grund hierfür war ein Familienmitglied, das uns mit Rat und Tat zur Seite stand und uns glaubhaft vermittelt hat, dass man die Decke direkt streichen kann, wenn man sie anständig vorbereitet. Die Vorbereitungen sind zwar anstrengend, aber wir sind froh, dass wir es gemacht haben, denn das Ergebnis gefällt uns sehr!

    • Decke spachteln
    • Decke abschleifen
    • ggf. noch mal spachteln und schleifen
    • Decke grundieren
    • Decke streichen

    Benötigtes Material zum Decke spachteln und streichen

    Nachfolgend findest Du eine Übersicht der Materialien, die wir benötigt haben. Die Links führen dich zu Amazon. Falls Du also etwas von den Materialien nicht Zuhause hast, siehst Du da, was wir uns besorgt haben.

    Wenn wir nichts vergessen haben, sollte es das sein. Reicht ja auch 😉 Dann lasst uns mal anfangen!

    Decke spachteln

    Unsere Stahlbetondecke hatte den einen oder anderen Platzer, der zunächst beseitigt werden musste.

    Darüber hinaus verfügt eine Fertigbetondecke immer über kleinere Löcher, Dellen und Unebenheiten, so dass Du in jedem Fall spachteln musst, auch wenn Du keine Platzer wie wir hast.

    Außerdem musst Du natürlich die Deckenstöße spachteln. Die Betondecke kommt ja in mehreren Einzelteilen, so dass Du sichtbare Übergänge hast. Diese Übergänge nennt man Deckenstöße bzw. Deckenfugen, die geschlossen werden müssen.

    Zunächst mussten die zu spachtelnden Stellen grundiert werden, wofür wir einfachen Tiefengrund aus dem Baumarkt genommen und damit die Deckenstöße gestrichen haben. Dies macht man, damit die Spachtelmasse besser haften bleibt. Nachdem wir die Deckenstöße fertig hatten, haben wir uns um die Platzer und kleinere Löcher in der Decke gekümmert.

    Nachdem die Spachtelmasse an den Deckenfugen getrocknet war, haben wir die diese geschliffen und dann erneut grundiert. Denn bei Deckenstöße reicht es im Regelfall leider nicht, sie einmal zu spachteln. Wir sind zwei mal großflächig rüber und haben danach nur noch kleine Stellen ausbessern müssen. Da habe ich dann einfach einen kleinen Gipsanrührbecher genommen.

    Decke schleifen

    Wenn die Macken und Deckenstöße verspachtelt und getrocknet sind, gilt es, die Decke zu schleifen. Damit die Farbe nachher besser hält, muss die Decke nämlich glatt und frei von Spachtelresten sein. Dafür kommt dann der Wand- und Deckenschleifer – auch bekannt als Trockenbauschleifer, Langhalsschleifer oder Schleifgiraffe – zum Einsatz.

    Obwohl es sehr anstrengend ist, diesen die ganze Zeit hoch zu halten, kommst Du nicht daran vorbei. Denn es geht natürlich viel schneller, als wenn man die gesamte Fläche mit einem Handschleifer bearbeiten müsste.

    Am Besten seid Ihr zu zweit und könnt euch beim Decke schleifen regelmäßig abwechseln. So haben wir es zumindest gemacht, denn das Schleifen der Decke dauert ein bisschen und geht kräftig in die Arme 😉

    Kosten vom Wand- und Deckenschleifer

    Wir haben den Wand- und Deckenschleifer bei Boels gemietet, worüber wir uns im Nachgang sehr geärgert haben. Nicht, weil Boels kein guter Anbieter ist (im Gegenteil, wir haben nur gute Erfahrungen gemacht), sondern weil es insgesamt teurer war, die Schleifgiraffe zu mieten, statt sie zu kaufen. Aber das Gerät zu kaufen, war in all dem Stress irgendwie nie ein Thema.

