Acryl badewanne einbauen anleitung

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    Acryl badewanne einbauen anleitung

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    Ab in die Wanne! Mit der Meisterschmiede „Badewanne einbauen mit Wannenträger“ kannst Du schnell und einfach selbst eine Badewanne mit Wannenträger einbauen oder austauschen. Jetzt anpacken!

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    Werkzeug

    Und folgende Materialien/Werkzeuge könnten hilfreich sein:

    Schritt für Schritt

    Badewanne einbauen mit Wannenträger – So geht’s!

    1. Wannenträger vorbereiten

    Für den Einbau Deiner Badewanne ist es am besten, bei der Verlegung der Wandfliesen den Wannenbereich frei zu lassen. Nach der Montage der Badewanne kannst Du die freien Stellen beifliesen und auch den Wannenträger und den Boden fliesen. Über dem Wannenrand wird ein Dichtungsanstrich benötigt, damit Spritzwasser nicht in Deine Wand eindringen kann. Wenn Du planst, Deine Badewanne auch zum Duschen zu nutzen, müssen der Fliesenbelag und die Abdichtung darunter entsprechend hoch ausgeführt werden. Die Wasserzuleitung für Deine Wannenarmatur ist zu diesem Zeitpunkt vorhanden. Stelle nach dem Säubern des Bodens Deinen Wannenträger an der vorgesehenen Montagestelle auf.

    Du kannst dann die Badewanne in den Wannenträger einsetzen und prüfen, ob alles passt.

    Durch das Ablaufloch in der Wanne wird mit einem Stift die Position für die Siphonmontage auf dem Boden angezeichnet. In der Regel ist der Wannenträger unterhalb der Wannenöffnung bereits offen. Ansonsten muss eine Öffnung hineingeschnitten werden.

    Damit sich der Wannenträger besser verkleben lässt, zeichne Dir die äußere Kontur des Wannenträgers auf dem Boden an.

    Die Wanne nun wieder aus dem Wannenträger herausnehmen und umgedreht auf dem Wannenträger ablegen.

    Jetzt die Wanne wieder umdrehen und in den Wannenträger einsetzen. Drücke an mehreren Stellen auf die Wanne, damit sich die Farbe auf dem Rand des Wannenträgers abdrückt.

    Jetzt kannst Du die Wanne wieder abheben und die markierten Bereiche einfach mit einer Handsäge so tief abschneiden, dass die Verstärkungen in den Aussparungen Platz haben. Das ist schnell gemacht, und Deine Wanne sitzt nachher einwandfrei im Wannenträger. Für die weiteren Installationsarbeiten wird der Wannenträger beiseitegestellt.

    2. Wasserablauf installieren

    An der vorher markierten Stelle des Ablaufloches wird nun die Wannengarnitur mit dem Siphon platziert. Jetzt brauchst Du je nach Installationssituation passende HT-Rohre und HT-Rohrbogen. HT-Rohre können passgenau gekürzt werden, damit sie für die Verbindung zwischen Wannengarnitur und Wandanschluss passen. Zum Kürzen nimmst Du am besten eine Metallbügelsäge und schneidest das Rohr an entsprechender Stelle gerade ab. Dann die Schnittkante mit einer Feile oder Schleifpapier entgraten und das Rohrende mit Gleitmittel einstreichen. Dann geht das Zusammenstecken der Rohre einfacher. Alle Dichtungen müssen in den einzelnen Rohrverbindungen eingesetzt sein, damit nichts undicht wird.

    Wenn die Rohre angepasst sind, kannst Du die Wannengarnitur wieder vom Rohr abziehen und beiseite legen. Die HT-Rohre und HT-Bögen (wenn vorhanden) bleiben unverändert liegen. Jetzt nimmst Du Dein Markierungsspray und trägst die Markierungsfarbe auf das oder die Rohre auf.

    Der Bereich der Rohre muss jetzt noch aus dem Wannenträger herausgeschnitten werden, damit dieser später auf dem Boden aufliegt. Dazu den Wannenträger senkrecht von oben auf seine endgültige Position setzen und an mehreren Stellen herunterdrücken. So wird die Farbe auf den Wannenträger übertragen. Wannenträger wieder hochnehmen und umgekehrt absetzen. Nun an den markierten Stellen ausreichend Material herausschneiden, um Platz für die Rohre zu schaffen. Das Herausschneiden geht am besten mit einer Handsäge. Gut geeignet ist eine Säge mit schmalem Sägeblatt, eine sog. Handstichsäge.

