Bestes holz für draussen

    0
    25

    Wetterfeste Holzarten im Überblick

    Holz ist einer der ältesten Baustoffe überhaupt – und ein Klassiker. Nicht nur für den Innenbereich, sondern auch für den Außenbereich. Voraussetzung dafür ist aber natürlich, dass für Gartenmöbel, Terrassenpflasterungen oder Hausverkleidungen entsprechend geeignetes Holz verwendet wird. Je nach Baumart hat das Holz ganz unterschiedliche Härten und Eigenschaften – und einige Hölzer sind dabei auch von Natur aus witterungsfest.

    Wetterfeste Holzarten und ihre Eigenschaften

    Verschiedene Holzarten weisen hier einen unterschiedlichen Grad an Witterungsbeständigkeit auf, je nach Einsatzbereich spielt dabei auch die Härte eine gewisse Rolle. Am häufigsten trifft man im Außenbereich, vor allem wenn es um Terassenbau oder Gartenmöbel geht, heute Robinie, Douglasie und Lärche als heimische Hölzer an. Sie überstehen Witterungseinflüsse relativ gut, und sind auch relativ hart und stabil.

    Robinie – lateinisch Robinia pseudoacacia und in der DIN mit ROPS abgekürzt, ist hierzulande auch unter dem Namen falsche Akazie bekannt. Sie ist eine der dauerhaftesten heimischen Holzarten, braucht keine Imprägnierung und weist von Natur aus eine hellgelbe bis leicht grünliche Färbung auf. Robinienholz wird häufig auch für Holzpflasterungen und wegen seiner Härte auch beispielsweise für den Bau von Spielgeräten eingesetzt. Akazienhölzer und verwandte Hölzer sind allgemein sehr harte Hölzer, damit aber oft auch schwer zu bearbeiten.

    Douglasie – lateinisch Pseudotusga menziesii, in der DIN PSMN ist im Gegensatz zur Robinie aber ein vergleichsweise weiches Holz findet oft auch als Bauholz Verwendung, daneben auch für Eisenbahnschwellen und als Holz für Gartenmöbel. Douglasienholz ist zwar witterungsresistent, aber meist nicht ganz so dauerhaft wie andere Holzarten.

    Lärchenholz – lateinisch Latrix decidua, in der DIN deshalb LADC, ist ein Klassiker für rustikale Möbel, fallweise auch für den Außenbereich. Wie bei vielen Holzarten unter den Nadelhölzern ist sein teilweise hoher Harzgehalt dafür verantwortlich, dass es relativ witterungsbeständig ist, Lärche ist allerdings auch preislich sehr hochrangig und nicht jedes Holz ist gleich gut geeignet.

    Neben den heimischen Hölzern spielen auch exotische Hölzer als wetterfestes Holz eine Rolle, in der Hauptsache Teak, aber auch das weniger bekannte Azobé oder Balau.

    Teak, lateinisch Tectona grandis in der DIN TEGR, hat einen rötlich braunen Farbton und wird neben Möbeln für den Außenbereich traditionell auch im Schiffsbau eingesetzt. Es gilt als sehr wertig und äußerst dauerhaft, und übersteht Witterungseinflüsse in der Regel ziemlich lange, ist daneben auch ausgesprochen frosthart.

    Azobé, lateinisch Lophira alata, in der DIN LOAL, ist auch unter dem Namen Bongossi bekannt – es gilt als preiswertes, äußerst hartes Holz in sehr edler Optik, das in einem breiten Sortiment vorhanden ist. Sein Härte macht es aber unter Umständen schwieriger zu bearbeiten.

    Balau, lateinisch Shorea laevis, in der DIN SBHL hat einen rötlich-gelben Farbton und wird hierzulande häufig unter dem Namen Bankirai vermarktet. Seine Härte ist nicht ganz so ausgeprägt wie bei Azobé, seine Wetterfestigkeit ist aber annähernd ebenso gut, auch seine Widerstandsfähigkeit gegen Frost.

    Natürlich muss hier auch noch – der Vollständigkeit halber – Bambus als wetterfestes Material Erwähnung finden, obwohl er in unseren Breiten praktisch keine Bedeutung als Baumaterial hat.

