Aussenwand streichen

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    Fassade streichen

    Wenn die Fassade bröckelt, wird es Zeit für einen neuen Anstrich! Die Fassade ist ganzjährig starken Witterungsverhältnissen ausgesetzt, dadurch können Risse und Verfärbungen in der Hausfassade entstehen.

    Es gibt nichts Schöneres, als mit einer ansehnlichen Fassade zu glänzen, die man selbst gestaltet hat. Eine Fassaden-Renovierung bietet Schutz vor Wind und Wetter und sorgt dafür, dass Bausubstanz und Stabilität des Hauses erhalten bleiben. Hier erfährst Du, was bei der Fassadengestaltung zu beachten ist.

    Vor Anstrichen auf neuen oder ausgebesserten Putzflächen empfiehlt es sich, den PH-Wert des Putzes zu prüfen. Dieser muss bei PH-Wert 8 liegen, damit keine Anstrichschäden entstehen. Befeuchte die Stellen, die Du überprüfen möchtest, mit destilliertem Wasser und halte ein Indikatorpapier darauf. Die entstehende Verfärbung des Teststreifens vergleichst Du dann mit der beiliegenden Tabelle, die den Messwert angibt.

    TIPP: Ob es sich um einen mineralischen Putz oder einen Dispersionsputz handelt kannst Du mit dem Fassadenprüfkit testen. So lassen sich eventuell notwendigen Renovierungs- und Reinigungsarbeiten sowie Maßnahmen zur Vorbehandlung schneller identifizieren. Die Ergebnisse der Prüfungen kannst Du direkt in die mitgelieferte Checkliste eintragen. Yippie!

    intakte Altanstriche auf Dispersionsbasis

    • höchste Deckkraft aktiver
    • Selbstreinigungseffektƒ
    • Schutz vor Algen- und Pilzbefall
    • Hybrid-Technologie
    • höchste Deckkraft
    • extrem wasserabweisend
    • hoch deckend
    • atmungsaktiv
    • höchste Deckkraft
    • verschließt und überbrückt Haarrisse
    • witterungs- und alterungsbeständig
    • höchste Deckkraft
    • wasserabweisend
    • haftet hervorragend
    • hoch witterungsresistent

    intakte Silikat- und Mineralfarbenanstriche

    • hoch deckend
    • natürlicher Schimmelschutz
    • frei von Lösemitteln
    • hoch atmungsaktiv
    • verkieselt mit dem Untergrund

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    Werkzeug

    Schritt für Schritt

    Fassade streichen – So geht’s!

    Untergrund prüfen

    Drücken Sie ein 20 cm langes Klebeband auf den Altanstrich und ziehen Sie es ruckartig ab. Bleibt ein Stück hängen, muss die ganze Fläche auf losen Anstrich untersucht und anschließend grundiert werden.Wischtest

    Sie mit der Hand an verschiedenen Stellen über den Untergrund. Bröckelt der Putz ab oder bleibt ein weißer Abrieb auf der Handinnenseite zurück, muss die Fassade gründlich abgewaschen und grundiert werden.

    Kratzen Sie mit einem spitzen Gegenstand über den Putz bzw. Altanstrich. Tragen Sie mürben Putz mehrere Millimeter ab. Ein nicht tragfähiger Altanstrich platzt weg und ist somit vor dem Neuanstrich zu entfernen.

    Klopfen Sie den Putz an verschiedenen Stellen ab, um Hohlräume aufzuspüren. Diese müssen geöffnet und gereinigt, anschließend beigeputzt und grundiert werden.

    Spritzen Sie Leitungswasser gegen die Fassade. Wird das Wasser sehr schnell aufgenommen, ist die Fassade zu saugfähig und muss grundiert werden.

    Drücken Sie die Fingernagelspitze 3 Sekunden in den Altanstrich. Entsteht eine Druckstelle, die nach kurzer Zeit wieder verschwindet, ist Ihre Fassade dauerelastisch beschichtet.