    Da wir den Wand- und Deckenschleifer insgesamt zwei Wochenenden (1x EG, 1x OG) gebraucht haben, haben wir insgesamt fast 320 Euro dafür bezahlt. Wenn man überlegt, dass der Bestseller bei Amazon etwa 130 Euro kostet, haben wir hier ein wenig Geld verschenkt. Zu den (beispielhaften) 130 Euro müsst Ihr natürlich noch ein wenig dazurechnen, sei es Schleifscheiben oder ein entsprechender Staubsauger. Wir haben hierfür einen alten genommen, der eh nicht mehr zum Einsatz kam und deshalb ruhig versaut werden durfte. Aber selbst mit dem benötigten Zubehör wären wir wohl günstiger weggekommen.

    Das Geld ist dabei aber gar nicht so schlimm, sondern viel eher der Zeitdruck. Du musst den Trockenbauschleifer am Freitagabend abholen und ihn zwingend am Montagmorgen um 08:00 Uhr wieder abgeben, sonst kostet er extra. Das kann im Zweifel auch mal in Stress ausarten und nervt spätestens dann, wenn Du am Wochenende nicht mit allem fertig geworden bist.

    Daher unser Tipp: Den Langhalsschleifer lieber kaufen, das ist günstiger und deutlich flexibler! Denn neben der Decke warten im Obergeschoss noch die Gipskartonplatten und natürlich jede Menge Wände auf euch, wenn ihr diese auch selber bearbeitet.

    Atemschutzmaske

    Ein ganz wichtiges Utensil bei den ganzen Arbeiten ist die Atemschutzmaske. Denn wenn Du mit dem Langhalsschleifer erst mal zugange bist, entsteht richtig viel Staub. Und der ist nicht nur sehr unangenehm, sondern auch schädlich für die Atemwege und die Lunge.

    Neben Erkrankungen wie Bronchitis können die in Staubarten enthaltenen Stoffe wie Blei oder Quecksilber sogar Krebserkrankungen fördern.

    Deshalb ist es um so wichtiger, dass Ihr auf jeden Fall eine Atemschutzmaske zum Arbeiten nutzt.

    Nacharbeiten

    Die Nacharbeiten sind extrem wichtig gewesen, da wir die Decke weiß streichen wollten. Und weiße Farbe hat den „unschönen“ Effekt, dass selbst die kleinsten Unebenheiten sofort sichtbar sind. Deshalb solltet Ihr nach dem Schleifen der Decke auf jeden Fall noch mal gründlich schauen, ob ihr wirklich alle Stellen sauber gespachtelt habt. Das ist – gerade weil man schwere Arme und keine Lust mehr hat – wirklich nervig, muss aber gemacht werden. Ihr bereut es langfristig, wenn ihr es nicht tut.

    Decke grundieren

    Die Stellen, die es zu spachteln galt, hatten wir ja bereits grundiert, damit die Spachtelmasse besser haften bleibt.

    Und genau aus dem gleichen Grund haben wir im Anschluss die gesamte Decke (also auch die gespachtelten Stellen) grundiert, denn unbehandelte Oberflächen wie Beton gelten als stark saugend, wodurch die Farbe an Deckkraft verliert.

    Außerdem kann die Farbe bei späteren Anstrichen abplatzen, so dass die Grundierung zwingend notwendig ist (Das gilt besonders bei Gipskarton und Rigipsplatten).

    Beim Grundieren kannst Du grundsätzlich auch nicht so viel falsch machen.

    Du solltest nur auf die Menge achten, deine Decke soll nicht triefen und tropfen.

    Decke streichen

    Wenn der Tiefengrund eingezogen ist, kann es endlich losgehen, es ist Zeit für den ersten Anstrich.

    Nach dem ersten Anstrich haben wir uns dann noch mal auf die „Jagd“ begeben und die gesamte Decke nach Macken abgesucht. Wir waren dann doch erstaunt, wie viele Stellen wir noch gefunden haben, nämlich ganz viele kleine, schwarze „Punkte“.

