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Garage abdichten

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Garagendach undicht, wie den Beton schützen/wie abdichten?

Ich habe das Problem, dass es durch das Dach meiner Garage durchregnet.

Ich habe sie erst letztes Jahr neu von innen gestrichen, und die Farbe rieselt nun von derecke auf mein Auto.

Ich habe mir sagen lassen, dass der Beton durch das durchsickernde Wasser aufquellen bzw. zerstört würde.

Daher möchte ich das Dach abdichten. Mein Nachbar, der eine baugleiche Garage nebenan besitzt und auch das Problem hatte, hat in mühseliger Arbeit Bitumenmatten mit einem Gas-Abflamm-Gerät aufgebracht, vorher grundiert etc. etc.

Im Baumarkt gab es eine einfache "Art" Farbe. Diese sollte so dick aufgetragen werden, dass allein durch ihre Basis als eine Art Kunststoff, das Dach dicht würde.

Mir kommt es vor allem auf eine einfache, langlebige Lösung an.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Mit besten Grüßen

Re: Garagendach undicht, wie den Beton schützen/wie abdichten?

Die einfache, langlebige und preiswerte Lösung dürfte wohl fachgerecht verlegte Bitumenschweissbahn auf entsprechend vorbehandeltem Untergrund sein.

Auch bei der Plastikpampe aus dem Baumarkt kommst Du an einer entsprechenden Vorbehandlung des Untergrunds nicht vorbei – die Vorbehandlung dürfte sogar noch etwas aufwändiger sein als bei Bitumenschweissbahn.

Bei der Schweissbahn auf die Randanschlüsse aufpassen, die sind etwas tricky.

Re: Re: Garagendach undicht, wie den Beton schützen/wie abdicht

genau, das ist die Einzige langlebige Lösung, wenn Du dann noch die Schweissbahnen schützen willst, dann kannst Du das Dach noch mit einer 5cm Kieschicht bedecken, das schützt die Bitumenbahnen vor UV-SAtrahlung und mechanischer Belastung.

Re: Re: Garagendach undicht, wie den Beton schützen/wie abdicht

umweltfreundlich und absolut sicher ist, das einfach mit einer Folie abzudichten. Am haltbarsten sind EPDM-Folien (Kautschuk), die zwar teurer als die üblichen PVC Teichfolien sind, aber zum einen nicht UV-anfällig sind (Hersteller, z.B. Firestone, geben über 20 Jahre Garantie) zum anderen eben auch keine Sondermüll wie PVC.

Optimal ist, das Dach danach gleich zu begrünen. Dies bringt den Vorteil, das das Temperaturgefälle deutlich fällt (nur noch ca. 30 Grad, anstatt über 70 Grad). Die Begrünung wirkt zugleich als Regenwasserspeicher, Luftverbesser, Lebensraum für Kleintiere und Planzen und vor allem als Wärme- und Kälteisolierung)

Ganz nebenbei schafft man sich gerade im Sommer ein angenehmes Klima auf dem eigenen Grundstück.

Es gibt verschiedene Begrünungsarten, hier muß man auf auf die Statik achten.

Mehr Infos sind im Internet unter dem Schlagwort Dachbegrünung und Gründach zu finden.

Re: Re: Garagendach undicht, wie den Beton schützen/wie abdicht

umweltfreundlich und absolut sicher ist, das einfach mit einer Folie abzudichten. Am haltbarsten sind EPDM-Folien (Kautschuk), die zwar teurer als die üblichen PVC Teichfolien sind, aber zum einen nicht UV-anfällig sind (Hersteller, z.B. Firestone, geben über 20 Jahre Garantie) zum anderen eben auch keine Sondermüll wie PVC.

Optimal ist, das Dach danach gleich zu begrünen. Dies bringt den Vorteil, das das Temperaturgefälle deutlich fällt (nur noch ca. 30 Grad, anstatt über 70 Grad). Die Begrünung wirkt zugleich als Regenwasserspeicher, Luftverbesser, Lebensraum für Kleintiere und Planzen und vor allem als Wärme- und Kälteisolierung)

Ganz nebenbei schafft man sich gerade im Sommer ein angenehmes Klima auf dem eigenen Grundstück.

Es gibt verschiedene Begrünungsarten, hier muß man auf auf die Statik achten.

Mehr Infos sind im Internet unter dem Schlagwort Dachbegrünung und Gründach zu finden.

Re: Re: Garagendach undicht, wie den Beton schützen/wie abdicht

Das mit der Folie und der Begrünung ist ja schön. Aber nicht jeder möchte seine Garage begrünen.

Ich habe nach jahrelanger flickerei mit Bitumenbahnen, vor 2 Jahren mit einen Flüssigkunststoff und einen sogenannte Technischen Vlies endlich mein Dach dicht bekommen.

Vorteile ich kann es selber machen brauche keinen Brenner oder ähnliches das Material passt sich optimal dem Untergrund an ist Naht und Fugenlos. Besonders die Ränder waren mit der Bitumenbahn immer eine katastrophe, und ganz wichtig das Zeug ist UV- Stabil also nix mit Kies oder so.

Der Preis war auch mehr als fair und schnell geliefert wurde es auch

hier mal die Adresse schau es euch selber an my-flachdach.de was ähnliches gab es auch von anderen dieses war das günstigste.

Re: Re: Garagendach undicht, wie den Beton schützen/wie abdicht

ich habe das selbe Problem. Allerdings bei einer Garage von einem Garagehof. Es sind insgesamt 9 Garagen.

Da ich totaler Neuling was Garagendächer angeht, bin, weiß ich auch überhaupt nicht wie man da vorgeht.

@Heimwerker67: Wie genau bist Du vorgegangen

und kann man das auch für ein gesamten Garagenhof machen?

Wäre total toll, wenn Du die einzelnen Schritte auflisten könntest.

Re: Garagendach undicht, wie den Beton schützen/wie abdichten?

ich habe das selbe Problem.

Bei mir kommt sogar schon etwas Putz in der Garage runter.

Wie bist Du vorgegangen innen. Ich habe gehört abspachteln und dann Capaplex drüber und streichen. Was meinst Du oder hast Du was anderes gemacht?

Wir haben unser Garadendach mit Flüssigkunststoff abgedichtet. Ist wie eine dickere Farbe und wir konnten es in zwei Arbeitsgängen einfach auftragen. Das Material KLUTHEROL 1K Easy haben wir im Kluth Shop gekauft. Einfach mal googlen.

Haben Sie das Dach vorher mit Tiefengrund oder anders vorbehandelt ? bevor Sie das Klutherol gestrichen haben?

Garagendach ist undicht! – DIY-Anleitung zum Abdichten

Im Laufe der Zeit kommt es beim Garagendach zu kleineren oder größeren undichten Stellen. Das Problem ist nicht nur das eindringende Wasser sondern auch die sich bildende Feuchtigkeit. Dadurch vergrößert sich der Schaden und die Reparatur wird aufwendiger. Somit ist es entscheidend, frühzeitig Schwachstellen zu erkennen und zu beheben. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, welche Möglichkeiten Ihnen hierfür zur Verfügung stehen.

Die meisten Garagen sind mit einem Flachdach ausgestattet. Es handelt sich häufig um Fertiggaragen, die allerdings unterschiedliche Qualitäten besitzen. Während einige Modelle über Jahrzehnte hindurch dicht bleiben, bilden sich bei anderen Ausführungen bereits nach kurzer Zeit undichte Stellen. Doch mit dem richtigen Vorgehen sind diese schnell und dauerhaft behoben. Durch die Reparatur haben Sie die Möglichkeit, einen langzeitigen Schutz gegen Witterungseinflüsse zu schaffen und somit das Dach zu schützen. Das richtige Vorgehen hängt dabei sowohl von der Dachkonstruktion als auch vom Umfang der schadhaften Stellen ab. Daher stellen wir Ihnen verschiedene Reparaturverfahren vor.

Tipps für Garagenbesitzer – so bleibt das Dach dicht

Damit die Garage über eine lange Nutzungszeit verfügt, muss sie in regelmäßigen Abständen auf undichte Stellen untersucht werden. Hinzu kommen notwendige Sanierungen. Die Intervalle sollten bei rund 10 bis 20 Jahren liegen.

Varianten zum Abdichten

Im Allgemeinen kann bei einem Garagendach von einem Flachdach ausgegangen werden. Dieses kann begehbar oder auch nicht-begehbar sein. Handelt es sich um ein nicht-begehbares Dach mit einer Kiesschicht und ist dieses undicht, dann eignen sich vor allem die vier folgenden Reparaturverfahren:

B: Folie aus Kautschuk verwenden

C: Flüssigbeschichtung aus Kunststoff

D: Dachpappe erneuern

Abdichten mit Bitumenbahnen

Die Reparatur mit Hilfe von Bitumen ist der Klassiker bei der Dachsanierung. Die Bahnen lassen sich leicht verlegen und werden mit Hilfe eines Bunsenbrenners miteinander verbunden. Es empfiehlt sich, auf Grund der Größe der Bahnen zu zweit zu arbeiten. Allerdings ist es auch möglich, die Reparaturen alleine durchzuführen.

Schritt 1 – Entfernen Sie den Kies beziehungsweise die Begrünung.

Damit Sie an die darunter liegenden Schichten gelangen, müssen Sie zunächst einmal alle sich auf dem Dach befindlichen Objekte entfernen. Da die Begrünung oftmals über einen langen Zeitraum gewachsen ist, kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen. Achten Sie darauf, dass Dach nicht zu beschädigen. Oftmals haben sich längere Wurzeln gebildet, die sich über eine größere Fläche ziehen können. Ist das Dach mit Kies bedeckt, dann heben Sie den Kies auf, da er später wieder verwendet werden kann.

Schritt 2 – Reinigen Sie das Garagendach gründlich.

Schmutz, Feuchtigkeit und Dreck führen dazu, dass unter den neu verlegten Bahnen Schäden entstehen können. Dadurch würde das Dach erneut undicht werden. Für die Reinigung können Sie einen Hochdruckreiniger verwenden, dadurch gestaltet sich die Reinigung effektiv und gründlich.

Tipp: Achten Sie bei der Verwendung vom Hochdruckreiniger darauf, dass Sie einen geeigneten Aufsatz verwenden. Außerdem dürfen Sie mit der Düse nicht zu dicht an die Dachfläche gehen, da der Druck ansonsten zu Schäden führen kann. Halten Sie in jedem Fall einen Sicherheitsabstand von mindestens 60 bis 80 Zentimetern ab. Beachten Sie außerdem die Angaben des Herstellers.

Schritt 3 – Legen Sie die erste Bitumenbahn auf das Dach.

Schritt 4 – Erhitzen Sie die Unterseite der Bahn und legen Sie sie glatt und gerade auf die Dachfläche auf.

Schritt 5 – Legen Sie die zweite Bahn und alle weiteren Bahnen auf Stoß an. Erhitzen Sie die Bahnen beim Verlegen ebenfalls an der Unterseite.

Schritt 6 – Verkleben Sie die einzelnen Stoßkanten miteinander. Arbeiten Sie hierbei mit einem Bunsenbrenner. Durch die Schweißbahn sind die Bitumenbahnen nun verbunden. Würden hier Lücken entstehen, dann wäre das Dach wieder undicht.

Schritt 7 – Nun müssen Sie eine zweite Bitumen-Schicht aufbringen. Legen Sie hierfür zunächst einmal eine Bahn quer zu der ersten Schicht und erhitzen Sie wiederum die Unterseite der neu aufgebrachten Bahn.

Schritt 8 – Legen Sie die folgenden Bahnen wieder auf Stoß und erhitzen Sie die Unterseite.

Schritt 9 – Verschweißen Sie die Stoßkanten miteinander.

Besonderheiten bei Abschlüssen, wie beispielsweise Wandanschlüssen

Schritt 10 – Nach der Fertigstellung können Sie das Dach wieder mit Kies bedecken oder eine Begrünung vornehmen.

Die Kosten für das Aufbringen der Bitumenbahnen

Die Preise für die Bitumenbahnen liegen bei rund 5 bis 10 Euro pro Quadratmeter. Messen Sie hierfür die Länge und die Breite des Garagendachs ab und multiplizieren Sie die Werte miteinander. So beträgt die Dachfläche einer 5 Meter langen und 3 Meter breiten Garage 5 m x 3 m = 15 m². Somit betragen die Kosten rund 75 bis 150 Euro. Bei der Beauftragung eines Fachbetriebes müssen Sie zu diesem Betrag noch die Arbeitskosten hinzuaddieren, welche in der Regel nach der Arbeitszeit bestimmt werden. Üblich sind Stundenlöhne von 50 bis 100 Euro. Für das 15 Quadratmeter große Dach können Sie im Mittel mit einer Arbeitszeit von rund 3 bis 5 Stunden rechnen. Die genaue Zeit ist nicht in erster Linie von der Quadratmeterzahl sondern auch von möglichen Engstellen sowie von den notwendigen Vorbereitungsarbeiten abhängig.

Abdichten mit Kautschukfolie

Kautschukfolien sind auch unter der Bezeichnung EPDM-Folie bekannt. Sie weisen eine besonders hohe Stabilität auf und sind gegen äußere Einflüsse robust. Nach dem Verlegen der Folie können Sie den Kies wieder aufbringen. Mechanische Einwirkungen, beispielsweise eine Begrünung, sind ebenfalls problemlos möglich.

Schritt 1 – Entfernen Sie auf dem Dach vorhandenen Kies beziehungsweise die Begrünung.

Schritt 2 – Reinigen Sie das Dach gründlich. Es dürfen keine Schmutzpartikel mehr übrig bleiben. Arbeiten Sie hierfür mit einem Hochdruckreiniger und halten Sie einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein.

Schritt 3 – Verlegen Sie die Folie überlappend.

Schritt 4 – Dichten Sie die einzelnen Bahnen mit Hilfe von Dichtband oder Spezialkleber ab.

Tipp: Eine Verklebung mit dem Untergrund findet nicht statt.

Schritt 5 – Bringen Sie die Begrünung beziehungsweise den Kies wieder auf das Dach auf.

Die Kosten für die Kautschukfolie

Die Materialkosten betragen bei der Kautschukfolie rund 8 bis 9 Euro pro Quadratmeter. Spezialkleber ist für rund 10 Euro pro Liter erhältlich. Für die Arbeitszeitkosten müssen Sie bei der Beauftragung einer Fachfirma mit rund 300 Euro für das 15 m² große Dach rechnen. Auch hierbei bestehen große Unterschiede zwischen unterschiedlichen Anbietern, sodass sich ein Vergleich lohnt.

Abdichten mit Flüssigkunststoff

Durch den Einsatz von Flüssigkunststoff wird das Garagendach vor eindringendem Wasser geschützt. Die Gefahr von Witterungseinflüssen reduziert sich und undichte Stellen können vermieden beziehungsweise repariert werden. Ein bekanntes Produkt ist AXOL, welches frei von Lösungsmitteln und Bitumen ist. Das Geheimnis der Flüssigkunststoffe ist, dass sich diese kraftschlüssig mit dem Untergrund verbinden und dadurch das Eindringen von Flüssigkeit verhindern.

Achten Sie bei der Auswahl der Materialien auf die zulässigen Untergründe. Bei Dachkonstruktionen sind folgende möglich:

Schritt 1 – Reinigen Sie das Dach

Damit Sie mit den Reparaturarbeiten beginnen können, müssen Sie zunächst einmal alle Schmutzpartikel, Bewüchse und sonstige Elemente vom Garagendach entfernen. Weder Flechten, Moos noch sonstige Ablagerungen dürfen sich auf dem Dach befinden. Ist auf dem Dach Kies vorhanden, dann muss dieser ebenfalls entfernt werden.

Tipp: Am besten lässt sich das Dach mit einem Hochdruckreinigen von Ablagerungen entfernen.

Schritt 2 – Bringen Sie ein Armierungsvlies auf und tragen Sie den Flüssigkunststoff nach den Herstellerangaben auf.

  • Bereiten Sie hierfür zunächst einmal das Vlies vor. Eine Breite von rund 20 Zentimetern gilt dabei als ideal. Schneiden Sie die Vlieszuschnitte im Eckbereich ein.
  • Bringen Sie die Zuschnitte in den Bereichen auf, welche abgedichtet werden sollen.
  • Bringen Sie mit einer Rolle oder einem Pinsel den Flüssigkunststoff auf.

Tipp: Achten Sie bei den Arbeiten darauf, dass es nach Möglichkeit nicht regnet. Die meisten Produkte sind nach rund 24 bis 60 Stunden wasserfest.

Schritt 3 – Nach Abschluss der Arbeiten können Sie den Kies wieder aufbringen, beziehungsweise eine Begrünung des Daches vornehmen.

Die Kosten für den Flüssigkunststoff

Flüssigkunststoff wird in größeren Mengen angeboten. Die Kosten betragen rund 15 Euro pro Liter, wobei diese Menge für 5 bis 8 m² ausreichend ist. Auch in diesem Fall müssen Sie noch die Ausgaben für eine Fachfirma hinzuaddieren, wobei der Stundensatz bei 50 bis 100 Euro anzusetzen ist.

Abdichten mit Dachpappe

Wenn das Dach undicht ist, dann können Sie die Dachpappe austauschen und somit dafür sorgen, dass die Oberfläche wieder dicht ist.

Diese Materialien benötigen Sie:

Schritt 1 – Reinigen Sie das Dach gründlich. Es ist wichtig, dass Sie zunächst einmal die Begründung beziehungsweise den Kies entfernen und anschließend alle Schmutzpartikel vom Garagendach entfernen.

Schritt 2 – Nun müssen Sie das Dach auf sichtbare Schadstellen untersuchen. Durch einen Bitumenanstrich können Sie die Stellen ausbessern.

Tipp: Wenn sich Blasen gebildet haben, dann können diese später zum Problem werden. Schneiden Sie daher die Blasen auf und verbinden Sie das Material mit Hilfe von Kaltteer mit dem Untergrund.

Schritt 3 – Nun können Sie die erste Bahn auslegen. Achten Sie darauf, dass diese nicht zu bündig mit der alten Dachpappe abschließt.

Dachpappe mit Überlappung

Tipp: Wählen Sie eine Versetzung von rund 10 Zentimetern.

Schritt 4 – Mit Hilfe von Dachpappennägeln befestigen Sie die einzelnen Elemente.

Schritt 5 – Verlegen Sie die übrige Dachpappe nach dem gleichen Prinzip. Die Überlappung sollte rund 10 Zentimeter betragen.

Schritt 6 – Verkleben Sie Überstände an den Seiten mit Hilfe von Bitumen.

Dachpappe verkleben

Pro Quadratmeter Dachpappe müssen Sie mit Kosten von rund 10 Euro rechnen. Dachpappennägel sind im Set erhältlich und kosten circa 5 Euro pro 100 Stück.

Alternative Reparaturmöglichkeit mit Hilfe eines Blechpultdaches

Wenn Sie keine Sanierung der einzelnen Stellen vornehmen möchten, dann eignen sich Pultdach-Systeme. Sie sind auch unter der Bezeichnung Garagenhaube bekannt. Das genaue Vorgehen hängt vom jeweiligen Hersteller beziehungsweise dem Modell ab. Allen Varianten gemeinsam ist, dass Sie das Blechpultdach auf das Garagendach aufsetzen. Sie sorgen somit für eine großflächige Abdeckung, ohne die alte Abdichtung entfernen zu müssen. Durch die Verschraubung des Pultdaches mit dem Garagendach wird für die notwendige Stabilität gesorgt.

Die Nacharbeit: Aufbringen von Kies

  1. Die Begrünung

Im Rahmen der Reparatur haben Sie die vorhandene Begrünung entfernt. Daher müssen Sie nun für einen erneuten Bewuchs sorgen. Im Fachhandel werden spezielle Sets angeboten, die Sie hierfür nutzen können. Legen Sie die Begrünungsmatten und die zugehörigen Folien auf dem Dach aus und bepflanzen Sie sie nach Ihren Wünschen. Wenn Sie sich für den Kauf eines Komplett-Sets enscheiden, dann entstehen Ihnen hierdurch Kosten in Höhe von 35 bis 40 Euro pro Quadratmeter.

Dachbegrünung

  1. Kies

Der Kies ist nur für die Optik des Daches verantwortlich. Er schützt das Garagendach außerdem gegen die Einwirkung der UV-Strahlung. Gleichzeitig wird die Temperatur auf der Abdichtung konstant gehalten. Auch die Wasserspeicherungseigenschaft ist zum Schutz des Daches von Vorteil. Sie verhindert, dass zu viel Flüssigkeit direkt auf die Abdeckung gelangt. In vielen Fällen ist der Kies zudem notwendig, um die erforderliche Dachbeschwerung zu erzeugen. Die Preise für den Kies hängen stark von der Gestalt und dem Erscheinungsbild ab. Hierbei sind Angebote von 50 bis 130 Euro pro Tonne üblich.

Welches Reparaturverfahren ist am besten geeignet?

Eine Reparatur mit Hilfe von Dachpappe oder Bitumenbahnen ist durch die lange Haltbarkeit gekennzeichnet. Sie stellen einen haltbaren Abschluss des Daches dar. Flüssigkunststoff ist zum Abdichten von kleineren Stellen besonders geeignet. Somit empfiehlt es sich, bei größeren Schäden eine komplette Erneuerung des Belags mit Bitumenbahnen oder Dachpappe vorzunehmen. Beide Varianten unterscheiden sich bei einem guten Preisvergleich nur geringfügig in ihren Kosten. Durch die Eigenausführung lassen sich bei der Dachreparatur Ausgaben einsparen. Allerdings ist für die Ausführung handwerkliches Geschick notwendig. Am besten ist es, wenn Sie zu zweit arbeiten. Außerdem müssen Sie alle Sicherheitsvorschriften, wie beispielsweise die Beachtung der Tragfähigkeit des Daches und die Absicherung der Aufstiegsmöglichkeiten des Daches, berücksichtigen. Führen Sie Arbeiten nur dann aus, wenn Sie schwindelfrei sind und agieren Sie stets umsichtig und vorsichtig.

  • mit Bitumenbahnen abdichten
  • mit Flüssigkunststoff abdichten
  • Folie aus Kautschuk nutzen
  • Kies oder Begrünung wieder aufbringen
  • Bitumenbahnen an der Unterseite erhitzen
  • Bitumenbahnen miteinander verbinden
  • eine zweite Schicht Bitumen quer verlegen
  • Dach zuvor mit einem Hochdruckreiniger reinigen
  • Begrünung und Kies entfernen
  • Dach undicht: Dachpappe erneuern

Garagendach abdichten: So bleibt’s trocken

Viele Haus- und Immobilien-Besitzer mussten bereits die leidige Erfahrung machen, dass Flachdächer feuchtigkeitsanfällig sind. Dies gilt auch für Garagendächer, die häufig in Fertigbauweise mit Flachdächern versehen sind. Der Grund für die Feuchtigkeitsanfälligkeit liegt darin, dass das Regenwasser auf flachen Dächern oft nicht schnell genug abfließen kann, sondern sich eine Weile staut und Pfützen bildet. Das Dach ist so die meiste Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt, die schon durch kleinste Risse einsickert, ihren Weg ins Innere der Garage findet und dort Schimmel fördert. Auch wenn man vorbeugend und regelmäßig Dach und Abflüsse von kleinen Ästen und Laub befreit und Verstopfungen beseitigt – ganz sicher ist man nie vor eindringender Feuchtigkeit. Wenn sich erste nasse Stellen gebildet haben und die defekte Stelle geortet ist, kann man das Flachdach mit etwas handwerklichem Geschick auch selber abdichten.

Abdichten mit Bitumen

Meist sind Garagendächer mit Bitumenbahnen, die man umgangssprachlich auch Teerpappe nennt, gedeckt. Um das Flachdach partiell oder flächendeckend abzudichten, gibt es drei Deck-Möglichkeiten: Mit Bitumenbahnen, EPDM-Folien oder mit einer Beschichtung aus Flüssigkunststoff. Entscheidet man sich weiterhin für Bitumen, muss man zwischen drei Verlegesystemen unterscheiden: Neben dem Verschweißen der Bitumenbahnen kann man diese auch kalt verlegen oder aber, nach Ausgießen der Dachfläche mit Flüssigbitumen, darauf die entsprechenden Bahnen verlegen.

Bei der Schweiß-Methode werden die Unterseiten der aufgerollten Bahnen direkt vor dem Ausrollen mit einem Gasbrenner erhitzt, damit sich das Material besser mit dem Untergrund verbindet. Die Bitumenbahnen werden überlappend verlegt und dort miteinander verschweißt und abgedichtet. Das Bitumen wird bei diesem Verfahren zwei- oder dreilagig verlegt, jede Lage immer parallel versetzt zur der darunter.

Bei der Kaltverlegung befindet sich an der Unterseite der Bahnen eine abziehbare Folie, unter der sich die Klebeschicht verbirgt. Die Stöße werden ebenfalls mit Kaltkleber abgedichtet. Die Verwendung und das aufwändige Gießen von Flüssigbitumen ist allerdings eine mittlerweile veraltete Methode, die nicht mehr oft angewandt wird.

Abdichten mit EPDM-Folie und Flüssigkunststoff

Die elastische EPDM-Folie wird aus synthetischen Elastomer oder Kautschuk hergestellt, ist widerstandsfähig und UV-beständig. Die Folie wird einlagig und weitgehend verklebungsfrei verlegt – nur die direkten Bahnüberlappungen und die Ränder benötigen einer Abdichtung durch Kleber. Wenn sich auf dem Dach vorher eine Schicht aus Kies als UV- oder Temperaturschutz befand, so kann diese nun – falls gewünscht – weggelassen werden. Ein mit EPDM-Folie abgedichtetes Flachdach kann sogar begrünt werden, wenn es die Statik zulässt. Das Abdichten und Decken von Flachdächern mit Flüssigkunststoff wird immer beliebter, da das Material ähnliche Eigenschaften wie EPDM-Folie besitzt, aber zusätzlich nahtlos abdichtet. Dabei wird nach der Dachreinigung die erste Schicht abschnittweise gegossen. In die noch frische Schicht wird ein Stabilisierungsvlies gelegt, darauf kommt anschließend eine zweite Schicht des Flüssigkunststoffs. Dieser ist für viele Untergründe wie Beton, Bitumen, Holz, Metall, PVC- und EPDM-Folien geeignet. Nach der Trocknung ist das Material reiß- und dehnfest sowie witterungsbeständig – und das Flachdach optimal abgedichtet.

Gut zu wissen

Ist eine grundlegende und aufwändigere Dachsanierung nötig, sollte man diese fachkundigen Experten überlassen.

Man kann sein Flachdach auch mit Flüssigkunststoff abdichten, ohne vorher die alten Bitumenbahnen zu entfernen. Dabei ist aber Erfahrung und akkurates Arbeiten gefragt.

Kleinere, erkennbare Beschädigungen können mit Flicken aus Bitumen behoben werden.

Eine Dachbegrünung sieht nicht nur gut aus, sondern fördert auch das Mikroklima rund um das Haus.

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Wandfliesen verlegen anleitung

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Wandfliesen verlegen anleitung

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Vorbereitung ist die halbe Miete! Was Du beim Fliesen verlegen vorab beachten musst, zeigt Dir die HORNBACH Meisterschmiede „Wandfliesen verlegen“. Zunächst musst Du Risse ausbessern und die Wand zum Fliesen verlegen an der Wand optimal vorbereiten. Hau rein!

Planung und Vorbereitung

Zuerst wird der Raum ausgemessen, damit Du die richtige Materialmengen ermitteln kannst. Einfacher ist es, wenn Du gleich eine grobe Skizze machst.Prüfe mit einer Richtlatte, ob die Wände eben sind. Auch der Bodenverlauf sollte geprüft werden, denn da sitzen die Wandfliesen auf. Risse und Fugen musst Du vorher verspachteln. Verwende bei imprägnierten Gipskartonplatten die passende Spachtelmasse. Zum Schutz vor Verschmutzung kannst Du Tür und Fenster mit einer Folie abkleben. Saugende Untergründe, z. B. die Gipskartonplatten am Vorwandelement, werden vor dem Fliesenlegen mit Tiefengrund behandelt.

Plane dann das Verlegebild der Wandfliesen. Am besten ist es, wenn die Fliesen in der Hauptblickrichtung symmetrisch angeordnet sind. Du kannst Dich bei der Aufteilung der Fliesen auch an Sanitärobjekten orientieren und die Fliesen z. B. symmetrisch zum Waschbecken anordnen.

Die Bereiche in der Dusche und über der Badewanne müssen sorgfältig gegen Spritzwasser abgedichtet werden. Wasseranschlüsse werden mit Dichtmanschetten versehen. Selbstklebende Manschetten sind besonders praktisch. Die senkrechte Ecke wird mit selbstklebendem Dichtband abgedichtet. Ziehe ein Stück von der rückseitigen Folie ab und beginne oben mit dem Ankleben des Dichtbandes. Das Band sollte gleichmäßig auf beiden Wandseiten verklebt werden. Markiere dann den Duschbereich, den Du verfliesen willst, auf den Wandflächen mit einer Zugabe von 10 cm. Hierzu kannst Du einen Kreuzlinienlaser verwenden.

Nachdem Dichtband und Dichtmanschetten angebracht sind, wird der Duschbereich innerhalb Deiner Markierung mit einer Flüssigabdichtung zweimal abgedichtet. Trage die Abdichtmasse zur Kontrolle erst einmal mit einer Glättekelle (ohne Zahnung) auf. Nach dem Antrocknen kannst Du eine zweite Schicht mit der Tiefengrundrolle aufrollen. Dadurch siehst Du, wo Du schon warst, denn der Auftrag sollte durchgängig in zwei Schichten erfolgen. Überstreiche die zuvor angebrachten Dichtmanschetten und das Dichtungsband in beiden Schichten mit Flüssigabdichtung.