    Vorarbeiten

    Sicherheit geht vor! Bei allen Arbeiten an Außenfassaden ist die Sicherheit von Personen besonders wichtig. Gerade hier sind oft hohe Flächen zu bearbeiten. Sor­ge für ausreichend hohe Leitern oder Arbeitsgerüste. Über der obersten Stand­po­sition auf der Leiter sollten noch min­destens 3 Sprossen liegen. Den Fuß von Anlegeleitern an einem Pflock im Boden befestigen oder durch eine zusätzliche Person sichern. Erst dann sollte mit der Arbeit begonnen werden.

    Klebe nun alle nicht zu streichenden Teile mit Malerfolie und Kreppband ab.

    Auch Gehwege ums Haus und angrenzende Bauteile werden mit Abdeckfolie oder Abdeckvlies geschützt. Bei einer so vor­bereiteten Arbeitsumgebung kannst Du Dich nun voll und ganz auf das Streichen der Hausfassade konzentrieren.

    Reste von Moos und Algen kannst Du mit Grünbelagentferner behandeln und anschließend abbürsten. Auch Staub und Schmutz müssen entfernt werden. Am besten geht das mit einem Hochdruckreiniger.

    Schadhafte Stellen mit Spachtel oder Meißel entfernen, Risse etwas erweitern, grundieren oder vornässen und anschließend mit Füllspachtel ausbessern.

    Damit der Anstrich optimal haften kann, werden sandende oder saugende Untergründe mit Tiefengrund oder Fassadengrundierung vorbehandelt und verfestigt.

    Silikatfarben erfordern eine spe­zielle Silikatgrundierung! Beachte bei bereits gestrichenen Fassaden, dass sich die früher oft ver­wende­ten Kalkfarben nicht mit den heutigen Dispersionsfarben vertragen. Der bestehende Anstrich muss dann gründlich entfernt werden, am besten mit einem Hochdruckreini­ger. Danach die Fassade mit Silikatgrundierung und Silikatfarbe überstreichen.

    Anstrichaufbau als Neuanstrich

    Ein gleichmäßiges Streichergebnis erzielst Du so: Trage die passende Grundierung mit der Tiefgrundbürste auf.

    Für den Voranstrich muss die Außenfarbe mit 10 % Wasser verdünnt werden – Silikatfarbe wird mit Silikatgrundierung verdünnt.

    Trage für den Schlussanstrich un­verdünnte Außenfarbe mit der Rolle auf. Bearbeite zusam­menhängende Flä­chen immer an einem Stück.

    Stecke bei einer Arbeitspause die Farbrolle einfach in eine Plastiktüte und verschließe diese gut. Die Farbe trocknet nicht an und Du kannst nach der Pause sofort weiterarbeiten.

    Tipps für stressfreies Arbeiten

    Wenn die Sonne mal zu sehr scheint, freue Dich darüber und mach eine Pause vom Streichen. Bei starker Sonneneinstrahlung kann die Außenfarbe zu schnell trocknen, sodass Farbansätze sichtbar werden. Bearbeite zusammenhängende Fassadenflächen immer an einem Stück, um Farbansätze zu vermeiden.

    Plane die Reihenfolge der einzelnen Anstrichflächen an der Außenfassade so, dass keine Farbe auf eine bereits gestrichene Fläche tropfen kann. Berücksichtige dabei auch andere Bauteile wie Fenster, Türen und Giebelverbretterungen. Folgende Arbeitsreihenfolge hat sich bewährt: Wenn vorhanden, werden zuerst die Giebelbretter und das Dachgesims gestrichen, dann alle Wandflächen, Dachrinnen sowie Fallrohre und zuletzt Fensterrahmen und Türen.

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    Fassade streichen: Von der Vorbereitung bis zum fertigen Anstrich

    Luftverschmutzung, Regen oder auch nur die fußballbegeisterten Kinder – eine Hausfassade muss einiges verkraften. Ab und an benötigen die Außenwände dann aber doch einen frischen Anstrich. Kein Problem für einen geübten Heimwerker.