    Das sind kleinere Löcher, die in der Stahlbetondecke sind und die geschlossen werden müssen, damit man sie später nicht sieht. Das ist auch ein Grund, warum viele das Spachteln der gesamten Decke empfehlen. Das haben wir nicht gemacht, weil wir aus unserer Sicht sehr viel Spachtelmasse unnötigerweise aufgebracht hätten. Wir haben die kleinen schwarzen „Punkte“ kurz über gespachtelt und mit dem Handschleifer geschliffen, fertig.

    Das Ergebnis

    Heute sieht die Decke dann so aus. Es war wirklich anstrengend, aber es hat sich für uns gelohnt.

    Ein paar weitere Bilder könnt Ihr beispielsweise auch im Beitrag über unsere dimmbaren LED Wandlampen sehen.

    Offene Fragen?

    Haben wir irgendwas nicht beantwortet? Dann schreib uns bitte in die Kommentare, wir werden dir zügig antworten.

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    9 KOMMENTARE

    vielen DANK für deinen hillfreichen Beitrag. So wie ich es verstanden habe, habt ihr auf das Tapezieren verzichtet und direkt gestrichen (natürlich unter Berücksichtigung einer gewissen Flächenvorbehandlungen)?

    Wir ziehen demnächst in eine Neubauwohnung und irgendwie sagen mir Maler und Bauträger,dass man nicht auf Putz streichen sollte sondern stets tapezieren muss (z.B. Raufaser,Malervlies, etc). Wir möchten eigentlich keine Tapete sondern analog wie ihr direkt streichen. Hat man euch bzgl. eurer Prozedur abgeraten?

    Mir hilft euer Beitrag wirklich sehr-so ähnlich werden wir es auch machen. Eventuell lass ich die Wände durch den Bauträger/Verputzer glatt verputzen-war ja wohl schon ziemlich anstrengend bei euch. Aber das Ergebnis sieht klasse aus. Großes Kompliment! In welcher Qualität wurden euch die Wände bereitgestellt (Innenputz Q2 oder Q3) ? Gemäß unser Baubeschreibung werden die Innenwände in Q2-Qualität verputzt und anschließend mit Rauhfaser tapeziert. Ich verzichte aber gerne auf das Tapezieren und möchte liebe glatte,streichfähige Wände.

    die Decke haben wir wie beschrieben vorbehandelt und dann aber tatsächlich direkt gestrichen, ohne Tapete oder Malervlies. Abgeraten hat man uns davon nicht, auch wenn die Maler natürlich gerne Malervlies verkaufen wollen 😉 Uns wurde nur empfohlen, über den Stahlträger ein Gewebe einzuarbeiten, das haben wir dann auch gemacht.

    Die waren vom Verputzer natürlich auch glatt verputzt und sahen super aus. Allerdings kommen nach dem Verputzer noch etliche Gewerke in dein Haus, die leider alles andere als vorsichtig sind. Der Fliesenleger z.B. nimmt ein Paket Fliesen in die Hand, dreht sich und ratscht schön an der Wand lang. Und die anderen Gewerke waren da kein bisschen vorsichtiger. Das wirst du feststellen, wenn du Abends nach der Arbeit auf die Baustelle gehst und die Wände begutachtest, da werden täglich irgendwo neue Dellen sein…

    Unser Tipp dazu: Weggucken, ignorieren und erst darum kümmern, wenn ihr wirklich streichen wollt, sonst spachtelt ihr ständig 🙂

    Bzgl. der Putzqualität:

    Wir haben Q2 Putz an den Wänden. Der Verputzer wollte uns zwar Q3 verkaufen, aber der Aufpreis war es uns nicht wert. Der Verputzer hat bei uns einen guten Job gemacht, die Wände waren alle gerade und eben. Wir haben die Wände dann komplett grundiert und dann ohne Tapete oder sonst irgendwas direkt gestrichen.