    Zur Montage der Wannengarnitur musst Du noch eine Revisionsöffnung herausschneiden. Damit diese später beim Verlegen der Fliesen nicht nach hinten rutscht, führe die Schnitte schräg nach innen aus. So lässt sich der herausgeschnittene Hartschaumklotz wieder genau einsetzen. Wähle das Maß für die Öffnung so, dass beim Fliesenlegen möglichst ganze Fliesen darauf passen. Und wähle die Position der Öffnung so, dass Du drumherum keine Fliesen zuschneiden musst. So fällt die Revisionsöffnung später kaum auf. Schneide die Öffnung an der Stelle, wo Du mit der Hand gut an den Siphon und den Ablauf kommst.

    3. Wannenträger setzen

    Je nach Untergrundbeschaffenheit wird die Fläche grundiert. In diesem Beispiel wird Tiefengrund verwendet. Diesen kannst Du mit einem passenden Farbroller innerhalb der Markierung auftragen. Die Grundierung in einen Eimer umfüllen und von dort mit einem Farbroller aufnehmen. Nach der vorgeschriebenen Trocknungszeit kann es weitergehen.

    Jetzt noch die HT-Rohre und die Wannengarnitur in den Wandanschluss einstecken. Mache zur Sicherheit noch einen Dichtigkeitstest. Schütte dazu mit einer Gießkanne vorsichtig etwas Wasser in den Siphon ein und prüfe die Rohrverbindung nach.

    Den Wannenträger auf die Kleberschicht aufsetzen, andrücken und mit der Wasserwaage ausrichten.

    4. Wannenranddichtband anbringen

    Der Wannenrand wird mit einem Dichtungsband versehen. Das Dichtband dient der lückenlosen Abdichtung zwischen Wanne und angrenzender Wandfläche. Wenn Du ein Wannenrand-Dichtset verwendest, sind alle benötigten Bänder enthalten. Zudem gibt es eine speziell geformte Dichtecke, die als erstes an der Ecke des Wannenrandes angebracht wird. Die Stufe an der Dichtecke ermöglicht das Anbringen eines zusätzlichen Schallschutzbandes und einer korrekten Einbettung in die Flächenabdichtung an der Wand. Platziere die Dichtecke am besten bündig mit der Unterkante des Wannenrandes. Beachte dabei die Höhe des Wannenrandes.

    Wenn die Dichtecke sitzt, kannst Du dir die benötigten Dichtungsbänder in der Länge zuschneiden und von der Dichtecke beginnend aufkleben. Das Dichtband sollte de Dichtecke ca. 5 cm überlappen.

    Über den Dichtbändern bringst Du noch ein Schallschutzband an. Dieses kann an einem Stück über die Wannenecke verklebt werden. Es verhindert Schallbrücken zwischen Wanne und Wand.

    TIPP: Zum leichteren Andrücken des selbstklebenden Dichtbandes und der Dichtecke kannst Du einen Zollstock mit der Schmalseite verwenden. Einfach den Zollstock ansetzen und damit festreiben. Zur weiteren Montage der Badewanne kannst Du das Dichtband auch zur Wanne umklappen und mit Kreppklebeband an der Wanne fixieren. Nachher zum Einbetten in die Wandabdichtung einfach das Kreppklebeband wieder lösen.

    5. Überlaufgarnitur montieren

    Den Überlauf der Wannengarnitur musst Du noch auf die benötigte Höhe einstellen. Das geht am besten, wenn Du die Wannengarnitur zuerst außerhalb des Wannenträgers an der Badewanne positionierst und die Höhe des Überlaufes passend einstellst. Das Überlaufrohr lässt sich entsprechend verschieben. Wenn das Maß passt, die Garnitur in den Wannenträger einsetzen und unten am Ablauf verschrauben. Alternativ kannst Du die Wannengarnitur auch schon fest an der Wanne montieren und nach dem Einsetzen der Wanne in den Wannenträger durch die Revisionsöffnung mit dem Ablauf verschrauben.

