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    Auf fliesen fliesen

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    Alte Fliesen müssen nicht zwangsläufig mit Hammer und Meisel abgeschlagen werden. Ist ausreichende Tragfähigkeit vorhanden, können sie einfach überklebt werden. In diesem Video-Tutorial zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie man Fliesen auf Fliesen verlegt und worauf man beim Fliesen achten sollte.

    Vorbereitung

    Bevor Du mit den Fliesenarbeiten beginnen kannst, müssen erst noch alle Sanitärobjekte und Badausstattungen abgebaut werden, hinter denen Fliesen verlegt werden. Auch der Heizkörper muss abgehängt werden, wenn dahinter Fliesen kommen. Denke auch an die Schalterabdeckungen. Alle betroffenen Elektroleitungen müssen zuvor unterbrochen werden. Bei Wasserleitungen auch die entsprechenden Absperrhähne wie z. B. die Eckventile zudrehen. Wenn das Türblatt stört, kannst Du es gleich aushängen. Wenn der Boden auch einen neuen Fliesenbelag bekommt, muss das Türblatt gekürzt werden. Alles, was sich nicht entfernen lässt, kannst Du mit Abdeckfolie und Abdeckband schützen.

    Da der alte Fliesenbelag in der Regel eine glatte, nichtsaugende Oberfläche hat, wird eine Haftgrundierung aufgetragen. Dazu nimmst Du den Tiefengrundroller.

    Für einen sicheren Halt der neuen Fliesen, vor allem bei größeren Formaten, wird der alte Fliesenbelag mit einer Schicht Fliesenkleber abgespachtelt. Den Kleber kannst Du dabei mit der Glättekelle glatt auf die Fläche aufziehen. Die alten Fliesenfugen und eventuell schadhafte Stellen werden dabei ausgeglichen. Es reicht eine dünne Schicht Kleber schicht von ca. 2 mm.

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    Werkzeug

    • Fliesenbleistift
    • Cuttermesser
    • Leiter
    • Akkuschrauber
    • Putzeimer
    • Arbeitshandschuhe
    • Wasserwaage
    • Kartuschenpresse
    • Rührwerk
    • Bohrmaschine
    • Maulschlüssel
    • Schraubendreher
    • Spülmittel
    • Glättkelle
    • Schlosserhammer
    • Fugenglätter
    • Mörtelkübel
    • Klappbock
    • Maurerkelle
    • Schwamm
    • Wasserpumpenzange
    • Knieschoner
    • Fliesenwaschbrett-Set
    • Bohrkrone 80mm/25 mm
    • Richtlatte
    • Zollstock
    • Fliesenschneider
    • Schutzbrille
    • Bügelsäge
    • Sprühflasche für Spülmittellösung
    • Spannungsprüfer
    • Fliesenkreuze und -keile
    • Handkreissäge
    • Fliesenlochzange
    • Winkelschleifer
    • Gummihammer
    • Japansäge
    • Portionseimer
    • Trennscheibe
    • Reinigungstuch
    • Wischmop

    Schritt für Schritt

    Fliesen auf Fliesen verlegen – So geht’s!

    Fliesen verlegen

    Bevor Du nun loslegen kannst mit den neuen Fliesen, lege Dir alles Material und Werkzeug zurecht. Die Fliesen werden immer gemischt aus mehreren Paketen (in der Regel 3 Pakete) entnommen. So bist Du sicher, dass keine Farbunterschiede an der fertigen Fläche sichtbar sind. Fliesen unterliegen immer gewissen Toleranzen, auch wenn sie aus einer Produktionsserie entstammen.

