Betonboden streichen

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    Einen Betonboden professionell streichen

    Betonböden finden sich hauptsächlich in Garagen oder Kellern. Je nach Gegebenheiten werden die Betonböden dann auch unterschiedlich beansprucht. Das und auch das Alter sowie der allgemeine Zustand eines Betonbodens müssen berücksichtigt werden, wenn er gestrichen werden soll.

    Jeder Betonboden wird unterschiedlich beansprucht

    Zwar halten Betonböden immer mehr auch Einzug in privaten Wohnräumen. Der Großteil an Betonböden ist jedoch immer noch in Kellern oder Garagen zu finden. Je nachdem, wie die dazugehörigen Räumlichkeiten genutzt werden, ist auch die Beanspruchung eines Betonbodens unterschiedlich. Das betrifft neue als auch ältere Betonböden gleichermaßen. Nur bei einem älteren Betonboden muss dann vor dem Streichen noch berücksichtigt werden, dass es bereits zu einer mechanischen Abnutzung gekommen sein kann, die Sie dann ebenfalls bearbeiten müssen.

    Vorarbeiten und eingesetzte Materialien zum Betonbodenstreichen müssen nach bestimmten Kriterien gewählt werden

    Bei einem neuen Betonboden ist es insbesondere wichtig, dass der Boden genügend Zeit zum Aushärten bekommt. Denn der spätere Anstrich des Betonbodens wirkt wie eine Versiegelung. Das jedoch in beide Richtungen, also auch von innen nach außen. Wäre der Betonboden jetzt noch nicht völlig ausgehärtet und damit getrocknet, könnte das eingeschlossene Wasser nicht mehr entweichen. Andererseits kann ein Betonboden auch hohen Belastungen ausgesetzt sein. In einer Garage sorgt das ständige Befahren für einen gewissen mechanischen Abrieb. Damit einhergehend werden die Poren des Betons geöffnet und Salze, zum Beispiel Streusalzreste, die mit Schnee und Schneematsch am Fahrzeug in die Garage gelangen, können in den Beton eindringen und den Zement schädigen.

    Schrittweise Anleitung zum Streichen von einem Betonboden

    • Haftgrundierung
    • Betonlack
    • eventuell transparenter Decklack
    • Klebeband
    • eventuell Betonschleifmaschine
    • Winkelschleifer mit Schruppscheibe
    • Spachtel
    • Quast
    • Gummischieber
    • Besen

    1. Vorbereitungen des Betonbodens

    Neuer Betonboden

    Stellen Sie sicher, dass der Betonboden in der Tat vollständig ausgehärtet und damit getrocknet ist. Bei neuen Betonböden müssen Sie – auch abhängig von Temperaturen und Wetter – durchschnittlich vier bis acht Wochen warten. Anschließend müssen Sie den Betonboden mit einem Besen gründlich von Staub reinigen.

    Alter Betonboden

    Einen alten Betonboden müssen Sie unter Umständen erst anschleifen, bevor Sie mit dem Streichen beginnen können. Außerdem müssen Sie sicherstellen, dass keine alten Farbreste sowie sonstige Schmutzpartikel und Fremdkörper mehr auf dem Betonboden anhaften. Abschließend müssen Sie den Boden gründlich reinigen.

    Allgemeine Vorbereitungsarbeiten

    Kleben Sie Wände, Abschlussleisten, Installationsrohre usw. ab.

    2. Das Grundieren vom Betonboden

    Nun können Sie mit dem Grundieren des Betonbodens beginnen. Der Haftvermittler stellt eine optimale Saugfähigkeit des Betons sicher, sodass sich der anschließende Betonlack gut mit dem Beton verbindet. Entweder verteilen Sie die Haftgrundierung mit einem Quast oder einem Gummischieber (Wasserschieber). Beachten Sie unbedingt die Anweisungen des Herstellers bezüglich des anschließenden Trocknens der Grundierung. Diese sollte weitgehend getrocknet sein, nicht aber vollständig ausgehärtet.