    6. Wanne setzen

    Jetzt kommt der endgültige Einbau der Wanne. Damit Du die Wanne zu einem späteren Zeitpunkt leichter entfernen kannst, solltest du auf den Wannenträgerrand einen Streifen Kunststofffolie auflegen. Das kann eine PE-Folie sein oder auch eine große Verpackungsfolie. Auf die Folie wird nun Montageschaum aufgetragen. Dieser dient dazu, die Wanne genau an die Ausformungen des Hartschaum-Wannenträgers anzupassen. Die Wanne liegt dann optimal auf dem Wannenträger auf und nichts wackelt. Berücksichtige bei der Arbeit mit dem Montageschaum die Sicherheits- und Handhabungshinweise des Herstellers.

    Dann kannst Du gleich die Wanne auflegen und genau ausrichten. Der Schaum gibt dir noch etwas Spielraum, bis alles passt. Die Wanne dann innen beschweren. Du kannst auch einen Sack Fliesenkleber hineinlegen. Wenn der Schaum ausgehärtet ist, kann keine Korrektur mehr vorgenommen werden. Also hier besondere Sorgfalt walten lassen.

    7. Wannenrandabdichtung fertigstellen

    Wenn die Wanne fest sitzt, kann die Wandabdichtung fertiggestellt werden. Damit die Wanne sauber bleibt, decke diese am besten mit einer Abdeckfolie ab.

    Solange der Anstrich noch nass ist, wird das Wannendichtband hochgeklappt und in die Abdichtmasse eingebettet. Zum Andrücken kannst Du die glatte Seite einer Glättekelle nehmen. Wenn das Dichtband fest mit der Wand verbunden ist, wird die Dichtecke hochgeklappt und ebenfalls in die Abdichtung eingebettet. An der Überlappung zwischen Dichtband und Dichtecke etwas Dichtmasse aufstreichen, dann kannst Du beides gut verbinden

    Jetzt kommt noch ein Streifen Schallschutzband auf den Wannenrand direkt in die Ecke zum Dichtband. Das Band hat hier den Zweck, dass der Wannenrand keine Abdichtfarbe abbekommt. Zudem hast Du dadurch einen Fugenabstand für die Fliesen. Die Wandfliesen kannst Du dann direkt an das Band anstoßen und später einfach aus der Fuge herausziehen. Der Abstand ist dann optimal für eine Verfugung mit Sanitär-Silikon.

    8. Wannenab- und Überlauf fertigstellen

    Die Ab- und Überlaufgarnitur kann jetzt montiert werden. Das Oberteil mit dem Sieb wird von oben eingesetzt und von unten mit dem Unterteil verschraubt. Jetzt brauchst Du auch die zuvor ausgeschnittene Revisionsöffnung, damit Du mit der Hand nach den benötigten Teilen greifen und sie verschrauben kannst. Am Überlauf wird noch das Bedienteil montiert, damit der Verschluss am Wannenablauf geöffnet und geschlossen werden kann. Die Einzelschritte musst Du entsprechend der beiliegenden Anleitung durchführen.

    Nach der Montage aller Wasserabläufe mache noch einen Test mit Wasser. Wenn die Wannenarmatur noch nicht montiert ist, kannst Du auch mit einem Gartenschlau das Wasser in die Wanne einfüllen. Am besten füllst Du soweit auf, bis das Wasser durch den Überlauf abläuft. Dann die Rohrverbindungen abtasten und nachschauen, ob alles dicht ist. Den schwer zugänglichen Bereich kannst Du auch mit einer Taschenlampe ausleuchten und überprüfen.Wenn alles dicht ist, wird die Revisionsöffnung wieder verschlossen. Die Seitenflächen des Hartschaumklotzes einfach dünn mit Fliesenkleber bestreichen und einsetzen. Achte darauf, dass die Fläche vorne bündig ist.

    9. Fliesenarbeiten fertigstellen

    Wenn Deine Wanne fertig montiert ist, kannst Du an die Fliesenarbeiten gehen.

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    Professionell Badewanne einbauen Anleitung (mit Video)

    Badewanne einbauen – mit der richtigen Anleitung zum Erfolg

    Badewanne einbauen kann schnell richtig teuer werden, vor allem dann, wenn die gesamten Arbeiten von einem Fachbetrieb für Sanitärinstallation übernommen werden. Wer jedoch über etwas handwerkliches Geschick verfügt, kann beim selbst Badewanne einbauen und so einen beträchtlichen Teil der Kosten einsparen. Hier geht es nun im Folgenden um das fachgerechte Einbauen der Badewanne. Zunächst soll auf die herkömmliche Einbauweise mithilfe von Wannenfüßen eingegangen werden.