    Wir hatten bei 2, 3 Wänden den Fall, dass nach dem ersten Anstrich Unebenheiten sichtbar waren. Ob das mit dem Q2 Standard zu tun hatte oder ob die auch bei Q3 da gewesen wären, kann ich dir leider nicht sagen. wir haben die Stellen dann einfach noch mal geschliffen und ausgebessert und der Wand einen zweiten Anstrich gegeben.

    Wenn du noch Fragen hast, einfach noch mal melden. Ansonsten erst mal viel Erfolg und weiterhin gute Nerven 😉

    Wow! Vielen Dank für deine sehr ausführlichen Antworten. Wir wollen es genau so wie ihr machen. Wir kommen halt immer ins Grübeln, wenn wir mit den Fachleuten reden. Klar dein Argument ist einleuchtend, der Maler wird versuchen uns das Malervlies schmackhaft zu machen und der Verputzer die Q3-Qualität.

    Unser Bauchgefühl sagt 1. keine Tapete und 2. auf Q2 streichen 😀 und nun kennen wir sogar einen Bauherren , der es genau so gemacht hat😉

    Vielen lieben Dank hierfür. Ich folge eurem Blog gerne weiter-bin gespannt.

    dein Beitrag war für uns auch sehr hilfreich,

    unser Haus wird auch bald gebaut. Die Decke und die Wände möchten wir selber streichen.

    Du hast alles sehr gut abgebildet und geschrieben bis zum ende der Deckenarbeit aber, Ich habe bei deiner Antwort nicht verstanden was mit den Stahlträger ein Gewebe einarbeiten gemeint ist. ich würde mich über eine Antwort freuen. Danke im Voraus

    wir haben davon leider kein Foto gemacht, auch das Internet gibt da nichts her… Am ehesten kannst du dir das Bild hier angucken: http://www.planet-beruf.de/fileadmin/_processed_/csm_pb_ta_stuckateur_9318_86376d9846.jpg

    Nur halt an der Decke über dem Stahlträger, statt an der Wand 😉

    Das macht man, damit der Putz auf dem Stahlträger besser haftet und keine Risse entstehen.

    auch von meiner Seite vielen Dank für die Mühe, die du dir machst, um anderen Häuslebauern zu helfen. Dein Beitrag ist eine große Motivation es selber zu probieren. Und gibt uns die Hoffnung, nicht völlig auf dem Holzweg zu sein.

    Wir haben unsere Betondecken erst tiefengrundiert (Uinversaltiefengrund von Swingcolor). Dann haben wir gespachtelt mit Feinputz (Glätt- und Flächenspachtel von Swingdekor). Dabei ist mir folgendes aufgefallen:

    – Die Spachtelmasse trocknet sehr schnell. Wenn ich eine Fläche, die schon gespachtelt ist, noch einmal quer überziehe, bilden sich kleine Kügelchen, sie mir tiefe Rillen in die Spachtelmasse ziehne. Daher habe ich beschlossen, im Allgemeinen quasi garkeine Masse aufzubringen, außer eben an den Rissen, Fugen und Löchern (so ist es vermutlich sowieso gedacht)

    – Ich nehme etwas mehr Wasser zum Anrühren, als in der Anleitung angegeben.

    – Bei relativ großen Löchern und Fugen füllt die Spachtelmasse die Stelle gut aus.

    – Bei kleinen Löchern geht quasi keine Masse in die Löcher rein, wenn ich die Masse mit der Glättkelle drüber ziehe. Wo ich es rein drücke – durch mehrfaches Drüberfstreichen in allen möglichen Richtungen- , drückt es die Luft (so habe ich den Eindruck), wieder raus.