    Wer zuvor aber seinen Putz nicht richtig vorbereitet hat, muss später doch auf einen Profi zurückkommen.

    Vorbereitung für den Fassadenanstrich

    Verschmutzungen wie Moos, Erde und Staub müssen – mit einer Bürste oder sogar mit Hilfe eines Hochdruckreinigers gründlich entfernt werden. Die gereinigte Fassade sollte gut trocknen, bevor Löcher und Risse im Außenputz, Fehlstellen neu verputzt werden. Hohlräume unter dem Putz sollten Heimwerker sorgfältig freiklopfen und ebenfalls ausgleichen, bevor die Wand frisch gestrichen werden kann.

    Holzgiebel, Fenster, Bodenplatten und andere Bauteile, die nicht gestrichen werden sollen, sollten vor Farbklecksen und unbeabsichtigten Pinselstrichen geschützt werden. Erst jetzt können die Malerarbeiten beginnen.

    Fassade streichen ohne Streifen und Farbansätze

    Ihre Putzfassade sollten Heimwerker unbedingt mit einer Grundierung versehen. Diese sorgt für eine tragfähige Oberfläche und verhindert, dass der Putz zu viel Farbe aufnimmt. Ist die Grundierung getrocknet, wird die erste Schicht Farbe aufgetragen. Lediglich in den Ecken kommt der Pinsel zum Einsatz. Ist auch der Voranstrich gut durchgetrocknet, wird die zweite Farbschicht als Schlussanstrich aufgetragen.

    Damit später keine unschönen Streifen oder Farbansätze zu sehen sind, sollten zusammenhängende Flächen jeweils in einem durchgängigen Arbeitsprozess, also nass-in-nass, renoviert werden.

    Für welche Art von Fassadenfarbe sich Hausbesitzer entscheiden, richtet sich auch nach dem Zustand der Fassade.

    Pufas Siliconharzfassadenfarbe 10,000 L

    Wilckens Fassadenfarbe, 10 L, weiß 13391000110

    Vectra Aussenfarbe Fassadenfarbe Außendispersionsfarbe Universeller Wetterschutz seidenmatt weiß 5 liter

    Unterschiedliche Anstriche und ihre Anforderungen

    Ein Fassadenanstrich muss witterungsbeständig, widerstandsfähig aber auch diffusionsoffen sein, die Qualität regelt die DIN EN 1062. Geiz könnte sich später rächen, also lieber in ein qualitativ hochwertiges, dafür aber eventuell teureres Produkt investieren.

    Silikatfarben sind abwaschbar und daher nicht ganz wetterfest, außerdem sind sie alkalisch. Sie eignen sich besonders für mineralische Untergründe wie Kalk oder Zement. Dort wirken die Mineralfarben zudem desinfizierend, was möglicher Schimmelbildung vorbeugen kann. Für Betonwände sind Silikatfarben eher ungeeignet.

    Die aus Milcheiweiß gewonnene Kaseinfarbe ist stark diffusionsoffen aber nur gering witterungsbeständig. Einige Hersteller bieten jedoch speziell für den Fassadenanstrich entwickelte Kaseinfarben an. Diese können auf alle mineralischen Untergründe aufgetragen werden.

    Kalkfarbe kann auf alle mineralischen Untergründe aufgetragen werden, hat jedoch keine allzu hohe Deckkraft und ist recht empfindlich. Dafür wirkt Kalk desinfizierend und feuchteregulierend, ist alkalisch und hoch diffusionsoffen. Trotz ihrer Pflegeintesität wird die jahrhundertealte Fassadenfarbe auch heute noch gerne eingesetzt.