    Wenn Du vorhast, die Wände und den Boden zu fliesen, solltest Du mit den Wänden beginnen. Plane das Verlegebild von der Hauptblickrichtung aus. Geschnittene Fliesen, also schmale Abschnitte, sollten nach Möglichkeit an die Ränder kommen. Flächen, die man als Ganzes sieht, sehen schöner aus, wenn die Fliesen symmetrisch aufgeteilt sind. Wenn Du große Fliesen verarbeiten willst, beginne auf jeden Fall von unten und arbeite Dich Reihe für Reihe nach oben vor. Kleine Fliesenformate kann man auch von der Mitte aus nach unten verlegen. Das hat den Vorteil, dass man ganze Fliesen in einer bestimmten Höhe hat und diese auch ganz gerade sind. Große Fliesen sind zu schwer und werden von unten nach oben verlegt. Zeichne Dir dafür die Oberkante der ersten Fliesenreihe mit einem Stift auf der Wand an. Berücksichtige nach unten zum Boden eine Fuge.

    Für Dein Vorhaben solltest Du Flexkleber verwenden. Dieser wird nach Herstellerangabe mit dem Wendelrührer an der Bohrmaschine oder einem speziellen Rührwerk angerührt. Den angerührten Kleber nach Herstellerangabe reifen lassen und nochmal durchrühren. Dann ist der Kleber gebrauchsfertig. Beachte beim Verarbeiten, dass Du nur so viel Kleber vorbereitest, wie Du in der Verarbeitungszeit verarbeiten kannst. Kleber ist nur eine bestimmte Zeit verarbeitungsfähig. Wie lange das ist, steht auf der Verpackung.

    Den Fliesenkleber dann mit einer Glättekelle mit passender Zahnung auf die Wandfläche auftragen. Bei großen Fliesen kannst Du am Anfang den Kleber erst mal nur für die erste Fliese auftragen. Du bekommst dann schnell ein Gefühl dafür, wie schnell Du arbeiten kannst und ob Du dann den Kleber für 2 oder 3 Fliesen aufträgst. Die Zahnung der Glättekelle richtet sich immer nach der verwendeten Fliesengröße.

    Die Fliese dann in das Kleberbett drücken und leicht bewegen, bis sie richtig sitzt. Wenn Du von unten nach oben arbeitetst, kannst Du in die Fuge zum Boden zwei Fliesenkeile einsetzen. Dann eine Wasserwaage auf die Oberkante der Fliese auflegen und durch Regulierung an den Fliesenkeilen die Fliese genau ausrichten.

    Für die Fliesenzuschnitte wird die Fliese auf den Fliesenschneider aufgelegt und entweder an der einstellbaren Anschlagleiste ausgerichtet oder Du hast Dir eine Bleistiftmarkierung auf der Fliese angezeichnet. Die Fliese dann nach dem Zuschnitt so an der Wand verkleben, dass die Schnittkante zum Rand hin angeordnet ist

    Wenn die unterste Reihe verlegt ist, kannst Du reihenweise nach oben arbeiten. Zum Einhalten der Fliesenfugen können Fliesenkeile oder auch Fliesenkreuze verwendet werden. Der Profi verwendet lieber Fliesenkeile, weil diese mehr Möglichkeiten zum Ausgleichen bieten.

    Eine Herausforderung bei Wandfliesen sind die Öffnungen für die Wasseranschlüsse oder den Lichtschalter, falls dieser innerhalb der Fliesenfläche ist. Diese werden, wenn möglich, gebohrt. Dafür ist allerdings eine passende Lochsäge für Fliesen notwendig. Zeichne Dir die Bohrung genau an. Entweder nimmst Du den Zollstock, misst die Bohrung genau ab und überträgst die Maße auf die Fliese, oder Du hältst die Fliese direkt an das Rohr und zeichnest die Begrenzungen auf der Fliese an.

    Dann die Lochsäge ansetzen und langsam bohren. Die Lochsäge während des Bohrens mit Wasser kühlen. Nach dem Bohren kann die Fliese wie gehabt verarbeitet werden. Wenn das Loch in der Fliese nicht 100%ig wird, ist das in den meisten Fällen nicht schlimm. Die Abdeckrosette des Eckventils überdeckt die Stelle.