Das brauchst Du für Dein Projekt

Werkzeug

  • Bleistift
  • Abdeckfolie
  • Cuttermesser
  • Bohrkranz
  • Leiter
  • Kreuzlinienlaser
  • Metallbügelsäge
  • Schleifpapier
  • Wasserwaage
  • Eimer
  • Feile
  • Kartuschenpresse
  • Rührwerk
  • Gehrungslade
  • Glättkelle
  • Fugenglätter
  • Teleskopverlängerung
  • Kneifzange
  • Sicherheitsschuhe
  • Fliesenwaschbrett-Set
  • Gummihandschuhe
  • Richtlatte
  • Fliesenschneider
  • Zollstock
  • Schutzbrille
  • Hartschaumplatte
  • Fliesenkreuze und -keile
  • Fliesenlochzange

Und folgende Materialien/Werkzeuge könnten hilfreich sein:

Schritt für Schritt

Wandfliesen verlegen – So geht’s!

Fliesen verlegen am Vorwandelement

Mische die Wandfliesen aus mehreren Packungen, um eine gleichmäßige Farbverteilung zu erreichen. Das ist auch bei gleicher Brandfarbe sinnvoll. Rühre dann den Fliesenkleber an. Am besten verwendest Du einen Flexkleber. Bereite nur so viel Kleber vor, wie Du in der offenen Zeit auch verarbeiten kannst. Verwende zum Anrühren ein Rührwerk oder einen Wendelrührer an der Bohrmaschine. Nach der Reifezeit ist der Kleber fertig zum Verarbeiten.Passend zu Deinem geplanten Verlegebild trägst Du nun den Fliesenkleber mit einer Glättekelle in passender Zahnung auf die Wand auf. Die Zahnung richtet sich nach der Fliesengröße. Bei 60 cm breiten Fliesen beträgt die Zahnung z. B. 8 mm.

Bei großen Fliesenformaten sollte immer von unten nach oben gefliest werden, damit die Fliesen nach unten gestützt sind und nicht abrutschen. Setze die erste Fliese bündig am Rand an. Zum Boden setzt Du Fliesenkeile ein, damit eine Bodenfuge entsteht. Dann weitere Fliesen in der ersten Reihe ansetzen.

Setze die nächste Fliese zunächst direkt an die letzte Fliese an und ziehe sie dann im Fugenabstand zur Seite. So quillt kein Fliesenkleber aus den Fugen. Prüfe die Oberkanten der Fliesen zwischendurch immer wieder mit der Wasserwaage. Korrigieren kannst Du mit den Fliesenkeilen.

Aussparungen z. B. für den WC-Anschluss zeichnest Du auf der Fliese an und schneidest sie mit dem Winkelschleifer aus. Lege dazu eine Hartschaumplatte unter die Fliese. Achte auf die Arbeitssicherheit und trage bei der Arbeit mit dem Winkelschleifer immer eine Schutzbrille!.

Gerade, durchgängige Fliesenschnitte machst Du mit dem Fliesenschneider. Für große Fliesenformate muss der Fliesenschneider ausreichend groß sein. Tipp

Wenn sich eine Anschaffung für Dich nicht lohnt, kannst Du ein Gerät ausleihen.

Bohrungen für Wasseranschlüsse oder Stockschrauben gelingen am besten mit einem Bohrkranz. Wenn der Winkelschleifer dafür geeignet ist, kannst Du den Bohrkranz daran ansetzen.

Nachdem Du die Vorderfront des Vorwandelementes verfliest hast, kommt die Seitenfläche an die Reihe. Für einen optimalen Übergang kannst Du passende Fliesenschienen verwenden – oder gleich ein Dekoprofil. Trage den Fliesenkleber seitlich auf und bette das Profil in den Fliesenkleber ein. Dann kannst Du die benötigte Fliesenbreite abmessen, zuschneiden und die Fliesen einsetzen. Setze für den richtigen Abstand zwischen Dekoprofil und Fliesen Fliesenkeile ein. Auch zur angrenzenden Wandfläche eine Fuge einhalten.

Die Übergänge an den Dekoprofilen vom senkrechten zum waagerechtem Profil kannst Du mit passenden Eckstücken herstellen. Die Deckfläche oben bearbeitest Du genau so wie die Seitenfläche: zuerst Kleber auftragen, danach vorne an der Kante das Dekoprofil ins Kleberbett eindrücken und dahinter die Fliesen verlegen.

Fliesen verlegen an Dusch- und Badewanne

Wenn Du nach den Fliesenarbeiten noch eine Duschwanne oder Badewanne montierst, spare die jeweiligen Bereiche aus. Zeichne Dir Höhe und Breite der Wanne auf die Wand auf. Vergrößere die freien Bereiche auf ganze Fliesenbreite.Schneide Stützlatten zum Abstützen der Fliesen über den freien Bereichen zu und lege sie bereit.

Verlege die Fliesen auch hier von unten nach oben. Nachdem du die Fliesen über den freien Bereichen angesetzt hast, montiere sofort die Stützlatten darunter. Die Stützlatten kannst Du nach dem Aushärten des Fliesenklebers entfernen.Die freien Bereiche werden beigefliest, wenn Dusch- und Badewanne gesetzt sind.

Beim Verfliesen einer Fensterlaibung werden zuerst die Wandfliesen verfliest. Berücksichtige bei der Planung den durchgängigen Fugenverlauf zu den Wandfliesen. Wenn möglich kannst Du die Aussparungen für die Laibung mit dem Winkelschleifer aus der Fliese herausschneiden.

Einen optimalen Übergang an der Fensterlaibung erhältst Du auch hier mit Dekoprofilen. Wenn die Wandfläche verfliest ist, trägst Du auf die Laibungsflächen Fliesenkleber auf und setzt zuerst die Dekoprofile ein. Dann die benötigten Fliesenmaße ermitteln, Fliesen zuschneiden und einsetzen.

Verwende am besten einen Flexfugenmörtel und mische ihn nach Herstellerangabe an. Ein Portionseimer erleichtert Dir das Ermitteln der richtigen Wassermenge. Den Fugenmörtel mit einem Gummibrett diagonal zu den Fliesenfugen auftragen und ansteifen lassen.

Die Fläche mit sauberem Wasser abwaschen, Profilleisten und Dekorleisten mit einem sauberen Tuch nachreiben.

Die Übergangsfugen zwischen Badobjekten und Wandflächen werden mit Sanitär-Silikon dauerelastisch ausgefugt. Schneide die Silikonkartusche vorne an der Düse schräg auf, setze sie in eine Kartuschenpresse ein und trage die Fugenmasse zügig auf.

Danach mit einem Fugenglätter abziehen. Warte nun, bis das Silikon getrocknet ist.

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Wandfliesen verlegen und verfugen

Pflegeleichter Fliesenbelag an den Wänden überzeugt nicht nur in punkto Belastbarkeit und Beständigkeit: Spielraum für individuelle Gestaltung bieten zudem die unterschiedlichsten Formen, Farben und Oberflächenstrukturen an keramischen Belägen. Eine genaue Planung, entsprechendes Material und Werkzeug sowie handwerkliches Geschick bei der Verlegung sind die Voraussetzungen für ein einwandfreies Ergebnis.

Anregungen, Tipps und eine große Auswahl an Fliesen in vielen verschiedenen Materialien, Formaten, Dekoren und Designs bietet die FLIESEN ARENA von BAUHAUS, mittlerweile 7 x in Deutschland. Deckenhohe Mustertafeln zeigen Verlegebeispiele und Anwendungsmöglichkeiten. Die Fliesenausstellungen bieten ausgesuchte, attraktive Anwendungsbeispiele aus Wohn- und Badezimmerwelten. Ergänzt wird das Fliesen Angebot durch den Fensterbank- und Natursteinzuschnitt.

1. Flieseneinteilung

Bevor Sie mit dem Verlegen der Wandfliesen beginnen, sollten Sie zunächst die Aufteilung so planen, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht.

Möchten Sie deckenhoch fliesen, markieren Sie bei rechtwinkligen Räumen mit einem Senklot die Mitte und richten die Fliesen daran aus. Dabei unbedingt die Größe der Randfliese beachten: Eine halbe Fliesenbreite sollte diese mindestens haben.

Wollen Sie die Wand nicht bis zur Decke hoch fliesen, beginnen Sie unten mit dem Verlegen.

Wenn Sie dagegen eine festgelegte Höhe haben, beginnen Sie oben mit ganzen Fliesen und verlegen unten die angeschnittenen. Markieren Sie hierzu die Höhe des Fliesenspiegels mit Hilfe einer Wasserwaage und kleben diese mit einem Kreppband ab. Wenn Sie später den Fliesenkleber aufbringen und dann das Klebeband abziehen, haben Sie so einen präzisen Ansatzpunkt für die erste Fliesenreihe.

Müssen Sie Fliesen „über Eck“ verlegen, verwenden Sie an den Außenkanten ganze Fliesen und in den Innenecken die zugeschnittenen Fliesen – hier fallen sie weniger auf. Denken Sie beim Zuschnitt immer auch an die Eckfugen, die später mit Silikon verfugt werden.

2. Untergrund richtig vorbereiten

Fliesen an den Wänden können auf nahezu allen Untergründen im sogenannten Dünnbett-Verfahren verlegt werden. Vorausgesetzt, der Untergrund ist tragfähig, eben, trocken, fett- und staubfrei. Behandeln Sie deshalb die Wandfläche am besten mit einer Grundierung vor. Anschließend gut trocknen lassen. Beim Verlegen von Fliesen in Bad & Co. tragen Sie zudem eine weitere wasserfeste Sperrschicht auf. Sonst kann es zu Schäden durch Feuchtigkeit kommen. Spezielle Abdicht-Anstrichsysteme gibt es in Ihrem BAUHAUS.

Weitere Informationen finden Sie im BAUHAUS Ratgeber Untergrund für Wandbeläge vorbereiten.

3. Fliesen bearbeiten und zuschneiden

Zum maßgenauen Schneiden von Fliesen eignet sich ein Fliesen-Schneidgerät: Ritzen Sie die Fliese an der gewünschten Stelle an und brechen diese über einer geraden Kante oder mit einer Fliesen-Brechzange.

Für Rohrdurchführungen am Fliesenrand oder mitten in einer Fliese, bohren Sie dicht an dicht mit einem Steinbohrer Löcher innerhalb der markierten Linie. Brechen Sie die Aussparung vorsichtig mit einer Papageienzange heraus oder zerschlagen Sie die Zwischenstege mit einem Fliesenhammer.

Alle Werkzeuge erhalten Sie im BAUHAUS.

4. Wandfliesen verlegen

Tragen Sie den Fliesenkleber mit einer Glättkelle dünn (ca. 5 mm) auf die ebene und grundierte Wandfläche auf und kämmen ihn mit einem Zahnspachtel durch. Schieben Sie die Fliese nun mit leichtem Druck ins Kleberbett und richten sie aus. Für exakte und gleichmäßige Fugenabstände, verwenden Sie Fliesenkreuze aus Kunststoff. Kontrollieren Sie zwischendurch auch immer wieder mit der Wasserwaage den waagerechten Verlauf der Reihe – ist der Kleber noch feucht, können Sie noch korrigieren. Ist die gesamte Wandfläche verfliest, lassen Sie den Kleber mindesten 12 Stunden aushärten

Beachten Sie: Mischen Sie immer nur so viel Kleber an, wie Sie in ca. 30 Minuten verarbeiten können.

5. Wandfliesen verfugen

Sobald der Kleber ausgehärtet ist, geht es ans Verfugen: Verteilen Sie mit einem Fug-Gummi oder Gummiwischer den Mörtel diagonal zum Fliesenbelag. Wiederholen Sie den Vorgang bis die Fugen gefüllt sind. Wenn der Mörtel etwas angezogen hat, wischen Sie mit einem feuchten Schwammbrett über den verfugten Fliesenbelag. Dadurch ebenen Sie die Fugen ein und entfernen Rückstände der Fugenmasse von den Fliesen. Drücken Sie den Schwamm zwischendurch in klarem Wasser aus.

Bleibt auf der Oberfläche ein leichter Zementschleier zurück, entfernen Sie diesen frühestens nach zwei Wochen mit speziellem Zementschleier-Entferner. Erkundigen Sie sich im BAUHAUS, welches Produkt für den Fliesenbelag geeignet ist.

6. Silikonfugen ziehen

Eck-, Bewegungs- und Anschlussfugen, wie hier zur Badewanne, werden nicht mitverfugt, sondern mit Silikon elastisch abgedichtet. Kleben Sie hierfür die entsprechenden Fugen mit einem Klebeband beidseitig ab. Entfernen Sie sorgfältig alle Kleberreste aus den Fugen und grundieren mit einem Dichtungsvorstrich. Dieser sorgt dafür, dass der Untergrund entfettet wird und das Silikon besser haftet.

Setzen Sie die Silikonkartusche in der Ecke an und tragen Sie die Masse in Fugenbreite auf. Sprühen Sie mit einer Blumenspritze ein Gemisch aus Spülmittel und Wasser auf die Fugen. Ziehen Sie anschließend mit einem Holzspatel überflüssiges Silikon ab und streichen mit den Fingern die Fuge glatt.

Bildergalerie Wandfliesen verlegen und verfugen

Beim Verlegen der Wandfliesen die Aufteilung so planen, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht.

  • Fliesenkleber mit einer Glättkelle dünn auf die vorbreitete Wandfläche auftragen und mit einem Zahnspachtel durchkämmen. Fliesen ins Kleberbett einlegen und andrücken.

  • Mörtel mit einem Fug-Gummi oder Gummiwischer diagonal zum Fliesenbelag in die Fugen einschlämmen. Abschließend die Fugen mit einem feuchten Schwammbrett glätten.

  • Sobald der Kleber ausgehärtet ist, Eck-, Bewegungs- und Anschlussfugen mit einem Klebeband beidseitig abkleben und mit Silikon elastisch abdichten: Silikonkartusche in der Ecke ansetzen und die Masse in Fugenbreite auftragen. Zum Schluss ein Gemisch aus Spülmittel und Wasser auf die Fugen sprühen, mit einem Holzspatel überflüssiges Silikon abziehen und mit den Fingern die Fugen glatt streichen.

    Materialbedarf ermitteln

    Es gibt eine einfache Faustformel, um den Fliesenbedarf zu ermitteln:

    Anzahl Quadratmeter + 5 % Verschnitt (+ 10 % bei Diagonalverlegung) + 5 % Reserve

    Größe der Zahnung

    Die Zahntiefe des Zahnspachtels mit der der Fliesenkleber durchgekämmt wird, richtet sich nach der Kantenlänge der Fliesen:

    • 50 bis 100 mm = 3 bis 4 mm
    • 100 bis 200 mm = 6 mm
    • 200 bis 250 mm = 8 mm
    • über 250 mm = 10 mm

    Klassifizierung bei Fliesenklebern

    Je härter der Untergrund, desto geringer die Anforderungen an den Fliesenkleber! Der Code auf der Verpackung (z. B. Symbole wie die Flexmörtelraute oder Buchstaben-/Zahlencodes) helfen bei der Auswahl des geeigneten Klebers:

    • C = Zementprodukt
    • D = Dispersionskleber
    • R = 2-Komponenten-Reaktionskleber
    • 1 = normale Anforderung mit einer Haftzugfestigkeit von min. 0,5 N/mm2
    • 2 = erhöhte Anforderung (doppelte Haftzugfestigkeit von min. 1,0 N/mm2)

    Optional (Symbole für besondere Eigenschaften):

    • F = schnell härtend
    • T = standfest, Kleber für verringertes Abrutschen
    • E = verlängerte Offenzeit von min. 30 Min. (nur bei C2 und D2)

    Flexkleber werden zusätzlich in zwei Klassen eingeteilt: S1 = leichte Flexibilität, S2 = stärkere Flexibilität.

    Abriebklassen

    Glasierte Fliesen werden in 5 Abriebklassen unterteilt (unglasierte Fliesen sind dagegen von Natur aus sehr widerstandsfähig gegen Beschädigungen und Verschleiß, sind aber meist empfindlich gegen Fett- und Ölflecken). Allgemein kann man sich merken: Je glänzender die Glasur, desto geringer ist die Beständigkeit:

    • Abriebklasse 1: Reine Wandfliesen
    • Abriebklasse 2: Wand- und Bodenfliesen für leichte Beanspruchung, z. B. im Bad
    • Abriebklasse 3: Bodenfliesen im gesamten Wohnbereich mit mittlerer Beanspruchung, außer Küche, Diele, Terrasse
    • Abriebklasse 4: Bodenfliesen für stärkere Beanspruchung, z. B. Küche, Diele, Terrasse
    • Abriebklasse 5: Bodenfliesen für stärkste Beanspruchung, z. B. in öffentlichen Bauten

    Fliese auf Fliese kleben

    Wer bei der Renovierung keine Lust hat alte, festsitzende Fliesen mühsam abzuschlagen, der klebt neue Fliesen einfach direkt auf den alten Belag. Hierfür die Fläche sorgfältig säubern (fett-, riss-, staubfrei und trocken) und mit einem Spezialhaftgrund vorbehandeln. Den Fliesenkleber auftragen und mit dem Zahnspachtel durchkämmen. Die Fliese ins Kleberbett einschieben, gerade richten und leicht andrücken. Abschließend mit Mörtel verfugen.

    Fliesen von Badezimmerwänden

    Lassen Sie sich in diesem Video zeigen, wie Sie schnell, einfach und präzise das Fliesen von Badezimmerwänden selbst durchführen können. Schauen Sie dabei einem Experten von den ersten Vorarbeiten, über das Auftragen der Grundierung und das Verlegen von Fliesen bis hin zu abschließenden Fugen- und Silikonarbeiten über die Schulter und folgen Sie dabei den verständlichen Erklärungen. Sie erhalten umfassende Informationen in Wort und Bild zum Verlegen von Mosaikfliesen, von Wandfliesen sowie Bordüren im Badezimmer — und können mit Hilfe dieses Online-Video-Workshops professionell selbst Hand anlegen.

    Alles, was Sie zum Fliesen von Badezimmerwänden benötigen, finden Sie in Ihrem BAUHAUS Fachcentrum – Materialien, Werkzeuge sowie einen kompetenten Fachberater für weitere Informationen und Hilfe bei der Auswahl. Wir wünschen Ihnen bei Ihrem Vorhaben viel Erfolg!

    Werkzeug- und Materialliste:

    • Blumenspritze
    • ggf. Bohrmaschine und Steinbohrer
    • Drahtbürste
    • Dichtungsvorstrich
    • Eimer
    • Fliesen nach Bedarf
    • ggf. Fliesen-Brechzange
    • Fliesen- oder Gummihammer
    • Fliesenkleber
    • Fliesenkreuze
    • Fugen- oder Moosgummibrett
    • Fugenmörtel
    • ggf. Fliesen-Schneidgerät
    • Glättkelle
    • Grundierung
    • Kreppband
    • ggf. Papageienzange
    • Schwamm
    • Senklot
    • Silikon inkl. Kartuschenpistole
    • Spachtelmasse
    • Wasserwaage
    • Zahnspachtel
    • Zementschleier-Entferner
    • Zollstock

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    Wandfliesen verlegen in 7 Schritten

    Um Wandfliesen in beispielsweise Bad oder Küche selbst zu verlegen, müssen Sie kein Profi sein. Mit einer guten Vorbereitung und ein wenig handwerklichem Geschick ist das Verfliesen von Wänden kein Problem. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, worauf Sie dabei achten sollten.

    Nehmen Sie sich zunächst ausreichend Zeit, um die passenden Fliesen auszuwählen. Wählen Sie das gewünschte Fliesendesign und nutzen Sie Bordüren , Dekorfliesen oder Mosaikmatten für die individuelle Gestaltung Ihrer Fliesenflächen. Um Ihren Materialbedarf zu ermitteln, bestimmen Sie zunächst die zu verfliesenden Bereiche, vermessen die betroffenen Wandflächen und rechnen zur Gesamtfläche noch 10% für Verschnitt und Bruch hinzu. Ein Paket Fliesen bewahren Sie außerdem am besten als Reserve für spätere Reparaturen auf.

    Schritt 1 – Untergrund vor dem Verlegen der Wandfliesen vorbereiten

    Vor dem Verfliesen Ihrer Wand prüfen Sie zunächst den Untergrund und bereiten ihn sorgfältig vor. Sorgen Sie dafür, dass alle Flächen sauber, trocken, staubfrei, eben und tragfähig sind. Glätten Sie sämtliche Unebenheiten ebenso wie kleine Risse mit Spachtelmasse, die Sie mit einem Spachtel auftragen.

    Nach der erforderlichen Trocknungszeit (Herstellerangaben beachten) reinigen Sie die gesamte Fläche sorgfältig von Fett und Schmutz. Entfernen Sie auch nicht wasserfeste, alte Anstriche. In Spritzwasserbereichen streichen Sie die Wände mit einer Abdichtung. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber „Nasszellen richtig abdichten“.

    Grundieren Sie nun die Wandfläche mit Tiefengrund oder Haftemulsion. Saugende Untergründe wie z. B. Zementestriche, Kalk- oder Zementputze oder Gipskarton werden mit Tiefengrund vorbehandelt. Bei nicht saugfähigen Untergründen wie Beton oder sehr glatten Flächen sorgen Sie mit Haftgrund für eine bessere Haftung. Tragen Sie die vorbereitete Grundierung mit einem breiten Pinsel oder einer Farbrolle gleichmäßig auf und lassen Sie sie ihn nach Herstellerangaben vollständig durchtrocknen.

    Schritt 2 – Fliesenkleber auf Wand auftragen

    Ist der Untergrund vorbereitet, können Sie den Fliesenkleber gemäß den Herstellerangaben vorbereiten. Fliesenkleber auf Zementbasis sowie Flexkleber werden im angegebenen Verhältnis klumpenfrei mit Wasser vermischt und können nach einer kurzen Reifezeit verarbeitet werden. Für das Anmischen können Sie eine Bohrmaschine mit Rühraufsatz in niedriger Drehzahl verwenden. Dispersionskleber sind dagegen bereits gebrauchsfertig.

    Tragen Sie den Fliesenkleber mit einer Kelle oder Glättkelle gleichmäßig auf den Untergrund auf und kämmen Sie ihn mit einem Zahnspachtel so durch, dass eine ebene Fläche entsteht. Halten Sie dabei den Zahnspachtel in einem Winkel von ca. 45 Grad. Die Zahnung des Zahnspachtels hängt vom Profil der Fliesenrückseite, der Fliesengröße und dem Untergrund ab. Je stärker die Fliesenrückseite profiliert ist, desto größer ist die Zahnung zu wählen. Arbeiten Sie etappenweise und bringen Sie pro Durchgang nur so viel Kleber auf, wie Sie in ca. 30 Minuten verarbeiten können (Richtwert je nach Verarbeitungszeit 1 bis 1,5 m²).

    Schritt 3 – Verlegetechnik für Wandfliesen

    Wandfliesen werden von innen nach außen symmetrisch verlegt, weil zugeschnittene Fliesen in den Ecken weniger auffallen. Daher beginnen Sie an Außenkanten mit ganzen Fliesen und arbeiten sich dann in Richtung Innenecken vor.

    Schritt 4 – Wandfliesen verkleben

    Um die Fliesen zu verkleben, drücken Sie diese mit einer leichten Drehbewegung ins Kleberbett ein. Klopfen Sie dann die Fliesen mit einem Gummihammer leicht an. Überprüfen Sie zwischendurch stichprobenartig durch Abheben, ob sich ausreichend Kleber auf der Rückseite befindet (mindestens 80% Bedeckung ist erforderlich, bei Natursteinfliesen 100%). Prüfen Sie regelmäßig auch mit der Wasserwaage die waagerechte Lage der Fliesen, denn solange der Kleber noch nicht angezogen hat, sind noch Korrekturen möglich.

    Schritt 5 – Randfliesen zuschneiden

    Für das Zuschneiden von Randfliesen benötigen Sie spezielles Werkzeug. Ein Fliesenschneider sorgt für saubere und gerade Kanten. Für dünne und weiche Fliesen können Sie auch eine Fliesenzange nutzen. Ritzen Sie die Fliese auf der Glasurseite an und brechen sie über die Kante. Für runde Aussparungen schneiden Sie mit einer Fliesen-Lochzange (Papageienschnabel) die Öffnung Stück für Stück heraus. Alternativ können Sie auch eine Bohrmaschine mit Lochfräsenaufsatz verwenden.

    Schritt 6 – Wandfliesen-Flächen verfugen

    Fugen zwischen den Fliesen dienen dazu, Bewegungen und Spannungen auszugleichen. Sie werden mit Fugenmörtel ausgefüllt. Der Mörtel muss zu Grundierung und Kleber passen: Wenn Sie also zum Beispiel Flexkleber nutzen, sollten Sie auch einen flexiblen Fugenmörtel (Flexfuge) nutzen.

    Kratzen Sie zunächst Fliesen-, Eck- und Anschlussfugen mit einem Holzkeil sauber. Beginnen Sie mit dieser Arbeit noch bevor der Kleber ausgehärtet ist (nach ca. 60 Minuten). Beginnen Sie erst nach dem Aushärten des Fliesenklebers mit dem Verfugen. Beachten Sie die Herstellerangaben und planen Sie mindestens 24 Stunden Trocknungszeit ein. Achtung: Dispersionskleber benötigen für das Durchtrocknen noch deutlich länger als Zementkleber.

    Rühren Sie den Fugenmörtel mit Wasser im angegebenen Mischungsverhältnis zu einem sämigen Brei an. Schützen Sie sich bei der Verarbeitung durch Gummihandschuhe.

    Verteilen Sie den Fugenmörtel mit einem Fugengummi gleichmäßig auf den Fliesen und drücken Sie ihn diagonal in die Fugen. Überschüssigen Mörtel streichen Sie sorgfältig mit einem Gummirakel/-wischer ab. Verbleibende Mörtelreste entfernen Sie nach dem Antrocknen mit einem angefeuchteten Schwamm. Einen letzten Mörtelschleier wischen Sie mit einem sauberen trockenen Tuch ab.

    Schritt 7 – Eck- und Dehnungsfugen der Wandfliesen abdichten

    Alle Dehn-, Eck- und Anschlussfugen werden nicht mit Fugenmörtel verfugt, sondern mit einem dauerelastischen Sanitär-Dichtstoff abgedichtet, in der Regel mit Silikon. Durch sorgfältiges Verfugen beugen Sie der Gefahr von Schimmelbildung vor. Dazu kleben Sie zunächst die Fugenränder beidseitig mit Malerkrepp ab und entfernen Sie Kleberreste aus den Fugen. Poröse, sehr saugfähige Untergründe behandeln Sie mit einer Grundierung vor. Füllen Sie dann das Silikon aus einer Kartusche gleichmäßig in die Fugen. Mit einem Fugenglätter entfernen Sie überschüssige Dichtungsmasse und streichen die Silikonfuge glatt. Zum Schluss ziehen Sie das Klebeband schräg nach hinten und seitlich von der Fuge weg ab. Bitte beachten Sie grundsätzlich bei allen Materialien die Hersteller- und Bearbeitungshinweise.

    Mit ein bisschen Fingerfertigkeit und ein wenig Geduld bringen Sie Wandfliesen ganz einfach selbst an. Für eine leichte Bearbeitung: An einem in Seifenwasser getauchten Fugenglätter bleibt kein Dichtstoff kleben.

    Werkzeugliste

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    Источники: http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/wohnraum_gestalten/fliesen_verlegen/wandfliesen_verlegen/wandfliesen_verlegen.html, http://www.bauhaus.info/ratgeber/wohnen-dekorieren/wandfliesen-verlegen-und-verfugen, http://www.obi.de/ratgeber/bauen/waende-und-boeden/wandfliesen-verlegen-in-7-schritten/

  • Balkon absägen kosten

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    Balkone entfernen

    Im Zuge einer Haussanierung, mussten mehrere Balkone, mittels einem Fugenschneider abgesдgt werden. Balkone wurden von unten mit einer Baustьtze gegen das Herabfallen gesichert. Der Sдgeschnitt erfolgte bьndig mit der Hauswand. Die abgesдgten Balkone wurden auf einen Container verladen und anschlieЯend abtransportiert und entsorgt. Dornbach Spezialabbruch erledigte diesen Auftrag wieder schnell und zuverlдssig.

    Jetzt Angebot anfordern

    Die Bilder zum VergrцЯern bitte anklicken!

    Balkon aus Beton mit Metallbrьstung an der Hausfront. Dieser wurde auch durch uns abgesдgt.

    Rьckseite des Haus mit den noch intakten Balkonen. Da das Haus saniert werden sollte, wurden wir mit der Entfernung der Balkone beauftragt.

    Hauswand mit Balkon, der zu entfernen war.

    Alle hier abgebildeten Balkone sollten von uns abgesдgt werden.

    Bьndig mit der Hauswand verlaufender Betonsдgeschnitt. Der Balkon wurde wдhrend des Sдgevorgangs mit Baustьtzen gegen einen unkontrollierten Absturz, abgesichert.

    Bauschutt Container mit den abgesдgten Balkonen (Betonstьcken). Der Bauschutt wurde von uns entsorgt.

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    Einen Balkon abschneiden

    Der Balkon gehört durchaus zur wertsteigernden Ausstattung einer Immobilie. Doch ein älterer Balkon ist dabei eher nachteilig. Das Ersetzen des alten Balkons ist heute ein gängiges Verfahren. Dazu müssen Sie aber erst den alten Balkon entfernen. Was beim Abschneiden eines Balkons zu beachten ist und wo die Kosten liegen, erfahren Sie nachfolgend.

    Alten Balkon entfernen und erneuern oft die optimale Lösung

    Der Trend hin zur Urbanisierung ist ungebrochen. Doch gerade in der Stadt ist der Wert eines Balkons für die Mieter bzw. Immobilienbesitzer oft unbezahlbar. Aber an einen modernen Balkon werden Ansprüche gestellt, bei denen ein alter Balkon meist nicht mehr mithalten kann. Zwar ist das Erweitern von einem Balkon durchaus eine Option, besser ist aber oft gleich das vollständige Nachrüsten von einem neuen Balkon.