    – Schließlich habe ich mit dem Finger einzelne Löcher probiert zu füllen, weil mit der Kelle eh nichts drin blieb

    – Nach dieser Prozedur ist schleifen angesagt, mit der Schleifgiraffe

    – Ergebnis: beim Erstanstrich sind eine Vielzahl kleiner Löcher (Durchmesser ca. 1 mm) aufgetraucht, die ich nicht erwischt habe.

    -> Wie bist du mit diesen feinen Löchern umgegangen?

    -> Ich lese auch davon, dass die Leute teilweise Quarzsand in Ihre Farbe mischen, um damit die kleinen Löcher zu überdecken. Ist das eine sinnvolle Möglichkeit?

    die kleinen Kügelchen, die für Rillen sorgen, sind ziemlich sicher Reste der Spachtelmasse, hatte ich am Anfang auch mal. Ich hatte zu wenig Wasser und die Spachtelmasse nicht ausreichend umgerührt. Oberflächlich sah die Masse super aus, im Inneren waren dann aber noch Reste, die sich nicht komplett aufgelöst hatten. Eine andere Möglichkeit ist, dass Du den Eimer vielleicht nicht komplett sauber gemacht hast? Auch da war ich beim ersten Mal zu faul, was sich direkt gerächt hat 😉

    Die gesamte Fläche haben wir nicht gespachtelt, sondern auch nur die Stellen, die Risse, Fugen, Löcher und Co. hatten. Das hat bei uns – genau wie bei dir – dafür gesorgt, dass man die ganzen Minilöcher nicht erwischt. Die haben wir erst nach dem ersten Anstrich mit weißer Farbe bearbeitet, weil man die kleinen Löcher dann als schwarze Punkte viel besser sieht und einfach nacheinander abarbeiten kann. Wir haben dazu einen kleinen Spachtel aus Kunststoff (-> http://amzn.to/2uTKxXl) genommen, damit hat das sehr gut funktioniert. Und dann ist es einfach Fleißarbeit, die ganzen Löcher abzulaufen.

    Ob das mit dem Quarzsand eine gute Alternative ist, kann ich gar nicht beurteilen. Für uns war das nie eine Option, weil wir eine glatte Decke haben wollten. Und mit Quarzsand erhält man ja doch eher eine Oberfläche, die an eine Raufasertapete erinnert.

    Gruß und weiterhin gutes Gelingen

    Hallo Christian, auch wir stehen gerade vor der Entscheidung wie wir mit den Wänden in unserem Eigenheim verfahren. Wir haben auch Q2 Qualität und Betondecken. Mein Mann und ich wollen gerne nur streichen (vllt auch mit Strukturfarbe auf Mineralbasis) und nicht tapezieren. Unser Bauleiter rät uns nur komplett davon ab weil er meint NUR Tapete würde die sich bildenden Haarrisse, die bei der Trocknungsphase entstehen mit der Zeit, verdecken. Das Haus und die Wände arbeiten ja noch etwas. Habt ihr damit Erfahrungen?

    Würde mich sehr über einen Tipp eurerseits freuen,

    ich selber bin ja kein Bauleiter oder ähnliches, deshalb mag ich den Experten immer nur ungern widersprechen 😉

    Wir können da nur von unserer eigenen Erfahrung berichten und da haben wir keinen Nachteil festgestellt. Risse an den Wänden haben wir im Untergeschoss nach mittlerweile zwei Jahren nicht einen einzigen.

    Im Obergeschoss ist das anders, weil die Dachschrägen ja ganz normal mit Rigipsplatten verkleidet sind. Dort bilden sich an den Außenwänden Setzrisse, was aber laut unserem Bausachverständigen das normalste der Welt ist und in jedem Neubau geschieht. Das hätte auch eine Tapete nicht verhindert.

    Im Obergeschoss haben sich in den Wänden zwei Risse gebildet. Die sind wohl entstanden, als sich der Dachstuhl bei Wind und Wetter final gesetzt hat, so hat man uns das erklärt. Die hätten wir ohne die Tapete vielleicht wirklich nicht gesehen. Ist die Frage, ob wir das gut gefunden hätten oder nicht.