    Fliesen verfugen

    Bevor Du verfugen kannst, müssen alle Fliesenkeile und Fliesenkreuze aus den Fugen genommen werden. Achte auch darauf, dass die Fugen frei von Fliesenkleber sind. Verwende dann zum Verfugen am besten einen Flexfugenmörtel in der gewünschten Farbe. Diesen kannst Du für die Wand- und Bodenfliesen nehmen, vorausgesetzt, dass Du in der gleichen Farbe verfugen willst. Den Fugenmörtel dann in einem sauberen Gefäß anmischen. Zum Abmessen der richtigen Wassermenge gibt es spezielle Portionseimer. Nach einer Reifezeit von ca. 3 Minuten den Fugenmörtel mit einer Kelle auf ein Fugenbrett aufsetzen und damit auf die Fliesenfläche auftragen. Den Fugenmörtel immer diagonal zu den Fliesen auf der Fläche verteilen, sodass die Fugen gleichmäßig gefüllt werden und der Fugenmörtel nicht wieder herausgewischt wird.

    Nach dem ersten Antrocknen kannst Du die Fläche mit sauberem Wasser und einem Schwammbrett reinigen. Den Fugenmörtel dabei nicht aus den Fugen herauswaschen. Nach dem Trocknen kann ein Zementfilm auf der Oberfläche zurückbleiben. Diesen kannst Du mit einem sauberen Tuch abreiben und die Fläche polieren.

    Nach dem Verfugen der Wand- und Bodenfläche, werden die Übergangsfugen mit Sanitär-Silikon ausgefugt. Sanitär-Silikon gibt es in den gängigen Farbtönen passend zum Fugenmörtel. Die Düse vorne schräg abschneiden und die Kartusche in die Kartuschenpistole einlegen. Das Silikon gleichmäßg dick auftragen. Wenn die Fugen sehr tief sind, wird noch ein Fugenfüllprofil eingesetzt. Das spart Silikon und verbessert die Fugenqualität

    Die Fuge dann mit einem Fugenglätter glatt abziehen.

    Fliesen auf schadhaften Böden

    Sollten Risse im Untergrund eine sichere Verlegung eines neuen Fliesenbelags unmöglich machen, sollte eine Entkopplungsmatte verlegt werden. Diese trennt den Fliesenbelag vom Untergrund. Schneide Dir die Matte entsprechend der Bodenfläche mit einem Universalmesser zu. Dann eine Schicht Flexkleber mit 4er Zahnung auf den alten Fliesenbelag auftragen und die Entkopplungsmatte einbetten. Du kannst sie mit der glatten Seite der Glättekelle andrücken. Lasse die Matte dann ruhen, bis der Kleber ausgehärtet ist. Jetzt mit einer Schicht Flexkleber die Matte abspachteln und dann eine Schicht Kleber mit passender Zahnung (z. B. 8 mm) auftragen und die Bodenfliesen ins Kleberbett verlegen. Nach der Trocknungszeit kann wie gewohnt verfugt werden.

    D – Flexkleber glatt aufgespachtelt

    E – Flexkleber (z. B. 8 mm Zahnung bei großen Fliesen)

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    Fliesen auf Fliesen verlegen in 10 Schritten

    Bohrhammer und Meißel greifen und mühsam die alten Fliesen entfernen. Das kostete Zeit und machte Dreck. Heute ist das glücklicherweise nicht mehr nötig: Mit neuen flexiblen Materialien lassen sich Fliesen einfach und sicher direkt auf alte Fliesen kleben. In diesem Ratgeber erklärt Ihnen OBI Schritt für Schritt, worauf Sie dabei achten müssen.

    Wichtig: Damit Ihre neuen Fliesen sicher halten, benötigen Sie den richtigen Kleber. Empfehlenswert sind entweder kunststoffvergütete Fliesenkleber (Flexkleber) auf Zementbasis oder gebrauchsfertige Dispersionskleber.

    Zementäre Flexkleber enthalten Kunststoffzusätze, durch die Fliesen auch glatten Untergründen, zum Beispiel alten Fliesenbelägen, besser haften als mit normalem Zementkleber. Flexkleber können an Wänden und Böden eingesetzt werden.