    Vielen alte Balkone bergen zahlreiche Nachteile

    Im Ratgeber „Balkonarten“ erklären wir Ihnen die verschiedenen Balkonarten auch nach ihrer Befestigungstechnik. Darunter sind die gerade die im 20. Jahrhundert bis in die 1980er fast ausschließlich auskragenden Balkon-Betonplatten (Kragplatten) verwendet worden. Diese Balkone bringen aber oft gleich mehrere Nachteile mit sich:

    • zu schmal (in der Tiefe zwischen 1,50 und 1,80 m)
    • Undichtigkeiten zur Fassade (Feuchtigkeitseintritt)
    • Wärmebrücken (eher Kältebrücken)
    • aufgrund des Alters sehr starker Sanierungsbedarf
    • Balkonaufbau der Kragplatte nicht mehr zeitgemäß

    Alte Balkone: oft eine nicht kontrollierbare Kältebrücke

    Insbesondere die Kältebrücke stellt ein großes Problem dar. Die Kragplatte ist in der Regel fest mit der Betoninnendecke des Gebäudes verbunden. Zusätzlich finden sich in älteren Kragplatten noch keine ISO-Körbe, aber auf jeden Fall Stahlträger, die die Kälte noch besser leiten. Damit können die strengen Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht oder nur sehr schwer eingehalten werden.

    Vollständiges Ersetzen des alten Balkons daher oft vorzuziehen

    Daher ist meist auch bei Balkonen, die noch gut in Schuss sind, das vollständige Abtrennen des alten Balkons die vernünftigste Option. Anschließend können Sie dann einen entsprechenden Balkon anbauen, der von der Fassade entkoppelt ist, also beispielsweise einen Anbaubalkon, besser aber noch einen Vorsatzbalkon.

    Das Abschneiden vom alten Balkon

    Das Abtrennen des Balkons ist dabei relativ unspektakulär. Mithilfe einer Betonsäge können Sie Ihren Balkon absägen. Dennoch müssen Sie in den meisten Fällen ein darauf spezialisiertes Unternehmen beauftragen. Der alte Balkon muss vor dem Abschneiden entsprechend gegen einen unkontrollierten Absturz gesichert werden.

    Gleichzeitig wird die alte Kragplatte an einen entsprechenden Schwerlastkran gehängt, der die Platte dann behutsam ablässt und über einen Container oder Lkw entsorgt. In einigen Fällen, beispielsweise dann, wenn der Balkon nicht über einen mobilen Kran erreichbar ist, können Sie den Balkon auch in kleine Teilstücke zersägen. Aber auch hier ist die Absturzsicherung von Balkonteilen und vor allem den Arbeitskräften vorrangig.

    Das Arbeitsgerät muss entsprechend hochwertig sein

    Zudem müssen Sie beim Absägen mit einer Betonsäge beachten, dass auch Stahlträger im Beton sind. Wollen Sie den Balkon sofort in einem Stück bündig zur Fassade abtrennen, kann gegebenenfalls der Einsatz einer Nutfräse für Beton, also einer Betonfräse, sinnvoller sein.

    Die Kosten beim vollständigen Entfernen eines Balkons

    Bezüglich der Kosten, einen Balkon abzuschneiden, ist die Beauftragung eines herkömmlichen Abbruchunternehmens oft der falsche Ansatz. Denn streng genommen handelt es sich beim Abreißen eines Balkons um einen relativ kleinen Arbeitsauftrag. Schon alleine der Transport eines entsprechenden Abbruchbaggers könnte die Kosten des ordinären Abschneidens massiv überschreiten.

    Risiken beim Abtrennen

    Andererseits sind mit dem Abtrennen eines Balkons zahlreiche Risiken verbunden:

    • herabstürzende Teile
    • Splitter, Staub und größere Partikel beim Absägen
    • professionelles Ablassen und Verladen der Kragplatte
    • Absturzgefahr der Arbeitskräfte

    Spezialbetrieb statt Abbruchunternehmen meist die günstigere Wahl

    Die Beauftragung eines Spezialunternehmens hört sich zunächst für die meisten Menschen nach entsprechend hohen Kosten an. Doch im Fall des Balkonabrisses werden Sie bei der Wahl eines entsprechenden Fachbetriebs unterm Strich viel Geld sparen und versichert ist der Abriss auch noch. Daher sollten Sie zunächst nach solchen Fach- und Spezialbetrieben suchen, die diese Dienstleistungen anbieten. Insbesondere in Großstädten dürften Ihre Chancen steigen.

    Der perfekte Zeitpunkt zum Entfernen

    Stellt sich letztendlich nur noch die Frage, wann das Abschneiden und Ersetzen des alten Balkons am ehesten lohnt. Da Sie selbst einen Vorsatzbalkon an der Fassade befestigen müssen, sollten Sie das Erneuern Ihres Balkons möglichst immer mit der Durchführung der Fassadendämmung zusammenlegen. Gerade an Bestands- und Altbauten werden meist Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) angebracht, die bis zu 50 cm auftragen.

    Bauanträge zusammenfassen, nicht nur zum Kosten sparen

    Dabei werden oft auch Baulinien laut Bebauungsplan überschritten oder Grenzabstände zu Nachbarn können nicht mehr eingehalten werden. Wie das Erneuern des Balkons selbst ist dann auch für die Fassadendämmung eine Baugenehmigungs- oder Bauanzeigenpflicht gegeben. Beides zusammenzulegen und einen entsprechend weiter auskragenden Balkon (bis zu 3 m Tiefe oder mehr) in diesem Zusammenhang in das Baugenehmigungsverfahren zu bringen, dürfte die Chancen auf Erteilung erhöhen.

    Verbinden Sie den Balkonabbruch mit der WDVS-Montage

    Zudem stellt jede Verbindung des Balkons mit der Fassade einen ebenso großen Schwachpunkt für das WDVS dar, wie auch der Anschluss an Fenster. Um die professionelle Durchführung zu gewährleisten, sollten Sie beide Arbeiten zusammenlegen, sodass auch die Abdämmung und Entkopplung des Balkonanschlusses sichergestellt ist und Ihr WDVS die geforderten Dämmwerte erreicht.

    Balkon entfernen: Geld sparen bei der Fassadensanierung

    Balkone stellen in aller Regel einen Mehrwert für eine Wohnung oder ein Eigenheim dar. Sie bieten unter freiem Himmel einen von der Aussenwelt abgeschirmten Bereich an, in dem Sie ganz für sich sein können.

    Aber besonders ältere können sehr problematisch sein. Meist ist der Boden in einem Stück zusammen mit der Betonplatte des Geschosses gegossen worden. Man spricht dann von einem auskragenden Balkon.

    Nachteile älterer Balkone

    Gebäude mit auskragenden Balkonen sind nicht optimal gegen Wärmeverlust isoliert. Der auskragende Balkon wirkt wie eine Kühlrippe, die Wärme aus dem Haus ableitet; eine Wärmebrücke oder, je nach Sichtweise, Kältebrücke ist so entstanden.

    Durch die geringere Innentemperatur im Bereich des Balkons, kann dort auch Wasser kondensieren und in der Wand zu Feuchtigkeitsschäden bis hin zu Schimmelbefall führen. Balkone aus dieser Zeit sind oft recht klein und meist auch stärker verwittert; die Isolation des Balkons zur Fassade hin ist oft nicht mehr dicht, so dass Wasser eindringt. Eine aufwändige Sanierung wäre ohnehin nötig.

    Balkon-Abriss oft sinnvoller als Sanierung

    Ein Abriss des alten Balkon und der Anbau eines Vorsatzbalkons ist oft die optimale Lösung für diese Probleme. Der Vorsatzbalkon ist nur an der Hauswand fixiert, er steht auf „eigenen Beinen“, so dass die Hauswand keine tragenden Kräfte aufnehmen muss. Bei der Gestaltung des neuen Balkons sind Sie nun auch völlig frei, was Material und Grösse angeht.

    Abrissmethoden früher und heute

    Früher wurden die Balkone kraft- und zeitaufwendig in Handarbeit mit einem Bohrhammer zerkleinert und der Schutt entfernt. Durch die starken Vibrationen waren Risse in den Wänden und Beschädigungen an der Fassade durch herabfallenden Schutt nicht auszuschliessen. Heute können solche auskragenden Betonteile bündig mit einer Betonsäge abgeschnitten werden.

    Um ein Herunterfallen des Balkons zu verhindern, wird er von einem Tragegerüst abgestützt, das die Last aufnimmt, wenn die Verbindung zwischen Gebäude und Balkon durchtrennt ist. Alternativ kann er, wenn dies räumlich möglich ist, direkt an einen Autokran gehängt werden. Dazu werden mehrere Kernbohrungen im Balkon angebracht, an denen Tragegurten befestigt werden.

    Da das eigentliche Durchtrennen des Betons meist nur wenige Stunden in Anspruch nimmt, ist dies meistens sogar die kostengünstigere Alternative.

    Unsere Methode: das Beton-Schneiden

    In den allermeisten Fällen ist das Schneiden des Balkons mit einer wassergekühlten Wandsäge möglich, deren Blatt mit Industriediamanten besetzt ist. Dieses schneidet auch durch die Stahlarmierung. Die Kreissäge wird über eine auf den Balkon montierte Schiene geführt. Durch die Wasserkühlung wird die Staubbildung weitestgehend unterbunden. Das Wasser wird aufgefangen und abgeleitet, so dass es nicht an der Fassade herunter läuft. Die Säge arbeitet nahezu vibrationsfrei; Beschädigungen an Haus und Fassade können nicht entstehen. Sehr oft kann der Balkon in einem Stück abgetrennt und dann auch direkt verladen werden.

    Bei schwierigen geometrischen Verhältnissen, die den Einsatz einer Wandsäge nicht erlauben, können auch Seilsägen verwendet werden. Bei diesen wird mit diamantbesetzten Stahlseilen der Beton zerschnitten. Da die Seile über Rollen geführt und umgelenkt werden können, kann der Abstand zwischen Antriebseinheit und Schneideort fast beliebig gestaltet werden, so dass engen räumlichen Verhältnissen Rechnung getragen werden kann.

    Balkon entfernen (Bild: A. Soltermann AG Beton-Bearbeitungstechnik)

    Das Balkon-Entfernen: eine Aufgabe für Spezialisten

    Wir von der A. Soltermann AG Beton-Bearbeitungstechnik verfügen über den Maschinenpark und das Know-how für die Durchführung solcher, technisch anspruchsvollen, Arbeiten. Unser Personal ist dafür geschult und verfügt über langjährige Erfahrung in diesem Bereich.

    Viele Dinge sind zu beachten:

    • Das Entfernen des Balkons muss sorgfältig und für Sie kostengünstig geplant werden.
    • Es müssen die richtigen Maschinen ausgewählt werden.
    • Die Vorarbeiten müssen präzise und umfassend durchgeführt werden.
    • Unsere Arbeiten müssen mit dem Gerüstbauer oder Autokranverleiher und dem Schuttentsorger zeitlich eng koordiniert werden.
    • Die eigentlichen Arbeiten müssen innerhalb der geplanten Zeit exakt, sauber und bei minimaler Beeinträchtigung Ihrerseits durchgeführt werden.

    Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir uns sehr sicher, dass wir alle Aspekte Ihres Auftrages schon in der Planung berücksichtigen, so dass Sie und wir vor unliebsamen Überraschungen gefeit sind.

    Für eine erste Abklärung Ihres Auftrages stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung. Wenn Sie uns dann zu einer Besichtigung einladen, erstellen wir Ihnen eine für Sie unverbindliche und kostenfreie Offerte.

    Источники: http://www.dornbach.com/de/referenzen/beispiel/balkon-entfernen-absaegen.php, http://www.hausjournal.net/balkon-abschneiden, http://blog.bebete.ch/beton-sagen/balkon-entfernen-geld-sparen-bei-der-fassadensanierung/

    Unterbau terrassenplatten

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    Ein solider Unterbau für Terrassenplatten – so sieht er aus

    Mit Splitt, Kies und Terrassenplatten kann man eine perfekte Terrasse bauen. Dabei muss man aber neben einem ausreichenden Gefälle noch einige Dinge beachten. Eines davon ist eine starke Randeinfassung, damit die Steine nicht verrutschen können.

    Gefälle für den Unterbau beachten

    Ein Gefälle von etwa zwei Prozent reicht bei dem Unterbau für Terrassenplatten völlig aus. Das Wasser muss aber immer vom Gebäude weggeleitet werden. Es sollte nicht einmal seitlich von der Terrasse fließen, sondern immer möglichst an der dem Gebäude gegenüberliegenden Seite.

    Randeinfassung sorgt für Halt

    Im Laufe der Zeit verschieben sich Terrassenplatten leicht und wandern regelrecht in den Garten ab. Dies wird mit einer Randeinfassung gut verhindert. Diese sollte aber in etwas groben Trockenbeton eingesetzt werden. Sonst hat die Einfassung selbst keinen ausreichenden Halt.

    Splitt und Kies für den Unterbau

    Wenn die Erde entsprechend ausgehoben wurde, braucht man nur noch etwas Sand verteilen und darauf dem Kies ausbringen. Schon den Kies sollte man einmal gut rütteln oder stampfen. Dazu ist ein Rüttler am Besten geeignet.

    Anschließend wird die Splittschicht aufgebracht. Auch diese sollte man gut verdichten, bevor man die Terrassenplatten darauf auslegt. Wer mag, legt auf die Splittschicht noch ein Unkrautvlies, damit später nicht so viel Kraut in den Fugen wächst.

    Unterbau terrassenplatten

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    Markiere die Terrassenfläche mit einer gespannten Maurerschnur oder einem Markierungsspray. In Länge und Breite je 20 cm hinzurechnen.

    Hebe die Fläche so tief aus, dass der gesamte Aufbau mit der Oberkante der Platten die gewünschte Höhe unter der Terrassentür hat. Es wird ein Gefälle von 2 % benötigt, das vom Haus weg führt. Die Fläche mit der Rüttelplatte verdichten.

    Die Randsteine werden – je nach Terrassenaufbau und Randsteinhöhe – auf der verdichteten Bodenfläche oder auf der Frostschutzschicht gesetzt. Stecke mit Maurerschnüren das exakte Maß der Randsteininnenkanten mit Gefälle ab. Rühre den Landschaftsbaubeton erdfeucht an und trage ihn als 4 bis 5 cm dicken Streifen für den ersten Randstein auf die Bodenfläche auf. Den Stein setzen, mit dem Gummihammer in den Beton einklopfen und dabei mit der Wasserwaage ausrichten. Forme mit der Kelle einen Betonkeil von ca. 10 cm Höhe und setze darauf weitere Randsteine entlang der gespannten Schnüre.

    Abhängig vom Terrassenbelag kann nun in den Innenraum weiteres Frostschutzmaterial gefüllt und verdichtet werden. Berücksichtige dabei, dass auf den Frostschutz noch eine 4 cm dicke Schicht Pflastersplitt kommt. Falls die Terrassenplatten direkt auf der Splittschicht verlegt werden, muss sie planeben und mit Gefälle angelegt sein. Bei der Verlegevariante mit Stelzlagern bestehen noch Ausgleichsmöglichkeiten durch die Höhenverstellbarkeit der Stelzlager.

    Zum Herstellen einer ebenen Splittfläche werden Abziehlehren verlegt und auf die benötigte Höhe gebracht. Am besten geht das, indem Du zuerst für jede T-Schiene einen Damm aus Splitt aufschüttest und jeweils eine T-Schiene in den Splitt drückst. Jetzt anhand der Schnüre mit dem nötigen Gefälle die Abziehlehren gleichmäßig ausrichten.

    Fülle den Raum zwischen den Abziehlehren mit Pflastersplitt auf und ziehe die Fläche mit einem Abziehbrett oder einer Setzlatte ab. Dann auf einen weiteren Abschnitt Splitt auffüllen und wie zuvor abziehen. Danach können die Schnüre entfernt werden.

    Gefälle einstellen

    Spanne auf Höhe der fertigen Terrassenoberkante Schnüre und richte sie waagerecht aus. Markiere den Randstein nach einem Meter Terrassenbreite 2 cm unterhalb der Schnur mit Klebeband. Wiederhole diesen Schritt nach jedem weiteren Meter Terrassenbreite um weitere 2 cm bis zum Ende der Terrasse. Befestige nun die Schnur in Höhe der Markierungen. So erhältst Du ein gleichmäßiges Gefälle von 2 %.

    Prüfe vor dem Verlegen prüfen, ob es die richtigen Platten sind und ob sie beschädigt sind; bereits verlegte Platten können nicht reklamiert werden. Beachte die Verlegehinweise des Herstellers. Die noch nicht verlegten Platten müssen geschützt gelagert werden. Bei beschichteten Platten kann das Abdecken mit Folie zu Schwitzwasser führen, was Ausblühungen hervorrufen kann. Beschichtete Platten deshalb bis zur Verarbeitung ohne Folie an einem geschützten Ort lagern. Die Platte wird zuerst gewässert. Zeichne dann den Verlauf des Trennschnittes auf allen Seiten der Platte an.

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    Werkzeug

    • Schnurnägel/ Eisenstäbe
    • Schlagbohrmaschine
    • Rührwerk
    • Setzlatte/ Abziehbrett
    • Schaufel
    • Rüttelplatte
    • T-Profile
    • Plattenheber
    • Wasserwaage
    • Winkelschleifer

    Schritt für Schritt

    Terrassenplatten verlegen – So geht’s!

    Terrassenplatten auf Splittbett

    Die Platten werden vom Rand aus verlegt, damit die Splittfläche nicht betreten werden muss.

    Halte zu den Rändern einen Fugenabstand ein. Verlege die Platten immer mit gleichmäßigem Fugenabstand. Verwende dazu Fugenkreuze. Terrassenplatten können mit Kreuzfugen oder versetzten Fugen verlegt werden. Verlege die erste Plattenreihe exakt in einer Flucht. Verlegefehler in der ersten Reihe beeinflussen alle folgenden Reihen. Klopfe die Platten mit dem Gummihammer leicht in das Splittbett.

    Prüfe während des Verlegens mit der Wasserwaage die Ebenheit zwischen den Platten und richte sie – wenn nötig – aus. Zu tief eingeklopfte Platten anheben und etwas Splitt unterlegen.

    Nach dem Verlegen die Fugenkreuze entfernen und diagonal zu den Fugen Fugensplitt einkehren. Überschüssiges Fugenmaterial aufbewahren und nach dem Setzen der Fugen nachfüllen.

    Terrassenplatten auf Stelzlager

    Bei dieser Aufbauvariante werden Fein­stein­zeug-Terrassenplatten auf verstellbaren Stelzlagern verlegt. Die Vorteile: Stelzlager lassen sich in der Höhe anpassen, und die Fugenabstände sind durch Trennstege vorgegeben.

    Auf die vorbereitete Splitt­fläche wird zuerst ein Universal-Vlies gegen Unkraut ausgelegt. Darauf werden Betonplatten als Grundlage für die Stelzlager ausgelegt. Die Abstände richten sich nach dem Format der Terrassenplatten. Verlege die Betonplatten reihenweise in einer Flucht. Sollen die Terrassenplatten mit Kreuzfugen verlegt werden, wird an jedem Kreuzungspunkt ein Stelzlager benötigt. Am Rand und in den Ecken müssen die Trennstege (Fugenstege) an den Lagern teilweise oder komplett entfernt werden. Du kannst sie an den Sollbruchstellen leicht abknicken. Platziere die Stelzlager an den Rändern soweit außen wie möglich, damit die Terrassenplatten so großflächig wie möglich aufliegen.

    Die Stelzlager werden mit den Betonplatten verschraubt. Bohre dazu zwei Löcher in die Betonplatte, stecke die Dübel ein und verschraube die Stelzlager mit Edelstahlschrauben mit den Betonplatten. Beginne das Verlegen mit einem Stelzlager in einer Ecke.

    Stelle die Höhe des Stelzlagers so ein, dass die Plattenoberfläche mit der Randsteinoberkante bündig abschließt. Lege nach dem Verschrauben des ersten Stelzlagers eine Platte mit einer Ecke auf das Lager und positioniere die drei anderen Lager.

    Arbeite am besten reihenweise und richtet die Reihen genau in einer Flucht aus.

    Lege immer wieder eine Setzlatte auf die Plattenreihe, um die Flucht zu prüfen. Ein unregelmäßiger Verlauf der ersten Plattenreihe wirkt sich auf die gesamte Terrassenfläche aus und kann später nicht mehr korrigiert werden.

    Platten zuschneiden

    Die erste WPC-Diele kann nicht mit einem Montageclip befestigt werden; befestige sie Prüfe vor dem Verlegen prüfen, ob es die richtigen Platten sind und ob sie beschädigt sind; bereits verlegte Platten können nicht reklamiert werden. Beachte die Verlegehinweise des Herstellers. Die noch nicht verlegten Platten müssen geschützt gelagert werden. Bei beschichteten Platten kann das Abdecken mit Folie zu Schwitzwasser führen, was Ausblühungen hervorrufen kann. Beschichtete Platten deshalb bis zur Verarbeitung ohne Folie an einem geschützten Ort lagern. Die Platte wird zuerst gewässert. Zeichne dann den Verlauf des Trennschnittes auf allen Seiten der Platte an

    Verwende zum Schneiden einen Winkelschleifer mit Diamanttrennscheibe. Schneide die Platte zuerst auf der Rückseite ein und drehe sie anschließend um. Nun von der Vorderseite entlang der Markierung ein­schneiden, bis sich die Platte sauber teilt. Wasche die Plattenstücke nach dem Durchtrennen mit klarem Wasser ab, weil der Schleifstaub Flecken verursachen kann.

    Achte beim Verlegen von Terrassenplatten immer darauf, dass die Platten nicht verschmutzen. Decke bereits verlegten Platten mit einer Folie ab. Platten nicht rütteln und später kein Streusalz verwenden.

    • Das richtige Werkzeug:

    Verwende einen Gummihammer, der nicht abfärbt.

  • Das richtige Maß:

    Wenn Du keine Platten zuschneiden möchtest, muss die Fläche innerhalb der Randsteine genau ausgemessen werden. Berücksichtige dabei neben den Plattenmaßen auch die Fugenbreite zwischen den Platten und zum Rand. Falls Platten zugeschnitten werden müssen, beginne das Verlegen mit ganzen Platten an den wichtigen und gut sichtbaren Bereichen und verlege die geschnittenen Platten auf der Hausseite.

  • Schnittkante vertuschen:

    Die Schnittkante einer geteilten Platte wird nie ganz exakt sein. Verlege die Platte deshalb immer so, dass diese Kante nicht auffällt – am besten auf der Hausseite.

  • Hier geht’s zu den Terrassenplatten

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    Terrassenplatten auf Schotter und Splitt verlegen

    Natursteinplatten lassen sich im Splittbett leicht verlegen

    Naturnah & maßhaltigTerrassenplatten bei jonastone

    Selber verlegen – das bedeutet nicht nur stolz zu sein auf die eigene Leistung, sondern auch bares Geld zu sparen! Und die Verlegung von Terrassenplatten auf Splittbett ist auch für den DIY-Handwerker machbar. Terrassenplatten aus Naturstein oder Feinsteinzeug können generell auf unterschiedliche Weise verlegt werden – Vorteil der Splittverlegung ist, dass die Platten jederzeit wieder leicht ausgetauscht werden können und die Verlege-Methode relativ einfach und preisgünstig ist. Da eine fachgerechte Verlegung essentiell für die Frostbeständigkeit und die lange Haltbarkeit von Terrassenplatten ist, zeigen wir, auf was Sie achten sollten. Falls Sie sich zuerst einmal grundsätzlich über die Verlegung von Terrassenplatten und die unterschiedlichen Fugen-Arten informieren möchten, so lesen Sie dies in unserem Magazin-Artikel Natursteinplatten verlegen.

    Vorarbeiten für das Verlegen von Terrassenplatten

    • Verlege-Muster und Formatgröße wählen

    Schon bei der Bestellung der Natursteinplatten gilt es zu überlegen, welches Verlege-Muster zu Ihrer Terrasse passt und welche Formatgröße die Platten haben sollen. Große Formate haben den Vorteil, dass der Naturstein noch besser zur Geltung kommt, da weniger Fugen zu sehen sind. Kleinere Formate sind meist etwas günstiger zu bekommen. Nicht nur die Formatwahl, sondern auch das Verlege-Muster folgt Ihrem Geschmack und Ihrem Einrichtungs-Stil: Wer sich eine Terrasse mit mediterranem Flair wünscht ist mit dem aus Italien stammenden Verlegeformat, dem Römischen Verband, gut beraten. Der Römische Verband lockert das Gesamtbild der Terrassenfläche auf und wirkt interessant und abwechslungsreich. Wer es moderner und geradliniger mag, wählt den Halbverband oder den Drittelverband. Mehr über die häufigsten Verlegemuster lesen.

    Tipp: Überprüfen Sie die Platten am Besten gleich bei der Lieferung auf Vollständigkeit, Beschädigung und korrekte Format-Maße. Wenn die Terrassenplatten schon verlegt wurden, können sie schwerlich reklamiert werden.

    Als Vorarbeit für die Verlegung von Terrassenplatten muss der entsprechende Terrassenunterbau hergestellt werden. Je nach Gegebenheit ist dies eine Schottertragschicht oder eine Betonplatte. Während bei einer Splitt- und Schottertragschicht das Wasser automatisch abfließen kann, muss bei einer Betonplatte mithilfe einer Drainagematte das Wasser z.B. seitlich abgeführt werden.

    Splittbett anlegen

    Für Natursteinplatten sollte nicht irgendein Splitt verwendet werden, sondern Edelsplitt. Unter Edelsplitt versteht man geläufig Granit- und Basaltsplitt. Andere Splitte oder gar Riesel könnten durch ihre leicht lösbaren Mineralien / Eisenverbindungen über die Kapillarwirkung bis an die Plattenoberseite gelangen und zu Verfärbungen (Ausblühungen) des Natursteins führen. Wählen Sie Splitt mit einer Körnung von 2/5mm, 0/8mm oder 5/8mm (je nach Beschaffenheit des Bodens).

    Terrassenplatten auf Splitt legen

    Je nach Verlegmuster, Format und angelegter Fläche beginnen Sie die Verlegung von der Hauswand aus, der Mitte oder bei den Kantensteinen. Legen Sie die Platten auf das Verlegebett und klopfen Sie eine nach der anderen mit einem hellen Gummihammer an. Die Natursteinplatten können press, also fugenlos, verlegt werden, sollten jedoch nicht zu fest eingespannt werden, da es durch Temperaturschwankungen zu Materialausdehnungen und in Folge dessen zu Kantenabplatzungen kommen kann. Verlegen Sie die Platten mit einer Fuge, können Sie Fugenkreuze als Abstandshalter nutzen und so für die Gleichmäßigkeit der Fugenbreiten sorgen. Die Fugen werden je nach Gesteinsart und Kantenbearbeitung später mit Ziersplitt oder Quarzsand gefüllt (ungebundene Fuge). Eine gebundene Pflasterfuge ist ebenfalls möglich, allerdings eher in Kombination mit einer festen Verlegung zu empfehlen.

    Tipp: Mischen Sie während der Verlegung Terrassenplatten aus unterschiedlichen Lieferkisten, um ein einheitliches Gesamtbild zu bekommen. Naturstein ist ein Naturprodukt und Farbschwankungen und Helligkeitsunterschiede sind kein Makel, sondern ganz normal und machen den Reiz dieses Naturmaterials aus.

    Natursteinplatten zuschneiden

    Sie müssen an Ecken oder am Rand Terrassenplatten zuschneiden? Naturstein wird am Besten mit einem Nassschneidetisch geschnitten. Die Bedienung des Tisches ist relativ einfach, jedoch sollten ein paar Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. Informieren Sie sich über das Schneiden von Naturstein in unserem Magazin.

    Einfassung der Terrassenplatten

    Generell ist eine Einfassung der Natursteinplatten zu empfehlen, um kippelnden Terrassenplatten oder einem Absacken des Splittbetts vorzubeugen. Sie können z.B. aus einer Vielzahl an Randsteinen auswählen, die sich als optisch schönen Übergang zum Rasen eignen. jonastone bietet z.B. passende Kantensteine zu den Travertin-Platten im Sortiment an.

    Wer eine „unsichtbare“ Einfassung möchte, kann die Plattenfläche mit einem Mörtelkeil befestigen oder die äußere Platten-Reihe fest im Drainage-Mörtel verlegen. Eine weitere Option ist die Verwendung von Edelstahl- bzw. Kunststoffprofilen am Rand der Terrassenplatten. Ist der Rasen angewachsen, ist von der Einfassung nichts mehr zu sehen und Sie haben einen nahtlosen Übergang zum Garten. Mehr dazu in unserem Artikel Terrasse einfassen leicht gemacht.

    Weitere Verlege-Arten für Terrassenplatten

    Lesen Sie mehr über die Verlegung von Terrassenplatten, z.B. über die Verlegung im Mörtelbett. Das Verlegen im Mörtelbett ist zwar nicht so preiswert, wie die Splittbett-Verlegung dafür aber dauerhaft stabiler.

    Alle fachlichen Hinweise in diesem Artikel sind unverbindlich und ersetzen nicht die Kenntnisse eines fachlich geprüften Natursteinverlegers.

    Naturnah & maßhaltig Terrassenplatten bei jonastone

    Geschrieben von:

    Tabea Salzer textet und fotografiert für das Magazin von jonastone. In Videos zeigt sie Verlege-Tutorials und Gestaltungsideen zum Einrichten mit natürlich schönen Fliesen und Platten. Klicken Sie dazu auch auf den YouTube-Kanal von jonastone!