    Wenn Du noch Fragen hast, einfach noch mal antworten 🙂

    Mobil.Frag-den-Heimwerker.com

    Infos zu Haus und Garten

    Anleitung: Beton abschleifen

    Bei Sichtbeton kann es erforderlich sein, dass die Oberfläche des Betons nach dem Betonieren bearbeitet werden muss. Insbesondere bei einem Beton – Estrich kann ein Abschleifen notwendig sein, damit die Oberfläche absolut glatt und eben wird. Es gibt auch noch andere Methoden Beton zu glätten. So kann die Betonoberfläche durch Fräsen oder Kugelstrahlen bearbeitet werden. Diese Bearbeitungsmethoden bringen allerdings bei Weitem nicht die Oberflächengüte wie das Beton abschleifen.

    Zum Beton abschleifen werden spezielle Schleifmaschinen verwendet, die relativ teuer sind. Wenn kleine Betonflächen geschliffen werden sollen, so ist ein Kauf dieser Schleifmaschinen nicht empfehlenswert. In so einem Fall ist es besser eine Betonschleifmaschine in einem Baumarkt auszuleihen. Nur wenn man den Beton im gesamten Haus abschleifen will, kann es je nach Größe der Fläche günstiger sein, die Schleifmaschine zu kaufen.

    Beton abschleifen Kosten pro m²

    Zum Betonschleifen werden Schleifmaschinen verwendet, die mit einer rotierenden Diamantschleifscheibe arbeiten. Für größere Flächen werden fahrbare Schleifmaschinen verwedet, mit denen man im Stehen schleifen kann. Das Beton Schleifen mit diesen Maschinen wird im Nassschliff oder auch im Trockenschleiffverfahren durchgeführt. Beim Trockenschliff sollte auf eine gute Staubabsaugung geachtet werden und man muss bei der Arbeit einen geeigneten Atemschutz tragen.

    Für den Kantenschliff und auch zum Schleifen von Treppenstufen werden Handschleifmaschinen verwendet. Die Körnung zum Beton schleifen hängt von der gewünschten Oberflächenqualität ab. Wenn der Betonboden nur zum Verlegen eines Bodenbelags geglättet werden soll, so kann man diese Arbeit meistens effektiver mit einer Betonfräse erledigen. Für den Fall das ein Feinschliff gefordert wird, so wird der Beton stufenweise mit immer feineren Schleifscheiben abgeschliffen. Wenn der Beton – Estrich als Sichtbeton verwendet werden soll, so ist nach dem Schleifen eine weitere Oberflächenbehandlung notwendig, die den Beton unempfindlich gegenüber Verschmutzungen wie Fett und Öl macht. Wer sich das Beton abschleifen nicht zutraut, der kann auch eine spezialisierte Fachfirma beauftragen, die Flächen abzuschleifen. Allerdings ist es ratsam mehrere Angebote einzuhohlen, da die Kosten für das Betonschleifen bei den einzelnen Firmen sehr unterschiedlich sind. Pro Quadratmeter Betonfläche sollte man mit Kosten von 5-9 Euro rechnen. Je feiner die geforderte Oberflächengüte sein soll, desto höher sind die Kosten. Insbesondere, wenn der Beton sehr uneben ist und viele Schleifgänge notwendit sind, können die Kosten erheblich über den angegebenen Kosten liegen. Für den Fall, dass der Beton Estrich als Sichtbeton dienen soll, sollte man auch die Kosten für die erforderliche Imprägnierung der Oberfläche nicht vergessen.

    Источники: http://www.hausjournal.net/betondecke-schleifen, http://www.ploetzlichbauherr.de/stahlbetondecke-decke-verputzen-spachteln-streichen/, http://mobil.frag-den-heimwerker.com/anleitung-beton-abschleifen/

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