Ameisen im garten was tun

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    Ameisen im Garten? Ameisenplage? Ameisen bekГ¤mpfen – so gehts!

    Sie haben eine große Zahl Ameisen im Garten entdeckt und möchten der Ameisenplage Herr werden? Lesen sie hier, wie man Ameisen bekämpfen kann.

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    Ameisen im Garten – ein Problem?

    Jeder kennt sie und jeder schenkt ihnen keine Beachtung, solange sie nicht in Massen auftreten. Die Rede ist natürlich von Ameisen. Aber sollte man Ameisen im Garten bekämpfen und ab wann spricht man von Ameisenplage?

    Was tun gegen Ameisen im Garten?

    Ist man der Meinung, dass es tatsächlich etwas zu viel des Guten ist, wenn an jeder Ecke und unter jeder dritten Terrassenplatte Ameisen hervorkriechen, so muss etwas getan werden. Folgend ein paar Möglichkeiten um gegen Ameisen im Garten vorzugehen. Dabei gilt zu beachten, dass ein Ameisenstaat immer nur dann wirklich vernichtet wird, wenn auch die Königin(nen) absterben. Nur Arbeiterinnen zu töten ist müßig, da die Königinnen in recht kurzer Zeit wieder für Nachschub sorgen werden. Spätestens im nächsten Jahr ist man wieder am gleichen Punkt wie vorher.

    Was sollte man beim Ameisen bekämpfen noch beachten?

    Halten sie sich beim Einsatz von gekauften Ameisenmitteln immer an die Anweisungen auf der Verpackung. Oft reicht eine einzige Anwendung hier nicht aus, sondern muss mehrmals über 2-4 Wochen wiederholt werden um ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen. Die meisten selbstgemischten Gifte bekämpfen nur die eigentliche Ameisenplage, aber nicht nachhaltig die Produktion der Ameisen.

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    Ameisen vertreiben

    Ameisen sind eigentlich ausgesprochen nützliche Tiere, denn sie übernehmen in der Natur die Rolle der Gesundheitspolizei. Leider haben Ameisen aber auch ein paar Eigenschaften, die Hobbygärtnern das Leben schwer machen können. Das können Sie tun, wenn die Insekten lästig werden.

    Ameisen beschützen Blattläuse vor ihren Fressfeinden

    Ameisen als schädliche Tiere zu bezeichnen, ist schlichtweg falsch, denn die fleißigen Insekten sind außerordentlich effektive Schädlingsvertilger. Die Rote Waldameise (Formica rufa) lebt vor allem an Waldrändern und auf Lichtungen und steht unter Artenschutz. Ein Wald-Ameisenvolk erbeutet pro Tag bis zu 100.000 wirbellose Tiere. Ameisen unterscheiden dabei natürlich nicht nach menschlichen Maßstäben zwischen Nützlingen und Schädlingen, aber auch zahlreiche pflanzenfressende Insekten wie Falterraupen und Blattkäferlarven stehen auf dem Speiseplan.

    Vom Nützling zum Lästling

    Dennoch haben Ameisen aus gärtnerischer Sicht auch ein paar schlechte Angewohnheiten: Sie beschützen Blattläuse vor Fressfeinden, um ihre zuckerhaltige Ausscheidungen – den Honigtau – zu ernten. Einige Arten legen zudem ihre Nisthöhlen mit Vorliebe unter sonnigen Terrassen an, weil sich die Pflastersteine im Frühling besonders schnell erwärmen. Ab und zu kommt es sogar vor, dass Ameisen süße, meist überreife Früchte anknabbern – diese Schäden halten sich allerdings sehr in Grenzen.

    Ameisen-Arten im Garten

    Im Garten kommen vor allem zwei Ameisen-Arten vor: die Schwarze Wegameise (Lasius niger) und die Gelbe Wegameise (Lasius flavus). Die Schwarze Wegameise ist die häufigere Art und wird oft auch einfach Gartenameise genannt.