    Für Bauarbeiten im Außenbereich, wie etwa Terrassenpflasterungen aus Holz oder für Gartenmöbel sind diese Holzarten besonders gut geeignet, Verfügbarkeit und Preise sind hier aber unterschiedlich.

    II Quellen und Preise

    Grundsätzlich lassen sich alle wetterfesten Holzarten über den klassischen Holzfachhandel beziehen, die heimischen Hölzer sind dabei in der Regel aber wesentlich leichter zu bekommen. Seltene Baumarten, wie das von der Elfenbeinküste stammende Azobé, machen aber unter Umständen Schwierigkeiten beim Besorgen. Vor allem bei den tropischen Hölzern ist es in der Regel schwerer, das Holz als Bauholz zu bekommen, vielfach erhält man in Deutschland wesentlich leichter fertige Produkte aus diesen wetterfesten Holzarten. Die Preise sind hier sehr unterschiedlich – Teak gilt als besonders teuer, wobei hier aber auch im Hinblick auf die sehr unterschiedliche im Handel erhältliche Qualität enorme Preisspannen herrschen, eine Rolle spielen dabei auch Alter und Stammdurchmesser. Der Preis für Teak liegt im internationalen Handel ab etwa 100 USD für den Kubikmeter bis etwa zum Zehnfachen oder mehr. In etwas geringerem Rahmen gilt das auch für alle anderen Hölzer, für die heimischen allerdings etwas weniger. Douglasie ist sowohl verarbeitet als auch als Schnittholz allgemein am günstigsten, als Riegelholz mit 9×9 Zentimeter in 3 Meter Länge kostet Douglasienholze etwa 20 Euro.

    III Platten und andere „Fertigprodukte“ aus wetterfestem Holz

    Terrassenplatten, Unterkonstruktionen und Terrassendielen aus Holz sind heute fast überwiegend aus Douglasie, wegen des günstigen Preises. Gartenmöbel sind häufig auch aus Teak zu finden, dann allerdings in der Regel relativ hochpreisig. Sie sind dafür aber so haltbar, dass sie durchaus über mehrere Generationen hinweg verwendet werden können. Auch nach vierzig bis fünfzig Jahren zeigen Teakholzmöbel durch das wetterfeste Holz oft noch keine Abnutzungserscheinungen. Lärche, Robinie und Bangkirai findet man dagegen schon deutlich seltener, wobei Robinienholz fallweise auch noch für Zäune und Zaunpfähle Einsatz findet.

    Holz für außen behandeln und haltbar machen

    Neben der Möglichkeit, Holz schon industriell so vorzubehandeln, dass es im Außenbereich eingesetzt werden kann, etwa durch Heißdruckverfahren, spielen vor allem Anstriche mit Lacken und Ölen die wichtigste Rolle beim wetterfest machen von Holz. Am besten erweist sich hier immer wieder Bootslack, der zwar teuer ist, aber dem Holz einen tatsächlich guten Schutz gibt. Im Fachhandel gibt es aber daneben eine Vielzahl von Anstrichen, die nach ein- bis zweimaligem Auftragen das Holz witterungsresistent machen sollen. Eine große Rolle spielt bei solchen industriellen Produkten auch der Bläueschutz – Bläue ist im Allgemeinen der größte Feind für im Außenbereich eingesetztes Holz. Solche Fertiganstriche sind in der Regel am einfachsten zum Auftragen, Öle wie beispielsweise Leinöl-Mischungen erfordern etwas mehr Sachkenntnis.

    V Pflegetipps für behandeltes Holz und wetterfeste Hölzer

    Behandeltes Holz sollte gelegentlich einmal nachgestrichen werden, um den Verwitterungsschutz und die Wetterfestigkeit zu erhalten. Bei von Natur aus wetterfesten Hölzern ist eine Behandlung zwar grundsätzlich nicht notwendig, ein Schutzanstrich mit jeweils für das Holz geeigneten Materialien empfiehlt sich aber trotzdem. Er braucht allerdings in der Regel nur sehr selten bis überhaupt nicht wiederholt zu werden.

    Holz – insbesondere heimische Hölzer – sind ein wertiger, sehr naturnaher Baustoff, der damit Kunststoffen in jedem Fall vorzuziehen ist. Da es sich dabei auch um einen nachwachsenden Rohstoff handelt, findet Holz immer mehr Verwendung auch im Außenbereich.