    Dispersionskleber bestehen aus in Wasser gelösten Kunststoffen. Sie können ohne Anmischen sofort verarbeitet werden und härten nicht durch Zementbindung, sondern durch Trocknung aus. Dank ihrer hohen Klebewirkung eignen sie sich sehr gut für glatte Untergründe. Achtung: Dispersionskleber benötigen sehr lange bis zur völligen Durchtrocknung und sind nicht frostbeständig. Sie sollten daher nur auf Wänden und auch nur im Innenbereich zum Einsatz kommen.

    Wählen Sie Haftgrund und Fugenmörtel passend zum verwendeten Kleber aus – am besten vom gleichen Hersteller. Beachten Sie hierbei die Hinweise des Herstellers.

    Schritt 1 – Materialbedarf vor dem Verfliesen ermitteln

    Um Ihren Materialbedarf zu bestimmen, legen Sie zunächst die zu verfliesenden Bereiche fest und vermessen die betroffenen Wand- bzw. Bodenflächen. Bei der Bedarfsabschätzung hilft Ihnen unsere Einkaufsliste. Wählen Sie das gewünschte Fliesendesign und nutzen Sie Bordüren oder Dekorfliesen zur individuellen Gestaltung. Denken Sie daran, ein Paket Fliesen als Reserve für spätere Reparaturen aufzubewahren.

    Schritt 2 – Untergrund der Fliesen prüfen und vorbereiten

    Der Untergrund muss sauber, trocken, eben und stabil genug sein – besonders wichtig bei Bodenfliesen. Die Tragfähigkeit des alten Fliesenspiegels testen Sie ganz einfach durch vorsichtiges Abklopfen mit einem Gummihammer. Lockere Fliesen werden entfernt. Anschließend glätten Sie sämtliche Unebenheiten durch Abspachteln mit Spachtelmasse. Nach ausreichender Trocknungszeit (Herstellerangaben beachten) reinigen Sie die gesamte Fläche sorgfältig von Fett und Schmutz. Gegebenenfalls ist eine Behandlung mit einem Mittel gegen Schimmel notwendig.

    Schritt 3 – Grundieren und trocknen lassen

    Vor dem Verfliesen muss der Untergrund grundiert werden. Tragen Sie den mit Quarzsand vergüteten Haftgrund mit einem breiten Pinsel oder einer Farbrolle gleichmäßig auf den alten Fliesenspiegel auf und lassen Sie ihn gut trocknen, am besten über Nacht (Herstellerangabe beachten). Der Haftgrund ist sehr wichtig, denn er gibt dem Fliesenkleber später Halt auf der glatten Oberfläche der alten Fliesen.

    Schritt 4 – Fliesen zuschneiden und bohren

    Randfliesen können Sie mit einem „Fliesenschneidgerät sauber zuschneiden. Dazu ritzen Sie die Fliese auf der Oberseite an und brechen sie über die Kante. Runde Schnitte erzielen Sie mit einer Fliesenbrechzange oder einer Bohrmaschine mit Lochfräsenaufsatz.

    Schritt 5 – Fliesenverlegetechnik und Markierungen: Wandfliesen

    Wandfliesen werden symmetrisch verlegt. Zeichnen Sie mit Hilfe einer Wasserwaage eine senkrechte und eine waagerechte Grundlinie an. Beginnen Sie mit der ersten Fliesenreihe an der waagerechten Grundlinie. Wenn nicht in voller Höhe gefliest wird, ist das die obere Begrenzung. Setzen Sie dann das Verlegen an der senkrechten Linie fort (T-Form). Platzieren Sie an der Linie entweder eine Fuge oder die Fliesenmitte. An Außenecken beginnen Sie mit ganzen Fliesen und arbeiten in Richtung Innenecken weiter.

    Schritt 6 – Fliesenverlegetechnik und Markierungen: Bodenfliesen

    Für die Bodenfliesen ermitteln Sie die Mitte der Stirnseite des Raumes und spannen dort eine Richtschnur oder zeichnen eine Linie parallel zur Seitenwand. Legen Sie eine erste Fliesenreihe (entweder mit der Fliesenmitte oder einer Kante) entlang dieser Linie aus. Setzen Sie dann das Verlegen entlang der Stirnseite fort (umgekehrte L-Form).