    Die Schwarze Wegameise legt ihre Nester gerne unter Terrassenplatten an

    Die Gelbe Wegameise ist mit zwei bis vier Millimetern Körperlänge deutlich kleiner als die Schwarze Wegameise. Sie legt ihr Nest mit Vorliebe unter Rasenflächen an und kann Erdhügel bis zur Größe eines Maulwurfshaufens aufschütten. Diese fallen oft erst auf den zweiten Blick auf, da sie häufig mit Gras bewachsen sind und nur wenige Ausgänge besitzen. Die Gelbe Wegameise hält sich unterirdische Wurzellaus-Kolonien und lebt fast ausschließlich vom Honigtau dieser Insekten. Deshalb verlassen diese Ameisen auch nur selten ihren Bau. Ein Staat der Gelben Wegameise wird in den meisten Fällen von mehreren Königinnen gegründet. Später bekämpfen sich die Königinnen gegenseitig, bis nur noch die stärkste übrig bleibt.

    Die Gelbe Wegameise baut oft Erdnester. Bei sandigem Boden und längerer Trockenheit entstehen dabei störende Erdhügel im Rasen

    Ameisennester umsiedeln

    Wenn die Ameisen in Ihrem Garten langsam lästig werden, müssen Sie sie nicht gleich bekämpfen. In vielen Fällen reicht es, wenn Sie die Tiere einfach umsiedeln. Das funkioniert folgendermaßen: Stellen Sie mit Holzwolle gefüllte Blumentöpfe mit der Öffnung nach unten auf die Ameisenstraßen und warten Sie einfach ab. Nach einiger Zeit beginnen die Ameisen, ihr Nest in den Blumentopf umzusiedeln. Das erkennen Sie daran, dass die Insekten ihre Puppen in die neue Unterkunft bringen. Warten Sie ab, bis der Umzug abgeschlossen ist, und nehmen Sie dann den Blumentopf mit einer Schaufel auf. Der neue Standort sollte mindestens 30 Meter vom alten Nest entfernt sein, da die Ameisen sonst in ihren alten Bau zurückkehren.

    Ameisennester verhindern

    Legen Sie neue Terrassen und Gartenwege möglichst so an, dass sie als Nistplätze für Ameisen nicht attraktiv sind. Verzichten Sie auf Pflastersand als Bettung für die Pflastersteine und verwenden Sie stattdessen Basaltsplitt. Darüber hinaus können Sie die Fugen mit speziellem Pflasterfugenmörtel auf Kunstharz-Basis abdichten. Inzwischen gibt es Produkte, die die Pflasterfläche ameisen- und unkrautdicht machen, das Regenwasser aber durchlassen.

    Ameisen meiden die ätherische Substanzen von Nelken, Zimt und Zitrusfrüchten

    Natürliche Vertreibungsmittel

    Es gibt verschiedene Hausmittel, deren Duftstoffe und ätherische Öle Ameisen nicht mögen. Dazu zählen unter anderem Lavendelblüten, Zimt, Gewürznelken, Chilipulver oder Zitronenschalen. Streuen Sie die Substanzen einfach auf Ameisennestern und -straßen aus. Als Ameisenbarriere haben sich auch Kreidepulver oder Gartenkalk bewährt. Man kann beispielsweise vor Hauseingängen einfach eine dünne Linie ausstreuen und die Wände zusätzlich mit einem dicken Kreidestrich versehen. Die Ameisen überqueren die alkalisch wirkenden Substanzen nicht.

    Ameisen mit Hausmitteln bekämpfen

    Zur direkten Bekämpfung von Ameisen gibt es ebenfalls Hausmittel. Bewährt hat sich vor allem abgestandenes Bier, das mit einem Esslöffel Honig angereichert wurde. Füllen Sie es in eine flache Schale mit senkrechten Wänden und platzieren Sie es auf einer Ameisenstraße. Der süße Geruch lockt die Ameisen an, sie fallen in die Flüssigkeit und ertrinken. Backpulver wirkt übrigens sehr unzuverlässig, obwohl es immer wieder als Hausmittel zur Ameisenbekämpfung empfohlen wird. Die Ameisen fressen das Backpulver entgegen der landläufigen Meinung nicht, können bei Kontakt mit der alkalischen Substanz aber an Verätzungen sterben.