    Ökologisch verträglich dank Zertifikaten

    Illegale Schlägerungen und problematische Anbauweisen sind vor allem bei Tropenhölzern ein sehr großes Problem – große Zerstörungen des für das Weltklima unabdingbar notwendigen Regenwaldes werden so aus reiner Profitsucht angerichtet. Um das auszuschließen, sind immer mehr Zertifikate im Umlauf, anhand derer man nachvollziehen kann, dass das jeweilige Holz tatsächlich ökologisch verträglich gepflanzt und „geerntet“ wurde, und die Bewirtschaftung tatsächlich nachhaltig erfolgt. Man sollte bei Tropenholz in jedem Fall nach einem solchen Zertifikat Ausschau halten.

    Hölzer für Haus und Garten: Welches Holz eignet sich wofür?

    Ob für Möbel, den Boden oder als Balkongeländer: Holz hat Charme. Und jede Holzart sieht nicht nur etwas anders aus, sie bietet auch unterschiedliche Vorteile. Daraus kann man ableiten, für welche Zwecke es sich gut eignet. Ein kleines ABC gängiger Hölzer für Haus und Garten von Ahorn bis Zeder:

    Ahorn: Holz ist nicht witterungsbeständig

    Hellgelb bis fast weiß ist junges Ahornholz. Ab einem Stammdurchmesser von etwa 30 Zentimeter ist der Kern hellrötlich bis goldbraun, erklärt der Gesamtverband Deutscher Holzhandel. Das eher harte und robuste Ahornholz wird eigentlich nur im Innenbereich eingesetzt, da es eine geringe Witterungsbeständigkeit hat. Es hat ein sehr gleichmäßiges Erscheinungsbild. Ein Nachteil dabei ist, dass man Kratzer leichter sieht.

    Bangkirai: Beliebtes Holz für die Terrasse

    Das asiatische Bangkirai-Holz wird gerne für die Terrasse genommen. Frisch ist es zwar gelblich, dunkelt aber olivbraun nach. Es ist resistent gegen Pilzbefall und Insekten. Daher eignet es sich gut für Holzbauten im Freien. Dort verfärbt es sich mit der Zeit graugelb. Wer das nicht mag, muss das Holz mit Schutzmitteln bearbeiten, erklärt der Gesamtverband Deutscher Holzhandel.

    Birke: Verwendung für Möbel, Treppen und Böden

    Das elastische Holz der Birke ist gelblich-weiß bis gelb-rötlich, manchmal auch nahezu weiß. Es hat oft eine seidig-schimmernde Oberfläche. Die Bäume sind anfällig für Insekten und Pilze. Der Befall kann aber einen hübschen optischen Reiz zur Folge haben: rötlich-braune Flecken. Das harte Holz wird gerne zum Möbelbau, für Treppenstufen oder Fußböden genommen.

    Buche: Ideal für Fußböden – außer im Bad

    Das harte, schwere Holz der Buche empfiehlt der Verband der Deutschen Parkettindustrie etwa für Fußböden in oft genutzten Räumen. Nicht gut macht es sich im Badezimmer, denn es quillt bei Nässe zu stark auf. Das Holz hat ein gleichmäßiges Erscheinungsbild, Kratzer sind daher leichter zu sehen. Wurde der Stamm diagonal geschnitten, zeigt das Holz breite Strahlen, die ein wenig wie Zungen aussehen. Das Holz ist gelblich bis rötlich. Der rote Ton kann durch Dämpfen verstärkt werden, erklärt die Initiative Pro Massivholz.

    Kernbuche ist günstige Alternative zu Nussbaum

    Extratipp: Wer ein abwechslungsreiches Holz sucht, findet es im Kernholz der Buche, auch als Kernbuche angeboten. Die Natur sorgt durch chemische Prozesse für helle, tiefrote und braune Schattierungen. Ungeschützt ist das Holz im Garten nicht gegen Insekten und Pilze geschützt. Buche ist laut dem Gesamtverband Deutscher Holzhandel eine preiswerte Alternative zum Beispiel für das teurere Holz des Nussbaums.