    Legen Sie zunächst Fliesen probeweise im Kreuz aus und bestimmen so die Raummitte, um dort die Richtschnur zu spannen bzw. die Linie zu zeichnen.

    Schritt 7 – Fliesenkleber auftragen

    Falls Sie keinen gebrauchsfertigen Dispersionskleber verwenden, bereiten Sie eine ausreichende Menge Flexkleber gemäß Herstellerangaben vor. Für das Anmischen können Sie eine Bohrmaschine mit Rühraufsatz in niedriger Drehzahl verwenden. Tragen Sie den Fliesenkleber mit einer Kelle oder Traufel auf den Untergrund auf und kämmen Sie ihn mit einem Zahnspachtel (Glätter) durch. Halten Sie dabei den Zahnspachtel in einem Winkel von ca. 45 Grad. Tragen Sie immer nur so viel Fliesenkleber auf, wie Sie in 30 Minuten verarbeiten können (je nach Arbeitstempo etwa 1 bis 1,5 m²).

    Schritt 8 – Fliesen verkleben

    Drücken Sie die Fliesen mit einer leichten Drehbewegung ins Kleberbett ein. Fliesenkreuze helfen Ihnen, den richtigen Abstand zwischen den Fliesen einzuhalten. (Vor dem Verfugen sollten die Fliesenkreuze wieder entfernt werden. Haben sie eine deutlich geringere Höhe als Ihre Wandfliesen, können sie auch überspachtelt werden.) Prüfen Sie stichprobenartig, ob sich ausreichend Kleber auf der Rückseite befindet (mindestens 80 Prozent Bedeckung). Klopfen Sie die Fliesen mit einem Gummihammer leicht an. Für saubere Abschlusskanten nutzen Sie bei Bedarf Fliesenschienen (Eck- bzw. Abschlussprofile). Halten Sie bei Bodenfliesen mindestens eine Fugenbreite Abstand zur Wand bzw. Sockelleiste. Bei Dehnungsfugen im Estrich muss auch im Fliesenbelag an entsprechender Stelle eine Dehnungsfuge eingeplant werden. An Übergängen zu anderen Räumen und Belägen muss die Dehnungsfuge in der gleichen Breite übernommen werden.

    Schritt 9 – Fliesen verfugen

    Die Fugen zwischen den Fliesen sind wichtig, weil sie Bewegungen und Spannungen ausgleichen. Noch bevor der Kleber ausgehärtet ist (nach ca. 60 Minuten) kratzen Sie Fliesen-, Eck- und Anschlussfugen mit einem Holzkeil sauber. Nach dem Aushärten (Herstellerangaben beachten, mindestens 24 Stunden) rühren Sie flexiblen Fugenmörtel (Flexfuge) zu einem sämigen Brei an. Beachten Sie die Reifezeit. Schützen Sie sich bei der Verarbeitung durch Gummihandschuhe. Verteilen Sie den Fugenmörtel gleichmäßig und drücken Sie ihn mit einem Fugengummi bzw. Gummirakel/-wischer diagonal in die Fugen. Überschüssigen Mörtel streichen Sie sorgfältig ab. Nach dem Antrocknen entfernen Sie mit einem angefeuchteten Schwamm die Mörtelreste. Den letzten Mörtelschleier entfernen Sie mit einem sauberen, trockenen Tuch.

    Schritt 10 – Dehnungsfugen

    Alle Dehn-, Eck- und Anschlussfugen werden mit dauerelastischer Dichtmasse, z. B. Silikon, verfugt. Kleben Sie die Fugenränder beidseitig mit einem Malerband ab. Spritzen Sie dann das Silikon mittels einer Kartusche gleichmäßig in die Fuge. Entfernen Sie überschüssiges Silikon und streichen Sie mit dem Fugenglätter die Silikonfuge glatt. Tauchen Sie den Fugenglätter jeweils vor dem Glattziehen in Spülwasser. Es hilft die Materialien zu trennen, sodass kein Silikon am Glätter haften bleibt. Zum Schluss ziehen Sie das Klebeband schräg nach hinten und seitlich von der Fuge weg ab.