    Ameisen

    Ameisen gehören zu den Hautflüglern. Alleine in Europa gibt es 200 verschiedene Ameisenarten. Weltweit sind bis heute über 12.000 Arten bekannt. Eigentlich zählen Ameisen zu den nützlichen Tieren. Schließlich lockern sie durch das Graben ihrer Gänge den Boden auf. Sie düngen die Erde und tragen auf diese Weise zu einem gesunden Pflanzenwachstum bei.

    Außerdem fressen die kleinen Insekten zahlreiche Schädlinge, wie Tausendfüßler, Spinnen, Krebstiere oder Milben. Dennoch ist eine große Anzahl Ameisen im Garten eher lästig. Und wer sich im Haus mit ihnen herumärgern muss, kann dem wahrlich nichts Gutes mehr abgewinnen. Dabei ist es durchaus möglich, einem Ameisenbefall in Haus oder Garten vorzubeugen.

    Haben sich die Staaten bildenden Insekten erst einmal in Ihren vier Wänden niedergelassen, hat es wenig Sinn, darauf zu hoffen, dass sich das Problem von alleine löst. Denn die Ameisenkönigin hat eine Lebenserwartung von bis zu 29 Jahren. Ein Ameisenstaat mit mehreren Königinnen kann bis zu 80 Jahre alt werden. Das Insektenvolk ist erst mit dem Tode aller Königinnen ausgerottet.

    Fliegende Ameisen im Haus

    Bei den fliegenden Ameisen handelt es sich nicht um eine spezielle Insektenart, sondern sie sind lediglich Ameisen, die sich auf Hochzeitsflug befinden:

    • Dabei kann es sich sowohl um geschlechtsreife Männchen, wie auch um Weibchen handeln.
    • Während die männlichen Tiere nach dem Flug, der nur wenige Stunden andauert, sterben,
    • werfen die Weibchen ihre Flügel ab und leben weiter. Entweder gründen Sie einen neuen Ameisenstaat, oder sie kehren ins alte Nest zurück.

    Da es für den Menschen nicht ersichtlich ist, ob es sich bei den fliegenden Ameisen um Männchen oder um Weibchen handelt, sollten Sie deren Anwesenheit im Hause nicht dulden. Entdecken Sie die fliegenden Insekten, ist es ratsam, sofort zum Besen oder Staubsauger zu greifen.

    Außerdem sollten Sie verhindern, dass weitere Ameisen den Weg in Ihr Haus finden. Dazu schalten Sie bei Dunkelheit das Licht aus, oder Sie versehen Ihre Fenster mit Fliegengittern. Hoffen Sie nicht darauf, dass sich nur fliegende Männchen in Ihren Wohnraum verirren, sondern beugen Sie einer sich anbahnenden Ameisenplage rechtzeitig vor.

    Rote Ameisen im Garten

    Auch in der freien Natur können sich Ameisen zur Plage entwickeln. Wer gerne barfuß durch seinen Rasen läuft oder das Mittagsschläfchen bei Sonnenschein mit Vorliebe auf einer Decke im Garten verbringt, kann ein Liedchen davon singen. Es gibt schließlich nichts Unangenehmeres, als durch die Bisse der kleinen Insekten aus dem schönsten Traum gerissen zu werden.

    Warten Sie nicht erst, bis sich die Ameisenbevölkerung in Ihrem Garten soweit vergrößert hat, dass Sie keinen Ausweg mehr sehen, sondern entfernen Sie einzelne Tiere, die sich auf Ihren Pflanzen befinden oder sich den Weg über die Terrasse ins Haus zu bahnen versuchen, möglichst rasch.