    Eiche: Robustes Holz für Möbel und Böden

    Das mittelharte Eichenholz ist beliebt für den Möbelbau. Es ist stark strukturiert, die Jahresringe sind deutlich zu sehen. In jungen Jahren ist es hell- bis rötlich-grau, das ältere Kernholz graubraun bis hellrötlich. Tipp: Wer dem aktuellen Trend folgen will und Holz mit deutlich sichtbaren Astlöchern möchte, findet das meist bei der Wildeiche. Der Verband der Deutschen Parkettindustrie empfiehlt das robuste Eichenholz für Holzböden in oft genutzten Räumen wie Küche und Flur. Es hält dort Möbelrücken, spielende Kinder und Stöckelschuhe aus.

    Holz der Weißeiche hält Witterung stand

    Im Badezimmer kommt die Eiche mit Feuchtigkeit klar. Da das Holz von Weißeichen als witterungsbeständig und resistent gilt, eignet es sich sogar unbehandelt für den Außenbereich. Nachteil des Eichenholzes: Ist es feucht, kann es sich laut dem Gesamtverband Deutscher Holzhandel bei Kontakt mit Eisen verfärben und Befestigungsmittel korrodieren. Außerdem spaltet es sich leicht, daher sollte der Heimwerker das Holz für Nägel und Schrauben vorbohren.

    Esche: Hartes Holz mit dekorativer Maserung

    Das weißliche bis braune Holz der Esche hat eine markante Struktur. Beliebt sind die vereinzelt auftretenden olivgrünen Kerne. Die Jahresringe sind gut zu erkennen, was das Holz dekorativ macht. Wer Nägel oder Schrauben verwendet möchte, sollte auch hier vorbohren. Denn das Holz ist sehr hart, erklärt der Gesamtverband Deutscher Holzhandel. Ein UV-Lack schützt es vor dem Vergilben. Es hält sich schlecht im Freien und wird daher vor allem im Innenausbau und für Möbel verwendet. Seine Härte macht es zum Beispiel zu einem guten Fußboden für den stark beanspruchten Flur.

    Fichte: Günstiges Holz mit vielen Verwendungsmöglichkeiten

    Die Europäische Fichte ist eine der wichtigsten Wirtschaftsbaumarten in Deutschland. Das recht günstige, helle Holz kann gelbliche oder rötliche Nuancen haben. Es ist stark strukturiert, teils mit zungenförmigen Maserungen oder sichtbaren Astlöchern. Das Holz ist leicht und weich. Es wird etwa für Einbaumöbel, Decken und Fußböden genommen, im Garten für Fenster, Türen und Zäune.

    Kirschbaum: Empfindlich bei Sonne und Nässe

    Möbel der Biedermeierzeit waren oft aus Kirschbaumholz. Denn es wirkt unaufdringlich, aber doch hübsch mit seinem gelblich-braunen bis rötlichen Farbtönen. Im Möbelbau wird es gerne mit fast weißen Hölzern kombiniert, was zu schönen Farbkontrasten führt. Wichtig zu wissen: Ist das Holz Sonneneinstrahlung ausgesetzt, kann es nachdunkeln, erklärt der Holzhandel. Bei Kontakt mit Eisenmetallen kann sich feuchtes Holz verfärben, grundsätzlich verträgt es Feuchtigkeit nicht gut.

    Nussbaum: Edles Furnierholz für Möbel

    Nussbaumholz gilt laut der Initiative Pro Massivholz als eine der wertvollsten heimischen Arten. Es ist schwer und fest, ergibt zum Beispiel ein schönes Furnier für Möbel. Es eignet sich auch gut zum Schnitzen. Für Nägel und Schrauben werden am besten Löcher vorgebohrt.

    Robinie: Robustes Holz für drinnen und draußen

    Robinie ist ein hartes Holz und damit sehr widerstandsfähig sowie überdurchschnittlich belastbar. Es wurde daher in die erste von fünf Resistenzklassen eingeteilt, erklärt der Verband Privater Bauherren. Heimwerker sollten auf diese Klassen achten, wenn sie zum Beispiel ein Holzhaus, eine Terrasse oder einen Sandkasten bauen, die im Freien lange Schädlingen und Feuchtigkeit standhalten müssen. Dank seiner Härte kommt das Holz auch als Parkettboden im Flur in Betracht, wo die Schuhe Schmutz und Steinchen hereintragen, die wie Schmirgelpapier wirken. Und auch Wasser hält es gut aus, daher kann es laut Parkettverband selbst im Badezimmer verbaut werden. Die Farbe variiert, durch Dämpfen erhält es einen dunkelbraunen Ton.