    Einkaufsliste

    Werkzeugliste

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    2. Fliese auf Fliese – in 2 Schritten alles richtig machen!

    Fliese auf Fliese – geht das? Oft schon haben wir diese Frage gehört. Heute möchten wir Antworten liefern ob Fliese auf Fliese möglich ist und wenn ja unter welchen Kriterien und was Sie unbedingt dabei beachten sollten um anschließend hohe Kosten zu vermeiden.

    Einleitende Tipps zum Thema „Fliese auf Fliese“: Im Bad, in der Küche oder im Flur. An der Wand oder auf dem Fußboden. Fliesen sind allgegenwärtig in Deutschlands Häusern und Wohnungen. Vor allem aber sind Fliesen robust, strapazierfähig und werden meist täglich beansprucht. Kein Wunder also, wenn nach einigen Jahren Gebrauchspuren auftreten oder „die alten Fliesen“ nicht mehr dem aktuellen Geschmack der Bewohner treffen. In diesen Fällen wird uns häufig die Frage gestellt, ob es prinzipiell möglich ist Fliesen auf Fliesen zu verlegen. Wir möchten euch in diesem Ratgeber nicht nur eine einfache Antwort auf diese Frage geben, sondern auch zeigen was zu beachten ist.

    Wichtigste Antwort: Die grundsätzliche Antwort auf die Frage, ob Fliesen auf Fliesen verlegt und geklebt werden können, lautet: „JA, Fliese auf Fliese ist möglich“! Im Gegensatz früher sind die Zeiten, in denen die in die Jahre gekommenen Fliesen vollständig aus dem Bad entfernt werden mussten, passé. Ganz zur Freude der Menschen, die weder die Zeit noch die Lust haben in mühevoller Kleinarbeit alle Fliesen mit Hammer und Meißel von der Wand und vom Fußboden zu entfernen. Im Normalfall musste neben dem anstrengenden Entfernen der Fliesen auch der anfallende Schutt gesammelt und entsorgt werden. Nicht zu vergessen, dass die Wände und Fußböden im Anschluss an die Arbeiten uneben sind und begradigt werden müssten.

    Wichtige Voraussetzungen vor Beginn der Arbeit

    Viele Heimwerker greifen aufgrund dieser Unwägbarkeiten auf die einfachere Variante „Fliese auf Fliese“ zurück. Trotzdem sollten sie einige Aspekte beachten, damit sie ihre Entscheidung später nicht bereuen. So können Sie kostspielige Fehler vermeiden:

    • Alte Fliesen dürfen keine Hohlräume aufweisen
    • Alte Fliesen müssen noch immer eine gute Haftung am Boden oder an der Wand vorweisen
    • Zerbrochene, alte Fliesen müssen ausgebessert werden
    • Wählen sie den richtigen Kleber (Emfe
    • Treffen sie die nötigen Vorbereitungen

    Schritt 1: Vorbereitungen um Fliese auf Fliese zu kleben

    Damit ihre Umbaumaßnahmen von Erfolg gekrönt sind und die neuen Fliesen auf den alten Fliesen haften, ist es sinnvoll einige Vorbereitungen zu treffen.

    Für die Variante Fliese auf Fliese ist es erforderlich sich zunächst für einen Kleber zu entscheiden. Denn im eigentlichen Sinne werden die neuen Fliesen auf die alten Fliesen geklebt. Hierbei gibt es zwei verschiedene Varianten. Man unterscheidet in hochflexiblen Fliesenkleber auf Zementbasis und Dispersionskleber. Dispersionskleber ist eine Fertigmischung und eignet sich demensprechend auch sehr gut für kleinere Flächen. Empfohlen wird Dispersionskleber vor allem im Bereich der Wandfliesen. Der hochflexible Fliesenkleber auf Zementbasis wird hingegen als Trockenmischung verkauft und muss zunächst noch mit Wasser angerührt werden. Letztgenannter Kleber kann sowohl für Wände als auch für Fußböden genutzt werden.