    3. Den Betonboden streichen

    Bei 2-Komponenten-Lacken mischen Sie diese den Herstellerangaben entsprechend an. Anschließend streichen Sie den Betonboden mit dem Lack. Diese Schicht ist auch die Lackschicht mit den Farbpigmenten. Es ist bei vielen Lacken ratsam, zwei Schichten auf den Betonboden zu streichen.

    Dann lassen Sie die Betonfarbe den Herstellerangaben entsprechend trocknen, bevor Sie den Decklack streichen. Der transparente Decklack wird in einem Arbeitsdurchgang auf den Betonboden gestrichen.

    Nicht jeder Lack ist für Garagen geeignet, da es aufgrund der Zusammensetzung zu chemischen Reaktionen zwischen Reifen und Lack kommen kann.

    Alternativ zum Streichen vom Betonboden können Sie auch Fliesen verlegen. Insbesondere Klinker und Feinsteinzeug bewährt sich in Garagen bestens. Natürlich finden Sie auch im Hausjournal eine [Anleitung zum Verlegen von Fliesen in Garagen] und auf Betonböden.

    Garagenboden professionell streichen

    Viele Garagenböden bestehen aus Beton. Wird der nicht weiter behandelt, kann das mittel- bis langfristig zur Zerstörung des Betons führen. Darüber hinaus ist ein nicht behandelter Betonboden nach einer gewissen Zeit auch nicht mehr sonderlich ansehnlich. Eine verhältnismäßig preiswerte Möglichkeit, dem Garagenboden eine bessere Optik zu verleihen und ihn gleichzeitig zu schützen, ist das Streichen. Allerdings dürfen Sie nicht jede beliebige Farbe zum Streichen Ihres Garagenbodens verwenden.

    Garagenböden sind besonderen Belastungen ausgesetzt

    In der Garage findet sich zumeist ein Betonboden, teilweise auch mit einem Estrich darauf. Auch bei den Bodenplatten von Fertiggaragen handelt es sich um eine Betonplatte. Gerade in Bezug auf Fertiggaragen muss berücksichtigt werden, dass der Boden so konzipiert ist, dass er schwingen kann. Wer auf einem solchen Garagenboden also Fliesen verlegen möchte, muss mit wirklich hochwertigen Baustoffen arbeiten, was wiederum seinen Preis hat. Aber auch die Böden herkömmlicher Garagen können ihre Besonderheiten aufweisen: im Winter friert es in Garagen, bei sehr alten Garagen wurde womöglich keine Feuchtigkeitssperre verlegt. Das Fliesenverlegen kann also auch hier problematisch sein.

    Chemisch und mechanisch muss ein Garagenboden sehr viel aushalten können – und damit der Anstrich

    Eine relativ günstige Alternative dazu ist das Streichen des Garagenbodens. Allerdings können Sie keinesfalls die erstbeste oder gar günstigste Farbe verwenden – zu speziell sind die Anforderungen an Farben und Lacke für den Garagenboden. Zum einen sondern die Pneus von Fahrzeugen Weichmacher ab, die dann auch vom Lack auf dem Garagenboden aufgenommen werden. Dadurch würde der Anstrich instabil werden. Auch sollten Lacke und Farben für den Garagenboden öl- und säurebeständig sein.

    Zwar werden die meisten Garagenbesitzer jetzt sagen, dass sie ja keine Werkstatt in ihrer Garage eröffnen wollen, doch Betriebsflüssigkeiten wie verschiedene Öle, Kühl- oder Bremsflüssigkeit kann ein Fahrzeug immer verlieren. Darüber hinaus wird mit dem Fahrzeug viel Schmutz wie Teer oder Schmelzwasser mit Streusalz in die Garage getragen. Nicht nur in Verbindung mit Frost ist das eine enorme Belastung. Ebenso eine schwere Belastung stellt das Fahrzeug selbst dar. Immerhin lastet auf vier kleinen Auflagepunkten (den Reifen) ein Gewicht von einer Tonne.