    Teak: Tropenholz mit schlechter Umweltbilanz

    Das bekannte Tropenholz Teak ist oft mittel- bis goldbraun und hat deutliche Muster. Unbehandelt bekommt es mit der Zeit eine silberne Patina. Teak ist resistent gegenüber Pilzen und Insekten, weshalb es für den Außenbereich beliebt ist. Auch für das Badezimmer wird diese Holzart empfohlen. Käufer sollten aber darauf achten, dass es aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Orientierungshilfen bieten etwa die Labels des FSC und des PEFC. Grundsätzlich gilt seine Umweltbilanz aber als schlecht, da das Holz lange Transportwege aus Asien zurücklegt. Wer das nicht möchte, dem empfiehlt der Parkettverband als Alternative etwa die Räuchereiche.

    Zeder: Zypressenholz verfärbt sich silbrig

    Was im Handel als Zedernholz angeboten wird, ist gar keine Zeder. Meist handelt es sich dabei um den Riesen-Lebensbaum, eine Zypressenart. In den USA ist das Holz aber als Red Cedar bekannt. Es ist blass-gelblich bis braun mit Jahresringen. Und es riecht frisch stark, weshalb es zum Beispiel für Mottenkugeln verwendet wird. Unbehandeltes Holz verfärbt sich im Freien mit der Zeit silbrig. Wer das nicht mag, sollte es behandeln. Draußen wird es etwa für Fensterladen und die Pergola verwendet, im Haus gerne zur Verkleidung der Wand und Decke.

    Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

    • Startseite
    • Ihr Lokalteil
    • Newsticker
    • Leser empfehlen
    • SZ-Plus-Artikel
    • Login
    • Profil
    • Abo & Service
    • Logout
    • Politik
    • Bundestagswahl
    • Donald Trump
    • Brexit
    • Geschichte
    • Das Politische Buch
    • Newsticker Politik
    • Panorama
    • Justiz
    • Leute
    • Wetter
    • Spiele
    • Newsticker Panorama
    • Sport
    • Handball-WM
    • Wintersport
    • Bundesliga
    • 2. Liga
    • Champions League
    • DFB-Pokal
    • Formel 1
    • TSV 1860 München
    • Ergebnisse & Tabellen
    • Live-Ticker
    • Newsticker Sport
    • Bayern
    • Landshuter Hochzeit
    • Reinheitsgebot
    • Augsburg
    • Nürnberg
    • Regensburg
    • Ingolstadt
    • Ausflugsziele rund um München und in Bayern
    • Wetter Bayern
    • Gesellschaft
    • #Metoo-Debatte
    • Familie
    • Adventskalender 2017
    • Wie ich euch sehe
    • Ökologisch Leben
    • Digital
    • Apple
    • Google
    • Facebook
    • Games
    • Newsticker Digital
    • Reise
    • Reisequiz
    • Fernreise
    • Städtereise
    • Knigge
    • Deutschland
    • Europa
    • Kreuzfahrt
    • Kurios
    • Bahn
    • Reiserecht
    • Reiseführer
    • Auto
    • E-Mobility
    • Fahrberichte
    • Fahrrad
    • Führerscheintest
    • Ratgeber Auto
    • Alternative Antriebe
    • Stil
    • Tests
    • Rezepte
    • Mode
    • Design
    • Wirtschaft
    • VW
    • Konjunktur
    • Gründerwettbewerb Gipfelstürmer
    • Finanzrechner
    • Newsticker Wirtschaft
    • Geld
    • Geldanlage
    • Steuern und Abgaben
    • Testament
    • Versicherungen
    • Finanzrechner
    • Börsenkurse
    • München
    • SZ-Adventskalender
    • Flüchtlinge in München
    • München-Guide
    • Restaurants
    • Bars
    • Veranstaltungen
    • Wetter
    • Sportergebnisse
    • SZ-Adventskalender
    • Lkr. München
    • Hart an der Grenze
    • SZ-Adventskalender
    • Schulen in den Landkreisen
    • Dachau
    • SZ-Adventskalender
    • SZ-Radrouten
    • Schulen in den Landkreisen
    • Ebersberg
    • SZ-Adventskalender
    • SZ-Radrouten
    • Schulen in den Landkreisen
    • Erding
    • SZ-Adventskalender
    • SZ-Radrouten
    • Schulen in den Landkreisen
    • Freising
    • SZ-Adventskalender
    • SZ-Radrouten
    • Freisinger Stadtgespräche
    • Schulen in den Landkreisen
    • Fürstenfeldbruck
    • SZ-Adventskalender
    • SZ-Radrouten
    • Schulen in den Landkreisen
    • Starnberg
    • SZ-Adventskalender
    • SZ-Radrouten
    • Schulen in den Landkreisen
    • Bad Tölz-Wolfratshausen
    • SZ-Adventskalender
    • SZ-Radrouten
    • Schulen in den Landkreisen
    • Sport
    • FC Bayern
    • TSV 1860 München
    • FC Bayern Basketball
    • EHC München
    • SZ-Adventskalender
    • SZ-Radrouten
    • Sportergebnisse
    • Kultur
    • Kino
    • Musik
    • Kunst
    • Literatur
    • Medien
    • TV-Kritiken
    • Tatort
    • TV-Serien
    • Fernsehen
    • Newsticker Kultur & Medien
    • Wissen
    • Archäologie
    • Psychologie
    • Raumfahrt
    • Klimawandel
    • Newsticker Wissen & Gesundheit
    • Gesundheit
    • Depression
    • Heuschnupfen
    • Newsticker Wissen & Gesundheit
    • Karriere
    • SZ-Jobcoach
    • Bewerbung
    • Gehalt
    • Arbeitsrecht
    • Brutto-Netto-Rechner
    • Gehaltsvergleich
    • Newsticker Karriere & Bildung
    • Bildung
    • Schule
    • Studium
    • Studentenatlas
    • Der Referendar
    • IQ-Test
    • Newsticker Karriere & Bildung
    • jetzt.de
    • Unsere Projekte
    • Unsere Ratgeber
    • Spiele
    • Zur klassischen Website
    • Detailansicht
    • Kompaktansicht
    • SZ.de iPhone App
    • SZ.de Android App
    • Zeitung
    • SZ-Magazin
    • Immobilienmarkt
    • Stellenmarkt
    • Bildungsmarkt
    • SZ Prospekte
    • Innovatives Sachsen
    • Vermögens-Check
    • 5 Jobs bei Daimler
    • Samsung
    • AGB
    • Datenschutz
    • Impressum

    Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

    • Home
    • >
    • Geld

    17. Mai 2010, 21:27 Uhr

    Holzsorten für draußen Die Harten für den Garten

    Ob als Pergola, Holzterrasse oder Laube – Holz spielt bei der Gartengestaltung eine wichtige Rolle. Nur: Was passt wofür?

    Der Verbraucher sieht sich in Bau- und Fachmärkten einem kaum überschaubaren Angebot an Gartenhölzern und vorgefertigten Bausätzen gegenüber.

    Robust sind die Hölzer der Klassen eins und zwei – auch darauf sollte bei der Auswahl des Materials geachtet werden.

    (Foto: Foto: Schierenbeck/dpa/tmn)

    Die Wahl kann mitunter zur sprichwörtlichen Qual werden. Dabei geht es nicht nur um den persönlichen Geschmack. Nicht alle Hölzer sind auf Dauer beständig genug für den Außenbereich. Hinzu kommt der Umweltschutz: Wer möchte schon das Abholzen von Urwäldern unterstützen?

    „Holz im Außenbereich sollte witterungsbeständig sein. Das ist am besten gewährleistet mit natürlich dauerhaften Holzarten“, rät Holzexperte Josef Plößl vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel in Wiesbaden. Für Terrassenbeläge beispielsweise eigneten sich Hölzer der Klasse eins und zwei. Dazu gehören vor allem Überseehölzer. Heimische Sorten wie Eiche, Edelkastanie und Robinie gelten aber als ebenso robust.