    Besonders beachten sollten sie die Wahl des Klebers, wenn sie Natursteine auf alte Fliesen kleben möchten. Der Kleber muss in diesem Fall speziell auf Natursteine abgestimmt sein, weil es ansonsten zu Verfärbungen des Natursteins kommen kann. Für glatte nichtsaugende Untergründe empfehlen wir den Botament Multistar Fliesenkleber, den Sie auch bei uns im Shop erhalten.

    Schritt 2: Jetzt kleben Sie Fliese auf Fliese!

    Schritt 2.1: Im ersten Schritt müssen die alten Fliesen an der Wand oder auf dem Fußboden ordnungsgemäß gereinigt werden. Das heißt, dass sowohl Staub-, Fett-, Seifenablagerungen und sonstige Rückstände, die die Haftung beeinflussen können, entfernt werden müssen. Nachdem die alten Fliesen gesäubert und abgetrocknet sind, kann die Grundierung aufgetragen werden. Empfehlenswert ist es, wenn Grundierung und Kleber vom selben Hersteller stammen, damit beide Werkstoffe optimal aufeinander abgestimmt sind. Für die Grundierung sollten sie ausreichend Zeit einplanen, damit sie noch trocknen kann. Als Grundierung empfehlen wir Ihnen den Ottoflex Haftgrund von Otto Chemie.

    Schritt 2.2: Als nächstes können sie den Dispersionskleber oder Fliesenkleber auf Zementbasis anbringen. Achten sie dabei darauf, dass sie die Masse auf den Fliesen gleichmäßig verteilen. Sehr gut eignet sich für dieses Vorhaben ein Zahnspachtel. Auch hier sei nochmal darauf hingewiesen, dass es verschiedene Kleber im Bereich Fliesen auf Fliesen gibt.

    Schritt 2.3: Anschließend drücken Sie die neuen Fliesen gleichmäßig an den Kleber. Insbesondere bei Wandfliesen sollten sie nicht zu lange warten, weil ansonsten der Kleber anfängt auszubinden. Je nach Größe der Fliese muss der Abstand zwischen den neuen Fliesen variiert werden. Großflächige Fliesen erfordern auch einen größeren Abstand.

    Sobald der Kleber ausgehärtet ist, was von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein kann, wird mit dem Verfugen begonnen. Dafür tragen wir den Fugenmörtel mit dem Gummiwischer und dem Schwammbrett diagonal zum Fugenverlauf auf. Wenn der Fugenmörtel ebenfalls getrocknet ist, lässt sicher dieser ganz einfach mit einem feuchten Schwamm von den Fliesenflächen abwischen. Viel mehr ist nicht nötig, um ihre neuen Fliesen auf den alten Fliesen anzubringen.

    Abschließender wichtiger Tipp

    Abschließend möchten wir Ihnen einen der wohl hilfreichsten Tipps geben, für Ihr Vorhaben Fliese auf Fliese zu verlegen oder generell Fliesenleger-Arbeiten durchzuführen. Verwenden Sie hochwertige Fliesen und Qualitätsprodukte. Springen Ihre Fliesen muss mit dem Schaden im Wohn- oder Arbeitsbereich gelebt werden oder es müssen kostspielige und zeitintensive Baumaßnahmen durchgeführt werden. In unserem Shop können Sie Fliesen online kaufen – ausgewählt und in hoher Qualität deutscher Markenhersteller. Dabei achten wir auf eine Auswahl von Fliesen mit einem sehr guten Verhältnis aus Kundenbewertung – Preis und Optik. Hier finden Sie unser vollständiges Sortiment an Fliesen in unserem Shop.

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    Источники: http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/wohnraum_gestalten/fliesen_verlegen/fliesen_auf_fliesen_verlegen/fliesen_auf_fliesen_verlegen.html, http://www.obi.at/ratgeber/bauen/waende-und-boeden/fliesen-auf-fliesen-verlegen/, http://www.fliesenleger-info.com/cms/fliese-auf-fliese.html

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