    Die Voraussetzungen, die Lacke zum Streichen von einem Garagenboden erfüllen sollten

    • säure- und ölfest
    • abriebfest auch bei hoher mechanischer Einwirkung
    • unempfindlich gegen Laugen (beim Reinigen)
    • unempfindlich gegen Salze
    • eine hohe Rutschsicherheitsklasse
    • eine sehr hohe Abriebfestigkeit
    • die Lackschicht muss eine hohe Elastizität aufweisen

    Bei diesen Anforderungen kommen Sie bei einer Fläche von 1 qm schnell auf einen Lackpreis von sechs bis neun Euro. Jedoch ist das immer noch deutlich günstiger, als Ihren Garagenboden zu fliesen.

    Bei alten Garagenböden kommen andere Merkmale zum Tragen

    In den meisten Fällen werden Sie auf eine Farbe bzw. einen Lack zurückgreifen können, der genau den genannten Anforderungen entspricht und den Boden dabei versiegelt. Jedoch gibt es auch ältere Garagen, die feucht sind. Und zwar feucht vom Boden ausgehend – so zum Beispiel, wenn es versäumt wurde, eine Feuchtigkeitssperre unter den Betonboden oder Estrich zu verlegen. Jedoch können Sie auch einen solchen Garagenboden streichen.

    Im Gegensatz zu den Lacken und Farben, die wir bisher beschrieben haben, benötigt ein Lack für eine Garage mit einem nicht hundertprozentig trockenen Boden eine Beschichtung, die diffusionsoffen ist, also dampfdurchlässig. Denn herkömmliche (hochwertige) Lacke, mit denen Sie Ihren Garagenboden streichen können, wirken wie eine Versiegelung. Eine Versiegelung ist aber immer in beiden Durchgangsrichtungen effizient.

    Gegebenenfalls benötigen Sie vor dem Streichen Ihres Garagenbodens auch einen Haftvermittler

    Dazu kommen noch stark saugende oder sogar sandende Garagenböden. Diese Böden müssen vor dem Streichen besonders akkurat gereinigt werden. Im Anschluss empfiehlt sich dann das Auftragen einer entsprechenden Grundierung, um eine effektive Haftung des Lacks auf dem Boden zu erreichen. Grobe Betonböden sollten Sie vor dem Streichen einigermaßen plan schleifen.

    Einen neu gefertigten Garagenboden müssen Sie vor dem Streichen vollständig trocknen lassen. Nur dann können Sie sicherstellen, dass der Garagenboden langfristig unbeschädigt bleibt.

    Geeignete Lacke, wie wir Sie beschrieben haben, finden Sie unter Bodenversiegelungen und Beschichtungen, die für Industrie- und Werkstattböden geeignet sind. Diese sind zwar deutlich kostspieliger als Baumarktware, dafür aber für Jahrzehnte haltbar und somit unterm Strich dennoch erheblich preiswerter, weil Sanierungsarbeiten erst viele Jahre später anstehen.

    Einen Betonboden professionell streichen

    Betonböden finden sich hauptsächlich in Garagen oder Kellern. Je nach Gegebenheiten werden die Betonböden dann auch unterschiedlich beansprucht. Das und auch das Alter sowie der allgemeine Zustand eines Betonbodens müssen berücksichtigt werden, wenn er gestrichen werden soll.

    Jeder Betonboden wird unterschiedlich beansprucht

    Zwar halten Betonböden immer mehr auch Einzug in privaten Wohnräumen. Der Großteil an Betonböden ist jedoch immer noch in Kellern oder Garagen zu finden. Je nachdem, wie die dazugehörigen Räumlichkeiten genutzt werden, ist auch die Beanspruchung eines Betonbodens unterschiedlich. Das betrifft neue als auch ältere Betonböden gleichermaßen. Nur bei einem älteren Betonboden muss dann vor dem Streichen noch berücksichtigt werden, dass es bereits zu einer mechanischen Abnutzung gekommen sein kann, die Sie dann ebenfalls bearbeiten müssen.