    Material und Werkzeug: Neben dem eigentlichen Wannenkörper wird noch eine Reihe weiterer Materialien benötigt. Dazu zählen unter anderem eine Ab- und Überlaufgarnitur, Dichtmasse, Fallrohr (HT-Rohr DN 50), Planblocksteine, Kleber, Wannenfüße und Silikon-Fugenmasse. Zu den wichtigsten Werkzeugen gehören Zollstock, Schraubendreher, Wasserwaage, Planblocksäge, Feile, Kelle und Bleistift.

    Das Video von Bauhaus.TV veranschaulicht die unten ausgeschriebenen Schritte sehr gut. Sieht zwar ein bisschen wie Werbung aus und kann deswegen ab 30 Sekunden angeschaut werden, doch enthält viele nützliche Tipps und Infos:

    Badewanne einbauen – Vorgehensweise:

    Nachdem alle Materialien bereit liegen und die alte Badewanne ausgebaut ist, kann nun mit dem „Badewanne einbauen“ begonnen werden. Zunächst muss der Ab- und Überlauf eingebaut werden. Dazu wird der Wannenkörper auf den Kopf gestellt, es ist sinnvoll, eine weiche Decke oder einen stabilen Karton unterzulegen, um das neue Teil zu schonen. Nun kann das Ablaufsieb mit dem Ablauf bequem verbunden werden. Um Überschwemmungen zu vermeiden, ist es auch sinnvoll, einen Überlauf am oberen Badewannenrand einzubauen. Dieser kann gleich mit einer Exzentergarnitur kombiniert werden, mit deren Hilfe sich der Verschluss des Abflusses schließen und öffnen lässt. Wer den Abfluss nicht mittels eines solchen Drehrads regulieren möchte, sollte an den Kauf eines passenden Gummistöpsels denken.

    Badewanne einbauen – Schritt 2

    Nun werden die Wannenfüße an der Badewanne befestigt und die Wanne aufgestellt. Auf der der Wand zugewandten Seite wird ein Wannenprofilband angebracht. So werden Schallbrücken wirkungsvoll vermieden. Als nächstes muss sichergestellt werden, dass die Wannenkonstruktion absolut eben steht, dies wird am besten mit einer Wasserwaage kontrolliert. Bei Bedarf müssen die Stellschrauben der Wannenfüße entsprechend nachgezogen werden, bis die Wanne völlig in der Waagerechten positioniert ist, die Füße werden dann mit etwas Zement fixiert.

    Badewanne einbauen – Schritt 3

    Der nächste Schritt besteht darin, das Fallrohr zu montieren. Hier ist das richtige Gefälle sehr wichtig, um Ablagerungen und somit Rohrverengungen zu vermeiden. Pro Meter sollte das Gefälle ungefähr zwei bis drei Zentimeter betragen. Nun kann der Ablauf über das HT-Rohr mit dem Fallrohr verbunden werden. Es wird eine Wanne aus Metall verbaut? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Badewanne zu erden. Aus Sicherheitsgründen sollte dies von einem Fachmann, sprich Elektriker, erledigt werden.

    Badewanne einbauen – Schritt 4

    Bevor die Badewanne nun verkleidet wird, muss zunächst die Dichtigkeit geprüft werden. Einfach den Abfluss verschließen und Wasser einlassen. Nun kann sowohl am Ab- als auch am Überlauf geprüft werden, ob noch Undichtigkeiten vorhanden sind. Im Bedarfsfall müssen die Verbindungen noch einmal nachgezogen werden.

    Badewanne einbauen – © Kzenon – Fotolia.com

    Bis hierher ist alles in Ordnung? Dann geht es nun ans Einmauern der Badewanne. Mit Hilfe von Planblocksteinen, die sich leicht in den benötigten Größen zurechtsägen lassen, wird an den offenen Seiten eine Mauer hochgezogen. Je nach Platz und Geschmack kann ein schmaler oder auch breiterer Rand gemauert werden. Auf keinen Fall darf die sogenannte Revisionsöffnung vergessen werden, die es auch nach Beendigung der Mauerarbeiten ermöglicht, im Bedarfsfall an Abfluss oder Fallrohr heranzukommen. Die fertige Badewannenummantelung kann nun ganz nach persönlichen Vorlieben und individuellen Geschmäckern gefliest werden und kann so zum optischen Highlight im neuen Bad avancieren. Um auch die Revisionsöffnung blickdicht zu verschließen, wird ein Revisionsrahmen eingesetzt, der passend zur restlichen Ummantelung gefliest werden kann.