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    Rechtliches

    Naturstein im Splittbett verlegen

    Terrassenplatten können auf unterschiedliche Weise verlegt werden. Die Verlegung im Splittbett ist preisgünstig und recht einfach. Zudem lassen sich Platten bei Bedarf leicht austauschen. Für Natursteinplatten wird Edelsplitt empfohlen, so wird einer Verfärbung (Ausblühung) der Terrassenplatten vorgebeugt. Die Platten werden auf die plan abgezogene Schottertragschicht gelegt und angeklopft. Lesen Sie in unserem Naturstein-Magazin mehr über das Verlegen von Terrassenplatten aus Naturstein.

    Источники: http://www.hausjournal.net/unterbau-terrassenplatten, http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/terrasse_bauen_und_gestalten/terrasse_bauen/terrassenplatten_verlegen/terrassenplatten_verlegen.html, http://www.jonastone.de/w/verlegung/terrassenplatten-auf-schotter-und-splitt-verlegen.html

    Laminat in küche verlegen

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    Laminat verlegen in Küche

    Frage Kann man Laminat in der Küche verlegen ohne die Einbauküche herauszunehmen, falls ja wie macht man das.

    Re: Laminat verlegen in Küche

    Kann man machen, allerdings muß dann die Fuge zwischen dem Laminat und dem Sockel der Unterschränke irgendwie abgedeckt werden. Das geht mit Leisten (Viertelstab o.ä.) ganz gut. Man kann alternativ auch farblich passenden Randfugenfüller nehmen – der muß dann aber sehr ordentlich eingebracht werden, damit das gut aussieht.

    Um sich das Verlegen zu erleichtern, kann man bei vielen modernen Küchen die Sockelbretter abnehmen, wenn sie an Verstellfüße der Möbel geklipst sind.

    Re: Re: Laminat verlegen in Küche

    Wenn die Sockelbretter der Küche abgenommen werden, müssen diese aber doch gekürzt werden, wenn das Laminat darunter verlegt wird. Ich denke, wenn dieses

    Kürzen nicht fachgerecht vorgenommen wird kann es ein unschönes Ergebnis geben.

    Re: Re: Laminat verlegen in Küche

    Das ist richtig. Deshalb würde ich auch nicht empfehlen, den Belag bis unter die Sockel zu legen, wenn man nicht sehr geübt im Holzzuschnitt ist.

    Ein guter Grund, die Sockel abzunehmen ist eher der Platz, den man während des Verlegens gewinnt. Bei einer U-förmigen Küche kann man beispielsweise an einer Seite problemlos mit dem Verlegen beginnen und kommt dort sehr nahe an den Sockel heran. Auf der anderen Seite braucht man jedoch Platz, um die letzte Bodenbelagsreihe einzusetzen. Und den kann man durch das Demontieren des Sockels gewinnen. Das Demontieren der Bretter hält dann die Fuge kleiner und macht die Arbeit dort einfacher.

    Willkommen am HORNBACH Projekt-Stammtisch.

    Herzlich willkommen am HORNBACH Projekt-Stammtisch, dem wahrscheinlich besten Heimwerker-Forum der Welt! Wenn Du zum ersten Mal da bist, lies Dir bitte die Tischmanieren durch. Zum Mitdiskutieren einfach kurz registrieren. Beiträge lesen geht aber auch ohne. Such Dir einfach das Forum aus, das Dich am meisten interessiert. Viel Spaß!

    Kurze Info an die Runde: Wir möchten, dass Eure Daten hier am Stammtisch in Zukunft noch sicherer sind. Deswegen haben wir ein wenig an der Anmeldung gefeilt. Im Klartext: Ab sofort bitte nicht mehr mit dem Benutzernamen anmelden, sondern mit Eurer E-Mail-Adresse. Danke!

    Unter der Küche natürlich nicht, aber sonst überall. Mit einer Schattenfugensäge.

    Ich werde wohl an den Feiertagen wieder die Zierleisten entfernen und sehen ob es sich wieder so extrem ausdehnte. Aber irgendwann sollte das doch ein Ende finden? Sonst wird sich der Rand mit den breiten leisten ja nicht mehr kaschieren lassen.

    Es ist eine kleine Küche, nicht besonders groß, man ist glaube mit 10 Schritten vom Eingang zur Wand gelaufen, sind auch nur 4 Schränke (da sind Ofen u Geschirrspüler dabei) mit einem Schrank in L Form. Einen Kühlschrank hab ich noch nicht. Auf der anderen Seite, an der Wand, steht ein kleines Buffet. Mehr ist in der Küche nicht.

    Dieser Beitrag wurde 2 mal geändert. Die letzte Änderung war am 23.03.2016 01:50:53.

    Evtl. die Bodenblende an der Küchenzeile abnehmen und das Laminat vor den Steilfüßen auftrennen. Da muss aber das Multifunktionswerkzeug auf seine Arbeitshöhe hin geprüft werden. Kann sein dass es knapp wird unter dem Schrank.

    Laminat in der Küche?

    Mitglied seit 19.12.2002

    191 Beiträge (ø0,03/Tag)

    Von Fliesen bin ich nicht unbedingt begeistert und PVC, ich weiss nicht so recht.

    Laminat wäre recht schön, damit könnte ich mich anfreunden. Jedoch wird der Küchenboden stark beansprucht. Fettspritzer als auch „Flüssiges“ kommen ja öfters mit dem Bodern in Berührung. Wie sind die Erfahrungen mit Laminat und wie einfach bzw. wie schwierig ist die Pflege?

    Mitglied seit 04.08.2006

    ich hatte mal Laminat in der Küche, würde ich nie mehr machen ! wie gesagt, es fällt mal was runter, Fettspritzer, es kann mal was auslaufen (Spülmaschine, Waschmaschine usw) dann quillt das Laminat auf und ist hin. Es ist am allerbesten, wenn man Fliesen hat. Also wenn du neu planst, dann nimm Fliesen, es gibt sehr schöne, die nicht so „kalt“ aussehen !

    Mitglied seit 12.10.2004

    5.417 Beiträge (ø1,13/Tag)

    Mitglied seit 14.07.2005

    5.964 Beiträge (ø1,32/Tag)

    Mitglied seit 14.04.2005

    2.057 Beiträge (ø0,44/Tag)

    das Thema hatten wir schon. – gib‘ doch mal Laminat und Küche, Bodenbelag etc. in die Suche ein.

    Da haben sich einige schon über die Nachteile von Laminat bzw. Vorteile von anderen Bodenbelägen ausgelassen.

    Mitglied seit 10.08.2006

    3.191 Beiträge (ø0,77/Tag)

    Mitglied seit 12.10.2004

    5.417 Beiträge (ø1,13/Tag)

    Mitglied seit 11.04.2006

    1.133 Beiträge (ø0,27/Tag)

    Jetzt in unserer neuen Wohnung ist der ganze Wohnbereich inklusive Küche offen und die Küche ist mit Fliesen vom Parkett des restlichen Raumes abgetrennt.

    Ich würde nie wieder Laminat in der Küche verlegen.

    Mitglied seit 12.10.2004

    154 Beiträge (ø0,03/Tag)

    ich möchte auch gerne Laminat in der Küche, allerdings dauert es bei uns noch ein bißchen bis zur nächsten Renovierung.

    Mitglied seit 03.05.2004

    173 Beiträge (ø0,03/Tag)

    Mitglied seit 19.12.2002

    191 Beiträge (ø0,03/Tag)

    Ich werde wohl in ein Fachgeschäft gehen und mir mal Laminat ansehen. Alternativ evtl. auch Linoleum. Leider sehen diese Böden noch immer sehr „Industriemäßig“ aus. Aber auch da werde ich mich mal beraten lassen. Leider habe ich nicht viel Zeit, und es artet dann für mich in Stress aus. Am liebsten ist es mir alles aus dem Internet zu beziehen. Mal sehn wie ich es zeitmäßig packe.

    Ich danke euch für die Tipps und Erfahrungen. Evtl. kommen ja noch einige Anregungen dazu.

    Mitglied seit 12.10.2004

    5.417 Beiträge (ø1,13/Tag)

    Mitglied seit 19.12.2002

    191 Beiträge (ø0,03/Tag)

    Was haltet Ihr von Fertigparkett Bambus? Bambus soll doch sehr strapazierfähig sein. Mit der Feutigkeitsaufnahme weiss ich nicht so recht.

    Mitglied seit 03.02.2004

    7.947 Beiträge (ø1,57/Tag)

    schau doch mal in den Inseratszeitschriften Deiner Region nach Restmengen bei Fertigparkettböden. Bei Küchen-typischen Mengen unter 20qm hat man gute Chancen, ein hochwertiges Parkett für kleines Geld zu finden. Brauchbare Laminatböden sind übrigens auch nicht billig, nur wird das oft ignoriert. Nach einiger Zeit kommt dann die Ernüchterung.

    Bambus ist sehr hart, aber nicht das einzige geeignete Material.

    Mitglied seit 17.01.2002

    1.434 Beiträge (ø0,25/Tag)

    Mitglied seit 15.03.2002

    33.665 Beiträge (ø5,85/Tag)

    Es gibt natürlich auch noch die Möglichkeit eines massiven Dielenbodens.

    Mitglied seit 17.01.2002

    1.434 Beiträge (ø0,25/Tag)

    dein Fachwissen ist hier gefagt

    Mitglied seit 15.03.2002

    33.665 Beiträge (ø5,85/Tag)

    Es sei denn man hatte vorher einen ganz dicken Teppich

    Mitglied seit 17.01.2002

    1.434 Beiträge (ø0,25/Tag)

    Meine alten Dielen (leider sind sie hin) sind 20mm stark und die Lattung kommt ja noch hinzu. Selbst wenn man nur ne 18-ner Latte nimmt, liegt die Aufbauhöhe schon bei 38mm.

    Einiges mehr als Laminat, Parkett oder Kork. Und .. so nen dicken Töppich habe ich noch nie gesehen

    Mitglied seit 27.07.2005

    712 Beiträge (ø0,16/Tag)

    Mitglied seit 12.06.2006

    194 Beiträge (ø0,05/Tag)

    Mitglied seit 15.03.2002

    33.665 Beiträge (ø5,85/Tag)

    Bei meinen fest eingebauten Wandschränken hat es aufgrund des Sockels gerade noch gepasst.

    Wenn man nur einen Raum belegt,muss man auch noch bedenken dass man dann eine Stufe im Türrahmen hat.Bei einem Dielenboden kann das eine ganz schöne Stolperfalle sein.

    Mitglied seit 19.12.2002

    191 Beiträge (ø0,03/Tag)

    Da ich mir aber ungern „Arbeit zukaufe“, würde mich interessieren wie man solch einen Boden pflegt, ohne dass er zu stumpf oder matt wird.

    Bei der Arbeitsplatte wurde mir gesagt, dass ich diese nur mit Glasreiniger saubermachen soll.

    Was meint Ihr? Wer hat solch einen Boden in der Küche liegen, und wie pflegt ihr ihn?

    Mitglied seit 20.01.2006

    214 Beiträge (ø0,05/Tag)

    Mitglied seit 15.03.2002

    33.665 Beiträge (ø5,85/Tag)

    Vermutlich funktioniert auch eine Imprägnierung wie sie bei den APs gemacht wird.

    Mitglied seit 19.12.2002

    191 Beiträge (ø0,03/Tag)

    Mitglied seit 15.03.2002

    33.665 Beiträge (ø5,85/Tag)

    der Boden wird nicht glatter als er eh schon ist-er glänzt halt wieder wie neu,und ist „gesättigt“ falls mal etwas darauf spritzt(Ketchup z.B.)

    Allerdings denke ich, daß es mit feuchten Gummisohlen schon sehr rutschig werden kann.Rauhen Granit kenne ich nur im Aussenbereich,der wird in der Regel mit dem Hochdruckreiniger gesäubert.Ich könnte mir denken,daß er in einer Küche,was Fettspritzer angeht ganz schön putzintensiv ist.

    Mit Holz kannst Du Dich nicht anfreunden?Habe gerade in der letzten A+W von einem neuen lasierten Holzboden gelesen.Soll sehr strapazierfähig sein,und es gibt ihn in 15 Farben.Man kann trotz der Farbe die Holzmaserung erkennen.

    Mitglied seit 14.04.2005

    2.057 Beiträge (ø0,44/Tag)

    wir haben auch Granit in der Küche – und ich bin sehr zufrieden.

    Ich wische nur mit klarem Wasser, evtl. könnte man noch etwas Neutralreiniger zusetzen – habe ich aber bisher noch nicht gemacht.

    Die Granitarbeitsplatte reinige ich auch nur mit einem feuchten Tuch, evtl. mit etwas Spüli (dann aber klar nachwischen).

    Die AP ist ab Werk bereits imprägniert worden – da bleiben sämtliche Flüssigkeiten „auf der Oberfläche“ und können einfach weggewischt werden und dann mit einem Trockentuch nachtrocknen – dann glänzt und spiegelt alles wieder

    Ich empfinde Granit als sehr pflegeleicht, auf dem Fussboden sieht man so gut wie nichts

    Den Fußboden wollen wir übrigens auch noch versiegeln – wir haben uns Lithofin Fleckstop besorgt, dann bleiben Flüssigkeiten auch dort auf der Oberfläche.

    Mitglied seit 19.12.2002

    191 Beiträge (ø0,03/Tag)

    Deshalb möchte ich eine neue, und da wünsche ich mit Granit. Sie soll dunkel sein, also eine Nero Impala. Da unser Küchenboden absolut nicht mehr dazupasst, hättte ich gerne etwas modernes, edel ausschauendes. Deshalb die Überlegung, ob ich nicht auch eine hellere Granitplatte für den Boden nehme. Auf alle Fälle muss der Boden strapazierfähig sein, da die Küche ständig durchlaufen und beansprucht wird.

    Mitglied seit 15.03.2002

    33.665 Beiträge (ø5,85/Tag)

    Mein Vorschlag nach wie vor Linoleum,oder was ich früher in der Küche hatte:Kautschukboden.der hat so Noppen und ist irre strapazierfähig(liegt z.B.im frankfurter Flughafen).Allerdings sind beide preislich im Granitbereich.

    Bei mir ist das mit dem Rutschen nicht so dramatisch.Erstens habe ich keine Kinder,und zweitens :wenn Du in mein Profil schaust kannst Du sehen daß ich gar keinen Platz zum fallen habe .

    Mitglied seit 14.04.2005

    2.057 Beiträge (ø0,44/Tag)

    wir haben hellgrau-melierten Granit auf dem Fussboden und eine AP in Star Galaxy – das sind zwei gaaaanz verschiedene Granitarten und die passen – gerade deswegen – prima zusammen.

    Rutschgefahr. – kann ist gar nichts zu sagen, ich wische wie gesagt nur feucht durch – da entstehen doch keine Wasserlachen, auf denen man ausrutschen könnte.

    Im Bad hätte ich allerdings gerne einen „rutschfreien“ Granit (die Oberfläche wird dann irgendwie anders bearbeitet. ) oder Fliesen mit rutschfreier Oberfläche, weil man da ja doch mit nassen Füssen auf den Boden tritt.

    Mitglied seit 15.03.2002

    33.665 Beiträge (ø5,85/Tag)

    Ich denke das könnte dann schon rutschig sein.Erwachsene nehmen sich ja vielleicht in Acht,aber Kinder?

    Mitglied seit 02.09.2006

    143 Beiträge (ø0,03/Tag)

    Der Belag ist wasserfest und . hach ich komm schon wieder ins schwärmen.

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    Источники: http://www.selbst.de/community/topic/9669/laminat-verlegen-in-kueche, http://forum.hornbach.at/posts/list/62230/einmaleins/laminat-verlegen/laminat-in-kueche.html, http://www.chefkoch.de/forum/2,8,251592/Laminat-in-der-Kueche.html

    Was kostet fassade streichen lassen

    0

    Das Haus von außen streichen lassen: So schätzen Sie die Kosten ab!

    Die Fassade eines Hauses ist vielen Witterungseinflüssen ausgesetzt, auch die Abgase des Straßenverkehrs lassen die Farbe vergrauen oder sogar blättern. Nach einigen Jahren sollte der Besitzer das Haus neu streichen lassen – welche Kosten sind dabei zu erwarten?

    Haus streichen: die Kostenfaktoren

    Das Streichen eines ganzen Hauses ist ein komplexes Unternehmen, die Kosten dafür sind nicht pauschal bemessbar. Allerdings gibt es einige Faktoren, die bei der Abschätzung des Preises als Orientierung dienen können.

    • Quadratmeterzahl: Die zu streichende Gesamtfläche stellt einen besonders wichtigen Kostenfaktor dar.
    • Haushöhe: Für ein mehrstöckiges Gebäude benötigen Sie ein Gerüst, das Zusatzkosten verursacht.
    • Schadensbefund an der Fassade: Risse, Löcher und Abplatzungen bedürfen einer Vorbehandlung, die Kosten steigen.
    • Anzahl der Anstriche: Bei einer stark vergrauten Fassade kann ein zweiter oder sogar dritter Anstrich nötig sein.
    • Gestaltungswünsche: Farbliche Absetzungen von Bauelementen oder andere dekorative Verzierungen bewirken höhere Kosten.
    • Zu sichernde Verkehrswege: Gefährdete, öffentlich zugängliche Bereiche müssen bei Bauarbeiten abgesichert werden, auch das kostet Geld.
    • Region: Ein Haus in der Großstadt streichen zu lassen ist in der Regel teurer als auf dem Land. Die Kosten für den Handwerker variieren regional.

    Beispielprojekt Haus streichen: Kosten konkret

    Als Beispiel wählen wir ein zweistöckiges Einfamilienhaus in einer Kleinstadt – mit 210 qm zu streichender Fassade. Der Handwerker bezieht normalerweise Fenster und Türen in die Flächenberechnung mit ein, da er diese aufwändig abdecken und umstreichen muss.

    Der Maler bringt ein eigenes Gerüst mit, der Auf- und Abbau kostet 600 EUR. Für weitere Vorarbeiten, wie das Abdecken des Bodens unter dem Gerüst und das Abkleben der Fenster, fallen 300 EUR an.

    Das Spachteln von Löchern und Rissen kostet inklusive Material etwa 400 EUR.

    Inklusive Farbe bezahlt der Hausbesitzer für die Grundierung 6 EUR je qm. Die Kosten für den Schlussanstrich belaufen sich auf 12 EUR pro qm.

    Dekorative farbliche Absetzungen an Fenstern und Türen zusätzlich zum einfachen Haus Streichen kosten in diesem Fall 520 EUR extra. Die Fassade erfährt dadurch eine deutliche Aufwertung.

    Kosten senken: Haus selbst streichen

    Das Haus selbst zu streichen, stellt für viele Heimwerker kein Problem dar. Holen Sie sich aber fachkundigen Rat ein, wenn Sie auf nicht einschätzbare bauliche Schäden treffen!

    Autorin: Yvonne Salmen – Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr

    Die Fassade des Hauses streichen lassen: Welche Kosten entstehen?

    Eine gestrichene Hausfassade ist derart vielen schädlichen Einflüssen ausgesetzt, dass sie zwangsläufig irgendwann nicht mehr schön aussieht: Die Farbe vergraut durch die einwirkenden Autoabgase, die strenge Witterung führt zu Abplatzungen und Rissen. Es wird Zeit, die Fassade zu streichen!

    Wie setzen sich die Kosten zusammen?

    Wie immer bei komplexen handwerklichen Projekten, sind die Kosten für das Streichen einer Fassade nicht pauschal zu bemessen, sondern sie orientieren sich an mehreren Faktoren.

    • Wie hoch ist Ihr Haus? Für einen Bungalow benötigen Sie in der Regel kein Gerüst, ein mehrstöckiges Gebäude jedoch muss aufwändig eingerüstet werden. Die Gerüstmiete kostet ebenso Geld wie die Arbeitszeit für den Auf- und Abbau.
    • Wie viele Quadratmeter sind zu streichen? Die zu streichende Gesamtfläche ist natürlich ein ausschlaggebender Faktor, um die Kosten für das Streichen der Fassade zu berechnen.
    • Wie viele Anstriche sind nötig? Manchmal ist eine Fassade derart vergraut, dass ein einzelner Anstrich nicht genügt. Doppelte Arbeit bedeutet allerdings doppelte Kosten! Oftmals ist auch eine Grundierung nötig.
    • Sind umfangreiche Vorarbeiten nötig? Mit dem einfachen Streichen der Fassade ist es oft nicht getan. Wenn die alte Farbe blättert und der Putz bereits Löcher aufweist, dann muss der Maler zunächst den Untergrund ausbessern, damit die neue Farbe überhaupt hält.
    • Wünschen Sie einen einfachen Anstrich – oder eine komplette Fassadengestaltung? Wer seine Fassade einfach nur unifarben streichen lassen möchte, den erwarten niedriger Kosten als jemanden, der zum Beispiel an gewissen Bauteilen Farbabsetzungen bestellt.
    • Ist Ihr Haus denkmalgeschützt? In diesem Fall muss das Streichen der Fassade in Absprache mit dem zuständigen Denkmalamt geschehen. Eventuell müssen historische Materialien verwendet werden, was die Kosten steigert.
    • Sind Verkehrswege zu sichern? Wenn Ihr Haus direkt an einem öffentlich zugänglichen Bereich liegt, müssen Sie diesen Abschnitt sichern. Solche Absperrungen kosten in der Regel Gebühren – auch das Gerüst dürfen Sie nicht ohne Anmeldung und Gebührenzahlung auf den Bürgersteig stellen!
    • Wo leben Sie? Die regionalen Preisunterschiede für Handwerksarbeiten sind relativ groß, vor allem in einigen Großstädten müssen Hausbesitzer eklatant mehr zahlen. Im ländlichen Bereich können Sie mit geringeren Stundenlöhnen rechnen.

    Für den Hausbesitzer besteht wenig Spielraum, die Kosten für das Streichen der Fassade zu beeinflussen, die meisten Preisfaktoren liegen ziemlich fest.

    Fassade streichen: eine Kostenschätzung

    Da die wenigsten Häuser aus nur einer Etage bestehen, führen wir hier eine Kostenschätzung für ein durchschnittliches, zweistöckiges Einfamilienhaus durch. Die Fassade ist einschließlich Fenster 120 qm groß.

    Die Fenster werden im Quadratmeterpreis normalerweise mitgerechnet. Sie werden zwar nicht überstrichen, aber man muss sie vor der Arbeit gründlich abdecken: Auch das kostet Zeit.

    • Für den Gerüstaufbau und -abbau rechnen Sie mit etwa 500 bis 800 EUR.
    • Die Gerüstmiete kostet Sie für eine Woche etwa 200 bis 300 EUR.
    • Das Abdecken der Flächen unter dem Gerüst kostet Sie ca. 50 EUR.
    • Der Preis für Vorarbeiten an einer leicht verwitterten Fassade liegen bei etwa 400 EUR, inklusive Material.
    • Die Grundierung der Fassade kostet Sie ungefähr 5 EUR je Quadratmeter.
    • Für die Anmischung eines von Ihnen gewünschten Farbtons verlangt der Maler etwa 60 bis 100 EUR.
    • Ein einfacher Anstrich verursacht Arbeitskosten von 10 bis 15 EUR je Quadratmeter, inklusive der Farbe.
    • Wenn ein Teil des Gerüsts auf dem Bürgersteig steht, zahlen Sie ca. 100 EUR Gebühren.

    Anhand dieser Positionen können Sie Ihre Kosten in etwa einschätzen, doch natürlich gibt es immer preisliche Ausreißer nach oben und nach unten. Für farbliche Absetzungen an Fenstern und Türen können Sie zum Beispiel etwa 300 bis 500 EUR hinzuaddieren.

    Wenn der Maler ein eigenes Gerüst besitzt, kommen normalerweise keine Mietkosten auf Sie zu, sondern es wird nur der Auf- und Abbau berechnet. Wer seine Fassade selber streicht, zahlt Miete, falls er das Gerüst nicht kostenlos bei Freunden leihen kann.

    Kostenliste für das eigenhändige Streichen

    Kosten sparen durch Eigenarbeit

    Gerade beim Fassadenstreichen lassen sich, wie Sie anhand der obigen Zahlen sehen, durch Eigenarbeit erhebliche Kosten sparen. Das eigentliche Streichen geht den meisten Hausbesitzern recht leicht von der Hand, doch beachten Sie:

    Ein Laie sollte bestimmte bauliche Schäden, zum Beispiel feuchte Stellen im Mauerwerk und tiefreichende Risse in der Fassade, nicht selbst ausbessern, sondern stets einen Fachmann zurate ziehen. Hier geht es um die Erhaltung der Bausubstanz!

    Autorin: Yvonne Salmen – Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr

    Fassade streichen – Kosten?

    Es wird wohl einfach wieder weiß werden.

    Das kann man nicht pauschalieren.

    Wie lang ist das Haus denn nicht gestrichen worden?

    Wieviel Gesamtfläche ist es?

    Habt Ihr viele Fenster, bei denen viel abgeklebt werden muß?

    Wieviel Gerüst braucht Ihr?

    In welchem Bundesland lebt Ihr? (Die Preise sind unterschiedlich.)

    Pauschal kann man es nicht sagen. Hab keine Ahnung wie groß Euer Haus ist. Laßt Ihr einen Maler kommen, muss man mit Farbe schon rund 1.500 € rechnen.

    Gerüst auf und abbauen ist immer recht teuer, braucht man aber.

    In dem Preis war alles drinnen von abkleben bis aufräumen.

    Wir hatten Angebote von 5000 EUro – 9000 Euro. Für die gleiche Arbeit und die gleiche Farbe. Haben einfach 6 Maler aus der Umgebung angerufen und Angebote machen lassen.

    Kurz nochmal ich:

    Eigentlich hätte ich hier jetzt keine Preise genannt (aus o.a. Gründen); aber nachdem ich jetzt die anderen Antworten gelesen habe, möchte ich doch nochmal kurz etwas dazu sagen.

    Unsere letzte Fassadenrenovierung hat uns 5.900 EUR netto gekostet (inkl. Gerüst und inkl. Dachgesims). Dazu muß man sagen, daß wir allerdings große Fensterflächen haben, aber auch teilw. einen sehr großen Dachüberstand. Auch benötigt man bei uns dringend ein Gerüst aufgrund der hohen Wandflächen. (D.h. es reicht kein einfaches Fahrgerüst zum hin- und herschieben). Außerdem leben wir leider in einem sehr hochpreisigen Gebiet.

    Das war das günstigste Angebot, welches wir bekommen haben. Und es war völlig in Ordnung.

    Das kann bei Euch anders laufen, aber die Materialpreise sind überall fast die gleichen. Die Lohn- und Gerätekosten variieren halt heftig.

    wir werden unser haus diesen sommer streichen. kostet uns ca 50-60 euro pro eimer farbe. ich denke, wir werden 3-5 eimer brauchen. solange es kein 2 oder mehr stöckiges haus ist, würde ich es selbst machen.

    Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

    Forum: Haushalt & Wohnen

    In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei Finanzen & Beruf aufgehoben. Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service Die besten Haushaltstipps.

    Источники: http://www.hausjournal.net/haus-streichen-kosten, http://www.hausjournal.net/fassade-streichen-kosten, http://m.urbia.de/archiv/forum/th-3505277/fassade-streichen-kosten.html

    Wie wand verputzen

    0

    Wand richtig verputzen: Tipps zum Selbermachen

    Wände verputzen: mit Mörtel und Muckis

    26.01.2015, 16:14 Uhr | dpa-tmn

    Wand verputzen: So geht’s. (Quelle: DIY/Knauf Bauprodukte/dpa)

    Ob unverputzter Neubau oder komplett renovierter Altbau: Manchmal braucht die Wand einfach einen neuen Putz. Mit etwas Geschick und Erfahrung können Heimwerker dies auch selbst erledigen. Was man beim Verputzen beachten muss, damit die Wand hinterher auch glatt und schön aussieht.

    Risse im Putz ausbessern

    „Laien sollten sich nicht vornehmen, gleich den ganzen Rohbau ihres Eigenheims selbst zu verputzen“, warnt Wolfgang Queißer vom Verband Privater Bauherren in Berlin. Denn über eine unebene Oberfläche ärgert man sich später einfach. Er rät, sich erst einmal an Wänden in Keller, Garage oder Hobbyraum zu versuchen, und Wohnräume unter Umständen lieber Profis zu überlassen.

    Am besten zu dritt verputzen

    „Am besten nimmt man sich zunächst nur zwei, drei Quadratmeter vor“, empfiehlt Volker Wollny, Diplomingenieur und Fachbuchautor aus Aalen. Denn das Verputzen sei eine kräftezehrende Arbeit. „Schon um auf einen Quadratmeter einen Millimeter Putz aufzutragen, braucht man ein Liter Material“, sagt Robert Raschke-Kremer, Trainer an der Kölner Heimwerkerschule DIY Academy.

    „Da kommen bei 10 Quadratmetern und einer ein Zentimeter dicken Putzschicht 160 Kilogramm Material zusammen, die bewegt werden müssen.“ Er empfiehlt deshalb, zu dritt zu arbeiten: Einer mischt an, einer bringt das Material an die Wand und der Dritte reibt den Putz.

    Das richtige Werkzeug zum Verputzen

    Zum Anwerfen des Putzes benötigen Heimwerker eine Maurerkelle. „Sie sollte aus Edelstahl sein, sonst drohen bei Gipsputz Roststellen“, erklärt Raschke-Kremer. Außerdem werden eine Glättkelle gebraucht, um den Putz aufzuziehen, eine Kartätsche (Reibebrett), kleinere Kellen wie die sogenannte Katzenzunge, um die Bereiche um Fenster und an Türzargen zu bearbeiten, sowie ein Reibebrett.

    Ein Schwammbrett dient dazu, die Putzfläche während des Abbindeprozesses zu filzen, erklärt Raschke-Kremer. Mit einer Putzmaschine, die in Baumärkten verliehen wird, seien Laien oft überfordert. Sie mischt den Putz unter Hochdruck und spritzt ihn an die Wand – dabei muss das Material sehr schnell verarbeitet werden.