    Vorarbeiten und eingesetzte Materialien zum Betonbodenstreichen müssen nach bestimmten Kriterien gewählt werden

    Bei einem neuen Betonboden ist es insbesondere wichtig, dass der Boden genügend Zeit zum Aushärten bekommt. Denn der spätere Anstrich des Betonbodens wirkt wie eine Versiegelung. Das jedoch in beide Richtungen, also auch von innen nach außen. Wäre der Betonboden jetzt noch nicht völlig ausgehärtet und damit getrocknet, könnte das eingeschlossene Wasser nicht mehr entweichen. Andererseits kann ein Betonboden auch hohen Belastungen ausgesetzt sein. In einer Garage sorgt das ständige Befahren für einen gewissen mechanischen Abrieb. Damit einhergehend werden die Poren des Betons geöffnet und Salze, zum Beispiel Streusalzreste, die mit Schnee und Schneematsch am Fahrzeug in die Garage gelangen, können in den Beton eindringen und den Zement schädigen.

    Schrittweise Anleitung zum Streichen von einem Betonboden

    • Haftgrundierung
    • Betonlack
    • eventuell transparenter Decklack
    • Klebeband
    • eventuell Betonschleifmaschine
    • Winkelschleifer mit Schruppscheibe
    • Spachtel
    • Quast
    • Gummischieber
    • Besen

    1. Vorbereitungen des Betonbodens

    Neuer Betonboden

    Stellen Sie sicher, dass der Betonboden in der Tat vollständig ausgehärtet und damit getrocknet ist. Bei neuen Betonböden müssen Sie – auch abhängig von Temperaturen und Wetter – durchschnittlich vier bis acht Wochen warten. Anschließend müssen Sie den Betonboden mit einem Besen gründlich von Staub reinigen.

    Alter Betonboden

    Einen alten Betonboden müssen Sie unter Umständen erst anschleifen, bevor Sie mit dem Streichen beginnen können. Außerdem müssen Sie sicherstellen, dass keine alten Farbreste sowie sonstige Schmutzpartikel und Fremdkörper mehr auf dem Betonboden anhaften. Abschließend müssen Sie den Boden gründlich reinigen.

    Allgemeine Vorbereitungsarbeiten

    Kleben Sie Wände, Abschlussleisten, Installationsrohre usw. ab.

    2. Das Grundieren vom Betonboden

    Nun können Sie mit dem Grundieren des Betonbodens beginnen. Der Haftvermittler stellt eine optimale Saugfähigkeit des Betons sicher, sodass sich der anschließende Betonlack gut mit dem Beton verbindet. Entweder verteilen Sie die Haftgrundierung mit einem Quast oder einem Gummischieber (Wasserschieber). Beachten Sie unbedingt die Anweisungen des Herstellers bezüglich des anschließenden Trocknens der Grundierung. Diese sollte weitgehend getrocknet sein, nicht aber vollständig ausgehärtet.

    3. Den Betonboden streichen

    Bei 2-Komponenten-Lacken mischen Sie diese den Herstellerangaben entsprechend an. Anschließend streichen Sie den Betonboden mit dem Lack. Diese Schicht ist auch die Lackschicht mit den Farbpigmenten. Es ist bei vielen Lacken ratsam, zwei Schichten auf den Betonboden zu streichen.

    Dann lassen Sie die Betonfarbe den Herstellerangaben entsprechend trocknen, bevor Sie den Decklack streichen. Der transparente Decklack wird in einem Arbeitsdurchgang auf den Betonboden gestrichen.

    Nicht jeder Lack ist für Garagen geeignet, da es aufgrund der Zusammensetzung zu chemischen Reaktionen zwischen Reifen und Lack kommen kann.

    Alternativ zum Streichen vom Betonboden können Sie auch Fliesen verlegen. Insbesondere Klinker und Feinsteinzeug bewährt sich in Garagen bestens. Natürlich finden Sie auch im Hausjournal eine [Anleitung zum Verlegen von Fliesen in Garagen] und auf Betonböden.

    Источники: http://www.hausjournal.net/betonboden-streichen, http://www.hausjournal.net/garagenboden-streichen, http://www.hausjournal.net/betonboden-streichen

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