    Badewanne einbauen – Verwendung eines Wannenträgers

    Als Alternative zu den Wannenfüßen kann auch ein Wannenträger verwendet werden, um das neue Schmuckstück im Badezimmer zu installieren. Diese Wannenträger sind aus Hartschaum gefertigt und bieten einige Vorteile. So ist das Einbauen des Wannenkörpers leichter und schneller erledigt, außerdem wirkt der Hartschaum wärmedämmend und schalldämpfend. Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass die Fliesen direkt auf den Träger aufgebracht werden können. Natürlich muss auch hier vor den Fliesarbeiten ein Fenster für die Revisionsöffnung angebracht werden.

    Leider haben diese Hartschaumträger auch Nachteile: zum einen sind sie für unebene Böden nicht so gut geeignet sind, hier bieten die individuell verstellbaren Wannenfüße größere Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Zum anderen sind sie nur für Standardwannen erhältlich, wer sich eine ausgefallene Wannenform wünscht, muss auch auf die etwas arbeitsaufwändigeren Wannenfüße und Mauerarbeiten zurückgreifen.

    Der letzte Arbeitsschritt, nachdem der Wannenkörper korrekt eingebaut und angeschlossen und die Seiten geschlossen und gefliest sind, ist das Verfugen. Dafür muss noch einmal Wasser eingefüllt werden, danach geht es mit speziellem Sanitärsilikon ans Werk. Damit werden nun sämtliche Fugen zwischen Wanne und Fliesen ausgefüllt. Am leichtesten lässt sich das Silikon mit Hilfe von etwas Spülmittel glattstreichen. Bei Acrylwannen muss auf entsprechend geeignetes Silikon geachtet werden.

    Zu guter Letzt bleibt die Frage: wohin mit der alten Wanne? Wer über einen größeren Garten verfügt und diesen auch gerne individuell gestaltet, kann hier das entsorgte Teil – sofern es noch dicht ist – als Regenauffangbehälter nutzen, oder es geschmackvoll bepflanzen. In jedem Fall wird es so ein gestalterisches Highlight werden.

    Acryl badewanne einbauen anleitung

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    Werde zum Bademeister! Mit der Meisterschmiede „Badewanne einbauen mit Wannenfüßen“ kannst Du schnell und einfach selbst eine Badewanne mit Wannenfüßen einbauen oder austauschen. Jetzt anpacken!

    Wenn Du eine alte Badewanne gegen eine neue austauschst, wirst Du auch Fliesen entfernen. Wenn die neue Badewanne eingebaut ist, muss bis zum Wannenrand beigefliest werden. So erhältst Du einen schönen Übergang von der neuen Wanne zum alten Fliesenbelag.

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    Schritt für Schritt

    Badewanne einbauen mit Wannenfüßen – So geht’s!

    1. Füße montieren

    Zuerst montierst Du die Wannenfüße. Diese bestehen aus Befestigungsschienen und verstellbaren Füßen. Achte bei der Montage darauf, dass die Füße später nicht an der Stelle des Wandanschlusses stehen oder die Installation des Abflusses behindern.

    Schraube die Wannenfüße an den beiden Schienen an. Schraube die Füße erst fest, nachdem die Wanne aufgestellt und ausgerichtet ist.

    Jetzt kannst Du die Wanne umdrehen und die Ab- und Überlaufgarnitur zusammenbauen. Dazu am Überlauf zuerst das Innenteil verschrauben und das Drehrad aufsetzen. Dann am Abflussloch den Dichtring einsetzen und den Siphon mit dem oberen Ablaufventil verbinden.

    2. Wanne setzen

    Stelle die Wanne an ihre endgültige Position und richte sie mit der Wasserwaage aus. Verankere die Wanne an den Wänden mit Wannenleisten: Zeichne dazu die Unterkante des Wannenrandes von beiden Seiten auf der Wand an. Stelle die Wanne dann zur Seite und verlängere die Markierungslinien mit der Wasserwaage.