    Putz richtig mischen

    Am besten nimmt man einen elektrischen Rührquirl, um den Putz anzurühren. Von einer Bohrmaschine mit Rühraufsatz rät Heimwerkerlehrer Raschke-Kremer ab, da sie nicht genug Kraft entwickelt. Gut geeignet zum Mischen sei ein Mörtelfass. Bauexperte Wollny hält nicht viel davon, den Mörtel von Hand in einer Schubkarre anzumischen.

    Darin sei es schwierig, eine gleichmäßige Masse herzustellen. Eine kräfteschonende Möglichkeit sei das Mischen auf einer glatten Baufolie, wobei man das Wasser wie beim Backen in eine Mulde in die Mitte der trockenen Mischung füllt, ehe man sie mit Hilfe einer Schaufel mischt. Für größere Putzprojekte empfiehlt Wollny, im Baumarkt einen Mischer zu mieten.

    Bei falschem Putz droht Schimmelbefall

    Welcher Putz verwendet wird, hängt vom Untergrund ab. „Wegen ihrer feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften eignen sich Haftputze auf Gips-Kalk-Basis für Innenräume am besten“, sagt Raschke-Kremer. Für Feuchträume wie Bäder greift der Heimwerker besser auf kalk-zementgebundene Feuchtraumputze zurück. Denn mit Gipsputzen droht hier Schimmelbefall.

    Beide Putzsorten gibt es als Fertigmischungen, die nur noch mit Wasser angerührt werden müssen. Wollny rät aber dazu, den Putz selbst zu mischen, weil dieser besser haftet. „Nach einer Faustregel werden zwei Schaufeln Kalk und eine Schaufel Zement mit neun Schaufeln Sand gemischt“, erklärt er. Erst werden diese Komponenten vermischt, dann kommt Wasser dazu.

    Bei Fertigputzen aus Gips und Leichtkalk kommt erst das Wasser ins Mörtelfass, anschließend wird das Pulver dazugegeben, sagt Raschke-Kremer. Die Masse wird zunächst eingesumpft und dann gerührt. „Erst beim Rühren beginnt der Abbindeprozess“, erklärt der Experte. Der Putz lasse sich gut verarbeiten, wenn er die Konsistenz von Quark hat. „Dabei sollte die Masse gut durchmischt, aber nicht kaputt gerührt sein.“

    Wand richtig vorbereiten

    Schmutz und lose Partikel müssen von der Wand entfernt werden. „Gerade wenn man eine Altbauwand verputzt, ist es wichtig, den Untergrund vorher gut zu nässen, damit der Putz besser hält“, erläutert Wollny. Das wird mit einer Deckenbürste oder einem Malerquast gemacht. Bei einer stark saugenden Wand kann man auch Tiefengrund auftragen, eine mineralische Grundierung, sagt Raschke-Kremer. Besteht eine Wand aus unterschiedlichen Steinsorten und Materialien, mindern Gewebematten, sogenannte Armierungen, die Gefahr von Oberflächenspannungen und Rissen.

    Eine Putzlehre hilft dabei, die Masse gleichmäßig aufzutragen. Sie besteht aus Leisten und Eckschienen, die senkrecht und parallel zueinander an die Wand angebracht werden. „Für die Vorarbeiten sollte man sich ausreichend Zeit nehmen“, sagt Wollny. „Wenn man sie sorgfältig ausführt, erspart einem das später viel Arbeit.“ Der Experte rät auch noch: „Anrühren sollte man immer nur so viel Masse, wie man verarbeiten kann.“

    Putz ordentlich trocknen lassen

    „Mit der Maurerkelle wird die Putzmasse auf die Fläche zwischen den Putzleisten aufgetragen“, erläutert Raschke-Kremer. Dann wird mit der Kartätsche das Material gleichmäßig verteilt. Der Heimwerker reibt anschließend mit dem Brett in gleichmäßigen, kreisenden Bewegungen zügig über den Putz, bis die Fläche plan ist. Damit der Putz nicht abbröselt, ist es wichtig, dass das Material eine bestimmte Dicke hat. Sie variiert je nach Putzart zwischen 5 und 20 Millimeter und ist auf der Verpackung vermerkt.

    Wenn der Putz druckfest, aber noch feucht ist, reibt der Heimwerker mit dem Filzreibebrett Unebenheiten von der Oberfläche. Nach dem Trocknen können letzte Makel noch mit Schleifpapier und Oberflächenspachtel nachgearbeitet werden, erklärt der Experte. Farbe oder Tapete darf erst auf endgültig getrocknete und ausgehärtete Wände kommen. Wann das ist, hängt von dem Material und der Witterung ab. „Hier sollte man unbedingt die Herstellerangaben beachten“, sagt der DIY-Trainer.

    Innenwände verputzen in 9 Schritten

    Putz ist ein Belag aus Mörtel und unterschiedlichen Bindemitteln. Putzmörtel schafft nicht nur eine glatte Oberfläche, um später zum Beispiel Tapeten anzubringen, er schützt die Innenwände auch und verbessert die Feuchtigkeitsregulation im Innenraum. Lesen Sie in der OBI Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie Innenwände in zwei Schichten und damit besonders gründlich selbst verputzen.

    Schritt 1 – Vorbereitung: Boden abdecken, Einbauteile abkleben, Wand säubern

    Eingebaute Teile wie Fenster, Türen und Schränke sowie den umliegenden Boden (speziell Parkett und Fliesen) zum Schutz abkleben beziehungsweise mit einer Folie abdecken. Muss alter Putz entfernt werden, diesen mit Hammer und Meißel von der Mauer klopfen.

    Die zu verputzende Wand muss komplett trocken, sauber und frei von losen Bestandteilen wie Schmutz oder Staub sein. Etwaige Flecken mit Wasser, Reinigungsmittel und Fettlöser bearbeiten. Die getrocknete Wand abbürsten und gegebenenfalls Löcher mit Spachtelmasse glätten.

    Schritt 2 – Eckprofile setzen

    An Ecken, deren anliegende Wände verputzt werden sollen, Eckprofile aus Blech setzen. Dazu Putzprofilmörtel (Mischverhältnis auf der Verpackung beachten) in kleinen Mengen an den Kanten auftragen und das Blech mit einer Richtlatte andrücken. Immer nur so viel Mörtel wie nötig verwenden, gegebenenfalls überschüssigen, herausquellenden Mörtel mit der Kelle glattstreichen. Sind alle Eckprofile gesetzt, den Putz mindestens eine Stunde trocknen lassen.

    Schritt 3 – Putzprofile setzen

    Die Putzprofile, auch Putzlatten, Putzleisten oder Putzschienen genannt, dienen zusammen mit den Eckprofilen als Orientierung beim Verputzen. Sie sorgen für eine möglichst plane Verputzfläche. Die Dicke, in der der Putz letztlich aufgetragen wird, entspricht der Tiefe dieser Profile. Wie auch die Eckprofile verbleiben die Putzprofile an der Wand und verschwinden vollständig unter der Putzschicht.

    Putzprofile auf die gleiche Weise wie die Eckprofile aus dem vorigen Schritt punktuell mit Mörtel an den Wänden befestigen. Die Putzprofile müssen exakt senkrecht stehen, deshalb eine Wasserwaage nutzen. Den Abstand zwischen jedem Element zwischen 1 und 1,5 m wählen.

    Schritt 4 – Wand vornässen oder grundieren

    Stark saugende Wände wie rote Ziegelmauern großzügig mit Wasser vornässen, um zu verhindern, dass die Wand den Wasseranteil des Putzmörtels frühzeitig aufnimmt. Hilfreich für diese Arbeit: ein Malerquast.

    Untergründe wie Beton, Trockenbauplatten oder Altputze mit einer Grundierung vorbehandeln. Bei OBI gibt es die richtige Grundierung für jede Wandart. Die Grundierung mit einer Walze oder einem Quast gleichmäßig auf der Wand auftragen. Gut in die Wand einziehen und komplett austrocknen lassen.

    Schritt 5 – Putz anrühren

    Den Putzmörtel mit klarem, sauberem Wasser in einem Eimer oder Kübel anrühren. Beim Mischverhältnis auf die Vorgaben des Herstellers achten. Ein Rührquirl für die Bohrmaschine erleichtert das Anrühren. Sind keine Klumpen mehr zu sehen, Putz kurzzeitig zum Reifen stehenlassen. Nach einigen Minuten (Herstellerangabe beachten) erneut gut verrühren.

    Schritt 6 – Die erste Putzschicht auftragen

    Die erste Putzschicht – der Unterputz – soll Unebenheiten auf der Wand ausbessern. Er dient als Grundlage für die zweite Putzschicht, den Oberputz. Zum Auftragen bietet sich ein Spritzbewurf an: Dazu mit der Kelle den Putz aufnehmen und mit einer geschwungenen Armbewegung gefühlvoll an die Wand werfen.

    Sind 2 bis 3 m² Putz an der Wand angebracht, diesen mit der Glättekelle glattstreichen. Die Stärke der ersten Putzschicht sollte bei etwa 1 cm liegen. Je nach Tiefe schauen die Putzprofile noch unter dem Putz hervor.

    Ist die Wand komplett verputzt, den Mörtel einige Stunden trocknen lassen. Die Verpackung gibt Näheres zur Trocknungszeit an.

    Schritt 7 – Die zweite Putzschicht auftragen

    Nach Ablauf der Trockenzeit die erste Putzschicht erneut mit dem Quast befeuchten. Die zweite Putzschicht nicht per Spritzbewurf, sondern direkt mit der Glättekelle auftragen. Dazu eine kleine Menge Putz mit der Kelle aufnehmen und direkt auf die Glättekelle in der anderen Hand geben. Den Putz auftragen und die Kelle dabei leicht schräg halten.

    Die Wand auf diese Weise abschnittsweise vollständig verputzen. Die Dicke der zweiten Putzschicht richtet sich nach den Putzprofilen, sollte zehn Millimeter aber nicht überschreiten.

    Schritt 8 – Putz glätten bzw. strukturieren

    Ist der gesamte Putz überall auf der Wand gleichmäßig verteilt, die Wand mit einer Kartätsche oder einem Abziehbrett glätten. Das Abziehwerkzeug dabei gleichmäßig an der Wand entlang ziehen. Nach einigen Stunden (Herstellerangabe beachten) hat der Putz angezogen, das heißt, dass die äußere Schicht sichtbar abgetrocknet ist.

    Schritt 9 – Werkzeuge reinigen

    Alle Werkzeuge, die mit Putz in Berührung gekommen sind, ausreichend mit Wasser abspülen. Getrocknetes Material lässt sich fast nicht mehr ablösen. Den verputzten Raum einige Tage lang lüften, damit das Wasser im Putzmörtel komplett verdunstet. Danach kann die Wand weiter bearbeitet werden (gestrichen, tapeziert o. Ä.).

    Materialliste

    Werkzeugliste

    Wissenswertes über Mörtelkübel

    Hier erfahren Sie mehr über Mörtelkübel. Ratgeber, Services und Angebote direkt bei OBI abrufen. Lernen Sie die vielfältigen Einsatzbereiche kennen. mehr

    Wissenswertes über Wandfarbe

    Diese Seite von OBI informiert Sie umfassend und verständlich über das Thema Wandfarben. Finden Sie hier auch weitere Angebote und Ratgeber. mehr

    Wissenswertes über Wandverkleidung

    Über Wandverkleidung Wissenswertes erfahren. Direkt im OBI Markt das große Sortiment zur Verfügung haben. Gut informiert die richtige Auswahl treffen. mehr

    Wissenswertes über Mörtelkübel

    Hier erfahren Sie mehr über Mörtelkübel. Ratgeber, Services und Angebote direkt bei OBI abrufen. Lernen Sie die vielfältigen Einsatzbereiche kennen. mehr

    Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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    Wände verputzen

    Du willst mal tief in den Farb- und Putztopf greifen? Kein Problem! Wir haben genau den richtigen Ratgeber für Dich bei der HORNBACH Meisterschmiede. Wir liefern Dir kreative Tipps und Tricks und eine Schritt für Schritt Anleitung, mit der wir Dein kreatives Heimwerkerherz höher schlagen lassen. Also, ran an die Kelle!

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    Werkzeug

    • Abziehbrett
    • Reibebrett
    • Stahlglätter
    • Wasserwaage
    • Eimer
    • Bohrmaschine
    • Maurerquast
    • Setzlatte/ Abziehbrett
    • Maurerkelle
    • Rührquirl

    Schritt für Schritt

    Wände verputzen – So geht’s!

    Rohes Mauerwerk verputzen

    Bei der Verwendung von anmachfertigen Putzen wird das Pulver nach Ge­brauchsinformation in einem Eimer ange­rührt.

    Verwende am besten einen Rührquirl an der Bohrmaschine, damit er klumpenfrei verrührt werden kann. Die Putzmasse ist nun gebrauchsfertig.

    Trage den angemischten Putzmörtel am besten mit einer Stahltraufel auf die Wand auf. Dabei etwas Material mit einer Maurerkelle auf die Stahltraufel legen, anschließend das Material auf die Wand aufziehen. Das Glätten des aufgetragenen Materials erfolgt später.

    Für den Schutz von Außenecken eignen sich spezielle Eckprofile aus Blech. Diese werden mit Eckschienenmörtel an die Wand geklebt. Die gewölbte Kante dient als Abziehhilfe und gibt die Putzdicke vor. Sie kann später überstrichen oder tapeziert werden.

    Putzschäden reparieren

    Um Schäden am Putz zu beheben, wird die schadhafte Stelle großzügig ausgemeißelt und alle losen und bröckeligen Teile entfernt.

    Dekorativen Innenputz anmischen und aufziehen

    Das anmachfertige Material wird in sauberem Wasser zu einer klumpenfreien Masse angerührt. Am besten arbeitest Du mit einem Rührquirl. Mit fertigen Putzen im Eimer kannst Du Dir das Anrühren des Materials sparen; sie sind bereits verarbeitungsfertig. Hinweis: Eine vorher aufgetragene Grundierung muss erst restlos trocknen. Anschließend den Putz mit einer Stahltraufel nach Herstellerangaben auftragen und strukturieren.

    Dekorative Putzoberflächen herstellen

    Putz mit Traufel aufziehen.

    Putz mit der Traufel verreiben.

    Rollputz mit Strukturrolle in Form bringen.

    Freie Gestaltung mit dem Pinsel.

    Freie Gestaltung mit der Traufel.

    Freie Gestaltung mit dem Spachtel.

    • Welche Putze gibt es?

    Je nach Einsatzort und -zweck werden verschiedene Putze eingesetzt.

    Dieser universelle Putz wird überwiegend im Außenbereich bei schwerem Mauerwerk (Kalksandstein, Altziegel, Betonsteine) eingesetzt. Für Leichtmauerwerk (Poroton, Porenbeton) gibt es spezielle Leichtputze. Im Innenbereich wird er häufig in Feuchträumen wie Keller oder Bad verwendet.

  • Zementputz:

    Für Flächen mit sehr hoher Feuchtigkeitsbelastung wie Sockelflächen oder in Feuchträumen ist der Zementputz die erste Wahl.

  • Gipsputze:

    Gipsputz darf nur im Innenbereich eingesetzt werden. Dabei ist er sehr vielseitig und kann als Basis für Anstriche, Tapeten oder Fliesen eingesetzt werden.

  • Edelputz/Dekorputz:

    Diese Putze werden als fertige Putze im Eimer oder als mineralische Putze im Sack angeboten. Je nach Produktwahl und Werkzeug kannst Du die verschiedensten Strukturen erstellen.

  • Mauerwerk richtig verputzen:

    Das zu verputzende Mauerwerk darf keine losen Teile haben. Es muss fest, trocken und tragfähig sein. Es darf nur bei Temperaturen über 5 °C gearbeitet werden. Die passende Grundierung wird passend zu Putz und Untergrund ausgewählt und nach Herstellerangaben aufgetragen.

  • Der Einsatz von Schnellputzleisten:

    Für lot- und fluchtgerechte Wände ist der Einsatz von Schnellputzleisten sehr hilfreich. Diese werden alle 80 cm angebracht und mit Wasserwaage und Richtscheid ausgerichtet.

  • Hilfreich beim Verputzen:

    Bei farbigem Putz ist es immer gut, wenn Du beim Verputzen eine kleine Menge Pulver bewahrst, um für spätere Reparaturarbeiten gerüstet zu sein. Putzschäden lassen sich damit gut beheben. Beachte jedoch die Haltbarkeit des Putzes (üblicherweise 6 Monate).

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    Источники: http://www.t-online.de/heim-garten/bauen/id_72649348/wand-richtig-verputzen-tipps-zum-selbermachen.html, http://www.obi.de/ratgeber/bauen/waende-und-boeden/innenwaende-verputzen/, http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/haus_bauen/waende_mauerwerk_verputzen/waende_verputzen/waende_verputzen.html

    Tapezieren auf putz

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    Untergundvorbereitung

    Soll die Freude über die neue Tapete lange währen – und davon gehen wir hier aus-, ist es von großer Bedeutung, zuerst einmal den Untergrund genauer zu betrachten, auf dem die Tapete angebracht werden soll.

    Die Vorbereitung des Untergrundes ist sogar so wichtig, dass Sie sich nicht wundern sollten, wenn dieser Arbeitsschritt mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Anbringen der Tapete selbst (!). Kurz gesagt, muss der zu tapezierende Untergrund – seien es Wände, seien es Decken – trocken, glatt und sauber sowie trag- und saugfähig sein.

    Mit einem einfachen, aber wirkungsvollen Trick können Sie die Saugfähigkeit des Untergrundes prüfen: Benetzen Sie den Untergrund mit etwas Wasser. Perlt es ab, ohne einzuziehen, so ist der Untergrund nicht saugfähig genug, um eine Tapete langfristig zu halten. Färbt sich der Untergrund dagegen sofort dunkel, so ist die Saugfähigkeit zu hoch und gefährdet ein verzerrungsfreies Anbringen der Tapete. Ideal ist der Untergrund dann, wenn die Wassertropfen langsam einziehen.

    Aber was tun, wenn die Saugfähigkeit des Untergrundes nicht ideal ist? Wenn Sie nun schon fürchten, die Wand einreißen und neu hochziehen zu müssen, können wir Sie beruhigen: Das ist natürlich keinesfalls nötig. Ist der Untergrund nicht saugfähig genug, müssen Sie eine sog. "Rollenmakulatur" auftragen, welche im Baumarkt zu bekommen ist. Ist der Untergrund zu stark saugfähig, kleistern Sie den Untergrund einfach vor. Bitte beachten Sie hierbei das auf den Kleisterpackungen (oder deren Beipackzetteln) empfohlene Mengenverhältnis. In der Regel wird zum Vorkleistern eine Packung Kleisterpulver mit zehn Liter Wasser vermischt.

    Auch zum Testen der Tragfähigkeit des alten Anstriches haben wir einfache und problemlos durchführbare Tricks parat: Ritzen Sie mit einem scharfen Messer die "alte" Farbe an und bringen Sie auf der Einritzung einen Streifen Klebeband an. Ziehen Sie dieses dann ruckartig ab. Befinden sich nach dem Abziehen des Klebestreifens Farbpartikel daran, ist das ein Indiz dafür, dass der alte Anstrich bröckelt und nicht genügend Halt für die neue Tapete bietet. Er muss in diesem Falle restlos entfernt werden.

    Beim Entfernen alten Anstriches sind einige Grund- und Sicherheitsregeln unbedingt zu beachten: Noch vor wenigen Jahren waren Schadstoffe in Wandfarben völlig üblich: Schwermetalle wie z.B. Blei und giftige und gesundheitsschädliche Chemikalien wie z.B. Titandioxid sind keine Seltenheit. Wenn Sie alte Farbe abschleifen, sollten Sie daher unbedingt eine Gesichtsmaske tragen, um keine Partikel dieses gefährlichen Substanzen einzuatmen. Auch das Tragen von Handschuhen ist empfehlenswert.

    Des weiteren sollten Sie eine Schutzbrille tragen, die auch seitlich geschlossen ist. Sie verhindern dadurch Augenverletzungen, die von umherfliegenden Farb- oder Putzsplittern herrühren.

    Doch nicht nur Ihre Gesundheit sollten Sie schützen, sondern auch Ihre Möbel und Ihren Teppichboden bzw. Ihr Parkett: Es ist klar, dass sowohl das Abschleifen von Farbe/Putz als auch das Arbeiten mit Kleister eine "mittlere Sauerei" veranstaltet. Falls Sie genügend Platz zur Verfügung haben, ist es ratsam, Ihre Möbel in Sicherheit zu bringen. Zur Not geht es auch, die Möbel allesamt in die Mitte des Zimmers zu rücken und sie möglichst dicht mit einer Plane abzudecken. Den Teppichboden können Sie zurückschlagen oder –falls er fest mit dem Fußboden verklebt ist- sorgfältig mit einer dicken, robusten Plane abdecken. Zum Schutz der Fußbodenleisten sollten auch diese entfernt werden (die meisten Leisten sind verschraubt. Sind sie verklebt, dann kleben Sie sie sauber ab. Abkleben sollten Sie auch die Steckdosen, die Ränder und Rahmen von Tür- und Fensterrähmen und die Lichtschalter.

    Die Tragfähigkeit von altem Putz wird auf ähnliche Art und Weise geprüft: Drücken Sie den Knauf eines Messers oder einen Fingernagel in den Putz. Bleibt danach eine deutlich sichtbare Einbuchtung zurück, so muss der Untergrund mit sog. "Tiefgrund" aus dem Baumarkt fester gemacht werden. Tiefgrund befestigt sandenden Putz und sorgt für eine auf ganzer Fläche gleichmäßige Saugfähigkeit. Der Tiefgrund muss vollständig in den Untergrund einziehen und kann bis maximal 1:1 mit Wasser verdünnt werden.

    Falls es sich bei den entfernten alten Tapeten um sog. "spaltbar abziehbare Tapeten" handelt, können Sie sich glücklich schätzen: Dann nämlich bleibt beim Abziehen dieser Tapeten die untere Schicht auf der Wand als Makulatur zurück, was einen idealen Untergrund für das Anbringen neuer Tapeten bedeutet.

    Falls Sie sich ärgern, dass Ihr Tapezier-Vorgänger Ihnen nicht den Komfort "spaltbar abziehbarer" Tapeten gegönnt hat, Sie diesen aber Ihrem Nachfolger zuteil werden lassen möchten, so achten Sie beim Tapeten-Neukauf auf das entsprechende Symbol auf der Tapeten-Umverpackung.

    Das Entfernen nicht "spaltbar abziehbarer" Tapeten kostet deutlich mehr Nerven: Doch durch die Benutzung eines "Tapetenablösers" aus dem – Sie ahnen es wahrscheinlich bereits – Baumarkt ist auch das keine unlösbare Aufgabe.

    Hierdurch entsteht ein Kanalsystem, durch das Tapetenablöser oder Wasserdampf sofort an die alte Kleisterschicht gelangen können.

    Dampf-Tapetenablöser wirken umweltfreundlich mit Wasserdampf und ohne zusätzliche Chemie auf den alten Kleister und die Tapete ein:

    Rühren Sie das Tapetenablöser-Konzentrat in heißem Wasser an, das erhöht die Wirkung deutlich und ermöglicht ein effektiveres und einfacheres Ablösen der alten Tapeten.

    Zum Einweichen einer alten Tapete eignet sich auch manchmal ein (sauberer) Farbroller. Da viel Feuchtigkeit mit der Walze sehr schnell aufgetragen werden kann, sollte auch der Boden entsprechend vom Überfluß der Feuchtigkeit geschützt werden.

    *** Vorsicht: Strom im Zimmer abschalten! ***

    Den angerührten Tapetenablöser (Mischungsverhältnis siehe Angaben auf der Packung) tragen Sie dann im noch heißen Zustand satt und flächendeckend auf die alten Tapeten auf. Am besten geht das mit einer Bürste oder einer Rolle vonstatten. Lassen Sie ihn 15 Minuten lang einwirken und machen Sie sich dann ans Abziehen der alten Tapeten. Nach ausgiebiger Einwirkzeit sollte dies sogar sehr komfortabel bahnenweise möglich sein.

    Nachfolgend eine detaillierte Übersicht, wie Sie welchen Untergrund am besten vorbereiten, um eine bestmögliche Ausgangsbasis für Ihre Tapezierarbeiten zu erhalten:

    Unter Einweichen ablösen, darunter liegenden Putz vorkleistern.

    Mit Wasser und Tapetenlöser (Baumarkt) abwaschen, danach lösemittelfreier Tiefgrund (Baumarkt)

    Bei ausreichender Festigkeit einfach übertapezieren. Bei nicht ausreichender Festigkeit mit Wasser einweichen, einwirken und aufquellen lassen und dann abspachteln. Anschließend lösemittelfreien Tiefgrund (Baumarkt) auftragen.

    Anschleifen und/oder abschmirgeln, danach Rollenmakulatur (Baumarkt) aufkleben.

    Löcher und Risse im Untergrund

    Lose und abstehende Teile vorsichtig entfernen, mit Füllspachtel ausfüllen und glätten, um den Untergrund wieder eben zu machen.

    Unebenheiten im Putz

    Großflächig Füllspachtel auftragen und nach dem Austrocknen eben schleifen.

    Festigung des Untergrundes mit Tiefgrund (Baumarkt).

    Streichmakulatur anbringen (Achtung: Darf nicht unter Vinyl-Tapeten verwendet werden!)

    Rost- oder Wasserflecken

    Mit Isoliergrundierung (Baumarkt) abdecken. Notfalls geht auch Fensterlack.

    Mit geeignetem chlorhaltigem Schimmel-Bekämpfungsmittel entfernen, die Stelle(n) nach der Einwirkzeit des Pilzbekämpfungsmittels gründlich abwaschen und bei sehr starker Feuchtigkeit Wand trockenlegen (eventuell sogar mit einem Spezialgebläse), dann eine Untertapete mit Kartonoberfläche anbringen.

    Weitere wichtige Infos bezüglich Schimmelpilz

    Beachten Sie, dass der Untergrund unbedingt glatt sein muss, bevor Sie die neuen Tapeten anbringen. Für kleinere Löcher, Risse und sogar Dübellöcher greift man zum Glätten am besten auf Instant-Spachtelmasse aus der Tube zurück. Diese ist sofort gebrauchsfertig. Zum Verspachteln größerer Wandschäden eignen sich diese Instant-Lösungen allerdings nicht – hierfür müssen Sie einen "echten" Füllspachtel anrühren und sich damit ans Werk machen. Besonders gute Ergebnisse lassen sich mit "Super-Haftspachtel" erzielen, der Kunstharz enthält und dadurch feste, dauerhafte Verbindungen mit dem Untergrund eingeht.

    Tapezieren auf Rauputz: Lösungen, wie Sie glatte Ergebnisse erzielen

    von: Felicitas 04.03.2017 09:00 0 Kommentare

    Die ideale Voraussetzung für das Anbringen beliebiger Tapeten ist ebenmäßiger Glattputz, doch dieser findet sich nun mal nicht immer an den Wänden im Haus oder in der Wohnung. Stattdessen steht man vor Rauputz, der in seinen Ausführungen und Körnungen sehr unterschiedlich und für die Mehrzahl von Tapetenarten als tapezierfähiger Untergrund ungeeignet ist. Die Gründe dafür liegen auf der Hand und diese wollen wir in diesem Blog näher erläutern.

    Ob Tapezieren ohne weiteres auf Rauputz möglich ist, hängt von der Struktur und auch der Tapetenart ab. Doch auf ein glattes, attraktives Tapetenergebnis müssen Sie auch bei Wänden mit Rauputz nicht verzichten, denn es gibt Lösungen. Die erfordern zwar etwas Arbeitsaufwand und Materialinvestition, können dafür aber Ihren Wunsch von der besonderen Muster- oder Designtapete erfüllen.

    Putz kennzeichnet einerseits den Baustoff und andererseits den Wandbelag, der je nach Putzart und Technik glatt oder strukturiert und körnig ausfallen kann. Der glatte Unterputz, bevorzugt aus Gips, Zement oder Kunstharz, bildet die Ausgangsbasis für eine Vielzahl von Wandgestaltungen, z.B. mit Farbe, Tapeten, Verkleidungen. Daneben finden sich vorwiegend dekorative Putze aus unterschiedlichen Grundmaterialien und mit einer stärker oder schwächer ausgebildeten Körnung, die nach dem Auftragen in der Regel nicht mehr oder nur mit Farbe weiterbehandelt werden. Hier spricht man auch von Edelputz oder Oberputz, während der glatte Putz häufig den Unterputz darstellt. Reibe- und Strukturputz sind Ausführungen von Rauputz, die sich in vielen Unterarten und Erscheinungsbildern zeigen.

    Putzmörtel finden sich zum Anmischen oder fertig angerührt im Handel als mineralische Putze (Gips, Kalk, Zement, Lehm, Tonerde) und Kunstharzputz in unterschiedlichen Körnungen. Der Unterschied zwischen mineralischen Putzen und Kunstharzputzen liegt in erster Linie in der Wasserdurchlässigkeit. Kunsthartputze sind im Gegensatz zu mineralischen Putzen nicht diffusionsoffen, dafür aber robust und hochelastisch. Unabhängig davon können alle Putzmörtel durch die individuelle Zusammensetzung sowie die Putztechnik nach dem Auftragen eine strukturierte raue oder glatte Oberfläche aufweisen.

    Warum rauer Putz nicht als Untergrund für Tapeten geeignet ist

    Wie wir wissen, braucht es für die ordnungsgemäße, beschädigungsfreie und optisch attraktiv wirkende Anbringung von Tapeten einen glatten, sauberen, trag- und haftfähigen Untergrund. Dieser ist bei Rauputz oder Strukturputz nicht oder nur bedingt gegeben. Das bedeutet, dass Tapeten zum einen nur schwer anzubringen sind und zweitens beim Ankleben schon durch die raue Struktur beschädigt werden können. Das war es dann mit der hochwertigen edlen Tapete, noch bevor der Kleister trocken ist.