    Besser ist es, wenn Sie dem Ameisenproblem vorbeugen. Weil sich Ameisen mit Vorliebe von einem Sekret ernähren, das Blattläuse absondern, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Pflanzen nicht von Blattläusen befallen werden. Gießen Sie sie regelmäßig und achten Sie auf ausreichende Nährstoffzufuhr. Auf gesunden Pflanzen befinden sich weder Blattläuse noch Ameisen.

    Waldameisen umsiedeln

    Auch wenn es oftmals als die einfachste Lösung erscheinen mag, ist es nicht notwendig, Ameisen zu töten, um Sie aus dem Haus oder dem Garten zu verbannen. Gerade diese Tiere lassen sich relativ einfach vergraulen oder umsiedeln. Dabei geschieht weder den Tieren ein Leid, noch schaden Sie sich, Ihren Lieben oder der Umwelt.

    Da sich Ameisen an unterschiedlichen Düften orientieren, können Sie die Insekten mithilfe von ausgewählten Duftstoffen zum Rückzug bewegen. Ameisen reagieren auf die Gerüche mancher Pflanzen oder Lebensmittel besonders empfindlich. Wenn Sie etwas im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen können, nehmen sie lieber Reißaus. Infos: Ameisen im Garten bekämpfen

    Wenn Sie die kleinen Hautflügler wegen ihrer Nützlichkeit nicht gänzlich aus dem Garten vertreiben, sondern nur deren Aktionskreis in andere Bahnen lenken möchten, sollten Sie an eine Umsiedlung denken. Wird Ameisen eine Nahrungsquelle entzogen, suchen sie sich eine neue.

    Durch die Umsiedlung der kleinen Krabbler mithilfe eines Blumentopfes können Sie erreichen, dass sich die Ameisen wieder anderen, für Sie vorteilhaften Nahrungsquellen zuwenden, wie beispielsweise der Schädlingsvertilgung. Weitere Infos: Ameisenhaufen umsiedeln

    Was hilft gegen Ameisen?

    Für der Beseitigung von Ameisen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Am einfachsten und oft auch am effektivsten ist der Besuch im Fachhandel, wo mehrere Ameisenvernichter angeboten werden. Mithilfe von Ameisengift werden Sie der Plage zwar relativ rasch beikommen, andererseits ist das Gift nicht nur für Ameisen schädlich, sondern kann sich auch auf Ihr Wohlbefinden, die Gesundheit von Kleinkindern oder das Wohlsein Ihrer Haustiere negativ auswirken.

    Überlegen Sie sich den Einsatz von Ameisengift genau und greifen Sie, wenn möglich, lieber zu den umweltfreundlicheren Ameisenködern oder zum altbewährten Hausmittel. Die Köder bekommen Sie ebenfalls im Fachhandel. Dabei bleibt zu bedenken, dass nicht jeder Lockstoff bei den Ameisen gleich gut funktioniert. Haben Sie ein Mittel erfolglos ausprobiert, sollten Sie einen zweiten Versuch mit dem Ameisenköder eines anderen Herstellers anstellen.

    Wenn Sie vollständig auf die Chemie verzichten möchten, greifen Sie zum Hausmittel. Auch hier stehen unterschiedliche natürliche Mittel zur Verfügung. Allerdings sollten Sie sich dabei nicht auf Mythen verlassen, die sich im Laufe der Jahre über die Ameisenbekämpfung gebildet haben, sondern jedes Hausmittel genau hinterfragen.

    Auch die natürliche Bekämpfung der Ameisen klappt nicht immer beim ersten Anlauf. Verzagen Sie nicht, sondern üben Sie sich in Geduld und probieren Sie es mit einem weiteren Hausmittel noch einmal. Ausführliche Infos über natürliche Mittel: Hausmittel gegen Ameisen

    Источники: http://www.ungeziefer-und-schaedlinge.de/ameisen-im-garten.php, http://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/pflanzenschutz/ameisen-bekaempfen-3726, http://www.ungeziefer-loswerden.de/ameisen/

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