    Montiere die Wannenleisten so, dass der Wannenrand nachher auf der Höhe der angezeichneten Linie in den Leisten festgeklemmt werden kann. Je nach Ausführung gehören spezielle Klemmstücke zu den Wannenleisten. Montiere diese nach Angabe des Herstellers. Die Schrauben kannst Du mit dem Maulschlüssel oder der Umschaltknarre festziehen.

    Der Wannenrand wird mit einem Dichtband versehen. Es dient zur lückenlosen Abdichtung zwischen Wanne und angrenzender Wandfläche. Wenn Du ein Wannenrand-Dichtset verwendest, sind alle benötigten Bänder enthalten.

    Wenn die Dichtecke sitzt, kannst Du die Dichtbänder in der Länge zuschneiden; das Dichtband sollte die Dichtecke ca. 5 cm überlappen. Beginne mit dem Aufkleben an der Dichtecke.

    Über den Dichtbändern bringst Du das Schallschutzband an, das Schallbrücken zwischen Wanne und Wand verhindert.

    3. Ablauf installieren

    Richte den Ablaufrohrstutzen an der Ablaufgarnitur so aus, dass er auf kürzestem Weg mit dem Wandanschluss verbunden werden kann.Die Rohrverbindung stellst Du mit HT-Rohren her. Streiche die Rohrenden mit Gleitmittel ein, damit sie sich leichter verbinden lassen.

    Wenn Du Rohre kürzen musst, geht das am besten mit der Metallbügelsäge. Entgrate die Schnittkanten, bevor Du die Rohre zusammensteckst.

    Jetzt wird der Wandabschnitt über der Wanne nochmals mit Flüssigabdichtung abgedichtet.

    Gleich nach dem Anstrich das Dichtband von der Wanne nach oben klappen und in die noch nasse Abdichtung einbetten. Du kannst jetzt noch ein Schallschutzband auf den Wannenrand aufkleben. Das verhindert, dass beim Überstreichen Flüssigabdichtung den Wannenrand verschmutzt; und Du kannst später die Fliesen auf diesem Band aufsetzen. Das Band wird später aus der Fuge herausgezogen, bevor sie mit Sanitär-Silikon verfugt wird.

    Nachdem das Schallschutzband aufgeklebt ist, wird das Wannendichtband mit Flüssigabdichtung überstrichen.

    4. Wanne verkleiden

    Zum Verkleiden der Wanne kannst Du Wanneneinbauelemente verwenden. Sie haben den Vorteil, dass sie sich mit ihren Stellschrauben zwischen Wanne und Boden stabil verkeilen lassen. An der Schmalseite der Wanne kannst Du nur eine der beiden Stellschrauben nutzen. Positioniere die Stellschraube in der Plattenmitte.

    Übertrage die Maße auf das erste der beiden Wanneneinbauelemente. Schneide die Platte mit einer Handsäge passend zu.

    Stelle die Platte an der Wanne auf: Schiebe sie zuerst unter den Wannenrand und bis an die Wand; richte sie dann senkrecht aus. Danach liegt die Platte an der Wand an und hat am oberen Wannenrand den Versatz für den Fliesenbelag mit Kleber. Richte Dich dabei nach der Stärke der geplanten Fliesen – in vielen Fällen sind 1,5 cm ideal.

    An der Längsseite gehst Du genau so vor: zuerst die Plattengröße abmessen und zusägen.

    Stelle die Platte dann auf und richte sie mit der Wasserwaage aus. Wenn alles passt, kannst Du die beiden Stellschrauben herausdrehen und die Platte dadurch festsetzen.

    5. Fliesen verlegen

    Jetzt kannst Du alle freien Stellen an der Wand fliesen, danach die Wannenverkleidung.

    TIPP: Der Fugenverlauf auf der Wannenverkleidung sollte mit dem der Wandfliesen übereinstimmen.

    Falls für den Fliesenbelag Dekoprofile vorgesehen sind, wird jetzt an der Kante der Badewanne eines der Profile verlegt: Trage dazu Fliesenkleber auf die Seitenfläche auf und setze das Dekoprofil vorne an der Kante ins Kleberbett. Mit welcher Wannenseite Du dabei beginnst, ist egal.

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