    Selbst, wenn das Anbringen ohne Beschädigungen vonstattengehen sollte, so drückt sich die Struktur des Rauputzes oder die Körnung durch die Tapete, was optisch keinen gelungen Eindruck macht und die Tapete wird anfälliger für Risse und Löcher. Im Allgemeinen gilt daher: Auf Rauputz tapezieren macht keinen Sinn, der Untergrund muss geglättet werden.

    Eine Ausnahme bestätigt diese Regel: Handelt es sich um einen sehr feinkörnigen Reibeputz ohne rustikale Strukturen und eine merklich dickere PVC- oder Vinyltapete wird angebracht, so findet sich womöglich eine annehmbare Lösung. Auf diese können wir aber an dieser Stelle keine hundertprozentige Garantie geben, denn jede Wand ist anders. Voraussetzung ist zudem, dass der Untergrund bis auf die leicht raue Struktur oder Körnung völlig intakt, geeignet und ggf. vorbehandelt ist. Die Lösung lautet in diesem Fall: Behandeln Sie den Putz mit Streichmakulatur vor, denn diese verschließt die Poren, glättet und sorgt für eine haftfähige Basis für Vinyltapeten. Streichmakulatur ist als Untergrundbehandlung ausschließlich für Vinyltapeten geeignet.

    So gelingt Tapezieren an Wänden, die mit Rauputz versehen sind

    Kommen wir zum praktischen Teil: Wie gehen Sie vor, wenn Sie sich einem rustikalen Wandputz gegenübersehen und sich eine neue Designertapete mit Ihrem Traummuster an den Wänden wünschen? Hier finden sich zwei probate Lösungsansätze:

    1. Neue Glattputzschicht auftragen

    2. Verkleidung mit Gipskarton (Verkleben oder auf Lattenunterkonstruktion schrauben)

    Sie ahnen schon, dass es auch bei diesen Lösungen einiges zu beachten gibt, damit Sie mit dem Ergebnis rundum zufrieden sein können. Das stimmt, denn wie bei jedem Untergrund ist der erste Schritt das Überprüfen von verschiedenen Punkten, die Auskunft über weitere Behandlungsansätze geben. Beim rauen Putz sind also zunächst folgende Fragen zu beantworten:

    a) Um welches Ausgangsmaterial handelt es sich? Kalkputz, Kalkzementputz, Lehmputz, Kunstharzputz, andere Materialien?

    b) Ist der Rauputz noch fest oder weist er schadhafte Stellen durch Feuchtigkeit oder Schimmel auf? Sandet er stark?

    c) Ist der Strukturputz farblich behandelt und wenn ja, handelt es sich um offenporige oder versiegelte Farben? Latexfarben gehören zu den versiegelnden Farben. Blättert die Farbe ab oder färbt sie ab?

    Zu a) Um das Ausgangsmaterial des Putzes festzustellen, genügt leider der Laienblick nicht. Es sei denn, Sie haben die Wände selbst verputzt. Denn dann wissen Sie, welcher Putzmörtel verwendet wurde. Daher sollten Sie bei Unsicherheiten einen Experten zu Rate zu ziehen, z.B. einen Maurer, Verputzer oder Maler. Der darf für seine Expertise ruhig auch ein Entgelt verlangen, schließlich wollen Sie ein perfektes Ergebnis. Gleichzeitig gilt es abzuklären, welcher Glattputz bei den Nassauftragetechniken mit der Kelle zum Einsatz kommen kann. Zu prüfen wäre zudem, ob der alte Putz auch hier entsprechend seiner Saugfähigkeit oder anderen Problemen vorbehandelt werden muss, damit der neue Putz darauf haftet. Gleiches gilt für das direkte Aufkleben von Gipskartonplatten auf den rauen Putz. Entscheiden Sie sich für die Verkleidung mit Gipskartonplatten auf einer Lattenkonstruktion, so fällt diese Frage weg.

    Zu b) Machen Sie die Klopf- und Andrückprobe, um festzustellen, ob der alte Rauputz noch stabil ist. Klopfen Sie den Putz mit der Hand ab und drücken Sie an exponierten Stellen mit dem Fingernagel oder einem spitzen Gegenstand in den Putz. Lösen sich Putzteile schon beim Klopfen oder bleibt ein Abdruck zurück, so ist die Stabilität nicht mehr ausreichend gegeben, wenn Sie einen neuen Glattputz auftragen möchten. Der alte beschädigte Putz muss zuerst entfernt werden.

    Feuchte Bereiche, Stockflecken und Schimmelspuren sind immer genauer unter die Lupe zu nehmen. Vor jedem Neuverputzen oder dem Verkleiden mit Gipskarton ist die Ursache dafür definitiv zu beheben. Zudem muss der Bereich komplett getrocknet (ggf. desinfiziert) sein, bevor eine neuer Putz oder Gipskarton angebracht wird.

    Wenn Sie mit der Hand über den Putz fahren und er sandet stark, braucht es eine Untergrundbehandlung, damit ein neuer Nassputz darauf haften kann. Bei Gipskartonverkleidungen, die nicht verklebt werden, können Sie diesen Punkt vernachlässigen.

    Zu c) Ältere Farbschichten können ebenfalls problematisch werden, wenn ein neuer glatter Putz aufgetragen werden soll. Es kann zur Abfärbung auf den neuen Putz kommen, was sich auch auf die Tapete übertragen kann, sobald die neu verputzte Wand durch Kleister wieder feucht wird. Prüfen sie die Farbschicht daher auf Abfärben (mit einem feuchten Tuch darüber reiben) und Festigkeit. Bringen Sie einige Streifen starkes Klebeband an verschiedenen Stellen an und ziehen Sie diese ruckartig ab. Bleibt Farbe daran hängen oder blättert die Farbe ab, ist der Anstrich nicht tragfähig und muss entsprechend behandelt oder entfernt werden.

    Glattputz auftragen – Am besten vom Fachmann durchführen lassen

    Wenn Sie nicht zu den begeisterten Heimwerken gehören, die sich durch jahrelange Erfahrung oder berufliches Hintergrundwissen mit dem Verputzen auskennen, dann sollten Sie den neuen glatten Putzauftrag von den Profis übernehmen lassen. Ansonsten gehen Sie wie beschrieben mit der Prüfung vor und erkundigen Sie sich, welche Vorbehandlungen und Glattputzmaterialien in Frage kommen. Nach dem Neuauftrag, der mindestens eine Stärke aufweisen sollte, welche die raue Struktur abdeckt, muss der Putz vollständig trocknen und noch einmal fein abgeschliffen werden, bevor Sie mit dem Tapezieren ans Werk gehen können. Achten Sie auch hier wie immer auf die Punkte, die für einen haftfähigen Untergrund von Bedeutung sind, ggf. ist bei stark saugenden Untergründen die Vorbehandlung mit Tiefengrund angeraten.

    Gipskartonplatten anbringen für die glatte Wandfläche

    Gipskartonplatten können Sie bedarfsgerecht im Baumarkt kaufen und auch leicht einfach zuschneiden (lassen). Zum Verkleiden der Rauputzwand bieten sich zwei Optionen an: Das Kleben der Gipskartonplatten direkt auf die vorbehandelte Wand oder das Aufschrauben der Platten auf eine Lattenunterkonstruktion, die an der Rauputzwand befestigt wird. Beide Varianten sind für den versierten Heimwerker durchführbar, wobei darauf zu achten ist, dass die Gipskartonplatten mit Fugen zu verlegen sind, die später verspachtelt werden. Zum Abschluss erfolgt der Feinschliff, um einen ebenen Übergang zwischen den gespachtelten Stellen und dem Gipskarton zu erzielen. Wer sich dies nicht zutraut oder keinerlei Erfahrungen damit hat, sollte sich an einen Trockenbauer seines Vertrauens wenden. Gipskartonwände werden weiterhin vor dem Tapezieren mit Tiefengrund behandelt, da sie stark saugen.

    Exkurs Kalkputz und Lehmputz

    Diese beiden Putzarten können sowohl ein glattes als auch ein strukturiertes raues Erscheinungsbild aufweisen. Doch sie besitzen besondere Eigenschaften, die durch jedwede Verkleidung oder Abdeckung hinfällig oder beeinträchtigt werden. Beide Putzvarianten regulieren Schadstoffe und Feuchtigkeit im Raum, sie sind hoch atmungsaktiv.

    Kalkputz gehört zu den anspruchsvollen Putzmaterialien, dessen Verarbeitung Erfahrung und Know How erfordert. Er zeichnet sich durch seine hervorragenden klimaregulierenden Eigenschaften aus, ist atmungsaktiv, schimmelresistent, feuchtigkeitsausgleichend. Auch Kalkzementputz erfüllt diese Eigenschaften, ist jedoch leichter zu verarbeiten. Raue Wände, die mit Kalkputz überzogen sind, können nicht mit jedem beliebigen Glattputz abgedeckt werden, zudem kann eine Vorbehandlung für den stark saugenden Untergrund erforderlich sein.

    Lehmputz sollte grundsätzlich nicht tapeziert werden, davon raten die Experten ab. Dieser atmungsaktive und natürliche Putz hat eine feuchtigkeitsregulierende Funktion und ist diffusionsoffen. Diese Funktion wird beeinträchtigt oder auch hinfällig, wenn der Lehmputz mit Tapete oder anderen Wandverkleidungen überdeckt wird. Es ist zwar technisch nicht unmöglich, einen strukturierten Lehmputz zu glätten, allerdings schwierig und nur in Absprache mit oder von einem Fachmann durchzuführen.

    Wichtige Informationen für Mieter

    Zum Abschluss unseres Ratgebers zum Thema Rauputz möchten wir darauf hinweisen, dass Mieter diese Veränderungen am Wanderscheinungsbild, also Glätten des rauen Putzes durch Streichmakulatur, den Auftrag eines neuen Glattputzes oder die Verkleidung mit Gipskartonplatten im Vorfeld mit dem Vermieter abklären müssen. Grundsätzlich kann der Vermieter die jeweilige Maßnahme ablehnen, wenn sie einen Eingriff in die Bausubstanz oder eine für ihn zu erwartende Mieteinnahmen-Minderung bei Neuvermietung darstellt. Alle Veränderungen, die vor einem Auszug wieder rückgängig gemacht werden können, sind meist unproblematisch und der Vermieter wird dem mit Sicherheit zustimmen.

    In Punkto Rauputz verändern, beseitigen, verkleiden, ist aber immer genau abzuwägen, ob die Herstellung des Originalzustandes wirklich für den Mieter problemlos möglich ist, ansonsten kostet ihn dies viel Zeit und Geld. Wir empfehlen zudem, mit dem Vermieter eine schriftliche Genehmigungsvereinbarung, in der auch ggf. Auflagen für den Mieter festgehalten sind, zu treffen, um im Streitfall auf der sicheren Seite zu sein.

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    Vor dem Tapezieren – Grundieren oder Vorkleistern?

    Warum überhaupt vorbehandeln?

    Die Vorbehandlung der Oberflächen ist eine Maßnahme, die vor dem Tapezieren gerne übersehen oder sogar bewusst ignoriert wird. Dabei garantiert sie als Teil der Untergrundvorbereitung den späteren stabilen Halt der Tapeten und auch ihr gutes Aussehen. Ohne Vorbehandlung gehen Selbertapezierer das Risiko ein, dass sich ihre Tapeten wieder ablösen, sich verzerren oder plötzlich Farbunterschiede aufweisen. Und auch für den Untergrund selbst ist es besser, wenn er vorbehandelt wird.

    Warum ist das so? Die meisten Untergrundmaterialien wie mineralische Flächen aus Putz oder Beton, aber auch z.B. Gipskartonplatten weisen ein starkes Saugverhalten auf, das jedoch stellenweise variieren kann, etwa bei gespachtelten bzw. gefugten Stellen. So wird dem Kleister nach dem Tapezieren das Wasser entzogen, bevor es verdunsten kann, was die Haftung der Tapete reduziert. Ist das Saugverhalten der Fläche unregelmäßig, trocknet der Kleister unterschiedlich schnell, und die Tapete verzieht sich. Kein schöner Anblick!

    Eine Vorbehandlung des Untergrunds durch Grundieren oder Vorkleistern reguliert die Saugfähigkeit, indem diese gemindert und vereinheitlicht wird. So kann der Kleister gleichmäßig trocknen und die Tapete optimal sitzen. Allerding gibt es noch einige andere Faktoren, die bei der Vorbehandlung zum Tragen kommen und die letztlich darüber entscheiden, ob man grundieren oder vorkleistern soll. Diese stellen wir im Folgenden vor.

    Vorkleistern

    Vorkleistern ist die sicherlich einfachste und auch häufigste Art der Vorbehandlung von zu tapezierenden Untergründen. Zusätzliches Material wird dazu nicht gebraucht, denn wie der Name es erahnen lässt, kommt dabei der Tapetenkleister frühzeitig zum Einsatz – allerdings in stark vedünnter Form. Bei einem Normalkleister etwa kommt 1 Teil Kleister auf 80 Teile Wasser. Das Mischverhältnis fällt jedoch von Kleister zu Kleister sehr verschieden aus. Die Hersteller machen dazu üblicherweise genaue Angaben.

    Durch die Behandlung der Oberflächen mit verdünntem Kleister wird wie oben beschrieben erreicht, dass die Saugfähigkeit des Untergrunds reduziert und vereinheitlich wird. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Die Methode kommt auf allen modernen Putzflächen, auf Beton und auf solchen Untergründen zum Einsatz, die zuvor großzügig mit Gipsputz behandelt wurden.

    Grundieren

    Nun kann es passieren, dass bei der Wahl der Vorbehandlung noch weitere Faktoren zum Tragen kommen. Auf alten Putzen etwa oder Oberflächen, die allgemein instabil, körnig und staubig wirken, muss grundiert werden. Denn Grundierung reguliert nicht nur die Saugfähigkeit, sondern festigt zusätzlich den Untergrund. So werden aus maroden Putzen schnell wieder feste Oberflächen, die sich zum Tapezieren eignen.

    Neben der einfachen Grundierung gibt es aber auch noch eine sogenannte pigmentierte Grundierung, d.h. sie besitzt einen Farbanteil. Gerade Betonflächen oder Putz, die beim Spachteln stark nachbearbeitet wurden, weisen daraufhin stellenweise erhebliche Farbunterschiede auf. Normalerweise kein Problem, schließlich wird ja drübertapeziert! Viele moderne Tapeten besitzen aber keinen Papierträger mehr, sondern ein Vlies, das dünn und oftmals durchscheinend ist. Je nach Tapetenart kann es dann schnell passieren, dass sich nach dem Tapezieren die Farbunterschiede des Untergrunds in der Tapete spiegeln. Pigmentierte Grundierung verhindert das, indem sie wie bei einem Farbauftrag den Untergrund gleichmäßig tönt.

    Wechselgrund

    Auch Gipskarton muss grundiert werden, denn die Platten nehmen sehr schnell Wasser auf, geben es aber auch genauso schnell wieder ab. Denkbar schlechte Voraussetzungen für ein regelmäßiges Anziehen von Tapetenkleister. Was hier allerdings noch dazu kommt: Irgendwann könnte sich der Wunsch ergeben, die Tapeten wieder zu entfernen. Der Kleister wirkt auf die Kartonoberfläche der Gipsplatten jedoch so anziehend, dass sich mit den Tapeten dann meist auch die Kartonage verabschiedet.

    Um das zu verhindern, gibt es Wechselgrund. Diese spezielle Grundierung verhindert eine zu starke Verbindung von Kleister und Kartonschicht, so dass sich die Tapeten später wieder ohne großen Schaden von den Gipsplatten ablösen lassen. Wer Gipskarton verbaut hat, nun tapezieren möchte, dabei aber auf zukunftssichere Lösungen setzt, sollte über den Einsatz von Wechselgrund nachdenken.

    Fazit: Ordnung muss sein!

    Wie sich gezeigt hat, ist es tatsächlich nicht so uninteressant, vor dem Tapezieren eine ordentliche Vorbehandlung des Untergrunds durchzuführen. Es gibt jedenfalls keine Veranlassung, das Thema fahrlässig herunterzuspielen. Ob man letztlich auf Grundieren oder Vorkleistern setzt, hängt ganz von der Beschaffenheit der betreffenden Oberflächen ab. Hauptsache, am Ende ist das Ziel erreicht und ein idealer Untergrund zum Tapezieren geschaffen!

    Ein Tipp zum Schluss: Auch wenn es immer wieder zu hören ist, eignet sich Tiefengrund nicht zur Vorbehandlung vor dem Tapezieren. Tiefengrund reguliert nicht bloß die Saugfähigkeit der Oberflächen, sondern versiegelt sie! So wird es schwer, die Tapete im Nachhinein davon zu überzeugen, doch gefälligst irgendwie haften zu bleiben. (Anm.: Info im Netz gefunden. Trifft das zu?)

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    Tapetenbedarf berechnen

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    Guten Tag ich hoffe sie können mir helfen ich gehe stark davon aus ich möchte mein Bad tapezieren habe mir Vinyl Tapeten zugelegt problem da ist lack drauf aus denn 70 gern ungefähr es ist trocken und zudem glatt und viele Risse es ist einfach ecklig meine Frage nach dem die Löcher zu sind und geschliffen sind was für eine Grundierung muss da rauf danke vorraus

    Hallo Veli, da Du Vinyl Tapeten verwenden möchtest reicht eine ganz „normale“ Grundierung aus. Diese muss natürlich nicht pigmentiert sein. Wenn Du wirklich Lack als alten Wandbelag hast muss dieser gegebenenfalls entfernt bzw. angeschliffen werden, damit der neue Wandbelag auch hält.

    Guten Tag, ich hoffe Sie können mir Beraten.

    Ich habe im Wohnzimmer ein raufasertapete ganz alt und ich wollte es wechseln. Und meine frage ist:

    Nachdem ich die alte tapete abgelöst habe, muss ich rigips grundieren? Oder einfach ein neue raufsartapete anbringen und glattstreichen?

    Hallo Grata, je nachdem wie gut sich die alte Tapete entfernen lässt muss unter umständen gespachtelt werden, um die Unebenheiten auszugleichen. Nach der Spachtelung sollte auf jeden Fall grundiert werden. Da man vermutlich auch nicht mehr weiß ob der Vorgänger eine Grundierung aufgebracht hat, schadet diese in keinem Fall. Viele Grüße

    Hallo, kurze Frage. Wir ziehen in einen Neubau wo die Wände Ständerwände mit Rigips verkleidet sind. Diese werden verspachtelt und dann weiß gestrichen. Müssen wir alle Wände grundieren um Vliestapete anzubringen?

    Hallo Alex, das wäre zu empfehlen, denn mit dem richtigen Kleister und der richtigen Grundierung können die Tapeten in einigen Jahren ganz einfach von der Wand gezogen werden, ohne die Tapeten mühsam abkratzen zu müssen. Also ja wir würden das empfehlen. Viele Grüße

    Источники: http://www.tapezieren.com/tapezieren-vorbereitung.html, http://www.tapetender70er.de/lookbook/blog/tapezieren-auf-rauputz-loesungen-wie-sie-glatte-ergebnisse-erzielen, http://diybook.at/bauen-renovieren/malerarbeiten/tapezieren/tapezieren-grundieren-vorkleistern

  • Farbige küchenwände

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    Sonniges Gelb und modernes Terrakotta: Farbige Wände bringen Leben ins Haus

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    Sonniges Gelb und modernes Terrakotta

    Bettendorf (rpo). Farben wirken sich auf die Psyche aus. Nicht umsonst gibt es eine umfassende Farbpsychologie. Farbige Wände bringen Leben ins Haus. Das wussten schon die Monarchen im 17. und 18. Jahrhundert, in deren Schlössern farbige Räume gang und gäbe waren. Der rote Salon mit Goldverzierungen war für die Regierungsgeschäfte da, der grüne für geistreiche Gespräche und im gelben Salon bereitete man sich auf das Essen vor.

    „Damals waren die Räume schon farbpsychologisch zugeordnet“, weiß Harald Braem aus dem rheinland-pfälzischen Bettendorf. Lange hat es gedauert, bis die Mode von einst wieder aufgegriffen wurde. „Seit ein bis zwei Jahren sind farbige Wände wieder im Trend“, sagt der Farbpsychologe.

    Jede Farbe, so meint der Experte, hat ihre ganz spezielle Wirkung. Deshalb sollten sich vor allem nicht ganz stilsichere Menschen vor dem Streichen ihrer eigenen vier Wände Tipps von einem Wohnberater holen. Er kann genau sagen, welche Farbe zur jeweiligen Einrichtung passt und wie die Wände gestaltet werden sollten. „Wohnberater schießen wie Pilze aus dem Boden“, hat Braem beobachtet. Meist sei der Rat dieser Fachleute gar nicht so teuer wie allgemein befürchtet, bewirke aber in punkto Farbkombination und -auswahl kleine Wunder. Mit diesen wertvollen Empfehlungen ausgerüstet, könne man dann auch das Malen selbst übernehmen, sagt der Farb-Experte.

    Besonders angesagt an deutschen Wänden

    Der mediterrane Look ist Braem zufolge derzeit an deutschen Wänden besonders angesagt. „Das haben viele in italienischen Restaurants oder im Urlaub zum ersten Mal gesehen und wollten dieses Design dann auch zu Hause haben“, berichtet er. Meist seien die Terrakotta- oder warmen Orangetöne mit der Schwammtechnik auf die Wände aufgetupft worden. „Ein bisschen südliches Flair können wir hier in Deutschland ganz gut gebrauchen“, sagt Braem. Meist sei es das Wohnzimmer oder speziell der Essbereich, wo die so genannten Toskana-Farben wie etwa Umbra, Aubergine oder Pistazie leuchten.

    Jeder Raum braucht seine Farbe

    Fürs Kinderzimmer empfiehlt der Fachmann ein sonniges Gelb, das kleine Zappelphilipps beruhige und gleichzeitig ein „Smily-Feeling“ bei den Kleinen bewirke. Ein nicht allzu dunkles, zeitloses Blau eigne sich gut für die Schlafzimmer-, und Küchenwände, da es eine beruhigende Ausstrahlung habe. Introvertierte Menschen brauchen seiner Ansicht nach ihre Ruhe und sollten deshalb auf Blautöne zurückgreifen. Anregendes Rot sei eher etwas für extrovertierte Typen. „Rot ist eine aktivierende Farbe“, erklärt er.

    Die Manager wissen schon lange, dass für die Geistesarbeit ein zartes Lindgrün am besten ist. Wer diese Farbe, die für Wachstum stehe, an den Wänden seines Arbeitszimmers habe, könne garantiert gut arbeiten, sagt Braem. „Der Renner dazu ist ruhige Musik von Vivaldi, Bach oder Telemann. Leise gedreht, ist sie eine ideale Voraussetzung fürs Arbeiten“, berichtet der Farbpsychologe.

    Neben Farbe bleibt es auch weiß

    Weiße Wände sind aber dennoch nicht völlig „out“. Wenn viele Möbel im Zimmer stehen und zahlreiche Bilder an der Wand hängen, ist die Allround-Farbe nach Ansicht Braems sogar die bessere Alternative zu farbigen Wänden. Er empfiehlt jedoch ein abgetöntes Weiß, weil dies nicht so grell wirke. Auch in den Büros oder Arbeitszimmern „sehr aktiver Menschen“ aus dem Werbe- oder Marketingbereich fänden sich häufig weiße Wände, da diese mit Texten, Skizzen und Ähnlichem „bepflastert“ seien.

    Geschmacksache und Tabufarben

    Mit Farben ist das allerdings so eine Sache. So viele es davon gibt, so viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen gibt es auch. „Ich will den Leuten nichts aufdrängen“, sagt Braem. Einige Farben seien aber trotz aller Geschmacksunterschiede ein Tabu in jeder Wohnung. „Dunkle Farben, vor allem Schwarz, sind etwas für Grufties“, stellt der Experte klar. Auch violett gestrichene Wände finde man nur ab und an in Zimmern ganz junger Mädchen.

    Einen Tipp hat der Fachmann für Menschen, die zu Hause mit wenig Aufwand eine freundlichere Atmosphäre schaffen wollen: Wer die Oberlichter seiner Fenster in sonniges Gelb tönt oder diese mit gelber Folie beklebt, kann sich damit den Frühling ins Haus holen.

    Bevor es mit dem Streichen losgeht, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen: Sprühen Sie Wasser auf und testen Sie, wie schnell es einzieht. Ist das Wasser schon nach kurzer Zeit weg, ist der Untergrund zu trocken, eine Grundierung muss her.

    Passiert Ihnen das auch manchmal: Sie schauen so auf die Wand über dem Fernseher – und plötzlich stellen Sie fest, dass das Zimmer mal wieder einen neuen Anstrich vertragen könnte? Keine schlechte Idee. Bloß wie stellt man das an, ohne die ganze Wohnung in Mitleidenschaft zu ziehen? Wir haben für Sie einige Tipps zusammengestellt. Ab und an mal ein neues Outfit für die Wohnung, keine schlechte Idee. Und wer in einer Mietwohnung lebt, muss sogar in bestimmten Abständen zu Leiter und Pinsel greifen. Gerade aber Mieter sollten vorher ihren Mietvertrag studieren, ob Pink in der Küche und Knallblau im Badezimmer erlaubt sind. Denn oft genug ist in den Verträgen weißer Raufaser die Rede. Wer aber vorher auf Farbe gesetzt hat, muss sich entweder mit seinem Vermieter einigen oder die Wohnung in den Urzustand zurückversetzen, was teuer und aufwändig werden kann. Wenn Sie mehr Farbe in ihre Zimmer bringen wollen, sollten Sie sich vorher die Auswirkungen gut überlegen. Denn was auf den ersten Blick im Baumarkt ganz nett wirkt, kann auf die Dauer stören. Außerdem können Farben Räume größer oder kleiner wirken lassen. Dunkle Farben wirken schwer, Pastelltöne dagegen eher leicht. In unserem Psychotest können Sie für sich selbst ausprobieren, zu welchem Farbtyp Sie neigen. Ist alles geklärt, können Sie in die Hände spucken und loslegen. Zwei Tipps schon zu Beginn: Beginnen Sie erst, wenn Sie alle Utensilien beisammen haben, und sorgen Sie während des Streichvorgangs für ausreichende Belüftung.

    Farben in der Kьche – So wird die Kьche bunt

    Sie mцgen es bunt? Dann lassen Sie sich gesagt sein: Farben kцnnen mehr als nur schцn aussehen. Sie beeinflussen auch unsere Wahrnehmung. In der Kьche lassen sich augenschmeichelnde Effekte und Farbpsychologie kreativ kombinieren.

    Ob als Wandfarbe, als bunte Kьchenmцbel oder in Form von Accessoires: Farbakzente kommen auf vielfдltigen Wegen in die Kьche. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie kreative Mцglichkeiten, wie Esszimmer, Kochbereich und Co. mit Ihren Lieblingsfarben gestaltet werden kцnnen.

    Die Psychologie der Farben – Warme und kalte Farben

    Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass in gemьtlichen Restaurants meist gewisse Farben besonders vertreten sind? Zum Beispiel Rottцne, Orange und Lila bzw. Pink. Oft finden sich auch Kombinationen aus zartem Gelb, hellem Beige oder ruhigem Braun in Restaurants, Bistros oder Bдckereien. Und das ist kein Zufall.

    Ganz unwillkьrlich verbinden wir mit gewissen Farben nдmlich auch gewisse Dinge. Ein Farbton kann Gefьhle und Assoziationen erzeugen, ohne dass wir es merken.

    Als warme Farbtцne gelten Farben mit einem hohen Rotanteil. Mit dazu gehцren Orange, Braun, Violett. Warme Farben vermitteln uns Ruhe, Geborgenheit und Behaglichkeit. Sie erinnern an Feuer, Sonne und Erde.

    Kalte Farben haben oft einen hohen Blauanteil. Dazu gehцren also, neben Blau selbst, auch Variationen von Tьrkis, Grьn und Violett mit vielen blauen Farbanteilen. Sie suggerieren Weite und Frische. Wir verbinden sie mit den Farben des Himmels und des Wassers.

    Appetitanregende und appetitzьgelnde Farben – Was ist dran?

    Auf dem Prinzip der warmen und kalten Farben beruhend wird gewissen Farben oft eine appetitanregende bzw. anderen Farben eine appetitzьgelnde Wirkung nachgesagt.

    Beispiele fьr appetitanregende Farben

    Orange gilt als Farbe, die den Appetit anregt. Die Farbe Orange ist eine Mischfarbe aus Rot und Gelb, stellt also eine abgemilderte Form des sehr fordernden Farbtons Rot dar. Da es sich bei Rot um eine typische Warnfarbe handelt und rote Flдchen in der Kьche das Auge schnell ьberfordern kцnnen, sollte Rot in der Kьchengestaltung nur in MaЯen eingesetzt werden (z.B. als Kьchenfront in Kombination mit neutralem WeiЯ).

    Als Alternativen, vor allem fьr eine flдchige Farbgestaltung, gelten daher Orange bzw. ein sonniges Gelb mit einem hohen Rotanteil.

    Dass eine Farbe als „appetitanregend“ bezeichnet wird, bedeutet natьrlich nicht, dass sie den Betrachter plцtzlich zum unkontrollierten Essen verleitet. Vielmehr wirkt sich die Farbgestaltung der Kьche auf die allgemeine Stimmung aus. Wo es gemьtlich ist und wir uns wohlfьhlen, neigen wir dazu, uns lдnger und ausgiebiger mit Essen und GenieЯen zu beschдftigen. Wo essen SpaЯ macht, wird auch automatisch mehr gegessen.

    Beispiele fьr appetitzьgelnde Farben

    Kalte Farben wirken oft frisch, kцnnen aber auch Distanz und Sterilitдt vermitteln. Wдhrend warme Farben uns zum Verweilen einladen, wirken Blau und besonders Grьn eher anregend. Sie bringen uns in Schwung. Deshalb gelten Blau und Grьn zwar nicht unbedingt als Appetithemmer, sie kцnnen aber beeinflussen, dass wir unsere Energien auf andere Dinge lenken, als auf das Essen.