    Dispersionsanstriche bestehen aus Kunstharz, Wasser, Konservierungsstoffen und Lösemitteln. Sie werden umso wasch- und scheuerbeständiger, je weniger Farbpigmente sie enthalten. Dispersionsfarben gibt es in verschiedenen Arten: Aus reinem Acrylat sind sie sehr witterungsbeständig; dafür sind plastoelastische Farben rissfest, aber nicht wirklich diffusionsoffen; Dispersionsfarbe mit Silikat-Füllstoffen leiten Feuchtigkeit hingegen aus dem Inneren nach außen.

    Des Weiteren gibt es Farben mit dem Lotuseffekt: Kunstharzdispersionsfarben mit sehr rauer Oberfläche wird auch Lotusfarbe genannt. Schmutz soll bei diesen Farben bei Regen abperlen. Fassadenanstriche mit Lotuseffekt sind teuer und wasserundurchlässig, wirken also wie eine Dampfbremse.

    Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

    Fassadenanstrich – Wenn Runzelbildung Wände verunstaltet

    ▷ Risse im Außenputz ausbessern ▷ So geht's

    Tipps: So bleibt die Fassade lange schön

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    Fassade streichen

    Ob in Weiß oder mit bunten Fassadenfarben – so geht’s!

    Bei neuen, unbeschädigten Fassaden sollten Sie vor dem Streichen immer grundieren, um ein gleichmäßiges Trocknen der Fassadenfarbe auf der Hauswand zu gewährleisten und ein optimales Ergebnis zu erzielen.

    In 3 Schritten erstrahlt Ihr Haus von außen in neuem Glanz:

    1. Fassade reinigen

    Reinigen Sie die Fassade vor dem Grundieren und Streichen mit einem Hochdruckreiniger und entfernen Sie eventuelle Verschmutzungen und Verfärbungen gründlich. Nach der Reinigung sollte die Hauswand gut durchtrocknen, damit die folgende Grundierung besser in die Fassade eindringen kann. Neuer, nicht verwitterter Putz muss vor dem Grundieren nicht gereinigt werden.

    2. Fassade grundieren

    Grundieren Sie die Hausfassade mit Alpina FassadenGrund. Die hochwertige Grundierung verfestigt den Untergrund und sorgt für ein gleichmäßiges Saugverhalten. So trocknet die Fassadenfarbe gleichmäßig, haftet sicher, und der Verbrauch der Farbe reduziert sich beim Streichen. Lassen Sie die Hauswand nach dem Grundieren erneut gut durchtrocknen.

    3. Fassade streichen

    Streichen Sie die Fassade mit Wasser verdünnter Alpina Premium FassadenFarbe (maximal zu 10 %) vor. Dadurch verringert sich die Viskosität der Farbe und sie wird einfacher zu verarbeiten, dringt besser in die Hauswand ein und sorgt für eine gute Haftung des finalen Anstrichs. Lassen Sie den ersten Anstrich gut trocknen und streichen Sie die Fassade mit unverdünnter Fassadenfarbe ein zweites Mal.

    Tipp der Farbexperten „Fassade streichen mit Farbe“

    Neben weißer Fassadenfarbe können Sie Ihre Hauswand auch farbig streichen oder mit Farbe Akzente setzen. Ihren Wunschfarbton können Sie sich mit Alpina Color Fassadenfarbe individuell anmischen lassen oder mit Alpina Color Voll- und Abtönfarben selbst mischen. Um die Schutzwirkung der Fassadenfarbe zu erhalten, sollten Sie allerdings nie mehr als 10 % der Voll- und Abtönfarbe hinzumischen. Beachten Sie dabei, dass die Farbtöne immer harmonisch zu Haus und Umgebung passen sollten – Tipps für die Erstellung solcher Farbkonzepte für Fassaden finden Sie hier.

    Источники: http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/haus_bauen/fassade_gestalten/fassade_streichen/fassade_streichen.html, http://www.bauen.de/a/fassade-streichen-von-der-vorbereitung-bis-zum-fertigen-anstrich.html, http://alpina-farben.de/artikel/fassade-streichen/

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