    „Grundsätzlich ist bei der Wahl der Holzart darauf zu achten, ob die Holzbauteile eine statische Funktion haben“, sagt Lars Langhans vom Holzabsatzfonds in Bonn. Für Holzpfosten von Carports beispielsweise seien Eichenpfosten ideal. Wird Holz im Freien dauerhaft statisch belastet, sollte vorbehandeltes Material verwendet werden. Für die Unterkonstruktion einer Terrasse eigne sich zum Beispiel kesseldruckimprägnierte Kiefer.

    Eine dauerhafte Alternative für die Terrassendielen bietet laut Langhans seit einigen Jahren sogenanntes Thermoholz. Es reagiert dank einer speziellen Hitzebehandlung wasserabweisend. Der braune Farbton solcher Hölzer sehe zudem sehr schön aus. Deshalb setze die Möbelindustrie Thermoholz mittlerweile auch für Möbel im Innenbereich ein.

    Die Terrasse – das zweite Wohnzimmer

    Der wichtige Schutz

    „Ein wichtiges Auswahlkriterium für die Holzart ist die Überlegung, ob die Hölzer unmittelbar der Witterung ausgesetzt sind oder ob sie in ständigem Kontakt mit Erdreich und Wasser stehen“, erklärt Langhans. Für Holzteile, die direkt in die Erde eingesetzt werden – beispielsweise Palisaden, Holzpflaster, Zaunpfosten und Unterkonstruktionen von Terrassen -, sollten die dauerhaften Holzarten Robinie, Eiche oder Lärche verwendet werden.

    Designer-Baumhäuser in Bildern

    Sie halten ohne ergänzende Holzschutzmaßnahmen auch starken witterungsbedingten Beanspruchungen stand. Bei heimischen Nadelholzarten wie Fichte, Tanne, Kiefer und Douglasie habe sich die Kesseldruckimprägnierung als Schutzmaßnahme gegen die Feuchtigkeit bewährt.

    „Selbst das haltbarste Holz nimmt auf Dauer Schaden, wenn nicht auch sämtliche Möglichkeiten des konstruktiven Holzschutzes ausgeschöpft werden“, so Plößl. Konstruktiver Holzschutz bedeutet, dass Holzbauteile so verbaut werden, dass Wasser entweder gänzlich von der Oberfläche ferngehalten oder schnell abgeleitet wird. Gleichzeitig sollte durch die Konstruktion eine permanente Belüftung der Holzbauteile gegeben sein. Bei Terrassen muss zudem ein Gefälle eingeplant werden.

    Das wichtige Siegel

    Im Garten sind tropische Hölzer weiterhin beliebt. Sie sind sehr strapazierfähig und witterungsbeständig. „Viele Tropenhölzer werden trotz Plantagen allerdings nach wie vor illegal geschlagen“, sagt Tobias Riedel von Greenpeace in Hamburg. Deshalb sollte einheimisches Holz bevorzugt werden – auch wegen der kürzeren Transportwege. Für Gartenmöbel eigneten sich zum Beispiel Buche, Eiche oder Robinie.

    „Wer nicht auf Tropenholz verzichten möchte, sollte unbedingt auf das FSC-Siegel achten“, rät Riedel. FSC steht für Forest Stewardship Council. Die internationale gemeinnützige Organisation mit Sitz in Bonn setzt sich für den nachhaltige Entwicklung von Wäldern ein.

    Aber selbst heimische Hölzer sind laut Riedel unter dem Aspekt Umweltschutz nicht immer unproblematisch. Auch diese Holzarten können in Regionen wachsen, in denen es noch Urwälder gibt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Fichte. Diese Art wächst in Deutschland, kann aber genauso gut aus russischen Urwäldern stammen. Deshalb sollte man auch hier auf das FSC-Siegel achten.

    Источники: http://www.hausjournal.net/wetterfestes-holz, http://www.berlin.de/special/immobilien-und-wohnen/hausbau/3983633-744386-hoelzer-fuer-haus-und-garten-welches-hol.html, http://www.sueddeutsche.de/geld/holzsorten-fuer-draussen-die-harten-fuer-den-garten-1.451326

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here