    Apropos Farben und Essen: Dass blaue Farbe Leichtigkeit vermittelt und Grьn fьr Gesundheit steht, machen sich auch Produktgestalter zunutze. Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass Light-Produkte hдufig mit einer hellen blauen oder zarten grьnen Verpackung daherkommen. Hier soll allerdings ein anderer Effekt erzielt werden als mit einer blauen Wand in der Kьche. Ein mit Luftigkeit und Leichtigkeit assoziiertes Produkt kann ja gar nicht so schlecht fьrs Gewicht sein. So nehmen wir es zumindest wahr – und greifen oft zum vermeintlich gesьnderen Produkt.

    Aber zurьck zur Kьchenfarbe. Fьr welche Farben Sie sich als Gestaltungsidee fьr die Kьche letztendlich entscheiden, hдngt immer auch von Ihrem persцnlichen Geschmack ab und nicht zuletzt vom Stil der restlichen Wohnung. In den folgenden Abschnitten zeigen wir Ihnen, wie Farbakzente den Weg in Ihre Kьche finden kцnnen.

    Farbe in der Kьche – Die Kьchenwand wird bunt

    So kцnnten die Kьchenwand bunt gestrichen werden

    Wer nicht gleich eine neue Kьche kaufen mцchte, kann dennoch zu Farbe und Eimer greifen und der Kьche einen neuen Look verpassen. Bunte Kьchenwдnde lassen sich mit einem kleinen bisschen Aufwand (Farbe aussuchen, Abkleben, auf Leitern klettern..) in der eigenen Wunschfarbe gestalten.

    Die gewдhlte Farbe sollte zur Farbe der Kьchenzeile und des Bodens passen. Zu einer weiЯen Kьche passen grob gesagt alle Farben – auch wenn WeiЯ nicht immer WeiЯ ist. So gibt es etwa blaustichiges WeiЯ, NaturweiЯ, gelbliches WeiЯ etc. Wie konkrete Farben zueinander passen, lдsst sich immer erst im direkten Vergleich sagen.

    Nicht nur, wer eine Holzkьche hat oder Schrдnke mit einer bunten oder gemusterten Oberflдche, sollte also vorher verschiedene Farbkombinationen vergleichen.

    Farbfдcher hilft in der Kьche

    Im Baumarkt oder dem Fachhandel gibt es Farbkarten und Farbfдcher, mit denen Sie die Farbe direkt vor Ort in der Kьche testen kцnnen.

    Fьr gewisse Bereiche in der Kьche bietet sich Latexfarbe als Farbe der Wahl an. Sie ist abwaschbar, wasserfest und abriebbestдndig (je nach Abriebbestдndigkeitsklasse). Das heiЯt, Latexfarbe kann abgewischt werden, was besonders fьr den Bereich hinter dem Herd und dem Waschbecken praktisch erscheint. Die ganze Kьche mьssen Sie jedoch nicht mit Latexfarbe streichen, da die Farbe die Atmungsaktivitдt der Wand stark einschrдnkt, was zu Schimmelbildung fьhren kann.

    Ьbrigens: Wer mit bunten Wandtattoos Farbe in die Kьche bringen mцchte, sollte an der entsprechenden Stelle auf Latexfarbe verzichten, da der Kleber der Motive auf latexhaltigen Untergrьnden nur schlecht haftet.

    Auch bunte Fliesen bringen Farbe in die Kьche

    Wer mit mehr Aufwand ins Projekt „Bunte Kьche“ starten will, kann sich in der Fliesenabteilung umsehen oder im Internet stцbern. Auf unserem Beispielbild zeigen wir eine weiЯe Kьche mit pinkfarbenen Fliesen.

    Witzige bunte Fliesen und auch Mosaikfliesen gibt es mittlerweile in vielen Ausfьhrungen. Kleine Fliesen gibt es oft als netzgeklebte Mosaike. Das heiЯt, nicht jede kleinste Fliese muss einzeln angebracht werden. Eine gewisse Anzahl von Fliesen ist im Lieferzustand zum einfacheren Anbringen auf grцЯeren Netzen vormontiert. Bunte Fliesen sind nicht nur in einfarbigen Sets erhдltlich, sondern auch in gemischten Farben, wie unser nдchstes Beispiel zeigt.

    Mosaikfliesen gibt es auch auf Netzen

    Das bunte Mosaik setzt sich aus kleinen Kacheln in verschiedenen Pinktцnen zusammen. Von WeiЯ ьber Rosa bis hin zum knalligen Pink deckt das Arrangement verschiedene „Shades of Pink“ ab.

    Anders als in unseren vorangegangenen Beispielen sind die dazugehцrigen Kьchenschrдnke nicht weiЯ, sondern ebenfalls farbig. Aber Achtung: Farben, die kombiniert werden, sollten zueinander passen. Gerade bei Farbkombinationen, die auf einer Grundfarbe basieren, sollten Sie durch Farbmuster und Farbvergleiche sichergehen, dass das die Farbe der Schrдnke auch zur Farbe der Fliesen passt. Denn was im Geschдft noch aussieht wie der gleiche Farbton, kann sich zuhause im direkten Vergleich schnell als komplett andere Farbe entpuppen. So vermeiden Sie schlichtweg Fehlkдufe.

    Bunt geht in der Kьche in Teilen

    Ьbrigens: Wer die Kьchenwand gerne farbig hдtte, kann auch die Mцglichkeit in Betracht ziehen, nur einen Teil der Wand bunt zu gestalten. So wird das Gesamtbild aufgelockert.

    In unserem Beispiel ist nur der Bereich ьber den Hдngeschrдnken farbig. Der Bereich darunter bleibt weiЯ. Im Kombination mit der ohnehin dunklen Farbe der Schrдnke hдtte eine komplett blaue Wand womцglich die Kьche zu dunkel erscheinen lassen.

    Stimmen Sie die Farbgestaltung also mit den individuellen Gegebenheiten Ihrer Kьche ab. Spielen Sie verschiedene Mцglichkeiten, Farbkombinationen und Anordnungen in Gedanken durch. So ergeben sich neue Blickwinkel und Ideen fьr die Farbgestaltung der Kьchenwдnde.

    Farbe in der Kьche – Bunte Kьchenschrдnke machens mцglich

    Beliebte Farbe fьr die Kьche: Pink

    Fьr alle Hдuslebauer und Renovierenden bieten bunte Kьchenschrдnke, Kьchenfronten und Kьchenelemente kreative Mцglichkeiten. Wer also eine neue Kьche baut, kann ganz auf Farbe setzen.

    Der Phantasie sind mittlerweile kaum noch Grenzen gesetzt. Ob aus Glas, HPL (High Pressure Laminat) oder Kunststoff, ob lackiert, glдnzend oder matt: Farben sind in der Kьche keine Seltenheit mehr. Je nach Budget werden in Sachen bunte Kьche alle Ihre Wьnsche erfьllt.

    Letztendlich stellt sich die Frage, fьr welche Farbe Sie sich entscheiden wollen. Ьberlegen Sie sich diese Sache gut. SchlieЯlich ist eine Kьche eine Investition fьr die nдchsten Jahre.

    Auch auf dem Vormarsch: Gelb

    Welche Kьchenfarben es gibt, erfahren Sie in Mцbelhдusern, Kьchenfachgeschдften und dem Internet. Unser Tipp: Besorgen Sie sich Farbmuster. Das gilt besonders fьr Internetbestellungen. Die abgebildeten Farben der Kьche sehen im Original meist etwas anders aus, weil jeder Bildschirm die Farben unterschiedlich anzeigt.

    Sich Muterstьcke zu besorgen und zu vergleichen ist nicht nur hinsichtlich der Farbe sinnvoll.

    Auch was die Oberflдchenbeschaffenheit der Kьchenschrдnke angeht, gibt es verschiedene Optionen. Je nach Material und Bearbeitung kцnnen die Tьren glдnzend, matt, metallic usw. sein. Die Grundfarbe mag bei diesen unterschiedlichen Modellen zwar die gleiche sein, je nach Oberflдche wirkt die Kьche schlussendlich aber doch unter Umstдnden ganz anders.

    Gelbe Kьche fьr sonnige Gemьter

    Hдufige Kьchenfarben sind ьbrigens Rot, Violett, Grьn oder Braun. Auch Gelb und Blau sind mittlerweile vertreten.

    Gewдhlt werden oft krдftige bis dunkle Farben. Kьchen in Pastellfarben gibt es zwar auch, sie sind aber eher selten. Aber auch das kann sich дndern.

    Vielleicht wollen Sie zum Trendsetter werden und eine ungewцhnliche Farbe in die Kьche holen. Wie gesagt – hier zдhlt der eigene Geschmack.

    Lila gilt als luxuriцse Farbe

    Tipp: Wer gerade kein Geld fьr eine neue Kьche hat, kann seine alte Kьche auch im DIY-Stil aufwerten. Mit flexibler Klebefolie, die es in den unterschiedlichsten Farben gibt, kцnnen die Tьren der Kьchenschrдnke flдchig beklebt werden. Selbstklebende Folie gibt es im Baumarkt oder im Internet. Um die Schrдnke flдchig zu bekleben, montieren Sie die Tьren am besten ab. Die Folie sollte nдmlich, um Blasen und Falten zu vermeiden, so gerade wie mцglich angebracht werden. Das funktioniert am besten, wenn die Tьr auf einer ebenen Flдche vor Ihnen liegt. Weitere Mцglichkeiten zum Bekleben der Kьchenschrдnke bieten Wandtattoos und bunte Tafelfolie.

    Bunte Kьche – Mit den passenden Accessoires und Deko-Elementen

    Stьhle und Pflanze als bunte Akzente

    Wer flexibel bleiben mцchte oder einfach gerade keine Lust zum Renovieren hat, kann mit einfachen Mitteln dennoch eine stimmige Farbkomposition in die Kьche bringen.

    Das Zauberwort lautet Accessoires! In der Kьche finden sich Gebrauchsgegenstдnde, Steingut, Porzellan, Kьchengerдte, Stoffe, Untersetzer, Geschirrtьcher, Bilder, Pflanzen und was sich sonst noch so alles Nьtzliches oder Unnьtzes dort sammelt.

    Machen Sie sich diese Dinge zunutze und setzen Sie auf die Farbe der Wahl. Unsere Beispielbilder zeigen Ihnen verschiedene Impressionen, von Ton-in-Ton bis hin zu bunt und abwechslungsreich. Lassen Sie sich inspirieren.

    Bunte Stьhle sind ein Blickfang

    Stьhle sind nicht nur zum Sitzen da. Sie kцnnen und dьrfen natьrlich auch angeschaut werden. Den bekannten Designer-Stuhl von Charles Eames gibt es mittlerweile als Nachbildungen in verschiedenen Farben. Das gleiche Modell in verschiedenen Farben bringt ein Konzept und gleichzeitig jede Menge Farbtupfer in die Kьche. Natьrlich mьssen die bunten Stьhle keine Designer-Stьhle sein. Einfache Holzstьhle, bunt lackiert, haben den selben Effekt.

    Dabei kann jeder Stuhl in einer anderen Farbe erstrahlen oder sie legen sich auf zwei oder drei Farben fest, in denen die Stьhle abwechselnd gestaltet werden.

    Auch Blumen bringen Farbe in die Kьche

    Fьr die nдchste Design-Idee mьssen wir nicht auf einen Trendsetter warten. Diesen Trend setzt die Natur ganz alleine. Hier geht es um Blumen, Blьten und alles Bunte, das uns tдglich in Wiesen und Gдrten begegnet. Hier finden sich die vielfдltigsten Farben und Formen.

    In einer weiЯen Kьche kann ein schцner StrauЯ oder ein blьhender Blumenstock fьr die nцtigen Farbtupfer sorgen. Auch in Kьchen, in denen bereits eine Farbe dominiert, kann die Blьtenfarbe den gewдhlten Ton unterstreichen. Vorteil und gleichzeitiger Nachteil der bunten Blьten ist ihre Vergдnglichkeit: Einerseits legen Sie sich mit einem Blumenstock nicht fьr lange Zeit farblich fest, andererseits mьssen Sie womцglich oft am Farbkonzept arbeiten.

    Wandtattoo und Wandlampe passen ins Farbkonzept

    Nicht ganz so kurzlebig wie Blumen sind Bilder und bunte Wandtattoos in der Kьche.

    Bunte Wandelemente kцnnen eine sinnvolle Ergдnzung zum bereits bestehenden Farbkonzept sein. Wer zum Beispiel eine violette Kьche hat, kann mit Accessoires aus dieser Farbfamilie das Bild stimmig abrunden.

    Neutrale Kьchen, zum Beispiel in WeiЯ oder Holzfarben, bekommen durch Bilder und Accessoires ebenfalls dekorative Farbtupfer ab. Vorteil von Wandtattoos und Bildern ist, dass sie bestдndig sind, so lange Sie es wollen. Bei Bedarf kцnnen Sie aber einfach entfernt und ausgetauscht werden.

    Bunte Becher werden zum Blickfang

    Das Nьtzliche mit dem Schцnen verbinden funktioniert, indem Sie gezielt auf Gebrauchsgegenstдnde setzen, die nicht nur in ihrer ursprьnglichen Funktion genutzt werden, sondern auch als Deko-Element fungieren.

    Am Beispiel der bunten Becher zeigt sich, dass Farben das Erscheinungsbild grundlegend verдndern kцnnen. Ohne diese Elemente wдre die Kьche ziemlich grau. Natьrlich mьssen es nicht unbedingt bunte Tassen sein. Auch Schьsseln, Kьchengerдte, Dekoobjekte und andere bunte Gegenstдnde bringen Leben in die Kьche.

    Grau allein wдre etwas trist.

    Geeignete Plдtze fьr Buntes in der Kьche sind Regale, offene Schrдnke, Glasschrдnke, Sideboards, die Fensterbank, Tische oder Arbeitsplatte. Auch Stьhle, Bдnke oder Gardinenstangen kцnnen mit Buntem bestьckt werden.

    Machen Sie sich allerdings vorher einen Plan, wo was stehen soll. So vermeiden Sie, dass wahllos Dinge an unterschiedlichen Orten abgestellt und letztendlich zum Staubfдnger werden. Unser nдchstes Beispiel zeigt, wie eine bunte Komposition aussehen kann.

    So kцnnte die bunte Farbkomposition aussehen

    Das Grundgerьst der Kьche ist im Landhausstil gehalten, das heiЯt in WeiЯ- und Holztцnen. Als erster Farbklecks springt uns der Kьhlschrank in einer ungewцhnlichen Farbe ins Auge. Das Tьrkis des Kьhlschranks wird im Wandregal und den Windlichtern auf der Fensterbank aufgegriffen. Als harmonische Ergдnzung zur tьrkisen Farbe gibt es Kissen in violetten Tцnen. Auch die Schale auf dem Tisch greift diese Farbe wieder auf. Als gewollter Stilbruch findet sich ein roter Stuhl am Kopfende des Tischs.

    Wie viel Farbe es sein darf, hдngt vom persцnlichen Geschmack ab. Wer mehrere Farben kombinieren will, sollte allerdings darauf achten, dass es nicht zu durcheinander wird. Es sei denn, die Kьche soll tatsдchlich knallbunt werden. Dann dьrfen Sie es gerne mit den Farben – bewusst und als Stilmittel eingesetzt – ьbertreiben.

    Mal ohne Farbe – Kьchen in schwarz-weiЯ

    Ohne Farbe, aber trotzdem ein Blickfang

    Individuelle Kьchen mьssen nicht unbedingt durch Farben bestechen. Interessante Kontraste lassen sich auch durch die Kombination von Schwarz und WeiЯ erzielen.

    Die Kьche auf dem Beispielbild kombiniert schwarzes Geschirr mit weiЯem Geschirr mit Edelstahlelementen in einer Kьche in WeiЯ und Holzoptik. Einen interessanten Akzent setzt darьberhinaus der gemusterte Teller, der zu Dekorationszwecken auf dem Regal steht.

    Der Effekt der Schwarz-WeiЯ-Kьche ergibt sich aus dem Kontrast zwischen den beiden Farben bzw. Unfarben. Vereinfacht gesagt, ist Schwarz die dunkelste Farbe, wдhrend WeiЯ die hellste ist. Schwarz und WeiЯ sind dabei so hell bzw. so dunkel, dass sie keine Farbigkeit mehr besitzen.

    Schwarze Schrдnke, weiЯe Wand

    Das nдchste Beispiel zeigt, dass auch schwarze Kьchenmцbel nicht unmцglich sind. WeiЯe Unterschrдnke werden mit schwarzen Oberschrдnken kombiniert. Die Menge an schwarzen Mцbeln oder Accessoires sollte sich allerdings nach der RaumgrцЯe und der Helligkeit richten, damit die Kьche nicht zu dunkel wirkt.

    Eine passende Kombination ergibt sich im Beispiel nicht nur aus den Kьchenschrдnken, sondern auch aus der Gestaltung des Essbereichs. Die grцЯten Flдchen, also Boden, Wand und Tischplatte, sind weiЯ, wдhrend Stьhle, Lampe und Wandbild schwarze Akzente setzen.

    Zusammenfassung – So kommt Farbe in die Kьche

    ● Es gibt warme und kalte Farben: Als warm gelten Rottцne, kalt sind Farben mit hohem Blauanteil. Fьr welche Nuance Sie sich entscheiden, hдngt hauptsдchlich von Ihrem persцnlichen Geschmack ab. Viele Restaurants und Cafйs setzen auf warme Farben.

    ● Einige Farben gelten als appetitzьgelnd bzw. appetitanregend: z.B. Orange und Rottцne sollen den Appetit anregen, Blautцne und kalte Farben zьgeln ihn angeblich. Vielmehr spielen aber hier immer noch die individuelle Wahrnehmung und der persцnliche Geschmack eine Rolle.

    ● Die Kьchenwand bunt zu streichen, ist eine Mцglichkeit, Farbe in die Kьche zu bringen. Dabei kцnnen Wдnde flдchig oder nur zum Teil gestrichen werden. Kleine Kьchen sollten nicht komplett farbig werden, da sie ansonsten noch kleiner Werden. WeiЯe Flдchen lockern das Bild hingegen auf.

    ● Auch bunte Schrдnke bringen Farbe in die Kьche. Diese Option gibt es hдufig nur dann, wenn die Kьche komplett saniert wird. Eine kostensparende Mцglichkeit ist es, die Kьche mit bunter Folie zu bekleben. Dieser Schritt erfordert allerdings handwerkliches Geschick.

    ● Wer flexibel bleiben will, kann auf bunte Accessoires in der Kьche setzen. Tassen, Schьsseln, Tцpfe, Messer, Blumen, Mцbel, Stoffe, Bilder. im Prinzip kцnnen Farbakzente mit vielen Mittel gesetzt werden.

    ● Auch wenn Schwarz und WeiЯ eigentlich keine Farben sind, so lassen sie sich doch in der Kьche effektvoll einsetzen. Eindrucksvolle Bilder ergeben sich aus dem Kontrast der beiden (Un)Farben. Achten Sie aber darauf, nicht zu viel Schwarz einzusetzen.

    Bunte Kьche? – Gut geplant ist halb gefдrbt

    Wir hoffen, unsere Kьchentipps haben Ihnen geholfen. Unser genereller Ratschlag lautet: Planen Sie! Machen Sie sich Skizzen und probieren Sie verschiedene Farben und Farbkombinationen aus.

    Inhaltsverzeichnis:

    Tipps aus unserem Ratgeber:

    Dekoideen fьr die Kьche

    So macht Kьchendeko SpaЯ! Hier finden Sie Tipps und Ideen, die Kьche mit .

  • Wandtattoos auf Schrдnken

    Schrank bekleben leicht gemacht! Mit Wandtattoos kцnnen Schrдnke einfach .

  • Bunt wohnen – Ideen in Pastell

    Pastelltцne sind modern. Nicht nur im Schrank, sondern auch in der Wohnung. .

  • Wandtattoos auf weiЯen Wдnden

    Bunt auf WeiЯ! Deko-Tipps rund um Wandtattoos gibt es hier: Finden Sie .

    Zum Thema passende Wandtattoos:

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    Sie mцgen es bunt? Dann lassen Sie sich gesagt sein: Farben kцnnen mehr als nur schцn aussehen. Sie beeinflussen auch unsere Wahrnehmung. In der Kьche lassen sich augenschmeichelnde Effekte und Farbpsychologie kreativ kombinieren.

    Ob als Wandfarbe, als bunte Kьchenmцbel oder in Form von Accessoires: Farbakzente kommen auf vielfдltigen Wegen in die Kьche. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie kreative Mцglichkeiten, wie Esszimmer, Kochbereich und Co. mit Ihren Lieblingsfarben gestaltet werden kцnnen.

    Die Psychologie der Farben – Warme und kalte Farben

    Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass in gemьtlichen Restaurants meist gewisse Farben besonders vertreten sind? Zum Beispiel Rottцne, Orange und Lila bzw. Pink. Oft finden sich auch Kombinationen aus zartem Gelb, hellem Beige oder ruhigem Braun in Restaurants, Bistros oder Bдckereien. Und das ist kein Zufall.

    Ganz unwillkьrlich verbinden wir mit gewissen Farben nдmlich auch gewisse Dinge. Ein Farbton kann Gefьhle und Assoziationen erzeugen, ohne dass wir es merken.

    Als warme Farbtцne gelten Farben mit einem hohen Rotanteil. Mit dazu gehцren Orange, Braun, Violett. Warme Farben vermitteln uns Ruhe, Geborgenheit und Behaglichkeit. Sie erinnern an Feuer, Sonne und Erde.

    Kalte Farben haben oft einen hohen Blauanteil. Dazu gehцren also, neben Blau selbst, auch Variationen von Tьrkis, Grьn und Violett mit vielen blauen Farbanteilen. Sie suggerieren Weite und Frische. Wir verbinden sie mit den Farben des Himmels und des Wassers.

    Appetitanregende und appetitzьgelnde Farben – Was ist dran?

    Auf dem Prinzip der warmen und kalten Farben beruhend wird gewissen Farben oft eine appetitanregende bzw. anderen Farben eine appetitzьgelnde Wirkung nachgesagt.

    Beispiele fьr appetitanregende Farben

    Orange gilt als Farbe, die den Appetit anregt. Die Farbe Orange ist eine Mischfarbe aus Rot und Gelb, stellt also eine abgemilderte Form des sehr fordernden Farbtons Rot dar. Da es sich bei Rot um eine typische Warnfarbe handelt und rote Flдchen in der Kьche das Auge schnell ьberfordern kцnnen, sollte Rot in der Kьchengestaltung nur in MaЯen eingesetzt werden (z.B. als Kьchenfront in Kombination mit neutralem WeiЯ).

    Als Alternativen, vor allem fьr eine flдchige Farbgestaltung, gelten daher Orange bzw. ein sonniges Gelb mit einem hohen Rotanteil.

    Dass eine Farbe als „appetitanregend“ bezeichnet wird, bedeutet natьrlich nicht, dass sie den Betrachter plцtzlich zum unkontrollierten Essen verleitet. Vielmehr wirkt sich die Farbgestaltung der Kьche auf die allgemeine Stimmung aus. Wo es gemьtlich ist und wir uns wohlfьhlen, neigen wir dazu, uns lдnger und ausgiebiger mit Essen und GenieЯen zu beschдftigen. Wo essen SpaЯ macht, wird auch automatisch mehr gegessen.

    Beispiele fьr appetitzьgelnde Farben

    Kalte Farben wirken oft frisch, kцnnen aber auch Distanz und Sterilitдt vermitteln. Wдhrend warme Farben uns zum Verweilen einladen, wirken Blau und besonders Grьn eher anregend. Sie bringen uns in Schwung. Deshalb gelten Blau und Grьn zwar nicht unbedingt als Appetithemmer, sie kцnnen aber beeinflussen, dass wir unsere Energien auf andere Dinge lenken, als auf das Essen.

    Apropos Farben und Essen: Dass blaue Farbe Leichtigkeit vermittelt und Grьn fьr Gesundheit steht, machen sich auch Produktgestalter zunutze. Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass Light-Produkte hдufig mit einer hellen blauen oder zarten grьnen Verpackung daherkommen. Hier soll allerdings ein anderer Effekt erzielt werden als mit einer blauen Wand in der Kьche. Ein mit Luftigkeit und Leichtigkeit assoziiertes Produkt kann ja gar nicht so schlecht fьrs Gewicht sein. So nehmen wir es zumindest wahr – und greifen oft zum vermeintlich gesьnderen Produkt.

    Aber zurьck zur Kьchenfarbe. Fьr welche Farben Sie sich als Gestaltungsidee fьr die Kьche letztendlich entscheiden, hдngt immer auch von Ihrem persцnlichen Geschmack ab und nicht zuletzt vom Stil der restlichen Wohnung. In den folgenden Abschnitten zeigen wir Ihnen, wie Farbakzente den Weg in Ihre Kьche finden kцnnen.

    Farbe in der Kьche – Die Kьchenwand wird bunt

    So kцnnten die Kьchenwand bunt gestrichen werden

    Wer nicht gleich eine neue Kьche kaufen mцchte, kann dennoch zu Farbe und Eimer greifen und der Kьche einen neuen Look verpassen. Bunte Kьchenwдnde lassen sich mit einem kleinen bisschen Aufwand (Farbe aussuchen, Abkleben, auf Leitern klettern..) in der eigenen Wunschfarbe gestalten.

    Die gewдhlte Farbe sollte zur Farbe der Kьchenzeile und des Bodens passen. Zu einer weiЯen Kьche passen grob gesagt alle Farben – auch wenn WeiЯ nicht immer WeiЯ ist. So gibt es etwa blaustichiges WeiЯ, NaturweiЯ, gelbliches WeiЯ etc. Wie konkrete Farben zueinander passen, lдsst sich immer erst im direkten Vergleich sagen.

    Nicht nur, wer eine Holzkьche hat oder Schrдnke mit einer bunten oder gemusterten Oberflдche, sollte also vorher verschiedene Farbkombinationen vergleichen.

    Farbfдcher hilft in der Kьche

    Im Baumarkt oder dem Fachhandel gibt es Farbkarten und Farbfдcher, mit denen Sie die Farbe direkt vor Ort in der Kьche testen kцnnen.

    Fьr gewisse Bereiche in der Kьche bietet sich Latexfarbe als Farbe der Wahl an. Sie ist abwaschbar, wasserfest und abriebbestдndig (je nach Abriebbestдndigkeitsklasse). Das heiЯt, Latexfarbe kann abgewischt werden, was besonders fьr den Bereich hinter dem Herd und dem Waschbecken praktisch erscheint. Die ganze Kьche mьssen Sie jedoch nicht mit Latexfarbe streichen, da die Farbe die Atmungsaktivitдt der Wand stark einschrдnkt, was zu Schimmelbildung fьhren kann.

    Ьbrigens: Wer mit bunten Wandtattoos Farbe in die Kьche bringen mцchte, sollte an der entsprechenden Stelle auf Latexfarbe verzichten, da der Kleber der Motive auf latexhaltigen Untergrьnden nur schlecht haftet.

    Auch bunte Fliesen bringen Farbe in die Kьche

    Wer mit mehr Aufwand ins Projekt „Bunte Kьche“ starten will, kann sich in der Fliesenabteilung umsehen oder im Internet stцbern. Auf unserem Beispielbild zeigen wir eine weiЯe Kьche mit pinkfarbenen Fliesen.

    Witzige bunte Fliesen und auch Mosaikfliesen gibt es mittlerweile in vielen Ausfьhrungen. Kleine Fliesen gibt es oft als netzgeklebte Mosaike. Das heiЯt, nicht jede kleinste Fliese muss einzeln angebracht werden. Eine gewisse Anzahl von Fliesen ist im Lieferzustand zum einfacheren Anbringen auf grцЯeren Netzen vormontiert. Bunte Fliesen sind nicht nur in einfarbigen Sets erhдltlich, sondern auch in gemischten Farben, wie unser nдchstes Beispiel zeigt.

    Mosaikfliesen gibt es auch auf Netzen

    Das bunte Mosaik setzt sich aus kleinen Kacheln in verschiedenen Pinktцnen zusammen. Von WeiЯ ьber Rosa bis hin zum knalligen Pink deckt das Arrangement verschiedene „Shades of Pink“ ab.

    Anders als in unseren vorangegangenen Beispielen sind die dazugehцrigen Kьchenschrдnke nicht weiЯ, sondern ebenfalls farbig. Aber Achtung: Farben, die kombiniert werden, sollten zueinander passen. Gerade bei Farbkombinationen, die auf einer Grundfarbe basieren, sollten Sie durch Farbmuster und Farbvergleiche sichergehen, dass das die Farbe der Schrдnke auch zur Farbe der Fliesen passt. Denn was im Geschдft noch aussieht wie der gleiche Farbton, kann sich zuhause im direkten Vergleich schnell als komplett andere Farbe entpuppen. So vermeiden Sie schlichtweg Fehlkдufe.

    Bunt geht in der Kьche in Teilen

    Ьbrigens: Wer die Kьchenwand gerne farbig hдtte, kann auch die Mцglichkeit in Betracht ziehen, nur einen Teil der Wand bunt zu gestalten. So wird das Gesamtbild aufgelockert.

    In unserem Beispiel ist nur der Bereich ьber den Hдngeschrдnken farbig. Der Bereich darunter bleibt weiЯ. Im Kombination mit der ohnehin dunklen Farbe der Schrдnke hдtte eine komplett blaue Wand womцglich die Kьche zu dunkel erscheinen lassen.

    Stimmen Sie die Farbgestaltung also mit den individuellen Gegebenheiten Ihrer Kьche ab. Spielen Sie verschiedene Mцglichkeiten, Farbkombinationen und Anordnungen in Gedanken durch. So ergeben sich neue Blickwinkel und Ideen fьr die Farbgestaltung der Kьchenwдnde.

    Farbe in der Kьche – Bunte Kьchenschrдnke machens mцglich

    Beliebte Farbe fьr die Kьche: Pink

    Fьr alle Hдuslebauer und Renovierenden bieten bunte Kьchenschrдnke, Kьchenfronten und Kьchenelemente kreative Mцglichkeiten. Wer also eine neue Kьche baut, kann ganz auf Farbe setzen.

    Der Phantasie sind mittlerweile kaum noch Grenzen gesetzt. Ob aus Glas, HPL (High Pressure Laminat) oder Kunststoff, ob lackiert, glдnzend oder matt: Farben sind in der Kьche keine Seltenheit mehr. Je nach Budget werden in Sachen bunte Kьche alle Ihre Wьnsche erfьllt.

    Letztendlich stellt sich die Frage, fьr welche Farbe Sie sich entscheiden wollen. Ьberlegen Sie sich diese Sache gut. SchlieЯlich ist eine Kьche eine Investition fьr die nдchsten Jahre.

    Auch auf dem Vormarsch: Gelb

    Welche Kьchenfarben es gibt, erfahren Sie in Mцbelhдusern, Kьchenfachgeschдften und dem Internet. Unser Tipp: Besorgen Sie sich Farbmuster. Das gilt besonders fьr Internetbestellungen. Die abgebildeten Farben der Kьche sehen im Original meist etwas anders aus, weil jeder Bildschirm die Farben unterschiedlich anzeigt.

    Sich Muterstьcke zu besorgen und zu vergleichen ist nicht nur hinsichtlich der Farbe sinnvoll.

    Auch was die Oberflдchenbeschaffenheit der Kьchenschrдnke angeht, gibt es verschiedene Optionen. Je nach Material und Bearbeitung kцnnen die Tьren glдnzend, matt, metallic usw. sein. Die Grundfarbe mag bei diesen unterschiedlichen Modellen zwar die gleiche sein, je nach Oberflдche wirkt die Kьche schlussendlich aber doch unter Umstдnden ganz anders.

    Gelbe Kьche fьr sonnige Gemьter

    Hдufige Kьchenfarben sind ьbrigens Rot, Violett, Grьn oder Braun. Auch Gelb und Blau sind mittlerweile vertreten.

    Gewдhlt werden oft krдftige bis dunkle Farben. Kьchen in Pastellfarben gibt es zwar auch, sie sind aber eher selten. Aber auch das kann sich дndern.

    Vielleicht wollen Sie zum Trendsetter werden und eine ungewцhnliche Farbe in die Kьche holen. Wie gesagt – hier zдhlt der eigene Geschmack.

    Lila gilt als luxuriцse Farbe

    Tipp: Wer gerade kein Geld fьr eine neue Kьche hat, kann seine alte Kьche auch im DIY-Stil aufwerten. Mit flexibler Klebefolie, die es in den unterschiedlichsten Farben gibt, kцnnen die Tьren der Kьchenschrдnke flдchig beklebt werden. Selbstklebende Folie gibt es im Baumarkt oder im Internet. Um die Schrдnke flдchig zu bekleben, montieren Sie die Tьren am besten ab. Die Folie sollte nдmlich, um Blasen und Falten zu vermeiden, so gerade wie mцglich angebracht werden. Das funktioniert am besten, wenn die Tьr auf einer ebenen Flдche vor Ihnen liegt. Weitere Mцglichkeiten zum Bekleben der Kьchenschrдnke bieten Wandtattoos und bunte Tafelfolie.

    Bunte Kьche – Mit den passenden Accessoires und Deko-Elementen

    Stьhle und Pflanze als bunte Akzente

    Wer flexibel bleiben mцchte oder einfach gerade keine Lust zum Renovieren hat, kann mit einfachen Mitteln dennoch eine stimmige Farbkomposition in die Kьche bringen.

    Das Zauberwort lautet Accessoires! In der Kьche finden sich Gebrauchsgegenstдnde, Steingut, Porzellan, Kьchengerдte, Stoffe, Untersetzer, Geschirrtьcher, Bilder, Pflanzen und was sich sonst noch so alles Nьtzliches oder Unnьtzes dort sammelt.

    Machen Sie sich diese Dinge zunutze und setzen Sie auf die Farbe der Wahl. Unsere Beispielbilder zeigen Ihnen verschiedene Impressionen, von Ton-in-Ton bis hin zu bunt und abwechslungsreich. Lassen Sie sich inspirieren.

    Bunte Stьhle sind ein Blickfang

    Stьhle sind nicht nur zum Sitzen da. Sie kцnnen und dьrfen natьrlich auch angeschaut werden. Den bekannten Designer-Stuhl von Charles Eames gibt es mittlerweile als Nachbildungen in verschiedenen Farben. Das gleiche Modell in verschiedenen Farben bringt ein Konzept und gleichzeitig jede Menge Farbtupfer in die Kьche. Natьrlich mьssen die bunten Stьhle keine Designer-Stьhle sein. Einfache Holzstьhle, bunt lackiert, haben den selben Effekt.

    Dabei kann jeder Stuhl in einer anderen Farbe erstrahlen oder sie legen sich auf zwei oder drei Farben fest, in denen die Stьhle abwechselnd gestaltet werden.

    Auch Blumen bringen Farbe in die Kьche

    Fьr die nдchste Design-Idee mьssen wir nicht auf einen Trendsetter warten. Diesen Trend setzt die Natur ganz alleine. Hier geht es um Blumen, Blьten und alles Bunte, das uns tдglich in Wiesen und Gдrten begegnet. Hier finden sich die vielfдltigsten Farben und Formen.

    In einer weiЯen Kьche kann ein schцner StrauЯ oder ein blьhender Blumenstock fьr die nцtigen Farbtupfer sorgen. Auch in Kьchen, in denen bereits eine Farbe dominiert, kann die Blьtenfarbe den gewдhlten Ton unterstreichen. Vorteil und gleichzeitiger Nachteil der bunten Blьten ist ihre Vergдnglichkeit: Einerseits legen Sie sich mit einem Blumenstock nicht fьr lange Zeit farblich fest, andererseits mьssen Sie womцglich oft am Farbkonzept arbeiten.

    Wandtattoo und Wandlampe passen ins Farbkonzept

    Nicht ganz so kurzlebig wie Blumen sind Bilder und bunte Wandtattoos in der Kьche.

    Bunte Wandelemente kцnnen eine sinnvolle Ergдnzung zum bereits bestehenden Farbkonzept sein. Wer zum Beispiel eine violette Kьche hat, kann mit Accessoires aus dieser Farbfamilie das Bild stimmig abrunden.

    Neutrale Kьchen, zum Beispiel in WeiЯ oder Holzfarben, bekommen durch Bilder und Accessoires ebenfalls dekorative Farbtupfer ab. Vorteil von Wandtattoos und Bildern ist, dass sie bestдndig sind, so lange Sie es wollen. Bei Bedarf kцnnen Sie aber einfach entfernt und ausgetauscht werden.

    Bunte Becher werden zum Blickfang

    Das Nьtzliche mit dem Schцnen verbinden funktioniert, indem Sie gezielt auf Gebrauchsgegenstдnde setzen, die nicht nur in ihrer ursprьnglichen Funktion genutzt werden, sondern auch als Deko-Element fungieren.

    Am Beispiel der bunten Becher zeigt sich, dass Farben das Erscheinungsbild grundlegend verдndern kцnnen. Ohne diese Elemente wдre die Kьche ziemlich grau. Natьrlich mьssen es nicht unbedingt bunte Tassen sein. Auch Schьsseln, Kьchengerдte, Dekoobjekte und andere bunte Gegenstдnde bringen Leben in die Kьche.

    Grau allein wдre etwas trist.

    Geeignete Plдtze fьr Buntes in der Kьche sind Regale, offene Schrдnke, Glasschrдnke, Sideboards, die Fensterbank, Tische oder Arbeitsplatte. Auch Stьhle, Bдnke oder Gardinenstangen kцnnen mit Buntem bestьckt werden.

    Machen Sie sich allerdings vorher einen Plan, wo was stehen soll. So vermeiden Sie, dass wahllos Dinge an unterschiedlichen Orten abgestellt und letztendlich zum Staubfдnger werden. Unser nдchstes Beispiel zeigt, wie eine bunte Komposition aussehen kann.

    So kцnnte die bunte Farbkomposition aussehen

    Das Grundgerьst der Kьche ist im Landhausstil gehalten, das heiЯt in WeiЯ- und Holztцnen. Als erster Farbklecks springt uns der Kьhlschrank in einer ungewцhnlichen Farbe ins Auge. Das Tьrkis des Kьhlschranks wird im Wandregal und den Windlichtern auf der Fensterbank aufgegriffen. Als harmonische Ergдnzung zur tьrkisen Farbe gibt es Kissen in violetten Tцnen. Auch die Schale auf dem Tisch greift diese Farbe wieder auf. Als gewollter Stilbruch findet sich ein roter Stuhl am Kopfende des Tischs.

    Wie viel Farbe es sein darf, hдngt vom persцnlichen Geschmack ab. Wer mehrere Farben kombinieren will, sollte allerdings darauf achten, dass es nicht zu durcheinander wird. Es sei denn, die Kьche soll tatsдchlich knallbunt werden. Dann dьrfen Sie es gerne mit den Farben – bewusst und als Stilmittel eingesetzt – ьbertreiben.

    Mal ohne Farbe – Kьchen in schwarz-weiЯ

    Ohne Farbe, aber trotzdem ein Blickfang

    Individuelle Kьchen mьssen nicht unbedingt durch Farben bestechen. Interessante Kontraste lassen sich auch durch die Kombination von Schwarz und WeiЯ erzielen.

    Die Kьche auf dem Beispielbild kombiniert schwarzes Geschirr mit weiЯem Geschirr mit Edelstahlelementen in einer Kьche in WeiЯ und Holzoptik. Einen interessanten Akzent setzt darьberhinaus der gemusterte Teller, der zu Dekorationszwecken auf dem Regal steht.

    Der Effekt der Schwarz-WeiЯ-Kьche ergibt sich aus dem Kontrast zwischen den beiden Farben bzw. Unfarben. Vereinfacht gesagt, ist Schwarz die dunkelste Farbe, wдhrend WeiЯ die hellste ist. Schwarz und WeiЯ sind dabei so hell bzw. so dunkel, dass sie keine Farbigkeit mehr besitzen.

    Schwarze Schrдnke, weiЯe Wand

    Das nдchste Beispiel zeigt, dass auch schwarze Kьchenmцbel nicht unmцglich sind. WeiЯe Unterschrдnke werden mit schwarzen Oberschrдnken kombiniert. Die Menge an schwarzen Mцbeln oder Accessoires sollte sich allerdings nach der RaumgrцЯe und der Helligkeit richten, damit die Kьche nicht zu dunkel wirkt.

    Eine passende Kombination ergibt sich im Beispiel nicht nur aus den Kьchenschrдnken, sondern auch aus der Gestaltung des Essbereichs. Die grцЯten Flдchen, also Boden, Wand und Tischplatte, sind weiЯ, wдhrend Stьhle, Lampe und Wandbild schwarze Akzente setzen.

    Zusammenfassung – So kommt Farbe in die Kьche

    ● Es gibt warme und kalte Farben: Als warm gelten Rottцne, kalt sind Farben mit hohem Blauanteil. Fьr welche Nuance Sie sich entscheiden, hдngt hauptsдchlich von Ihrem persцnlichen Geschmack ab. Viele Restaurants und Cafйs setzen auf warme Farben.

    ● Einige Farben gelten als appetitzьgelnd bzw. appetitanregend: z.B. Orange und Rottцne sollen den Appetit anregen, Blautцne und kalte Farben zьgeln ihn angeblich. Vielmehr spielen aber hier immer noch die individuelle Wahrnehmung und der persцnliche Geschmack eine Rolle.

    ● Die Kьchenwand bunt zu streichen, ist eine Mцglichkeit, Farbe in die Kьche zu bringen. Dabei kцnnen Wдnde flдchig oder nur zum Teil gestrichen werden. Kleine Kьchen sollten nicht komplett farbig werden, da sie ansonsten noch kleiner Werden. WeiЯe Flдchen lockern das Bild hingegen auf.

    ● Auch bunte Schrдnke bringen Farbe in die Kьche. Diese Option gibt es hдufig nur dann, wenn die Kьche komplett saniert wird. Eine kostensparende Mцglichkeit ist es, die Kьche mit bunter Folie zu bekleben. Dieser Schritt erfordert allerdings handwerkliches Geschick.

    ● Wer flexibel bleiben will, kann auf bunte Accessoires in der Kьche setzen. Tassen, Schьsseln, Tцpfe, Messer, Blumen, Mцbel, Stoffe, Bilder. im Prinzip kцnnen Farbakzente mit vielen Mittel gesetzt werden.

    ● Auch wenn Schwarz und WeiЯ eigentlich keine Farben sind, so lassen sie sich doch in der Kьche effektvoll einsetzen. Eindrucksvolle Bilder ergeben sich aus dem Kontrast der beiden (Un)Farben. Achten Sie aber darauf, nicht zu viel Schwarz einzusetzen.

    Bunte Kьche? – Gut geplant ist halb gefдrbt

    Wir hoffen, unsere Kьchentipps haben Ihnen geholfen. Unser genereller Ratschlag lautet: Planen Sie! Machen Sie sich Skizzen und probieren Sie verschiedene Farben und Farbkombinationen aus.

    Inhaltsverzeichnis:

    Tipps aus unserem Ratgeber:

    Dekoideen fьr die Kьche

    So macht Kьchendeko SpaЯ! Hier finden Sie Tipps und Ideen, die Kьche mit .

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    Bunt auf WeiЯ! Deko-Tipps rund um Wandtattoos gibt es hier: Finden Sie .

    Zum Thema passende Wandtattoos:

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    Источники: http://m.rp-online.de/leben/ratgeber/farbige-waende-bringen-leben-ins-haus-aid-1.1606226, http://www.wandtattoo.de/worte/kueche/farben-in-der-kueche.html, http://www.wandtattoo.de/worte/kueche/farben-in-der-kueche.html

  • Estrich ausheizen

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    Estrich aufheizen bei Fußbodenheizung

    Wer ein Haus baut, steht häufig unter Zeitdruck. Ein Gewerk sitzt dem anderen im Nacken und kann erst dann an die Arbeit angehen, wenn vorangehende Arbeiten abgeschlossen sind. Aber auch der Bauherr selbst möchte möglichst bald einziehen. Schließlich lastet auf ihn während der Bauzeit eine doppelte Belastung. Ein Hausbau kostet Geld, die Bank möchte erste Raten oder Bereitstellungszinsen und die Miete für die bisherige Wohnung muss zusätzlich beglichen werden. Zeit ist Geld.

    Dennoch sollte man nichts überstürzen oder übers Knie brechen. Gewisse Vorgänge benötigen ihre Zeit. Dazu gehört auch das Trocknen und Aushärten von gegossenen Betonteilen, wie Decken oder Estrich, und das Aufheizen von Heizestrich.

    Wer hier nicht peinlich genau die Vorgaben einhält und dem Estrich Zeit zum Trocknen oder Aufheizen gibt, kann Schäden und vor allem zusätzliche Kosten verursachen. Unsere Hinweise sollen erklären, warum das Estrich Aufheizen notwendig ist und helfen, Fehler zu vermeiden.

    Inhaltsangabe: Estrich aufheizen bei Fußbodenheizung

    Estrichtrocknung mit oder ohne Fußbodenheizung

    Beim Hausbau kommen neben CA-Estriche (Calziumsulfatestriche) hauptsächlich CT-Estriche (Zementestriche) zum Einsatz. Ihr besonderer Vorteil liegt vor allem in der guten Beständigkeit gegen Nässe und ihre Eignung als Heizestrich.

    Bei der "Trocknung" von Zementestrich ist jedoch zu beachten, dass dieser zur Aushärtung gar nicht trocknet, sondern chemisch abbindet. Das bedeutet, dass eingebrachter Estrich die Feuchtigkeit benötigt, um vollständig auszuhärten. Erst, wenn der Estrich begehbar ist, was meist nach 24 Stunden erreicht ist, darf gelüftet und damit das überschüssige Wasser entzogen werden. Wird bereits vorher beim "Trocknen" nachgeholfen, kann der Estrich nicht richtig abbinden, es entstehen Spannungen und Risse.

    Merke: Nach der Estricheinbringung zwei Tage Fenster und Türen geschlossen halten oder den Estrich mit einer Folie abdecken. Anschließend kann gelüftet und getrocknet werden. Erst nach 21 Tagen ist Zementestrich vollständig ausgehärtet und darf aufgeheizt werden.

    Warum muss ich den Estrich aufheizen?

    Aus dem Physikunterricht ist jedem sicher noch bekannt, dass sich Stoffe bei Wärme ausdehnen und bei Kälte wieder zusammenziehen. Wie stark, hängt vom sogenannten Ausdehnungskoeffizienten ab. Aber so tief müssen wir in das Thema nicht eindringen.

    Wie jeder Stoff dehnt sich auch Estrich unter Wärme aus. Im Estrich befindet sich jedoch die Fußbodenheizung, die zwar möglichst flächendeckend im selben Abstand verlegt werden sollte, den Estrich jedoch niemals zu 100 % gleichmäßig erwärmt. Hinzu kommt, dass der Estrich Sand oder Kies in unterschiedlichen Korngrößen beinhaltet, welche sich unterschiedlich schnell ausdehnen. All das sorgt dafür, dass Spannungen entstehen, die den Estrich reißen lassen können.

    Daher ist es es wichtig, den Zementestrich langsam aufzuheizen. Die Inhaltsstoffe bekommen so die Möglichkeit sich langsam und gleichmäßig auszudehnen und dem Umfeld anzupassen. Dadurch können Spannungen ausgeglichen und abgebaut werden. Nachdem der Estrich langsam nach dem Aufheizprotokoll aufgeheizt wurde, hat sich das Material angepasst und kann anschließend auch schneller aufgeheizt werden. Das langsame Aufheizen mittels Fußbodenheizung ist sozusagen eine Eingewöhnungsphase – die "Muskeln" werden gedehnt und aufgewärmt. Erst danach können sie richtig beansprucht werden.

    Wann muss ich den Estrich aufheizen?

    Ein "Wann muss ich den Heizestrich aufheizen?" gibt es nicht! Beim Hausbau oder dem Einbringen von Estrich mit einer Fußbodenheizung, treffen jedoch der Wunsch nach einem raschen Baufortschritt und die zwingende Einhaltung der Heizestrich-Trockenzeit beziehungsweise Aushärtung aufeinander.

    Daher sollte die Frage nicht "Wann muss ich. " sondern "Wann darf ich . " lauten. Die Frage lässt sich relativ einfach beantworten – Wenn der Estrich ausgehärtet ist. Angegeben sind hierfür 21 Tage. Wer nicht unter Zeitdruck steht, kann zur Sicherheit auch 28 Tage warten. Danach darf mit dem Aufheizen des Zementestrichs begonnen werden.

    Wie lange muss ich den Estrich aufheizen?

    Wie die benötigte Zeit zum Aushärten von Estrich, ist auch das Aufheizen des Estrichs bei einer Fußbodenheizung vorgeschrieben. Man spricht vom Funktionsheizen.

    Die Mindestschichtdicken von Estrichen sind in der DIN 18560 festgelegt und unterscheiden sich bei Zementestrichen im Einfamilienhaus mit typischen Beanspruchungen daher kaum. Im Schnitt sollten die Heizungsrohre etwa 45 mm überdeckt, was bei bei bei einem Rohrdurchmesser von 15 bis 20 mm eine Estrichdicke von 60 bis 70 mm ergibt.

    Mit verschiedenen Zusätzen im Estrich können die Herstellerangaben etwas abweichen, grundsätzlich gilt aber folgendes Heizprogramm für Estrich:

    1. Vorlauftemperatur von 25 °C aufheizen
    2. Vorlauftemperatur von 25 °C halten
    3. Vorlauftemperatur von 25 °C halten
    4. Vorlauftemperatur von 30 °C aufheizen
    5. Vorlauftemperatur von 35 °C aufheizen
    6. Vorlauftemperatur von 40 °C aufheizen
    7. Vorlauftemperatur von 45 °C aufheizen
    8. Vorlauftemperatur von 55 °C aufheizen
    9. Vorlauftemperatur von 55 °C halten
    10. Vorlauftemperatur von 55 °C halten
    11. Vorlauftemperatur von 55 °C halten
    12. Vorlauftemperatur von 45 °C absenken
    13. Vorlauftemperatur von 35 °C absenken
    14. Vorlauftemperatur von 25 °C absenken

    Beim Aufheizen des Estrichs ist es notwendig gut zu lüften. Nach den ersten 21 Tagen zum Aushärten entweicht zwar bereits überschüssige Feuchtigkeit, bis jedoch die Belegreife erreicht ist, kann es noch einige Tage bis sogar Wochen dauern. Entscheidend für Heizestrich Trockenzeit ist natürlich das Wetter, die Lüftung und auch die Feuchtigkeit in der Umgebung, die durch weitere Mauer- und Putzarbeiten entsteht.

    Zur Kontrolle der Belegreife, die je nach Bodenbelag fest definiert ist, sollte ein Restfeuchtemessgerät eingesetzt werden. Dieses zeigt eindeutig, wie viel Feuchtigkeit noch im Estrich enthalten ist und ob bereits ein Bodenbelag verlegt werden darf.

    Was macht das Estrich Heizprogramm?

    Da die Estrichdicken stets sehr ähnlich sind, ist auch das Aufheizen des Estrich bei einer Fußbodenheizung fast immer gleich. Viele Heizungshersteller statten ihre Heizungen daher mit einem Heizprogramm für Estrich aus, welches dem aufgezeigten Zeit- und Temperaturplan ähnlich ist oder gar genau so aussieht.

    Das automatische Aufheizen des Heizestrichs bietet den Vorteil, dass einem keine Fehler unterlaufen können und die Heizung auch nicht täglich manuell verstellt werden muss. Wichtig ist jedoch zu prüfen, ob der Ablauf des Heizprogrammes mit den Angaben zum Estrich übereinstimmen. Gegebenenfalls ist eine Rücksprache notwendig.

    Brauche ich ein Heizprotokoll?

    Ob Sie ein Aufheizprotokoll wirklich benötigen, hängt von Ihren Eigenleistungen ab. Führen Sie Estricharbeiten und die Estrichtrocknung mit der Fußbodenheizung in Eigenregie aus, können Sie zwar ein Aufheizprotokoll für sich anfertigen, im Schadensfall können Sie damit jedoch kaum Schadensersatzansprüche oder Garantieleistungen geltend machen.

    Anders sieht es allerdings aus, wenn Firmen an diesen Arbeiten beteiligt sind. Hier ist ein Aufheizprotokoll Ihr Nachweis, dass alle Zeitvorgaben zur Estrichaushärtung und zum Estrich aufheizen (Dauer, Vorlauftemperaturen) oder zur Heizestrich Trockenzeit eingehalten wurden. Es ist daher besonders wichtig, dass zu jedem Arbeitsschritt das Datum eingetragen und bestätigt wird. Nur so können Garantieansprüche geltend machen, falls Risse im Estrich nach dem Aufheizen auftreten.

    Enthalten sollte das Aufheizprotokoll folgende Punkte:

    • Auftraggeber
    • Projektbeschreibung
    • Bauabschnitt (Stockwerg, einzelne Räume oder Gebäudeteil)
    • ausgeführte Estricharbeiten (Beschreibung, Art des Heizestrichs. )
    • Datumprotokoll und Übersicht aller Schritte zu den Estricharbeiten und dem Heizprogramm beziehungsweise einer manuellen Heizungssteuerung
    • besondere Anmerkungen
    • Unterschrift / Stempel des Protokollführers, Kontrolleurs oder der ausführenden Firma

    Das Aufheizprotokoll kann individuell gestaltet sein. Viele Unternehmen besitzen aber bereits eigene Vorlagen und auch das Internet bietet hierzu viele Beispiele, die genutzt und angepasst werden können.

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    Neuen Estrich richtig aufheizen

    Bei Estrichen, unter denen eine Fußbodenheizung eingebaut ist, darf diese Heizung nicht von Anfang an in Betrieb genommen werden, um Rissbildungen durch zu schnelles Trocknen zu vermeiden. Je nachdem, ob es sich um einen Fließestrich oder einen Zementestrich handelt, muss bei standardmäßiger Estrichdicke nach einem genau bestimmten Heizplan vorgegangen werden.

    Heizen bei Fließestriche

    Nach dem Einbau muss der Estrich erst einmal drei Tage ruhen, danach wird ausreichend gelüftet. am vierten Tag wird für drei Tage mit einer Kerntemperatur von 25° der Heizung konstant – das heißt ohne Nachtabsenkung – durchgeheizt. Danach wird für drei Tage lang die Temperatur um jeweils 10° pro Tag erhöht – die maximale Vorlauftemperatur von 55° für wassergefüllte Fußbodenheizungen darf hier nicht überschritten werden. Diese maximale Temperatur – bei Elektoheizungen im Fußboden darf sie ausnahmsweise auch 65° betragen – wird dann solange gehalten, bis nach der CM-Messung eine entsprechend angestrebte Restfeuchte gegeben ist, danach wird dann wieder um 10° pro Tag abgesenkt, bis die Estrichfläche eine Temperatur von rund 20° aufweist. Dazwischen muss ausreichend zugfrei gelüftet werden.

    Heizplan für Zementestrich

    Hier ist das Auf- und Abheizen in anderen Intervallen notwendig – hier beginnt die Heizphase erst nach 21 Tagen, wobei die Vorlauftemperatur der Heizung von 25° ausgehend schrittweise täglich um 5° erhöht wird. Die Maximaltemperatur der Heizung bei 55° wird dann für 3 Tage gehalten, danach schrittweise um 10° pro Tag wieder abgesenkt. In der Regel ist bei einem Standardaufbau des Estrichs mit einer Schichtdicke von 70 Millimetern dann die entsprechend notwendige Restfeuchte erreicht, das muss in jedem Fall aber durch eine CM-Messung bestätigt werden. Danach muss der Estrich aber noch 3 Tage auf Raumtemperatur abkühlen, bevor er tatsächlich Belegreife hat. Das zeigt schon, dass bei einem Zementestrich die Trocknungszeit bereits erheblich länger ist, als bei Fließestrichen, insbesondere beim Anhydrit-Fließestrich. Eine Verkürzung der Trockenzeit kann durch einen Einsatz von entsprechenden Schnellheizern verwendet werden, wodurch dann früher mit dem Heizplan begonnen werden kann. Das sollte aber in jeem Fall von einem kundigen Fachmann geplant werden, um Schäden am Estrich zu vermeiden.

    Ausheizen laut Ö-Norm

    AUSHEIZVORGANG gemäß ÖNORM B 3732 vom 15.12.2016

    Mit dem Aufheizen darf erst nach der für die einzelnen Estricharten erforderlichen Mindesterhärtungszeit begonnen werden. Bei zementgebundenen Estrichen darf nach einer Erhärtungszeit von mindestens 21 Tagen mit dem Aufheizen begonnen werden. Bei der Ermittlung der Mindesterhärtungszeit sind Tage mit einer mittleren Raumtemperatur von mindestens +15°C voll und Tage mit einer mittleren Raumtemperatur zwischen +5°C und +15°C mit 0,7 Tagen in Rechnung zu stellen.

    Aufzuheizen ist ab einer Vorlauftemperatur, die etwa der Oberflächentemperatur des Estrichs entspricht, aber mindestens +15°C beträgt, und zwar in Stufen von maximal 5 K pro 24 h bis zum Erreichen der maximalen Vorlauftemperatur. Die maximale Vorlauftemperatur muss so lange beibehalten werden, bis die Ausheizzeit (Aufheizzeit und Stand- einschließlich Abheizzeit) mindestens 11 Tage beträgt. Das Abheizen muss in Temperaturstufen von täglich maximal 10 K erfolgen. Während des Auf- und Abheizens ist der Raum zu be- und entlüften, wobei Zugluft zu vermeiden ist.

    Bei dampfbremsenden Bodenbelägen (zB aus PVC, keramischen Fliesen oder Platten, Natur- und Kunststein) und bei Holzfußböden ist nach Beendigung des ersten Ausheizvorganges und nach dreitägiger Auskühlung nochmals bis zur maximalen Voraluftemperatur aufzuheizen und diese 24 h beizubehalten. Bei diesem zweiten Ausheizvorgang muss das Auf- und Abheizen nicht mehr in Stufen erfolgen.

    Ergibt die Prüfung der Restfeuchtigkeit nach der Ausheizung eine zu hohe Restfeuchtigkeit, ist der Ausheizvorgang zu wiederholen.

    Mit dem Ausheizen darf nicht ohne Regeleinrichtung begonnen werden.

    Sind die Heizleiter mehr als 1,5 cm über der Abdeckung im Estrich angehoben verlegt, ist wegen der Restfeuchtigkeit der Ausheizvorgang zu wiederholen.

    Nach dem Ausheizvorgang ist die Heizung auszuschalten bzw. eine solche Vorlauftemperatur beizubehalten, dass die für die Verlegung des Bodenbelages erforderliche Oberflächentemperatur des Estrichs sichergestellt ist.

    Scheinfugen und eventuell aufgetretene Risse im Estrich müssen nach dem Ausheizen dauerhaft und kraftschlüssig verschlossen werden.

    Bei Schnellestrichen hat der Ausheizvorgang nach Herstellerangaben zu erfolgen.

    Der Ausheizvorgang ist in einem Protokoll festzuhalten, welches nach Beendigung dem Auftraggeber auszuhändigen ist.

    Источники: http://www.heimwerker.de/haus/heizung-energie-solarstrom/fussbodenheizung/estrich-aufheizen-bei-fussbodenheizung.html, http://www.hausjournal.net/estrich-aufheizen, http://www.estrich-auer.at/ausheizen-laut-oe-norm.html